Kiffer gefragt...

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An der Universität München soll in einer Studie untersucht werden, ob Cannabinoide bei Morbus Crohn z.B. helfen.


med2.klinikum.uni-muenchen.de/bereich3/patienteninformationen/ced_fragebogenaktion.htm

Gruss,
Uta
 

Anne B.

Wenn das stimmen würde, würde kein Mensch mehr kiffen.
 

Anne B.

Wenn es stimmen würde, dass Kiffen gegen Morbus Crohn helfen soll... Kiffen ist total autoaggressiv, wer das tut will überhaupt nicht gesund werden, sondern sich eigentlich nur selbst bestrafen. Ein Mensch der psychisch gesund ist, kifft nicht. Canabis ist ein Droge und macht abhängig, weil es Glücksgefühle erzeugt. Deshalb kann Canabis auch kranke Menschen nicht heilen, sondern auch wieder nur abhängig machen, weil es lediglich eine Linderung der Symptome verschaffen kann, aber niemals heilen.

Ursache ausschalten und keine Symptome bekämpfen!

Ich bin mir sicher, dass sich jetzt alle Drogenbefürworter wieder aufregen werden.
 
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Zitat: Dabei sollen verschiedenste Symptome (Schmerzen, Diarrhoe, Entzündung) positiv beeinflusst werden.

cannabis verstärkt durchfall eher als es ihn lindert, da es anregend auf die darmätigkeit wirkt. dass es gegen schmerzen hilft, ist bekannt, wird ja auch schon als schmerzlinderndes mittel eingesetzt. ob es sich positiv auf entzündungen auswirkt? keine ahnung, ich würde sagen, eher nicht.

@ flowerpower: wieso suchst du dir einen hippienamen aus, wenn du so drauf bist? äußerst irritierend, finde ich.
 
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Stimmt: Cannabis hat ein Suchtpotential. Trotzdem: auch Stoffe, die von Ärzten und Psychiatern verschrieben werden, haben ein gewaltiges Suchtpotential und werden trotzdem verordnet und tonnenweise geschluckt.

Wenn Cannabis hilft, ein jahrelanges Leiden zu beenden, finde ich die Überlegung gerechtfertigt, ob es nicht als Medikament für bestimmte Krankheiten sinnvoll ist/wäre.

Hier der Bericht eines Kranken, dem Cannabis geholfen hat:
......
Sein Arzt, nach mehr als zehn Jahren Behandlung ebenso ratlos, riet ihm zum Selbstversuch…

„Ick hab das morgens auf der Toilette geraucht“, dann folgte die Erlösung: „das erste Mal wieder mehr als vier Stunden schlafen können, das hatte ich seit Jahren nicht mehr erlebt.“

Ein Gramm reichte ihm für fünf schmerzfreie Tage. Endlich konnte er wieder unter Menschen gehen, zum Frühstücken, ins Kino(…)

Den Stoff besorgte er sich auf dem Schwarzmarkt....
http://www.aromed.com/de/artikel13.html


Uta
 

Anne B.

Über dein Beispiel Uta habe ich mich köstlich amüsiert. Rechne doch mal aus:

1 g für 5 Tage

Und warum kommt dann die böse Polizei und entdeckt in seinem Schlafzimmer eine ganze Plantage? Das war doch niemals nur für den Eigenbedarf. Der Typ hat ja vielleicht Morbus Crohn - fragt sich nur wovon - vielleicht hat er aber auch kein Morbus Crohn...Wer weiß das schon?

@ Herta: flowerpower verbinde ich mit positiven Gedanken (Blumen, Kraft). - Vielleicht ist ja der Dr. Storr, der Cannabis an seinen Probanden verteilt, ein Produkt der 68er mit ihrer antiautoritären Erziehung:p) und macht selbst bei der Studie mit?
 
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Hallo flowerpower,
es war nicht "mein" beispiel, es war der Fall dieses Typs, der sich sein Cannabis selbst zieht. Es bleibt ihm ja bei der jetzigen Gesetzeslage auch gar nichts anderes übrig. Keine Ahnung, ob das weit über den Eigenbedarf hinausgeht. Ich habe keinerlei ERfahrung mit der Zucht von Cannabis.
 
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30.06.05
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Hallo Ihr Lieben!

Drogen haben sehr wohl auch therapeutische Wirkung.
Sowohl in der Schmerz, als auch in der Entspannungstherapie.
Ich persönlich würde auch natürliche Mittel einem chemischen Cocktail vorziehen, da es sehr viele Suchtmittel auch als homöopathische Potenzen
zu kaufen gibt.
Ein Versuch ist es allemal wert ...

Lieber Gruss Karin
 
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