Kann man KPU und HPU gleichzeitig haben?

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Hallo zusammen,

mein Internist hat mir vor 10
Jahren KPU mittels Urintest diagnostiziert. Viele Infos zu der Stoffwechselstörung bekam ich nicht und die Vitamine wie Zink und B6 vertrug ich nicht daher hab ich nie etwas dagegen unternommen. Auch weil meine anderen Ärzte meinten dass es KPU nicht gäbe. Jetzt bin ich aber über ein YouTube Video gestolpert wo es um HPU geht und das sind 1:1 meine Beschwerden. Hab mir daher einen HPU Test bei KEAC bestellt, den 24 Stunden Urin Test. Im Moment frage ich mich aber ob ich HPU überhaupt haben könnte wenn ich KPU positiv bin? Bei meinem Internisten hab ich erst im Januar wieder einen Termin und mir wäre es wichtig den Test jetzt privat zu machen.

Grüße
 
wundermittel

Kate

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Im Moment frage ich mich aber ob ich HPU überhaupt haben könnte wenn ich KPU positiv bin?
Kurz: ja. (Beispiel: ich ;))

Ich meine, wir haben hier über Zusammenhänge auch schon diskutiert und ich meine auch zu erinnern, dass Dr. Kamsteeg/KEAC sich dazu geäußert hat. Ich bin aber aus der Thematik schon viele Jahre raus, vielleicht magst Du mal die Suche bemühen und/oder es meldet sich noch jemand.

Gruß
Kate
 

Kate

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Hallo @Denise84,

ich habe nur mal kurz geschaut nach den damaligen Diskussionen und dabei u.a. dies gefunden:

Ein KEAC-"Weitergebildeter" kennt sicher auch diese Aussage
Der HPU-Test korrelliert mit 0.92 mit dem KPU-Test (1 ist Maximal; 0 bedeutet kein Verbindung), so dass das meiste Wissen um Kryptopyrrolurie auch auf HPU anwendbar ist und umgekehrt. Der Kryptopyrrol-Test ist aber genau genommen ein Total-Pyrroletest.
Quelle: https://www.keac.de/hpu/adhd.html

Aus dem Buch "HPU-und dann? Dr. J. Kamsteeg, Seite 26, stammt diese Aussage, die auch in unserem Wiki Kryptopyrrolurie steht:
Eine Kryptopyrrolbestimmung weicht geringfügig von einer HPU-Bestimmung ab. generell gilt: Wenn jemand bei einem KPU-Test einen hohen Wert erzielt, ist ein positiver HPU-Test zu erwarten. Bei einem KPU-Wert von 0,27 ist ein HPU-Test nicht mehr erforderlich. Umgekehrt kann jemand mit einem HPU-Wert von 1,2 ymol/l bei einem KPU-Test dennoch negative Werte haben. die Tests messen Störungen bei einander ähnlichen Prozessen, sind jedoch nicht identisch.

KEAC schreibt weiter zu den Unterschieden:
https://www.keac.de/

Berichte gern weiter :)

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Hallo Kate, vielen Dank 😊 mein HPU Test ist positiv. Da du auch beides hast, darf ich fragen wie du dann weiter vorgegangen bist? Das Labor empfiehlt ein HPU Screening.
Aber ich weiß nicht so recht ob ich das machen soll weil es sich noch mindestens zwei Monate hinziehen wird bis ich bei meinem Internisten den Test machen kann. Man muss ja Blut abnehmen.

liebe Grüße
 
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Kate

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Hallo @Denise84,

ich weiß das nicht mehr so genau, weil es sehr lange her ist (2005, meine ich). Ich möchte Dich daher bitten, die Suchfunktion einmal zu befragen. Diese lässt sich auch auf diese Rubrik einschränken, in der ich seinerzeit hauptsächlich gepostet habe, und Du kannst gezielt nach meinen Beiträgen suchen.

Sicher weiß ich, dass ich über das KEAC nichts oder fast nichts mehr abgewickelt habe, sondern für einiges ins Labor vor Ort gefahren bin (z.B. Histamin im Vollblut, Fruktosamin) und einiges als Kassenleistung über einen Allgemein- und Umweltmediziner lief (z.B. Schilddrüsenwerte).

Ich habe zu Beginn der Substition auch die tatsächlichen Spiegel von B6 (über Cystathionin im Urin) und Zink (Vollblut) überprüfen lassen, da ich der vermeintlichen Bindung an Pyrrole nicht so ganz traute (wir haben damals darüber hier viel diskutiert). Über die Laboruntersuchungen zu B6 gibt es hier mindestens einen interessanten Thread...

Lieben Gruß und alles Gute
Kate
 
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