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Kalk im Wasser gesund?

Themenstarter
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10.10.06
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Guten Tag,

wir haben zu Hause stark kalkhaltiges Wasser, was uns natürlich wegen der Absetzungen in Elektrogeräten und Kalkrändern an Gläsern nicht so richtig erfreut. Hat aber der Kalk im Wasser auch etwas zu tun mit dem Calcium welches der Körper braucht? Dann käme ja damit auch ein Stück Gesundheit aus dem Wasserhahn? :)

Danke für erhellende Worte

Gruß

Alfred
 
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30.11.04
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Ja, ganau so ist es!

Kalk ist jedoch nur ein umgangssprachlicher Begriff für all die Mineralien, die das Wasser enthält. Wenn ihr Wasser aus einer Quelle oder einem Tiefbrunnen erhaltet, der nichts mit Uferfiltrat zu tun hat, dann kannst du auch fast immer sicher sein, dass es keine giftigen Verunreinigungen zusätzlich enthält, selbst nicht in Spuren.

Anders kann es sein, wenn das Wasser aus Uferfiltrat gewonnen werden muss und das Wasserwerk keine oder noch keine Zusatzfilter (Aktivkohle) eingebaut hat. Das ist zwar nicht immer erforderlich, aber z.B. bei Lagen an grossen Flüssen und einer fehlenden Trinkwasserversorgung z.B. aus einem nahen Gebirge, kann das problematisch sein. Informieren beim Versorger!

Ein weiterer Punkt ist die evtl. Verunreinigung in der Versorgungsleitung. Hier ist es, wenn überhaupt meist nur der Hausanschluss(HA), der bis ca. 1985 z.T. auch mit Bleileitungen ausgeführt wurde, oder die Verrohrung im Wohnhaus selbst, was noch viel häufiger vorkommt. Kaltwasserleitung in Kupferausführung können für einige Menschen kritisch sein(Babynahrungszubereitung etc), kurze Abschnitte mit Blei ebenso.

Übrigens WW(Warmwasser ist nie Trinkwasser), weil es aufkeimen kann. Deshalb wurde ja für Lebensmittel der Kühlschrank erfunden! Aber das vergessen viele Menschen beim Wassertrinken.

Entwarnung, gibt es bei Blei und Kupferleitungen aber wieder, wenn das Wasser viel "Kalk" enthält, weil dann die Leitungen sogenannte Inkrustationen besitzen, die die Leitungen von innen abkapseln. Trotzdem stets nur immer frisches, kaltes Leitungswasser trinken/abfüllen, also das abgestandene Wasser der Hausinstallation nie nutzen!

Ich trinke täglich 1-2 Liter unseres Trinkwassers.
Genaue Analysen muss jeder Wasserversorger seinen Kunden zugänglich machen, was auch nach meiner Kenntnis problemlos funktioniert.
 

Horaz

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05.10.06
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Hallo Alfred,
Kalk im Leitungswasser ist nicht ungesund, kann aber vom Körper als Mineralstoff nur in geringsten Mengen verwendet werden. Es ist sozusagen ein Durchlaufposten.
Viele Grüße, Horaz
 
Themenstarter
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10.10.06
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vielen Dank für die Antworten bis hierhin,

was hat es aber mit dem Kalk auf sich, der die sogenannte "Verkalkung" bewirkt? Soweit ich gehört habe ist das ja nicht nur eine reine Alterserscheinung, sondern Kalk kann sich auch bei jüngeren Leuten zum Beispiel in der Muskultatur absetzen.
 
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30.11.04
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@ Alfred + Horaz !

Das bestimmte Mineralien oder Salze im Körper Unheil anrichten können, kann ja sein...

Aber selbst mein Urologe hat mit vor kurzem bestätigt, das man da lange falsch gelegen ist. Z.B. hat man den Patienten mit Nieren- oder Gallensteinen etc. bestimmte Mineralien, Verbindungen, Salze, etc untersagte, die man in den Steinen nachgewiesen hat, bis dass Studien gezeigt hatten, das es dadurch sogar noch schlimmer wurde, also vorsichtig mit entsprechenden Vermutungen und versuchen genaueste, neuere Erkenntnisse zu erhalten!

D.h., dass man durch Mangel- oder Unterversorgung u.U. noch viel grössere Schäden erreichen kann!
 

Horaz

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05.10.06
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Hallo Alfred,
Verkalkung ist ein rein umgangssprachlicher Ausdruck! Die Arteriosklerose, die Verhärtung und Verengung von Adern, hat in erster Linie mit der Art der Ernährung zu tun. Ist sie nicht ideal, setzen sich in den Adern erst Blutfette ab, dann weitere Stoffe, die in den Adern sogenannte Plaques bilden. Dort kann sich auch Kalk ablagern. Das ist ein langandauernder Prozeß, der eben beileibe nicht nur mit Kalk zu tun hat.
Viele Grüße, Horaz
 
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30.11.04
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Ja so sehe ich das auch HORAZ !

Für mich gibt es folgende Ansätze um der Arteriosklerose (Arterienverkalkung) vorzubeugen:

- ausgewogene Ernährung als Basis

- evtl. Minimaldosierung mit Aspirin oder anderen Produkten, machte ich nicht konsequent...

- gezielter Vitaminmix als Ergänzung (NEM) So mache ich es heute...!

Hier habe ich einen guten Beitrag gefunden, der das Thema Vorbeugung ebenfalls anreisst:
www.sne-gesundheit.de/Gesundheitsinfo/KreislaufHerzR.html

Evtl. auch das hier:
Sichtbare Verkalkung | pro-physik.de - das Physikportal
 

Horaz

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05.10.06
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Das ist ein guter Link, nobix!
Ich habe mich übrigens dafür entschieden, nur über die Ernährung Gesundheitspflege zu betreiben. Auch in Bezug auf Arteriosklerose. Dazu zählt natürlich viel Obst und Gemüse, deshalb kann ich auf NEMs verzichten. Medikamente nehme ich überhaupt keine.
Viele Grüße, Horaz
 
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27.03.10
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Wenn ihr Wasser aus einer Quelle oder einem Tiefbrunnen erhaltet, der nichts mit Uferfiltrat zu tun hat, dann kannst du auch fast immer sicher sein, dass es keine giftigen Verunreinigungen zusätzlich enthält, selbst nicht in Spuren.

Mit welcher Methode hast du das bewiesen (bzw. Literaturquelle)?

Hallo Alfred,
Kalk im Leitungswasser ist nicht ungesund, kann aber vom Körper als Mineralstoff nur in geringsten Mengen verwendet werden. Es ist sozusagen ein Durchlaufposten.

Das dürfte aus dem Reich der Fabeln stammen. Oder hast du mit einer Eingangs- Ausgangsmessung gearbeitet. Aber die Vorstellung beruhigt.

Nur stell dir vor, es ist nicht so, wie du behauptest. Das wäre dein Untergang. Wir reden über das wichtigste Lebensmittel. Davon nimmst du am meisten zu dir.

Auf meinem Avatarfoto sind 0,2 Liter zu sehen (braun-gelb) mit 1/3 Feststoffe; aus nur 50 Litern angeblich gutem Trinkwasser einer Haushaltszapfstelle gewonnen. Diese 50 Liter Wasser waren klar und die Familie trank es. Es war aber nicht in Ordnung, obwohl ländlich, überprüft und, und und.

Der Denkfehler ist eben, dass nur Kalk im Trinkwasser ist.
Es wird immer nur Kalk gemessen und es wird immer nur von hartem und weichem Wasser gesprochen.

Gewissheit kann nur eine Untersuchung bringen, die die Feststoffe vom H2O trennt. Wenn die Feststoffe im Gefäß vor mir stehen, kann ich mich davon überzeugen, dass alles Vorherige eine Einbildung war.
 
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26.10.12
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Wir sind umgezogen und habe festgestellt das nur nach 3 Tagen der Wasserkocher total verkalkt war.

Ich denke das Kalk im Wasser Ungesund ist da der Körper es ja nicht oder nur in geringsten Mengen verwerten kann und Ausscheiden muss.
Aber denoch ist wohl Kalk das kleinere Übel wenn man bedenkt das Giftsoffe, Pestizide, Hormone etc im Trinkwasser befindet..

Auf Mineral Wasser kann man auch nicht vertrauen da die Quellen meist Uran Verseucht ist! Woher das Uran in den Schweizer Bergen kommt ist mir ein Rätsel..
Wahrscheinlich wurde der Atommül einfach Ilegal Entsorgt wie früher von den Chemie und Pharma Firmen einfach im Wald verbuldet wurden? (Wie zb Schönenbuch)
 
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10.01.04
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Hallo Reneschaub,

Woher das Uran in den Schweizer Bergen kommt ist mir ein Rätsel..
:
Im Mittel findet sich in der Erdatmosphäre ein Radonatom auf 1021 Moleküle in der Luft. Radon ist damit der seltenste Bestandteil der Luft. Die Quellen des Radons sind im Gestein und im Erdreich in Spuren vorhandenes Uran und Thorium, die langsam zerfallen. In deren Zerfallsreihen wird das Radon gebildet. Dieses diffundiert dann aus den obersten Bodenschichten in die Atmosphäre, ins Grundwasser, in Keller, Rohrleitungen, Höhlen und Bergwerke. Radon aus tiefergelegenen Erdschichten erreicht nicht die Oberfläche, da es bereits auf dem Weg dorthin zerfällt.

Radon kommt deswegen vermehrt in Gebieten mit hohem Uran- und Thoriumgehalt im Boden vor. Dies sind hauptsächlich die Mittelgebirge aus Granitgestein, in Deutschland vor allem der Schwarzwald, der Bayerische Wald, das Fichtelgebirge und das Erzgebirge, in Österreich das Granitbergland im Waldviertel und Mühlviertel. Hier finden sich vor allem saure und helle (leukokrate) Gesteine. Insgesamt kommt Radon in Süddeutschland in wesentlich höherer Konzentration vor als in Norddeutschland. In der Schweiz ist vor allem der Kanton Tessin ein ausgeprägter Radon-Kanton.[9]

Manche Quellen besitzen einen bedeutenden Radonanteil, beispielsweise Bad Gastein, Bad Steben, Meran, Sibyllenbad, Menzenschwand, Bad Schlema, Bad Brambach, Bad Kreuznach, Bad Zell und Ischia im Golf von Neapel.

Weitere Orte, an denen Radon in relativ hohen Konzentrationen vorkommt, sind neben Uranerz-, Flussspat- oder Bleibergwerken auch Laboratorien und Fabriken, in denen Uran, Radium oder Thorium gehandhabt werden.

Neue Untersuchungen weisen auf eine deutlich erhöhte 220Rn-Belastung in der Raumluft hin, wenn Wände aus ungebranntem Lehm - wie in vielen Fachwerkhäusern - gebaut oder verputzt sind.[10]
Radon

Grüsse,
Oregano
 

Topeye

Der Kalk der nicht aufgenommen wird, bindet im Darm Stoffe die Nierensteine verursachen würden. Diese werden dann zusammen mit dem überschüssigen Kalk ausgeschieden(www.wdr5.de/sendungen/leonardo/s/d/20.05.2010-16.05/b/die-kleine-anfrage-ist-es-schaedlich-oder-sogar-gesund-kalkhaltiges-wasser-zu-trinken.html).

Wo viel Kalk im Wasser ist, da ist meistens auch viel Magnesium vorhanden. Entkalkungsanlagen auf Salzbasis entfernen übrigens auch dieses. Magnesium ist im heutigen Gemüse wegen den ausgelaugten Böden immer weniger vorhanden.
Bei Magnesium handelt es sich um einen für den Körper sehr wichtigen Mineralstoff. Er aktiviert etwa 300 Enzyme, die für den menschlichen Stoffwechsel wichtig sind. Zudem stärkt er die Mineralisation der Knochen, die Beißfestigkeit der Zähne, das Herz und das Nervensystem....und vieles mehr...
 
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