Jamie's Schooldinners

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Gestern auf RTL 2............

Hat mich echt erschüttert, vorallem wie schwierig es ist diese Kinder (und auch manche Eltern) vom Gegenteil zu überzeugen.

n der vierteiligen Reihe „Jamie’s School Dinners“, die im Februar 2005 erstmals auf dem britischen Channel 4 gezeigt wurde, offenbarte Jamie Oliver die schockierende Wahrheit über die Mehrzahl der britischen Schulküchen. Das schlecht ausgebildete, frustrierte Personal muss mit einem extrem kleinen Budget auskommen. In heruntergekommenen Küchen kochen sie das Schulessen kaum noch selbst, sondern wärmen es meist nur auf. Das Essen selbst ist viel zu fetthaltig, frei von wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Ganz Großbritannien war alarmiert. Doch Jamie wusste Rat: Er zeigte, wie man mit ein wenig Know-How und reichlich Enthusiasmus die ungesunden Mahlzeiten in frische, leckere und gesunde Menüs verwandeln konnte. Außerdem arbeitete er daran, das Essverhalten der Schüler nachhaltig zu verändern.
Pizza, Pommes oder mal ein Burger – das sind die Gerichte, die die Schüler dort jeden Tag bevorzugt zu Mittag essen. Jamie ist entsetzt, als er die Schulkantine besucht: Alle angebotenen Menüs sind fettig, haben zu wenig Nährstoffe und mindern nachweislich die Konzentrationsfähigkeit der Schüler für den Nachmittagsunterricht.

Der Starkoch und zweifache Vater heuert bei Nora als Küchenhilfe an, um den Schülern endlich leckere Gerichte auf den Teller zu zaubern. Doch anstatt die Haute Cuisine des Starkochs zu genießen, bleiben die Kinder lieber bei ihren Lieblingsessen. Auch die Vorgabe, dass jede Mahlzeit nur 37 Pence kosten darf, macht Jamie schwer zu schaffen. Bald wird er in das Büro der Direktorin zitiert – seine Kreationen kosten einfach viel zu viel Geld…
http://www.rtl2.de/

Ihr hättet mal sehen sollen was die Kinder essen, nur fritierte Sachen, wäää, da wird mir schon vom Hinsehen schecht:mad:

Und das in einer Schulküche:mad::mad::mad:

LG
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Ich glaube, man braucht gar nicht nach England zu gehen, um schlechtes "öffentliches" Essen zu finden. Es gab vor ca. 2-3 Jahren mal eine Studie über das Essen in Krankenhäusern, die keine erfreulichen ERgebnisse brachte: Gerade im Krankenhaus, wo die Ernährung erst recht eine wichtige Rolle spielen sollte, war das Essen von der Zusammensetzung her sehr mäßig, oft zu wenig, so daß die Leute, die dort eigentlich aufgepäppelt werden sollten, eher "abgepäppelt"wurden.
Schulessen ist meines Wissens kein großes Thema in Deutschland, weil es das so gut wie nicht gibt, wenigstens nicht warm.
http://www.taz.de/pt/2005/08/04/a0142.nf/text

Uta
 

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was mich nur so erschüttert hat war, dass es die Kinder nicht anders kannten.
Also, auch nicht von zu Hause aus. Es wurde gesagt, dass die Eltern ihren Kindern die Hamburger, mittags in die schule gebracht haben...als es nur noch "gesundes" Essen gab.

Und so etwas gibt es eben doch auch in Deutschland. Es ist einfacher den Kindern "Fertigfutter" mitzugeben, als morgens ein Brot zu machen.

Und es sollen ja jetzt vermehrt Ganztagsschulen eingeführt werden. Wenn ich Kinder hätte würde ich schon schauen was es da zu essen gibt;)

LG
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