Infektionswahrscheinlichkeit nach Corona-Impfung laut aktuellen Daten

wundermittel

Kate

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Und dieser hier dann demnächst auch. Vielleicht lasst Ihr uns mal ein bisschen Zeit zum Luft holen und dann lesen (Meldungen und Beiträge) und sortieren. Besser wäre es (wie schon x mal gesagt), wenn Ihr selbst darauf achten würdet, im passenden Thread zu posten.

Einen entspannten Abend und eine gute Nacht
Kate
 
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Eine neuere Studie zur Langzeitimmunität in Hochrisikopopulationen durch die Impfung im Vergleich zu jüngeren Beschäftigten im Gesundheitswesen:

6-Monats-Follow-up-Besuche wurden von 82 älteren Personen (Durchschnittsalter 82,5 [IQR 78–87] Jahre; 74,4% weiblich) und 107 Beschäftigten im Gesundheitswesen (Durchschnittsalter 35 [IQR 30–48] Jahre) abgeschlossen ; 60,7 % weiblich; ( Anhang p 3 ) Wir haben 12 Teilnehmer (zwei ältere Menschen und zehn medizinisches Personal) mit serologisch bestätigter oder PCR-bestätigter SARS-CoV-2-Infektion zu Studienbeginn oder vor der zweiten Impfung von der Die Seropositivitätsrate für Anti-SARS-CoV-2 S1-IgG und die medianen Anti-SARS-CoV-2 S1-IgG-Konzentrationen nach 6 Monaten waren bei den älteren Menschen niedriger als bei den Beschäftigten im Gesundheitswesen (48 [60 %] von 80 [95 % KI 48 %–71 %] vs. 95 [98 %] von 97 [93 %–100 %], p<0,0001 und 1,2 Signal-Cutoff-Verhältnis [IQR 0· 5–2·2] vs. 3·2 Signal-zu-Cutoff-Verhältnis [2·4–4·1], p<0·0001;Abbildung A , Anhang S. 4 ). Ähnliche Ergebnisse wurden für Serum-Anti-Rezeptor-Bindungsdomäne (RBD) und Anti-Full-Spike-IgG-Konzentrationen ( Anhang p 1 und p 4 ) und Ersatzvirus-Neutralisationstest ( Anhang p 1 und p 4 ) erhalten. Der jüngste Anstieg von Virusvarianten, die Immun-Escape-Mutationen im Spike-Protein tragen, könnte die durch Impfung induzierte Immunität bei älteren Menschen weiter reduzieren. Ein signifikanter Rückgang der Serum-neutralisierenden Aktivität gegen Pseudovirus mit dem Delta-VOC-Spike wurde in beiden Gruppen von 4 Wochen nach Abschluss der Immunisierung mit zwei Dosen bis zur 6-Monats-Nachuntersuchung beobachtet ( Abbildung B ; Anhang S. 6 .).). Nach 6 Monaten nur 43 (61 %) von 71 älteren Menschen (95 % KI 48–72 %; geometrisches Mittel 50 % Hemmungsverdünnung (ID 50 ) 14,5, [95 % KI 11,5–18,2] ) im Vergleich zu 79 (95 %) von 83 Pflegekräften (95 % KI 88 %–99 %; geometrisches Mittel ID 50 72,7 [95 % KI 58,7–89,9]) zeigte eine neutralisierende Fähigkeit gegenüber dem Delta VOC ( Abbildung B ). In ähnlicher Weise wurde eine Neutralisation der alpha (B.1.1.7) VOC bei 49 (69 %) von 71 älteren Menschen beobachtet (95 % KI 57–80 %; geometrisches Mittel ID 50 20,2 [95 % KI 15,3 –26,5]) im Vergleich zu 79 (95 %) von 83 Pflegekräften (95 %-KI 88 % – 99 %; geometrisches Mittel ID 50 134,4 [95 %-KI 104,2 – 173,4]) at das 6-Monats-Follow-up ( Anhang p 1). Die Bindungskapazität von Serumantikörpern an unterschiedliche RBD-Mutationen in VOCs (K417N/T, L452R, T478K, E484K/Q, N501Y und E484Q) war bei älteren Menschen signifikant geringer als bei Beschäftigten im Gesundheitswesen (p<0,0001 für alle RBDs, Anhang S. 1 ). In Übereinstimmung mit der geringeren Antikörperantwort war die SARS-CoV-2 S1-T-Zell-Reaktivität bei älteren Menschen geringer als bei Beschäftigten im Gesundheitswesen (261,6 Milli-Internationale Einheiten [mIU]/ml [IQR 141,5–828,6 .] ] vs. 1198,0 mIU/ml [593,9–2533,6], p<0,0001;


Wenn ich richtig verstanden habe, sagt die Studie, dass ca. 40% der Älteren 6 Monate nach der Impfung keine neutralisierenden Antikörper mehr gegen die Delta-Variante aufweisen und deutlich reduzierte T- Zell-Antworten zeigen im Gegensatz zu den Jüngeren, die auch noch nach 6 Monaten eine gute Immunantwort hatten.

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Weitere Studien dazu werden empfohlen.
 
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regulat-pro-immune
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05.04.08
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Wurde die ZOE-App-Studie schon gepostet?
Risikofaktoren und Krankheitsprofil einer SARS-CoV-2-Infektion nach der Impfung bei britischen Benutzern der COVID-Symptomstudie-App: eine prospektive, gemeinschaftsbasierte, verschachtelte Fall-Kontroll-Studie

Zwischen dem 8. Dezember 2020 und dem 4. Juli 2021 meldeten 1 240 009 Nutzer der COVID-Symptomstudie-App eine erste Impfdosis, von denen 6030 (0,5%) anschließend positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden (Fälle 1), und 971 504 berichteten über eine zweite Dosis, von denen 2370 (0,2%) anschließend positiv auf SARS-CoV-2 getestet wurden (Fälle 2). In der Risikofaktoranalyse war bei älteren Erwachsenen (≥60 Jahre) nach der ersten Impfdosis Gebrechlichkeit mit einer Infektion nach der Impfung verbunden (Odds Ratio [OR] 1,93, 95 %-KI 1,50–2,48; p< 0·0001), und Personen, die in stark benachteiligten Gebieten lebten, hatten nach ihrer ersten Impfdosis ein erhöhtes Risiko für eine Infektion nach der Impfung (OR 1,11, 95 %-KI 1,01–1,23; p=0,039). Personen ohne Fettleibigkeit (BMI <30 kg/m²) 2) hatten nach ihrer ersten Impfdosis ein geringeres Infektionsrisiko (OR 0,84, 95 %-KI 0,75–0,94; p=0,0030). Für die Krankheitsprofilanalyse wurden 3825 Anwenderinnen aus den Fällen 1 in die Fälle 3 und 906 Anwenderinnen aus den Fällen 2 in die Fälle 4 eingeschlossen erste Krankheitswoche nach der ersten oder zweiten Dosis und lang anhaltende (≥28 Tage) Symptome nach der zweiten Dosis. Fast alle Symptome wurden bei infizierten geimpften Personen seltener gemeldet als bei infizierten ungeimpften Personen, und geimpfte Teilnehmer waren mit größerer Wahrscheinlichkeit vollständig asymptomatisch, insbesondere wenn sie 60 Jahre oder älter waren.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahrscheinlichkeit einer Infektion nach der Impfung nach der ersten Dosis bei gebrechlichen, älteren Erwachsenen und bei Personen, die in benachteiligteren Gebieten leben, erhöht und bei Personen ohne Fettleibigkeit verringert war. Im Vergleich zu ungeimpften Kontrollen war die Wahrscheinlichkeit, dass die Patienten nach ihrer zweiten Impfdosis länger anhielten (Symptome für ≥ 28 Tage), mehr als fünf Symptome in der ersten Krankheitswoche oder im Krankenhaus aufwiesen, weniger wahrscheinlich als bei ungeimpften Kontrollen. Die meisten Symptome traten bei geimpften im Vergleich zu ungeimpften Teilnehmern seltener auf. Vollständig geimpfte Personen mit COVID-19, insbesondere wenn sie 60 Jahre oder älter waren, waren eher völlig asymptomatisch als ungeimpfte Kontrollen. Dieses Ergebnis könnte die Vorsicht bei der Lockerung der körperlichen Distanzierung und anderer persönlicher Schutzmaßnahmen in der Zeit nach der Impfung unterstützen. insbesondere um gebrechliche ältere Erwachsene und Personen, die in benachteiligteren Gebieten leben, selbst wenn diese Personen geimpft sind. Unsere Ergebnisse könnten auch Auswirkungen auf Strategien wie Auffrischimpfungen haben.
 
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26.06.17
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Hallo,
dass der Impfschutz nach 7 Monaten gleich Null ist, war bereits bekannt, aber dass bei AstraZeneca nach nur 4 Monaten das Risiko einer Infektion noch größer ist als vor der Impfung ist schon ein starkes Stück:

AstraZeneca: Nach 4 Monaten erhöhtes Covid-Risiko Der Impfschutz des AstraZeneca-Impfstoffes war im Allgemeinen noch niedriger als der von Pfizer-BioNTech und schwand auch zügiger. Hier wurde schon ab Tag 121 keine Schutzwirkung mehr beobachtet. Im Gegenteil, die schwedischen Forscher geben ab diesem Zeitpunkt einen Wert von -19 Prozent an.

Da ist es sogar so, dass schon nach vier Monaten die AstraZeneca-Geimpften keinen Impfschutz, sondern statistisch gesehen minus 19 Prozent haben. Das heisst also, dass die sogar eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, symptomatisch Covid zu bekommen.“

Ungeschützte Geimpfte gefährden andere Wenn nun also der Impfschutz der Corona-Impfstoffe nach teilweise 4 bis maximal 7 Monaten gen Null geht, bedeutet das, dass Millionen Menschen, die sich im Frühjahr impfen liessen ( 10 ), seit einiger Zeit völlig ungeschützt durch die Gegend marschieren, fröhlich 2G-Partys besuchen dürfen (selbstverständlich ohne Mund-Nasen-Schutz) und bei 3G-Veranstaltungen u. a. eine Gefahr für die Ungeimpften darstellen.
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/news/gesundheit/covid-19/corona-impfung-schutz

Kein Wunder, dass deshalb die Infektionszahlen explodieren. Da kann man doch das Vertrauen in jeglichen Impfschutz verlieren.

Da hilft nur mit natürlichen Mitteln das Immunsystem zu stärken und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie Abstand halten, Maske usw.

Gruß Sonnenblume56
 
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04.05.21
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Das Gute ist, dass früher oder später eine Pandemie in eine Endemie übergehen wird. Sich veränderte Viren können durch Impfungen nicht dauerhaft verschwinden. Das wurde anfangs nicht deutlich genug kommuniziert, so dass viele sich in falscher Sicherheit gewiegt haben.
Impfungen schützen nur kurzfristig vor entsprechenden Infektionen und das ist sehr unterschiedlich, wann bei den Geimpften der Schutz sinkt. Aber anscheinend sind schwere Verläufe wesentlich seltener. Das könnte für so manch einen eine Beruhigung sein. Eine Pandemie der Ungeimpften ist das, was wir jetzt erfahren nicht. Das sagt auch Herr Drosten.

Ich finde diesen Beitrag für das weitere Vorgehen ganz passend.

 
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24.10.05
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1. Kein Wunder, dass deshalb die Infektionszahlen explodieren. Da kann man doch das Vertrauen in jeglichen Impfschutz verlieren.
2. Da hilft nur mit natürlichen Mitteln das Immunsystem zu stärken und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie Abstand halten, Maske usw.
zu 1.: Erst jetzt?
zu 2.: Damit kann man nicht früh genug anfangen, vor allem durch das Entgiften des Körpers über die Leber.
 
regulat-pro-immune
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12.10.18
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Da hilft nur mit natürlichen Mitteln das Immunsystem zu stärken und die üblichen Vorsichtsmaßnahmen, wie Abstand halten, Maske usw.

das schützt sicher am besten und ist auch für jeden einfach durchführbar.

aber es sollte sich inzwischen eigentlich auch herumgesprochen haben, daß die impfungen nicht vor einer infektion schützen, sondern bestenfalls vor einem schweren verlauf und vor dem tod, was schon mal sehr gut und wichtig ist, aber halt deutlicherer infos bedarf, daß maske plus abstand in geschlossenen räumen vorläufig trotzdem noch nötig sind.


lg
sunny
 
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24.10.05
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das schützt sicher am besten und ist auch für jeden einfach durchführbar.
aber es sollte sich inzwischen eigentlich auch herumgesprochen haben, daß die impfungen nicht vor einer infektion schützen, sondern bestenfalls vor einem schweren verlauf und vor dem tod,
Diesbezüglich erlaube ich mir nachzufragen, ob es sich diesbezüglich nicht um eine unbewiesene Behauptung handelt. Wie der Schweizer Presse zu entnehmen war, sind dort bereits mehrere vollständig geimpfte Prominente an Corona gestorben.
 
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24.10.05
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ich hab keineswegs behauptet, daß keiner mehr stirbt, sondern ... bestenfalls bedeutet nicht 100 %
Gerne einverstanden - es ging mir nur um eine Präzisierung: Unverändert ist ein Großteil der vollständig COVID-Geimpften der festen Überzeugung, daß sie sich jetzt aller ihnen nunmehr vom Staat gnädig gewährten Freiheiten erfreuen können, ohne das geringste gesundheitliche Risiko einzugehen.
 
regulat-pro-immune
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12.10.18
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auch vor einem schweren Verlauf schützen die Impfungen nicht

90 % ungeimpfte auf intensiv sind ein deutlicher hinweis auf eine wirkung der impfung.

bei den 10 % müßte geklärt werden, wie lang die impfung zurückliegt und ob es überhaupt eine zweite bzw. dritte gab.

außerdem ist eh schon lange klar, daß auch eine impfung nicht immer 100 % schützt. aber sie reduziert das risiko sehr deutlich.

auf dieser welt gibt es nichts, daß immer 100 % ideal ist.
hier im forum auch nicht. wenn es so weitergeht, wird dieser thread evtl. auch geschlossen.

es wäre doch besser, sich in den threads auf neue und vor allem hilfreiche infos zu beschränken. :)


lg
sunny
 
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24.10.05
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auf dieser welt gibt es nichts, daß immer 100 % ideal ist.
hier im forum auch nicht. wenn es so weitergeht, wird dieser thread evtl. auch geschlossen.
es wäre doch besser, sich in den threads auf neue und vor allem hilfreiche infos zu beschränken.
Soll auf diese Weise die Diskussion unbestreitbarer Sachverhalte und damit Gegebenheiten abgewürgt werden?
 
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05.04.08
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Unverändert ist ein Großteil der vollständig COVID-Geimpften der festen Überzeugung, daß sie sich jetzt aller ihnen nunmehr vom Staat gnädig gewährten Freiheiten erfreuen können, ohne das geringste gesundheitliche Risiko einzugehen.
Das wird immer häufiger in den MSM nun erwähnt, dass Geimpfte auch ansteckend sind. Der Großteil müsste das inzwischen mitbekommen haben.
 
regulat-pro-immune
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16.02.18
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Sie sind aber verglichen mit der Häufigkeit von Geimpften in der Bevölkerung immer noch um ca. 90% seltener.
das wird uns Glauben gemacht von der Obrigkeit
und alle, die es glauben wollen, glauben daran.

Wissen tut das niemand von uns,
es wird verschönigt dargestellt, dass nur deshalb so viele Geimpfte auf Intensiv behandelt werden, weil es eben mittlerweile sehr viele Geimpfte gibt.

ABER dennoch, es ist doch Utopie, dass überhaupt so viele Geimpfte auf Intensiv liegen, wegen Corona.
Das sind Coronafälle und nicht einfach "nur" Intensivpatienten, sonst würden die nicht als Coronafälle gezählt.

Aus meiner Sicht ist das bezeichnend wie viel die Impfung nicht taugt bzw. evtl. sogar schädigt (aber das würde niemals einer zugeben, auch wenn es sich bewahheiten würde) - ich persönlich weiß das auch nicht, aber die Fakten sprechen dafür.

Mara
 
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19.09.12
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Sie sind aber verglichen mit der Häufigkeit von Geimpften in der Bevölkerung immer noch um ca. 90% seltener.
kommt darauf an in welchem Land,


oder in Belgien sind alles Impfdurchbrüche.

 
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