Ich brauche unbedingt eure Hilfe! Seit März geht es mir überhaupt nicht gut (Virusinfekt?)

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10.01.04
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Hallo Mensch,

sind bei Dir die Augen im Zusammenhang mit einer evtl. Schädigung der Hirnnerven schon mal untersucht worden. Die richtige Stelle dafür düften Neurologen sein, aber in Zusammenarbeit mit Augenärzten.

Viele Menschen schielen auch leicht, was im normalen Leben nicht wirklich bemerkt wird. Erst durch Schädigungen von Hirnnerven und evtl. weitere Schäden am Auge kann sich das störend auswirken.


Auch diese Seite könnte Dich weiter bringen:

Es gibt im Netz viele you-tube-Videos von Liebscher und Bracht, die zeigen, was man selbst bei verschiedenen Beschwerden tun kann...

Die halbdurchsichtigen Fäden, von denen Du berichtest, sind meiner Meinung nach sogenannte „Mouches volantes“, die meistens als zwar lästig aber harmlos abgetan werden.

Grüsse,
Oregano
 
wundermittel
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20.09.14
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Ich hoffe der Text war nicht zu lange und ihr könnt mir helfen.
Hallo leidenderMensch,

unerklärliche Beschwerden, Vitamin D-Mangel, schlechte Leberwerte, Hashimoto, das spricht aus meiner Sicht auch für die Möglichkeit einer HPU-Beteiligung.

Am sichersten ist ein HPU-24h-Urintest. Der Test ist allerdings keine Kassenleistung, Du müsstest ihn selbst zahlen.

Auffälligkeiten zeigen sich bei HPU häufig auch bei den Zink, B6- und Magnesiumwerten, sowie bei bestimmten Mängeln im Aminosäurenprofil.

Mit der Zeit könnte auch die AP absinken (da die AP bei manchen Menschen nach dem Essen ansteigt, sollte die Blutabnahme besser nüchtern (letzte Mahlzeit 10-12 Stundenn vorher) erfolgen. Eine Hohe AP wie bei Dir ist allerdings kein Ausschlußkriterium für HPU.

Wenn Du nur selten Sport treibst, würde ich auf jeden Fall empfehlen an 5 bis 7 Tagen die Woche mindestens 15 bis 20 Minuten pro Tag leichten Ausdauersport zu treiben. Lockeres Fahrradfahren würde schon ausreichen. Sport unterstützt den Stoffwechsel.

Gruß
Hans
 
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07.05.09
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Hallo leidenderMensch,

Du hast erwähnt, dass bei Dir eine Arachnoidalzyste im Gehirn diagnostiziert wurde. Meistens ist das offensichtlich auch nicht weiter tragisch. Und man hat Dir ja auch gesagt, dass die Zyste klein ist. Beruhigend ist auch in gewisser Weise, dass sich einige Symptome bei Dir schon gebessert haben oder schon verschwunden sind.

Ich selbst habe eine solche Zyste im unteren Bereich der Wirbelsäule (lumbale Arachnoidalzyste im Gegensatz zu einer meningealen Arachnoidalzyste wie bei Dir) und mich deshalb etwas damit beschäftigt. Ärzte sagen meistens, wenn sie so eine Zyste sehen, dass diese keine Bedeutung hat, weil es meistens auch so ist.

Aber ob das tatsächlich so ist, kannst man nur erfahren, wenn ein Spezialist (Neurochirurg) die jeweiligen Symptome und das MRT kennt. Soweit mir bekannt ist, gibt es nur ein paar darauf spezialisierte Abteilungen in (Universitäts-)kliniken (in Marburg, Greifswald und Gießen). In Zwickau z.B. werden meines Wissens nur spinale Zysten behandelt (operiert), während die anderen offensichtlich die meningealen Arachnoidalzysten operativ entfernen.

Vielleicht macht es Sinn, dort zu fragen, ob Du Ihnen Deine Unterlagen nebst Beschreibung Deiner Symptome zwecks Überprüfung mal zuschicken darfst, nur um auszuschliessen, das die Zyste die Ursache ist. Wenn man eine Zyste hat, soll die übrigens auch regelmässig überprüft werden, was allerdings auch keiner macht. Und es stimmt nicht, dass nur Kinder operiert werden. Aber wenn Deine weiteren Probleme vielleicht auch noch weiter zurückgehen, ist das vielleicht ja auch nicht nötig. Falls nicht, würde ich versuchen, das abzuklären.

https://orpha-selbsthilfe.de/forum/index.php?topic=860.0

https://www2.medizin.uni-greifswald.de/neuro_ch/index.php?id=484

https://www.paracelsus-kliniken.de/akut/zwickau/fachbereiche/neurochirurgie/

viele Grüsse
 
regulat-pro-immune
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11.05.22
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Hallo.. ich werde euch allen gründlich im Laufe der Tage antworten.. Vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge!

Ich wollte nur ein Update geben, dass es mir mittlerweile wieder schlechter geht. Mir ist jetzt eher schwindelig anstatt das Gefühl der Benommenheit zu haben.

Ich habe nach dem Schlafen eine leichte "innere Vibration" an beiden Armen. Wenn ich aufstehe, geht es nach ca. 10-20 Minuten weg. Das hatte ich so auch schon mal vor einem Monat gehabt.

Leichte Halsschmerzen. Stimme sehr heiser. Übelkeit.

Temperatur unter den Achseln gemessen: immer zwischen 34,9 - 35,3 Grad (seit gestern), wobei die 34,9 nur einmalig auftrat und der Durchschnitt eher so bei 35,1 Grad liegt.

Glaube der Messwert unter den Achseln liegt zwischen 35,9 Grad - 37,0 Grad (https://www.bene-arzneimittel.de/fieber/aufklaerung/richtig-fieber-messen)
 
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10.01.04
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Hallo Mensch,
  • Bestimmte Erkrankungen: Einige Erkrankungen beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Dazu gehören unter anderem Thyreoidea, Diabetes, Schlaganfall, Parkinson, Traumata, Arthritis, Verletzungen am Rückenmark aber auch eine schlechte Ernährungsweise und nervöse Magersucht gehören zu den Risikofaktoren.
  • Medikamente: Manche Medikamente beeinflussen die Eigenschaft des Körpers Temperaturen zu regulieren. Unter anderem gehören dazu Antidepressiva, Antipsychotika, Schmerz- und Beruhigungsmittel. ...

An Deiner Stelle würde ich ja noch mal rektoral messen oder wenigstens mit einem Ohrthermometer um zu sehen, ob die Temperatur tatsächlich recht niedrig ist.
Oben stehen Gründe für niedrige Körpertemperaturen. Sind diese Faktoren alle in Betracht gezogen worden? Auch Diabetes?
Welche Medikamente nimmst Du? Nimmst Du z.B. Vitamin D3?

Sind bei Dir Allergien bzw. Intoleranzen bekannt?
Hast Du Dich und Dein Umfeld auf Gifte angeschaut, vor allem in Bezug auf Giften im Wohnungs- bzw. Arbeitsumfeld? (Deine Zähne scheinen ja ok zu sein)

Wegen der tauben Finger könnte ein Ulnarissyndrom eine Rolle spielen, und das hängt wiederum häufig mit der Halswirbelsäule zusammen. Ist das abgeklärt worden (Neurologe)?

Das erhöhte Ferritin könnte so erklärt werden:
... Bei vielen entzündlichen Erkrankungen und insbesondere bei der rheumatoiden Arthritis reagiert das Ferritin wie ein Akut-Phase-Protein [2]. Ferritin wird dabei aus aktivierten Makrophagen freigesetzt und es kommt zu einem Hyperferritinämie-Syndrom, das nicht durch eine Eisenüberladung verursacht ist [2]. Ein solcher Mechanismus könnte den Ferritinanstieg in diesem Fall zumindest teilweise erklären. ...

Ich habe Deine Werte und Untersuchungen nicht mehr im Kopf, aber: ist Borreliose - soweit möglich - abgeklärt?

Grüsse,
Oregano
 
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