Ich bin schon ganz krank vor Angst um meinen Mann!

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Mein Mann macht mich wahnsinnig!!!
Seit über 30 Jahren starker Raucher hat sich - bereits seit über 2 Monaten - sein Raucherhusten verschlimmert!
Symptome: oftmals höre ich nachts (oder wenn er eben liegt) das sein Atem rasselt oder quietscht!! Der morgentliche Husten ist auch schlimmer geworden, so dass es ihn oft richtig würgt!!! Und ich habe das Gefühl, dass er sich schwer tut "den Schleim abzuhusten"!

ABER ICH BRINGE IHN EINFACH NICHT DAZU ZUM ARZT ZU GEHEN! Für Mitte Oktober habe ich einfach einen Termin beim Lugenarzt ausgemacht, den er dann (aus beruflichen Gründen :mad: ) wieder abgesagt hat. Seitdem schiebt er ständig die Arbeit vor, warum er keinen neuen Termin vereinbaren kann. Zwischendurch war auch noch ein Grund (warum er jetzt andere Dinge im Kopf hat), dass sein Vater (auch starker Raucher) jämmerlich an Krebs gestorben ist!!!

Ich kann ihn nicht mehr verstehen und wir haben schon die allergrößte Ehekrise deswegen, so dass ich - wenn er nicht spätestens nach den Feiertagen - zum Arzt geht, mir vorgenommen habe auszuziehen. Ich weiß, das setzt ihn noch zusätzlich unter Druck, aber ich bin am Ende meiner Kraft!!!! Ständig lese ich im Internet die parallelen Symptome für Lungenkrebs nach und denke ich schnappe gleich über ..... (HILFE)

VG
Penelope11
 
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Hallo Penelope!

Schlimm, das Du Dir solche Sorgen um Deinen Mann machst. Der aktuelle Anlass: das Dein Schwiegervater an Krebs gestorben ist und dass Dein Mann einen Raucherhusten hat, der laut Deinem Ermessen schlimmer geworden ist.
Dein Mann raucht nach Deinen Angaben schon viele Jahre lang.
Durch Deine Hysterie wird es leider auch nicht besser werden. Eher schlimmer, weil dazu bei ihm auch Angst aufkommt und er ja deshalb vor dem Arzttermin ausweicht.
Meinst nicht, das Du, wenn und grade weil Du ihn liebst, in dieser Situation die Ruhe bewahren könntest, um ihn jetzt etwas zu beruhigen.
Sicherlich keine leichte Übung, aber sinnvoll wäre es schon, sonst geht er nie zum Arzt wegen seines Hustens.

Lieber Gruss Karin
 

Bei Nikotinsucht kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Wenn man wirklich aufhören möchte zu rauchen, dann ist die aufdeckende Hypnosetherapie eines der effektivsten Instrument, diesen Wunsch Realität werden zu lassen. Sie wirkt da, wo die Sucht entstanden ist, nämlich im Unterbewusstsein.

Wenn erst einmal die emotionale Ursache für das Suchtverhalten aufgefunden und neutralisiert wurde, kann der Mensch wieder suchtfrei leben. Aber wie erwähnt muss der Wunsch nach Veränderung vorhanden sein. Niemand kann mit Hypnose dazu gezwungen werden, etwas zu tun, was er selber nicht wirklich möchte.
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Themenstarter
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18.12.05
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Hallo Karin,

danke für deine aufmunternden Worte. Ich weiß das auch und er selber sagt auch, dass ich dadurch nur noch alles schlimmer mache. Wenn ich ihm z. B. mal wieder was aus dem Internet ausdrucke und hinlege, sagt er oft: "Dann brauch ich ja gar nicht mehr zum Arzt, da ist es eh schon zu spät". Und er machte auch schon mal ne Äußerung, dass wir ja durch ne Lebensversicherung gut abgesichert wären und bei einem Unfall (er würde also nicht so enden wollen wie sein Vater) gäbe es ja das Doppelte!

Aber solche Äußerungen machen mich WAHNSINNIG da kann ich einfach kein Verständnis mehr aufbringen und bin echt bald so weit, dass ich sage: gut dann rauche weiter - bring dich schön langsam um - aber ich will damit nichts mehr zu tun haben!!! Aber kann es denn wirklich sein, dass eine Ehe/ein Leben weniger wert sind als diese Glimmstengel??

Ich weiß ja ich darf ihn nicht ständig bedrängen aufzuhören, aber ich krieg schon ne Depression, weil ich jeden Morgen durch diesen furchtbaren, Minuten andauernden Husten geweckt werde und ich, kaum die Augen geöffnet, schon mein größtes Problem wieder auf dem Tablett serviert bekomme!!!! Da fängt der Tag schon wieder gut an, das kann ich dir sagen!!!!

VG
Penelope11
 
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30.06.05
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Liebe Penelope!

Kann Deine Situation auch als Raucher sehr gut nachvollziehen. Das schlimme ist ja, das Du weisst, das Du mit Deiner Sorge die Angst in Ihm nur um so schlimmer machst.
Wenig tröstlich hier, das das Rauchen an sich nur ein Symptom ist, die Ursache liegt vielleicht eher in der Psyche. Vielleicht solltet ihr versuchen einen guten Therapeuten zu finden, der mit Psychokinesiologie arbeitet?
Vielleicht eine Möglichkeit, Euch beiden zu helfen.
Laut Dr. Klinghardt, von dem hier viel im Forum steht ist die Rauchsucht ein Problem das von einer Quecksilberbelastung mit verursacht wird.

Lieber Gruss Karin
 
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Hallo Karin,

wie soll man das verstehen mit der Quecksilberbelastung. Hast du Links hierzu?

Von Therapeuten oder Psychiatern hält man Mann leider gar nichts!!! Aber ich bin mir sicher, dass die erfolgreiche Rauchentwöhnung "ganz dramatisch" von den Charaktereigenschaften eines Menschens abhängt!!

Mein Mann z. B. ist sehr flechmatisch. Er hält seltens was er verspricht, ist sehr unzuverlässlich und ein sogen. "Springinsfeld". Ich glaube, dass Menschen mit einem festen Charakter und großem Durchsetzungsvermögen sich hier v i e l leichter tun!

Na ja, morgen hole ich ihm jedenfalls mal Mucosolvan-Kapseln, auch wenn das vielleicht nicht richtig ist!

Gute Nacht!
Penelope11:eek:)
 
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Hallo Penelope,
wenn Dein Mann eher phlegmatisch ist, wird er sich natürlich kaum dazu aufraffen wollen, die Aufgabe des Rauchstopps anzugehen. Dazu gehört Willen!
Allerdings frage ich mich, ob Du ihn in diesem Phlegma nicht zum Teil unterstützt, wenn Du jetzt zB. Mucosolvan für ihn besorgst. Kannst Du ihm das nicht selbst überlassen?

Raucht Dein Mann denn in der Wohnung? Wenn ja, würde ich versuchen, wenigstens das abzustellen, damit ich nicht auch noch mitrauchen muss...

Hier wird vom Zusammenhang zwischen Quecksilberbelastung und Rauchen gesprochen:
1) Es wird immer wieder behauptet, das jeder mit dem Rauchen aufhören kann,
wenn man nur will. Das ist leider falsch!!
a)Toxikologiosch betrachtet gibt es eine Wechselwirkung zwischen Nikotin und Quecksilber. Nikotin verrringert vorrübergehend die Giftigkeit von Quecksilber.
Menschen die viele Amalgam-Füllungen im Mund haben, haben automatisch auch eine grosse
Menge Quecksilber im Hirn/Körper. Wenn dieser Mensch nun raucht, wird er die allergrössten
Schwierigkeiten haben, vom Rauchen loszukommen, da er die anti-Hg-toxische Wirkung
des Nikotins braucht (um das Hg quasi zu entschärfen). Daher findet man oft bei Manisch -
Depressiven einerseits ein Quecksilberbelastung durch Amalgam ("depressiv") und gleichzeitig ein Nikotin-sucht ("Manie")
b) Tabak enthält bekanntermassen grosse Mengen Nickel & Cadmium. Menschen die
anderweitige Zahnmetalle im Mund haben (z.B.Gold) haben automatisch eine "Affinität" zum
Tabakkonsum. Ein Goldzahn besteht nämlich auch bis zu 30 verschiedenen Metallen; u.a. oft
auch Nickel & Cadmium (auch Kunststofffüllungen). Gerade Kinder (!) mit Zahnspangen werden
später oft zu Rauchern, weil aus den Zahnspangen riesige Mengen Nickel korrodieren.
Der staatlich habilitierte Toxikologe Prof. Max Daunderer hat sich sehr viel mit
chronischen Vergiftungen beschäftigt; was ich hier schreibe, werde ich mit Links & Literatur-
nachweis untermauern.
Ein Raucher der große Mengen Zahnmetalle im Mund hat, kommt erst vom Rauchen los,
wenn die Metalle aus dem Mund fachgerecht entfernt wurden, und anschliessend mit dem
entsprechenden Gegengift das Hirn und der Körper entgiftet wurden. Dann lässt der Raucher
spontan seine Sucht los.


2) Ihr macht viele Aktionen gegen Passivberauchung, das finde ich vorzüglich. Ich
möchte dazu anmerken, das man - wenn man Passivrauch inhalliert hat - dies mit einem
Laborbefund nachweisen kann. Nach dem Inhalieren von Passivrauch hat man
dann sehr viel mehr Ameisensäure und Methanol im Urin! Das kann auch bis zur lebens-
bedrohlichen Grenze gehen. Die Geschichten von jungen Müttern denen durch Passivberauchung ihr Kind abgegangen ist, kennen wir ja!
Gerade wenn man vor Gericht zieht und klagen will, sollte man möglichst Laborbefunde
vorzeigen können "als Beweis".
Prof.Daunderer schreibt: "Wer nachmisst hat recht!"
-----
Ich hoffe ihr könnt was damit anfangen; ich postulieren den interdisziplinären Ansatz.

Mit ungiftigen lieben Grüßen

Oliver-Michael


Literatur:
Daunderer: Amalgam * Ecomed-Verlag
Daunderer:Handbuch der Umweltgifte * Ecomed-Verlag
Links:
http://www.amalgam-carl.de/body_was_tun_.html
http://www.toxcenter.de/
http://www.bbfu.de/
http://www.wer-weiss-was.de/content/start.shtml
tinyurl.com/85zvva

Gruss,
Uta
 
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Hallo Uta,

ich weiss selbst, dass es nicht richtig ist, wenn ich ihm jetzt auch noch nen Hustensaft besorge, aber andererseits weiss ich, dass er die nächsten 3 Wochen aus beruflichen Gründen unmöglich zum Arzt kann (abgesehen davon hat der auch Urlaub zwischen den Feiertagen) und da denke ich mir ist es doch besser er nimmt wenigstens etwas zum Schleimlösen inzwischen!!

Gott sei Dank ist er schon ein bisschen vernünftiger geworden und raucht zumindest wesentlich weniger - na, man darf die Hoffnung anscheinend nie aufgeben, aber leider hatten wir auch schon mehrere Fehlversuche!! Ich hoffe nur (und bete zu Gott!), dass er durch seinen Vater nun endlich genug Kraft aufbringt das Rauchen aufzugeben.

VG
Penelope11
 
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Da kann man Dir nur viel Glück wünschen :) ...


Hier noch ein Link zum Rauchen und Raucherhusten. Als Schleimlöser wird hier Mucosolvan empfohlen http://tinyurl.com/bw8es

Tipps für Raucher
- Verhaltenstherapien werden als die umfassendste und wirksamste Möglichkeit der Raucherentwöhnung beschrieben, Gruppen gibt es z. B. bei Krankenkassen. Sie bestehen meist aus den Phasen: Selbstbeobachtung, akute Entwöhnungsphase und Rückfallprophylaxe.
- Die vorübergehende Gabe eines Nikotinersatzes, z. B. in Form von Pflastern, Kaugummi oder Spray kann gut mit der Verhaltenstherapie kombiniert werden.
- Akupunktur und Hypnose erzielen oft kurzfristig gute Erfolge, langfristige Erfolge konnten noch nicht nachgewiesen werden.
- Autogenes Training und Muskelentspannungstraining sind wertvolle Bausteine, reichen aber alleine nicht aus.
- Auf eine gesunde Ernährung und viel Bewegung achten, um das Krebsrisiko nicht noch weiter zu erhöhen
- Bei Raucherhusten oder chronischer Bronchitis erleichtert der Wirkstoff Ambroxol (Mucosolvan) das Abhusten
Gruss,
Uta :)
 
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Hallo,

kennt ihr das Buch von Peter Raba: "Schlank und suchtfrei durch Homöopathie"?
Bücher von Amazon
ISBN: 393293833X


Ist nicht ganz billig, aber das Geld wert, gibts selten auch bei ebay günstiger, zumindes kann mans dort wieder gut verkaufen.
In dem Buch wird auch aufs Rauchen eingegangen und einige Heilmittel beschrieben.

samadhi
 
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30.06.05
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Hallo Samadhi!

In diesem Zusammenhang, mit der für mich sehr wahrscheinlichen Quecksilberbelastung von Penelope`s Mann, möcht ich nicht unbedingt zu Homöopathischen Verfahren raten.
Laut Dr. Klinghardt und Dr. Daunderer ist bei schwermetallbelasteten Menschen von Homöopathie abzuraten.
Ich kenne einen Heilpraktiker, der mit Daunderer zusammenarbeitet und selbst ein sehr guter Homöopath ist. Er würde nie mehr zuerst homöopathisch ansetzen, da er bei Amalganbelasteten damit schon mehrfach Krebs ausgelöst hat. (z. B. mit Hepar sulfuris)
Sorry, aber das musste ich jetzt hier reinschreiben, sonst hätt ich ein ultraschlechtes Gewissen.
Sein Motto: zuerst die Gifte entfernen, dann Homöopathisch nacharbeiten.

Lieber Gruss Karin
 
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10.10.05
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Hi Penelope,

ich würde dir aber noch zu allem schon gesagten empfehlen deinem Mann viel Vitamin C (am besten mit OPC) zu geben. Du kannst es ihm ja unter einem ganz anderen Grund Verkaufen. Es hilft ja auch sehr gut gegen Erkältungen etc.
Es ist nämlich so, das Nikotin und Teer beim Rauchen nur 50% der schädlichkeit ausmachen. Und besonders das Krebsrisiko wird in erster Linie NICHT durch das Nikotin erhöht! Das meiner Meinung nach gefährlichste beim Rauchen sind die entstehenden freien Radikale. Mit einem Zug an einer Zigarette nimmt man etwa so viele freie Radikale auf, wie wenn man 30min Extremsport betreibt. Ich weiß nicht ob in dem Forum schon über freie Radikale ausführlich gesprochen wurde... aber das ist ja jetzt auch nicht Thema. Auf jeden Fall ist Vitamin C zusammen mit OPC ein sehr sehr guter Radikalfänger und kann so zumindest diese negative Seite des Rauchens etwas eindämmen.
Die Dosierung sollte allerdings auf Grund des hohen Verbrauchtes recht hoch sein. Ich würde etwa 3g Vitamin C täglich empfehlen. Aber hier achtung bitte!! Keine Ascorbinsäure!! Ascorbinsäure ist kein Vitamin C! Nur natürliches verwenden, wie z.B. Alcerolavitamin C (schmeckt auch noch gut) und wenns geht auch biologisches.
Das ist zumindest eine Kleinigkeit, die dein Mann wahrscheinlich mitmachen wird, mit der du sein Krebsrisiko deutlich senken kannst.

Gruß :wave:
 
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18.12.05
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Jetzt noch mal was zur Quecksiberbelastung.

Also so auf den ersten Blick glaube ich ja noch nicht so ganz daran. Hier muss ich schon fast wie ein Raucher sprechen: Meine Oma hatte auch den ganzen Mund voll Amalgan und wurde 90 Jahre alt!

Wie sieht es denn mit Brücken aus, die enthalten doch kein Amalgan oder? (Dann hätte mein Mann ja Recht gute Chancen aufzuhören :) )

Penelope11
 
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18.12.05
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Hallo Rhianonn!
Vitamin C und andere Vitamine gebe ich ihm schon sowieso täglich, aber anscheind das falsche Vitamin C bisher! Werde mich mal im Netz nach dem "Alcerolavitamin C" umsehen.

Noch etwas zum Krebsrisiko meines Mannes. Ich glaube nämlich, dass er auch deswegen nicht genug Kraft aufbringt mit dem Rauchen aufzuhören, da sein Vater jetzt schon der DRITTE in der Familie mit Krebs war!!! Sein Bruder hatte mit Anfang 30 J. Lymphdrüsenkrebs (ist jetzt aber schon 40 J. alt) und seine Mutter hatte vor ca. 4 Jahren Brustkrebs, lebt aber auch noch!! Sein Vater starb jetzt zwar an Protatakrebs aber wir sind uns ziemlich sicher, dass er mit der Lunge auch was hatte!!! Vielleicht Krebs, vielleicht nicht!!! Ein Lungenemphysem hatte er jedenfalls schon länger und die letzten Tage seines Lebens hatte er - trotz Sauerstoff - sehr schlecht Luft bekommen!!!

Mein Gott - drüber nachdenken darf ich über die ganze Situation nicht!!! Aber andererseits bin ich inzwischen auch der Meinung, dass man gegen sein Schicksal eh nicht ankommt. Wenn es ihm bestimmt ist, dass er jetzt der 4. in der Familie ist, der Krebs bekommt, dann ist es halt so!!! Auch wenn er jetzt nach über 30 Jahren starken Rauchens noch davon loskommt, kann er aufgrund seiner genetischen Veranlagung ja trotzdem noch Krebs kriegen!! Natürlich wäre es mir lieber er würde versuchen das Risiko so gering wie möglich zu halten, aber meine Kraft dafür zu kämpfen geht auch dem Ende entgegen.

VG
Penelope11
 
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10.10.05
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Genetische Veranlagung zu Krebs gibt es nicht!!!
Mir wird immer ganz schlecht, wenn ich das höre.
Kein Mensch ist genetisch so ausgelegt, das er Krebs bekommt. Der Grund, warum Krebs in Familen oft so "gebündelt" auftritt ist entweder eine Weitergegebene Angewohnheit (Essen, Schlafen,...), der Lebensraum (alle unter einem Dach oder im neben Haus) oder eine Vererbte sensibilität einem Stoff gegenüber, die nicht erkannt wurde.

Aber mach dir bei Krebs bitte keine Sorgen wegen genetischen Anlagen, Penelope. Das ist wiedermal ein Schulmedizin-Märchen um das gebündelte Auftreten zu erklären. ;)

Gruß :wave:
 
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10.01.04
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Du sprichst das sehr gelassen aus Rhianonn ;) . Woher nimmst Du diese Sicherheit? Kannst Du sie irgendwie belegen?
Immerhin ist es inzwischen vielfach beobachtet und belegt, daß in Familien gehäuft Krebs auftritt. Daß da auch die Faktoren, die Du nennst, eine große Rolle spielen, ist klar. Trotzdem würde ich mich hüten, jemand, der ein erhöhtes Risiko hat (schulmedizinisch gesehen) mitzugeben, daß Krebs nie genetisch bedingt ist. Er könnte darin einen Freibrief sehen, überhaupt nicht z.B. auf die Ernährung oder auch das Rauchen zu achten.

Krebsrisikofamilien sind charakterisiert durch:

Mehrere nahe Verwandte erkranken an Krebs

Die Erkrankung tritt üblicherweise 15-20 Jahre früher auf als im Bevölkerungsdurchschnitt

Häufig kommen mehrere Krebserkrankungen bei einer Person vor

Die Krebserkrankungen sind in mehreren aufeinanderfolgenden Generationen einer Familie beobachtbar.
Krebsfamilie bedeutet aber nicht, daß jedes Mitglied der Familie an Krebs erkranken muss.

Heute sind zwei Dickdarmkrebsformen bekannt, bei denen es sich um genetisch-bedingte Krebsformen handelt.

Familiäre adenomatöse Polypose (FAP)

Vererbbares, nicht-polypöses Kolonkarzinom (HNPCC, früher Lynch-Syndrom)
www.krebshilfe.net/information/vorsorge/frauen/gen_faktoren.shtm

Gruss,
Uta
 
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10.10.05
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Das ist ganz relativ einfach Uta.
Du musst bei der Entstehung des Krebses ganz zum Anfang gehen.
Am anfang hast du einen Gesunden körper mit Gesunden Zellen. Dann kommt irgend eine Ursache und bringt einige Zellen dazu zu mutieren.
Dies kann jedoch nicht genetisch sein, da eine genetische Schwäche sich nie in einer Krankheit (mit äüßerlicher Ursache) manifestiert, sondern ganz egal, was man macht auf jeden Fall auftritt. Es gibt dominante Erbfaktoren und nicht dominante... wenn jetzt in der Familie von 6 Leuten in 3 Generationen 4-5 an Krebs sterben müsste das kaputte Gen ja entweder dominant sein, oder beide Elternteile müssten es haben. In beiden Fällen müssten dann aber ALLE Kinder an Krebs sterben. Bei Genfehlern gibt es kein Zufallsprinzip. Das ist wie wenn du dir ein Auto ohne Motor kaufst... es fährt nicht, egal wieviele du dir kaufst.
Aber durch bestimmte Unverträglichkeiten ist die Neigung zu Krebs quasi vererblich. Aber halt nur indirekt! Wenn man diese Unverträglichkeiten ausmerzt oder erkennt ist die Neigung wieder weg.

Und ganz im gegenteil Uta, es ist gerade KEIN Freibrief für schlechtes Essen und Rauchen. ;) Ich sage ja, dass schlechtes Essen und Rauchen eben genau die Ursachen sidn und nicht der Genfehler, den einige Raucher oder Ärzte gerne vorschieben. :rolleyes:

Und zu deinem Zitat... das ist ja genau die schulmedizinische Aussage, die ich gemeint habe. Für die Schulmedizin ist ja Krebs eine "Böse Zelle", die irgendwann einfach mutiert. Für mich ist es eine Zelle, die durch einen äußeren Einfluss zum mutieren gebracht wurde.

Gruß :wave:
 
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Das ist so ähnlich wie die Frage nach der Henne und dem Ei.
Es ist ja nicht so, daß alle Gene von den Eltern auf alle Kinder übertragen werden. Sonst würden alle Erbkrankheiten von den Eltern immer auf alle Kinder übertragen werden, was nicht stimmt.

Woher weiß man, daß am Anfang immer ein gesunder KÖrper mit gesunden Zellen da ist? - Wenn nun ein Baby schon einen nicht gesunden Körper mit nicht nur gesunden Zellen mit auf diese Welt bringt, was dann?

Gruss,
Uta
 
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10.10.05
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ÄÄHH???

Uta du verstehst mich nicht. Lies nochmal genau was ich geschrieben habe. ;)
Natürlich werden nicht alle Gendefekte übertragen. Nur die dominanten (oder es ist 2 mal der gleiche Fehler da). Aber ansonsten werden keine Defekte übertragen, sondern nur Veranlagungen (körperliche und geistige).

Und jeder Körper ist ursprünglich mit gesunden Zellen angelegt. Das ist quasi ein Naturgesetz. Wobei ich hier nochmal auf meine Defininition des Wortes "Gesund" hier hinweisen will: Gesund heißt nicht durch äußere Einflüsse erkrankt (Viren, Bakterien, Pilze,...). Natürlich kann ein Kind auch einen neuen Genfehler entwickeln, dann ist es aber nicht Krank sondern behindert. Und natürlcih kann das Kind auch durch die Mutter erkranken, aber der Ursprung des Leben ist IMMER gesund.
 
Themenstarter
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18.12.05
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@Hallo Uta, Hallo Rhiannon!

Hier noch ein paar Denkanstöße für beide:

- Wir wohnen ALLE im gleichen Haus
- Im Erdegeschoss befindet sich die Druckerei meines Mannes (schädlich ?)
- Der Bruder meines Mannes ist Junggeselle und lebt immer noch zuhause (unglücklich ?)
- Meine Schwiegermutter hat immer auf gesunde Ernährung geachtet (Gemüse im Garten selbst angebaut). In Ihrer Verwandschaft gab es NIE Krebs! Sie hat allerdings von ihrem Mann wahrscheinlich jede Menge mitgeraucht!!!!!
- Mein Schwiegervater (der eben verstorben ist) rauchte mindestens 40 Jahre lang täglich bis zu 60 Zigaretten (nur die letzten 3 Jahre weniger!). Bei ihm prophezeite ich immer "der wird keine 60 Jahre alt". Da muss ich wieder sagen, für diese Art zu leben wurde er ganz schön alt!!!! (fast 75 J. )

Aber ich glaube dieses Thema passt jetzt gar nicht mehr in das Thread "Tabak" ;)

VG
Penelope
 
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