HWS-Fraktur

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21.12.11
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Hallo,
ich bin Mutter eines 23 jährigen Sohnes, der leider seit 4 Jahren aufgrund einer paranoiden Schizophrenie in der Geschlossenen bzw. Wohnheim lebt.
Vor ca. 2 1/2 Jahren klagte mein Sohn über Nackenschmerzen, die immer heftiger wurden.
Zu dieser Zeit musste er auch im Wohnheim für ca. 4 Std. arbeiten. Da mein Sohn nicht der fleissigste war (auch im gesunden Zustand) und um Ausreden nicht arbeiten zu müssen nicht verlegen war,sowie auch die Pflegekräfte dies bemängelten, haben wir alle seine Beschwerden nicht richtig ernst genommen. LEIDER!!!
Es kam wie es kommen musste. Eines Tages verspürte er einen heftigen Schmerz im Nacken und verlangte ins Krankenhaus zu kommen.
Dort stellte man eine pathologische Dens axis - Fraktur wegen einer Zyste fest. Eine Magerl Galli Fusion wurde durchgeführt, sowie eine transurale Atlasbogen -und Dens-Resektion.
Neben anderen Beschwerden wie cerebrales Krampfleiden, rezidivierenden Abszessen und einer ca. 5 cm großen Arachnoidalzyste im Kopf kommen natürlich die psychischen Beschwerden, sowie massive Gewichtszunahme dazu.
Meine Frage:
Zum heutigen Zeitpunkt soll mein Sohn wieder (Pause der Arbeit ca. vor 3 Monaten) wieder arbeiten gehen. Der letzte Befund 09/11) der HWS sah so aus, dass beide Schrauben die in der HWS verschraubt wurden gebrochen sind. Nächste Untersuchung im Januar 2012.
Mein Sohn klagt weiter über Nackenschmerzen und möchte oder kann nicht arbeiten.
Ich weiss nicht mehr weiter und weiss auch nicht mehr was ich glauben soll. Sein Betreuer und auch die Pfleger meinen, dass er die Schmerzen vorschiebt um nicht arbeiten gehen zu müssen.
Ich freue mich über jede ernstgemeinte Antwort bzw. Meinung.
Vielen Dank im voraus und viele Grüße
 
wundermittel
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12.04.10
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Hallo Mutti17


die Wirbelsäule deines Sohnes ist im Halswirbelbereich verschraubt?
Und diese Schrauben sind gebrochen?
Weshalb sind die gebrochen?

Es wäre sicherlich möglich die nächste Untersuchung abzuwarten und die Arbeit bis dahin ruhen zu lassen.
 

ory

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04.02.09
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hallo mutti ,

erst einmal ein herzliches willkommen hier im forum wenn auch der anlass dazu weniger erfreulich ist .

Zum heutigen Zeitpunkt soll mein Sohn wieder (Pause der Arbeit ca. vor 3 Monaten) wieder arbeiten gehen. Der letzte Befund 09/11) der HWS sah so aus, dass beide Schrauben die in der HWS verschraubt wurden gebrochen sind. Nächste Untersuchung im Januar 2012.

weiß man wie es dazu gekommen ist das die schrauben gebrochen sind ?
ist dein sohn eventuell gefallen oder bewegt er seinen kopf recht heftig ?

eine materialschwäche kann ich mir nicht vorstellen, weil gerade bei medizinisch verwendeten schrauben höchste qualitätsansprüche bestehen(sollten) .

wie sieht denn die weitere behandlung aus ,die schraubenteile müssen ja entfernt werden , welches einen großem aufwand bedarf.

Sein Betreuer und auch die Pfleger meinen, dass er die Schmerzen vorschiebt um nicht arbeiten gehen zu müssen.

gut kann ich mir vorstellen das gebrochene schrauben in der HWS auch ganz schöne schmerzen abgeben können .

ich würde auf jeden fall noch woanders eine zweite oder sogar eine dritte meinung einholen , das kann in keinem Fall verkehrt sein .

lg ory
 
regulat-pro-immune
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29.05.08
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Hallo zusammen,

von einem iranischen Operateur und auch über ihn, habe ich gehört, dass bei seinen HWS-Versteifungen im Genickbereich öfters Schrauben und / oder Platten gebrochen sind. Ich vermute, dass das Material, eventuell die OP-Technik, aber auch die enorme Belastung in diesem Bereich eine Rolle spielt. Bei gebrochenen Schrauben im Genickbereich frage ich mich nicht nur , ob die Schmerzen auslösen können, sondern das Ganze womöglich auch gefährlich ist.
Ich bin allerdings kein Arzt oder Therapeut und auch nicht an der HWS operiert.

Viele Grüße und gute Wünsche
Karolus
 
Themenstarter
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21.12.11
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Hallo zusammen,
erst einmal vielen Dank für das Interesse und Eure Antworten.
Mein Sohn hat in der Tat wohl heftig dazu beigetragen, dass die Schrauben gebrochen sind. Er hört sehr gerne Musik und wackelt (Headbanger?) auch
heftig mit seinem Kopf. Habe ihm schon so oft gesagt das es gefährlich sei, aber es scheint ihm (aufgrund seiner psychischen Problematik) egal zu sein.
Er sagt oft es sei ihm egal, er wolle sowieso vor mir "gehen"!
Ich denke ich werde mich persönlich in der Klinik vorstellen, um die Problematik zu besprechen.
Gerne würde ich mir auch eine 2. Meinung einholen. Kennt vielleicht jemand
einen renomierten Arzt oder Klinik?
Die OP wurde im Bergmannsheil in Bochum durchgeführt.
Viele Grüße
 
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29.05.08
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