Gupta Amygdala Retraining

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14.08.10
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Danke für die Beschreibung zu den einzelnen Themen, Felis :) !Ich finde das unglaublich spannend, und vor allem finde ich eines: man kann mit der Gupta-Methode nur gewinnen; - eine Möglichkeit, Schaden zu erleiden, sehe ich nicht. Und das ist doch auf jeden Fall eine tolle Sache.
Grüsse,
Oregano
Ja Oregano, das sehen andere im Forum leider anders, ohne das Programm je gemacht zu haben urteilen sie, verurteilen sie und greifen die an, die das Programm in und auswendig kennen und konsequent durchgezogen haben. Bin ja derzeit und seit längerem nur ich, von daher: sei es drum jetzt.
Ich mag nimmer, im Forum habe ich jetzt drei (?) Mal drüber geschrieben in jüngerer Zeit (das ist bereits viel, lach) und prompt kommt die Keule.
Hier mein Nachtrag nochmal:

Nachtrag
Ich litt wahrscheinlich von klein auf an einer Überstimulierung/Übererregung der Amygdala und entwickelte durch verschiedene Trigger (u.a. schwerste Grippe im Sommer 2008) nach und nach Symptome zuerst der Ängstlichkeit und Angst (lange vor 2008) und später der ME/CFS: Im weiteren Verlauf die Mischformen. Da damals die Hauptfaktoren bei mir nicht bekannt waren (Amygdala) und da es um dieses hier noch gar kein Wissen gab, wurde mir über 17 Jahre unter strenger Indikationsstellung Lorazepam verschrieben - was, wie ich heute weiß, einfach die Funktion meiner Amygdala dämpfte und deswegen das einzige Medikament war, das je auf alle Symptome hin jeweils für die Wirkungszeit von Stunden half, inklusive MCS Symptomatiken unterschiedlichen Ausmaßes, zu reduzieren. Keiner wusste, warum - es war eben so.
Beim Abbau der Benzodiazepine wiederum erlebte ich viele dieser Symptome Schritt für Schritt erneut/im Ausmaß verstärkt und konnte sie gleichzeitig beherrschen und abstellen durch intensives Training. Ich habe also all das von vorne bis hinten und aus unterschiedlichsten Blickwinkeln selbst erfahren. Es wäre undenkbar bis heute, die Benzodiazepine abgesetzt zu haben und dazu noch nach dieser Langzeiteinnahme, ohne dauerhafte, schwere Symptome wieder erlebt zu haben und daran gescheitert zu sein. Bin ich aber nicht. Gegenteil: Das Retraining hat mich - entgegen den Befürchtungen der Ärzte, des Psychiaters, des damaligen Hausarztes auch - ermutigt, das Medikament ganz aus meinem Leben verabschieden zu können. Weitere Veränderungen im Leben zu erleben. Dieser thread von dir, Oregano, wurde von mir bevölkert, während ich relativ, von heute aus gesehen, zu Beginn noch in der Retrainings und Abbauphase des Medikamentes war. Er schildert eine Entwicklung. Während der ich immer wieder reflektieren konnte und musste und beobachten und einschätzen musste.

Ich habe im gesamten Verlauf der Jahre ein Kind alleine großziehen müssen und weiß somit auch, wie schwer es ist unter diesen Symptomatiken Kinder zu haben. Und für Kinder weiß ich, wie schwer es ist, chronisch erkrankte Eltern und Mütter zu haben.

P.S. Vitamine halfen in Etappen, jedesmal "das ist es!" aber es gab immer wieder einen Abstieg.
Schwermetallausleitung half auch, aber wieder der Rückschritt. (ich würde dennoch beides unterstützend empfehlen, vor allem, wenn depressive Symptomatik dabei ist)
Unter beidem musste ich trotzdem und weit darüber hinaus Lorazepam einnehmen.
Mit Medikamenten ist man bald im Griff körperlicher Abhängigkeit, was Symptome zusätzlich schafft und bestehende anheizt, sobald das Medikament abflaut. Von Antidepressiva Einnehmenden hört man öfters ähnliches, sobald sie ihre Medikamente reduzieren oder absetzen.
Die beschrieben Nachwirkungen, Absetzsymptome scheinen teilweise sehr nah bei denen von CFS/ME, Borreliosen, aber auch MCS und Fibromyalgie zu sein. Da ich sowohl mit Medikamenten, als vorher auch ohne Medikamente ME/CFS und MCS Symptomatiken erlebte, kann ich das so sagen. Beim Abbau der Medikamente schrauben sich allerdings Symptome in ungeahnte Höhen. (Brennempfindungen Haut, Hände, Arme, Füße, Muskelschmerzen, Geruchssensibilisierungen etc.) Mit dem Programm waren diese gut beherrschbar.
 
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18.03.12
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Liebe Felis,
du brennst doch für das Gupta Programm und hast damit so gute Erfahrungen gemacht und sicher nicht nur du.🍀 Es wäre schade, wenn du verstummen würdest. Fang die Keulen auf und sag - "nun erst recht" und hilf denen weiter, die hier nach Lösungen für ihre Krankheiten suchen.

Liebe Grüße von Wildaster
 

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14.08.10
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Liebe Felis,
du brennst doch für das Gupta Programm und hast damit so gute Erfahrungen gemacht und sicher nicht nur du.🍀 Es wäre schade, wenn du verstummen würdest. Fang die Keulen auf und sag - "nun erst recht" und hilf denen weiter, die hier nach Lösungen für ihre Krankheiten suchen.

Liebe Grüße von Wildaster
Ja tu' ich, liebe Wildaster, es ist nur (für mich) der falsche Ort.

Danke dir aber. :)
 
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05.03.19
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Liebe Felis

auch ich möchte Dir danken für die viele Arbeit, die Du Dir hier für uns gemacht hast! 💐Ich habe erst heute entdeckt, welche wertvolle Informationen Du uns hier vermittelt hast. Eigentlich finde ich mich in jedem dargestellten Punkt wieder.....
Ich kann gut nachvollziehen, was Du in Deiner schwierigen Zeit bewältigen musstest und finde es großartig, dass Du so viele Betroffene über diese Möglichkeit der Behandlung informiert hast!

Vielen herzlichen Dank und Dir wünsche ich alles, alles Gute!

LG. Marwie!
 
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06.12.17
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Hallo Felis,
und hallo an alle, die dies lesen,

vielen Dank für deine Mühe und die Ausführungen hier. Ich finde es super, dass du das machst! Hier habe ich mich informiert über das Gupta-Programm und letztenendes entschieden, es zu probieren. Ich habe bei fb leider auch viele Anfeindungen gegen das Gupta-Programm erlebt, von Leuten, die es nie probiert haben. Aber es kann bei denen nicht helfen, was nicht helfen darf.

Ich kann hier nur wiederholen, dass es bei unserem Sohn geholfen hat, bis er es abgeändert hat und es damit so verwässert, dass es nicht weiterhalf. Das sollte man eben nicht tun. Er hat es vor jetzt drei Jahren angewendet für 3 Monate intensiv und weitere 3 Monate verwässert. Aber es hat ihn aus der kompletten Bettlägerigkeit herausgeholt und das so schnell und deutlich sichtbar als Folge des Programms (innerhalb von wenigen Tagen), dass ich aus eigener Beobachtung und Überzeugung sagen kann, dass es hilft.

Seither hat er es leider nicht wieder aufgenommen, was weiterhin aus Alter und Pubertät zu erklären ist. Er macht seit einem Jahr Schwermetallausleitung nach Cutler-Protokoll und hat fast zwei Jahre Othmer-Neurofeedback (Oberflächlichen-Gehirntraining) gemacht. Derzeit LORETA-Neurofeedback (Gehirntraining, das in die Tiefe geht). Zu allen drei Methoden kann ich nicht viel sagen, außer, dass es ihm konstant besser geht, was bei dieser Krankheit ja schon als Erfolg gesehen werden kann. Er ist allerdings immer noch hausgebunden, kein Schulbesuch möglich. Immerhin kann er sich seit kurzem wieder etwas besser konzentrieren und geht gelegentlich selbstständig raus.

Ich kann jedem, der unter CFS/ME leidet das Gupta-Programm wärmstens empfehlen. Aber bitte ernst nehmen und dran bleiben!

liebe Grüße, Surya_S
 
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14.08.10
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Eigentlich finde ich mich in jedem dargestellten Punkt wieder.....
Dankeschön, Marwie. Eigentlich ist das der Grund, warum ich noch oder wieder im Forum unterwegs war.
Vielleicht haben manche Menschen ein kleines Aha Erlebnis durch eine Information der Amygdala Hypothese.
Können dadurch ihre Geschichte, ihre Symptome noch einmal erweitert verstehen, einen weiteren Aspekt mit hineinnehmen.
Ich lese hier immer wieder von Menschen, die eine Geschichte von viralen oder bakteriellen Infektionen hatten. Symptome von ME/CFS entwickeln. Oder Fibromyalgie, oder starke Brennempfindungen der Haut, in Kombination mit den vorhergenannten Dingen. Parallel dazu eine Geschichte, die, manchmal nur zwischen den Zeilen, großen Stress erkennen lässt (Mütter mit kleinen Kindern, Arbeitslosigkeit, Geldmangel, andere schwere Belastungen, starken beruflichen Stress).
Einige bekamen dann im Verlauf Psychopharmaka, andere nicht. Wenn die Menschen dann Antidepr. oder ähnliche psychiatr. Medikamente irgendwann reduzierten oder absetzten, entwickelten sie weitere Symptome. Für mich ersichtlich werden dann öfters Absetznachwirkungen, die Jahre anhalten können, je nach Vorgeschichte, und die die anderen Symptome verstärken. Wenn ich die gesamten Symptome, die diese Menschen beschreiben, sehe, denke ich oft: Die Amygdala Hypothese wird für mich hier immer wieder sichtbar (in ihrer Richtigkeit). Bei Betroffenen ohne Psychopharmaka sehe ich es auch öfters.
Ich sage dann meistens aber nichts.
Nur manchmal ;)

Hier habe ich mich informiert über das Gupta-Programm und letztenendes entschieden, es zu probieren. Ich habe bei fb leider auch viele Anfeindungen gegen das Gupta-Programm erlebt, von Leuten, die es nie probiert haben. Aber es kann bei denen nicht helfen, was nicht helfen darf.

Hallo Surya,
schön wieder von dir gelesen zu haben! :)
Ursula Rothamel, die deutsche Coachin, berichtete in einem Interview, wie auch sie angefeindet wurde in Foren, nachdem sie nach ihrer Genesung vom Guptaprogramm berichtet hat.

Warum feinden Menschen etwas an, das sie gar nicht kennen? Das manche nicht einmal in der Hypothese angelesen haben, geschweige denn auch nur einen einzigen Schritt des Programmes jemals selbst gemacht haben?
Ich, für mich, beantworte mir diese Frage mittlerweile so: sie sind durch jahrelanges Forenrecherchieren fixiert auf wenige Punkte. Labortests, Marker, andere " Foren - akzeptierte" Sichtweisen. So sehr, dass alles jenseits dieser Sichtweisen abgelehnt wird im Voraus.

Manche besitzen dann ein fast maschinelles Verständnis, haben ein Menschenbild, das Gesundheit und Krankheit sauber trennt in: hier die Neurologie. Dort die Immunologie. Ein Stück weiter unten die Endokrinologie usw.
Es scheint jedesmal ein Angriff auf eines der Gebiete zu sein, in das sie sich jahrelang eingelesen haben, wenn jemand daher kommt und sagt: vielleicht ist es ja Neurologie plus Immunologie plus Endokrinologie plus Mensch und Umwelt plus Emotion, plus Ernährung, plus...?

Vor allem, wenn man Emotionen erwähnt, dann rauscht der Rolladen ganz schnell nach unten.

Kleiner Test: Stress, egal ob extern (z.b. Lärm) oder intern (Fieber, unverträgliches Essen etc) stattfindend. Wo spürt man den und wie? Natürlich körperlich, aber auch folgend gedanklich, aber auch emotional. Manche sind aber so "unbewusst", dass sie das gar nicht mehr verknüpfen.
Da reicht es dann aus, dass du in einem posting den Bereich von Angst im Zusammenhang erwähnst, und schon sind sie dabei zu sagen:" Aha!! Ein Psycho-Programm. Der Gupta, der komische, behauptet also, die Erkrankungen seien psychisch."
Nein, tut er nicht. Er trennt nur nicht Neurologie-Immunologie-Endokrinologie-Psychologie-Körper-Menschsein.....

Ich kann hier nur wiederholen, dass es bei unserem Sohn geholfen hat, bis er es abgeändert hat und es damit so verwässert, dass es nicht weiterhalf. Das sollte man eben nicht tun. Er hat es vor jetzt drei Jahren angewendet für 3 Monate intensiv und weitere 3 Monate verwässert.
Das Verwässern und nachlässig werden, das dürfte einer der Hauptpunkte sein, warum manche mit dem Programm
dann ins Straucheln kommen und stecken bleiben. Außerdem bedarf es der kontinuierlichen Wiederholung der Schritte bis alles umtrainiert ist. Nicht vergessen: Gehirn bedeutet in diesen Bereichen auch: Lernen. Lernen. Lernen. Wie lernt man? Repetition! Wiederholung.

Selbst ich habe erlebt, dass ich, als ich es das erste Mal begann, dann nachlässig wurde. Bis zum entscheidenden Schritt in 2015. Ich habe aber auch seit da erlebt, dass ich noch viel mehr im Hintergrund ablaufende Geschichten habe, die erst nach und nach in mein Sichtfeld rückten und die erneutes, weiteres Retraining erforderten.
Das ist ja auch kein Wunder, wurde mein Leben ja auch geformt unter den über 17 Jahren Lorazepam und weit, weit zurückliegend, unter den bereits bestehenden Einschränkungen durch die Abläufe in meinem Gehirn. Meiner Amygdala. Meiner Insula (und beteiligten Hirnregionen).

Das Lorazepam half für die Lebensqualität damals. Aber mit dem Wegfall wurden dann erlernte Stressmuster erst so richtig sichtbar - die wurden ja nun nicht mehr mit abgedämpft. Mit dem Wegfall wurde erst so richtig sichtbar, wer und was ich bin bezüglich Sensibilität und Wahrnehmung. Ich stellte fest, dass ich maßlos, viele Jahre, meine körperlichen und seelischen Grenzen selbst überschritten habe oder im Umfeld habe überschreiten lassen, ohne es noch bewusst registrieren zu können.
Das ist dann natürlich ein Aufwachen, wenn du merkst: Dein Umfeld, teilweise Deine Beziehungen und alles was dich ausmacht, Dein beruflicher Werdegang, oder das, was du nicht gemacht hast, was du gemäß deiner Anlagen hättest machen können, aber eben nicht entwickeln konntest - all das wurde erschaffen und geformt unter deiner Einschränkung und nun stehst du 20, 30 Jahre später an dem Punkt wo du sagen musst: Leute. So nicht mehr. Und nicht mehr hier.
Das wiederum erfordert dann neue Fertigkeiten, Mut zur Veränderung oder auch nur Glück (finde mal eine ruhige, passende Wohnung in einem förderlichen Umfeld bei den Mietpreisen in unserer Region). Und beginne einmal Menschen ernsthafte Grenzen zu setzen, die gewohnt waren, dass du es nicht tust. Die deine Nettigkeit nutzten, und deine für sie so nützliche, körperliche Erschöpfung, welche dich abhielt, diese Grenzen erst einmal wahrzunehmen, dann zu setzen und darauf zu bestehen....!!
Nichts macht dich unbequemer als ein Erstarken deiner Kräfte - es gibt Menschen, die dann sehr aggressiv werden. Weil sie nicht mehr "Chef of..." sind. Nicht mehr so einfach dominieren können.
Und nichts fordert dich selbst mehr heraus, als festzustellen, dass du manchmal nett warst, nur um nicht ins Kreuzfeuer deines Gegenübers zu geraten, was dich noch mehr erschöpfen würde. Wenn du merkst, du willst eigentlich gar nicht nett sein manchmal....haha. Zu sich selbst wirklich zu stehen, das erfordert Kräfte.

Jeder Schritt und jede Schicht erfordert bei mir bis heute immer wieder nochmal einen Teil an Retraining. Es reicht nicht, zu meditieren. Ich denke, ich bin aber auch ein Extremfall. Ich erinnere keine einzige Zeit in meinem Leben, wo ich mich dauerhaft sicher, dauerhaft stabil und dauerhaft kräftig fühlte.(körperlich wie psychisch)
Gewisse Bereiche habe ich nie in Foren erwähnt und werde das auch nicht tun. Muss aber sagen: ich weiß ganz sicher und ganz genau welches Potential dieses Programm hat.

Also Leute, die ihr nicht mal die Hypothese kennt. Seid einfach still und überlasst denen das Feld in dieser Sache, die auch wissen wovon sie reden.

Irgendwann hat Ashok Gupta das Geld zusammen, dann kommt die große, unabhängige Studie. Dann kann man euch wenigstens zur Not das unter die Nase halten. Bis dahin werden die, die sich trauten, einfach weiter gehen und die, die es verwerfen, es eben weiterhin verwerfen. Das Programm findet jene und jene das Programm, für die es gedacht ist.
Sollte ich den Eurojackpot oder ähnliches einmal abräumen, dann wüsste ich, was mein erster Schritt wäre. Der allererste sogar :p :p:love:
 
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Aber es hat ihn aus der kompletten Bettlägerigkeit herausgeholt und das so schnell und deutlich sichtbar als Folge des Programms (innerhalb von wenigen Tagen), dass ich aus eigener Beobachtung und Überzeugung sagen kann, dass es hilft.
Ich finde das nach wie vor einen Hammer, Surya. Aber du als Mum hast offensichtlich auch die Fähigkeit besessen, ihn soweit zu bringen, es überhaupt zu tun. Man kann nur hoffen, dass er es wieder aufnimmt irgendwann.
Das Programm wurde ja nun ganz neu aufgelegt und ist viel "blumiger", nicht so nüchtern. Es wurde (aufs Beste) verfeinert. Jungen in der Pubertät - ein Kapitel für sich. Total gut nachvollziehbar für mich, dass er in gewisser Weise streikt.

Seither hat er es leider nicht wieder aufgenommen, was weiterhin aus Alter und Pubertät zu erklären ist. Er macht seit einem Jahr Schwermetallausleitung nach Cutler-Protokoll und hat fast zwei Jahre Othmer-Neurofeedback (Oberflächlichen-Gehirntraining) gemacht. Derzeit LORETA-Neurofeedback (Gehirntraining, das in die Tiefe geht). Zu allen drei Methoden kann ich nicht viel sagen, außer, dass es ihm konstant besser geht, was bei dieser Krankheit ja schon als Erfolg gesehen werden kann. Er ist allerdings immer noch hausgebunden, kein Schulbesuch möglich. Immerhin kann er sich seit kurzem wieder etwas besser konzentrieren und geht gelegentlich selbstständig raus.
Ich habe jetzt etwas nachgelesen über das Neurofeedback. Auch interessant. Cutler kenne ich vom Hörensagen, aber nicht aus eigener Erfahrung. Ich schätze aber, er ist, da du ja alles so liebevoll und sorgfältig begleitest, bei dir in den besten Händen damit.
Noch Haus-gebunden, das wird natürlich mit zunehmendem Alter zum Problem. Freundinnen, Freunde, Beruf usw. Aber wer weiß, ob nicht genau das dann irgendwann den Anstoß für ihn gibt, das Retraining erneut zu intensivieren?
 
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Ich kann jedem, der unter CFS/ME leidet das Gupta-Programm wärmstens empfehlen. Aber bitte ernst nehmen und dran bleiben!
Das kann ich nur unterstreichen. Und wer bezüglich der Einzelheiten Zweifel hat (manche befürchten es sei ein Psychoprogramm, würde zur Grundlage haben, die Erkrankung(en) werden/würden rein psychisch gesehen oder etwas New-Age, "einfach positiv Denken, Du bist Erschaffer deines eigenen Universums"): es gibt genug Informationen auf der Seite vom Guptaprogramm, wo ihr Hinweise findet, die euch das ganze klarer machen werden.
Ashok Gupta hat ein zweites Projekt, das spirituell ist, das ja. - das Meaning of Life Experiment.
Dort findet man Meditationen und eine bis zwei Techniken aus dem Retraining (Soften&Flow Technik und die New Groove Technik).
Das Amygdala Retraining jedoch ist nichts, was spirituelles Interesse voraussetzt. Meditation wird dort unter den bekannten, medizinischen Benefits gesehen.
Allerdings ist es so: manch einer kommt, durch das Hindurchgehen zu einem Punkt, an dem er entdeckt: die Erkrankung hatte noch andere Gründe, die Genesungsschritte setzen etwas in mir frei, ich beginne die Welt, den Lebenssinn, mein Dasein noch unter anderen Aspekten zu sehen, zu fühlen, zu erleben.
Der beginn einer weiteren Reise für manchen. Auf einer anderen Ebene. Der spirituellen.
Na und? Körper, Seele, Geist.
Ashok sitzt natürlich in den webinaren auch als der Mensch, der er mittlerweile ist. Der ist getragen von Liebe und der Verbindung zu etwas viel Größerem. Wen um Gottes Willen hält denn sowas ab?!
Ich bin froh, das so zusammengehörend zu erleben. Es ist eine Bereicherung.
Surya, Marwie, Wildaster, Oregano und allen anderen: Danke für eure Ermunterung hier und allen alles Gute!

Liebe Grüße von Felis
 
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