gravierender zinkmangel trotz intensiver zinkgabe; frage für eine freundin

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gravierender zinkmangel trotz intensiver zinkgabe; frage für eine freundin

hallo,

meine freundin hat einen gravierenden zinkmangel.
sie bekommt schon über den zeitraum von zwei jahren intensiv zink. auch intravenös in hoher dosierung.
trotzdem steigt der wert nicht an.
zeitweise sinkt er sogar eher noch.

gemessen wurde im vollblut irgendwie so der transport von zink.
genaue werte kann ich nachreichen, falls das nötig wird.

meine freundin hat auch hormonprobleme.
doch weniger mit der schilddrüse.
die ist eigentlich immer okay.
ausser in der decoderdermographie zeigte es eine energetische blockade in der schilddrüse an.
die wirklichen hormonprobleme sind bei den wachstumshormonen sässig.

der kupferwert ist eher zu tief.
morbus wilson sei es weniger, findet die freundin.

ich persönlich denke, dass meine freundin kpu, oder sogar auch mitochondropatie haben könnte.

- warum könnte meine freundin so tiefe zinkwerte haben?
- warum steigen sie unter zinkgabe nicht an?
- was könnte das sein?

ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr für meine freundin gute tips bringen könntet!
ich habe noch nicht ganz erfasst, wie ihr verhältnis zu ihrem arzt ist.
doch wahrscheinlich bestünde hier in der klinik schon die möglichkeit, eure tips umzusetzen.
ich weiss nicht genau.
aber meine freundin würde sich bestimmt ganz doll über berichte von euch freuen!

ganz viele grüsse von shelley :wave:
 
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28.09.05
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kann niemand helfen?
selbst stehe ich gerade auf der leitung.
 

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Ich kann Dir leider auch nur einen Text hierhin stellen, aber vielleicht steht ja die Ursache dabei:
Ursachen für Zinkmangel
Verminderte Zinkzufuhr und eingeschränkte Verwertbarkeit
Fastenkuren und Diäten, Einseitige Ernährung, Vegetarismus, Eiweißmangelernährung, Verzehr phosphathaltiger Getränke (Limonaden, Colagetränke), Erhöhte Calciumzufuhr (z.B. bei Osteoporose), Regelmäßiger Alkoholkonsum (Zink wichtig für Alkoholentgiftung), Schwermetallbelastung (Blei, Quecksilber, Amalgam), Entzündliche Darmerkrankungen, (wie z.B. Colitis ulcerosa, Zöliakie)

Erhöhte Zinkverluste
Hungerzustände, Erhöhte Blutzuckerspiegel, Neurodermitis, Blutverluste (Operationen, Verletzungen), Starkes Schwitzen, (Sport, Sauna) Medikamente (z.B. Abführmittel, Anitbabypille, Cortisonpräparate)

Erhöhter Zinkbedarf
Schwangerschaft und Stillzeit, Wachstum und Entwicklung. Bei älteren Menschen Entzündungen und Infektionen, Sport, Stress.
http://www.koehler-pharma.de/ursachen-fuer-zinkmangel.php

Liebe Grüsse,
Uta
 
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28.09.05
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vielen lieben dank uta für deinen beitrag!

:kiss:

ich werde ihn meiner freundin zeigen, wenn sie mich wieder besuchen kommt.

:)

wie geht es dir?

viele liebe grüsse von deiner shelley :wave:
 
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31.07.06
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Wichtig ist die Zinkverbindung

Hallo shelley,

wichtig für die Zinkaufnahme ist die Art der Verbindung, also Zink als Aspartat, Sulfat, Carbonat usw. Jede Verbindung wird unterschiedlich stark resorbiert, es gibt eine allgemeine Reihenfolge hinsichtlich der Aufnahme.

Jedoch ist dies nicht alles. Eine alleinige Aufnahme bzw. intravenöse Zufuhr heißt noch lange nicht, daß der Körper diese Substanz in ausreichendem Maße verwenden kann. Selbst einige gut bioverfügbare Chelatverbindungen (an Histidin oder als Orotat, Glukonat..) bringen jedem Körper unterschiedlichen Nutzen; wichtig ist vor allem, ob sie in die Zelle ankommen und dort aktiv genutzt werden.

Daher solltest du mal fragen, in welcher Form die Zufuhr erfolgt ist.

Viele Grüße !
 
Themenstarter
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lieber notoo,

vielen dank für deine antwort!
ich werde die freundin mal fragen und erzähle ihr, was du mir geantwortet hast.
vielen dank auch, dass du geantwortet hast!
eigentlich sollte ich die sachen alle wissen, weil ich schon sehr viel gefragt und sehr gute antworten bekommen habe.
aber mein hirn.
irgendwie ist da was nicht so gut mit.

viele liebe grüsse von deiner shelley :wave:
 
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02.01.05
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gravierender zinkmangel trotz intensiver zinkgabe; frage für eine freundin

Hallo shelley,

Du schreibst:
"der kupferwert ist eher zu tief".
Genau das kann für einen Morbus Wilson sprechen.
Ich kenne mich sehr gut mit der Diagnostik aus, weil ich die Krankheit selbst habe. Es klingt zwar paradox, aber bei dieser Krankheit ist der Kupferwert im Serum zunächst niedrig oft sogar unter dem Normbereich.
Meines Wissens ist dies bei M. Wilson dann der Fall, wenn die Leber noch in der Lage ist, das Kupfer zu speichern. Dann bleibt das Kupfer in der Leber und erscheint nicht im Blut. Aber dennoch hat man dann unter Umständen M. Wilson.
Erst später, wenn die Leber das Kupfer nicht mehr speichern kann, dann steigt der Kupferwert im Serum an und das Kupfer verteilt sich über das Blut im Körper.

Ich selbst hatte vor meiner Diagnose auch einen "brutalen" Zinkmangel, der sich durch kein Zinkpräparat beheben ließ. Dies liegt wohl daran, dass ich zuviel Kupfer im Körper habe und Kupfer ja bekanntermaßen das Zink verdrängt.

Wurde bei Deiner Freundin mal das Coeruloplasmin bestimmt ?
Dieser Wert ist sehr aussagefähig in Bezug auf M. Wilson. Wenn er niedrig ist, auch wenn er zwischen 20 und 30 mg/dl bzw. 0,2 und 0,3 g/l liegt (der Normwert beträgt 20 bis 60 mg/dl bzw. 0,2 bis 0,6 g/l), kann ein M. Wilson vorliegen.
Evtl. sollte eine Messung des Kupfers im 24 h-Stunden-Urin erfolgen, wobei man kein Zink nehmen sollte. Zink wirkt in hoher Dosierung noch ca. 3 Monate nach, so dass dadurch evtl. das Kupfer niedriger ausfällt, als wenn man kein Zink zuvor eingenommen hat.

Allerdings fallen die Kupferwerte im Serum und das Coeruloplasmin im Serum erhöht dann aus, wenn man Hormone wie die Pille einnimmt. Ebenso ist das Coeruloplasmin erhöht, wenn man Infekte, Entzündungen hat.

Also ich würde bei zu niedrigem Kupferwert im Serum einen M. Wilson in Betracht ziehen.

Gruß
Margie
 
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02.11.05
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gravierender zinkmangel trotz intensiver zinkgabe; frage für eine freundin

Hallo Shelley!
Ich stimme Notoo zu.Bei uns als Pürroliker besteht der Gendefekt,das zu niedrige Konzentrationen an Vitaminen- und Mineralstoffen bei uns nicht durch die Zellwände gehen,deshalb der Mangel. Ich nehme seit 3 Jahren Kryptosan und Pyridoxin von Heck Biopharma und habe nach einem Jahr tolle Erfolge erziehlt. Ein viertel meiner Symptome sind besser geworden.Bei manchen Präparaten funktioniert das nicht, deshalb bin ich wieder zurück zu Heck.Probiere das mal,viel Glück!
 
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