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Glutamat-Zusatz

Themenstarter
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01.11.05
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Seit vielen Jahren leide ich unter diversen, oft diffusen Beschwerden. Unter anderem hatte ich starke Rückenschmerzen, Magen,-Darmprobleme und ich fühlte mich wie eine leere Batterie. Im Frühjahr erlitt ich nach dem Genuss von sehr viel Lachs und Eiern einen Hystaminschock. Und nun bin ich per Zufall auch auf das Thema "Glutamat-Zusatz" aufmerksam geworden. Seit ich das Glutamat so gut wie möglich meide, ist meine Schmerzgrenze erstaunlich hoch und ich fühle mich super aktiv. Nun habe ich aber wenig Ahnung, ob und wie in der Schweiz die Produkte gekennzeichnet sein müssen. Bislang kenne ich nur die Bezeichnungen: E621-E627, Carrageen, Maltodextrose und Geschmacksverstärker. (-ist dies überhaupt korrekt?) Und stimmt es auch, dass Zuckerersatz chemisch verwandt ist mit Glutamat? Wenn ja, ist es ärgerlich, dass in den Zahnpasten überall Zuckerersatz drin ist.
Herzliche Grüsse, Franziska
 
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11.10.05
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das Versteckspiel mit den Zutaten :schock:

Hallo Franziska
kennst du diese Seite ? https://de.wikipedia.org/wiki/Glutamat#Glutamat_im_menschlichen_K.C3.B6rper

https://www.symptome.ch/cgi-bin/cut...r=&query=&msgid=&page=&sort=&do=&key=&others=

https://www.bfr.bund.de/cm/208/ueberempfindlichkeitsreaktionen_durch_glutamat_in_lebensmitteln.pdf
heißes Thema :schock:
- die Zusätze sind ja ein Buch mit sieben Siegeln -
ähnliche Sherlok Holmes sind die Allergiker, die Milchzucker nicht vertragen. Dass Milchzucker als Träger des Geschmacks in dem harmlosen Wort "Gewürze" drin ist, denkt man erst auch nicht.
toi toi bei deiner Suche :) Pe
 
Themenstarter
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01.11.05
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Hallo pe-pa, danke für deine tipps. auf diesen seiten kann ich leider nichts neues finden. ich befürchte, dass das thema glutamat-zusatz noch viel zuwenig erforscht ist. da wird vielleicht noch einiges auf uns zukommen, wenn sich unabhängige forscher der sache richtig annehmen. es gibt einige leute, die behaupten, dass demenzkrankheiten (alzheimer ect.) massiv zunehmen und der auslöser ist: (richtig) glutamat! Kürzlich habe ich gelesen, dass die pychiatrische klinik burghölzli in zürich eine neue, grosse abteilung für demente eröffnet hat.........
herzliche grüsse, franziska
 
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17.09.05
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Hallo,

Carrageen ist ein Bindemittel auf Algenbasis, Maltodextrin ist eine Zuckerart.

Aber schau mal hier:

https://www.transgen.de/datenbank/zusatzstoffe/120.doku.html

Glutamate werden aus Glutaminsäure gewonnen. Es gibt verschiedene Verfahren, diese großtechnisch herzustellen. In den letzten Jahren haben biotechnische Verfahren an Bedeutung gewonnen.

* Es ist davon auszugehen, dass bei der Herstellung von Glutaminsäure gentechnisch veränderte Mikroorganismen (Corynebacterium glutamicus) eingesetzt werden. Führend auf dem Weltmarkt für Glutaminsäure sind japanische Unternehmen. Einzelheiten über die dort verwendeten Produktionsorganismen und ihre gentechnische Bearbeitung sind nicht bekannt.
* Wie bei allen Fermentationsverfahren verwerten die eingesetzten Mikroorganismen bestimmte Nährstoffe. Diese können aus gentechnisch veränderten Pflanzen stammen, etwa Stärke oder Glukose aus Mais.

Kennzeichnung EU: Zusatzstoffe, die in geschlossenen Systemen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden, sind nicht zu kennzeichnen. Voraussetzung ist, dass der jeweilige Zusatzstoff aufgereinigt wird und keine Mikroorganismen enthält.
Erhalten die verwendeten Mikroorganismen Nährstoffe (Substrate) aus gentechnisch veränderten Pflanzen, bleibt der Zusatzstoff ohne Kennzeichnung.

samadhi
 
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04.12.05
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Hallo Franziska,

habe gerade auf meiner Zahnpastatube gelesen, dass die Zahnpasta

Glutamat!! enthält. Sie ist übrigens aus dem Bio-Laden von der Firma lavera.

Werde sie nicht mehr benutzen, da ich HIler bin.

Weihnachtliche Grüße Inge
 
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24.09.04
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Knorr Aromat

Ich meine, dass früher (vor vielen Jahren!)auf der Aromatdose stand: enthält Glutamat.
Nun habe ich eine neuere Dose vor mir, und da steht nichts von Glutamat bzw. eine Packung Nachfüllbeutel vor mir, und da steht wieder von Glutamat. Enthält:
Kochsalz, Geschmacksverstärker (Natriumglutamat), Milchzucker, Weizenstärke, Hefeextrakt, pflanz. Fette und Öle, teilw. gehärtet, Zwiebeln, Antiklumpmittel (Calciumsilicat), Gewürze, Gewürzextrakte (mit Sellerie) Pilzextrakt. laktovegetabil

Ich habe das Aromat gerne und es wird relativ viel verwendet in unserer Küche.

Ich hörte vor ca. 30 Jahren auch mal, dass Glutamat ein "Studendendoping" gewesen sein soll.....:rolleyes:
 
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10.01.04
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Glutamat: lieber nicht!

Glutamat als Geschmacksverstärker ist der wichtigste Zusatzstoff in industriellen Nahrungsmitteln wie Gewürzmischungen, Fertigsuppen und -soßen sowie in anderen Fertiggerichten. In höherer Konzentration soll Glutamat als Nervengift wirken und an der Entstehung von Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose beteiligt sein.
Außerdem vermuten Wissenschaftler, dass ein überhöhter Glutamatkonsum Auslöser von Fettleibigkeit ist. Denn Glutamat regt im Gehirn die Wachstumssteuerung an und ruft gleichzeitig ein künstliches Hungergefühl hervor, so die Gesellschaft für Ernährungsheilkunde. "Dazu liegen bislang keine Studien vor, die diesen Zusammenhang wissenschaftlich bestätigen", schränkt Silke Restemeyer, Pressesprecherin der Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) ein.
Das stimmt allerdings nicht ganz. Eine Studie von Prof. Michael Hermanussen und seinem Team an der Kieler Universität konnte den Zusammenhang zwischen Glutamat und Übergewicht durchaus zeigen....
www.medizinauskunft.de/artikel/aktuell/2006/31_07_geschmacksverstaerker.php

Offensichtlich muss Glutamat nicht immer deklariert werden.
Fazit: besser selbst ohne Glutamat kochen...

Uta
 
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25.01.05
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...ist doch irgendwie immer das selbe Spiel: industrielle Fertigprodukte = etwas an andere delegieren und nicht selber tun! Ich koche gut und gerne und verwende ausschliesslich Gewürzkräuter und Natursalz und keine Fertigprodukte.
Ups, da ist mir doch glatt der Senf durch... den mache ich natürlich nicht selber, teuflisch, teuflisch...!

Phil
 
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10.01.04
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Hier noch einmal eine Liste der Symptome, die auf Glutamat-Verzehr kommen können:
Symptome im Zusammenhang mit Glutamat-Verzehr:

- Herzrythmusstörungen
- Wechselnder Bluthoch- und Niedrigdruuck
- Herzrasen
- Durchblutungsstörungen
- Gliederschmerzen wie bei beginnenderr Grippe
- Gelenkschmerzen und/oder -steifigkeiit vor allem in den Händen
- Durchfall
- Übelkeit
- Magen-/Darmkrämpfe
- Blutungen im Enddarm
- Depressionen
- Gemütsschwankungen
- Agressivität
- Schwindelgefühl
- Gleichgewichtsstörungen
- Verwirrtheit
- Angstzustände
- Hyperaktivität
- Verhaltensprobleme bei Kindern
- Konzentrationsschwäche
- Lethargie
- Abgeschlagenheit
- Schlaflosigkeit
- Migräne
- Sehstörungen
- Druckgefühl um die Augen
- Asthma
- Kurzatmigkeit
- Laufende Nase
- eingerissenen Mundecken und/oder Ohrrläppchen
- Hautentzündungen mit starkem Juckreiiz
- Extrem trockene Haut
- Starke Kopfschuppen
- Mundtrockenheit
- Geschwollenes Gesicht
- Wassersäcke unter den Augen
- Geschwollene Zunge
- Geschwollener Hals

Die Symptome treten je nach Empfindlichkeit der Person schon wenige Minuten nach Verzehr auf. Bei weniger empfindlichen Personen kann eine Reaktion auch noch nach 48 Stunden nach Verzehr durchaus möglich sein
https://www.geocities.com/xaidoo/info.html
Hier werden auch noch weitere Links zum Thema angegeben. Am Ende der Seite führt der Verfasser auch Käse und z.B. Tomatenmark als Auslöser von Symptomen durch Glutamat an. Ich frage mich, ob da nicht Histamin-Intoleranz und Glutamat-Unverträglichkeit verwechselt werden.

Gruss,
Uta
 
Zuletzt bearbeitet:

Bodo

Ich selbst habe eine starke Glutamatunverträglichkeit. Sie äußert(e) sich bei vermehrtem Verzehr (bspw. von Kartoffelchips) durch eine Unterform der Epilepsie. Seit ich bewusst Glutamatprodukte meide, habe ich diese Symptomatik nicht mehr. Es gibt übrigens auch Fertiggerichte ohne Glutamatzusätze: Hier seien lobend ausdrücklich FROSTA und SONNEN-BASSERMANN genannt. Es folgen Glutamate und deren Kennzeichnung und ein interessanter Artikel zum Thema.

Grüße, Bodo

E-Nummern

Als Geschmacksverstärker werden den Lebensmitteln Glutamate wie
Glutaminsäure (E 620) oder deren Salze wie
Mononatriumglutamat (E 621)
Monokaliumglutamat (E 622)
Calciumdiglutamat (E 623)
Monoammoniumglutamat (E 624)
Magnesiumdiglutamat (E 625) zugesetzt.

Glutamat: Nicht nur Geschmackssache

Es gibt nur wenige Zusatzstoffe, die sich so bedeckt halten wie der Geschmacksverstärker Glutamat. Erscheint er mit seinem Kürzel „E 621” auf dem Etikett, dann hat das zwar einen Beigeschmack von Heimlichtuerei, ist aber zumindest eindeutig. Bei der Kennzeichnung als „Aroma”, „Würze”, „Milchzucker” oder „fermentierter Weizen” gibt er sich kaum noch zu erkennen. Selbst die Hersteller von Bio-Lebensmitteln wissen das saubere Image ihrer Produkte zu wahren, indem sie Glutamat in Form von „Hefeextrakt” zusetzen. In der Gastronomie, wo der Geschmacksverstärker in fast beliebiger Dosis zum Einsatz kommt, wird er dank der Güte des Gesetzgebers ganz verschwiegen. Selbst Köche scheuen sich, den Namen ihres Retters aus der Geschmacksnot zu erwähnen. Verschämt sprechen sie von „Maria Hilf!”.

Weil’s der Verbraucher klaglos schluckt, eilt Glutamat seit Jahren von Rekord zu Rekord. Die industrielle Produktion des weißen Wunderpulvers, die 1909 in Japan begann, belief sich bereits 1969 weltweit auf 200 000 Tonnen. Heute sind es sogar 1,5 Millionen – nicht eingerechnet die enormen Mengen, die bei der Herstellung von Hydrolysaten aus Eiweiß und Hefe anfallen. Angesichts dieser Entwicklung drängt sich die Frage nach der Sicherheit des Hans-Dampf-in-allen-Töpfen auf. Von offizieller Seite gab es von Anfang an nur Entwarnungen: Im Jahre 1959 wurde der Zusatzstoff von der US-amerikanischen Lebensmittelbehörde FDA als GRAS (generally recognized as safe) eingestuft, also als unbedenklich. An dieser Einschätzung hat sich seither nichts geändert. So wie die Weltgesundheitsorganisation verzichtete auch die Europäische Union darauf, eine täglich duldbare Menge (ADI) für Glutamat festzulegen.

Persilschein durch Konsens

Hierzulande versuchten die „Hohenheimer Konsensusgespräche”, die Vorbehalte gegenüber dem Zusatzstoff zu zerstreuen. Organisiert wurde die gemütliche Expertenrunde von Professor Hans Konrad Biesalski, der das Institut für Biologische Chemie und Ernährungswissenschaften an der Uni Hohenheim leitet. Die Kosten übernahm laut Tageszeitung der Verband der europäischen Glutamathersteller. Verwundert es, dass der „Konsens” unter diesen Umständen nicht lange auf sich warten ließ? Die eingeladenen Wissenschaftler bestätigten denn auch, dass Glutamat selbst „in hohen Dosen keine spezifischen Nebenwirkungen aufweist”. Daher könne seine Verwendung mit den Maßstäben einer „gesunden Ernährung” als vereinbar bezeichnet werden. Angesichts von so viel Sachverstand schloss sich die DGE dem Urteil an, umso mehr als sich durch die geschmacksverstärkende Wirkung von Natriumglutamat womöglich ein Quäntchen Natriumchlorid einsparen ließe.

Nun ist es das gute Recht von Industrieverbänden, jene Experten um Rat zu bitten, die sie schätzen. Doch wie seriös sind Wissenschaftler, die offene Fachfragen bei einem „Konsensusgespräch” klären – also durch Austausch von Artigkeiten oder über Mehrheitsentscheidungen und nicht durch professionelle Forschung? Und vor allem: Kann der dabei erstellte Persilschein tatsächlich noch denen nutzen, denen er in Ergebenheit gewidmet ist? Wohl kaum. Denn bei einem Thema wie dem Glutamat, das in der Fachpresse seit Jahrzehnten extrem kontrovers diskutiert wird, lassen sich die Bedenken nun mal nicht so einfach durch ein Kaffeekränzchen vom Tisch wischen.

Vom Transmitter zum Toxin

Dass es auch anders geht, haben die US-amerikanischen Hersteller von Babynahrung bewiesen. Als 1969 erstmals an neugeborenen Mäusen gezeigt wurde, dass Glutamat Wachstumsstörungen und Hirnschäden verursachen kann, reagierte die Branche sofort: Sie verzichtete freiwillig auf den Zusatzstoff, auch wenn sie jede mögliche Gefährdung abstritt. Diese Maßnahme gab den Verbrauchern Sicherheit und ersparte den Herstellern fruchtlose Diskussionen mit der Öffentlichkeit.
Während es sich damals nur um ein erstes Ergebnis mit Labormäusen handelte, weiß heute jeder Neurologe, dass eine Überdosis Glutamat das zentrale Nervensystem schädigen kann. Nicht umsonst gilt der Neurotransmitter in Fachkreisen auch als „Exzitotoxin”, d. h. als „Nervenzellgift”. Bei vielen neurologischen Erkrankungen wie Alzheimer wird ihm sogar eine Schlüsselrolle zugesprochen.

Erregender Preisdrücker

In hoher Menge genossen kann Glutamat beim Menschen sowohl die Blut-Hirnals auch die Plazenta-Schranke überschreiten. Die Folgen sind sprichwörtlich: Als „China-Restaurant-Syndrom” haben sie viele Verbraucher am eigenen Leib erfahren. Angesichts der exorbitanten Zugabemengen in der asiatischen Gastronomie, die oft genug die lebensmittelrechtlich zulässige Höchstmenge um ein Vielfaches überschreiten, kommt ein solcher Effekt alles andere als überraschend. Aber da vielen Experten Verbrauchererfahrungen suspekt sind, halten sie sich lieber an Fachgremien, Konsensusgespräche und Sponsoren.
Das Versteckspiel bei der Kennzeichnung verwundert unter diesen Umständen nicht. Bestätigt es doch, dass Glutamat auch aus Sicht der Hersteller nichts Gutes verheißt. Kein Wunder, denn wer durch Zusatz dieser spottbilligen Aminosäure teure tierische Rohstoffe einspart, setzt sich nun mal dem begründeten Vorwurf aus, nicht der Qualität, sondern vorzugsweise den Preisdrückern des Lebensmittelhandels verpflichtet zu sein.

(aus: EULE)
 
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16.02.07
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Hallo allerseits...

erst kürzlich habe ich ein Buch gekauft "die neue vitamin bibel" von Earl Mindell (alle Angaben beruhen auf dem neusten Stand von Forschung und Wissenschaft ISBN: 978-3-453-66017-5). Es werden Vitamine, Mineralien und Aminosäuren vorgestellt und über ihren Nutzen und Verzehrempfelung (Narürliche Vorkommen & über Nahrungsergänzung) beschrieben.

Unter anderem über die Aminosäure Glutamin und die daraus bemerkenswerte Steigerung von Glutaminsäure hervorruft. Diese Aminosäure wird in den höchsten tönen gelobt für was sie alles gut ist z.B.:- Intelligenzfördernd, hilft bei Erschöpfung und Depressionen und und und... eine ganze Seite von Vorteilen wird erwähnt...

Es wird eine tägliche Dosis von 5-15g in ein Getränk eingerührt empfolen und in vielen Geschäften mit Nahrungsergänzungsmittel kann reines L-Glutamin Pulver gekauft werden...

Ich bin geschockt nach dem ich alle eure Beiträge gelesen habe !!!!!!!

Ich vermute, dass sehr viele Leute diese Aminosäure Täglich als Nahrungsergänzung einnehmen, zumal sie überall in den Geschäftern hochgelobt wird...!
 
Beitritt
15.01.08
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Einen schönen guten Abend, an alle in diesem Forum ,
ich bin die Liesel, und habe ein Glutamatunverträglichkeit.
Mich würde mal eine Lebensmittelliste interessieren, wo aufgeführt ist, welche Lebensmittel, und Zutaten, diesen Stoff, enthalten.
Auf eine Antwort von Euch, bin ich gespannt!
Gruß, an Alle
Liesel
 
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07.05.07
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Ich glaube, da liegt ein Missverständnis vor: L-Glutamin hat mit Glutamat nichts zu tun! Auch Herr Mindell behauptet dies nicht! Er warnt lediglich davor, dass Personen, die auf Glutamat allergisch reagieren, auch darauf reagieren könnten - allerdings gibt es mittlerweile aktuellere Studien zu L-Glutamin, die dies eindeutig verneinen.

Ich persönlich vertrage auch keine Produkte mit Glutamat (bzw. Mononatriumglutamat und die anderen) (löst Migräne aus), nehme nun aber im zweiten Monat reines L-Glutamin (eigentlich wegen einer leichten HI, die ich auf das leaky-gut-syndrom zurückführe - L-Glutamin ist das beste und einzige Mittel, das tatsächlich die Darmmukosa wieder regeneriert!).
Seit 14 Tagen habe ich nun KEINE Migräne mehr (das ist für mich bemerkenswert, sonst hatte ich bis zu 3x/Woche).
Übrigens sollte man L-Glutamin aus verlässlichen Quellen beziehen - die relativ günstigen Produkte aus dem Bodybuilder-Shops werden vermutlich billigst aus Fleischabfällen synthetisiert.
Das Produkt, das ich benutze, ist mit Prüfzertifikat versehen und direkt von einem Hersteller, der Substanzen an die Pharmaindustrie/Apotheken etc. liefert. Das Prüfzertifikat besagt, dass das L-Glutamin NICHT aus tierischen Quellen stammt und weist sogar ausdrücklich darauf hin, dass es BSE-frei ist (das scheinen dann wohl andere Produkte nicht zu sein).

Das Glutamat aus den Geschmacksverstärkern wie Mononatriumglutamat wird künstlich hergestellt und unterscheidet sich demnach auch von dem Glutamat im Körper, der ein wichtiger Neurotransmitter ist - ganz ohne Glutamat geht es nicht.
Aber man sollte es sich nicht als "Kunstprodukt" zuführen.

Schönen Gruß
Bianca

P.S. hier gibt es einen wirklich guten Text zu L-Glutamin:Orthomolekulare Kompetenz: PreventNetwork im Erfahrungsaustausch mit der orthomolekularen Medizin
Dort unter "Nährstoffe" und dann unter "Nährstoffmonografien" suchen.
 
Beitritt
07.05.07
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Hallo Bianca,
verrätst Du hier noch, welches L-Glutamin Du nimmst?

Gruss,
Uta

Aber sicher verrate ich das: es handelt sich um den Rohstoff der Firma Fagron:

PZN Packung Packungs-Preis (Euro)
8562571 25,00 g 6,50
8562565 100,00 g 12,20
8562559 250,00 g 22,50

500,00 g 41,00
0410873 1,00 kg 72,00

Das sind die Preise, die der Apotheker zahlt; 250 g kosten dann für den Endverbraucher ca. 38 Euro; allerdings über eine Internetapotheke nur 30 Euro - ich habe meinem Apotheker gesagt, wenn er es mir nicht auch für 30 Euro geben könne, müsste ich halt per Internet bestellen - das hat funktioniert!
500 g habe ich für 50 Euro bekommen!
Ich nehme zweimal täglich 2g ein.

Ich habe es mittlerweile auch einer Bekannten empfohlen, der während einer Darmspiegelung die Darmwand perforiert wurde und die sich dazu noch den "Krankenhauskeim" eingehandelt hat, sie musste vier Monate Antibiotika schlucken und ihr Darm war total "hinüber" - sie ist ganz begeistert, dass es mit L-Glutamin jetzt wieder hervorragend mit der Verdauung klappt und auch ihre anderen Beschwerden (Ausschläge, mal Durchfall, mal Verstopfung, Magenschmerzen etc.) abgeklungen sind.

Schönen Gruß
Bianca
 
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