Gliederschmerzen, Tinnitus, keinen Schlaf, ähnlich wie PGAD, usw...

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04.01.11
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Hi, liebe Leute,

ich bin absolut verzweifelt. Vor vielen Jahren habe ich Antidepressiva abgesetzt, und dann hat es bei mir begonnen. Zuerst war es wie Fibromyalgie, aber mit Stichen und einem Gefühl wie Ameisenhaufen, dann wie Nadeln überall im Körper. Die Ärzte konnten nichts finden. Dann bekam ich ähnliche Symptome wie bei PGAD, die mich buchstäblich in den Suizid treiben. Mein Tinnitus wurde allmählich immer lauter, ich konnte mich kaum konzentrieren. Außerdem reagiere ich sehr empfindlich auf praktisch alles Mögliche wie MG, Zink oder Vitamin E. Ich bekomme keinen Schlaf, der Anfall beginnt seltsamerweise gegen 02:00 Uhr nachts, mich quälen Visionen, die ich nicht steuern kann. Ich komme nur mit enormen Dosen hochdosierten Baldrians und Benzodiazepinen zurecht. Ich träume schon nicht mehr davon zu leben, also nicht mehr aufzuwachen. Mit PGAD, das war zufällig, als ich den Begriff erfahren habe. Es interessiert mich absolut nicht, aber man fühlt sich wie von einer unsichtbaren Kraft getrieben. Natürlich hat alles ein Ende, aber innerlich bin ich noch nicht bereit zu gehen. Noch nicht. Zum Psychiater möchte ich nicht gehen, ich habe auch vor Ewigkeiten Ritalin abgesetzt, auch Beta-Blocker und Antidepressiva. Zurück zu Psychopillen kommt für mich nicht in Frage, es war kein Leben mehr. Wer hat einen Rat? Ich bedanke mich im Voraus.

Das alles ist die kurze Version, also meine Beschwerden.

LG euch allen.

Ach, hatte vergessen, Magen-Darm-Beschwerden, sehr unangenehm. Die Benzos verstärken am Ende alles. Nur schenken einige Stunden des oberflächlichen Schlafes, aber immer weniger.
 
Deine zurückliegende Beschreibung deiner Reaktion auf die Venlaxafin (Megagift) Einnahme liest sich schon wie Serotonin-Syndrom.
Hast du in diese Richtung schonmal geforscht und versucht?
M.W. versauen Benzos dieses Gefüge zum Nachteil auf Dauer noch mehr.
Hattest du irgendwann bereits Prolaktin im Serum im Labor bestimmen lassen?
Hattest du dich irgendwann schonmal in Hochdosis-Iod eingelesen und dazu Gedanken gefasst?
 
Deine zurückliegende Beschreibung deiner Reaktion auf die Venlaxafin (Megagift) Einnahme liest sich schon wie Serotonin-Syndrom.
Hi, @Granit, wie schon gesagt wurde, habe ich den Stoff vor Ewigkeiten komplett abgesetzt. Mehr als 6 oder so Jahre her.

Hast du in diese Richtung schonmal geforscht und versucht?
Hm , so wäre die "Richtung", scheint mir.

Oft beginnt die Krankheit durch das Absetzen von Antidepressiva; aber auch körperliche Verletzungen sowie Hormonschwankungen können eine Rolle spielen.
Und das würde passen:

Diese erst kürzlich entdeckte mys- teriöse Krankheit quält tausende Männer und Frauen weltweit. Sie hat nichts mit Sexsucht und wenig mit Verlangen zu tun. Trotz der begleitenden psychischen Probleme – viele Patienten leiden an Depressionen und Selbstmordgedanken – handelt es sich um eine rein körperliche Störung des peripheren Nervensystems, welches auf einmal auf sexuelle Erregung umschaltet.

Was ich sagen wollte, ist, dass wenn man jahrelang AD einnimmt, bei mir waren es ca. mehr als 25 Jahre, egal, dann würde sich der Stoff auf zellulärer Ebene akkumulieren. Für eine vollständige Entgiftung würde es angeblich etwa 3-mal so lange dauern, habe ich irgendwie aufgeschnappt. Aber ich bin 62, das ist wirklich zu spät.


Hattest du dich irgendwann schonmal in Hochdosis-Iod eingelesen und dazu Gedanken gefasst?
Und warum, darf ich fragen?
Zu viele Symptome, aber die Depression fühlt sich wie anders an, nicht wie früher. Eher in die Richtung PTBS, bestimmt. Und das Peripherie NS ist im Eimer, aber die Analysen sind im grünen Bereich. Kaum zu fassen!
 
Hallo Igor,

Du hast doch sicher schon Therapien hinter Dir? Kannst Du darüber ein bißchen berichten?

Ich verstehe, daß Du bei diesen vielen Symptomen zu Tabletten wie Benzodiazepine greifst. Wäre es denn möglich, daß dadurch letzten Endes die alten Reaktionen beim Absetzen der Antidepressiva aufrecht erhalten bleiben? (Irgendwie so ...)
Weißt Du denn überhaupt, ob die Benzos helfen?
Vielleicht findest Du hier Stichwörter, die wenigstens zu einer weieren Diagnostik führen?:


Ob es eine anhaltende Abhängigkeit von den Antidepressiva, die Du so lange genommen hast, gibt? Dann könnte gelten:
... Kontraindikation
Der Wirkstoff Diazepam darf in folgenden Fällen nicht angewendet werden:
  • Überempfindlichkeit gegen Diazepam oder andere Benzodiazepine
  • Abhängigkeitsanamnese (Alkohol, Arzneimittel, Drogen)
  • akute Alkohol-, Schlafmittel-, Schmerzmittel- sowie Psychopharmakaintoxikation (Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium) ...

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Igor,

Du hast doch sicher schon Therapien hinter Dir? Kannst Du darüber ein bißchen berichten?
Hi, Oregano, ich versuche es. Nach dem erfolgreichen Absetzen von Antidepressiva, Betablockern und AD habe ich mich am Anfang fast normal gefühlt. Ich hatte viel Yoga gemacht und dachte, als die Symptomatik begonnen hatte, dass es sich um das "Kundalini-Syndrom" handelt. Ich halte nicht viel davon, aber als Modell, um etwas zu erklären, sollte man nicht verzichten. Die Gliederschmerzen hatte ich ab und zu mit Diclofenac behandelt. Dann plötzlich war der Tinnitus da, ich konnte nicht schlafen und verspürte ein sehr unerklärliches Sex-Verlangen. Was ich sehr bedenkenswert finde: Wegen SSRIs hatte ich keine normale Potenz, und überall in allen Fachbüchern steht, dass sie sie absolut kaputt machen können, und das kann lebenslang dauern. (Ich hatte in einem früheren Leben Medizin studiert), also passte etwas absolut nicht ins Bild. Dann diese Stiche im ganzen Körper, die sehr schmerzhaft waren, besonders in letzter Zeit. Am Ende hatte ich fast wie Priapismus, wenn es mir gelungen war, ein wenig zu schlafen, dann war es so wie im Hypnagogie-Zustand, sehr starke, kaum erträgliche Erektionen, die ich nie hatte, als ich absolut jung war. (Sorry, bitte nicht löschen, Beziehungen interessieren mich nicht, ich brauche solche Tortur nicht). Aber das ist nicht alles. Die Schmerzen waren enorm massiv, sie durchliefen meinen ganzen Körper, und ich konnte mich kaum normal bewegen, aber trotzdem mache ich immer Yoga, sehr sanften Stil, kann nicht schaden. Sogar die Schmerzen werden immer weniger, wenn ich Dehnübungen mache und mich trotz allem bewege. Das Letzte, was mich wirklich dazu brachte, an Suizid als einzige Lösung zu denken, waren sehr schlimme Depressionen mit Derealisation, die ich noch nie erlebt hatte. Es fühlte sich irgendwie alles absolut unwirklich an, wie mit dem "Verlangen", so auch mit den Dissoziationen. Oder den Visionen, medizinisch ausgedrückt, eher Pseudohalluzinationen, wenn man es sehr genau betrachtet. Das Letzte waren immer wieder Darm-Magen-Koliken oder Beschwerden, die irgendwie, vermute ich, mit PGAD verbunden sind. Ich musste zweimal auf die Toilette gehen, obwohl ich so viele Ballaststoffe, Gemüse und Obst gegessen hatte. Abschließend war ich beim Fachmann, also beim Rheumatologen, wegen unerträglicher Schmerzen, so stand es in der Überweisung eigentlich. Aber es war alles im grünen Bereich! Auch mein Herz wurde überprüft, kein Problem. Selbst wenn ich ein wenig von Medizin verstehe, kann ich keinen Reim darauf machen. Dazu ist meine Konzentration immer schlecht, was mich total erdrückt, denn ich hatte mein ganzes Leben lang enorm viel gelesen. Wenn es so weitergeht, finde ich keinen Ausweg. Das ist kein Leben, eigentlich. Oder? LG.

Später hinzugefügt. Also, ich habe keine Muskelschwäche, und die Leitung ist auch in Ordnung. Absolut sicher!
 
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Hallo Igor,

Du sprichst das „Kundalini-Syndrom“ an. -
Hast Du Dich schon einmal über das Gupta-Programm informiert?



Grüsse,
Oregano
 
Deine zurückliegende Beschreibung deiner Reaktion auf die Venlaxafin (Megagift) Einnahme...

Dazu gibt es hier mehr:

Bitte gern immer die Threads verlinken, auf die Ihr Bezug nehmt - insbesondere, wenn ein Thread neu eröffnet wird :)
 
Bitte gern immer die Threads verlinken, auf die Ihr Bezug nehmt - insbesondere, wenn ein Thread neu eröffnet wird
@Kate ,

Aber es geht um eine grundlegend andere Thematik. Es besteht kein Bezug zu anderen Threads, nur weil ich vor langer Zeit hier geschrieben habe. Ich habe versucht, dies sehr ausführlich darzustellen. Wenn es tatsächlich einen Bezug gäbe, hätte ich das sicherlich erwähnt. LG.
 
Ich habe die älteren Beiträge deshalb verlinkt, weil Du auf meine (nun gelöschte) Frage nach der Quelle des Textes in Beitrag #1, den Du zunächst als Zitat markiert hattest (nun auch korrigiert), schriebst:
Das alles ist die kurze Version, also meine Beschwerden.

und Granit dann ja auch Bezug auf frühere Beiträge nahm
Deine zurückliegende Beschreibung deiner Reaktion auf die Venlaxafin (Megagift) Einnahme liest sich schon wie Serotonin-Syndrom
und Du drauf eingingst mit
Hm , so wäre die "Richtung", scheint mir.

Für mich scheint da also schon ein Bezug da zu sein... Und die evtl. "grundlegend andere Thematik" wird ja dadurch abgebildet, dass es ein neuer Thread ist. Meine Hinweise waren auch nicht als Vorwurf gemeint - alles gut :)

Ich wünsche Dir alles Gute,
 
Ich habe die älteren Beiträge deshalb verlinkt, weil Du auf meine (nun gelöschte) Frage nach der Quelle des Textes in Beitrag #1, den Du zunächst als Zitat markiert hattest (nun auch korrigiert), schriebst:
Es wurde später nur hinzugefügt, mehr war nicht drin, @Kate. Egal, eigentlich. Es spielt keine Rolle mehr, was meine Situation betrifft.

Um auf etwas Off-Topic abzuschweifen, mein Dad ist 95, also ist er bettlägerig und dement. Aber ich sehe ihn jung, drahtig, kräftig und sportlich. Das sind zwei verschiedene Menschen, also ist nur der Name identisch geblieben.

Als ich hier über AD usw. gesprochen habe, gehört das zur Geschichte, die jetzt vorbei ist.

Es war auch keine "Quelle", es waren meine eigenen Worte.

Über Kundalini oder PGAD hatte ich damals sicherlich keinen Schimmer, rein praktisch gesehen.

Ich hatte nie daran gedacht, dass es so kommen würde, und ich glaube nicht daran. Ich bin sehr erdverbunden und wenn möglich, versuche ich ohne Mystik auszukommen. Dazu benutze ich Ockhams Rasiermesser (Wikipedia).

Du sprichst das „Kundalini-Syndrom“ an. -
Hast Du Dich schon einmal über das Gupta-Programm informiert?

Oregano, halte ich nicht für besonders wirksam, tut mir leid. Eher ist es meine eigene Vermutung. Denn ich hatte tatsächlich Kundalini-Yoga praktiziert, und sehr lange Zeit. Nach dem Absetzen der ADs war mein Körper massiven Stressreaktionen ausgesetzt, die zuvor durch Psychopharmaka gedämpft worden waren. Dies führte zu einem Abgleiten in neue Symptome, für die ich keine normale Erklärung finden konnte.

Momentan arbeite ich mit Somatic Experiencing von Peter Levine und versuche auch mit diesen Übungen, die ich verlinken werde, aber es geht mir absolut miserabel. Mal sehen, auch bei der Ernährung bemühe ich mich umstrukturieren: Kein Zucker, und wenn möglich, so wenig wie möglich Konservierungsstoffe.


TRE® nach D. Berceli

Der Körper – unser größter Verbündeter in der Traumaheilung


„Vertrauen Sie dem, was der Körper Ihres Kunden Ihnen sagt, nicht, was er sagt. - Alexander Lowen

Durch die Erkenntnisse der Psychotraumaforschung ist der seelischenen körperlichen Zustände und Symptome, Sie bei Stress, Trauma und Posttraumatische Belastungstörung, bei solide.
 
Über die sogenannte Kundalini wollte ich einiges erzählen. Ich habe mich an viele Heiler gewandt, einige sagen, es gibt nichts, also sollte ich mir keine Illusionen machen. Dann war da ein Yoga-Lehrer, der eine Ferndiagnose bei mir durchgeführt hatte – weiß der liebe Himmel, wie er das gemacht hat. Nun gut, er sagte mir, mein Herz sei in einem schrecklichen Zustand, und ich könnte jeden Moment das Zeitliche segnen. Eine sehr starke Aussage – er hatte so etwas nur bei zwei anderen Kunden gesehen,--- "gesehen"? Danach ließ ich mein Herz dringend untersuchen, und alles war in Ordnung. Aber der Heiler schlug vor, mit ihm zu arbeiten, natürlich nicht umsonst. Ich vertraue solchen Menschen einfach nicht mehr. Ob ich jetzt daran glaube oder nicht (habe ich K., oder nicht???), ist mir wirklich egal. Die Depressionen quälen mich so sehr, dass ich kaum atmen kann. Ich kann es niemandem erzählen. Was würde meine Psychiaterin sagen, wenn sie herausfände, dass ich außer Benzodiazepinen nichts mehr von ihr brauche? Ich könnte sogar Ritalin verticken. Die ganze Wohnung ist voll mit diesem legalen Gift, das einen hell und wach macht, auch konzentriert – das sollte ich wissen. Aber die Nebenwirkungen sind inklusive: Herzprobleme, akute Psychose, bis hin zum plötzlichen Tod. Das steht alles in der Gebrauchsinformation.

Wie lange ich das noch aushalte, weiß ich selbst nicht. Aber das Leben ist vergänglich, und nur der Tod ist absolut sicher. Die Sprache lügt nicht.
 
Im Moment fällt mir nur eines zu sagen ein, aber das von Herzen: GUTE BESSERUNG !!

Oregano
 

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Rein zufällig durch meine Recherche gefunden, es ist echt erschreckend, wenn es stimmt: ( engl. original):

Zu diesen Bedingungen gehören die post-SSRI-Sexualdysfunktion (PSSD), postretinoide sexuelle Dysfunktion (PRSD), auch Post-Accutane-Syndrom (PAS), Post-Finasterid-Syndrom (PFS) und anhaltende Genitalerregungsstörung (PGAD). Einmal ausgelöst, können sie Jahre oder Jahrzehnte nach dem Stopp der Behandlung bestehen.


Es gibt Tausende von registrierten Fällen, mit ziemlicher Sicherheit Zehntausende von Menschen betroffen, und aller Wahrscheinlichkeit nach Hunderttausende betroffen. Mindestens 15% der 1 Milliarde Menschen, die im Westen leben (150 Millionen) sind auf Drogen, von denen bekannt ist, dass sie das Problem verursachen, von denen die meisten erwarten, dass sich alles normalisiert, wenn ihre aktuelle Behandlung aufhört, aber für viele wird es nicht.


Diese verheerenden Bedingungen, der Mangel an Hoffnung auf eine bevorstehende Heilung oder sogar ein Verständnis des Problems, und in einigen Fällen das Versäumnis der Ärzte, diese Störungen zu erkennen, führen die Menschen dazu, sich das Leben zu nehmen.
Dazu ist es mit Scham verbunden, und es kann wirklich zur absoluten Verzweiflung führen.

Eigentlich sollten diese legalen Medikamente entweder verboten werden oder die Ärzte sollten sich verpflichten, ihre Patienten sehr gründlich aufzuklären. Aber davon kann man nur träumen! Es ist wirklich eine Misere, die keine Lösung hat.

Eine Reihe von Behandlungen, die die Serotonin-Reupaufnahme hemmen - Antidepressiva, Antibiotika, Antihistaminika und Analgetika - zusammen mit Retinoiden, die für Haut und andere Probleme verwendet werden, sowie Finasterid und verwandte Medikamente für Haarausfall können dauerhafte sexuelle Funktionsstörungen verursachen.

 
Über die sogenannte Kundalini wollte ich einiges erzählen. Ich habe mich an viele Heiler gewandt, einige sagen, es gibt nichts
Lieber Igor,

zu einem möglichen Kundalini Symptom fällt mir Tara Springett ein und habe diesbezüglich gutes von ihr gehört.
Du schreibst, dass Du bereits bei einigen Heilern warst, ist auch Frau Springett darunter gewesen?


Das Heilen des Kundalini-Syndroms

Tara ist eine Kundalini-Lehrerin und Therapeutin. Seit 2010 hat sie über 2000 Menschen geholfen, die an Kundalini Symptomen leiden, mit sehr guten Ergebnissen. Wenn man die eigentliche Ursache der Vielzahl der Symptome im Kundalini-Syndrom angeht, klingen diese Probleme in der Regel schnell ab. Danach hast Du die Möglichkeit, die vielen positiven Aspekte einer spirituellen Erweckung zu genießen. Erfahre mehr darüber hier.

Tara Springett hat ein Buch über Kundalini verfasst, vielleicht hilft es ja und wäre relativ günstig zu dem was Du wahrscheinlich sonst bezahlt oder sie direkt konataktieren würdest.. Ca. 6 - 8 Euro. Vielleicht hilft es Dir, falls Du es nicht sowieso schon kennst.

Aus dem Inhalt:

  • Lerne, was die Kundalini im Grunde ist und wie sie unser Bewusstsein erweitert
  • Erfahre, warum die Kundalini so viele unwillkommene Symptome hervorrufen kann und trotzdem ein riesiges Geschenk ist
  • Lerne hochwirksame Techniken, um alle unwillkommenen Kundalini-Symptome schnell und effektiv überwinden zu können
  • Entdecke, wie man auf dem Kundalini-Pfad besser vorankommt, indem man den buddhistischen “mittleren Weg” geht
  • Finde Informationen, wie man diesen erstaunlichen Prozess in das Leben integriert und dabei sehr glücklich werden kann

Ansonsten fallen mir noch zwei homöopathische Mittel ein. Vermutlich würden diese aber nur lindern, falls Du dafür überhaupt aufgeschlossen bist und die jetzigen Mittel, also Benzos sind schon stark, könnte sein, dass dann die Wirksamkeit beeinträchtigt ist.

Alles Gute für Dich
Kayen
 
Lieber Igor,

zu einem möglichen Kundalini Symptom fällt mir Tara Springett ein und habe diesbezüglich gutes von ihr gehört.
Du schreibst, dass Du bereits bei einigen Heilern warst, ist auch Frau Springett darunter gewesen?
Hi, @Kayen ,

Natürlich kenne ich das Buch und auch viele Videos dazu. Es ist wirklich kompliziert, wenn man versucht, das Ganze zu entwirren. Ich hatte in der letzten Zeit viel mit der Betreiberin der Website "Neoterisches Bewusstsein" kommuniziert. Sie hat alle alten Beiträge gelöscht. Aber was war zuerst? Sie riet sehr oft dazu, zu masturbieren – ich lüge nicht – und dazu Chips mit Bier zu essen. Das hat mich als jemanden, der ein wenig Ahnung von Medizin hat, wirklich verärgert. Denn genau das würde das Trauma aufrechterhalten und sogar verstärken! Das ist reine Klassische Konditionierung, das sollte ich sehr gut wissen, klar, warum.

Als das alles begann, suchte ich nach Sarasvati und den 3 Bändern, dann nach Hatha-Yoga-Pradipika, um diese vermeintliche Energie nach oben zu bringen. Klar, ich bin Atheist, aber man klammert sich an den letzten Strohhalm. Aber es war ein Reinfall, die Symptome wurden nur verstärkt. Ich konnte anfangs nicht verstehen; zuerst denkt man, es geht um Sex, na gut, egal, eigentlich.

Das eigentliche Problem besteht darin, dass sich alles absolut anders anfühlt. Wenn man reine okkultische Begriffe verwendet, wie Besessenheit (die nicht zu mir gehört, also abgespalten ist), kann man es auch rein psychoanalytisch betrachten.

Der nächste Schritt für mich war zu erkennen, dass der Körper akut retraumatisierend reagiert. Es war auch interessant, dass die Anfälle meistens nach 1-2 Uhr begannen. Warum gerade zu dieser nächtlichen Zeit? Natürlich war das zu viel, also würde sich jeder normale Mensch bestimmt überfordert fühlen. Und wenn man nicht schlafen kann, raubt das die letzte Kraft. Das war für mich eine Sackgasse. Der Körper war nicht in der Lage, sich zu regenerieren. Aus! Ach, egal, eigentlich.


Ansonsten fallen mir noch zwei homöopathische Mittel ein. Vermutlich würden diese aber nur lindern, falls Du dafür überhaupt aufgeschlossen bist und die jetzigen Mittel, also Benzos sind schon stark, könnte sein, dass dann die Wirksamkeit beeinträchtigt ist.
Aha, und welche? Ja, ich würde es kaufen, klar.

Ich versuche, die Benzos zu reduzieren, denn sie beginnen auch paradox zu wirken. So zieht sich die Schlinge immer enger.
LG, danke für feedback.
 
Es war auch keine "Quelle", es waren meine eigenen Worte.
Das hatte ich doch dann verstanden und entsprechend Deine missverständliche Formatierung des Textes in Anführungszeichen ("..."; so wie man Zitate formatiert) gelöscht 🤗 Ich denke, von daher ist jetzt in punkto dieser Formalitäten alles klar.

Nochmals von Herzen alles Gute,
 
zu einem möglichen Kundalini Symptom
Zur Kundalini habe ich sehr viele Quellen studiert. Nicht wegen des Erweckens, sondern wegen des Leidens. Als ich versuchte, die ADs immer wieder loszuwerden, hat es nicht geklappt. Also habe ich viele Bücher über Kundalini-Yoga gekauft und intensiv praktiziert. Aber ich habe nie daran geglaubt, niemals.

In einem so vergifteten Körper hätte die reine Energie keine Chance, selbst wenn alles wahr ist und erweckt werden könnte. Man spricht dann von einem feinstofflichen oder subtilen Körper, egal wie man es nennt. Für die moderne Wissenschaft existiert das alles einfach nicht. Punkt.
 
Zum Thema, um das ganze abzurunden.

Bei Post-SSRI sexual dysfunction (PSSD) (zu deut. persistierende sexuelle Funktionsstörung nach Absetzen von SSRI/SNRI) handelt es sich um eine behandlungsverursachte Art von sexueller Funktionsstörung. Sie wird durch die Einnahme von Antidepressiva ausgelöst, die zur Gruppe der selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer oder selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer zählen. PSSD gilt als wissenschaftlich strittige Hypothese.

Die Störung kann nach Absetzen des SSRI noch Monate bis Jahre andauern; in manchen Fällen bleibt sie permanent bestehen.
Gut, aber man sollte weiter lesen:

Eines oder mehrere der folgenden sexuellen Symptome können bei PSSD auftreten. Sie beginnen entweder mit dem Absetzen des SSRI oder bleiben über das Absetzen hinaus bestehen.[2] Die Symptomatik kann sich nach dem Absetzen verschlechtern.[7]
Und das ist der Volltreffer(möglich):



Als Arzneimittelstörwirkung werden insbesondere Antidepressiva mit der persistierenden Erregung in Verbindung gebracht. So berichten Frauen in einer Internetbefragung, dass die Symptomatik während der Einnahme von Fluoxetin (FLUOXETIN STADA u.a.) bzw. nach Absetzen von Venlafaxin (TREVILOR, Generika) oder Sertralin (ZOLOFT, Generika) begann.3 Auch nach Absetzen von Citalopram (CIPRAMIL, Generika) ist die Störwirkung beschrieben.2

Ich persönlich denke, man braucht keine "Kundalini", um das Phänomen zu verstehen.

Man kann vermuten, dass eine langfristige Einnahme die bestimmten Rezeptoren beeinträchtigen oder sogar ausschalten kann, was möglicherweise auf epigenetische Veränderungen zurückzuführen ist.

So Wiki, abschließend:

Es gibt auch einige publizierte Fälle von andauernder genitaler Erregungsstörung (PGAD)[33][34][35] und vorzeitigem Samenerguss[36] nach dem Absetzen von SSRI. Die andauernde genitale Erregungsstörung und der vorzeitige Samenerguss unterscheiden sich wesentlich von Hypersexualität und sollten nicht mit ihr verwechselt werden.

Man sollte nur aufmerksam lesen; alle anderen Beschwerden lassen sich sehr gut erklären, wenn die Funktion der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse, kurz HPA-Achse, nicht mehr normal funktioniert.
Auf immer? Gute Frage.
 
Dass Du mit ihrer Antwort nicht in Frieden bist, kann ich sehr gut nachvollziehen. Wäre selbst auch enttäuscht.
Sie schreibt ja von mehreren Techniken, darunter würde ich mir z.B. ein Ausbalancieren der Chakren vorstellen, eben etwas, was nachhaltig wirkt.

Zu der Homöopathie fallen mir nun sogar 3 Mittel ein,
das eine Mittel wirkt eher im Bereich innerlicher Unruhen und Sterbegefühle,
das zweite Mittel hat den Ruf auch auf spiritueller Ebene "Symptomatiken" zu wirken und
über das dritte Mittel steht in der Literatur, dass es beruhigend auf die Sexualhormone und auch bei zusätzlicher Fibromyalgie ansprechen soll.

Der Mensch grundsätzlich, also nicht nur Du, ist sehr komplex und ich würde es am Besten finden, dass Du zunächst einmal prüfst, ob Deine Krankenkasse bei einem Schulmediziner der gleichzeitig Homöopath ist, eine vielleicht sogar vollständige Kostenübernahme tätigt. Das wäre erstmal der erste Schritt. Dieser sieht real noch viel mehr als was ich mir hier denke.
Also einfach mal die Globuli kaufen, Benzos runterfahren, DASS geht auf keinen Fall.
 
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