gewusst haben wir es ja schon immer

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aber jetzt gibt's das auch noch mal schriftlich:

nach "Adiposität bei Kindern ist eine Folge falscher Ernährung..." aus dem Jahr 2004 gibt's heute mal:

Grünzeug, Exoten, Körner & Co. gegen das Herz-Kreislauf-Risiko!



Aachen, den 23. Januar 2006: Ein hoher Verzehr ballaststoffreicher Nahrungsmittel geht einher mit deutlich weniger Risikofaktoren für das Herz-Kreislauf-System ! Übergewicht, Body Mass Index (BMI), Taille-Hüft-Verhältnis (WHR), Blutdruck sowie die Blutplasma-Konzentrationen von Cholesterin, Triglyceriden, Homocystein und Blutzucker sinken signifikant mit steigender Ballaststoffaufnahme in der täglichen Ernährung, berichtet heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Bettina Geier von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.

Wie das American Journal of Clinical Nutrition in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlichte, stützt die Untersuchung des französischen Wissenschaftlerteams um Professor Doktor Denis Lairon der Universität Marseille die bisherigen Empfehlungen zum stärkeren Einbau nahrungsfaserhaltiger Lebensmittel in die tägliche Kost. Die Forscher hatten in ihrer Studie Ernährungsprotokolle von 2.532 Männern und 3.429 Frauen gleichen Alters über einen Zeitraum von zwei Jahren auf die Aufnahme der pflanzlichen Faserstoffe hin untersucht und ausgewertet. Neben der quantitativen Beurteilung zum Konsum richteten die Wissenschaftler ihr Augenmerk zudem darauf, welchen Einfluss die Art der Ballaststoffe sowie die Nahrungsmittelgruppe aus denen die Ballaststoffe stammten, in Bezug auf das gesundheitsfördernde Potential hatten.
Es zeigte sich, dass ein hoher Gesamtverzehr an Ballaststoffen sowie hohe Anteile an unlöslichen Ballaststoffen mit einem signifikant niedrigem Übergewichtsrisiko, moderateren Blutdruckwerten wie auch durchschnittlich besseren Cholesterin-, Fett- und Homocystein-Blutwerten in Verbindung stehen.
- Unlösliche Nahrungsfasern sind überwiegend in Getreide, vor allem in Vollkorn- und Roggenprodukten, aber auch in Hülsenfrüchten und verschiedenen Gemüsesorten als Zellulose, Hemizellulose und Lignin enthalten. Bei den löslichen Nahrungsfasern fielen die gesundheitsförderlichen Effekte etwas geringer aus als bei den unlöslichen Faservertretern.
- Lösliche Ballaststoffe wie Pektin aus Äpfeln und Zitrusfrüchten, Inulin und Guar sind reichlich in Obst, Gemüse und Kartoffeln zu finden. Die Aufmerksamkeit auf bestimmte Nahrungsmittelgruppen hin gerichtet, zeigten die Gruppen dementsprechend ein facettenreiches Wirkspektrum. So waren Nahrungsfasern aus Getreide vor allem mit einem niedrigeren BMI und besseren Blutdruck- und Homocystein-Werten verbunden, während Nahrungsfasern aus Trockenfrüchten, Samen und Nüssen verstärkt mit besseren Blutzucker- und Blutfettwerten, ebenso wie mit einem niedrigeren BMI und WHR assoziiert waren. Da die Vorzüge der einzelnen faserhaltigen Nahrungsprodukte vielseitig sind, sollte die tägliche Ernährung daher Ballaststoffe sowohl aus Vollgetreide und Hülsenfrüchten als auch aus Gemüse und Obst enthalten, empfiehlt Bettina Geier. Der tatsächliche Durchschnittsverzehr der Deutschen an den „veganen Mulititalenten“ unterschreitet jedoch mit weniger als 20 Gramm pro Tag die dringend empfohlene Mindestempfehlung von 30 Gramm deutlich.
Angesichts der Tatsache, dass jeder zweite Todesfall (!) in Deutschland auf das Konto des Herz-Kreislauf-Leidens geht, lohnt es für die Mehrheit der Bevölkerung, eine Veränderung der Verzehrsgewohnheiten nicht nur gedanklich in Erwägung zu ziehen, sondern spätestens mit dem nächsten Lebensmitteleinkauf auch in die Tat umzusetzen. Neben dem Schutz vor den „Massenmördern“ Herz-Kreislauf-Erkrankung und Übergewicht trägt eine solche Kost ebenso nachweislich erheblich zum Schutz vor den artverwandten Wohlstandskrankheiten Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Gicht, Gallensteinen sowie Dickdarmkrebs und weiteren Darmerkrankungen bei. Um eventuelle Verträglichkeitsprobleme zu vermeiden, sollte die Umstellung auf eine ballaststoffreiche Kost langsam erfolgen. Wer ballaststoffreich isst, sollte ausreichend trinken. Nur so können die Nahrungsfasern im Darm aufquellen. Praxisorientierte und verbraucherfreundliche Hilfestellung für die richtige Ernährung bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen bietet der Ratgeber „Cholesterin natürlich senken“. Ernährungsmedizinische Empfehlungen, zahlreiche Rezepte und nützliche, praxisnahe Tipps für den Laien werden unter einem gelungenen Konzept vereint. Der sinnvolle Ernährungsratgeber „Cholesterin natürlich senken“ ist im Knaur-Verlag erschienen und unter
Bücher von Amazon
ISBN: 3426667835
zu beziehen. Eine ballaststoffreiche Ernährungsweise ist sinnvoll, um alle Ernährungsempfehlungen leichter zu realisieren und die Gesundheit grundlegend zu fördern, stellt die Ernährungswissenschaftlerin als Fazit noch einmal heraus.

Quelle: www.ernaehrungsmed.de/content/view/184/270/

(1) Lairon, Denis et al.: Dietary fiber intake and risk factors for cardiovascular disease in French adults. American Journal of Clinical Nutrition 2005;82:1185-94

und zum Nachdenken noch eine kleines Wunder...

Augenlicht durch Herzinfarkt erlangt

Die Ärzte stehen vor einem Rätsel: Nach einem schweren Herzinfarkt hat eine seit 25 Jahren fast vollständig blinde Britin ihr Augenlicht wieder erlangt.
Nach dem Herzinfarkt vor fast anderthalb Jahren kämpften die Ärzte in einer Klinik in Coventry drei Tage lang um das Leben von Joyce Urch, wie die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Freitag berichtete.

Als sie damals aufgewacht sei, habe sie plötzlich wieder sehen können, sagte die 74-Jährige. Sie sprach dem Blatt gegenüber von einem „Wunder“. Nach einem ersten Blick in den Spiegel habe sie sich zuerst gefragt, „Bin das wirklich ich?“ Dann habe sie zu ihrem Mann Eric gesagt: „Du bist aber auch älter geworden!“ Die Zeitung veröffentlichte ein Foto der strahlenden, weißhaarigen Urch gemeinsam mit ihrem Mann Eric. Das Paar hat gerade seine goldene Hochzeit gefeiert. Urch war 1979 fast völlig erblindet und konnte dem Blatt zufolge nur noch Schemen erkennen. Eine Erklärung für die wundersame Wiedererlangung des Augenlichts haben die Mediziner nicht gefunden.
 

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Hallo,

so ein ähnliches, allerdings etwas kleineres Wunder, kann ich auch noch beisteuern. Einer meiner früheren Hunde konnte schon seit Monaten nicht mehr richtig laufen, er humpelte. Eine Diagnose konnte nicht gestellt werden.
Dann bekam er einen Schlaganfall und lag 5 Tage im Koma. Als er wieder aufwachte (das war auch schon ein Wunder), konnte er wieder laufen ohne zu humpeln, als hätte er es vergessen....

Gruß Inge
 

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Schlaganfall - Grünzeug senkt das Risiko

Schlaganfall


Grünzeug senkt das Risiko


27.01.06


Wer regelmäßig viel Obst und Gemüse isst, kann die Gefahr eines Schlaganfalls um gut ein Viertel senken.

Schon drei bis fünf Portionen Obst und Gemüse am Tag verringern das Risiko eines Hirninfarkts um elf Prozent. Wer öfter als fünfmal pro Tag Äpfel, Birnen oder Karotten isst, hat sogar ein 26 Prozent niedrigeres Risiko als Menschen, die weniger als dreimal täglich zu pflanzlicher Kost greifen.

Zu diesem Ergebnis kam ein Forscherteam von der Universität London, nachdem es acht Langzeitstudien aus Europa, Japan und den USA analysiert hatte. Die Studien mit insgesamt 258 000 Teilnehmern liefen im Schnitt 13 Jahre lang. In dieser Zeit erlitten 5000 der Probanden einen Schlaganfall. Die Berücksichtigung der Ernährungsgewohnheiten ergab die oben genannte Schutzwirkung zwischen elf und 26 Prozent.

Kalium schützt die Gefäße

Die Forscher um den Mediziner Feng He vermuten, dass vor allem der Mineralstoff Kalium in Obst und Gemüse positiv auf die Gefäße wirkt. Co-Autor Graham McGregor erklärt: „Kalium kann den Blutdruck senken. Wenn jemand seinen täglichen Anteil an Obst und Gemüse von drei auf fünf Portionen steigert, erhöht sich die Kaliumzufuhr um rund 50 Prozent.“

Drei Portionen Obst und Gemüse sind zu wenig

Im Schnitt verspeisen die Menschen in den Industrieländern derzeit nur etwa drei Portionen Obst und Gemüse am Tag, wie Feng He und Kollegen betonen. Ein paar mehr Bananen und Radieschen könnten zahllose Todesfälle und Behinderungen verhindern helfen, meinen sie. Schlaganfall sei in den meisten Industrieländern die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Auslöser von Behinderungen.

„Solch eine Ernährungsumstellung würde auch andere Herz-Kreislauf-Leiden und manche Krebsarten reduzieren“, urteilt Feng He. Vor allem Kinder sollten rechtzeitig ein gesundes Ernährungsverhalten lernen, damit ihnen spätere chronische Leiden erspart bleiben, heißt es in „The Lancet“, wo die Studie des Teams um Feng He von der Universität London am Samstag erscheint.


Quellen: BBC News, Ärzte Zeitungen
Feng He, Ph.D, cardiovascular epidemiologist, St George's University, London, England; Richard L. Harvey, M.D., medical director, Rehabilitation Institute of Chicago; Jan. 28, 2006, The Lancet
www.sueddeutsche.de/wissen/ticker/SPERRFRIST-bdt-20060126-322-dpa_10790134/
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12.09.04
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oh wunder

aha,

da liege ich mit meiner Rohkost anscheinend doch gar nicht sooo schlecht, ernährungsmäßig gesehen :)))

Harry
 
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