Gesunde Ernährung, wie fange ich es praktisch an?

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Alkohol und Rauchen habe ich mir bereits vor 17 bzw. 10 Jahren abgewöhnt, Bewegung scheue ich nicht und ich treibe auch in einem gewissen Umfang Sport.

Der gute Wille ist ja bei mir vorhanden, mich auch gesund ernähren zu wollen, mir erscheinen allerdings Dinge wie Salat und Gemüse putzen und Obst schälen lästig; Joghurt und ähnliches schmeckt mir nicht, nach einer Eiweißallergie bei einer Kindererholung an der Ostsee mag ich nichts mehr Fischiges, schon gar nichts, was danach riecht. Auch meide ich Fischgräten, Knochen abknabbern und Obstkerne im Mund.

Einfach erscheint es mir "auf die Schnelle" Nudeln oder Reis oder auch fertige Knödel zu kochen, ein Fertiggericht wie z.B. Goulasch, Hühnerfrikassee aufzuwärmen (ohne Mikrowelle!!!), mir ein Steak, Schnitzel oder eine Bratwurst in der Pfanne zu machen, gefrorenes fertiges Gemüse im Schnellkochtopf im Wasserdampf aufzuwärmen. Morgens verzichte ich ungern auf zwei Brötchen mit Butter, je eine Häflte mit Marmelade, Schinken und Käse. An Obst esse ich das ganze Jahr über fast nur Weintrauben, im Winter auch mal Clementinen. Trinken tue ich viel, überwiegend Wasser aus dem Hahn (habe einen Kohlefilter). Mit Nahrungsergänzungsmitteln hoffe ich meinen Vitamin- und Mineralstoffbedarf auszugleichen.

Ich habe mir zwar einige Bücher und/bzw. Rezepte über gesunde Ernährung zugelegt, aber mir fehlt irgendwie der Brückenschlag von meinen Gewohnheiten dorthin. Vielleicht kann mir ja hier jemand Tipps geben, wie ich die Brücke finde, vielleicht durch den Hinweis auf bestimmte Literatur? Vielen Dank.
 

u.s.

Dir muss selbst klar werden, dass KEIN Fertiggericht gesund sein kann! Nach vielem Lesen über natürliche, frische Nahrung entwickelt sich ein Bewusstsein dafür, was man selbst tun muss, um sich gesund zu ernähren. Auch um pestizidfreie Nahrung (bio) kommst du da nicht d´rum herum, wenn du weißt, dass konventionelle Lebensmittel im Schnitt 200 mal stärker mit Pestiziden belastet sind.

Bei mir vergeht kein Tag, an dem ich nicht koche und mir frische Salate zubereite. Das musste ich auch erst lernen und die ersten Gerichte waren nicht so lecker, aber nach ein paar Wochen hat man den Dreh `raus und bekommt immer wieder neue Ideen für eigene "Kreationen". Mindestens einmal alle zwei Wochen koche ich auch mit Freunden. Inzwischen mache ich das seit 6 Jahren.

ciao

-Ulf
 
Beitritt
09.11.04
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Hallo Alfred,

gesunde Ernährung kann auch ganz einfach sein.
Du suchst dir eine einfaches Kochbuch, also eins mit schnellen und einfachen
Gerichten.
Wichtig ist das du die Zutaten frisch kaufst!!!
Oder gefroren, das Gemüse soll sehr gut sein, habe ich gerade im Frensehen
gesehen. Aber bitte keins was mit Gewürzen usw, behandelt ist.
Und dann los...!!!
Du wirst merken so viel länger dauer das Kochen auch nicht und es schmeckt viel besser:)
Das beste Beispiel ist der Kartoffelmus:
außer das Kochen von ca. 20 minuten (und das kocht von alleine;)) ist die Zubereitung genauso schnell als wenn man ein Pülverchen anrührt (igitigitt)

So, und hier eine Buch zum abgewöhnen:
(stehen keine Gerichte drin, sondern wie ungesund die ganzen Zusatzstoffe zB Glutamat sind)
Bücher von Amazon
ISBN: 3426778076


Wenn du dann diese "normanen" einfachen Rezepte kochen kannst, dann kannst du weitermachen mit der "gesunden" Ernährung.....wenn du willst;)

Der Schritt ist nämlich nochmal schwer und nicht jedermans Sachen.
Also Rohkost (auch rohes Fleisch) ist zB auch nichts für mich.
Und Sojaprodukte ist auch nicht so meine Welt;):)
Für mich ist wichtig: frisch gekocht, mit frischen Zutaten und es muss gut schmecken, denn für mich ist ein gutes Essen Lebenqualität und gut für die Seele:rolleyes:
 
Beitritt
22.04.06
Beiträge
931
Fertiggerichte besitzen den Nachteil, dass sie viele Arbeitsgänge hinter sich haben, reichlich Zusatzstoffe beinhalten und in der Regel lange und ungekühlt haltbar sind, kurzum, sie sind sehr „chemisch“. Ansonsten ist eine gesunde Ernährung rel. einfach zu machen. Schau doch mal in die Wiki unter Punkt „Fehlernährung“.
 
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