Geimpft und ungeimpft problemlos zusammen oder lieber auf Distanz - Belastung für Freundschaft, Beziehung und allgemeinen Umgang miteinander?

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16.02.18
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Liebe Mara,

Wenn sich jemand gut vorkommt, weil er geimpft ist, nur weil ihm die Regierung einen Vorteil gibt, geht das natürlich gar nicht. Aber oft ist man ja gar nicht so weit auseinander, dann lohnt es sich, im Gespräch zu bleiben, man kann ja selbst auch dazulernen.
Das stimmt Eva.
Ich habe mir vorgenommen mit ihr zu sprechen.
Ich werde ihr sagen, dass ich akzeptiere wie sie handelt und mir wünsche, dass sie auch akzeptiert wie ich handle. Dass ich es verletzend finde, wenn sie immer wieder aufs Neue auf mir rumhakt, weil ich nicht geimpft bin.

Wenn sie meine Entscheidung nicht akzeptieren kann, können wir uns eben nicht mehr treffen.
Glaubensschwestern werden wir weiterhin sein, wir sind beide in derselben Gemeinde. Das eine hat ja mit dem anderen nichts zu tun.

Da bin ich mal gespannt wie das verläuft, sie ist nämlich auch davon überzeugt, dass die Ungeimpften Schuld daran sind, dass die Pandemie kein Ende nimmt.
Breit gefächert informiert ist sie nicht, nur was täglich in den Nachrichten kommt, ZDF u. ARD und manchmal noch MSM.

Ich sehe dem entspannt entgegen.
Ehrlich gesagt habe ich ja manchmal auch gerne so kleine Streitgespräche, das gefällt mir, nun ja, vielleicht bin ich manchmal ein klein wenig provokativ. Das gehört zum Leben dazu um Spaß zu haben und nicht unter zu gehen :).

Da wird er wohl akzeptieren müssen, dass Du nicht geimpft bist, wird ihm nichts anderes übrigbleiben, liebe Zausel.
Ich finde es sehr traurig @zausel55 , dass sich dein Bruder deshalb von dir abwendet.
Du kannst darauf vertrauen und hoffen, dass ihm die Augen noch aufgehen werden, mehr bleibt grad nicht.

Mara
 
wundermittel
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05.04.08
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Meine geimpften Bekannten außerhalb der eigenen Familie haben mich noch garnicht gefragt, ob ich selbst geimpft bin - irgendwie scheint es sie garnicht zu interessieren, es ist mehr Thema unter den ungeimpften Freunden.

Da wurde ich öfters gefragt. Einige akzeptieren da auch, dass ihre Partner geimpft sind, nur bei einer Person muss ich sehr aufpassen, was ich sage. Sie ist pauschal gegen alles, egal ob Staat, Wissenschaft oder MS. Ich hatte nur einmal Fragezeichen zu einem Thema, da fuhr sie mir sofort über den Mund und wurde ausfällig. Seitdem bin ich vorsichtig mit ihr, frage oder sage nichts mehr dazu oder nicke nur und schaue, dass wir auf ein anderes Thema kommen.

Ich möchte eine langjährige Freundschaft wegen diesem Thema nicht aufgeben, daran messe ich das sicher nicht, es kommt auch eine Zeit danach....
 
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28.06.21
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Hallihallo in die Runde,
das ist auch ein Thema, das mich immer wieder an meine Grenzen bringt und auch zwingt bei mir näher hinzuschauen.

Generell ist diese "Spaltung" ja nicht neu. Ich denke zB an Vegetarier/Veganer mit denen man essen geht oder sie zum Essen einlädt oder eingeladen wird.
Mit den einen kann man gut "Co-Existieren" mit anderen geht dann nur mehr eingeschränkter Kontakt, mit anderen lebt man sich dann aufgrund dessen ev. komplett auseinander...
Auch immer die Frage, wie missionarisch das Gegenüber ist.

Ich hab diesbezüglich die ganze "Rollenvielfalt" durchlebt im Verlauf der letzten 30 Jahre- ich war lange vegetarisch, hab in meinen Anfängen auch gerne und oft mein Gegenüber belehrt und zu missionieren versucht (die armen Tiiiiieeeereeee!). Konnte mich aber auch problemlos damit arrangieren für meinen Lebensgefährten Fleisch zu kochen. (kenne aber auch genug, die sich keine Partnerschaft mit einem nicht Vegetarier/nicht Veganer vorstellen können).
Muss Herrn Togi mal fragen, ob ich damals sehr nervig war (ich vermute ja.... - so gut kenn ich mich inzwischen... 😉)
Ich bin mir sicher, es war die reinste Freude für nicht Vegetarier mit mir essen zu gehen 🥴😜
So oder so - im Laufe der Jahrzehnte hat mein missionarischer Eifer sich in Luft aufgelöst.
Wenn ich mir die Situation "von außen" anschaue, macht der Ablauf auch Sinn: wenn ich was Neues mache/in einer neuen Situation bin, viel darüber lese, will ich mich auch mitteilen, andere daran teilhaben lassen, darüber diskutieren und mich über das Thema mit jemandem verbinden, den anderen auch "was Gutes tun" indem ich sie überzeuge auch GESUND zu leben usw.....
Irgendwann wird es zur Gewohnheit, man hat andere Themen, nicht mehr das Bedürfnis die Welt zu bekehren..... (ich denke mir so läuft es für die Meisten...)

Shift.

Nun bin ich bei den "Fleischessern" gelandet, und finde nichts nerviger, als jemandem am Tisch sitzen zu haben, der mir ein Referat über Massentierhaltung halten will, während mein köstliches - nicht vegetarisches/nicht veganes - Essen vor mir steht.
(und ja, ich versuchts heroisch/freundlich zu ertragen, weil ich mir denke, dass ist der Ausgleich für "damals")

Eine Freundin ist nach Jahrzehnten vegetarisch mit Fisch zu vegan gewechselt. War für mich unerträglich. Sie stand dann tatsächlich mit Gummihandschuhen vor meinem Kühlschrank und hat begonnen mit Spitzen Fingern "Leichenteile" zu entsorgen....
Wir konnten es dann so lösen, dass ich kategorisch das Thema "verboten" haben und wir eben nicht mehr gemeinsam zum Running Sushi sind, sondern halt ins Kind (Popcorn ist ja vegan ;-)
Auch diese Phase ging bei ihr vorbei... (und sie ist generell einer der tolerantesten Menschen die ich kenne. Also denke ich mir das "vegan" hat einfach was in ihr getriggert - die Bilder der Massentierhaltung, "Leichenteile" überall (für sie) usw.)

Auch interessant in dem Kontext: ich schaue immer, dass auch Veganer/Vegetarier was passenden zum Essen bekommen (also nicht nur Beilagen, sondern auch ein gutes, pflanzliches Eiweiß), wenn sie bei uns zum Essen sind. Umgekehrt hab ich noch nie erlebt, dass Veganer/Vegetarier extra für mich/uns ein Fleisch gekocht hätten. Ich sage vorab immer dazu, dass Soja für mich gar nicht geht. Stelle aber fest, dass das fast immer dennoch irgendwie "drinnen" ist... (ach, Sojamilch geht auch nicht? Aber Tofu?..)

So, ich gleite grad zu sehr ab...

Worauf ich raus will: für uns alle ist die Situation sehr neu. Das Kernelement ist aus meiner Sicht, dass etwas nicht gleichzeitig RICHTIG und FALSCH sein kann.
Wenn ich also nach langer Überlegung feststelle, dass die Pandemie nur durch Impfung ALLER besiegt werden kann und man deshalb wenn schon nicht aus Eigennutz, dann aus Solidarität (damit deckt man ja 100% ab 😉) impfen lasse, MÜSSEN natürlich alle, die es nicht tun/anders sehen FALSCH liegen...

Umgekehrt, wenn ich zur Überzeugung gelange, Impfung schadet mehr als sie hilft ist das RICHTIG und somit alles andere falsch... usw.

Mich hat schon sehr beruhigt, dass Menschen nach den Impfungen nicht tot umfallen wie Eintagsfliegen. Damit konnte ich meinen missionarischen Eifer sie retten zu wollen, wieder gut in den Griff bekommen. Somit bin ich jetzt in der Phase, in der ich das Thema von mir aus auch schon eine Zeit lang gar nicht angeschnitten habe/nicht ins Gespräch gebracht habe.
In meinem Umfeld wollen die meisten auch gar nicht mehr darüber reden. Man wird einfach müde/gesättigt...
Da ich doch laufend das Bedürfnis verspüre mich diesbezügl. Auszutauschen, bin ich schon sehr froh dieses Forum zu haben. 🙂

Massiven "Missionarshift" gab es bei mir aber wieder bei den Kinderimpfungen. Da tue ich mir immer noch schwer, nicht "militant" zu werden im Gespräch. Hatte da einen interessanten Diskussionsabend mit einer Freundin. Die dann (rückblickend ganz richtig, für mich aber in dem Moment nicht nehmbar) festgestellt hat, dass sie gegen die Impfpflicht ist aber auch dagegen, dass ihr laufend Leute (Wink mit dem Zaunpfahl in meine Richtung) einreden wollen, dass sie ihr Kind nicht impfen lassen soll sondern in endlose Grundsatzsiskussionen (die sie nicht führen will) verstricken wollen... Sie hat sich entschieden. Und Punkt.
So. Da hat sie mich voll erwischt. Ich bin an dem Punkt, an dem ich zwar rational sage "jeder wie er/sie mag". Es ist deren Leben/deren Entscheidung (das will ich ja auch für mich in Anspruch nehmen).
Aber emotional bin ich im "sie liegt ja sowas von falsch und muss überzeugt werden" Modus unterwegs....

Das "Leben und Leben lassen" wurde leider durch die Impfzwangplficht abgelöst. Nun sind die Diskussionen auch - leider wieder - reicht hitzig.

Und ja, ich hab auch tlw. Treffen und Gespräche bei denen ich schlucken muss. zB bei meinem Lieblingsbruder, super gscheit, sehr gebildet und reflektiert, der mehr und mehr dazu tendiert alles was ich sage auf Biegen und Brechen zu relativieren (Tendenziöse Medienberichte? A geh, das war schon immer so... Fehlende Zahlen? Aber geh, die werden schon wissen, was sie rechnen... Mrd. verimpft, wird schon passen. Schuld an Maßnahmen? MFG und FPÖ - ohne die wären schon genug geimpft und wir wären alle frei usw...)
Und ja, ich schlucke, denke mir aber - er ist auch seit ein paar Jahren vegan. Am Anfang war er diesbezügl. auch enorm anstrengend. Mittlerweile können wir punkto Essen auch wieder friedlich Co-Existieren, also mal sehen, wo wir in ein paar Jahren stehen. (und ich weiß das Jucken in meinen Augen vergeht, nach ein paar Stunden, nachdem ich bei ihnen gegessen habe. Und so vergeht auch mein schlechtes Gefühl ein paar Stunden nach unseren diesbezüglichen Diskussionen...)
(zum Glück dürfen wir lernen und uns weiter entwickeln... Alle miteinander und jede/r für sich).

Wird interessant sein, was wir in 5, 10, 15 Jahren rückblickend über diese Zeit sagen werden. (wird auch spannend sein, wieder die alten Einträge hier zu lesen).

Nachdenkliche Grüße
Togi
 
regulat-pro-immune
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16.02.18
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Hallo zusammen,

wie ich schon mal erwähnte, habe (hatte) ich eine gute Freundin, die seit ich "eine Ungeimpfte" bin, öfter auf mir rumhackt, von wegen Solidarität, Schutz der Familie usw.

Ich verüble es ihr nicht mehr, da es sich in Gleichgültigkeit bei mir gewandelt hat.
Sie ist überhaupt nicht informiert, wie das so viele Geimpfte sind, sie hört einmal am Tag die Nachrichten und liest die Tageszeitung der Stadt, das wars.

Nun sind sie und ihre Eltern seit 3 Wochen krank, alle drei geboostert. Alle drei haben Corona, das ging jedoch mit einer Woche Vorlauf einer sehr starken Erkältung einher, bis dann nach 1 1/2 Wochen der Selbsttest positiv war.
Dann der PCR Test ebenfalls und nun sind alle weiterhin zuhaus und kurieren sich aus.
Der Vater hat zusätzlich starke Herzprobleme, die Mutter sehr hohen Blutdruck, die Eltern sind bereits recht alt. Sie hat zusätzlich Herpes, momentan noch keine Stimme, da evtl. die Stimmbänder entzündet sind u Fieber.

Ich als Ungeimpfte denke sofort: "Das kann nur von der Impfung kommen, vom Immunsystem, das vollkommen entgleitet ist".
Sie ist sonst eine stabile, gesunde Person, sportlich, die haut so schnell nichts um.
Auch die Tochter mit Mann und Kind hatten kürzlich Corona, die wohnen im obersten Stock und letztes Jahr war die ganze Familie auch längere Zeit wg. starker Erkältung krank.

Ich weiß es natürlich nicht, ob das von der Impfung kommt, keiner weiß das.
Es könnte Zufall sein, ich hab fast ein schlechtes Gewissen wegen meiner Gedanken, da es überheblich ist und es jeden von uns treffen kann / könnte, ob geimpft oder nicht.

Ich traute es mich nicht anzusprechen, das würde sie bestimmt sehr verärgern, da sie keinen Zusammenhang sehen mag / kann.

Wollts einfach mal los kriegen, deshalb schreib ichs hier nieder,

durch etliche Ereignisse dieser Art, die mehrfach in meinem Umfeld passieren, kriege ich immer mehr Angst vor dieser Impfung und hoffe wir kommen alle heile raus, jeder wie er es sich für sich selbst persönlich wünscht.

Ich wünsche allen einen sonnigen, schönen Tag,
bei uns ist herrliches Wetter, ein Frühlingsvorbotetag 🌞

Mara
 
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29.11.09
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geboostert [...] Corona, das ging jedoch mit einer Woche Vorlauf einer sehr starken Erkältung einher, bis dann nach 1 1/2 Wochen der Selbsttest positiv war. Dann der PCR Test ebenfalls

Fast genau so habe ich es von einer Bekannten gehört, die sowohl Anfang Nov. 2021 als auch jetzt gerade mit Corona krank ist - also schon zweimal dasselbe "Spiel". Nur dass sie nicht geboostert war, sondern lediglich 2x geimpft (ca. Mai 2021).
 
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wie ich schon mal erwähnte, habe (hatte) ich eine gute Freundin, die seit ich "eine Ungeimpfte" bin, öfter auf mir rumhackt, von wegen Solidarität, Schutz der Familie usw.

Nun sind sie und ihre Eltern seit 3 Wochen krank, alle drei geboostert. Alle drei haben Corona, das ging jedoch mit einer Woche Vorlauf einer sehr starken Erkältung einher, bis dann nach 1 1/2 Wochen der Selbsttest positiv war.
Dann der PCR Test ebenfalls und nun sind alle weiterhin zuhaus und kurieren sich aus.
Auch dir, Danke für's Berichten.

Der Vater hat zusätzlich starke Herzprobleme, die Mutter sehr hohen Blutdruck, die Eltern sind bereits recht alt. Sie hat zusätzlich Herpes, momentan noch keine Stimme, da evtl. die Stimmbänder entzündet sind u Fieber.

Ich als Ungeimpfte denke sofort: "Das kann nur von der Impfung kommen, vom Immunsystem, das vollkommen entgleitet ist".
Sie ist sonst eine stabile, gesunde Person, sportlich, die haut so schnell nichts um.



Ich weiß es natürlich nicht, ob das von der Impfung kommt, keiner weiß das.
Es deckt sich mit gewissen Vorhersagen von Ärzten und Kritikern. (unter anderem Dr. Wodarg, Professor Bhakdi,
Professor Hockertz)
Entstehende Probleme mit dem Immunsystem wegen den Impfungen.
Herpes zum Beispiel wurde berichtet, sei etwas, das bei einigen Geimpften seitdem auftritt.
Wir alle wissen hier, dass Reaktivierung von Herpes IMMER eine geschwächte Gesamtimmunlage anzeigt.
Du könntest deiner Freundin solche Sachen (bitte nicht Wodarg, Hockertz und Bhakdi erwähnen) sachlich, wie beiläufig sagen. "Es werde auch diskutiert, dass...Herpes..., Herpes zB, das wisse man, zeige... Auch Zunahme von Herzproblemen würden registriert und betrachtet von Hausärzten..."

Wollts einfach mal los kriegen, deshalb schreib ichs hier nieder,

(y)

Ich wünsche allen einen sonnigen, schönen Tag,
bei uns ist herrliches Wetter, ein Frühlingsvorbotetag 🌞
Bei uns auch. :)
Adieu für heute.
 
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28.06.21
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Hallo Mara,
Ich traute es mich nicht anzusprechen, das würde sie bestimmt sehr verärgern, da sie keinen Zusammenhang sehen mag / kann.
Ich bin draufgekommen, dass Menschen es eher nehmen können, wenn man zB sagt: <<XY soll zwar sehr selten vorkommen, aber man kann auch Pech haben. Du kannst beim Hausarzt XY testen lassen, dann weißt Du zumindest woran es hängt und kannst es behandeln lassen... Sicher ist sicher (besser 1x zu oft fragen, als 1x zu wenig)>>

Clemens Arvay (und sicher andere) hatten von bestimmten Blutwerten geschrieben (ich glaub es waren die neutrophilen Granulozyten + ??), die nach Impfung absacken können (passiert nicht jedem) und eine Immunsystemschwäche zeigen (das Problem war schon bei Zulassung bekannt).
Ev. hilft es der Familie ja, wenn sie sich diesbezüglich untersuchen lassen/wissen wonach sie suchen (also weg von "Zweifel streuen" bezügl. Impfung, hin zu konkreten Handlungsoptionen, die ihnen helfen können wieder gesund zu werden).
Oft ist es ja so, dass erst wenn es "getestet werden kann", dann auch realisiert wird.

lg togi
 
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11.01.22
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Ah ja, und mit dem erwähnen dieser Dinge außerhalb des Forums: je ruhiger und sachlicher desto besser.
Im Forum lässt man ja manchmal die Pferdchen traben.
Wen man hier bis jetzt nicht erreicht hat, den erreicht man eh nicht mehr.
Außerhalb erreicht man Leute nur noch mit "beiläufig gelassen, aber mit Nachdruck gesagt".

Von togi gerade:
Ich bin draufgekommen, dass Menschen es eher nehmen können, wenn man zB sagt: <<XY soll zwar sehr selten vorkommen, aber man kann auch Pech haben. Du kannst beim Hausarzt XY testen lassen, dann weißt Du zumindest woran es hängt und kannst es behandeln lassen... Sicher ist sicher (besser 1x zu oft fragen, als 1x zu wenig)>>
Super Idee! Danke!
 
regulat-pro-immune
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09.09.08
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Wuhu,
Du könntest deiner Freundin solche Sachen (bitte nicht Wodarg, Hockertz und Bhakdi erwähnen) sachlich, wie beiläufig sagen. "Es werde auch diskutiert, dass...Herpes..., Herpes zB, das wisse man, zeige... Auch Zunahme von Herzproblemen würden registriert und betrachtet von Hausärzten..."
wenn man zB sagt: <<XY soll zwar sehr selten vorkommen, aber man kann auch Pech haben. Du kannst beim Hausarzt XY testen lassen, dann weißt Du zumindest woran es hängt und kannst es behandeln lassen... Sicher ist sicher (besser 1x zu oft fragen, als 1x zu wenig)>>
und mit dem erwähnen dieser Dinge außerhalb des Forums: je ruhiger und sachlicher desto besser.
(y) ja, das mache ich auch so, bei jenen, die (noch immer) impfgläubig sind, mir aber (noch immer) wichtig sind...
 
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11.01.22
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Ich bin draufgekommen, dass Menschen es eher nehmen können, wenn man zB sagt: <<XY soll zwar sehr selten vorkommen, aber man kann auch Pech haben. Du kannst beim Hausarzt XY testen lassen, dann weißt Du zumindest
Und dabei könnte man noch erwähnen, dass manche Hausärzte da keine Zusammenhänge zur Impfung sehen würden, das könne so sein, andere Hausärzte das aber bereits anders sehen würden und sich Gedanken machten.
 
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29.11.09
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Fast genau so habe ich es von einer Bekannten gehört, die sowohl Anfang Nov. 2021 als auch jetzt gerade mit Corona krank ist - also schon zweimal dasselbe "Spiel". Nur dass sie nicht geboostert war, sondern lediglich 2x geimpft (ca. Mai 2021).

OT: Der Vollständigkeit halber will ich noch ergänzen, dass auch alle anderen Haushaltsangehörigen dort (minderjährig, nicht geimpft) +/- gleichzeitig 2x Corona hatten. Die Ansteckungsrichtung war beim 1. Mal von geimpft zu ungeimpft, beim 2. Mal evtl. ausgehend von ungeimpft an die anderen (oder aber zeitversetzt von außerhalb des Haushaltes). Bei den Ungeimpften schlugen die Schnelltests zeitnah nach Symptombeginn an. Die Symptomschwere beim 1. Mal (möglicherweise noch Delta) war entweder "ordentlich krank zuhause" oder "krank zuhause", beim 2. Mal dann bei allen "ordentlich krank zuhause".
 
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05.04.08
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Über Herpes wollte ich noch hinzufügen, dass ich einige Ungeimpfte kenne, die starken Herpes kurz vor Beginn von Corona hatten. Und kaum war er weg, bekamen sie neuen. Das Spiel wiederholte sich mehrmals. Ich hatte das auch 5 Mal direkt hintereinander, was so noch nie der Fall war. (Deshalb auch meine Vermutung, dass ich schon Kontakt mit Coronaviren hatte.)

Meine Mutter, die geimpft und geboostert ist, hatte nur einmal kurz Herpes.
 
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20.08.09
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Und dabei könnte man noch erwähnen, dass manche Hausärzte da keine Zusammenhänge zur Impfung sehen würden, das könne so sein, andere Hausärzte das aber bereits anders sehen würden und sich Gedanken machten.
Viele trauen sich auch keinen sehen aus Angst, als Impfkritiker dazustehen und dadurch Probleme mit der Ärztekammer zu bekommen.
 
regulat-pro-immune
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11.01.22
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Über Herpes wollte ich noch hinzufügen, dass ich einige Ungeimpfte kenne, die starken Herpes kurz vor Beginn von Corona hatten. Und kaum war er weg, bekamen sie neuen. Das Spiel wiederholte sich mehrmals. Ich hatte das auch 5 Mal direkt hintereinander, was so noch nie der Fall war. (Deshalb auch meine Vermutung, dass ich schon Kontakt mit Coronaviren hatte.)
Ja, ich nehme an, du möchtest damit sagen, wie sehr das Immunsystem mit Corona gefordert ist. Das kann man auch bei Grippe, Fieber und Erkältungen sehen, auch bei Stress.
Das gab es in meiner Familie bei meinem Sohn sehr stark, eine gewisse Zeit und auch bei mir.
Propolis und Vitamin C haben das dann sehr schön gerichtet auf ganzheitliche oder komplementärmed. Art und Weise.
Da die Geimpften zum Teil aber noch andere Beschwerden mit im Gepäck aufweisen, und da vorher eine bisher nie verwendete Substanz mit unbekannten Wirkungen (Langzeitwirkungen unbekannt, da keine Studien vorhanden) in den Körper eingebracht wurde, würde ich das dort mit erhöhter Vorsicht also dem -> (!) sehen. (auch Gürtelrosen Wochen, Monate nach Impfungen und nesselsuchtartige Erscheinungen).
Es gibt Ärzte, die das unter diesen Aspekten so betrachten.
 
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Ich sehe aber auch, dass das Virus selbst sehr vieles im Gepäck hat, siehe auch hier, wo ich mich fragen muss, was geht wirklich auf welches Konto:

Beitrag im Thema 'CFS/ME und Long-Covid' https://www.symptome.ch/threads/cfs-me-und-long-covid.143367/post-1319154
Nun, auch da wird es interessant sein, wenn man Ärzte befragen kann, die in der Praxis seit Beginn der Pandemie selbst an Corona erkrankte Menschen behandelt hatten.
Wenn die dann sagen, sie hätten sie gut z.B. u.a. mit komplementärmed. Behandlung durch die Erkrankung gebracht und ohne Folgeschäden, dann ist das doch sehr Hoffnung gebend.
Mir nahm das viel Furcht, es wird ja schon sehr stark Angst gemacht in Sachen "an Corona Erkranken".
Diese Ärzte haben meistens ihre Patienten durch die ganze Zeit über im Blick gehabt und sozusagen das Ganze im Blick über fast nun 24 Monate.
Zu Long Covid hätte ich noch eine ganz andere Behandlungsstrategie bzw einen völlig anderen Ansatz, von dem man, für mich glaubwürdig, sehr gute Erfolge zu berichten hat. Aber ich weiß nicht, ob ich das überhaupt im Forum ablegen möchte.
Derzeit eher nicht.
 
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Ich sehe aber auch, dass das Virus selbst sehr vieles im Gepäck hat, siehe auch hier, wo ich mich fragen muss, was geht wirklich auf welches Konto:

Beitrag im Thema 'CFS/ME und Long-Covid' https://www.symptome.ch/threads/cfs-me-und-long-covid.143367/post-1319154
Ist sehr individuell, genetisch und mikobiell bedingt, ob man jetzt auf EBV, Grippe oder Covid-19, Coxsackie, Polio oder welche virale Infektionen auch immer man pathogen oder gar mit CFS reagiert.

Mit der Impfung dagegen wird jeder zwangsbeglückt.
 
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05.04.08
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Mit der Impfung dagegen wird jeder zwangsbeglückt.
Gegen eine Impfung kann ich vorgehen, wenn ich sie nicht will, bei Omikron lässt sich wohl nicht viel dagegen tun, um eine Ansteckung auf Dauer zu vermeiden.

Jeder muss damit rechnen irgendwann in Kontakt mit dem Virus zu kommen.

Und wenn man Studien zu Long Covid verfolgt ist der Prozentsatz der Betroffenen nicht gerade gering.
 
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05.04.08
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Ich habe keine Angst Ilira, aber Respekt vor dem Virus und ich rede aus Erfahrung, denn was das EBV-Virus mit mir angestellt hat und wie ich schon Tausende von Euros in Behandlungen, vor allem auch alternative gesteckt habe, und trotzdem noch starke Beeinträchtigungen zurückgeblieben sind, spricht für sich.

Es geht um die richtige Einordnung, unterschätzen sollte man Sarscov2 nicht, aber das bedeutet nicht gleichzeitig, dass man Panik davor schieben muss.
 
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