Freiliegende Zahnhälse

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28.10.05
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hallo

weiss jemand, was man tun kann, wenn man freiliegende zahnhälse hat? gibt es eine tinktur oder etwas, was man aufpinseln kann?

liebe grüsse sabrina
 
wundermittel
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10.01.04
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Da gibt es doch was von elmex...
www.apo-baer.de/elmex_sensitive.htm

Außerdem kann der Zahnarzt so eine Art Lack auf die empfindlichen Stellen pinseln und sie so versiegeln. Fragen Sie Ihren Zahnarzt oder Apotheker ;)

Uta
 
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11.06.06
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Hallo Sabrina,

Paradontose nennet man freiliegende Zahnhälse und da macht der Zahnarzt eine Zahnfleischbehandlung, die alledings etwas schmwerzhaft und oft langwierig ist. Deutet auf einen Vitamin C Mangel hin.

LG Geli
 
regulat-pro-immune
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28.10.05
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hallo uta

habe das erst seid wenigen wochen. nur an einem zahn, auf dem eine krone sitzt. gehe nächstes quartal zum za. habe schon mal so einen lack bekommen, sagte ihm , möchte einen, den er aushärten muss. macht er aber nicht(den grund habe ich vergessen).
áuf die elmex-zahnpasta war ich auch gestossen, nehme aber keine fluoride mehr( wegen dem hier https://www.kent-depesche.com/jahrgang2005/2005_15.html ) .

das bild mit der paradontose ist ja poah. so schlimm lass ich es nicht werden. kenne jemanden, der diese op durch hat.(schüttel).

ich dachte an was pflanzliches oder natürliches. es ist doch gegen alles ein kraut gewachsen.

liebe grüsse sabrina
 
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10.01.04
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Hallo sabrina,
es könnte evtl. sein, daß der Kronenrand nicht gut sitzt und damit Essensreste dort hängenbleiben bzw. sich eine Bakterienbesiedlung einstellt. Ich würde deshalb möglichst bald zum ZA gehen; bis zum nächsten Quartal ist es ja doch noch ein Stück. Nicht, daß sich da eine chronische Entzündung entwickelt.

Salbeitee oder auch Kamille helfen bei Zahnfleischentzündungen. Ich schätze Propolis-Tinktur sehr. Auch Myrrhe ist gut, schmeckt allerdings ziemlich scheußlich.

Gruss,
Uta
 
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28.10.05
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vielen dank, uta. sowas wollte ich hören. super.:fans:

liebe grüsse sabrina
 
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26.02.05
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HalloSabrina,

wenn Zahnkronen basal zu dick gestaltet wurden, und(oder)nicht unter den Zahnfleischrand gehen, bildet sich mit der Zeit das Zahnfleisch zurück und die Zahnhälse liegen frei.
Dies scheint mir in Deinem Fall zuzutreffen.

Ansonsten hilft neben schon genannten Dingen Zahnfleischmassage und Apfel essen. Die guten Bakterien im Apfel helfen beim Aufbau einer gesunden Flora und sogar bei der Selbstreinigung.

Liebe Grüsse cdes:wave:
 
regulat-pro-immune
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17.05.06
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Guten morgen:

"Das ist ein weites Feld" Th. Fontane in Effi Briest (wird in diesem Forum mein Lieblingszitat).

in absoluter Kurzform:

Parodontitis ist die bakteriologisch begründete Entzündung des zahnhalteapperates. Meist liegen Konkremente ("zahnstein unter dem zahnfleisch") vor.

Freileigende Zahnhälse müssen nicht mit einer Parodontitis gekoppelt sein:

mögliche Ursachen: Rezessionen und traumatische Putzdefekte

durch zu feste Anpreßdrücke und falsche zahnputztechnik "geht das zahnfleisch zurück". Das kann "der Laie" ganz gut mit dem Fingernagel tasten. außen an den Zähnen ist dann zwischen Schmelz und Wurzelzement eine Stufe (Finger vorher waschen: bakterien!!), manchmal ein keilförmiger Defekt.

weitere Hinweis: schon nach 14 tagen sieht die zahnbürste aus wie ein "verwelkender Tulpenstrauß"..... Zahnputztechnik ändern.

Das Zahnfleisch ist nicht bei jedem Menschen gleich (Bindegewebe, Fett...)
so gibt es dickes oder auch sehr dünnes. das dünne ist meist bei leptosen Menschen (hager, dünne Typen), man sieht oft die Aderung..... die sind gefährdeter... moderne Therapieformen sind transplantationen, Verschiebelappen ect., i.d.R. keine "kassenabrechnung" (Mukogingivalchirugie)
besser: Putztechnik verbessern, nicht so stark drücken!!!!

Verstärkt werden die Effekte (heiß,kalt,süß) durch säurehaltige Speisen(zitrusfrüchte, Obstsäuren, Milchsäuren (Joghurt), Essig.....)

Tip: Nicht direkt nach dem essen putzen, ca. 15 min warten bis Ph wert in der Mundhöhle wieder neutral ist weiterer Tiß: zahncreme sollte nicht "grobe scheuerstoffe" enthalten . Testen: mit dem Finger reiben: Putzstoffe dürfen nicht fühlbar sein....

Durch Säuren werden die dentinoblasten im freileigenden Wurzelzement greizt!!! Autsch!!! Therapien durch Fluorpräparate (Duraphat lack z.B) oder Bonding Präparate ("kunststoffkleber"... maleinsäure) zum Verschließen der Dentintubuli. Häusliche Anwendung von Elmes Gel....

Alle schulmedizinischen Zahnpasten enthalten Fluor (... wieder ein weites Feld)...
##
Das Hauptproblem: warum gab es früher diese freiliegenden Zahnhälse nicht????

Weil die meisten menschen schon mit ca. 50 Jahren keine eigenen Zähne mehr hatten!!!!! Das ist einfach ein Grundproblem der modernen Medizin: wir werden immer älter und kränker.... Multimorbide Eltern bekommen Kinder, Krankheiten potenzieren sich (Ethik in der Medizin... das nächste weite Feld!!)

Versuch es doch mal mit meinen Tips,sie sind nebenwirkungsfrei und völlig kostenlos!
Und dann laß dir das mal von einem Profi (ZMF, Dentalhygienikerin) erklären. Kostst nicht viel, hilft aber viel (Hilfe zur Selbsthilfe)

einen sonnigen Tag
 
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28.10.05
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hallo
ihr habt recht. ich glaube so isses .werde eure tips annehmen. danke.

liebe grüsse sabrina
 
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28.10.05
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das verstehe ich jetzt nicht. erst bist du freundlich und versuchst zu helfen und dann machst du dich lächerlich über einen?
 
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26.05.21
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Ich wärme diesen Faden mal auf...ist ja doch schon ein paar Tage her und vermutlich gibt es neue "Erkenntnisse" der Community.

War neulich beim ZA und der hat bei mir eine beginnende Parodontitis festgestellt. Für die Experten unter euch...drei Stellen im Gebiss haben einen PSI-Index (mehr Infos hier) von 3, sonst ist es 2 oder 1. Die Skals geht bis 4 und bei 3 heißt es "Verdacht auf Parodontitis" -> "Verbesserung der Mundhygiene, parodontale Befunderhebung einschließlich der Anfertigung von Röntgenbildern als Basis der Diagnosestellung und der weiteren Therapieplanung" (siehe dazu auch den Link).

Der ZA hat mir als ersten Schritt eine PKR empfohlen (was ich dann auch habe machen lassen) und Zahnstein entfernt. Danach hatte ich Beschwerden "rechts unten" und war auch ein paar Tage später wieder beim ZA. Er meinte das es nichts mit der Behandlung zu tun haben kann und hat dann in 2 Sitzungen eine Fluorid-Paste aufgetragen. Das hat zwar ein bisschen geholfen, aber so richtig der Knaller war es wohl nicht.

Natürlich habe ich mich im Nachgang intensiver mit dem Thema beschäftigt und einige Veränderungen an meiner Mund- und Zahnhygiene vorgenommen. Ich muss allerdings auch sagen, dass ich bislang noch keinerlei Probleme hatte und in meinem ganzen Leben nur eine Füllung bekommen habe...das ist mittlerweile ca. 22 Jahre her. Meine Zähne sind im Grunde genommen top, aber mein Zahnfleisch hat es wohl in den letzten Jahren etwas "erwischt".

Nun, eigentlich war ich auf dem Weg der Besserung, sprich ein paar Wochen nach dem ZA Besuch war alles wieder relativ normal. Dennoch habe ich dann mal die Zahnbürste gewechselt und nun (weitere ca. 4 Wochen später) habe ich doch wieder mehr Probleme, welche sich in recht sensiblen Zähnen manifestieren. Nicht so krass wie in der Sensodyne Werbung (Blitz trifft Zahn), aber so ein recht unangenehmes Gefühl macht sich breit. Ich frage mich nun, ob es mit der gewechselten Zahnbürste zu tun haben könnte, welche ich nun eben seit ca. 4 Wochen benutze.

Nach dem ZA Besuch habe ich auf "Curapox", eine sehr weiche Bürste aus der Schweiz, welche in Tests sehr gut abschneidet umgestellt, folgend der Logik, dass ich den Mund etwas sensibler pflegen sollte. Zudem habe ich auf "Oral B Zahnfleisch & -Schmelz Repair" als Zahnpasta gewechselt. Das hat sich anfangs auch irgendwie gut und richtig angefühlt, aber jetzt treten wie gesagt vermehrt "Probleme" auf.

Könnte es sein, dass die Bürste zu weich ist und (in Kombination mit der Pasta) ich damit mehr schaden anrichte, als mit einer mittleren oder weichen? Die weichen von z.B. Dr. Best sind um längen härter als die Curapox.

Seit ein paar Tage habe nutze ich nun auch zwei Produkte von Weleda (Ratanhia Spülung und Salbeipaste), welche sich ganz gut anfühlen, aber ich denke ich habe mir irgendwie durch die Umstellung nach dem ZA Besuch. selbst neue Probleme geschaffen, da ich ja eigentlich zwischenzeitlich wieder mehr oder weniger Beschwerdefrei war. Meint ihr es macht Sinn wieder auf eine normale Bürste umzusteigen? Zudem spüle ich 1-2 Mal am Tag mit Salbeitee.

Danke und Grüße
 
regulat-pro-immune
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12.10.18
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ich hatte schon mit 18 eine heftige chron. parodontitis (trotz gründlich zähne putzen und parodontose-behandlungen usw.).
von den zahnärztl. behandlungen (die den ärzten viel geld gebracht haben und mir immer nur noch mehr probleme) wurde es immer nur noch schlimmer.
und durch den zahnfleischschwund entstanden an den zahnhälsen auf der rückseite der zähne an den kronen (die ganze zähne schrubberei hat noch nicht mal karies verhindert) ganz schmale öffnungen, die ich nicht sehen konnte, die baktis aber schon.
und weil ich keine schmerzen hatte und die zahnärzte nie wirklich gründlich untersucht (ich war immer mehrmals im jahr zur kontrolluntersuchung da) , sondern nur abkassiert haben, sind unter einigen kronen die zähne weggefault.

die parodontose konnte ich schon ganz erheblich bessern als ich alle evtl. uv sachen incl. zahnpasta weggelassen und eine weiche zahnbürste benutzt habe und zusätzlich eine interdentalbürste und zahnseide und vor allem die ernährung (die hauptursache für probleme im mundraum usw.) geändert habe.
zahnpasta hab ich auch weggelassen, weil ich gelesen hatte, daß einige eine substanz enthalten, die sich wie ein film auf die zähne legt und die natürliche remineralisation verhindert (die hat z.b. bei unseren gesund lebenden vorfahren und bei unseren nächsten verwandten im tierreich dafür gesorgt, daß sie ohne zähne putzen und ohne zahnarzt auch im alter noch überwiegend intakte zähne hatten) .

und ganz gut wurde es als ich entdeckt hab, daß spülungen mit salzwasser (kein normales, das enthält schädliche zusätze, sondern erntesegen ur-salz (steinsalz) aus dem bioladen, das ich auch zum kochen nehme) die baktis auf eine völlig unschädliche und verträgliche art plattmacht.

bzgl. mundspülungen hatte ich früher alles mögliche probiert, aber geholfen hat nichts, meist wurde es eher schlimmer, egal ob chemie oder kräuter o.ä.
nur das steinsalz hilft bei mir und ist gut verträglich und einfach anzuwenden. ich nehm einfach mehrmals täglich ein bißchen (messerspitze) steinsalz in den mund und vermisch es mit speichel und spül es so im mund rum. wenn ich es unterwegs mach, schluck ich es danach einfach runter, es fällt also garnicht auf.

an den noch vorhandenen zähnen sind an 2 zähnen defekte, die ich durch den crash erst garnicht bemerkt hab. behandeln geht nicht, weil ich keine betäubungsmittel mehr vertrage.
aber auch dabei helfen die salzspülungem. der eine zahn tut schon garnicht mehr weh (er ist nicht tot) und der andere nur mal kurz ein kl. bißchen, wenn die letzte salzspülung zu lang her ist.

die andere ernährung hatte sich auch auf alles andere sehr gut ausgewirkt. es wurde nur plötzlich schlechter als die ärzte mir völlig falsche medis verpaßt haben (konnte ich nicht verhindern, weil sie mich kraß belogen haben).

und zum zahnstein: die einzigen zähne bei mir, die noch wie neu sind (null füllungen usw., keine schäden, kein wackeln usw.) sind die unteren schneidezähne, an denen schon viele jahre kein zahnstein mehr entfernt wurde.
auf der rückseite ist er deutlich sichtbar und hat anscheinend die zähne geschützt.
vorn ist kein zahnstein, aber auch kein zahnfleisch mehr und die zähne wackeln trotzdem nicht, weil sie ja nicht vom zahnfleisch gehalten werden, sondern vom kieferknochen.


lg
sunny
 
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14.03.07
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Könnte es sein, dass die Bürste zu weich ist und (in Kombination mit der Pasta) ich damit mehr schaden anrichte, als mit einer mittleren oder weichen? Die weichen von z.B. Dr. Best sind um längen härter als die Curapox.
Seit ein paar Tage habe nutze ich nun auch zwei Produkte von Weleda (Ratanhia Spülung und Salbeipaste), welche sich ganz gut anfühlen, aber ich denke ich habe mir irgendwie durch die Umstellung nach dem ZA Besuch. selbst neue Probleme geschaffen, da ich ja eigentlich zwischenzeitlich wieder mehr oder weniger Beschwerdefrei war. Meint ihr es macht Sinn wieder auf eine normale Bürste umzusteigen? Zudem spüle ich 1-2 Mal am Tag mit Salbeitee.

Hallo xianjiao,

aus meiner Erfahrung kann ich Dir mitteilen, dass für mich die Curaprox Zahnbürste ein Segen ist. Ebenso habe ich mit der Ratanhia Spülung die besten Mundspülerfahrungen gemacht, insbesondere bei Entzündungen und bei Karies. Die Zähne werden härter und das Zahnfleisch robuster, dauerte aber eine Weile.
Dann habe ich Ratanhia weggelassen aufgrund neuer Vollkeramik Kronen aus Angst, dass es diese verfärbt, man kann die rosa Färbung leider gut im Keramikzahnspülbehälter erkennen.
Vielleicht liest hier noch einer mit und nutzt auch Ratanhia und hat Keramik im Mund?
Würde mich über eine Rückinfo freuen.:)
Es kann durchaus sein, dass die Verfärbung auf Keramik im Mund aufgrund der Speichelzusammensetzung nicht stattfindet, wollte aber zunächst einmal kein Risiko eingehen.
Mein Zahnfleisch hält sich zwar gut, hab aber den Eindruck die Zähne werden etwas weicher.

Die Curaprox Zahnbürste wird ja auch von unserem Parodontose Experten Prof. Roth empfohlen, diese Info habe ich glücklicherweise mal von einem Kollegen bekommen (hab sozusagen von seinem ZA Besuch profitiert und die Beratungsgebühr von ca. 200 € gespart) , der auch ganz begeistert von der Zahnbürste Curaprox ist; dazu wurde dann ein paradontaler Abstrich gemacht und seine Bakterien dann aufgrund des Labor Ergebnisses mit einem oralen AB behandelt.
Mein Kollege hatte auch keine einzige Füllung in den Zähnen aber ein miserables Zahnfleisch. Nach ein paar Monaten war dann wohl alles gut - die Wackelzähne wieder fest. Möchte sagen, das war schon heftiger bei ihm. Ansonsten - zur Pflege - meint Herr Roth wäre wirklich nur die Zahnborste wichtig und das Pflege-Mittel eher egal. Er selbst nahm die Salzpasta von Weleda.

Als Ergänzung zur Curaprox Zahnbürste nehme ich die Zahnzwischenraumbürste von DM; diese massiert zudem ganz vorsichtig das Zahnfleisch und hinterher ist das ein gutes Gefühl, danach, falls Belag sich sammelt, die TEPE Einpüschelbürste, die Tepe Interdentalbürstchen (falls Speisereste vorhanden) und Zahnseide fürs finish und einen Zungenreiniger.

Die Infos vom Kollegen sind mittlerweile über 10 Jahre her und ich nutze immer noch die Curaprox und kann garnicht mehr wechseln. Für mich war ein Wechsel dann gefühlt die reinste Zahnputz-Folter. Mein Zahnfleisch ist aber sehr empfindlich. Eine Parodontose wurde bisher nicht festgestellt.
Und wie immer mein Spruch - wir Menschen sind nicht alle gleich - . Meine paar Cent dazu.

Liebe Grüße
Kayen
 
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