Fragen zur Herzinsuffizienz

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Ich hatte bereits wegen meiner Geschichte diverse Themen geschrieben, nun bin ich erstmalig im Bereich der HErzerkrankungen gelandet, weil fast alles für eine Insuffizienz spricht, so sehr ich mich bereits mit anderen Krankheitsbildern befasst habe, im Bereich Kardiologie bin ich blutiger Anfänger.

Ihr müsst nicht das Forum durchstöbern (könnt ihr natürlich gerne), ich kann meine Symptome so gut es geht zusammenfassen, ist vielleicht auch sinnvoller.

Ich würde gerne meine Symptome schildern, auch, was ich dazu im Bereich der Herzerkrankungen bisher gefunden habe und anschließend ein paar Fragen stellen.


1. Bereits in der Kindheit wenig leistungsfähig, brach immer zusammen bei Ausdauersportarten, bei leichter Anstrengung völlig fertig und verschwitzt.

2. Etwa ab 10 Jahren Atmungsproibleme nur und ausschließlich beim Liegen. Nase ging zu, wachte völlig verschleimt auf, HNO aufgesucht ohne Diagnose (schließlich war es ja tagsüber nicht), seitdem Nasenspray zur Nacht genommen, damit ich schlafen konnte.

3. Mit 14 plötzliche Druckschmerzen im Becken, erst innerlich, einige Jahre später Genitalbereich. Fühlte sich immer an wie ne Anstauung/Fremdkörper und hatte von jeher die Eigenschaft, morgens fast kaum vorhanden zu sein und gegen Abend immer schlimmer.

Diagnostiziert wurden mir jahrelang Infektionen, Behandlungen sprachen jedoch nicht an, oder klurz: Um diese Druckschmerzen zu haben, brauchte ich keine Infektion.

WICHTIG: Ab 14 auch Tachykardien bis zu Puls 160 mit Schwindel.

4. Zeitgleich zuerst als "Wehwehchen" immer bei Verstärkung des Drucks dort Druck in den Händen und Füßen, habe ich jahrelang selber nicht beachtet.

5. Aufgrund der starken Schmerzen und allgemeiner Schwäche wurde ich immer eingeschränkter, im Laufe der Jahre führte es zu völliger Unfähigkeit, einen normalen Tagesablauf zu führen, bin immer noch an der Uni, immer noch unfähig, dort auch nur anzukommen.

6. Mittlerweile schaffe ich die kleinsten körperlichen Anstrengungen nicht mehr, komme kaum die Treppen rauf, schaffe es nicht, auch ein paar Blocks weit in normalem Tempo zu gehen, muss alles langsam machen, Haushalt länger als 10 min ohne Pause nicht möglich.

7. Vor einem Jahr erfolgte dann ein totaler Zusammenbruch, ich bekam die Druck-/Stauungssymptome nun überall, vor allem Hände, Füße, Arme und Beine, sowie im Kopf.

8. Mein Tagesablauf sieht immer gleich aus:

Wenn ich die Augen aufmacher, habe ich erstmal keine Schmerzen, man könnte denken, alles in Ordnung. Sowieso ist Liegen und Schlafen das Einzige, was mir hilft gegen die Schmerzen und die Verschlechterung.

Ich wache oft auf, weil ich nicht atmen kann und spucke unheimlich viel Schleim aus, das geht so 15 bis 30 min, an einem schlechten Tag in einer Tour, erst dann ist daran zu denken, irgendetwas im Sinne von Duschen und Aufstehen zu unternehmen. Ist der Schleim weg, kann ich erstmal ganz normal atmen.

Bis vor kurzem war das mit dem Verschleimten nur morgens/sobasld man sich hinlegt, jetzt geht das auch schon tagsüber im Stehen/Sitzen los, und zwar immer dann, wenn sich alle anderen Symptome auch verschlechtern.

Dann bekomme ich nach etwa 10 mi9n auf sein, dieses von mir so genannte Angst-/Unruhe/Anstrengungsgefühl. Es ist so, als würde man gleich zu einem Vorstellungsgespräch gehen, man ist völlig nervös, selbst einfach dasitzen ist anstrengend, ohne, dass man sich anstrengt oder es einen Grund gibt, Angst zu haben.

Wenn ich mein Tilidin nehme (Schmerzmittel), wird dieses Gefühl besser, die beginnenden Druckschmerzen nehmen ab, an einem guten Tag habe ich dann erstmal 3 bis 4 Std. Ruhe, Einschränkung: wenn ich mich nicht anstrenge. Das heißt, wenn ich ruhig sitzen bleibe und sitzende, ruhige Tätigkeiten mache, dann ist ales ok.

4 bis 5 Std. nach dem Aufstehen kommt das Unruhegefühl verstärkt zurück, die Schmerzen werden heftiger, es beginnt auch in den Füßen/Händen zu schmerzen. Zweites Mal Tilidin verringert die Symptome, sie sind aber weiterhin da.

Jede noch so leichte Anstrengung lässt den Puls rasen, nach jeder weiteren Std. wird der Druckschmerz größer.

In den nächsten 2 bis 3 Std. (also jetzt 8 Std. nach dem Aufstehen) verstärken sich die Symptome weiter, mittlerweile starke Druckschmerzen im Becken, kaum noch auszuhalten, dann geht es los, dass die Arme und Beine einschlafen, manchmal von ganz alleine, oder es genügt, den Arm ganz leicht aufzustützen und das ganze Ding ist taub bis zur Schulter.
Die Muskeln in den Gliedmaßen krampfen, wenn man sich gar nicht anstrengt, wenn es schlimm ist, fangen die Muskeln alle an zu zittern.

Es kommt zu sichtbaren Schwellungen im Bereich der Hände, Füße und Genitalbereich, die Ursache ist deutlich zu sehen: Man sieht alle Adern deutrlicher, ich bin kein Typ, wo man diese sieht, vor etwas über einem Jahr konnte man die alle nicht sehen, mehr noch, sie sind zum Teil richtig dick und anscheinend prall gefüllt. Überall wo es wehtut/juckt/kribbelt sieht man halt so einme dicke Ader, die Schwellungen, die zunächst jucken, entstehen alle unter der Haut immer an den Adern entlang, sie sind weiß wie blutleer.

Manchmal juckt es so stark, dass ich mich kratzen muss. Wenn ich das tue, reicht es, ganz leicht an einer solchen Schwellung langzutasten, und es entstehen so rote Einblutungen, also die Haut ist ok, darunter rote Punkte.
Wenn ich versuchsweise kratze, wenn ich die Schwellungen/das Jucken nicht habe, kann ich da auch doller kratzen - keine Einblutungen.

Im weiteren Verlauf, gehen die Schwellungen dann von den Füßen und Händen die Arme und Beine hoch.

Auch im Genitalbereich deutlioch zu sehen: Überall, wo es schwillt, treten deutlich Adern hervor, an der schlimmsten Stelle ist das dann fast schwarz verfärbt.

Werden die Schwellungen größer, bekomme ich einen dicken Knöchel und auch andere Schwellungen an den Händen, sie sehen aus wie aufgeschwemmt, als hätte man ein Brötchen ins Wasser gelegt.

Besonders Sorge bereitet mir auch der Druck im Kopf, der sich genauso anfühlt wie das übrige, ich spüre diesen Druck rechtsseitig, fühle mich neben mir, kann mich auf kaum etwas konzentrieren, irgendwie ist die Wahrnehmung auch eingeschränkt, es ist, als hätte man Scheuklappen auf, man merkt halt nicht mehr so viel davon, was um einen herum vorgeht, die Aufmerksamkeit ist stark eingeschränkt.

Das Ganze steigert sich, bis man irgendwann einschläft - und auf ein Neues.

WICHTIG: An schlimmen Tagen (bisher etwa alle 1 bis zwei Wochen) kommt es im Rahmen dieser täglichen Verschlimmerung abends zu einer deutlich sicht- und fühlbaren Zunahme vom Bauch und der Oberschenkel, man merkt richtig, da ist was im Wege, was vorher nicht da war. Habe auch überall Bindegewebsrisse deswegen. Auch der Bauchumfang ist kleiner, wenn ich morgens aufwache, aber immer ein Stück größer als vorher.

Gewichtszunahmen von 30 kg in 3 Monaten in schlimmen Phasen passieren öfter, ohne was am Essen zu ändern.


AKTUELL BEIM ARZT:

Als ich, in diesem Fall meinem Urologen, von der massiven Umfangszunahme erzählte, schickte dieser mich spontan zum Kardiologen. Als ich ihm von diesen Symptomen berichtete, wusste ich noch nichts von Herzkrankheiten und erzählte einfach frei heraus. "Es seien keine kardiologischen Symptome", einzig das Herzrasen sei von Bedeutung.

Dies konnte ich im Langzeit EKG auch nachweisen, er schickte mich "zur Abklärung" ins Krankenhaus, ohne, dass ich wusste, was dort eigentlich passieren sollte.

Also setzte ich mich hin und schaute mich mal in diesem Bereich um, und fiel fast vom Hocker, als ich auf Herzinsuffizienz stieß, insbesondere, weil dort wirklich auf jeder Seite beschrieben stand, dass Wasseransammlungen/Blutrückstaus durch Liegen/Schlafen besser werden. Seit Jahren habe ich das nie verstanden, wie das sein konnte, dass ich mich abends todkrank fühlte und morgens halbwegs munter aufwachte.

Als die Unterlagen kamen, hieß es EPU (elektrophysiologische Untersuchung), las kurz was dazu und dachte priuma, mit einem Katheter können sie ja alle Herzprobleme erkennen. Dass diese Untersuchung mehr oder weniger "bli8nd" durchgeführt wird und keine Kamera dabei ist, erfuhr ich erst einen Tag vor dem Eingriff.

Der Eingriff war letzte Woche Donnerstag. Man fand dabei eine Reentry Tachykardie (etwas mit doppeltem AV Knoten) und hat das abladiert.

Seitdem fühle ich mich entsetzlicher denn je. Alle Symptome haben sich in der Intensitäöt verdoppelt, mir geht es sogar schon schlecht, wenn ich morgens aufwache, nichzt so schlimm wie am Abend, aber da.

Weiterhin konnte ich durch die Verstärkung der Symptome das immerwährende "Unruhe/Anstrengungsgefühl" eindeutig dem Herzen zuordnen, verstärkt spüre ich nämlich direkt das Herz dabei, als wenn da ein Druck wäre, man spürt jeden Pulsschlag, es ist, als würde ich bloß dasitzen und nen Marathonlauf machen.

Mein Ruhepuls liegt zwischen 90 und 120 (seit Jahren), Herzrasen über 150 hatte ich seitdem nicht mehr.

Habe dann intensiver gelesen und jedes, wirklich jedes Symptom wiedergefunden, ob es eine Insuffizienz ist, oder etwas sehr nahe daran, weiß ich nicht.

1. Zum Beispiel habe ich seit Jahren starken Durst und trinke ununterbrochen, das verstärkt sich mit der Verschlechterung aller Symptome.
Lt. meiner Info wiurd bei Insuffizienz ADH ausgeschüttet, dieses soll starken Durst verursachen.

2. Ich habe eine ungeklärte Hormonstörung mit zuviel männlichen Hormonen, eine Ursache konnte bisher nie gefunden werden, zumindest die Erhöhung von Aldosteron durch Insuffizienz konnte ich wiederfinden.

3. am markantesten: dass alle Schwellungen/Einlagerungen zur Nacht besser werden.

4. vor Jahren hat man eine "Stelle" im Genitalbereich aufgemacht, der Arzt fand eine Menge entzündetes Gewebe ohne Eiter und ohne Erreger, und es habe so stark geblutet, dass er die Blutung nur mit extra starken Nähten stillen konnte, er sagte mir hinterher, sowas habe er nie erlebt. Sollte ein Blutrückstau meine Schwellungen verursachen, würde das prima passen.

5. meine immer stärker werdende Leistungsschwäche schon von Kindheit an.
Mittlerweile kann ich eine Verschlechterung aller Symptome direkt auslösen, durch leichte Anstrengung, ich gehe die Treppen rauf und 10 min später verdoppeln sich alle Schwellungen, ich fühle mich so schwach, dass gar nichts mehr geht. Geht auch mit Schrubben oder Putzen.

6. die Tatsache, dass es eindeutig Adern/Venen sind,m die da sichtbarer, tastbarer werden und geschwollen sind.

Ungewöhnlich fand ich die schlimmste Ausprägung am Becken. Das ist jetzt nur eine Eigeninterpretation, aber: Ich sitze ja sehr viel, am liebsten mit übereinandergeschlagenen und verknoteten Beinen.
Im Selbstexperiment kann ich den Druck im Genitalbereich eindeutig abmildern, wenn ich aufstehe und ein bisschen hin- und hergehe. Dann tun allerdings gleich darauf die Füße/die Fußvenen weh.


DIE MEINUNG MEINES KARDIOLOGEN:

1. Alles Rheuma. Rheuma ist längst mehrfach abgeklärt, darüberhinaus gibt es keine rheumatische Erkrankung mit solchen Symptomen.

2. Dass es durch Liegen/Schlafen besser wird - kein kardiologsches Symptom, das Herz ist ja immer insuffizient.
Ich fand auf jeder Seite darüber diese Information, dass das Herz in Ruhe/im Liegen das angestaute Blut wieder wegpumpt.

3. geschwollene Füße habe ich, weil ich zuviel sitze, machen SIe Sport - juhuuu na klar!

4. ich hätte normales Übergewicht, interessant, vor 3 Monaten wog ich noch 60 kg bei 1,71 m.

5. darüber hinaus sind alle anderen Schwellungen unerklärbar.

Eines meiner Hauptprobleme bei den Untersuchungen besteht darin, dass relevante Untersuchungen meist vormittags stattfinden. Da gibt es keine Rasselgeräusche in der Lunge (die bereits festgestellt wurden), keine für eine zweite Person feststellbaren Schwellungen, ich mache auch noch einen recht guten Eindruck usw./usf.

Ein Herzultraschall wurde gemacht - allerdings morgens an einem guten Tag, mir ging es prima dabei.

UND NUN MEINE FRAGEN:

1. Kann mir jemand Herzerkrankungen auflisten, welche verbbar sind?
Grund: Kürzlich erfuhr ich von meiner Oma, dass meine verstorbene Mutter "ein zu großes Herz" hatte - hat aber damals niemanden interessiert. Desweiteren war meine Mutter Hausfrau und fühlte sich damit überfordert, was wir immer nie verstehen konnten. Darüber hinaus wollte sie nie Sport machen oder auch nur spazieren gehen, wenn sie mitkam, war sie fix und fertig. Sie konnte nie länger als 10 min Haushalt machen und setzte sich dann erstmal für die nächsten 20 min - so wie ich.

2. Gibt es Unterschiede bei den Ultraschallgeräten beim Herzultraschall?
Wenn ja, sind diese relevant für die Erkennung einer Insuffizienz?

3. Wenn Insuffizienz, vermute ich, dass es entweder eine Folge dieser diagnostizierten Reentry Tachykardie ist oder noch ein weiterer Herzfehler vorliegt.
Im Falle einer Insuffizienz als Folge einer Tachykardie - ist diese genauso zu diagnostizieren wie eine die z.B. auf einem Herzklappenfehler basiert?

WICHTIGSTE FRAGE: Ist eine Herzinsuffizienz IMMER UND WIRKLICH IMMER durch einen einfachen Herzultraschall ausgeschlossen???

Meine Symptome beginnen bei Belastung. Ist daher eine Belastungsechokardiographie bzw. Belastungs EKG sinnvoll?

Woran erkenne ich einen wirklich kompetenten Kardiologen und ob dieser moderne Geräte verwendet?

In der Hoffnung auf andere Herzpatienten: Würdet ihr mir zustimmen, wenn ich sage HErzinsuffizienz oder etwas, das dem sehr nahe kommt? Fällt Euch vielleicht noch etwas anderes dazu ein?

Ich bedanke mich fürs LEsen und hoffe auf Antworten, liebe Grüße Steffi
 
wundermittel
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30.10.08
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hallo,

1) genetische prädisposition für z.B. "Loch im Herzen", Aorteninsuffizienz, Herzinsuffizienz wie linksventrikuläre Hypertrophie LVH/ Fettleibigkeit (bestimmte Hormone/ Androgen werden hier im Linksventrikel gebildet sowie Vasopressin released, insofern mögliche Folge RVH (rechts), global, oder z.B. RVH isoliert rechts genetisch;

Tachykardie/ Herzinsuffizienz, z.B. als Folge der LVH, oder genetische tachykardie.

Tachykardie auch bei Mager- oder Fettsucht (fettsuchtsbedingte Tachykardie durch Hypertonie vgl z.B. LVH)

Reentry tachykardie ist genetisch (jüngere Personen betroffen, AV), Wolff-parkinson-white genetisch.

Hypertrophie meint also ein zu grosses herz.

2) Die Herzultraschalltechnik wurde angeblich sehr verbessert, sollte also verlässlich sein

3) Von einer eventuellen AO hängt dann der Schweregrad der LVH ab, Untersuchung vgl LVH dh Echokardiographie (incl Doppler, Farbduplex);

reentry (welche generell harmlos ist. ziemlich verbreitet, kann zur herzinsuffizienz HI führen), im Zuge der reentry werden viele untersuchungen gemacht, HI und AO bleiben soweit ich es überblicke "verwandt" in der untersuchungsmethode.

4) ich denke nicht, dass ein einfacher Herzultraschall 100%ig eine Herzinsuffizienz ausschliessen kann, 5) siehe Link Feststellen der HI

Herzschwäche = Herzinsuffizienz, Hilfe im Gesundheitsportal zu Herzschwäche = Herzinsuffizienz

6) Gibts auch ne Hotlist für Kardios vgl Endo?? Ich weiss es leider nicht

7) siehe Link "Formen der Herzschwäche"

Bei LVH macht die HI oft gar keine Beschwerden (Ödem: Lunge)

Bei RVH sind es Ödeme va Knöchel

generell: Ödeme können auch andere ursachen haben als Herzinsuffizienz.

Eine Bemerkung: Ich selber habe LVH, von der ich aber nichts bemerke. Das mit den Hormonen s.o. kommt wohl hin bei mir-

interessant: ich habe das auch mit der 30 kg Gewichtsschwankung, die Ernährungsunabhängig zu sein scheint. Habe das nie mit meiner Herzinsuffizienz in Verbindung gebracht.

gruss
 
Themenstarter
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17.09.08
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Hallo,

danke für die schnelle Antwort.

Ich habe leider auf den ersten Blick ein wenig Schwierigkeiten mit den Abkürzungen - erbitte daher "Übersetzung" (tut mir leid, aber in diesem Gebiet bin ich ganz neu).

Naja, ich habe mich in der letzten Zeit durch "Kardiologie extrem" gewühlt - Gewichtszunahme ist ein typisches Zeichen für eine HI, finde ich eigentlich überall, weil der Blutrückfluss gestört ist und die Venen sich stauen, dadurch wird Flüssigkeit eingelagert und es kommt in einigen Fällen zum Aszites (Wasserbauch).

Zu mir passt das, wenn man sich bspw. Frauen mit "normalem" Übergewicht anschaut, sind diese meist gleichmäßig "zu dick", während ich eigentlich ganz normal aussehe, aber mit einem Bauch, der aussieht, als wäre ich mindestens im 5. Monat.Und die Oberschenkelinnenseiten sind ganz doll betroffen - morgens berühren sich die Beine nicht, abend wenn es richtig losgeht, laufe ich fast o-beinig.

Um nochmal eine Sache auf den Punkt zu bringen, ich habe beschrieben, unter welchen Bedingungen (moregens, keine Symptome) der Ultraschall durchgeführt wurde.

Ist die Aussage meines Kardiologen, wenn der Ultraschall ok ist, dann haben Sie keine HI bullshit oder doch was Wahres dran???

Weil einige Aussagen von ihm sind ganz eindeutig bullshit, dass z.B. es kein kardiologisches Symptom sei, dass meine Schwellungen/Anstauungen im Liegen/beim Schlafen sich deutlich verbessern (ich sage nur, jede Seite über HI sagt mir was anderes).

Ich meine, lt. meiner Infos habe ich ihm klassische HI Symptome genannt, erst ohne es zu wissen, und es wird alles abgekanzelt, jedes Symptom wird einzeln genommen, als hätte ich hundert Krankheiten. Dabei bestehen sie und verschlimmern sich doch alle gemeinsam.

Dass ich mit einem Arzt, der nichts finden will, nicht sehr gut beraten bin ,ist klar.

Laut meiner momentanen Infos gibt es nur noch diesen BNP Blutwert, der auf eine HI hinweist, ich möchte gerne wissen, was der sicherste Weg ist, eine HI zu diagnostizieren oder 100%ig auszuschließen.
 
regulat-pro-immune
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30.10.08
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Hallo Steffi,

zum Herzen: Stimmt schon, eine Herzinsuffizienz wird in erster Linie mit Ultraschall (!) und BNP ausgeschlossen.

(Niedrige BNP-Werte machen den Ausschluss einer Herzinsuffizienz sehr wahrscheinlich.)

Sollte aber mit dem Herzen was anderes, ähnlich der Herzinsuffizienz bzw Herzvergrösserung nicht in Ordnung sein, vgl vergrösserter Schatten, dann reicht Ultraschall/ BNP vielleicht nicht als Ausschluss

Untersuchungsmethoden: Röntgen und EKG und Ultraschall (Echo) oder notfalls Herzkatheterisierung zur Bestimmung links- und rechtsdruck von 15-25 mmHg.
 
Themenstarter
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17.09.08
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Danke für Deine Antwort.

Bleibt nur noch die Frage offen, wie ich die Ärzte dazu kriege, auch alle diese Untersuchungen mit mir zu machen. Mein Gott, ich hab so viele sinnlose Untersuchungen hinter mir, da kommt es darauf nicht an.

Noch eine Frage:

Kardiologe sagt - Herzschläge unter 150 Puls seien kardiologisch nicht bedeutsam. Ich leide jedoch ständig unter einem zu hohen Ruhepuls (90 bis 120), fühlt sich an, als käme es mir gleich zum Hals raus, immer bei Verschlimmerung.

Bei der kleinsten Belastung steigt der Puls extrem an.

Ich habe gelesen, dass man bereits bei einem Ruhepuls von über 90 von einer Tachykardie spricht.

Es ist klar, dass ein neuer Kardiologe her muss, einfach Branchenbuch abarbeiten oder gibt es einen Weg, schneller an einen kompetenten zu geraten, der sie Symptome auch ernst nimmt?
 
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30.10.08
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Hallo,

ein erhöhter Ruhepuls muss an sich nichts krankhaftes sein, dafür könnte es viele harmlose Gründe geben, man kann das also schon sagen, dass es erst ab 100, oder grosszügig gefasst, ab 150 oder so auffällig ist.

Aber ein gefühlter erhöhter Ruhepuls sollte in dem Kontext m.E. nicht unbedingt ignoriert werden,

der extrem hohe belastungspuls sollte insofern abgeklärt werden: Schilddrüse (Blutentnahme, Labor), kardiologie eben..

bei mir war das eine grössere Gemeinschaftspraxis von KardiologInnen, zentral gelegen, machte auf mich einen kompetenten Eindruck;

noch zur Information z.B. auch zur tachykardie, ablation

www.charite.de/paediatrie/hrst_eltern_2005.htm

und zum puls

Normaler Puls - normaler Pulsschlag

den kardiologischen Befund hast du nicht zufällig, nehme ich an, ob ein perikarderguss ausgeschossen wurde
 
Themenstarter
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Hallo,

vom Herzultraschall steht da nur, dass EF 69 ist (soll normal sein) und keine Auffälligkeiten der Herzgröße, ein Perikarderguss wurde nicht wortwörtlich ausgeschlossen, zum Ultraschall stehen halt nur diese zwei Stichpunkte, EF und Größe.

Ich hatte mich in der Zwischenzeit noch etwas schlau gemacht, also im Grunde genommen kann man das Ganze erhgeblich abkürzen, indem ich sage, was sich bei mir so komisch anfühlt/bzw. wehtut, das sind die Venen.

Kann icxh super an den Füßen v.a. beobachten, die treten dann richtig hervor, sind ganz dick und prall, wie gesagt, seit es sich vor einem JAhr so verschlimmert hat, kann man überall an Händen und Füßen Venen sehen, die vorher nicht zu sehen waren.

Wird immer gegen Abend schlimmer und verbessert sich erheblich durch Liegen/Schlafen.

Nun ja, mein normaler Ruhepuls liegt zwischen 90 und 120 (habe so ein Handgelenk Puls- und Blutdruckmesser), daher weiß ich das.

Das hatte ich auch im Langzeit EKG, der Kardiologe hat das nicht mal in den Bericht geschrieben, weil es halt ne Sinustachykardie ist, und somit "nicht bedeutsam":

Wenn ich kurz aufstehe und mal das Zimmer wechsle, gleich danach im Sitzen messe, ist der Puls nie unter 110, normalerweise im Bewreich 120/130.

Ich empfinde es mittlerweile schon als anstrengend, einfach nur dazusitzen, länger als 10 min stehen/gehen macht mich völlig fertig.

Was mir auch aufgefallen ist, ist, dass sich das Gewebe verfärbt hat, überall, wo es zu Störungen/Schmerzen kommt. Es glänzt so komisch und hat einen "ollen" Braunstich, wie gesagt, sieht dann so aus, als würde ich sehr schnell altern.

Dazu habe ich nur herausgefunden, dass diese Verfärbungen durch gestautes Blut in den Venen hervorgerufen werden, seit Jahren kenne ich das schon aus dem Genitalbereich, der ist seit Jahren auch viel zu braun.

Mein Gynäkologe hatte schon festgestellt, dass sich Teile davon auch richtig dunkel verfärbt haben, ich sah nur die dunklen Linien und dachte zunächst an eine Infektionskrankheit, aber das sind, so glaube ich, auch hervortretende Venen.

Ich persönlich finde es auch passende, dass wenn mir was wehtut/Venen drücken, dass es immer symmetrisch passiert, linke Hand/rechte auch, linke Seiute Becken/rechte auch. Nur halt meist auf einer Seite schlimmer als auf der anderen.

Durch weiteres Beobachten aufgefallen: Betroffen sind wie gesagt, hauptsächlich 4 Gebiete: Hände/Füße/Genital bzw. Becken plus Oberschenkelinnenseiten/ Mund bzw. Kinn bzw. Nase.

An den Gliedmaßen beginnt es IMMER an den Händen und Füßen (also unten), wenn es schlimmerr wird, geht es los an Hand- und Fußgelenken und zieht sich dann die Arme und Beine hoch.

In den letzten Tagen sind auch wieder ein paar Adern an den Armen zu sehen, die vorher nicht da waren.

Das sind keine fürchterlichen Schmerzen, nur das Gefühl einer Schwere (wie ein Tennisarm etwa), also kurz und gut: Ist es oberflächlich, steht meist Jucken/Pieken im Vordergrund, ist es tiefer, ist es Druck, je nach Lage halt schwerer Arm oder im Becken unerträgliche Schmerzen, weil die harte (meiner Meinung nach) Vene wie verrückt quasi von unten/innen gegen den Beckenknochen drückt.

Ich habe aber auch gelesen, dass in 50% der HI Fälle die Ejektionsfraktion normal sein soll, und da war ja bei mir nichts auffällig.

Bin weiterhin noch auf ne chronische Myokarditis gestoßen, weil die gerade mit Echo schwer oder nicht zu erkennen sein soll.

Folgendes habe ich jetzt beschlossen:

1. Habe meinen Hausarzt bequatscht, dass er den BNP nimmt, passiert nächste Woche.

2. Mache ich dort auch ein Belastungs EKG (huhu, wird lustig, ich frage mich, ob ich zuerst zusammenklappe oder sie rechtzeitig abbrechen).
Finde es ehrlich gesagt auch krass, dass mein Kardiologe kein Belastungs EKG gemacht hat, obwohl ich mehrmals erwähnte, dass meine Symptome bei nur geringer Belastung schlimmer werden, es reicht ja einfach, wach zu sein, viel mehr kann ich ja nicht machen, außer dasitzen, ein bissel recherchieren, Haushalt liegt brach.

3. Habe auch einen Termin beim Phlebologen gemacht, glaube zwar nicht an eine Venenkrankheit, vor allem, weil es halt an so vielen Stellen passiert, aber ich habe die Hoffnung, dass man dort mal den Venendruck messen kann.

Denn ich fürchte, dass es mir hier zum Verhängnis wird, dass ich von Natur aus sehr zarte dünne Venen habe (wie gesagt, gesund sieht man bei mir so gut wie keine), außerdem haben die immer und überall Probleme beim Blutabnehmen mit mir deswegen gehabt, so dass es bei oberflächlicher Betrachtung nicht auffällt.

Dann heißt es "Sie sehen halt so aus".

Und ich denke, mit einer messung dürfte sich nachweisen lassen, wenn die Venen in den Gebieten prall gefüllt mit Blut sind, hoffe ich zumindest.

Wenn jemand noch Näheres zu dem kardiologischen Befund hören möchte, einfach fragen.

Bis bald
 
Themenstarter
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17.09.08
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Ergänzung:

Es geht ja nicht nur um die Sache mit dem Puls allein, wenn es nur das wäre, würde ich auch nicht gleich an schlimme krankheiten denken, ich bin ja nicht hyperängstlich oder so.

Das Problem ist halt, dass ich eigentlich keiner "normalen" Belastung mehr standhalten kann - und ich bin 28, noch fast normalgewichtig, dass ich durch die kRankheit immer wieder zunehme, hatte ich, glaube ich, erwähnt.

Das mit dem Puls steht halt in direktem Zusammenhang mit den Schmerzen. Wobei es eigentlich immer so ist, erst rast es/fühle mich angestrengt, dann Schmerzen, wäre es umgekehrt, würde ich einfach an einen erhöhten Puls WEGEN Schmerzen denken.

Endokrinologisch bin ich abgeklärt, TSH Werte waren normal und gerade genommen.

Meine ANgst ist halt die, dass man mich aufgrund meines Alters einfach als "untrainiert" hinstellt, was ich ja auch bin, notgedrungen, was soll ich machen, wenn ich es nicht mal zum Einkaufen schaffe an schlechten Tagen?

Ich meine halt, dass mir Leute, die viel älter sind als ich und übergewichtig und was weiß ich was vormachen, nehmen wir mal meine oma, die ist topfit neben mir. Und wenn einem die Mitte 70-Jährige, die obendrein auch noch übergewichtig ist, bei allem und jedem davonläuft, kann das glaube ich nicht mehr "untrainiert" sein.

Noch ein Beispiel: Vor ein paar Jahren hat man bei mir eine Insulinresistenz festgestellt, es hieß, alles läge daran. Mit dabei war ein Trainingsprogramm, und da ich das alles erstmal glaubte, habe ich mich da richtig reingekniet.

Ich sollte Ausdauersport machen und entschied mich fürs Fahrrad, richtig professionell mit Pulsuhr. Nun, das war nicht möglich, weil das Ding schon Alarm schlug, wenn ich mich gerade draufgesetzt hatte und ganz gemütlich die Straße langfuhr. Darüberhinaus war bei allem Willen Sport nicht möglich, weil ich schon nach geringer Anstrengung völlig durchweicht war und zusammenbrach.

Ich konnte nur ein wenig Gymnastik machen, aber selbst nach 3 Monaten war ich nach einfachen Übungen fix und fertig - die Pulsuhr habe ich in die Ecke geworfen, denn hätte ich auf die gehört, hätte ich keine Gymnastik machen können, es hat sich auch nicht wesentlich nach 3 Monaten "Training" verbessert.

Da ging es mir auch noch besser als jetzt, wie gesagt, ich habe schon Probleme damit, meine Wäsche zu waschen, zu kochen oder aufzuräumen, nur kurz und brauche dann Pausen, als hätte ich sonstwas gemacht. Ein weiteres Bsp., ich telefoniere gern und ausgiebig und habe die Angewohnheit, dabei in meiner wohnung auf und ab zu gehen. Geht nicht mehr, jedenfalls nicht wirklich, war heute schon nach 10 Minuten völlig fertig und musste mich japsend hinsetzen. Gleich danach wurde der Druck in allen genannten Stellen schlimmer, mir wurde schwindlig und duselig, und wenn man das alles zusammen fasst, kann es doch nicht sein, dass ich aufgrund meines Alters nur als "nervös" oder "untrainiert" hingestellt werde.

Ich weiß halt nicht, wie ich einem Arzt, der mich nicht kennt, klarmachen soll, dass ich insgesamt schon so lange drunter leide, dass gewisse Einschränkungen schon "normal" sind und dass es einen direkten Zusammenhang gibt zwischen Anstrengungsgeühl bzw. Herzrasen/dem Druck in den Venen bvzw. Schmerzen/dem ganzen elenden Dahinsiechen.

Die sehen nur: schneller Puls - junge Frau - ein Symptom, irgendwelche Schmerzen - ein Symptom. Und in diesem Falle ist das wirklich fatal, denn wenn sie alles einzeln betrachten, wird das nie was.
 
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regulat-pro-immune
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30.10.08
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hallo,

EF 69% ist normal, +- normal ist die Regel bei HI d.h. EF normal schliesst eine Herzinsuffizienz nicht aus.

ja, das ist es, nicht jedes symptom nur isoliert zu sehen..

Dass ein Perikarderguss im Vorfeld noch nicht ausgeschlossen wurde bedeutet m.E., dass man nun schon in diese Richtung untersuchen könnte vgl vergrösserter Herzschatten

Soweit ich weiss wird das mit dem Belastungscheck hauptsächlich bei Übergewichtigen bzw Hypertonikern gemacht, die damit an ihre Belastungsgenze gebracht werden (nicht g a n z ohne Risiko), ist vielleicht verzichtbar.

Die (chronische) Myokarditis, welche generell keine spezifische Symptomatik hat, ausgelöst z.b. durch einen Infekt, könnte auch mit MRT diagnostiziert werden

zur Diagnose der Myokarditis der folgende Link

Herzmuskelentzündung = Myokarditis, Hilfe im Gesundheitsportal zu Herzmuskelentzündung = Myokarditis
 
Themenstarter
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17.09.08
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Hallo und noch einmal danke.

Mal eine Frage, was genau sind Herzenzyme? Wollte nur mal schauen, ob man bei den vielen Blutuntersuchungen die schon genommen hat.

Dass der BNP genommen wird, beruhigt mich etwas, das soll ja ein Marker für viele Herzsachen sein.

Ich hoffe beim Belastungs EKG einfach, dass, wenn ich dabei bühnenreif zusammenbreche, ich auch mal direkt "vorführen" kann, wie krass das ist.

Ich habe halt überhaupt keine Ahnung von Herzultraschall - was man dabei sehen kann und was nicht, nur das, was ich mir angelesen habe, und das ist zuweilen recht widersprüchlich.

Z.B. bei der Myokarditis (die chronische), da behaupten einige Lehrbücher, weiterführende Untersuchungen nur bei Auffälligkeiten im Echo, andere, dass man ne chronische Myokarditis dabei häufig gar nicht sieht.

Waren auch einige Erfahrungsberichte dabei, von Leuten, die sich ewig damit gequält haben, bis sie halt diese Bioposie bekamen.

Ansonsten macht das in meinem Fall eigentlich am meisten Sinn, dass es da ein Problem beim Zurückfließen des Blutes gibt. Also im Falle HI eher ne isolierte Rechte, ich habe zwar Atemnot, jedoch steht dies ja nicht im Vordergrund, deshalb behaupte ich mal, die linke Seite funktioniert gut.

Und eine Frage zum Blutdruck: Der variiert bei mir sehr stark, häufig "Bilderbuchwerte" von 120/80, aber desöfteren sehr komisch, dass sie auseinanderdriften, besonders, wenn es mir grad schlecht geht, der erste ist dann häufig etwas höher (also bis 160, normalerweise so 140), der zweite (und das ist ziemlich oft) sehr niedrig, also knapp unter 60.

Wenn ich nachlese, kommt immer "Bluthochdruck", also beide Werte hoch oder niedriger Blutdruck, bewide Werte niedrig. Aber bei mir ist oft gleichzeitig der erste hoch und der zweite niedrig.

Ich weiß ja auch nicht, ich weiß nur, dass ich immer öfter jetzt spät nachts Zustände kriege, in denen ich längst in der nächsten Notaufnahme wäre, wenn ich nicht wüsste, wie wischi waschi da gearbeitet wird, hätte ich damit keine Erfahrung, ich wäre längst da.

Mir schwimmt alles, kann mich nicht konzentrieren, Arme und Beine bleischwer, starke Schmerzen im Becken, ein Gefühl, als wäre man gar nicht mehr richtig da.

Werde gleich versuchen zu schlafen, liebe Grüße
 
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30.10.08
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Hi Steffi,

Herzenzyme u.ä. (Marker) werden nach Herzinfarkt oder bei kardiomyopathie/ Myokarditis bestimmt, die marker sind dann eventuell erhöht, ein Wert von 0,4-2,3 ist typisch für Kardiomyopathie, siehe Link

www.yamedo.de/blutwerte/herzenzyme.html

Bei der Myokarditis ist es eine Kombination aus Untersuchungen, die mit +W`keit die Diagnose stellt, um eine Biopsie zu vermeiden (100% Aussage nur durch Biopsie).


Sowohl die Perikarditis als auch die Myokarditis sind mit Hypotonie, niedrigem Blutdruck verbunden (ausser das ginge mit eine linksventrikuläre hypertrophie einher).

isolierte Rechtsherzinsuffizienz:

altenpflegeschueler.de

Der von Dir beschriebene blutdruck ("Aktivitätsblutdruck") von syst+ diast- könnte z.B von einer AO (Aortenklappeninsuffizienz) kommen, sofern die Blutdruckmesswerte valid sind.

vg
 
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Vielen Dank, die Links haben mir insofern weiter geholfen, dass ich sagen kann, diese Blutwerte hat man nie genommen.

Ich werde mal sehen, was sich da machen lässt.
 
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Melde mich wieder.

Mittlerweile sieht es immer weniger nach einer Herzgeschichte aus, was aber nichts daran ändert, dass mir meine Venen wehtun und hart werden.

1. BNP war ok.

2. Belastungs EKG musste zwar abgebrochen werden, weil ich fast vom Rad fiel, aber Sinusrhythmus.

3. Man hat mir auch ziemlich einleuchtend erklärt, dass bei einer HI weitaus größere Ödeme als meine auftreten (vorrangig in den Füßen) und keine verhärteten/schmerzenden Venen auftreten sollen.


Ändert natürlich nichts an meinen Beschwerden.

Mein nächster Schritt ist ein Besuch beim Phlebologen, ich hoffe, dass man verdickte/verhärtete Venen doch sicherlich via Ultraschall darstellen kann sowie einen erhöhten Venendruck.

Ich gehe nicht davon aus, dass sofort DIE Diagnose fallen wird, aber schön wäre es, wenn ich mal etwas in derHand hätte, um nachzuweisen, was genau nicht stimmt und wehtut, die Frage nach dem WARUM kann man ja danach tun.

Ich bin mir ziemlich sicher, es nicht direkt mit einer Venenerkrankung zu tun zu haben, eher tendiere ich in Richtung Genetik bzw. Stoffwechselstörung, welche da vielleicht etwas zu eng macht etc.

Im Grunde ist das relativ simpel zu erklären: Kleine körperliche Anstrengung - alle ohnehin betroffenen Gebiete werden schlimmer, Härte der Venen und Scmherzhaftigkeit steigt.

Bei etwas größerer Anstrengung kommt es zusätzlich zu piekenden/juckenden Nadelstichen, die prinzipiell überall an der Körperoberfläche auftreten können, bevorzugt aber in den "Hauptgebieten".

Es gibt also ein Problem, wenn mehr Blut gepumpt wird, das Herz scheint es augenscheinlich nicht selbst zu sein, zumindest eine Hi dürfte sicher ausgeschlossen sein.

Ob es noch Herzerkrankungen (vor allem angeborene!) gibt, die keine HI zur Folge haben, weiß ich nicht.

Eine Idee meinerseits wäre ein Geburtsfehler in einem zentralen Gefäß, die Idee, dass ein Teil des Blutes, das in die Arterien gehört, direkt in die Venen gelangt. Nur eine Idee, vielleicht völliger Humbug. Jedenfalls kann ich alle angeborenen Fehler ausschließen, die eine Zyanose (Blaufärbung) zur Folge haben, sofort auffällig oder tödlich sind und eine HI zur Folge haben.

Was mich fast zur Verzweiflung treibt, ist die Tatsache, dass Venenleiden immer örtlich begrenzt auftauchen, gut, dass war bei mir 13 Jahre lang der Fall, es war ja all die Zeit fast ausschließlich das Becken betroffen.

Es ist aber tatsächlich so, dass ich überall, wo es drückt/wehtut, eine straffe, harte Venen sehen bzw. ertasten kann. So auch im Becken, das Ding liegt genau zwischen Genitalbereich und Beckenknochen und zieht sich wie ein harter Strang links den Bauch hoch, wenn es schlimmer wird, kriege ich linksseitig Darmprobleme.

Ich vermute, dass das Pieken/Jucken, das immer kommt, wenn es sehr schlimm wird/bzw. nach Anstrengung und sich wie Nadelstiche anfühlt, die ganz kleinen Blutgefäße sind.

Das Gebiet wird warm, manchmal rötet es sich leicht, wenn man nur leicht kratzt, bekomme ich überall kleine Einblutungen, diese roten Punkte, die unter der Haut liegen. Sieht doll aus, wenn es frisch ist, ist aber 24 Std. später kaum noch zu sehen. Interessant: Wenn ich mal probeweise taste, wenn ich das Jucken/Pieken nicht habe, passiert gar nichts.

Zusammenfassend kann ich also sagen:

1. harte Venen, die sich anfühlen, als platzen sie gleich, in mehreren Gebieten v.a. Becken, Füße, Hände, Kopf/Gesicht.

2. Härtegrad wird zum Abend immer schlimmer und nach Anstrengung. Grds. sieht man halt immer Venen, die vorher nicht zu sehen waren, als nächstes kann man sie leicht tasten, wird es schlimmer, treten sie deutlich hervor und werden härter, das schlimmste Stadium ist dann hart wie Stein und das tut höllisch weh. Vor allen Dingen, wenn es an so vielen Orten passiert.

3. Vermute, dass es deshalb schlimmer wird, wenn mehr Blut gepumpt wird, wegen der Anstrengung.

4. Und wird es besonders schlimm, reagieren nicht nur die Venen, sondern auch kleinste Blutgefäße und die platzen bei leichter Berührung bzw. oft schon von alleine.

Irgendwie ergibt das den Eindruck, als würde das ganze System an bestimmten Stellen völlig überlastet sein. Total unter Druck stehen. Nun, eine Venendruckmessung sollte das eigentlich nachweisen können, oder?

Eine weitere Idee meinerseits wären Verengungen, die sich an bestimmten Stellen bilden und sich auf das gesamte nachfolgende System auswirken.

Sämtliche neuen Symptome sind immer PLÖTZLICH aufgetreten, und dann einfach so geblieben.
Das war so vor 14 Jahren mit dem Beckenbereich, die Scmherzen/Verhärtungen begannen so abrupt, dass ich mich erschrocken habe.
Und vor einem Jahr, da kann ich mich gut dran erinnern, fuhr ich gerade Auto, als ich diese plötzliche Härte im Gesicht spürte, so abrupt, dass ich zusammenzuckte und rechts ranfuhr. Zeitgleich hatte das mit dem Druckgefühl im rechten Kopf begonnen, die beiden reagieren auch immer parallel, das heißt ein Druckanstieg im Kopf geht immer mit einem Härteanstieg der Vene im Gesicht einher. Beide Symptome begannen von einer Sekunde auf die andere, und beide schleppe ich jetzt seit einem Jahr täglich mit mir herum.

Ich habe wirklich wenig Ahnung davon, das Einzige, was ich recherchieren konnte, war halt, Problem an einem Punkt des Venensystems ergibt Probleme im rückläufigen System.

Was mich halt so kirre macht: Eine Art Arteriosklerose gibt es in den Venen nicht, weil sich da kein Kalk ablagert. Passt auch nicht wirklich, ging ja mit 14 los und bin jetzt 28.
WWenn Ablagerungen, muss es also etwas anderes als Kalk sein.

Daher rätsel ich ja so herum, Stoffwechselstörung, dass sich da was ablagert, was bei anderen Menschen nie passiert.

Ich hoffe nur, dass eine einfache Untersuchung wenigstens soviel Klarheit bringen kann, dass man sagen kann, DASS da was ist.

Weitere Ideen sind immer willkommen.
 
regulat-pro-immune
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25.07.11
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Hallo Steffi und liebe Grüße,
ich habe Deine Probleme auch in anderen Threads gelesen und nun bist Du in der Angst eine Herzerkrankung zu haben.
Liebe Steffi, ich denke, alles was Du an Symptomen hast und empfindest ist sehr real und sicher sehr unangenehm, es schränkt Dich in Deinem Leben ein, dass ist sehr schade und belastet Dich sicher sehr. Ständig Schmerzen habe zu müssen ist sicher sehr schlimm.
Helfen in Form von Erklärungen der Herzfunktionen, wann ist etwas Pathologisch und wann nicht möchte ich nicht , aber wünschen möchte ich Dir, dass Du ein Stück Deiner Aufmerksamkeit auf das Leben, die Lebensfreude lenkst.

LG an Dich.
 
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