Fleisch - ja oder nein?

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04.10.07
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Hallöchen,

ich versuche mich zur Zeit immer mehr mit gesunder Ernährung zu beschäftigen und versuche herauszufinden, was für mich die gesündeste Ernährung wäre.

Ich muss sagen, dass je mehr ich darüber lese, immer verwirrter werde.
Am meisten mache ich mir Gedanken um Fleisch.
Bruker lehnt es ja total ab, während ich jetzt in einem anderen Buch, das sich an der LOGI-Methode orientiert:
Die Diät-Katastrophe. Über das Kohlenhydrat-Kartell, süße Machenschaften und Wege aus dem Diätendschungel.: Clifford Opoku-Afari, Heide Rosendahl, Heide Rosendahl: Amazon.de: Bücher
gelesen habe, dass Fleisch völlig ok ist und sogar gesund und dass es vor allem die Kohlenhydrate sind, die uns krank machen.
Ich meine, bei den isolierten Kohlenhydraten kann ich das noch gut verstehen, aber bei den Komplexen(wie Vollkornbrot, Reis, Hirse etc)???:confused:...
In dem Buch steht nocheinmal deutlich, dass unsere alte Steinzeitdiät, die ja aus Fleisch, Gemüse, Obst, Nüssen, Wurzeln bestand, die gesündeste ist.
Da kamen kein Getreide und keine Milchprodukte vor.

Ich habe jetzt die ganze Zeit immer versucht, Fleisch zu reduzieren und so gut wie es geht, wegzulassen, ich merke aber auch, dass ich nach einer gewissen Zeit dann so einen richtigen Jieper auf Fleisch bekomme und ich zumindest auf Hühnchen oder Pute nur schwer verzichten kann.

Ich würde so gern wissen, welche Ernährung denn genrell für den Menschen die Gesündeste ist(mal von Nahrungsmittelunverträglichkeiten abgesehen)???
Kommt Fleisch darin vor??
Ist denn Fleisch denn wirklich so ungesund und wenn ja, warum??
Mich würde eure Meinung wirklich sehr interessieren!!
liebe Grüße, Micky:wave:
 
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29.05.07
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FLEISCH- ja oder nein???

Hallo Micky,

als ich begann, mich mit dem Thema "gesunde Ernährung" zu beschäftigen, war ich auch zunächst davon überzeugt, dass Fleisch schlecht ist und man es lieber weitestgehend meiden beziehungsweise reduzieren sollte - ebenso wie Fett. Bei weiteren Recherchen bin ich dann auch auf LOGI gestoßen und viele Artikel, die sich mit dieser Ernährungsrichtung beschäftigen. Der LOGI-Methode liegen viele Studien der Harvard-Universität Boston mit mehr als 120000 Menschen zugrunde. Das Ergebnis dieser Studien ist eindeutig - LOGI ist gesund. Nicht Fett und Fleisch machen krank, sondern das Minimum an Obst und Gemüse (Verhältnis zum Fleischgenuss muss stimmen), das heute als normal gilt sowie die vielen Kohlenhydrate, insbesondere die "schnellen". Kohlenhydrate lassen den Blutzuckerspiegel schneller ansteigen (als Fett und Eiweiß) und noch viel schneller wieder sinken. Es ensteht Sympathikusstress / Adrenalin wird produziert (schlecht z.B. fürs Herz), um den Blutzuckerspiegel wieder anzuheben. Normal ist, dass man dann Heißhunger bekommt und wieder Kohlenhydrate isst = hoher Blutzuckerspiegel, also muss wieder Insulin in der Bauchspeicheldrüse zur Blutzuckersenkung produziert werden. Die Bauchspeicheldrüse wird stark belastet, die Fettverbrennung gestört, was schnell zu Übergewicht führen kann. Usw., usw. Fett macht nicht fett und ist sogar wichtig, u.a. zum Transport der fettlöslichen Vitamine, für Hormone, für Gehirnfunktion usw.

Also ich bin total von LOGI überzeugt.

Viele Grüße
Erika
 
Themenstarter
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04.10.07
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FLEISCH- ja oder nein???

Hallo Erika,

danke für deine Antwort.
Ich finde auch, dass sich das alles sehr logisch anhört und ich finde LOGI auch immer interessanter. Ich habe auch für mich festgestellt, wenn ich komplett auf Fleisch verzichte, dass ich mich dann oft ungesättigt fühle.

Zur Zeit esse ich aber immer noch viel Kohlenhydrate und komme auch sehr oft in die Unterzuckerung, so dass ich dann immer wieder Heißhunger habe(auf Brot, Brötchen, Nudeln, und auch vor allem auf Schokolade)...will aus diesem Teufelskreislauf aber unbeding heraus, aber das wird wohl schwer für mich werden.
Ich habe eigentlich ständig Hunger, weiß nicht, woran das liegt.

Hast du für mich vielleicht einen guten Buchtipp zur LOGI-Methode??

liebe Grüße, Micky
 

ADo

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06.09.04
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FLEISCH- ja oder nein?

Hallo,
vllt hast du eine Candida Belastung, dann gibts auch solche Attacken, die ernähren sich ja von KH.

LG
 
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04.10.07
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FLEISCH- ja oder nein?

Huhu Ado,

ja das habe ich auch schon oft vermutet, auch weil ich ja CFS habe, aber im Stuhl und im Blut wurde bei mir nie Candida gefunden...hmm.
Habe bei euch aber glaube ich ja auch schonmal gelesen, dass das nicht immer so zuverlässig sein soll, oder??
LG:wave:
 
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21.05.06
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FLEISCH- ja oder nein?

Das meiste Fleisch im Handel ist voller Antibiotika und anderer Gifte, dazu kommen die Stresshormone der Tiere (man isst quasi deren Angst). Außerdem die vielen gesättigten Fettsäuren. Es gibt viele Studien, die belegen, dass häufiger Fleischverzehr sich negativ auf die Gesundheit auswirkt (Darmkrebs, Arterienverkalkung, Übersäuerung...).
Ein weiterer Faktor, der gegen Fleischkonsum spricht, ist die Umweltbelastung durch die Fleischproduktion. Und nicht zuletzt unser ethisches Empfinden. Würden wir eine Kuh/einen Hasen/ein Huhn auch selbst töten, nur weil wir hungrig sind? (Empfehlung: der Film Earthlings https://www.veg-tv.info/Earthlings)
 
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19.03.06
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FLEISCH- ja oder nein?

Hallo, einen Gruß an Alle,

ich möchte Carrie zustimmen.
Ich selbst esse Fleisch, aber sehr wenig und orientiere mich dann, nach Möglichkeit, an Produkten aus tierfreundlicher Haltung.

Insgesamt denke ich, dass in unseren westlichen Zivilisationen nach wie vor zu viel Fleisch verzehrt bzw. produziert wird. Und dies auf Kosten der Gesundheit von Menschen und auf Kosten der Lebensqualität von Tieren.

Rein biologisch ist der Mensch ja wohl als Allesesser ausgestattet. Hier habe ich den denkwürdigen Satz gelesen, dass wir uns vom "Allesesser" zum Fleischesser gewandelt hätten: Fleisch - Wieviel darf es sein?

Das ist eine bedenkliche Entwicklung und geht auf Kosten von Gesundheit und Umwelt, beeinflusst die Ressourcen in der "3. Welt" negativ und schafft, meiner Ansicht nach ethisch kaum verantwortbare Zustände.

Nun, die Frage nach "Wieviel Fleisch ist noch gesund?" läasst sich meiner Ansicht nach nur individuell und nach den physischen Beanspruchungen, denen wir ausgesetzt sind, beantworten.
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Herzliche Grüße von
Leòn
 
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14.04.08
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FLEISCH- ja oder nein?

Hallo Micky,

> ich versuche mich zur Zeit immer mehr mit gesunder Ernährung
> zu beschäftigen und versuche herauszufinden, was für mich
> die gesündeste Ernährung wäre.

Eigentlich gibt es keine individuell gesündeste Ernährung. Der menschliche Organismus, die Verdauung und der Stoffwechsel funktionieren bei allen Menschen (und Säugetieren) gleich. Generell kann man - und das weiß man aus weltweiten Beobachtungen - sagen, daß die gesündeste Ernährung eine möglichst naturbelassene Ernährung ist, die all das liefert, was der Organismus zum Erhalt der Gesundheit benötigt.

> Ich muss sagen, dass je mehr ich darüber lese, immer verwirrter werde.

Das ist völlig normal - der Ernährungs'markt' ist ja gespickt mit tausenden mehr oder weniger sinnvollen Theorien und Ratschlägen. Die meisten existieren leider vor allem deshalb, weil bestimmte Interessensgruppen Vorteile daraus ziehen.

> Am meisten mache ich mir Gedanken um Fleisch.
> Bruker lehnt es ja total ab,

Das ist so nicht richtig. Bruker verzehrte selbst aus ethischen Gründen kein Fleisch und er beschreibt in "Unsere Nahrung, unser Schicksal" auch, warum Fleischverzehr nachteilig ist, aber generell macht er im Rahmen der Vollwerternährung keine Vorgaben, weil das Fleisch nicht primäre Ursache ernährungsbedingter Zivilisationskrankheiten ist. Er sagt vielmehr, daß jeder selbst entscheiden muß, ob er Fleisch verzehrt oder nicht. In der Vollwerternährung spielt Fleisch vor allem deshalb keine Rolle, weil es für eine gesunde Ernährung schlicht nicht notwendig ist. Es enthält nichts, was pflanzliche Nahrung nicht auch liefern würde.

> gelesen habe, dass Fleisch völlig ok ist und sogar gesund und dass
> es vor allem die Kohlenhydrate sind, die uns krank machen.

Die Aussage ist so pauschal falsch. Es sind nicht "die Kohlenhydrate" die uns krank machen (die verzehrt die Menschheit seit rund 30.000 Jahren), sondern die raffinierten Kohlenhydrate. Erst mit der breiten Einführung von Fabrikzucker und Auszugsmehl vor rund 120 Jahren begannen die ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten ihren Siegeszug.

> In dem Buch steht nocheinmal deutlich, dass unsere alte
> Steinzeitdiät, die ja aus Fleisch, Gemüse, Obst, Nüssen, Wurzeln
> bestand, die gesündeste ist. Da kamen kein Getreide und keine
> Milchprodukte vor.

Es gibt keine "Steinzeitdiät". Die Menschen aßen regional schlicht das, was sie am einfachsten bekamen und das waren neben Wurzeln, Nüssen, Beeren auch jede Menge Grassamen, sprich Getreide. Fleisch war dabei sehr selten, denn es zu bekommen, war mit großen Gefahren und viel Aufwand verbunden. Es war zudem nur sehr kurze Zeit lagerfähig und führte ohne Konservierung häufig zu Krankheiten.

Warum diese früheren Ernährungsformen nicht zu den heute üblichen Krankheiten führten, liegt nicht an ihrer besonderen Zusammenstellung. Weder die Inuit mit ihrem hohen Fleischanteil noch die Japaner mit ihrer veganen Ernährung hatten diese Krankheiten. Der Grund liegt vielmehr darin, daß diese Völker ihre Nahrung nicht oder nur gering verarbeiteten, sie also weitgehend naturbelassen verzehrten.
Das konnte man auch weltweit beobachten: Egal welche Ernährungsform vorherrschte - die heute bekannten Zivilisationskrankheiten brachen immer dann aus, wenn die Menschen von ihrer traditionellen Ernährung abkamen und zu einer zivilisatorischen Ernährung übergingen, die durch raffinierte Kohlenhydrate, Konserven und generell stark verarbeiteten Nahrungsmitteln bestand. Wer sich näher dafür interessiert, dem sei das Buch "Gefährdete Menschheit" von Albert v. Haller empfohlen. Das Buch enthält die Aufzeichnungen von Weston Price, einem Zahnarzt, der um die ganze Welt reiste und die Auswirkungen der Ernährung auf die Gesundheit zu untersuchen und zu dokumentieren. Dort findet man diese Zusammenhänge genau beschrieben und dokumentiert.

> Ich habe jetzt die ganze Zeit immer versucht, Fleisch zu reduzieren
> und so gut wie es geht, wegzulassen, ich merke aber auch, dass ich
> nach einer gewissen Zeit dann so einen richtigen Jieper auf Fleisch
> bekomme und ich zumindest auf Hühnchen oder Pute nur schwer
> verzichten kann.

Das ist normal. Fleisch macht tatsächlich körperlich abhängig, weil es körpereigene Endorphine freisetzt bzw. enthaltene Stoffe an die entsprechenden Rezeptoren im Gehirn andocken. Das gleiche gibt es auch bei Käse, Milch, Schokolade. Da Fleisch eine B1 Quelle ist und die meisten Menschen aufgrund des Verzehrs raffinierter Kohlenhydrate unter einem permanenten B1 Mangel leiden, führt das Vermindern des Fleischanteils auch aus diesem Grund zu einem Jieper auf Fleisch. Im Rahmen einer naturbelassenen Ernährung mit (echten) Vollkornprodukten - vor allem einem Frischkorngericht - verschwindet dieser Drang sehr schnell.

> Ich würde so gern wissen, welche Ernährung denn genrell für
> den Menschen die Gesündeste ist(mal von
> Nahrungsmittelunverträglichkeiten abgesehen)???

Die Ernährung dient dazu, die Funktionsfähigkeit des Organismus aufrecht zu erhalten. Dazu verarbeitet der Organismus die Nährstoffe der Nahrung unter Verwendung der enthaltenen Vitalstoffe. Die gesündeste Ernährung ist daher zwangsläufig diejenige Ernährung, die dem Organismus sowohl alle Nährstoffe, als auch die zur Aufnahme und Verarbeitung nötigen Vitalstoffe liefert. Da die Natur es so eingerichtet hat, daß alle in der Natur vorkommenden Lebensmittel auch gleich die zu ihrer Verarbeitung nötigen Vitalstoffe mitbringen, kann die Antwort nur lauten: Die gesündeste Ernährung ist eine möglichst naturbelassene Ernährung, wie sie bspw. Bruker beschreibt.

> Kommt Fleisch darin vor??

Da es zur Gesunderhaltung des Organismus nicht notwendig ist und der Gesundheit eher abträglich ist (Denaturiertes Eiweiß, Verdrängung qualitativ besserer Lebensmittel), muß man Fleisch eher als Genußmittel ansehen, das in der Ernährung eher selten vorkommen sollte.

> Ist denn Fleisch denn wirklich so ungesund und wenn ja, warum??

Fleisch wäre unproblematisch, wenn wir es so verzehren würden, wie die Fleischfresser: Roh und ganz. Mit allen Innereien und Knochen. Das machen wir aus zwei Gründen nicht: Zum einen haben wir eine natürliche Abneigung gegen den Verzehr anderer Lebewesen, zum anderen ist unser Verdauungssystem gar nicht dafür geeignet (Zu schwache Magensäure, zu langer und zu faltiger Darm, fehlende Reißzähne, usw.). Wir verzehren nicht das ganze rohe Tier, sondern nur Teile davon und diese dann auch nicht roh, sondern erhitzt und gewürzt, so daß das Tier bzw. das Fleisch selbst in den Hintergrund tritt. Was und am Verzehr reizt sind vor allem die Gewürze und Röstaromen und nicht das Fleisch an sich.

Wir verzehren also in der Regel nur erhitztes Muskelfleisch. Nun denaturiert Eiweiß leider, wenn man es über 43°C erhitzt - es verliert seine spezifischen Eigenschaften und stellt für den Organismus eher eine Belastung als einen Gewinn dar. In Fütterungsversuchen konnte Prof. Kollath zeigen, daß Tiere, die mit denaturiertem Eiweiß gefüttert werden, krank werden, während Tiere, die mit unerhitztem Eiweiß gefüttert werden, gesund bleiben.

Das über das Fleisch zugeführte Eiweiß ist zudem artfremd. Es stellt für den Organismus daher zunächst einmal eine potentielle Bedrohung dar und ruft das Immunsystem auf den Plan - Fleisch ist eine Belastung für das Immunsystem und den Eiweißstoffwechsel. Das zeigt sich auch bei vielen Krankheiten, bei denen der Eiweißstoffwechsel eine Rolle spielt, bspw. bei Ekzemen wie Neurodermitis, bei Infektanfälligkeit, Allergien oder rheumatischen Erkrankungen. Diese Krankheiten bessern sich deutlich, wenn man auf artfremdes tierisches Eiweiß verzichtet.

Ein weiterer nachteiliger Aspekt ist recht trivialer Natur: Je mehr Fleisch man verzehrt, umso weniger Raum bleibt in der Ernährung für gesündere Lebensmittel.
 
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14.04.08
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FLEISCH- ja oder nein???

Hallo Micky,

> Zur Zeit esse ich aber immer noch viel Kohlenhydrate und komme auch
> sehr oft in die Unterzuckerung,

Du ißt raffinierte Kohlenhydrate - das ist das Problem.

> will aus diesem Teufelskreislauf aber unbeding heraus,
> aber das wird wohl schwer für mich werden.

Es ist relativ einfach: Meide alle raffinierten Kohlenhydrate und ersetzte sie durch echte(!) Vollkornprodukte. Dazu täglich ein Frischkorngericht und nach ein, zwei Wochen wirst du dich fragen, wieso du jemals so einen Drang zu Süßigkeiten hattes.

> Ich habe eigentlich ständig Hunger, weiß nicht, woran das liegt.

Minderwertige Nahrung liefert dem Organismus nicht alle Vitalstoffe, die zur Verarbeitung der Nahrung nötig sind. In Folge löst der Organismus Hunger aus, um die Vitalstoffe zu bekommen. Simpler ausgedrückt: Minderwertige Nahrung macht eben nicht satt. Nimm ein Brötchen als Beispiel: Bei einem normalen Weißmehlbrötchen vom Bäcker kannst du locker drei, vier essen. Bei einem Vollkornbrötchen bist du spätestens nach dem zweiten pappsatt.

Hunger kann aber auch lebensbedingte Ursachen haben: Manche Menschen kompensieren bspw. Frust oder Kummer durch Essen. Es ist dann eher ein seelischer Hunger, den sie versuchen mit Nahrung zu stillen.

Und natürlich kann Hunger durch Schadstoffe in der Ernährung verursacht werden, die künstlich den Organismus manipulieren. Bspw. Geschmacksverstärker, Aromen oder auch die Zusätze in Nahrungsmitteln, die den Speichelfluß künstlich anregen...
 
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14.01.09
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FLEISCH - ja oder nein?

Hallöchen,



Ich würde so gern wissen, welche Ernährung denn genrell für den Menschen die Gesündeste ist(mal von Nahrungsmittelunverträglichkeiten abgesehen)???
Kommt Fleisch darin vor??
Ist denn Fleisch denn wirklich so ungesund und wenn ja, warum??
Mich würde eure Meinung wirklich sehr interessieren!!
liebe Grüße, Micky:wave:

Grüezi Micky
Fleisch ist generell nicht ungesund und wird von unserem Körper auch gebraucht, besonders schon des Vitamin B12 wegen.
Allerdings sollte man den Fleischkonsum schon kontrollieren. Ich selber halte es wie zu Grossmuters Zeiten: Höchstens 2 x pro Woche Fleisch, so um die 80 bis 100 Gramm. Dafür noch 2 x pro Woche Fisch (Mittwoch + Freitag)
Das Problem heute ist, dass 90% der Bevölkerung übersäuert ist. D.h. das Blut hat einen Ph-Wert unter 7.
Dem kann man schon alleine mit der Ernährung Gegensteuer geben.
Faustregel ist, pro Tag 2/3 Lebensmittel im basischen Bereich (Früchte, Gemüse) 1/3 alles Andere.
Achtung: Zitrusfrüchte verstoffwechseln sich, mit Ausnahme von Zitrone, säurend.

Hände weg von Vollkornprodukten, Pasta usw. Wenn Brot, dann möglichst Kartoffelbrot oder Dinkelbrot. Pasta kannst Du ersetzen mit Dinkel- oder Maispasta, im Reformhaus erhältlich.
Milchprodukte sind sämtliche säuernd. Lediglich Rahm und Butter sind neutral.

Beim Öl sind Sonnenblumen- und Olivenöl neutral, alle Anderen bewegensich im säuernden Bereich.


Hier ein Beispiel, was ich so esse:

Frühstück: 1 Banane, 1 Kiwi (sehr reich an Vitamin C), 1 Apfel oder/und 1 Birne. Meist schneide ich Alles in kleine Stücke, geb es in einen Suppenteller, überstreue es mit Kokosflocken oder Mandelsplitter, giesse ca. 1 dl. Halbrahm darüber. Als Getränk habe ich den früher zu mir genommenen Kaffee mt reinem Wasser Marke "Hahnenburger" ersetzt.

Den Kaffe, bis zu zwei Tassen pro Tag, nehme ich zum "Znüni".-

Mittagessen besteht aus Salat, was auch immer es gerade zu kaufen gibt, viel Gemüse und meistens Kartoffeln (ist eine dankbare Knolle, es lässt sich viel damit machen) oder Mais. Da hat die Fantasie Vortritt.

Zum Abendessen habe ich meist eine noch gekochte, ungeschälte Kartoffel irgendwo in der Küche, die ich dann zusammen mit etwas Käse esse.

Niemals jedoch sollte man am Abend Salate und/oder Früchte essen. Beides benötigt mindestens 2 Std. im Magen zum Verdauen und ist somit auf die Nacht zu schwer.

Alkohol trinke ich pro Woche ein bis zwei mal ein Glas Rotwein.

Seit ich diese Ernährungsphylosophie durchführe, bin ich wesentlich gesünde als früher. Ich mache das seit mitte August 2008 und werde von meinem Hausarzt diesbezüglich tatkräftig unterstützt. Ab und an bekomme ich von ihm auch mal ein Rezeptchen, er kocht selber gerne :)

Wenn Du mehr wissen willst, kann ich Dir das Buch Nie wieder sauer von Frau Dr. med. Christiane May-Ropers, ISBN 978-3-7766-1984-3, empfehlen.

Was man allerdings nicht tun sollte: Aus dem Ganzen eine Religion machen. Zwischendurch eine Ernährungssünde muss nicht gebeichtet werden :klatschen

Und wenn Fragen auftauchen - ich bin ja seit heute auch in diesem Forum :cool:

Grüessli
Athos
 
Beitritt
10.02.08
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FLEISCH - ja oder nein?

Wir haben die für uns gesündest Ernährung so "entwickelt".. also ich und meine Familie:

viel Gemüse, regelmäßig aber nicht viel Obst.
Immer etwas Kohlenhydrate dabei, aber Vollkorn und nicht in Form von
Zucker.
Also zu fast jeder Mahlzeit etwas vollkornreis, oder Vollkornnudel, oder Kartoffeln oder Brot, Amaranth, Hirse, Quinoa etc.
Und bei jeder Mahlzeit ist etwas Eiweiß dabei:
Hülsenfrüchte als Eiweißlieferant: Linsen, Bohnen, Tofu.
Oder Nüse und Samen: Mandeln, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne.
z.B. 1 Apfel + Mandeln als Zwischenmahlzeit
Fleisch ja, aber von bester Qualität und nur ca. 3x die Woche. Meist ist
Hühnchen vom Biobauern, oder Rind oder Pute. Aufs Brot Putenschinken.
2x die Woche essen wir Fisch - meist Lachs oder Pangasius
Weiße Mehle und Zucker wird vermieden wo es geht.
Und Milchprodukte versuchen wir auf ein Mindestmass zu reduzieren.
Ebenso versuchen wir auf industriell gefertigtes Brot zu verzichten.
Kaufen entweder Dinkel/Roggenbrot beim Bauern oder backe es selbst.
 
Beitritt
14.01.09
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FLEISCH - ja oder nein?

Wir haben die für uns gesündest Ernährung so "entwickelt".. also ich und meine Familie:

Klingt gut - Ob Früchte oder Gemüse ist eigentlich Nebensache, wichtig ist lediglich, dass viel davon auf den Tisch kommt.
Da meine Frau ein Gemüsemuffel ist, bediene ich mich zum Frühstück, zwischendurch und spätestens bis 16:00 Uhr mit Früchten, die ich jedoch explizit nach Inhaltsstoffen aussuche.

Im Prinzip muss Jeder für sich selbst den für ihn richtigen Weg finden - Deine Phylosophie ist m.E. auf dem besten Weg zu einem gesunden Leben.

Salz verwende ich lediglich unjodiert als Meersalz. Wusstest Du, dass jodiertes Salz, wie es bei uns verkauft wird, radioaktiv ist? Schizophren - einerseits kämpft "man" gegen die Radioaktivität an, andererseits vergiftet man die Menschheit damit über die Ernährung.

Zucker - da kauf ich Rohzucker oder, wenn ich mal im Reformhaus bin - Rohrohzucker.

Nun, für Tips bin ich immer zu haben, besonders dann, wenn es für mich noch Niemandsland ist :zwinkern:

Grüessli
Athos
 
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04.10.07
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FLEISCH - ja oder nein?

WOW,

viele vielen Dank für eure ausführlichen Antworten.
Habe mich sehr gefreut.


Egal welche Ernährungsform vorherrschte - die heute bekannten Zivilisationskrankheiten brachen immer dann aus, wenn die Menschen von ihrer traditionellen Ernährung abkamen und zu einer zivilisatorischen Ernährung übergingen, die durch raffinierte Kohlenhydrate, Konserven und generell stark verarbeiteten Nahrungsmitteln bestand.

Hallo Joachim,

das klingt wirklich sehr logisch und genau das war nämlich immer das, was ich nicht verstanden habe...manchmal wird Fleisch total vertreufelt, obwohl man weiß, dass z.B. die Eskimos damit gesund leben, dann ist wieder das schlecht und dann das...aber ich denke, dass es wirklich die stark verarbeiteten Lebensmittel sind, die uns krank machen...
du sagst ja auch, dass Fleisch prinzipiell gesund wäre, wenn wir es roh verzehren würden mit Allem drum und dran,aber dann auch von freilebenden Tieren(obwohl wir das wohl wirklich nie machen würden)...mir ist durch deine Antwort nur nocheinmal klar geworden, dass viele Lebensmittel erst durch unsere industrielle Verarbeitung ungesund werden und ganz klar ist das ja auch beim Zucker, bei den Weißmehlen etc.

> will aus diesem Teufelskreislauf aber unbeding heraus,
> aber das wird wohl schwer für mich werden.

Es ist relativ einfach: Meide alle raffinierten Kohlenhydrate und ersetzte sie durch echte(!) Vollkornprodukte. Dazu täglich ein Frischkorngericht und nach ein, zwei Wochen wirst du dich fragen, wieso du jemals so einen Drang zu Süßigkeiten hattes.

ich werde das jetzt wieder angehen.
Nur bei dem Frischkornbrei hatte ich ziemliche Probleme damals mit dem Magen-Darm bekommen, der hat alles ziemlich gereizt bei mir(Übelkeit, Krämpfe).
Ich habe aber sowieso noch ziemliche Probleme mit dem Darm und ich hoffe, dass ich ihn aber irgendwann vertragen kann...!

Joachim, ich danke dir für die ganzen Informationen, das hat mir wirklich geholfen:)

liebe Grüße, Micky
 
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23.01.07
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FLEISCH - ja oder nein?

Franzosen essen fast nur Weißbrot und sind auch nicht kränker
 
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Beitritt
04.10.07
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FLEISCH - ja oder nein?

@Athos und Salima,

danke, dass ihr mir aus eurer Ernährung mal einen kleinen Ausschnitt aufgeschrieben habt.

Athos, schön, dass du da schon eine Besserung festgestellt hast, wenn du dich so gesund ernährst!
Darf ich dich fragen, welche Verbesserungen du genau festgestellt hast??

Aber wieso meinst du Hände weg von Vollkorn??
Wegen der Übersäuerung?
Ich habe auch schon gelesen, dass Dinkel eher basenbildend wirken soll im Gegensatz zu Weizenvollkorn!
Oder aus welchem Grund hast du das geschrieben?

Danke dir für deine Buchtipp!
liebe Grüße
 
Beitritt
14.01.09
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FLEISCH - ja oder nein?

@Athos und Salima,

danke, dass ihr mir aus eurer Ernährung mal einen kleinen Ausschnitt aufgeschrieben habt.

Athos, schön, dass du da schon eine Besserung festgestellt hast, wenn du dich so gesund ernährst!
Darf ich dich fragen, welche Verbesserungen du genau festgestellt hast??

Aber wieso meinst du Hände weg von Vollkorn??
Wegen der Übersäuerung?
Ich habe auch schon gelesen, dass Dinkel eher basenbildend wirken soll im Gegensatz zu Weizenvollkorn!
Oder aus welchem Grund hast du das geschrieben?

Danke dir für deine Buchtipp!
liebe Grüße

Nun, ich bin weniger müde, benötige weniger Schlaf (früher 9 bis 12 Std, heute 5 bis 7 Std), bin aufgestellt und zu Schabernack aufgelegt, meine Haut ist nicht mehr so trocken, mein Stuhlgang regelmässig und so, wie es sich die Mediziner bei allen Patienten wünschen und all meine Bekannten wundern sich, dass ich plötzlich so gut aussehe :sleep:

Vollkorn belastet die Verdauung und verstoffwechselt sich säurend. Dinkel ist hier nun echt der bessere Weg. Es gibt ja soviele Dinkelprodukte :)
Selten zu finden und nur in gewissen Reformhäusern, sind auch Pasta aus Mais. Die schmecken fantastisch, sind basisch, wie Mais an sich ja auch.
Übrigens: Mit Reis sollte man auch eher zurückhaltend sein. Auch dieser verstoffwechselt sich,wie die Weizenprodukte, säurend. (Darum haben die Chinesen Schlitzaugen und sind gelb :traurig: )

Noch ein Wort zu den Eiern:
Mhr als zwei Eier pro Woche sollten nur Personen essen, die vermehrt körperliche Anstrengung haben. Z.B. Sportler, Schwerarbeiter, Raumkosmetikerinnen usw. Für Bürogummis reichen 2 Eier pro Woche.

Vielleicht fällt mir später ja noch mehr ein - im Moment hast Du nun was zum überdenken. Nimm es aber cool und lass Dir nicht den Schlaf rauben :babyisst:

Grüessli
Athos
 
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FLEISCH - ja oder nein?

Salz verwende ich lediglich unjodiert als Meersalz. Wusstest Du, dass jodiertes Salz, wie es bei uns verkauft wird, radioaktiv ist? Schizophren - einerseits kämpft "man" gegen die Radioaktivität an, andererseits vergiftet man die Menschheit damit über die Ernährung.

Zucker - da kauf ich Rohzucker oder, wenn ich mal im Reformhaus bin - Rohrohzucker.

Nun, für Tips bin ich immer zu haben, besonders dann, wenn es für mich noch Niemandsland ist :zwinkern:

Grüessli
Athos

Vergiss den Rohzucker oder den Rohrohrzucker. Das Zeug ist nicht besser als der Weiße Zucker. Ich bin was Zucker angeht ein lebendes Diagnosegerät. Von allen Arten Raffinerten Zuckers bekomme ich Zahnschmerzen, die Zahnärzte wissen nicht warum. Das einzige was geht ist Vollrohrzucker! Den erkennt man an seinem Geruch, er riecht stark nach Malz und schmeckt auch pur sehr gut.

Wo hast du eigendlich das her, das Jodiertes Salz Radioaktiv ist? Das höre ich jetzt zum ersten mal, zutrauen tue ich der Bande mittlerweile alles. Allein wenn ich daran denke aus welchen Quellen das Jod kommt wird mir schon schlecht. Deshalb habe ich mir mal ein paar Kilo Brocken Steinsalz besorgt, die werden dann nach bedarf zerkleinert.

grüße
Anubix
 

Binnie

FLEISCH - ja oder nein?

Franzosen essen fast nur Weißbrot und sind auch nicht kränker
Das meinst du jetzt aber nicht im Ernst, oder ? ;)

Zum Thema Fleisch und auch sonst in Bezug auf Ernährung, usw. halte ich diesen Artikel hier für sehr gut: Dr Jacobs Institut - RegEnergetik/Säure-Basen

Prof. Lothar Wendt wies außerdem nach, dass ein erhöhter Konsum von tierischem Eiweiß zu Ablagerungern in den Kapillaren, im Bindegewebe und anderen Strukturen führt: https://www.torstenengelbrecht.com/artikel_wissenschaft/9_krank.pdf

Zu viel tierisches Eiweiß ist außerdem schlecht für die Nieren und kann zu Gicht führen.

Ich selber hatte die letzte Zeit jedoch wieder "zaghaft" begonnen Fleisch zu essen, weil man ja sagt, dass eine gewisse Menge für die B12-Verfügbarbarkeit unerlässlich sei, und gerade auch Leber viele wichtige Spurenelemente, usw. enhält. Die Rechnung bekam ich prompt, als ich mein Blut neuerdings im Dunkelfeld begutachten lies: es war u.a ziemlich verseucht mit Thrichomonaden. :eek: Also, doch wieder zurück zu den Eiern und eben ansonsten Linsen, Hirse, Bohnen, usw.
 
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14.04.08
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FLEISCH - ja oder nein?

Hallo Micky,

> das klingt wirklich sehr logisch und genau das war nämlich immer das,
> was ich nicht verstanden habe...

So ging mir das früher auch. Mit dem Wissen im Hinterkopf, daß es vor allem auf die Naturbelassenheit (und damit auf den Vitalstoffgehalt) der Nahrung ankommt, versteht man bspw. auch, warum bestimmte Ernährungsformen 'funktionieren' und andere nicht. Die Trennkost bspw. 'funktioniert' bei Übergewicht nicht deshalb, weil man brav Eiweiß von Kohlenhydraten trennt, sondern schlicht deshalb, weil in der Trennkost raffinierte Kohlenhydrate gemieden werden und stattdessen viel Frischkost empfohlen wird.

> manchmal wird Fleisch total vertreufelt, obwohl man weiß, dass z.B.
> die Eskimos damit gesund leben,

Das muß man aber etwas relativieren. Zwar waren die Inuit vergleichsweise sehr gesund, aber der hohe Anteil an tierischem Eiweiß forderte seinen Tribut in Form einer der höchsten Osteoporoseraten der Welt. Die heute typischen ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten hielten aber erst Einzug, nachdem die Inuit auf das "Lagerfutter" der Weißen übergingen. Weston Price hat das in dem genannten Buch sehr ausführlich beschrieben. Die Inuit verzehrten übrigens nicht ausschließlich Fleisch. Zu ihrer Ernährung gehörten auch Beeren, Wurzeln und andere pflanzliche Nahrung, bspw. der Mageninhalt erlegter Tiere.

> aber ich denke, dass es wirklich die stark verarbeiteten Lebensmittel
> sind, die uns krank machen...

Tatsächlich verursachen die stark verarbeiteten und dadurch vitalstoffarmen Nahrungsmittel sogar rund 80% der heute üblichen Krankheiten, darunter Krankheiten wie Diabetes, Rheuma, Arthrosen, Herzinfarkt, usw...

> du sagst ja auch, dass Fleisch prinzipiell gesund wäre, wenn
> wir es roh verzehren würden mit Allem drum und dran,

...und wenn wir Fleischfresser wären, was wir aber nicht sind. Wir sind von Natur aus Früchte- und Samenesser, was sich unter anderem daran zeigt, daß unser Speichel im Gegensatz zu reinen Fleischfressern Amylasen enthält, die zur Verdauung von Kohlenhydraten notwendig sind.

> Nur bei dem Frischkornbrei hatte ich ziemliche Probleme damals mit
> dem Magen-Darm bekommen, der hat alles ziemlich gereizt bei
> mir(Übelkeit, Krämpfe).

Es gibt eine Unverträglichkeitsreaktion, die leider oft ignoriert wird oder einfach nicht bekannt ist: Fabrikzucker macht Vollkornprodukte (und Frischkost) unverträglich. Das führt dann zu diversen Unpäßlichkeiten und Beschwerden. Man muß den Fabrikzucker (zu dem ja nicht nur der normale Haushaltszucker gehört) komplett aus der Ernährung werfen.

Außerdem muß sich die Darmflora erst auf die ungewohnten faserreichen Vollkornprodukte einstellen, das dauert 6-8 Wochen. Danach verträgt man sie problemlos, dafür verträgt man dann keinen Fabrikzucker mehr.. ;)
 
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14.04.08
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FLEISCH - ja oder nein?

Hallo Tobi,

Franzosen essen fast nur Weißbrot und sind auch nicht kränker

Es gibt aus gesundheitlicher Sicht keinen Unterschied zwischen dem Weißbrot der Franzosen und dem in Deutschland üblicherweise verzehrten Brot. Es handelt sich fast ausschließlich um Backwaren aus Auszugsmehl. Es gibt nur sehr, sehr wenige Bäcker in Deutschland, die echtes Vollkornbrot backen. So gesehen ist gar nicht zu erwarten, daß die Franzosen kränker sind.
 
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