Erstverschlimmerung nach Einnahme Vitamin D?

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02.10.10
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Hallo Hans,

interessant, Deine Messungen. Aber warum bleibst Du dann nicht knapp unter 35 bzw. 33? Eben über den empfohlenen 30, so dass es Dir dabei noch gut geht?
Die Dosis ist ja "nichts" in dem Sinne, dass damit längerfristig der Spiegel weiter absinken wird. Gut, bald kommt der Sommer und damit bekommst Du über mehr Sonne auch mehr Vit. D. Aber dann würde ich vielleicht eher im Sommer weniger, im Winter mehr supplementieren...
Dass der März-Wert wg. der Sonne höher war, glaube ich auch nicht.

Viele Grüße
 
wundermittel
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20.09.14
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Aber warum bleibst Du dann nicht knapp unter 35 bzw. 33? Eben über den empfohlenen 30, so dass es Dir dabei noch gut geht?
Im Sommerhalbjahr scheidet das aus, weil ich sich die Vitamin D-Zufuhr aus Sonnenlicht so schwer kontrollieren lässt. Da gelingt es mir nur mit Ach und Krach unter 33/34 zu bleiben.
Und im Winterhalbjahr brach meine AP, bzw. mein Stoffwechsel jedesmal stark ein, wenn ich die tgl. Dosis um 25% erhöht habe. Irgend etwas im Stoffwechsel scheint dann überlastet zuwerden.
Die Dosis ist ja "nichts" in dem Sinne, dass damit längerfristig der Spiegel weiter absinken wird.
Mit einem 25OH-Spiegel von 24 bis 32 liege ich im Jahresschnitt immer noch weit besser als die Mehrheit der mitteleurop. Bevölkerung. Insofern kann ich damit gut leben. Außerdem muss das ja nicht für immer sein.
Gut, bald kommt der Sommer und damit bekommst Du über mehr Sonne auch mehr Vit. D.
Wie schon oben beschrieben, muss ich im Sommer sonnen- bzw. UV-abstinent leben, damit der 25OH nicht über 34 µg/l steigt.
Aber dann würde ich vielleicht eher im Sommer weniger, im Winter mehr supplementieren...
Wie gesagt, bei 4-tgl. Supplementierung scheint mein Stoffwechsel nicht mehr Vitamin D zu verkraften. Und im Sommer schwankt der "natürliche" Vitamin D-Spiegel zu stark.

Grüße
Hans
 
regulat-pro-immune
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07.05.09
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Hallo Oregano,

besten Dank für das Einstellen des Videos.

Man kann also gute Vitamin D3-Werte haben, aber das hilft bei gleichzeitig hohem Verzehr phosphathaltiger Lebensmittel nicht weiter,

weil Vitamin D3 bei zuviel Phosphat nicht in das aktive 1,25 Vitamin D umgewandelt werden kann.

Der Grund für die gestörte Umwandlung ist FGF23, dass durch Phosphatzufuhr erhöht wird und das ab einer bestimmten Menge an Phosphat das Enzym 1Alpha-Hydroxylase hemmt. Dieses Enzym ist jedoch für die Umwandlung von 25-Vitamin D3 in 1,25 Vitamin D verantwortlich. Interessant!

Das Fazit von dem Vortrag lautet also: Esst weniger phosphathaltiges, damit FGF nicht zu hoch wird und Ihr lebt länger und Eure Versorgung mit aktivem Vitamin D ist nicht gehemmt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Cytochrom_P450_27B1

1α-Hydroxylase) ist ein Mitglied der Cytochrom P450-Enzym-Superfamilie. Es hydroxyliert das Prohormon 25(OH)Vitamin D3 zu 1,25(OH)2Vitamin D3 und aktiviert es so

Das codierende Gen liegt im Chromosomenabschnitt 12q12.1-q13.3. Ein Defekt dieses Gens führt zu der Vitamin-D-abhängigen Rachitis Typ 1 (siehe Rachitis), die mit dem Enzymprodukt Calcitriol 1,25(OH)2D3 (1,25-Dihydroxycholecalciferol, auch Vitamin-D3-Hormon) therapiert werden muss.

Über die Ernährung zuviel an Phosphat aufzunehmen, ist nicht schwer, weshalb von einem zu hohen FGF-Wert wahrscheinlich relativ viele betroffen sind.

Sollten die, die zuviel Phosphat über die Ernährung aufnehmen oder/und zu dick sind oder bereits an damit verbundenen Krankheiten wie Herz-Kreislaufkrankheiten, Linksherzhypertrophie, Artheriosklerose und Osteoporose leiden, dann außer einer phosphatarmen Diät auch (so wie die mit dem Gendefekt) eher mit Vitamin D2 statt Vitamin D3 supplementieren ?

Eine Vitamin D3 Supplementierg ist nach Aussage des Prof. Bertold Hocher offensichtlich eher schlecht, da durch Vitamin D3 der FGF-Faktor erhöht wird (was ziemich negativ ist).

Hier was zu pflanzlichen Vitamin D. Wäre das die bessere Alternative?

https://www.vitamind.net/vitamin-d3/vitamin-d3-vs-vitamin-d2/

viele Grüsse
 
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07.05.09
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Möchte auf meine Frage, ob pflanzliches Vitamin D die bessere Alternative wäre, noch ergänzen:

Pflanzliches Vitamin D2 wird vor allem in Pilzen gebildet, aber nur dann, wenn sie dem Sonnenlicht ausgesetzt werden. In dem Artikel unten wird darüber berichtet.

https://www.ernaehrungs-umschau.de/...kungsweise-effizienz-und-umsetzung-in-europa/

Allerdings habe ich auch gelesen, dass die D3-Speicher durch die Supplementierung mit D2 stark abnehmen sollen. Also dann vielleicht beides gleichzeitig nehmen?? Die meisten Pilze, die man kaufen kann, entstammen aber derzeit wohl (leider) eher dunkel gehaltenen Zuchtstationen.

Raimund von Helden schreibt zu 25-Vitamin D3 und 1,25 Vitamin D3 in seinem Buch (Osteoporose als Folge fehlerhafter Ernährung):

Bei niedrigem Vitamin-D-Spiegel befindet sich kein aktives 1,25 D3 im Blut, weil von der Leber alles in Speicher Vitamin D3 umgwandelt wird. Erst ab einem Schwellenwert von 40 ng/ ml steigt der Gehalt an aktivem Vitamin D3 im Blut an.


viele Grüsse
 
Beitritt
25.09.13
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Bringt es was in der Sonne selbst in Scheiben geschnittene Pilze zu trocknen?

Ich habe mal versucht, ganze Pilze in die Sonne zu stellen. Danach schmeckten sie aber nicht mehr so gut, somit keine Lösung.

Evtl gibt es sonnengetrocknete Pilze zu kaufen?
 
regulat-pro-immune
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25.09.13
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Interessant.
Ich hatte meine Pilze zu lange in der Sonne. 15 min ist eine kurze Zeit und könnte in die Vorbereitungszeit integriert werden, wenn dann gerade dort die Sonne scheint, wo man sie hinstellen könnte.

Für die Idee eigener sonnengetrockneter Pilze, könnte ich an einem heißen Sonnen-Sommertag eine größere Menge Pilze kaufen und dann auf einem Maschdraht in dünnen Scheiben in praller Sonne trocknen.
Vielleicht aber doch das Prinzip erstmal mit kleinerer Menge testen.

Oder braucht es immer die Lamellen zur Bildung von vitamin D?
 
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