Quantcast

Ernährung / Über- und Untergewicht

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.538
Kuklinski empfiehlt bei nitrosativem Stress und der dadurch ausgelösten Mitochondropathie, den Kohlenhydratkonsum sehr einzuschränken, da er wegen der gestörten Verwertung zu einem permanenten Hunger- und Unterzuckerungszustand führt. Oft kommt es nach K. durch hohe Kohlenhydratzufuhr zu einer Gewichtszunahme, bei "schwereren" Formen aber u.U. zu einer drastischen Gewichtsabnahme!!! Es sei eine höhere Fett- und Eiweißzufuhr nötig, im letzteren Fall sogar die Deckung von 50-60% der Kalorienzufuhr über Fett.

Aus: Kryptopyrrolurie, nitrosativer Stress und Mitochondropathie
Das ständige Hungergefühl zwingt Betroffene zu essen, Kohlenhydrate blockieren jedoch häufig zusätzlich die Energieerzeugung (Pyruvatdehydrogenase-Defizit in den Mitochondrien), so dass ständiger Esszwang das Energiedefizit nicht korrigiert, sondern eher verstärkt. Energieträger aus Kohlenhydraten können nicht verwertet werden, führen eher zu einer zwangsläufigen Fettsynthese, während Eiweiße und Fettsäuren energetisch besser verwertet werden können, da sie über das Acetylcoenzym A in den Zitronensäurezyklus eingeschleust werden können. Klinische Folge ist die Neigung zu erhöhtem Fettansatz, chronischer Hunger, chronische Unterzuckerungssituationen und Neigung zu erhöhten Cholesterinwerten.
Aus: www.kpu-berlin.de/For_Neu_Kuklinski_3.html
Leichtere Mitochondropathien führen zu Übergewicht, Blutlipid- und Blutdruckerhöhung sowie zu Diabetes mellitus Typ II. Bei schweren Verlaufsformen ist der Gewichtsverlust rapide, obwohl ein- bis zweistündig gegessen wird.
Tierische und pflanzliche Fette können energetisch verwertet werden, Kohlenhydrate schlecht. 50 bis 60 % der Gesamtenergien sollten bei schweren Formen als Fett konsumiet werden (Butter, Sahne, pflanzliche, tierische Fette).

Ich bin immer sehr schlank gewesen, habe aber in den letzten 15 Jahren noch 8-9 Kilo abgenommen, die ich immer auf den Reizdarm bzw. "geringgradige" chronische Darmentzündung* und die vielen Nahrungsmittelallergien (20 vom Typ I) und -unverträglichkeiten (u.a. LI und HI) führte. Meine Erfahrungen mit Kuklinskis Aussagen:
  1. Je mehr Kohlenhydrate, desto mehr Unterzuckerungszustände und "zwanghafte" Nahrungszufuhr (weil ich sonst umkippe - teils schon nach 2 Stunden)
  2. 1 Ei oder 3 Bissen Hähnchenkeule sättigt mehr und länger als 2 Scheiben Brot
  3. Auch 500 kcal pro Tag zusätzlich in Form von Kohlenhydraten (Dinkel-Mandel-Kekse) über längere Zeit bringen keinerlei Gewichtszunahme
  4. 1/2 bis 1 Becher Sahne pro Tag bringen nach einigen Wochen eine Gewichtszunahme von 3-4 kg
  5. ca. 100 g Cashewkerne bringen schon nach einer Woche eine Gewichtszunahme von 3 kg
  6. Dies beruht erstmal nur auf einem Tag Beobachtung: Radikale Einschränkung der Kohlenhydratzufuhr -> nachts kaum Darmprobleme (die habe ich sonst IMMER!)
Leider, leider sind die beiden "Fettbömbchen" aus 4. und 5. für mich auf Dauer nicht praktikabel... mein Magen und Darm rebellieren dann irgendwann, von der Sahne wird mir teils übel, die Cashews machen Bauchweh. - Nummer 6 kann wohl auch auf Candida hinweisen...

Was habt Ihr für Erfahrung mit der Ernährung?

Gruß
Kate

Noch 2 Links zur Fettzufuhr:
https://www.dr-kuklinski.info/publikationen/blutfette.pdf
https://www.dr-kuklinski.info/publikationen/nahrungsfett.pdf

* Meine "geringgradige" chronische Entzündung und lymphatische Hyperplasie ("Lymphozyten-Anhäufungen") in einigen Dickdarmabschnitten sowie im terminalen Ileum (letzter Dünndarmabschnitt) wurde 2002 durch Biopsien festgestellt. Makroskopisch schien der Darm gesund. Ausgeschlossen wurden: Sprue, Colitis ulzerosa, Non-Hodgin-Lymphom. Die Untersuchungsergebnisse haben für die Schulmedizin keinerlei Krankheitswert, meine Symptome seien nicht dadurch erklärbar! --- Das ist so ein Punkt, wo ich die Schulmedizin nicht verstehe: Chronische Entzündung - wie "geringgradig" auch immer - als Normalzustand? Ich denke, das sagt immer etwas aus, belastet das Immunsystem, kann der Beginn von Schlimmerem sein. Empfohlen wurde mir die strikte Meidung von Nahrungsallergenen, was ich auch durchgeführt habe. Die Darmprobleme wurden auch etwas besser dadurch, der Gesamt-IgE sank... aber trotzdem bin ich noch etwas dünner geworden und fühle mich wie "am Verhungern".
 

Lukas

Also ich kann das eigentlich alles so bestätigen.

Ich habe ja jahrelang vegetarisch, teils (nahezu) vegan gelebt... es bekam mir absolut nicht gut! Es könnte natürlich durchaus an den Kohlenhydrate gelegen haben...

Die für mich bekömmlichste Ernährung ist ein Stück Geflügel (das einzige Fleisch, das ich esse) und ein gemischter Rohkostsalat dazu. Am liebsten mache ich Bio-Hähnchenbrust in die Auflaufform, ein Glas gluten- und lactosefreie Tomatensauce (Zwergenwiese o.ä.) dazu, das Ganze etwa 30 Min. bei 180 Grad in den Ofen. Dazu einen großen gemischten Salat aus z.B. Kopfsalat, Salatgurke, rote Paprika und meine selber gezogenen gemischten Sprossen. Außerdem etwas Saatenmischung dran. Dazu verschiedene hochwertige Öle, ganz wenig Apfelessig und etwas von der angesetzten Himalaya-Salz-Sole. Keine weiteren Gewürze. Das schmeckt total lecker, sättigt und der Stuhlgang danach ist der beste, den ich mir wünschen könnte! Und das nach weit über einem Jahrzehnt tgl. wasserfallartigem Durchfall! Und außerdem OHNE irgendwelche Probiotika einzunehmen, ohne die ich früher überhaupt nicht ausgekommen bin. Gebläht allerdings bin ich auch mit dieser Ernährung...

Die Hähnchenbrust reicht dann für zwei Mal essen, und meist esse ich die zweite Hälfte dann mitten in der Nacht kalt mit dem sich noch in der Auflaufform befindlichen Rest der Tomatensauce. Danach schläft es sich einigermaßen "gut", was nach Kohlenhydratverzehr überhaupt nicht geht.

2005 war bislang das Jahr, in dem ich die meisten Ohnmachtsanfälle hatte. Meist etwa eine Stunde nach dem Essen. Ich hatte damals oft große Portionen an Kohlenhydrate gegessen. Reispfannen, Kartoffeln, Nudelpfannen... immer auch mit viel Gemüse... so gut wie nie Fleisch, selten mal Fisch.

Das mit der schnellen Verdauung stimmt auch. Selbst Fleisch liegt - gut verdaut - nach etwa vier bis sechs Stunden wieder in der Schüssel. Es ist sicherlich besser, wenn es gut verdaut und in guter Form ausgeschieden wird anstatt unverdaut in wässriger Form, aber die Nährstoffaufnahme leidet bei dieser zu schnellen Darmpassage wohl schon ganz ordentlich. Auch bei meinen bisherigen Darm- und Stuhluntersuchungen war immer die Rede von "sehr beschleunigter Darmpassage"... es kommt sicher nicht von ungefähr, dass solche Personen zwingend auf gut und v.a. schnell resorbierbare Nahrungsergänzungen angewiesen sind, um den Organismus vor der chronischen Mangelversorgung an Vitalstoffen zu bewahren. Leider - so auch in meinem Fall - erkennt man diese Notwendigkeit manchmal erst sehr spät.

Ich merke übrigens 100 Gramm Nüsse auch sehr schnell. Spätestens am dritten Tag in Folge. Es ist kaum zu glauben, wie schnell sich da Bauchfett bildet, selbst, wenn ich insgesamt kalorienmäßig nicht im Zunehmbereich liege. Andererseits kann ich mich ja kaum bewegen und habe somit keinen besonders hohen Umsatz. Bei Fleisch allerdings nehme ich nicht zu, selbst wenn ich 300 g auf einmal esse und dazu eine Riesenschüssel Salat mit viiieeeel Öl.
Kohlenhydrate machen auch fett, und irgendwie wirkt man aufgeschwemmt.

Leider, leider ist diese o.g. für mich bekömmliche (Bio-)Ernährung (konventionelles Fleisch kommt für mich nicht in Frage) so extrem teuer, dass ich einfach dazu gezwungen bin, immer wieder auf Kohlenhydrate zurückzugreifen. Und immer dann kommt es wieder zu Problemen, die man sich sonst wirklich ersparen könnte. Und ich habe eigentlich ohne diese wirklich schon genug am Hals.

Grüße
Lukas
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.538
Hallo Lukas,

danke für den interessanten Bericht! Inklusive dem Hähnchenbrust-Rezept :) Das klingt so einfach, dass selbst ich das mal versuchen könnte (sofern der Backofen dabei nicht allzu sehr bespritzt wird :eek: ) Bisher habe ich mir die Hähnchenbeine faul fertig vom Bioladen geholt. Ein Problem ist die Tomatenmenge, aber ich hoffe, dass meine HI nochmal besser wird. EINE Tomate am Tag geht schon.

Du hast mir noch eine gute Anregung gegeben. Ich hatte in den letzten Jahren das Gefühl, dass ich große Rohkostmengen nicht mehr so gut vertrage (früher ging das super und schüsselweise). Aber vielleicht liegen meine Beschwerden tatsächlich wesentlich an den konzentrierten Kohlenhydraten. Am schwersten wird es mir sicher fallen, die Kartoffeln zu reduzieren, denn ich liebe Kartoffeln... und kriege sie auch noch runter, wenn mir übel oder flau ist. Andererseits kann so ein Rohkostsalat ja auch sehr lecker sein, man kann zusätzlich noch Oliven reintun oder ein bisschen Feta (kleine Mengen davon sind ab und zu ok für mich). Mit Essig habe ich so meine Probleme, wohl wegen der HI, aber kleine Mengen Apfelessig gehen auch ab und zu (es gibt sogar Apfelbalsamico, der ist noch ein Stück leckerer finde ich). Sprossen züchten tu ich auch. An Fleisch esse ich noch Lamm, so ca. 1 mal pro Woche, so frisch wie möglich - auch vom Biobauern. (Hast recht, das ist teuer :mad:)

Das schlimmste an VIEL Fleisch auf einmal (oder auch Fisch) ist für mich, dass es so schwer im Magen liegt... Die schnelle Darmpassage, die belastet einen ja nicht direkt. (Indirekt schon, da hast Du recht.) Die Lösung für mich scheint mir im Moment, dass ich es einfach zeitlich besser verteile, eben immer mal ein Häppchen. Mein Cashew-"Bauchfett" war mir ganz recht, man könnte sagen, die Löcher, die da vorher waren, waren weg :D aber ich hab's ja auch nur eine Woche durchgehalten mit der "Cashew-Kur".

Erinnere ich richtig, dass Du auch ziemlich untergewichtig bist?

Viele Grüße
Kate
 

Lukas

Ja, ich bin auch untergewichtig. Früher hatte ich aber trotz Untergewicht wenigstens noch so etwas wie eine Figur. Inzwischen darf ich über das Spiegelbild gar nicht mehr nachdenken (mein Benutzerbild ist also nicht mehr so ganz aktuell ;) )...

Kate, mich würde Deine Blutgruppe interessieren. Weißt Du die?

Mit HI kenne ich mich nicht aus, wurde darauf nie untersucht, glaube aber auch nicht, dass ich damit ein Problem habe, da ich nach rohem Sauerkraut noch nie allergische Probleme verspürt habe...
Weißt Du, ob erhitzte Tomate (Tomatensauce) denn tatsächlich so viel Histamin enthält wie rohe Tomate?
Wie gesagt, ich kenne mich damit nicht aus, habe nur irgendwie so im Hinterkopf, dass sich das beim Erhitzen bzw. Kochen verringert. Kann da aber auch gerade etwas verwechseln...

Viele Grüße
Lukas
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.538
mein Benutzerbild ist also nicht mehr so ganz aktuell
Aber süß :)

Meine Blutgruppe weiß ich leider nicht! Ob ich die mal mitbestimmen lassen sollte? (Muss man bestimmt selber zahlen, oder?) Warum möchtest Du die wissen? Wegen der Ernährung?

Meine HI ist rein "klinisch" festgestellt und nicht so extrem wie bei manch anderem. An Laborwerten ließ sich die schulmedizinisch auch nicht bestätigen: Vollblut-Histamin normal, Urin-Methylhistamin normal, DAO-Aktivität normal. Nach Pfeiffer und Kamsteeg habe ich allerdings Histapenie und nach Kamsteeg soll die auch HI machen...

Nach Sauerkraut krepiere ich beinahe... also wenn Du das verträgst, hast Du wohl keine HI. Soweit ich weiß, verschwindet Histamin überhaupt nicht durch Kochen und das Problem ist gerade, dass man für eine "eingekochte" Tomatensoße entweder viele, viele Tomaten braucht oder auf Konzentrate zurückgreifen muss... und das ist dann zuviel für mich.

Viele Grüße
Kate
 

Lukas

Ja, Blutgruppe wegen der Ernährung. Blutgruppe Null z.B. soll ja sowieso mit Kohlenhydrate Probleme haben und sehr fleischlastig sein... zumindest, wenn man nach der Blutgruppendiät geht... bei mir haut's schon mal hin :)

Ich weiß nicht, ob man das selber zahlen muss. Ich kenne meine BG von meinen Operationen her.

Dann ist das mit dem Histamin wohl so, wie Du schreibst. Du kennst Dich da ja viel besser aus.

Früher hatte ich ein ganz großes Histamin-Problem. Das war aber nicht ernährungsbedingt. Nach dem Einsatz einer festen Zahnspange hatte ich damals in der darauffolgenden Nacht mit einem fast tödlichen Allergieschock reagiert. Sprichwörtlich in letzter Minute rette eine Kortisoninfusion mein Leben oder ersparte mir zumindest den Luftröhrenschnitt. Darauf folgten Kortison- und Antiallergika-Behandlungen, über ein Jahr lang, zusätzlich UVA-Bestrahlungen, da diese auf die Mastzellen einwirken, so dass weniger Histamin ausgeschüttet wird.
Ich konnte mir zu dieser Zeit nicht einmal ein T-Shirt an- oder ausziehen, ohne danach wie frisch verprügelt ausgesehen zu haben, nur durch das leichte Entlangstreifen am Körper...
Auf die Zahnspange als Auslöser kam damals übrigens niemand...
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.538
Hallo Lukas,

eine gute Anregung, die Blutgruppe mal mitbestimmen zu lassen. Aus der GOÄ bin ich nicht recht schlau geworden: M III. 13. spezielle Untersuchungen: Blutguppenmerkmale, HLA-System , aber sowas lässt sich ja auch erfragen.

Deine Histamingeschichte klingt ja wirklich scheußlich... und dass (angesichts der "Koinzidenz") keiner auf die Zahnspange als Auslöser kam, erschreckend.

Wie ich mit der Ernährung weiter vorgehe, weiß ich noch garnicht: Jeden Tag Fleisch zu essen, wiederstrebt mir irgendwie (mal abgesehen von der Geldfrage), Käse ist auch nicht die Lösung bei HI/LI, Soja vertrage ich nicht gut, Cashew wie gesagt auch nicht in Mengen. Werde wohl eine Kombi aus VIEL Gemüse (außer Kartoffeln, davon wenig) und etwas Fleisch und Eiern versuchen. Fisch ist bei mir kritisch, teils wegen Typ-I-Allergie, teils wegen HI (da müsste er schon fangfrisch sein). Aber hier gibt es eine Forellenzucht, da könnte ich ab und zu was holen (gegen Forelle bin ich nicht allergisch) oder auch mal die tiefgekühlte aus dem Bioladen versuchen (auch teuer). Isst Du Fisch?

Viele Grüße
Kate
 
Beitritt
06.10.06
Beiträge
208
Hallo!

Ich hab meine KH-Zufuhr schon eingeschränkt. Ganz ohne geht's mir total scheußlich, zwischen 70 und 150g Getreide geht's glaub ich so halbweg. Ich hab trotzdem Dauerhunger, der wirklich nicht vom nem leeren Magen kommt, sondern einfach von einem Energiedefinzit.

Ich bin auch total unruhig und gereitzt und hab eine totale Milchgier, obwohl ich das Mistzeug schon wieder gar nicht vertrag.

Wenn ich Sachen esse, die ich nicht vertrag nehm ich eher zu als ab. Hab aber auch totalen Bewegungsdrang, drumm hält sich Gewicht in Grenzen. Ich hab allerdings wieder volle Cellulitis (=Säure/Schlackenpuffer) angesetzt.

Fühl mich zur Zeit einfach nur BÄHHH.

lg
 

Lukas

Hallo Lukas,

eine gute Anregung, die Blutgruppe mal mitbestimmen zu lassen. Aus der GOÄ bin ich nicht recht schlau geworden: M III. 13. spezielle Untersuchungen: Blutguppenmerkmale, HLA-System , aber sowas lässt sich ja auch erfragen.

Deine Histamingeschichte klingt ja wirklich scheußlich... und dass (angesichts der "Koinzidenz") keiner auf die Zahnspange als Auslöser kam, erschreckend.

Wie ich mit der Ernährung weiter vorgehe, weiß ich noch garnicht: Jeden Tag Fleisch zu essen, wiederstrebt mir irgendwie (mal abgesehen von der Geldfrage), Käse ist auch nicht die Lösung bei HI/LI, Soja vertrage ich nicht gut, Cashew wie gesagt auch nicht in Mengen. Werde wohl eine Kombi aus VIEL Gemüse (außer Kartoffeln, davon wenig) und etwas Fleisch und Eiern versuchen. Fisch ist bei mir kritisch, teils wegen Typ-I-Allergie, teils wegen HI (da müsste er schon fangfrisch sein). Aber hier gibt es eine Forellenzucht, da könnte ich ab und zu was holen (gegen Forelle bin ich nicht allergisch) oder auch mal die tiefgekühlte aus dem Bioladen versuchen (auch teuer). Isst Du Fisch?

Viele Grüße
Kate




Hi Kate,


wegen Kosten für die BG-Bestimmung ist vielleicht wirklich eine kurze Frage beim Arzt das Einfachste. Vorausgesetzt es ist ein ehrlicher Arzt...


Der Zusammenhang mit der Zahnspange war damals auch mir selber nicht aufgefallen. Aber einem Arzt (bzw. über einem Dutzend Ärzte, die ich in diesem Zusammenhang aufgesucht hatte) hätte das doch eigentlich auffallen müssen! Aber da kam nicht eine Frage in diese Richtung. Übrigens hatte ich nur kurz zuvor sämtliche Amalgamfüllungen ohne Schutz und Ausleitung entfernt bekommen. Auch nach solchen Dingen hatte damals keiner gefragt. Da war vielleicht das Spangen-Metall im Mund dann einfach das kleine berühmte bisschen Zuviel. Dazu ja noch der MMA-haltige Kleber, wogegen ich auch allergisch bin lt. LTT...
Ich selber habe erst etwa acht Jahre später dann die Zusammenhänge erkannt. Damals nämlich, als ich im Zusammenhang mit meiner Selbstrecherche bzgl. Schwermetallvergiftung mir sämtliche (noch verfügbaren) Arzt- und Zahnarzt-Unterlagen habe zusenden lassen und dann ganz gezielt auf Unverträglichkeiten gegen Metalle geschaut habe. Und da ist es mir aufgefallen, dass dieser Allergieschock damals in der Nacht nach Einsetzen der Zahnspange war! Und ansonsten hatte damals definitiv nichts Außergewöhnliches stattgefunden. Und v.a. war ja ein weiterer Hinweis dann der, dass diese Allergieerscheinungen dann noch weit über ein Jahr angehalten haben und dann langsam abklangen (obwohl ich die Zahnspange da dann immer noch über ein weiteres Jahr im Mund hatte - da war dann wohl irgenwie eine Erschöpfung der Zellen eingetreten).
Nachdem die Zahnspange dann rauskam, hatte ich dann noch einen Retrainer in den Unterkiefer geklebt bekommen, damit das Ergebnis gehalten würde. Den hatte ich zur Zeit der Recherche immer noch drin (er sollte lt. Kieferorthopäde "für immer" bleiben).
Nach dem von mir erkannten Zusammenhang zwischen Spangeneinsatz und Allergieschock hatte ich dann etliche LTTs machen lassen. Dabei waren sehr viele Metalle, auch Kunststoffe, Chemikalien etc. positiv getestet. Dann habe ich mir den Retrainer aus dem Kiefer entfernen lassen und auch diesen ins Labor geschickt und einen LTT speziell auf diesen Retrainer machen lassen. Auch dieser LTT war stark positiv.

Die Zusammenhänge sind eigentlich wirklich ganz deutlich. Aber es hat eben kein Arzt danach geschaut.
Auf Ärzte verlasse ich mich seit Jahren nicht mehr. Wann immer möglich, kümmere ich mich um Diagnostik und Behandlung selber. Und meine Erfolge zeigen, dass ich darin keinesfalls schlechter bin als über 200 in meinen Fall involvierte Ärzte (Schulmediziner wie Alternativmediziner).
Aber das geht ja anderen hier im Forum ähnlich.


Wegen Fleisch:
Also tgl. könnte ich es auch nicht essen. Aber so an vier Tagen (statt an ein bis zwei) in der Woche wäre es schon nicht schlecht für mich. Und dann noch an einem Tag in der Woche Fisch... ja ich esse Fisch, aber nicht mehr so viel. Erstens wegen den Schwermetallen, zweitens bekommt mir Geflügel besser als Fisch. Esse selten mal Lachs oder Seelachs oder so was Gefrorenes (übrigens auch in Tomatensauce in der Auflaufform), sonst als 125 g Forellenfilet aus dem Bioladen, wobei an die 5,- Euro dafür schon extrem schmerzen. Ähnlich wie beim Geflügel: Kilopreis ca. 30,- Euro... Aber auch eine simple Salatgurke für 2,50 Euro oder Paprika für 8,- Euro das Kilo... ... wo soll das noch hinführen??!


Grüße
Lukas
 

Kate

Moderatorin
Teammitglied
Themenstarter
Beitritt
16.11.04
Beiträge
11.538
Hallo Lukas,

die Zahnspangengeschichte ist krass, wundert mich aber nicht wirklich auf Basis eigener Erfahrung. Nicht nur beim Umgang mit Dentalmaterialien, auch bei dem mit Medikamenten, ist für mich i.a. nicht viel Verantwortungsbewusstsein zu erkennen bei den Medizinern.

Die Gurken sind bei mir im Bioladen genau so teuer ;) und dazu noch oft sehr mickrig zu dieser Jahreszeit. Gestern habe ich ein paar Happen "Bio"-Sardinen aus der Büchse gegessen (gegen Sardinen bin ich nicht allergisch), einen Flush gab das zwar nicht, aber dafür habe ich jetzt Krämpfe und bin leicht durchfällig... Das war also schonmal nicht das Richtige. Als nächstes kommt dann mal eine Forelle dran.

Hallo ich_at_ich,

ganz ohne Kohlenhydrate geht es auch für mich nicht. Und letztlich enthalten ja auch Gemüse mehr oder weniger davon. Das mit dem Zunehmen müsste mir mal passieren ;) Kann's mir schon kaum noch vorstellen...

Viele Grüße
Kate
 
Oben