Epikutantests sollen gefährlich sein ? Meinung eines Arztes !

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Hallo Leute, ich bin über die Zahnärztin meiner Mutter an die Meinung eines Arztes bezüglich der Epikutantests gekommen.
Lest es euch mal durch und sagt mir was ihr davon haltet:


>Die angegebenen Untersuchungen sind sicherlich richtig, aber natürlich nur ein kleiner
Ausschnitt aus den notwendigen >Untersuchungen. Hier ist ist
>ein Immunologe gefragt.
>Die verschiedenen Materialien im Epicutantest zu untersuchen halte ich
>persönlich für Körperverletzung. Substanzen - >speziell bei so langer
>Tragedauer - werden ins Blut transportiert, sind bereits nach kurzer Zeit
>im Serum nachweisbar. >Kannst Du Dir vorstellen, was bei den Stoffen
>passiert, auf die die Patientin sensibilisiert ist? Viele Menschen sind
> >erst durch Epicutantestungen iatrogen sensibilisiert worden. Und das bei
>MS Patienten?
>Notwendig ist eine ganz gezielte Anamnese, um dann auch ganz gezielt
>Zahnärztliche Werkstoffe, Wohnraumgifte, >Impfungen,etc. gezielt zu
>untersuchen. Nur bei den Untersuchungen auf zahnärztliche Werkstoffe bist
>Du einigermaßen >abgesichert.
>Hier ist der LTT absolut vorrangig einzusetzen, besser noch Zytokinprofile,
>um Substanzen mit Toleranz von solchen mit >zytotoxischen Effekten zu
>unterscheiden. Leider sind die Toxikologen hier noch nicht so ganz im Bilde
>wie die >immunologisch tätigen Ärzte. Der LTT ist zu über 99%
>reproduzierbar, Epicutantests nach verschiedenen wissenschaftlichen
> >Untersuchungen zwischen 57 und 97 %. 60% ist wie würfeln.


der Arzt soll in dem Bereich ein Experte sein.
Das verunsichert mich jetzt aber doch schon sehr.

Gruss, tito
 
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Die Diskussion über die Epikutantests im Vergleich zu LTT-Tests ist hier immer wieder aufgetaucht, tito.


Könntest Du bitte noch den Link zu dem obigen Zitat reinsetzen?
Mich interessiert vor allem das "Zytokinprofil" . Wer weiß da mehr?

Gruss,
Uta
 
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08.07.05
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ich habe keine ahnung welcher arzt das sagte. wie gesagt bin ich durch eine zahnärztin auf diese meinung gestossen. Ich müsste die ärztin fragen wie der kollege heisst mit dem sie da kontakt aufgenommen hat.

mir gehts ja in erster linie nicht darum zu entscheiden was besser ist und was nicht (LTT oder epitest), ich will nur wissen ob der Epikutantest vielleicht sogar gefährlich sein kann bei den ganzen problem die meine mutter schon hat.


PS: was istn das ? mein text ist zu kurz ? ich soll 20 wörter mehr schreiben ? ok, nun sind es 20 mehr....komisch
 

u.s.

Mir schadete er nicht. Erfahrungen weiter Forumsteilnehmer?

Die Substanzen sind ca. 1%tig in Fett gelöst.

Anamnese ist (fast) wertlos, die Diagnostik hat sich als am schnellsten und einfachsten bewährt: http://www.toxcenter.de/artikel/7F3FS4.php

Wenn Deine Mutter sofort reagieren sollte, wird die Substanz gleich vom Arm abgenommen - Sofortreaktion, damit hast Du auch gleich ein Ergebnis.

Anders geht es nur mit LTT, der aber weitaus teurer ist.

Ich persönlich halte die 7 Tage für unwesentlich, im Vergleich zu der restlichen Zeit, die man in der vergifteten Wohnung (und mit Allergenen im Kiefer) verbringt. Wenn man nicht erkennt, welche Allergene die Krankheit auslösen, hat man keinen Nachweis und weiß nicht, was genau beseitigt werden muss.
 

Duggy

die diskussionen über den langzeit epikutantest sind lang. wohl ebenso wie die diskussion um dr. d´s bahandlungsschema.

stellen wir uns einmal vor, dass ein patient wirklich vergiftet ist und dies seit jahren. wenn genügend geld vorhanden ist, ist sicher auch ein ltt test ratsam.

der epikutantest sensibilisiert sicherlich "stark".

10 jahre amalgam im mund oder 7 tage epikutantest. was ist wohl angenehmer.

die gefahr ist natürlich, dass man plötzlich auch empfindlich auf andere stoffe reagiert.

hier ist natülcih abzuwägen, welches ziel man verfolgt bzw. wie die individuelle problematik aussieht.

irgend einen grund muss es haben, dass die deutschen allergologen nur einen 48 std. test machen. den genauen kann ich dir nicht nennen.

lg

duggy
 
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08.07.05
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der epikutantest sensibilisiert sicherlich "stark".

10 jahre amalgam im mund oder 7 tage epikutantest. was ist wohl angenehmer.
hmm, was willst du mir damit sagen ? das der epikutantest zwar stark sensibilisiert, aber im vergleich zu der jahrelangen vergiftung er nur ein tropfen auf dem heissen stein ist ?


hier ist natülcih abzuwägen, welches ziel man verfolgt bzw. wie die individuelle problematik aussieht.
was ist hier abzuwägen ? was meinst du ?


ich habe nun 5 tests bestellt, also schon letzte woche, nun bin ich aber total verunsichert ob ich meiner mutter damit nicht mehr schaden könnte als ohne. ich werd noch verrückt.
 
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24.07.06
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http://www.toxcenter.de/artikel/2DXV6F.php

LTT zieht Zahnarzt dem Epikutantest vor

Guten Tag Herr Dr. Daunderer,

die Zahnärztin meiner Mutter hat einen Kollegen gefragt bezüglich des Epikutantests. Folgendes hat dieser geantwortet:



Die verschiedenen Materialien im Epicutantest zu untersuchen halte ich

persönlich für Körperverletzung. Substanzen - speziell bei so langer

Tragedauer - werden ins Blut transportiert, sind bereits nach kurzer

Zeit im Serum nachweisbar. Kannst Du Dir vorstellen, was bei den

Stoffen passiert, auf die die Patientin sensibilisiert ist? Viele

Menschen sind erst durch Epicutantestungen iatrogen sensibilisiert worden.

Und das bei MS Patienten?



Hier ist der LTT absolut vorrangig einzusetzen, besser noch

Zytokinprofile, um Substanzen mit Toleranz von solchen mit

zytotoxischen Effekten zu unterscheiden. Leider sind die Toxikologen

hier noch nicht so ganz im Bilde wie die immunologisch tätigen Ärzte.

Der LTT ist zu über 99% reproduzierbar, Epicutantests nach

verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen zwischen 57 und 97 %.

Was halten Sie von der Meinung des Arztes ?

Mit freundlichen Grüssen, I Sch



Antwort:

1. Erst ist sehr zu begrüßen, dass sich ein Zahnarzt auf unsere Kiefer-Panorama-Röntgen-Aufnahme (OPT)-Befundung hin erstmalig mit Allergiefragen befasst. Besser wäre natürlich, von vorneherein auf Allergene zu verzichten!

2. Alle LTT-Teste, die Ihnen der Zahnarzt auf Kassenkosten aufschreibt, sollten Sie unbedingt durchführen lassen. Zweifellos wäre dies schon längst seine Aufgabe gewesen.

3. Die Teste, die Ihnen dann noch fehlen, soll Ihnen der Zahnarzt organisieren. Für Wohngifte gibt es beim LTT leider noch keine Validierung.

4. Zur Frage, ob Toxikologen mit dem LTT hinter dem Mond seien: Wir hatten nach einer Unterredung mit Frau Steiskal, der Patentinhaberin des LTT vor 15 Jahren erstmalig angeregt, ihn für Zahnmetalle großtechnisch einzusetzen und das TOX-Labor in Bremen wie das ehem. Labor Bieger in München erstmals gebeten, LTT einzuführen. Meine Tochter Christine hat ein halbes Jahr an der Universität in Kent vor über 10 Jahren mit diesem Test in der Biologie an einem wissenschaftlichen Projekt gearbeitet, die Blutkulturen rund um die Uhr mit Sauerstoff begast und mir früh alle Details berichtet.

5. Im Epikutantest werden die Substanzen in 0,5-2% auf die Haut aufgebracht, die Resorption geschieht in homöopathischen Dosen, noch nie wurde dadurch eine Allergieauslösung berichtet. Die örtliche Allergie kann jedoch unangenehm jucken.In der Regel werden diese getesteten Substanzen täglich über die Atemluft oder den Speichel in tausendfacher Konzentration aufgenommen und machen Kopfschmerzen, Kreuzschmerzen, Gedächtnisstörungen und vieles mehr.

6. Falsch negative Ergebnisse gibt es zu 5%. Die Rate beim LTT ist etwa doppelt so hoch für falsch negative Teste.

7. Positive Teste werden nach sicherem Expositionsstopp wieder negativ. Allerdings ist dies sehr schwierig bei großen Depots im Kieferknochen.

8. Sicher ist es Körperverletzung, bekannte hochgiftige Allergen wie Amalgam, Palladium oder Gold in Grammdosen in den Kiefer einzubauen und so zu tun, als ob dies besonders gesund sei. Das gleiche gilt für Allergene wie Pressspan, Pyrethroide, Lindan, Teerestrich, Putzmittel und Kosmetika voll Allergene.

9. MS ist eine Folge von Amalgam, eine Autoimmunkrankheiten. Dies ist seit 1960 eindeutig erwiesen (Baasch). Warum tun Ärzte nichts dagegen? Warum informieren sie ihre MS-Kranken nicht? Es ist ein Armutszeugnis für Krankenkassen, dass sie bei MS-Kranken erst nach Epikutantesten die Amalgamsanierung bezahlen.

10. Epikutanteste werden zum Nachweis von allen Krankenkassen anerkannt, nicht jedoch LTT-Teste, weil sie zehnfach teuerer sind.

11. Wir empfehlen nur die Allergieteste, auf die es Hinweise in der Kiefer-Panorama-Röntgen-Aufnahme (OPT) gibt. Die hohe Responder -Rate bestätigt dies täglich.

12. Intelligenter und einfacher wäre sicher, wenn Zahnärzte vor Verwendung eines Allergens einen Allergietest machen würden und auf Stoffe, die lebenslang im Körper gespeichert werden und zu tödlichen Autoimmunkrankheiten führen (s.Autoimmunfax) verzichten würden!

13. Vorsorge ist besser als heilen!



Wenn aber ihr Zahnärztin ohne die legitimierenden Epikutanteste Ihrer Amalgamvergifteten MS-kranken Mutter aller Eiterzähne auf Kassenkosten entfernt und die Wunden mit Salbenstreifen gesundet, dann sollten Sie dieses Angebot keinesfalls ausschlagen.

Uns dann die Adresse des Zahnarztes senden, wir geben sie weiter.
 
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08.07.05
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:chat: danke für die antwort. genau die gleiche antwort habe ich von daunderer per mail bekommen. dachte schon er hat das alles extra für mich abgetippt :))) wo er doch sonst immer so kurzgebunden ist.


MOMENT !!!!!!!!:eek: das ist ja genau mein text. wieso setzt er die mail öffentlich ins netz ? die frage an dr. daunderer mit der entsprechenden überschrift stammt von mir. die mail habe ich ihm heute geschickt.
 
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10.01.04
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Vielleicht ist Whity eine rechte Hand von Dr. D.?

. Alle LTT-Teste, die Ihnen der Zahnarzt auf Kassenkosten aufschreibt, sollten Sie unbedingt durchführen lassen. Zweifellos wäre dies schon längst seine Aufgabe gewesen.
Das stimmt nicht mehr, also ist der Text schon älter. Der LTT-Test wird nicht mehr von den Krankenkassen übernommen, auch wenn immer mal berichtet wird, daß das doch noch geht! Ich lasse mich aber liebend gerne vom Gegenteil überzeugen.

Gruss,
Uta
 
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24.07.06
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ich denke so schlimm ist das nicht mit der veröffentlichung, wie ich finde.

er hat auch schonmal das ein oder andere von mir reingestellt, aber ohne namen etc. ich denke es soll auch als hilfestellung für andere gewertet werden!

nich aufregen...=)

@uta nee bin ich leider nich...
 

Anne B.

Hallo duggy,

irgend einen grund muss es haben, dass die deutschen allergologen nur einen 48 std. test machen. den genauen kann ich dir nicht nennen
es ist jedenfalls bekannt, dass allerg. Reaktionen, insbesondere bei Amalgam und seinen Bestandteilen erst nach über 48 Stunden auftreten können. Ich glaube jedenfalls nicht daran, dass das Gesundheitswesen uns vor Schäden bei Allergietests bewahren will und deshalb die Epikutan-Tests zeitlich verkürzt hat. Ganz im Gegenteil, man will Kosten sparen und verleugnet daher bewußt vehement krankmachende Substanzen.

@ Ulf: Ich glaube auch nicht, dass es mir durch die Hauttest schlechter ergangen ist. Jedenfalls habe ich nichts bemerkt. Höchstens psychisch, denn die Konsequenz aus vielen positiven Hauttests ist wenig erfreulich und ein Rieseneinschnitt im Leben. Im Übrigen hatte mir Dr. D. einen Hinweis auf den LTT gegeben, nachdem festgestellt wurde, dass ich im Epikutantest bereits nach wenigen Tagen leider auch auf Fette allergisch reagiert habe. Es macht also durchaus Sinn LTT's durchzuführen, so kann man z. B. in problematischen Fällen Unsicherheiten ausräumen. Ich werde den LTT-Test bald durchführen lassen.

@ tito: Ist denn ein Labor in der Nähe, dass den LTT durchführt. Per Post würde ich das Blut hierfür nicht versenden, es sollte so schnell wie möglich ins Labor gelangen, um falsche Ergebnisse weitestgehend auszuschließen.

Viele Grüße
Anne
 
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08.07.05
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also ein LTT test ist momentan noch nicht geplant. auf was kann den alles ein LTT test durchgeführt werden ?
und was kostet er ?

ich weiss das ich mir selbst mal nen LTT auf borreliose hab machen lassen von nem arzt, auf kasse. dort sagt man dem LTT jedoch nach das er recht ungenau sei. wieso sagen dann viele zahnärzte das er bei amalgam fast sicher sei ?
 

Silvia P

Hallo, Tito!
Mir hat der Epicutantest auch nicht geschadet, hatte 4 Pflaster gleichzeitig drauf.
Der LTT- Test ist sehr störanfällig und medizinisch nicht anerkannt, der Epicutantest schon!
Hatte auch etwas Angst vor dem Hauttest, war aber völlig unbegründet.
Stark juckende Substanzen ( bei mir war es Nickel ) kann man ja ausschneiden und ein Bild machen.
Deodorants z. B. enthalten ja auch Aluminium und das sprühen sich die meisten Menschen täglich mehrmals auf!
Mach Dich nicht verrückt wegen der Epicutanteste.
Denk an die Nebenwirkungen von vielen Medikamenten, die die Ärzte ohne mit der Wimper zu zucken verordnen!

Viele Grüsse, Silvia
 

Lukas

Mich interessiert vor allem das "Zytokinprofil" . Wer weiß da mehr?


Ich habe mehrere Zytokinprofile gemacht... hochpathologisch mit Ergebniswerten von bis zu etwa 400-fachen Grenzwerten.

Dieser Test ist noch wesentlich genauer als der LTT und wird in der Immun- und Allergiediagnostik eingesetzt...

Mehr gibt es dazu eigentlich auch gar nicht zu sagen...

Grüße
Lukas
 

oli

Der Epikutantest soll bei einigen Menschen schon zu Problemen geführt haben (MCS), kenne aber niemanden davon. Das weiss ich nur vom "Hören-Sagen".

Ich selber hatte keine langfristigen Probleme dabei. Es hat nur von Anfang bis Ende gejuckt und mich gestört. Kann aber sein, dass ich einfach den Reiz der Testplättchen nicht vertragen habe (mechanisch, Kratzen), denn alle Allergien (45 von 50 möglichen) waren nur einfach positiv.
Sofort beim Abnehmen war es wieder ok.

Die Firma HAL (oder so, Hersteller von Epikutantesten) hat irgendwo mal geschrieben, dass man Langzeitallergien nach frühestens x-Stunden erkennen kann. Weiss nicht mehr wo das war (evtl Toxcenter...). Jedenfalls war es länger als 48 Stunden.
Ist ja eigentlich auch klar, wenn man Langzeitallergene finden will.

Ich sehe es so wie Anne: Wenn die meisten Hautärzte den Test nur 24h oder 48h verschreiben, hat das noch lange nichts darüber zu sagen, ob es länger schädlich wäre. Das kann ganz banale Gründe haben (Krankenkassen ?) oder gezielte Falschinformation sein.
 

goldi

Der Epikutantest soll bei einigen Menschen schon zu Problemen geführt haben (MCS), kenne aber niemanden davon. Das weiss ich nur vom "Hören-Sagen".

Ich selber hatte keine langfristigen Probleme dabei. Es hat nur von Anfang bis Ende gejuckt und mich gestört. Kann aber sein, dass ich einfach den Reiz der Testplättchen nicht vertragen habe (mechanisch, Kratzen), denn alle Allergien (45 von 50 möglichen) waren nur einfach positiv.
Sofort beim Abnehmen war es wieder ok.
Hallo,

bei mir waren keine neue Symptome wegen Epikutantest dazu gekommen.
Ich habe auch die Tests zu spät gemacht, nach über 9 Monate Entgiftung mit Kohle.

http://www.symptome.ch/vbboard/showthread.php?t=5000

Die Firma HAL (oder so, Hersteller von Epikutantesten) hat irgendwo mal geschrieben, dass man Langzeitallergien nach frühestens x-Stunden erkennen kann. Weiss nicht mehr wo das war (evtl Toxcenter...). Jedenfalls war es länger als 48 Stunden.
Ist ja eigentlich auch klar, wenn man Langzeitallergene finden will.
Fa Hermal schreibt zu den Tests:

Zitat:

Die Testreaktion soll erst 30 Minuten nach der Entfernung der Testpflatster allergologisch beurteilt werden. Die aussagefähigste und damit obligat durchzuführende Ablesung erfolgt 72 (oder 96) Stunden nach der Aufbringung der Testpflaster. Ein Epicutantest mit einer allergologischen Beurteilung nur bis zu 48 Stunden nach Aufbringen der Testpflaster ist wertlos!

http://www.toxcenter.de/artikel/7TLU3K.php

Ich sehe es so wie Anne: Wenn die meisten Hautärzte den Test nur 24h oder 48h verschreiben, hat das noch lange nichts darüber zu sagen, ob es länger schädlich wäre. Das kann ganz banale Gründe haben (Krankenkassen ?) oder gezielte Falschinformation sein.
Die Gründe dafür sind offensichtlich: so wenig wie möglich Allergien auf Zahnflickstoffe nachzuweisen.

Viele Grüße

goldi
 

Anne B.

Hallo Lukas,

du machst es dir etwas einfach mit der Behauptung, Hautteste könnten MCS auslösen, ohne dies näher zu begründen. Ein Epikutantest ist außerdem nicht gleich Epikutantest, z. B. was den Goldtest anbelangt, so gibt es da einen gravierenden Unterschied:

Natriumthiosulfataurat oder das Salz der Blausäure Kaliumdicyanoaurat

Das Toxcenter empfiehlt übrigens ausdrücklich nicht das Salz der Blausäure, sondern den Gold-Test mit der Testsubstanz Natriumthiosulfataurat.

Ich zumindest kann mir vorstellen, dass MCS etwas mit einer Störung des Blausäure- bzw. Cyanidentgiftungssystem zu tun haben kann und daher durchaus auch im Zusammenhang mit dem ungesunden Kaliumdicyanoaurat-Test stehen könnte. Uta berichtete an anderer Stelle bereits, dass ihre gesundheitlichen Probleme gerade mit dem Epikutantest auf Gold begannen.

Der Körper besteht übrigens aus mehreren Entgiftungssystemen. Komischerweise wird immer nur von der Gluthation-S-Transferase gesprochen, dabei gibt es noch viel mehr, z. B. die Rhodanid-Synthetase bzw. die Rhodanase als Bestandteil des Blausäureentgiftungssystems. Die Rhodanid-Synthetase z. B. ist ein mitochondriales Enzym, das vom menschlichem Körper gebildet wird. Es wandelt hochgiftige Cyanid-Ionen in ungefährliches Rhodanid (Thiocyanat) um. Was passiert wohl, wenn dieses Enzym eingeschränkt ist?

Vielleicht sollte man dazu mal ein neues Thema eröffnen, denn es ist erstaunlich, in welchen Mengen wir Blausäureverbindungen über die Ernährung oder das Rauchen/Umwelt aufnehmen.

Viele Grüße
Anne
 

Lukas

Hallo Anne,


Hallo Lukas,

du machst es dir etwas einfach mit der Behauptung, Hautteste könnten MCS auslösen, ohne dies näher zu begründen.

diese Behauptung habe ich nie aufgestellt. Das muss eine Verwechslung sein.


Der Körper besteht übrigens aus mehreren Entgiftungssystemen. Komischerweise wird immer nur von der Gluthation-S-Transferase gesprochen, dabei gibt es noch viel mehr, z. B. die Rhodanid-Synthetase bzw. die Rhodanase als Bestandteil des Blausäureentgiftungssystems.

Da hast Du Recht.
Es ist übrigens Dr. Daunderer vom Toxcenter, der im Zusammenhang mit Entgiftungssytemen ausschließlich von der GST spricht.
Ich für meinen Teil habe das nie getan. Im Gegenteil. Ich bin einer der wenigen hier, die rund zwei Dutzend entsprechende Gene haben untersuchen lassen.

Dr. Daunderer macht in diesem Zusammenhang übrigens auch den Fehler, von der GST lediglich den Phänotyp untersuchen zu lassen, der lediglich Auskunft erteilt über das quantitative Vorkommen des Enzyms, nicht aber den Genotyp, der erst aufzeigt, ob das Entgiftungsenzym (gleich, in welcher Menge es im Blut vorliegt) überhaupt in der Lage ist, seine von Natur aus vorgesehene Bestimmung zu erfüllen, ob also überhaupt eine entsprechende Enzymaktivität vorhanden ist.
Bei mir als GST T1-"Null-Genotyp" beispielsweise ist das GST T1 genetisch bedingt zur Entgiftung unbrauchbar - unabhängig davon, in welcher Menge es im Blut zu finden ist.
Womit auch so pauschale Aussagen Daunderers widerlegt sind, wie die, dass nach einer gelungenen Entgiftung automatisch alle Werte wieder im Normbereich seien etc. ... Aussagen, wie sie beispielsweise auch von goldi hier im Forum schon gerne zitiert wurden...

Viele Grüße
Lukas
 
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