Einige Mineralwasser enthalten Pestizide, Uran und Keime.

Dora

in memoriam
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"Öko-Test": Einige Mineralwasser enthalten Pestizide, Uran und Keime.

Mineralwasser gilt als gesund. Oft werden die Wässer mit Reinheit und Natürlichkeit beworben, denn sie stammen aus unterirdischen Wasserquellen, die vor Verunreinigungen geschützt sein sollen. Doch die Realität sieht anders aus: Über die Umwelt gelangen Abbauprodukte von Pestiziden sowie Uran in die Wässer. Das Magazin "Öko-Test" hat 105 stille Mineralwässer im Labor getestet. Das Ergebnis: In 31 Produkten fanden die Tester Verunreinigungen und viele Produkte hatten bedenkliche Uranwerte.

Jedes fünfte Mineralwasser fällt im Test durch

Gut zu wissen: Mehr als jedes zweite Wasser stellte die Tester zufrieden und schnitt mit "sehr gut" oder "gut" ab. Knapp ein Viertel der Wässer landete im Mittelfeld, doch jedes fünfte Wasser erhielt ein "mangelhaft" oder "ungenügend". Zur Abwertung führten vor allem Reste von Pestiziden, die bei den mangelhaften Produkten über dem sogenannten Orientierungswert lagen - so etwa bei dem Produkt "Nestlé Pure Life Still". Zwar gelten die Abbauprodukte in den gefundenen Mengen nicht als gesundheitsschädlich, führen aber zu einer Beanstandung durch die Länderüberwachung. Denn ein Wasser, das verunreinigt ist - wenn auch nur leicht - entspricht nicht den Anforderungen an ein "Natürliches Mineralwasser".

Jedes zehnte Wasser enthält zu viele Keime

Punktabzug gab es ebenfalls für Keime im Wasser. Die Mineral- und Tafelwasserverordnung schreibt maximale Keimmengen vor, die zwölf Stunden nach der Abfüllung gelten. Doch der Test zeigte: Jedes zehnte Wasser enthält höhere Keimmengen, darunter zum Beispiel das stille Wasser "Rosbacher Naturell". Die gefundenen Mengen sind zwar nicht gesundheitsschädlich, führten aber zur Abwertung.

Zu viel Uran in zwei Wässern

Ein altbekanntes Problem ist der natürliche Urangehalt einiger Mineralwässer. Das Schwermetall gilt als besonders problematisch, da schon geringe Mengen die Nieren schädigen können. In zwei Wässern fanden die Tester hohe Werte: im "Europerl Naturell" und im "Graf Metternich Quelle Naturelle". Bei letzterem wurde sogar der Grenzwert für Trinkwasser überschritten. Beide Wässer erhielten daher ein "ungenügend". Setzt man die Werte für Säuglinge an, überschritten weitere sieben Wässer den Wert. Bei früheren Untersuchungen hatte noch jedes achte Wasser über den Grenzwerten gelegen.

Etikettenschwindel bei drei Produkten

In Einzelfällen deckten die Tester Etikettenschwindel auf. So steckte im "Steigerwald Naturell" offenbar ein anderes Wasser als deklariert, denn die Mineralstoffgehalte stimmten nicht mit den Angaben auf dem Etikett überein - ärgerlich für Menschen, die gezielt auf Mineralstoffe achten. In zwei anderen Fällen wurde Nitrat beziehungsweise Fluorid gefunden, obwohl dies nicht auf dem Etikett stand.


Quelle:

lifestyle.t-online.de/-oeko-test-findet-pestizide-keime-und-uran-im-mineralwasser/id_47397968/index

Warum wird nur so wenig für die Sicherheit des Verbrauchers getan,
dass sich so etwas immer wieder wiederholen kann. :bang:
 
wundermittel
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17.01.06
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Also bleibt man bei der eigenen "Quelle"....der Wasserhahn. Wobei kann man sich da sicher sein :confused:
 
regulat-pro-immune
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20.03.09
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Hallo Carlina,

nein, auch nicht.

Deshalb habe ich seit 15 Jahren einen Carbonitfilter (entfernt Schwermetalle wie Kupfer und Blei, Chlor, Medikamentenrückstände, Pestizide sowie Mikroorganismen, Kalk- und Rostpartikel und viele andere Stoffe) an der Leitung, der das meiste davon rausholt.

Mir schmeckt das Wasser so auch besser. Zudem kostet es wenig, ist immer verfügbar und hat keinen Kontakt mit Plastik und Weichmachern.

VG
julisa
 
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