Die Jod-Lüge. Das Märchen vom gesunden Jod

wundermittel
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Hallihallo,
ad. benötigter Menge/Tag bzw. für den Körper: im Fall eines atomaren Unfalls wird empfohlen 100mg Jod zu nehmen, damit die Schilddrüse komplett mit "gutem Jod" gesättigt ist und kein radioaktives Jod aufnimmt.
Das sind 100.000mcg
Damit ist die Schilddrüse gesättigt (braucht ungefähr 50mg, somit 50.000mcg. Die 100mg sind vermutlich mit Sicherheitsreserve, oder man hat durch Zufall damit auch alle anderen Organe halbwegs abgedeckt).
Gesamtbedarf vom Körper WISSEN WIR BIS HEUTE NICHT!
Es gibt div. Studien, die man "zusammenzählen" kann (zB wurde geschaut, wie viel Darm aufnehmen kann etc.).
Gesamt liegen wir bei vermutlich weit > 150.000 mcg (somit 150 mg), die im Körper gebraucht werden.
(zur Jodblockade habe ich in einem anderen Thread genaueres recherchiert: https://www.symptome.ch/threads/jod...ddepots-auffuellen.136520/page-7#post-1186792)

Das Jod wird ja nicht nur "gebunkert", sondern auch verwendet. Da gehen JodärztInnen davon aus, dass ein optimal versorgter Körper vermutlich >5.000mcg (5mg) pro Tag gut verwerten kann.
Dr. Brownstein empfiehlt mind. 15.000mcg/Tag (drunter Notprogramme. Näheres im langen Jod Thread).

Wenn der Körper nicht ausreichend versorgt wird, fahren Notprogramme hoch - damit das was da ist, möglichst optimal verwendet wird.
Es kann dann zB sein, dass Schilddrüse TROTZDEM noch gut arbeitet. Aber zB. Darm oder Geschlechtsorgane unterversorgt sind (Nahrungsmittelunverträglichkeiten, hohe Sensitivität auf alles mögliche etc.)

Ad. Messung: gibt imho keinen wirklich verlässlichen/aussagekräftigen Test. Am ehesten noch den Jodsättigungstest, der aber bei vielen massives Reaktionen auslösen dürfte. Hier hab ich die verfügbaren Messungen mal recherchiert: https://www.symptome.ch/threads/jod...ddepots-auffuellen.136520/page-6#post-1185802

Imho wird die "Jodblockade" aus gutem Grund nur Personen unter 45 empfohlen. Je voller man mit falschen Halogenen ist/je mehr Mängel man hat (hier vA Selen und Salz), desto heftiger dürfte man auf das Jod reagieren.
Ich vermute im Fall des Falles wäre die "Jodblockade" der helle Wahnsinn für den Großteil der Bevölkerung (viele Toxine, die durchs Jod mobilisiert werden würden, dadurch massive psychische und körperliche Symptome. Allein was "Fluoridversiegelung" beim Zahnarzt diesbezüglich an tickender Zeitbombe im Körper bereithält. Dazu viele Psychopharmaka und Medikamente, die Fluorid oder Bromiddepots in den Körpern verursachen. Wenn das mit einem Schlag ins System gespült wird - vermutlich ein absoluter Horrortrip). Gruseliger Gedanke.

Mein Fazit ist: unser Körper braucht ca. 150.000 mcg Jod um gut gefüllt zu sein. Verbrauch pro Tag liegt mit hoher Wahrscheinlichkeit bei mind. 1.000 mcg. Empfohlen wird ca. 150mcg einzunehmen.
Somit ist für mich klar, dass die offizielle Empfehlung nicht passen kann.

Dass auf er anderen Seite viele mit Jod Probleme haben/bekommen ist imho genau so unbestritten (Ursachen, wie schon geschrieben: weitere Mängel, Toxine). Somit kann nur jeder für sich schauen, wie er Jod für sich gut integrieren kann (langsam, die Basis abdecken, gut einlesen) usw...

Grüsslis
Togi
 
regulat-pro-immune
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Hallo,
die Antwort des Radiologen auf die Frage auch Jod zu analysieren war: das ist nicht notwendig, man sehe an den Thyroxinwerten ob genug Jod vorhanden wäre. Selen und Vitamin D hat er aber abgenommen zusätzlich zu den SD-Werten.

Ich habe mir verkniffen zu diskutieren dass auch der Rest des Körpers Jod braucht und werde Ende des Monats mal meinen CFS-Arzt fragen.
Aber zumindest im Ultraschall ist meine Schilddrüse sehr gesund "wie bei einer Zwanzigjährigen" - zweieinhalb Jahre nach der Diagnose Hashimoto und zwei Jahre nach einer echt krassen Überfunktion (Diagnose damals vom selben Doc: Struma diffusa Grad I bei Hashimoto-Thyreoiditis, mit ausgeprägter diffuser Echoarmut ) :)

Liebe Togi, vielen Dank für deine Infos und Erfahrungsberichte zu Jod 🌹 Ohne die hätte ich mich eher nicht getraut wieder mit Jod einzusteigen.
 
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28.06.21
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Liebe Togi, vielen Dank für deine Infos und Erfahrungsberichte zu Jod 🌹 Ohne die hätte ich mich eher nicht getraut wieder mit Jod einzusteigen.
Oh, das mit dem Schilddrüsen US ist ja SUPER! Freu mich mit Dir!
Und danke für das Feedback. Freut mich sehr, dass meine Post beigetragen haben, dass Du Dich mit dem Jod Thema beschäftigt hast. ☺️
(ich kann mich auch noch gut erinnern, wie ich irgendwo einen "Mini-Schnipsel" zu "Jod hat mir geholfen" gefunden habe, statt immer nur "Jod ist böse....". Ein weiterer Baustein war gefunden...)

Ad. Energiemangel/CFS: hast Du schon in die Themen:
* Drüsenmittel für die Nebennieren (getrocknete Nebenniere bzw. Nebennierenrinde oder Nebennierenpeptide)
* aktives B6
* Salz (uU mit Kalium +Vit C)
reingeschaut? (Sorry, falls ich das schon mal gefragt hab...)

lg togi
 
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Liebe Togi,
ja, die Ulraschallergebnisse sind super - ist ein tolles Erfolgserlebnis und gibt mir Hoffnung, dass auch der Rest meines Körpers heilen kann :)

Vielen Dank für die Hinweise!
Ich nehme schon seit Jahren morgens ein großes Glas warmes Wasser mit Ascorbinsäure (etwa 600 mg), rosa Steinsalz (ca. 0,7 g) und Kaliumchlorid (ca. 1 g), mein pesönlicher Nebennierenmix.
In meinem Vitamin B-Komplex von PureEncapsulations ist B6 zumindest zur Hälfte als aktives Vitamin und mein Doc prüft den Spiegel in den Blutzellen regelmäßig, der ist meistens im oberen Viertel bis über der Norm.
Was Nebennierenhormone selbst angeht, habe ich etwas Ekel vor den tierischen Präparaten und keinen Doc der sich damit auskennt. Aber mein Doc mißt schon länger Progesteron und hat mir mehrmals eine Salbe angeboten, da mein Spiegel sehr gering ist. Seit Anfang des Jahres habe ich mich jetzt erstmals ganz vorsichtig an Progesteron transdermal getraut. Es scheint einiges zu bewirken, ich schlafe besser und es fällt mir etwas leichter Entscheidungen zu treffen, aber mein Darm ist noch nicht so froh - oder ich bin am Entgiften.... werde weiter testen was passiert. Eigentlich hatte ich gehofft ohne Hormone (außer Vitamin D) auszukommen, aber nach zehn Jahren und mittlerweile Menopause bin ich doch etwas ungeduldig geworden.

Um zum Jod zurückzukommen:
Mit Jod bin ich nach der ÜF vorsichtig, das waren furchtbare Monate und über ein Jahr Folgeprobleme, sowas will ich nie wieder erleben. Werde weiter Magnesium auffüllen - ich komme an die struntzsche 1 mmol/l noch nicht ran trotz zusätzlich 700 mg Magnesium pro Tag seit einem Jahr. Kalium ist auch so ein Kandidat, der bei mir gerne mal niedrig ist und am Aminogramm arbeite ich. Dann werde ich nochmal vorsichtig etwas mehr Jod dazu nehmen.
 
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Ich sehe schon, dass ich mich schon wieder zu lange im Forum aufhalte. Das war auch früher schon mein Problem gewesen. Dafür lasse ich dann das Schlafen bleiben... nicht gut...

Deshalb muss ich mich kurz halten, habe den Thread nicht gelesen, und will nur ganz kurz mitteilen:
Ich war früher Jod-Hochdosis nicht zugeneigt. Hatte das auch hier im Forum mal irgendwo geschrieben, dass ich das eher ablehne. Also v.a. halt auch, weil ich Hashi habe. Und eigentlich so gut wie keine SD mehr.

Aber die ganzen Jahre über war mein Jod im 2. Morgenurin immer so tief gewesen, dass es meist mit drei Minuszeichen vom Labor versehen war. Und das war halt nicht zufriedenstellend gewesen.

Dann habe ich irgendwann angefangen, Kelp einzusetzen und über einige Monate zu steigern. Die Kapseln von NOW waren das. Als es zu viele Kapseln wurden, wechselte ich zum standardisierten Kelp Pulver von NOW (das enthält 5 Promille Jod). Ging da bis einige Gramm hoch und nahm dann Lugolsche Lösung dazu, die ich langsam tropfenweise steigerte. Diese 5% Lösung. Aber man darf da nicht davon ausgehen, dass so ein Tropfen tatsächlich genau diese angegebene Menge an Jod plus Jodid (6,25 mg) enthielte. Die Tropfen von unterschiedlichen Pipetten variieren in der Größe enorm. Deshalb wiege ich die Tropfen bzw. die LL ab und rechne.

Also jedenfalls bin ich jetzt glaube ich im dritten Jahr unter Jod-Hochdosis von täglich über 100 mg (100.000 µg) Jod.
Und zwar ca. 88 mg Jod aus 700 mg LL 5% plus ca. 10 mg Jod aus 2 g NOW Kelp (Laminaria spp.) Pulver 0,5% plus unbekannte Menge Jod aus 3 g Kelp (Ascophyllum Nodosum) Pulver von Starwest Botanicals.

Es ist eine recht hohe Menge Jod. Aber ist bei mir wie mit allen anderen Nährstoffen: im Urin extreme Mengen Jod (was also bedeutet, dass es im Darm gut aufgenommen werden muss), aber im Blut gerade mal Normwerte.
Verliere also alles über den Urin.
Genau wie Zink (davon nehme ich 0,8 - 1 g am Tag, um Normwerte im Vollblut zu erreichen), Magnesium (jeden Tag 0,8 - 2 g intravenös, um Normwerte zu erreichen) etc.

Also ich will damit nur sagen, dass vielleicht nicht ausschließlich nach dem Jod im Urin geschaut werden sollte. Vielleicht auch mal im Blut, was davon ankommt.

Hänge hier mal noch Fotos an von Laboren. Das eine war im Mai 2022 Spontanurin (ohne Jod-Einnahme an dem Tag vor dem Besuch der Praxis), da die Endokrinologin ungeplant nachprüfen wollte, weil sie mir nicht glaubte, dass ich die angegebenen Mengen Jod einnehme, da man dann ja schließlich nicht mehr vor ihr sitzen könnte, sondern sich längst zu Tode vergiftet hätte...
Das andere war Vollblut im Labor Biovis vom April 2022.
...



Jod Spontanurin.JPG






Jod Vollblut.JPG





Noch zu oben... falls das jemanden interessiert, wie man die tatsächliche Menge Jod von Lugolscher Lösung berechnet, stelle ich hier mal meinen diesbezüglichen Schriftwechsel rein:


Hallo,

ich habe eine Frage zur Lugolschen Lösung 5% (LL5) bzw. zur genaueren Berechnung des Jodgehalts bezogen auf die Menge LL5, die ich einnehme. Vielleicht kann mir ja jemand zu der hoffentlich nicht zu verwirrenden Frage etwas sagen. Vielleicht ein Chemiker oder so? Ich selber bin leider nicht in der Lage, die Berechnung anzustellen.

Ich mache eine Jodhochdosistherapie und verwende schon längere Zeit LL5. In dem Rahmen hatte ich bereits LL5 von verschiedenen Herstellern verwendet. Da Sie die LL5 neuerdings auch anbieten, habe ich nun zu Ihrem Produkt gewechselt.

Bei einem der vorherigen Anbietern hatte ich herausgefunden, dass ich das beste Ergebnis erziele, wenn ich einmal tgl. 10 Tropfen von der Lösung nehme.
Wegen des unangenehmen Geschmacks tropfe ich die Tropfen immer in eine Leerkapsel und nehme es dann so ein. Das hat auch noch die Vorteile, dass ich einerseits die Höhe der Befüllung der Leerkapsel als Orientierungshilfe habe und andererseits die mit LL5 befüllte Kapsel sehr leicht auf der Feinwaage abwiegen kann (von dem ich zuvor das Gewicht der in dem Moment verwendeten Leerkapsel abgezogen habe... auch die Leerkapseln wiegen immer ein wenig unterschiedlich).

LL5 ist grundsätzlich angegeben mit einem Jodgehalt (ich meine hier jetzt Jod plus Jodid) von 6,25 mg pro Tropfen.
Grundsätzlich sollten 10 Tropfen LL5 also 62,5 mg Jod entsprechen.

ABER:
Die Tropfen der Pipetten der einzelnen Flaschen sind DEUTLICH unterschiedlich umfangreich / schwer.

Auch bei meinem vorherigen Anbieter hatte ich festgestellt, dass die Tropfen von einer zur anderen Flasche stark variieren (bei gleich aussehendem Pipettenteil). Besonders gut ist das optisch auch an der Füllhöhe der Leerkapsel zu sehen. Mit dem einen Tropfer ist das längere Kapselteil mit 10 Tropfen nahezu voll, mit dem anderen Tropfer (LL5 aus der gleichen Flasche verwendet) ist das Kapselteil dann nur noch etwa halb befüllt.
Wer nur einen Tropfen LL5 ab und an mal zur gewöhnlichen Jodversorgung verwenden möchte, für den wird das völlig ohne Belang sein. Wer aber eine Jodhochdosistherapie macht, der möchte eigentlich schon genau wissen, welche Menge Jod er da täglich zu sich nimmt bzw. welche Menge Jod welches (körperliche) Ergebnis liefert. Und in den Mengen, die da verwendet werden, macht so eine unterschiedliche Tropfengröße ja auch schnell mal einen Unterschied aus von vielleicht 50 mg Jod pro Tag...

Also diese 10 Tropfen, die ich oben ansprach, die bei mir das beste Ergebnis liefern, hatten ein Gewicht von 700 mg (demnach pro Tropfen 70 mg).
Mit der Pipette der nächsten Flasche des gleichen Anbieters ergaben 10 Tropfen dann aber nur noch etwa 450 mg. Deshalb habe ich dann einfach die vorherige Pipette weiterverwendet. Aber es zeigt natürlich ganz klar, dass man sich auf die Angabe 6,25 mg Jod pro Tropfen überhaupt nicht verlassen kann.

Mit der Pipette Ihrer LL5 ergeben 10 Tropfen ca. 780 mg. Sie sind also ein wenig umfangreicher / schwerer als mein Optimum. Ich könnte nun 9 anstatt 10 Tropfen nehmen - oder einfach weiterhin die bisherige Pipette verwenden.

ABER: das ist gar nicht das Problem. Natürlich kann ich mir jetzt einfach abwiegen, wie ich auf meine 700 mg LL5 komme, die bei mir ein gutes Ergebnis liefern.

Ich möchte aber gerne endlich einmal wissen, wie viel Jod diese Menge LL5 denn nun eigentlich tatsächlich entspricht, die ich jeden Tag zu mir nehme.

Daher nach dieser längeren einführenden Erläuterung nun zu meiner Frage:

Sind diese 5% auf Angaben in Gramm bzw. Milligrammbereich anzuwenden?
Also dass praktisch 1 g LL5 50 mg Jod entspricht?
Wenn dem so wäre, dann entsprächen 700 mg LL5 einer Jodmenge von 35 mg.
Aber ist es tatsächlich so?
Im Prinzip müsste dann nämlich ein Tropfen LL5 125 mg wiegen, um 6,25 mg Jod zu beinhalten. Ein so hohes Gewicht pro Tropfen hatte ich bisher aber bei noch keiner einzigen Flasche LL5 bzw. bei noch keiner einzigen Pipette erlebt. Die gemessenen Gewichte pro Tropfen lagen so zwischen 40 und 90 mg.

Von daher vermute ich, dass die 5% nicht auf Gramm bezogen werden können. Vielleicht eher auf Liter bzw. Milliliter? Da müsste man zur Umrechnung aber vermutlich irgendwelche molekularen Gewichte oder so Sachen kennen?
Also wie auch immer... ich kann es selber nicht berechnen.

Hat bei Ihnen vielleicht jemand Kenntnis darüber, worauf genau sich diese 5% beziehen, also auf welche Maßeinheit... und wie ich nun definitiv errechnen kann, welche Menge Jod (Jod plus Jodid) ich mit 700 mg LL5 zu mir nehme?

Das würde mir weiterhelfen. :)

Viele Grüße




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Hallo,

danke für Ihre Email.

In der Pharmakologie gibt es eine besondere "Tropfen-Einheit". Demnach enthält ein gtt Metric ("gutta") genau 50 Mikroliter (0,05 ml). Sogenannte Tropfenzähler nutzen beim Dosieren von Medikamenten also genau 20 Tropfen für einen Milliliter.

Ein senkrecht gehaltener Tropfen Lugolsche Lösung enthält normalerweise annähernd 50 μl

Lugolsche Lösung <5%
≈ 85 % Wasser, ≈ 10 % Kaliumjodid, ≈ 5 % Jod
10% Kaliumiodid (mind. 99%) und <5% Iod (mind. 99,8%)

Insgesamt hat ein Tropfen 5%ige Lugolsche Lösung 6,25mg Iod (2,5mg Iod und 3,75mg Iodid)

Die originale Lugolsche Lösung hat in 100ml 5g Iod und 10g Kaliumiodid. Ein Tropfen hat (näherungsweise) 50µl. Man kommt also für das elementare Iod auf

100ml / 50µl = 2000 Tropfen
5g / 2000 = 2,5 mg pro Tropfen
Jod: Molmasse: 253,81 g/mol
Kaliumjodid: Molmasse: 166,01 g/mol
Davon sind 126,9 g/mol Iodid (und Kalium 39,1 g/mol)

Wir hoffen, das wir Ihnen mit diesen Angaben weiterhelfen konnten.
Mit den besten Grüßen,
Kundenservice




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Sehr geehrte Frau,

vielen Dank für Ihre Antwort.

Nur habe ich Sie jetzt leider entweder nicht richtig verstanden - oder wir haben ein wenig aneinander vorbeigeredet.

Dass in der Pharmakologie bei einem Medikament 20 Tropfen einen Milliliter ergeben sollen, das wusste ich nicht, aber das ist sicher so, wie Sie es schreiben.
Und genau daraus folgert dann, dass sich 6,25 mg Jod (Jod + Jodid) für einen Tropfen LL5 ergeben. Aber eben nur für einen „pharmakologisch KORREKTEN“ Tropfen.

Das hatte ich ja bereits geschrieben gehabt, dass 1 Tropfen LL5 angegeben ist mit 6,25 mg Jod. Und dass man von daher dann meinen könnte, mit 10 Tropfen würde man 62,5 mg Jod zu sich nehmen.

ABER:
Den „pharmakologisch KORREKTEN“ Tropfen scheint es im Alltag eben leider nicht zu geben. Das ist ja genau das Problem, weshalb ich mich an Sie gewendet habe. Denn einmal ergeben 10 Tropfen LL5 ein Gewicht von etwa 700 mg, dann, von einer anderen Flasche, wieder nur 450 mg oder wie z.B. bei Ihrer Flasche fast 800 mg. Und es handelt sich aber immer um pharmazeutische LL5 mit der dazu erhaltenen originalen Tropf-Pipette. Die 10 Tropfen LL5 müssten also immer das gleiche wiegen, wenn ja 20 Tropfen immer einen Milliliter ergeben müssen / sollten.
Sie tun es aber nicht. Und daher kann man die zugeführte Menge Jod nicht anhand der eingenommenen Anzahl Tropfen errechnen.

Deshalb war ja meine Frage, ob Sie mir mitteilen können, wie viel Jod sich in 700 mg LL5 befinden, da ich herausgefunden habe, dass ich mit 700 mg LL5 den besten Erfolg erziele - unabhängig davon, wie viele Tropfen LL5 es bedarf, auf das Gewicht von 700 mg zu kommen.

Natürlich genügt mir auch der Jodgehalt von 1 mg oder 1 g LL5. Daraus kann ich ja dann den Jodgehalt jeder beliebigen „Gewichts-Menge“ an LL5 errechnen.

Sie haben geschrieben:
„Die originale Lugolsche Lösung hat in 100ml 5g Iod und 10g Kaliumiodid.“

Dann sind Sie über die „Tropfen-Schiene“ weitergegangen.
Da das mit den Tropfen aber im Alltag nicht hinhaut, weil es im Alltag eben nicht so ist, dass 20 Tropfen einen Milliliter ergeben, wie meine stets (deutlich) unterschiedlichen Abwiege-Ergebnisse mit der Feinwaage ja klar zeigen, müsste man an dieser Stelle:

„Die originale Lugolsche Lösung hat in 100ml 5g Iod und 10g Kaliumiodid.“

nicht über die Tropfen weitergehen, sondern über das Gewicht.

Wenn man also wüsste, wie viel Gramm diese 100 ml LL5 wiegen, dann wüsste man, dass sich in dieser Gramm-Menge LL5 demnach dann also 5g Iod und 10g Kaliumiodid befinden. Wobei ich dann noch wissen müsste, wie viel Jod in 10 g Kaliumjodid enthalten sind, um die Gesamtjodmenge zu kennen.

Ich kenne das korrekte Gewicht von 100 ml LL5 aber nicht. Und hier dachte ich, dass vielleicht das mit der Molmasse ins Spiel käme, um aus Millilitern die Milligramm oder Gramm zu errechnen...
Sie haben auch etwas über Mol geschrieben, aber nicht so, dass ich daraus ableiten könnte, wie viel Jod ich mit 700 mg LL5 aufnehme. Falls es daraus doch abzuleiten ist, habe ich leider nicht begriffen, wie man es errechnet.

Viele Grüße





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Hallo,

ich nochmal. :)

Folgend nun meine eigenen Überlegungen und Berechnungen zur Weiterleitung an Ihren Kollegen.
Ich lasse mich gerne berichtigen, wenn ich falsch liege.

--

Also ich habe 700 mg von Ihrer 5%-igen Lugolschen Lösung (LL5) mit der Feinwaage in einem Schnapsglas abgewogen. Dann mit der Insulin-Feinspritze aufgezogen und es waren 0,7 ml.

Demnach wiegen 0,7 ml der LL5 also 0,7 g. Also wohl vergleichbar mit Wasser, oder? Im Prinzip war es ja anzunehmen gewesen, da es ja eine wässrige Lösung ist und keine ölige... und wenn es einen Unterschied zu reinem Wasser geben sollte, dann wäre der in dem Fall vermutlich so gering, dass ich den ohnehin nicht feststellen könnte mit so einer Spritze.
Dazu:
Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Iod-Kaliumiodid-Lösung#cite_note-CARLROTH-1) ist zu entnehmen, dass die Dichte von LL (aber welche Konzentration?) 1,12 g pro Kubikzentimeter beträgt.
Wasser hat die Dichte von etwa 1 g pro Kubikzentimeter.
Also letztlich nicht ganz wie Wasser, aber sehr geringer Unterschied, der hier sicher nicht ins Gewicht fällt.

Wenn also 0,7 ml 0,7 g wiegen, dann wiegen 100 ml demnach 100 g.

Ausgehend von
„Die originale Lugolsche Lösung hat in 100ml 5g Iod und 10g Kaliumiodid.“
würde das bedeuten, dass 1 ml LL5 also 0,05 g Jod und 0,1 g Kaliumjodid enthalten
bzw. dass
0,7 ml LL5 also 0,035 g Jod und 0,07 g Kaliumjodid enthalten.

Es würden die von mir eingenommenen 700 mg LL5 also enthalten:
35 mg Jod + 70 mg Kaliumjodid.

Ist das bis hierher korrekt?

Dann wäre die Frage, welche Menge an Jod diese 70 mg Kaliumjodid enthalten. Um dadurch dann die Gesamtmenge von Jod zu erfahren.

Da sind mir die Jodetten Tabletten eingefallen. Im Beipackzettel (https://www.apotheken-umschau.de/me...l/jodetten-200-henning-tabletten-4926007.html) ist angegeben:
Kaliumiodid 0,262 mg pro 1 Tablette
= Iodid-Ion (0,2 mg pro 1 Tablette)

Das würde bedeuten, dass 70 mg Kaliumjodid demnach 53,44 mg elementarem Jod entsprächen.

Dies würde letztlich bedeuten, dass die von mir eingenommenen 700 mg LL5 also enthalten:
35 mg elementares Jod + 53,44 mg elementares Jod aus dem Kaliumjodid.
Also eine Gesamtmenge an elementarem Jod von 88,44 mg.

Ist das so korrekt?
Nehme ich mit 700 mg (= 0,7 ml) LL5 also 88,44 mg Jod zu mir?

Demnach entspräche 1 ml der LL5 also 126,34 mg elementarem Jod.

Warum wird die LL5 eigentlich mit 5% angegeben? Worauf beziehen sich diese „5%“? Bezieht sich diese 5%-Angabe denn einfach nur auf das zugegebene reine elementare Jod, also unabhängig davon, dass doch auch noch Kaliumjodid beigegeben wurde, das ebenfalls noch elementares Jod liefert? Ich verstehe die 5%-Angabe nicht.

Außerdem noch einmal zurück zu den Tropfen:
Mit der aktuellen Pipette ergeben ja 9 Tropfen ziemlich genau diese 700 mg LL5. Mit anderen Pipetten anderer LL5-Flaschen benötigte es dafür andere Tropfenanzahlen. Das war ja das ursprüngliche Problem, das sich mir stellte. Da ich deshalb alleine von der Anzahl der Tropfen ausgehend nicht die eingenommene Menge an Jod errechnen konnte.

Die neun Tropfen, die diese 700 mg LL5 ergeben, liefern (falls ich denn richtig lag mit den bisherigen Ausführungen und Berechnungen) 88,44 mg Jod.
Ein Tropfen mit dieser Pipette entspricht also 77,78 mg LL5 und liefert 9,83 mg Jod.

Nun wird ja aber angegeben, dass 1 Tropfen der LL5 6,25 mg Jod enthält (nicht 9,83 mg).
Neun Tropfen müssten demnach 56,25 mg Jod enthalten. Tatsächlich enthalten die neun Tropfen mit dieser Pipette aber 30 mg Jod mehr. Das ist ja nun keine kleine Menge an Jod.

Korrekterweise (falls ich alles richtig hergeleitet haben sollte und 1 ml der LL5 also 126,34 mg elementares Jod enthält) müsste ein Tropfen LL5, um 6,25 mg Jod zu liefern, 49,47 mg wiegen und damit einem Volumen von (etwa) 0,04947 ml entsprechen.
Und wie ich anfangs mitteilte, waren die Messergebnisse mit den unterschiedlichen Original-Pipetten der LL5-Flaschen:
„Die gemessenen Gewichte pro Tropfen lagen so zwischen 40 und 90 mg.“

Die Angaben auf den meisten LL5-Flaschen, dass ein Tropfen 6,25 mg Jod entspräche, sind also falsch, teils gravierend falsch.

Bitte korrigieren Sie mich, falls ich mich vertan haben sollte bei meinen Überlegungen oder Berechnungen.

Viele Grüße




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19. Okt. 2022, 10:53 MESZ
Hallo,

bitte entschuldigen Sie die verspätete Antwort. Mein Kollege hat einen Wert von 87,8mg Jod errechnet. Die Abweichung zu Ihrem Wert (88,44mg) ist wohl auf Rundungsunterschiede zurückzuführen.
Mit den besten Grüßen,


Grüße
Lukas
 

Kate

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10 mg Jod aus 2 g NOW Kelp (Laminaria spp.) Pulver 0,5% plus unbekannte Menge Jod aus 3 g Kelp (Ascophyllum Nodosum) Pulver von Starwest Botanicals.
Hallo Lukas,

hat es einen bestimmten Grund, warum Du 2 verschiedene Kelp-Algen nimmst?

Hast Du mal überprüft, wie sich Dein Hashi seitdem entwickelt hat?

Gruß
Kate
 
regulat-pro-immune
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Hallo Kate,

das hat nur den Grund, dass ich beim NOW-Präparat eben die korrekte Menge an Jod weiß aufgrund der Standardisierung, ich außerdem aber auch Ascophyllum Nodosum nehmen möchte, da das laut Dr. Probst das beste Mittel zur Entgiftung ist.

Hashi ist seit langem nicht mehr nachweisbar. Aber meine Rest-SD leider sehr klein, kaum noch vorhanden.

Grüße
Lukas
 

Kate

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wegen der kleinen SD musst Du vermutlich weiter SD-Hormone nehmen?


Es ist bei den Hormonen wie auch bei den Nährstoffen... ich nehme und nehme und nehme... und wenn ich messe, ist nichts da.

Ich nehme:

morgens 20 µg T3 plus 175 µg T4
mittags 20 µg T3
abends 20 µg T3 plus 75 µg T4

und liege damit etwa mittig in der Norm.

Allerdings friere ich trotzdem unentwegt. Daran hat auch das Jod nur ein Mal für ein paar Wochen etwas geändert. Das war während des Steigerungsvorgehens. Da war mir irgendwann mal auffällig warm, so dass ich im Sommer keine Socken anziehen musste und trotzdem nicht fror (so etwas kannte ich nicht... ich friere schon seit Kindheit an, auch jeden Sommer). Die angenehme Wärme hat aber nicht angehalten und konnte ich auch bei weiterer Jod-Steigerung nicht erneut erzielen.

Grüße
Lukas
 
Zuletzt bearbeitet:

Kate

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Ok, das hatte ich bei Dir schon beinahe befürchtet. Danke für Deine Antwort.

Gruß und alles Gute
Kate
 
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Hallihallo,
Ich nehme schon seit Jahren morgens ein großes Glas warmes Wasser mit Ascorbinsäure (etwa 600 mg), rosa Steinsalz (ca. 0,7 g) und Kaliumchlorid (ca. 1 g), mein pesönlicher Nebennierenmix.
Vit C tut über den Tag verteilt gut (mind. 4 Portionen). Das liegt daran, dass es sehr schnell verbraucht wird. Nach ca. 4 Stunden ist kaum mehr was da. (somit gibt es bei Dir einen "Peak" nach der Einnahme in der Früh, und ab Mittag läufst Du auf Reserve.

Ich muss Salz:Kalium im Verhältnis 2:1 nehmen bzw. immer deutlich MEHR Salz als Kalium. Sonst bin ich im "Wachkoma". (mein Körper braucht deutlich mehr Salz als Kalium). Salz und Kalium sind Gegenspieler (auch wenn Körper beide braucht). Somit "neutralisiert" Kalium die Wirkung von Salz (und vice versa).

Je weiter am Boden die Nebennieren sind, desto mehr Salz verbraucht man. Kalte Hände, kalte Füße, niedrige Körpertemp... Alles Zeichen, die in Richtung Nebennieren/Schilddrüse hinweisen (Schilddrüse wird von den Nebennieren gebremst - also behandelt man immer beide zusammen).
(manchen reicht 1 Einnahme am morgen, manche müssen 3-4x "Nebennierencocktail" pro Tag trinken, um gut "funktionieren" zu können). Ich hab letztens eine Arztempfehlung von 8 Gramm Salz/Tag (bei CFS) gelesen.

Bezüglich NN Hormone bzw. generell Behandlung der Nebennieren ist es wirklich schwierig ärztliche Hilfe zu finden. Peptide sind aber ohnehin nicht Kassenleistung. Ich hab mich nicht mit den "kassentauglichen" Nebennierenhormonen beschäftigt, aber ev. sind die nicht tierischen Ursprungs?

Mit Jod bin ich nach der ÜF vorsichtig
Wie schaut bei Dir die Selenversorgung aus? Theoretisch müsste man mit ausreichend Selen verhindern können, dass die Schilddrüse in "Overdrive" geht. (wie ich noch nicht wusste, was da los ist/dass die SD im Entzündungsmodus ist, konnte ich mir mit Zink und sehr hohen Dosen Vit C helfen, das "zu löschen". War dennoch unlustig und muss ich auch nicht nochmal haben).
Wenn heiße Knoten da sind, ist es dann "nochmal" eine andere Geschichte. Obwohl auch die "viel früher" mit wirklich hohen Dosen Jod behandelt wurden. (allerdings gibt es aus dieser Zeit leider keine Erfahrungsberichte)

Es ist eine recht hohe Menge Jod. Aber ist bei mir wie mit allen anderen Nährstoffen: im Urin extreme Mengen Jod (was also bedeutet, dass es im Darm gut aufgenommen werden muss), aber im Blut gerade mal Normwerte.
Verliere also alles über den Urin.
Max. Jod Verbrauch/Tag den ich gefunden habe, lag bei 6mg/Tag (wenn man gut gefüllt ist). 15mg sollte man nehmen, damit keine Jodlipde gebildet werden (wenn ich das jetzt so richtig im Kopf hab..).
Somit bist Du mit Deinen 100mg da weit drüber.
Somit ist klar, dass der Überschuss über den Urin rausgeht (irgendwo muss er raus). Blutwert ist - soweit ich das verstehe - ohnehin nutzlos/kaum Aussagekraft.

Allerdings friere ich trotzdem unentwegt.
Wie viel Salz/Kalium nimmst Du pro Tag?
Hast Du schon Nebennierenhormone (Drüsenpräparate/Peptide) versucht?
Bzw. was machst Du bezügl. Deiner Nebennieren (die müssten allein von Deiner Krankheitsdauer her DIE Großbaustelle bei Dir sein. Bei mir übrigens auch....).

Hashi ist seit langem nicht mehr nachweisbar. Aber meine Rest-SD leider sehr klein, kaum noch vorhanden.
Da Du recht hochdosierte Schilddrüsenhormone (250mcg T4 bei sonst Obergrenze von 200mcg/d) einnimmst, hat die Schilddrüse nichts zu tun und verkümmert.
(use it or loose it).
Es könnte sein, dass sie wieder größer wird, wenn Du langsam die Hormone ausschleichst und sie wieder tun lässt. (und solang genug Selen da ist, dürfte auch Hashi/SD Entzündung nicht wieder anspringen. Frage ist natürlich auch ob und wenn ja wie hoch Deine AK Spiegel sind. Und ob's Dir das Risiko wert ist).

Wenn der Körper mehr SD Hormone reinbekommt, als er verwerten kann, investiert er Energie um reverse T3 "zu basteln" (um die überschüssigen Hormone wieder loszuwerden). Das kostet ihn auch Ressourcen, die uU woanders fehlen.

Ich vermute Dein TSH liegt bei 0 oder nur knapp drüber?

lg togi
 
Zuletzt bearbeitet:
regulat-pro-immune
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Hallo togi,

wegen der Jodmenge... was man da so an Informationen über „allgemeinen Bedarf“ findet, ist auf mich nicht anzuwenden. Nie. Bei keinem Nährstoff. Reduziere ich die Jodmenge, kommen die Pickel und die Schuppen und Reibeisenhaut an den Oberarmen wieder. Also gerate ich dann auch sichtbar wieder in einen Mangel, selbst wenn ich trotzdem immer noch weit, weit über der Menge liege, die angeblich den maximalen Verbrauch angibt. Bei 700 mg LL5 habe ich fast schon abartig weiche, reine Haut, selbst an den Ellenbogen... butterweich (creme nie).... reduziere ich, wird der Zustand schlechter. Erhöhe ich, führt das zu keiner weitere Verbesserung. Also bleibe ich vorerst bei dieser Menge, da sie für mich richtig zu sein scheint. Ich denke schon, dass im Blut zu sehen wäre, wenn man von einem Stoff, den man tagtäglich einnimmt, heillos überdosiert wäre. Auch wenn der Blutwert im allgemeinen vielleicht nicht der aussagekräftigste sein soll.

Das mit meiner SD ist komplizierter. Die war schon fast weg, bevor ich mit SD-Hormonen begonnen habe. Die ist bei mir also nicht verkümmert, weil sie wegen eingenommenen Hormonen nichts zu tun gehabt hätte. Und wenn ich etwas reduziere, bin ich ein 24-Stunden-Eisklotz.

Und mein TSH war (abgesehen von ganz früher, vor sicher schon bald 30 Jahren, als er mal erhöht war), ebenso schon vor SD-Einnahme bei nahezu Null. Was bei mir allerdings auf die Hypophyseninsuffizienz zurückzuführen ist. Das verstehen leider auch sehr viele Ärzte nicht, muss ich immer aufwendig erklären...

Salz nehme ich nicht viel. Gezielt eigentlich nur an den Salat. So vielleicht einen guten Teelöffel am Tag. Wie viel Natrium ich über meine täglichen Infusionen aufnehme, kann ich so jetzt nicht sagen.

Kalium substituiere ich in Form von Kaliumcitrat mit etwa 8 Gramm Kaliumcitrat täglich, was ca. 2,8 Gramm Kalium entspricht. Damit liege ich in der Norm sowohl im Serum als auch im Vollblut.

Ich nehme auch Hormone für die NN.

Grüße
Lukas
 
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Hallihallo,
wegen der Jodmenge... was man da so an Informationen über „allgemeinen Bedarf“ findet, ist auf mich nicht anzuwenden. Nie. Bei keinem Nährstoff. Reduziere ich die Jodmenge, kommen die Pickel und die Schuppen und Reibeisenhaut an den Oberarmen wieder. Also gerate ich dann auch sichtbar wieder in einen Mangel, selbst wenn ich trotzdem immer noch weit, weit über der Menge liege, die angeblich den maximalen Verbrauch angibt.
Spannend, was Du das schreibst :oops::unsure:.
Ich denk nur mal laut: könnten die Pickel Bromidakne sein? Bei niedrigeren Jod Dosierungen versucht sie der Körper möglichst weit "draußen" abzulagern. Bei höhere Dosierung gehen sie wieder in den Kreislauf rein (um über Urin ausgeschieden zu werden. Dazu brauchts viel Chlorid. Wenn das fehlt, bleibts im Kreislauf und legt sich bei niedrigerer Dosierung wieder irgendwo an).
Allerdings müsste sich nach meiner Theorie (also bei hohen Joddosierungen/wenn wieder mehr unerwünschte Halogene im Umlauf sind), auch an Deiner Symptomatik was ins negative ändern. Merkst Du da was?
Oder verbessert sich bei der Einnahme von 100mg/Tag neben Deiner Haut auch Deine Laune? (im Vgl. zu weniger Jod).

Ad. Natrium+Chlorid:
Da meine Recherchen schon länger her sind, eben nur aus meiner Erinnerung, bitte nachprüfen:
Für den Transport von Jod in Richtung Schilddrüse brauchts das Natrium. Um unerwünschte Halogene aus dem Körper rauszubefördern, brauchts den CHLORID Teil (wenn Du nicht mehr Salz, Stichwort "SALZPUSH", nehmen möchtest, wäre das über KaliumCHLORID lösbar).
Wenn dadurch der Spuk mit den Pickeln vorbei wäre, wüssten wir, dass obige Theorie stimmt... :unsure:
(Somit Fluorid, Bromid... + div. Schadstoffe, die über die gleichen Pfade entgiftet werden--> Raus aus dem Körper, damit müssten einige Symptome verschwinden/nicht mehr wiederkommen, wenn Du auf 15mg Jod runter gehst)

Bei mir kenn ich "Reibeisen" an den Ellenbogen (und tlw. Knien), die je nach Vit A Dosierung entweder da sind oder eben komplett verschwinden.
Bei 700 mg LL5 habe ich fast schon abartig weiche, reine Haut, selbst an den Ellenbogen... butterweich (creme nie).... reduziere ich, wird der Zustand schlechter. Erhöhe ich, führt das zu keiner weitere Verbesserung. Also bleibe ich vorerst bei dieser Menge, da sie für mich richtig zu sein scheint. Ich denke schon, dass im Blut zu sehen wäre, wenn man von einem Stoff, den man tagtäglich einnimmt, heillos überdosiert wäre. Auch wenn der Blutwert im allgemeinen vielleicht nicht der aussagekräftigste sein soll.
Wie kriegst Du 700mg runter? Reduzierst Du es vor der Einnahme mit Vit C? (ich frage wegen dem Geschmack.... Schaffe selbst nur höhere Dosierungen, wenn ich da aufs Iodoral ausweiche. Es also in Tablettenform nehme. Ist natürlich in hohen Dosierungen für den Alltag nicht finanzierbar...)

Mir fehlen bezügl. der Messmethoden zu viele Infos. So wie Du schreibst - was macht der Körper mit sehr hohen Dosen Jod? Offensichtlich hält er die Menge im Blut trotzdem relativ konstant (entnehme ich jetzt Deinen Erfahrungen als mögliche Erklärung). Aber wie der das macht?

Das mit meiner SD ist komplizierter. Die war schon fast weg, bevor ich mit SD-Hormonen begonnen habe. Die ist bei mir also nicht verkümmert, weil sie wegen eingenommenen Hormonen nichts zu tun gehabt hätte. Und wenn ich etwas reduziere, bin ich ein 24-Stunden-Eisklotz.
Bei "Eisklotz" denk ich immer auch an Salz/Nebenniere...
Und mein TSH war (abgesehen von ganz früher, vor sicher schon bald 30 Jahren, als er mal erhöht war), ebenso schon vor SD-Einnahme bei nahezu Null. Was bei mir allerdings auf die Hypophyseninsuffizienz zurückzuführen ist. Das verstehen leider auch sehr viele Ärzte nicht, muss ich immer aufwendig erklären...
Interessant. Kann man die Funktion der Hypophyse mittels Testungen überprüfen? (wenn ja, wie?)
Ich hab Testungen nur mittels Muskeltest/Kinesiologie und ähnlicher Verfahren kennengelernt. Falls es da was schulmedizinisches gibt, interessiert mich das.

Auch nachfolgend denke ich nur mal laut:
TSH unaufällig/gegen 0 kann heißen, Hypophyse gibt Fehlsignal/kann nicht mehr richtig bestellen.
Kann aber auch heißen, dass der Körper GANZ GEZIELT keine Hormone bestellen will (obwohl lt. Blutbefund zB (f)T4, ft3 im Keller sind... eben WEIL er Energie unten halten möchte (warum auch immer - kann ja an vielen Stellen hängen).
Wie kann man das unterscheiden?

Gibt es einen "Hypophysenersatz" (in Form von Drüsenpräparaten oder ...?) Ich hab nur mal kurz bei meinen Quellen (Peptide/Drüsenpräparate) geschaut, das scheint es nichts zu geben?
Nimmst Du das was?

Zur Verkleinerung der Schilddrüse reicht neben Jodmangel auch Selen oder Salz (Natrium)mangel. (grad Salz ist bei chronischen Geschichten wegen Nebenniere ein großes Thema).
Das allein hätte aber TSH nicht auf 0 geschaltet.
Massive Nebennierenschwäche hingegen schon.:unsure:
Hast Du einen Überblick, welche Faktoren (neben schwacher Hypophyse) noch zu Verminderung von TSH führen können? (Infekte, Eisenstoffwechsel, B Vitamine? Zink....?)

Salz nehme ich nicht viel. Gezielt eigentlich nur an den Salat. So vielleicht einen guten Teelöffel am Tag. Wie viel Natrium ich über meine täglichen Infusionen aufnehme, kann ich so jetzt nicht sagen.
Hmmm, wie schon in den obigen Passagen geschrieben - Salz (Natriumteil) halte ich für einen DER JOKER überhaupt bei chronischen Erkrankungen (eben WEGEN der Nebennieren).

Ich sag nicht, dass es für Dich auch die Lösung Deiner "Eiszapfenthematik" ist. Aber imho stehen die Chancen gut, dass das Drehen "am Salzrad" doch noch die eine oder andere Verbesserung mit sich bringen könnte.

(ich hab auch viel "rumgedreht" bezüglich Nebenniere und Schilddrüse. Bin von 35,2-35,4 "Normaltemp" hin zu >36,5 in guten Phasen. Aktuell auch "nur" bei 36,1-36-4.) Und merke deutlich, dass Salz hier (für mich) neben Jod und der sonst. NEMs ein ganz wichtiger Faktor ist.
(niederige Körpertemp war bei mir 1:1 in Verbindung mit dauerndem Frieren (draußen selbst mit Mütze, Handschuhen im Winter). Umgekehrt hab ich die letzen Winter kaum eine Mütze aufgehabt und nur selten Handschuhe (wenn ich in den Schnee greife).
Salzmangel (entsteht bei mir schnell durch Stress aller Art innerhalb weniger Stunden) hat bei mir IMMER zur Folge, dass ich kaum Energie habe. Oft aufs WC renne. Körpertemp absinkt. Mir schneller kalt wird. Ich steif werde. Stufen steigen/bergauf gehen schnell merke/das Gefühl habe nicht tief genug atmen zu können bis hin zu wirklich kämpfen müssen, um tiefen Atemzug machen zu können (sonst - gefühlt - zu flache Atmung).
(meine Nebennieren dürften Großteils auch nur mehr zur Dekoration da sein - dadurch kaum in der Lage größere Mengen Adrenalin zu erzeugen. Salz/Kaliumhaushalt gehen da Hand in Hand.)

Kalium substituiere ich in Form von Kaliumcitrat mit etwa 8 Gramm Kaliumcitrat täglich, was ca. 2,8 Gramm Kalium entspricht. Damit liege ich in der Norm sowohl im Serum als auch im Vollblut.
Super, dass Du drauf schaust und da regelmäßig nachfüllst.
Wenn ich im Verhältnis zu viel Kalium zu mir nehme (Gegenspieler Natrium), sinkt Temp, Energie schwindet etc...
Einfach nochmal mein Hinweis aufs Natrium.
(ich hab das mit dem Natrium das erste Mal bei der S/C Borreliose Kur gelesen. Dachte damals, dass der Großteil der Erfolge nur vom Vit C kommen. Mit der Zeit hab ich erst erkannt, wie wichtig die hohen Salzdosen für die Leute aus der Gruppe waren.)

Hast Du bezügl. Natrium schon herumexperimentiert? (ob höhere Dosierungen was bezügl. Energie/Körpertemp/Kältegefühl...) ändern.

Ich nehme auch Hormone für die NN.
Was nimmst Du? (welche Hormone sind da inkludiert? Ganze NN? Oder nur NN Rinde? oder...?
In welcher Dosierung/welchen Intervallen nimmst Du sie?)

Zu dem Thema hab ich das Puzzle bislang auch nur zu einem Teil gelöst.
zB hatte ich eine Zeit lang das Problem, dass mich NNRinde müde gemacht hat und ganze Nebennieren nervös. Dann bin ich irgendwann durch einen Erfahrungsbericht draufgekommen, dass ich sie am Abend vor dem Schlafen gehen nehmen kann. Das ging dann super und gab mir am nächsten Tag viel mehr Energie usw...
Mittlerweile hab ich ein ganz gutes Gefühl dafür, wann ich 1ne und wann ich 4 Kapseln brauch und wann es ohne geht. Manchmal glaub ich, dass NN das Problem ist und übersehe dann andere Dinge...

Hast Du irgend ein "Akutmittel" für die NN, das Du bei Bedarf (vor stressigen Terminen) nimmst? Sowas fehlt mir in meinem "Arsenal". (ganze Nebenniere (Drüsenpräparat) ist schon ok, aber ich finde da muss es mehr geben).

Ja spannendes Hobby unser Körper... (für meinen Geschmack viel zu viele "Knöpfe" ;))

lg togi
 
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Hallo togi,

heute schaffe ich es nicht mehr, ausführlich darauf einzugehen. Auf die Schnelle vorab deshalb nur:

Die 700 mg LL5 sind bei meiner Pipette 9 Tropfen (muss man wiegen, wie oben beschrieben). Die fülle ich in eine Leerkapsel und nehme sie mit Wasser ein.

Hypophyse wird mit klinischen Funktionstesten untersucht. U.a. Insulin-Hypoglykämie-Test.

Hier noch ein früherer Thread von mir:


Habe ihn selber gerade erst wiederentdeckt, weil darin „Jod“ vorkommt und ich nach meinen früheren Jod-Beiträgen gesucht hatte. Darin sind noch ein paar Infos über mich. Die dortige Einnahmeliste ist so nicht mehr aktuell zu heute.

Grüße
Lukas
 
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So, endlich komm ich dazu mich zu melden. Vielen Dank, Togi, für deinen Input!

Vitamin C: Also ich starte wie gesagt mit meinem NN-Mix morgens, über Tag komme ich insgesamt auf ca. 3 g Ascorbinsäure (Nachmittags mit Silicea und Magnesium im "Bindegewebe-Mix" und abends mit Lysin, Prolin, Arginin und Ornithin im "Aminoauffüll-und-Wachstumshormon-Mix" und immer mal einfach so mit Wasser oder in Saft). Ich hatte mal versucht höher zu kommen, aber das fühlte sich damals nicht gut an, vielleicht wage ich nochmal einen Versuch und steigere langsam.

Salz: Du hast ein interessantes Verhältnis von Kalium zu Natrium. Ich merke, dass es mir und meinem Herzen mit vier oder mehr Gramm Kalium pro Tag besser geht als wenn ich weniger habe. Mein Salzverbrauch liegt bei so zwischen 3 und 5 Gramm pro Tag. Ich habe schonmal mehr genommen, als ich mit dem Nebennieren-Mix experimentiert habe, aber das mochte mein Darm auf Dauer nicht so gerne. Glücklicherweise neige ich nicht (mehr) zum Frieren, mag sein wegen mehr Eiweiß oder weil ich mein Aminogramm verbessert habe. Ich habe mal die letzten beiden Tage morgens im Bett meine Temperatur unter der Zunge gemessen: 36,3°C, wenn ich dran denke messe ich auch mal über Tag. Interessehalber habe ich im Sommer Mineralien beim IMD im Vollblut messen lassen: Natrium 1747 mg/l (1500-1850), Kalium 1492 mg/l (1368-1950). Abweichung vom Median für Natrium +7%, für Kalium -6%. Welche Werte physiologisch gut sind, habe ich noch nicht herausgefunden. Aber laut Biovis wäre mein Natriumwert schon über dem Normbereich wenn ich das recht in Erinnerung habe.

Nebennieren: Meine Nebennierenhormone (Adrenalin, Noradrenalin, Serotonin, Dopamin) prüft mein Arzt mehrmals im Jahr und bis auf Noradrenalin sind sie jetzt schonmal immerhin Normbereich :) Ich bin gespannt wie sich das Progesteron jetzt zusätzlich noch auswirkt, die Hitzewallungs sind jedenfalls schonmal verschwunden :)
Auf den Seiten von Tom Brimeyer steht einiges über den Zusammenhang von Nebennieren, Sexualhormonen, Leber, Darm und Schilddrüse...vielleicht habe ich vor zweieinhalb Jahren bei Nebennierenschäche mit Lowcarb und Leinsamenbrot (Östrogenartig) tatsächlich meiner Schilddrüse damals nen ordentlichen Stoß versetzt in Richtung Entzündung - auf ärztliches Anraten :-/

Der Arztbrief des Radiologen ist eingetroffen, ich muss ihn nochmal anschreiben, weil der Brief irgendwie nicht zu dem passt was ich beim Termin verstanden habe. Es sind leider keine SD-Hormone gemessen worden und die Schildi ist immer noch 25 ml groß, paßt auch zu dem leichten Druckgefühl wenn ich versuche meine Rollkragenpullis anzuziehen - muss sie nach fünf Minuten wieder ausziehen. Er empfiehlt Selen abzusetzen (ohne Messwert) und L-Throxin zu nehmen (ohne Messwert) und keine Antwort auf die Frage ob mir Jod fehlt. Immerhin sind weiterhin TG-Antikörper und TSH-Rezeptor-Antikörper deutlich unter dem Grenzwert. Habe ich dann jetzt einfach nur eine Jodmangelstruma? Soviel dazu ob zwei Tropfen Lugolsche Lösung tansdermal pro Woche ausreichend sein können. Mein CFS-Arzt war mit mir einer Meinung erstmal nach Jod zu schauen und es einzunehmen bevor ich künstliche, leberpflichtige Medikamente einnehme. Blut ist abgenommen.
 
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Hallihallo,
Die 700 mg LL5 sind bei meiner Pipette 9 Tropfen (muss man wiegen, wie oben beschrieben). Die fülle ich in eine Leerkapsel und nehme sie mit Wasser ein.
Hab's probiert - außer riesen Sauerei hatte ich noch kein Ergebnis (außer dass bei mir 4 Tropfen reichen, bis die 00er voll ist). Nimmst Du auch 00er oder 000er?
Hast Du speziellen Tipp zum Abfüllen, oder wird das mit der Übung..? (ich bekomm die Kapsel dann nicht mehr zu). Oder nimmst Du magesanfresistente Kapseln (bzw. aus was bestehen Deine Kapseln)?
Hypophyse wird mit klinischen Funktionstesten untersucht. U.a. Insulin-Hypoglykämie-Test.

Hier noch ein früherer Thread von mir:

Wurde Deine Hypophyse in der Form untersucht (sorry, falls ich das im verlinkten Thread überlesen habe)? Oder schließst Du vom 0er TSH auf die fehlende Funktion rück?

lg togi
 
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Hallo togi,

sorry, brauchte etwas länger für die Antwort.

Mir war es zu umständlich mit den ganzen Zitaten. Ich schreibe einfach so zu den einzelnen Punkten. Du kannst es ja sowieso zuordnen.

Also ich bin mir recht sicher, dass das keine Bromakne war / ist. Die sieht - zumindest auf Bildern bei Google - doch sehr viel schlimmer aus als die (eher gewöhnlich wirkende) Akne, die ich schon seit Jugendzeit habe bzw. derzeit eben nicht mehr habe, wenn ich alles so mache, wie ich es tue.
Also ich habe ja mit Mitte oder Ende 20 mal für zwei Jahre hochdosiert Roaccutan vom Hautarzt erhalten. Wirklich hochdosiert. Und darunter eine absolut reine Haut gehabt. Aber ich glaube, dass mir das einiges im Körper kaputt gemacht hat. Ich konnte seit damals auch nie wieder Kontaktlinsen tragen und muss tgl. Tränenersatz nehmen usw. Und nach Absetzen des Medikaments war die Akne wieder da...

Ich kann allerdings keine definitive Aussage zu Brom(belastung) machen. Ich habe zwar schon wirklich viele, viele Multielementanalysen machen lassen, aber Brom war bei denen nie dabei gewesen.

Ich glaube bei mir auch nicht an einen Chloridmangel. Alleine der im Schnitt ein Liter NaCl-Lösung täglich durch die Infusionen enthält ja schon 9 Gramm Natriumchlorid, die direkt ins
Blut gelangen...

Meine Laune zeigt sich von Jod unbeeindruckt. Würde ich zumindest selber so einschätzen.

Vitamin A nehme ich seit vielen Jahren 125.000 I.E. am Tag (kann auch nicht umwandeln aus Beta-Carotin). Wirkt bei mir aber nur von Carlson. Von NOW, obwohl scheinbar identisch, wirkt es nicht. Die brauche ich auch für die Haut. Das alleine hat mir die Haut im Gesicht so weit trockener gemacht, dass es dadurch zu deutlich weniger Akne kam. Auch am Oberkörper. Aber erst zusammen mit dem Jod (na ja und den ganzen anderen Nährstoffen halt sowieso) hatte es diese spürbare weichmachende Wirkung auf die Haut.

Also die Lugolsche Lösung tropfe ich mir in eine Leerkapsel. Habe ich oben schon geschrieben.

Hypophyse... Funktionsteste... habe ich auch oben schon geschrieben.

Von Kinesiologie halte ich nichts. Damit habe ich ganz, ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Ich glaube, davon habe ich in meinem alten Antioxidantien-Thread berichtet.

Wenn die Hypophyse kaputt ist, gibt sie keine Steuersignale oder Befehle an andere Hormondrüsen, u.a. die Schilddrüse. Das hat sicher nichts damit zu tun, dass der Körper die Energie unten halten will.

Ich denke nicht, dass es bei mir am Salz liegt, Es war kein Unterschied zu der Zeit, als ich täglich zusätzlich Salzsole zu mir genommen hatte.

Ich nehme alle Hormone, die man bei Hypophyseninsuffizienz benötigt (und ein paar weitere). Außer Cortsiol. Das habe ich inzwischen abgesetzt. Es ist ein Test. Läuft aber wahrscheinlich auf ein Wiedereinsetzen hinaus. Aber gefroren habe ich auch mit Cortisol.

Ein Akutmittel für die NN habe ich nicht.

Ich möchte noch sagen, dass ich nicht denke, dass das Jod bei mir so eine Sonderstellung einnimmt. Das einzige Mittel, das ich bei mir bisher detektiert habe, das dies tut, ist Selen.
Ich meine damit, dass einzig Selen bei mir bereits in einer nur „normalen“ Dosierung Überdosierungs- bis hin zu Vergiftungserscheinungen auslöst, zumindest in der Form als Selenmethionin. Früher hatte der LEF-Mix und / oder das Two-Per-Day ja nur Selenmethionin drin (200 µg), das hat bei mir extreme Laborwerte verursacht inkl. ekelhaftem knoblauchartigem Körpergeruch. Ich glaube, darüber habe ich auch im alten Antioxidantien-Thread geschrieben. Inzwischen sind die 200 µg im Two-Per-Day ja eine Mischung aus Selenformen ohne Selenmethionin, und damit gibt es zwar auch überhöhte Laborwerte, aber nicht mehr Werte über 500 µg/l. Zuletzt waren es 234 µg/l.
Also ich will damit sagen, dass sich das Jod bei mir eigentlich „ganz gewöhnlich“, also so wie ich es bei mir gewohnt bin, verhält. Also dass ich Riesenmengen einnehmen muss, um damit im Blut wenigstens mal Normwerte zu erreichen.

So, wie es auch bei Bor z.B. ist.

1 Gramm Borax enthält ca. 110 mg Bor.
0,1 Gramm Borax entsprechend ca. 11 mg Bor.

Ich nehme Borax folgendermaßen ein:

Montag - Freitag nehme ich jeden Tag 1 Gramm Borax über den Tag verteilt ein, meist in vier Gaben. Zwei nüchtern, zwei zu den Mahlzeiten.
Samstag und Sonntag nehme ich 0,1 Gramm Borax ein.
Das Ganze mache ich vier Wochen lang.
In der fünften Wochen nehme ich Montag bis Sonntag jeweils 0,1 Gramm Borax ein.

Das Ganze ist dann ein „Fünf-Wochen-Zyklus“.

Ohne Unterbrechung bin ich derzeit bei meinem 86. „Fünf-Wochen-Zyklus“. D.h. ich mache das schon 430 Wochen, also einige Jahre lang. Meine Borwerte im Vollblut (seit glaube etwa einem Jahr ist das bei Biovis in der Max-Version ja mit enthalten), liegen damit gerade mittig in der Norm. Zuletzt (Ende November 2022) lag der Wert bei 57,29 µg/l. Die Norm ist: 22 - 88 µg/l.

Das sind aber Einnahmemengen, die ich niemals von irgendeinem anderen Menschen, geschweige denn auf so eine lange Zeit hinweg durchgehend, mitbekommen hätte.
Es sind wirklich hohe Bormengen. Aber es ist offensichtlich: ich benötige sie. Ich meine, man muss sich wohl nicht wundern, dass ich bereits Anfang 20 osteoporosebedingte Wirbelbrüche hatte, wenn von all diesen Stoffen, die der Körper zum Aufbau für das Knochen- und Skelettsystems und sonst für alles benötigt, ja nie etwas vorhanden war...

Ich komme mir manchmal vor, als wäre ich ein Alien, bei dem nichts so ist, wie es bei allen Menschen dieser Erde ist. Bei mir ist alles anders als bei allen Anderen. Das ist zum Verrücktwerden. Und wenn ich nicht alles schwarz auf weiß nachgewiesen hätte und das über Jahre und wieder und wieder und nochmals wieder, dann würde ich das alles vielleicht auch nicht glauben können.

Grüße
Lukas
 
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27.08.09
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Hab's probiert - außer riesen Sauerei hatte ich noch kein Ergebnis (außer dass bei mir 4 Tropfen reichen, bis die 00er voll ist). Nimmst Du auch 00er oder 000er?
Hast Du speziellen Tipp zum Abfüllen, oder wird das mit der Übung..? (ich bekomm die Kapsel dann nicht mehr zu). Oder nimmst Du magesanfresistente Kapseln (bzw. aus was bestehen Deine Kapseln)?

Wurde Deine Hypophyse in der Form untersucht (sorry, falls ich das im verlinkten Thread überlesen habe)? Oder schließst Du vom 0er TSH auf die fehlende Funktion rück?


Ich nehme vegane 00 Kapseln.
Hatte die letzten Jahre über die:
und bin derzeit wegen fehlender finanzieller Mittel auf diese umgeschwenkt:

War nie ein Problem, die mit Flüssigkeit zu befüllen. Hatte die auch mit Dimaval Ampulle befüllt und geschluckt. 12 Stück, und bis die letzte befüllt war, lag die erste immer noch brauchbar auf dem Tisch.

Wenn Deine Kapseln mit 4 Tropfen LL5 voll sind, zeigt das noch mal ganz klar, was ich bereits geschrieben (und ja auch nachgewiesen) habe, nämlich dass die Tropfen in der Größe / im Volumen deutlichst variieren können und damit die Angabe, ein Tropfen enthalte 6,25 mg Jod, völlig falsch sein kann.
Mit den 9 Tropfen LL5, die bei mir gerade 700 mg ergeben, ist die Kapsel etwa dreiviertel voll.

Du hast doch auch Pipette, oder? Also keine Flasche mit „Tropfeinsatz“?

Ja... also man braucht eine ruhige Hand dafür, hab ich auch nicht immer. Wenn es einem auf die Finger tropft, sollte man Ascorbinsäure bereitstehen haben und gleich mit Wasser einreiben, damit die Farbe von der Haut wieder weg ist.


Ja, ich hatte Funktionsteste von der Hypophyse machen lassen.

Grüße
Lukas
 
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