Die grossen Rätsel - Der Sohn Gottes. TV Sendung zu Annahmen und Dogmas etc.

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Die grossen Rätsel - Der Sohn Gottes. TV Sendung zu Annahmen und Dogmas etc.

Die großen Rätsel - Der Sohn Gottes

Zweiteiliger Film von Roel Oostra
1. Teil
(Erstsendung: 14.7.2003)


Wer war Jesus, Mensch oder göttliches Wesen? War er der einzige Sohn Gottes oder hatte er Brüder? Hatte jener Jesus, der in Palästina lebte, irgend etwas mit jenem biblischen Jesus gemeinsam, der seit über zwei Jahrtausenden die christliche Glaubenslehre prägt? Prominente Kirchenhistoriker wie Keith Hopkins und Gilles Quispel stellten die von der römischen Kirche präsentierte Geschichte des Christentums in Frage und haben neue Erkenntnisse zusammengetragen:So fanden sie heraus, dass das Christentum geistige Anleihen bei antiken Kulturen nahm und das ein Christentum schon vor Christus existierte. Die biblischen Evangelien stehen im Verdacht, nicht die ganze Wahrheit über die Anfänge des Christentums und über den tatsächlichen Jesus zu berichten.
In der zweiteiligen Fernsehdokumentation "Die großen Rätsel - Der Sohn Gottes" stellt Roel Oostra die Erkenntnisse der Historiker vor - eine spannende wie unterhaltsame Beweisführung durch Jahrtausende der Glaubensgeschichte.

Den zweiten Teil von "Die großen Rätsel - Der Sohn Gottes" zeigt 3sat am Donnerstag, 27. Juli, 20.15 Uhr im 3 Sat.


Das war ja mal sehr interessant! Gut, dass es Leute gibt, die ein anderes Licht auf diese ganzen Annahmen und Dogmas werfen und damit neue Möglichkeiten schaffen. Schade, dass die Sendung nicht wiederholt wird. Nächste Woche folgt der zweite Teil.

Was uns von den Fundamentalisten alles untergejubelt und als "Wahrheit" verkauft wird; erstaunlich, obwohl offenbar vieles ganz anders war.
ZB. wurde erst 300 Jahre NACH Christus per Dekret von Kaiser Konstantin Jesus im Glaubensbekenntnis als einziger Sohn Gottes dargestellt und damit alle anderen Glaubensrichtungen wie Gnostiker etc. plattgewalzt.
Es wurden auch die 1945 in Ägypten in Nakamadi gefundenen Schriften erwähnt, die noch bedeutender als die Rollen des toten Meeres sind.
Ebenso, dass die Evangelien erst 70 bis 100 Jahre später geschrieben wurden. Oder dass Jakobus ein Bruder von Jesus war und Jesus mehrere Geschwister hatte und das Thema der "unbefleckten Empfängnis" erst sehr viele Jahre später dazu kam... schon sehr interessant und erstaunlich!
 
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25.01.05
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...womit einmal mehr der Satz gilt: On n'est jamais mieux servi que par soi même, zu deutsch: man wird nie besser bedient als durch sich selber.

Wie immer, gerade auch die Medien und durch sie, die die sie instrumentieren, verstreuen ganz gezielt Halbwahrheiten. Das war schon immer das Spiel der Mächtigen und derer, die nach Macht, ob weltlicher oder geistlicher, strebten.
So müssen wir uns wohl früher oder später eingestehen, dass wir eigentlich nur wenig wissen und auch dieses Wenige x-fach gekaut und verdaut uns serviert wird.
Es gäbe ja noch so viel, was an der Person Jesus interessieren würde, z.B. wo verbrachte er seine Lebensjahre zwischen seinem Auftritt im Tempel als Kind und seinem Erscheinen im Mannesalter? Wo hielt er sich auf, mit welchen Religionen und Philosophien kam er zusammen? Anzunehmen er wäre als braver Zimmermann zuhause geblieben - obschon, warum auch nicht? - scheint mir dennoch a bissl naiv.

Übrigens, noch nicht allzulange her wurde über die Illuminaten und das Protokoll der Weisen von Zion berichtet. Das Protokoll gilt als Fälschung, bloss Fälschung wovon? Denn was darin beschrieben wird lässt sich unschwer als unsere heutige Realität erkennen. Und liest man sich da mal durch, so ist auch diese Sendung als das zu erkennen was sie ist, gezielte Streuung von Halbwahrheiten zum Ziele das Volk soweit zu verwirren, dass es nicht mehr weiss, was es glauben soll.

Für das was wirklich ist im Leben, dafür kriegt man keine Sendezeit im Abendprogramm, ausser um es zu diffamieren.

herzlichst - Phil
 
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07.05.04
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Oh, oh, Pius,

da hast Du wieder mal heftig in ein Wespennest gestochen.
Das ruft doch sofort unsere FundamentalistInnen auf den Plan!
:schock:
Liebe Grüße:wave:
 
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21.04.05
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Phil - das finde ich sehr gut, was Du gesagt hast :)
Den Medien glauben halte ich meist für sehr gefährlich, da eben es genauso ist, wie Du schreibst.
(und es ist ganz egal, ob es hier um Jesus geht - das ist auch in anderen Fällen so - in Kriegsberichterstattung etc.)

Zählst Du mich auch dazu Günter M.?

Fakt ist, wer sich für Jesus interssiert, sollte sich selbst gut informieren und sich nicht eine Meinung vom Fernsehen holen.
Aber worum geht es - um Jesus als Person - oder um den Glauben der Christen an Jesus?
Wer an Jesus gest glaubt, den werden solche Sendungen nicht interessieren - oder man regt sich höchstens noch drüber auf.

Schönen Tag noch
 

Wolfgang Jensen

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Hei Sternenfee, glaubst Du wirklich, daß sich ein Mensch, der Jesus KENNT und Liebe LEBT, von Verwirrung beeindrucken läßt?

Einen lieben Gruß an Dich von
Wolfgang
 

Wolfgang Jensen

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Hei Sternefee, ich habe auch nix geschrieben, was Du geschrieben hast, sondern Dir eine Frage gestellt, wie Du PERSÖNLICH das Verwirrspiel empfindest. DU wolltest doch diskutieren, gell.

Einne schönen Tag Dir.
Wolfgang
 
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Hm - anscheinend hab ich Dich immer noch nicht richtig verstanden - also mir ist es für mich egal, wenn so eine Sendung kommt, denn mich beeinflusst das nicht, da mein Glaube steht - aber es gibt Menschen, die noch sehr unsicher sind und diese kann es beeinflussen in ihren Denken.
 
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23.07.06
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Habe diese Sendung nicht gesehen. Trotzdem!

Trotzdem zwei Dinge.

Erstens:
Wir ALLE sind Töchter und Söhne Gottes. Das Potential einer jeden Seele ist unbegrenzt, d. h. im Prinzip zu allem fähig, was Jesus getan hat. Nur war er in seiner Entwicklung viel weiter als wir, hatte den größeren Durchblick, wußte dieses Potential vollkommen im Sinne Gottes einzusetzen. Er ist auch sicher nicht die einzige, nicht die erste, nicht die letzte Seele, die das erreicht hat oder erreichen wird.

Zweitens:
Fernsehen ist schlecht für die Seele! Alles, was aus dieser Kiste kommt, ist irreal. Nichts von dem, was da raus kommt kann ich anfassen, riechen, schmecken. Und: Ich kann es nicht beeinflussen. Bleibt in der realen Welt! Wirkt in dem Bereich, in dem ihr die Möglichkeit dazu habt, in den ihr gestellt worden seid. Begenet echten Menschen in echten Situationen, der Natur, mit allen Sinnen. Wenn ihr das im Sinne Gottes tut, ist das so viel mehr wert, als alle Diskussion über Dinge, die anderen Köpfen entsprungen sind. Seht den Menschen in die Augen, auch den Tieren, meinetwegen. Da findet ihr Gott, da findet ihr Jesus. Fernsehen macht krank. Das ist meine tiefste Überzeugung.

Licht und Liebe, Sanne

Gott schläft im Stein.
Er träumt in der Blume.
Er erwacht im Tier.
Er weiß, dass er erwacht ist im Menschen.

In diesem Sinne: Wach bleiben, nicht fliehen und sich berieseln lassen!
 

Wolfgang Jensen

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Hei Sternenfee - gerade die christliche Lehre beschränkt die Gottessohnschaft doch auf Jesus - oder bin ich da falsch informiert?

Und das Frauen Kinder Gottes sein können, verdreht doch das christliche Menschenbild auch - oder sehe ich das falsch?

Einen flotten Gruß an Dich
Wolfgang
 
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23.07.06
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Im Himmel,

Jenseits, Paradies, nennt es, wie Ihr wollt, gibt es da noch "männlich" und Weiblich"? ICH glaube das NICHT. Da gibt's doch diese Hülle gar nicht mehr, an der man das erkennen könnte. Schon allein deswegen macht die Unterscheidung doch gar keinen Sinn.

Und, lieber W:: nicht alle christlichen Kirchen verfahren hier gleich. SO pauschal kann man das also nicht sagen.

Licht und Liebe, Sanne
 
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25.01.05
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Grüss euch,

alles was ist, hat seine Polaritäten. Das hatten wir zwar schon mal, selbst Engel tragen die Polarität in sich, ja selbst der Schöpfergott. Wer die Genesis sich anschaut, wird unschwer lesen können, dass Gott Mann und Frau nach ihrem Ebenbilde erschuf. Wessen Ebenbild? IHREM! Kann also faktisch nur heissen, ER/SIE ist mindestens bipolar - bipolar in der Einheit. Die Frage ist nun, ihrem = Einzahl, weiblich, oder ihrem = Merzahl zweigeschlechtlich?

herzlichst - Phil
 

Wolfgang Jensen

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Sanne, ich wollte nicht Menschen pauschalieren, meine Aussage bezog sich auf das dogmatische Element des christlichen Glaubens, dessen Geist immer noch versucht, Frauen zu diskriminieren.

Was den Himmel betrifft, da entfällt "natürlich" die Unterscheidung von "Hüllen". Aber kann nicht das Wesen auch eine unterschiedlich ausgeprägte Vorstellung vom "Weiblichen" und "Männlichen" haben? Das bestimmt ja das Verhalten, und am Verhalten kann man ein Wesen eben doch erkennen, identifizieren, welche Identität es hat, oder?
 
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21.04.05
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Sehr spannend, wie ihr meinen Satz ausgelegt habt, so war er gar nicht gemeint.
Jesus hat keineswegs die Frauen schlechter als Männer dargestellt, also tut es Gott auch nicht - höchstens der Mensch.

Ich hatte damit gemeint, der Mensch ist ein Kind Gottes, der Gott "Vater" nennen kann und Jesus Werk anerkennt.
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Ja, Sternenfee, diese "Auslegerei" kann schon lästig sein, gell.

Phil, kennst Du den Begriff "Androgyn"?

Im spirituellen Leben des Menschen kann es zu einer Vereinigung kommen, aus reiner Liebe. Man nennt das "Chymnische Hochzeit".

Hallo Soul! Muß man dabei eigentlich ein weißes Kleid tragen?
 
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02.05.06
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wolfgang,

aber nur wen du das möchtest.

liebe grüss soul

androgyn zu sein ist herlich.nur bin froh das mein körper nur frau ist.
obwohl......
 
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23.07.06
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Als Gott den Mann schuf...

übte sie nur.

Scherz beiseite! Bin froh, Gott Vater UND Mutter nennen zu dürfen.

Licht und Liebe, Sanne
 

Wolfgang Jensen

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16.03.06
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Knapp neben dem Thema

aber erlaubt sei mir die Frage: muß die Quelle, aus der Spiritualität (und Liebe) fließt, nicht etwas GANZES, und in sich selbst Reines sein?
 
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25.01.05
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Grüss euch,

was nennst Du rein, Wolfgang?

herzlichst - Phil
 
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