"Das reine Gift": Professorin warnt vor Kokosöl

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:D:D
 
wundermittel
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regulat-pro-immune
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Wuhu,
die
... In dem link ... wird davon geredet, das Kokosöl einen niedrigen Rauchpunkt hat.
gehen aber auch davon aus, dass das meiste Kokos-Öl nativ ist:
Ein Vorteil von Kokosöl besteht darin, dass dieses in der Regel sehr schonend hergestellt wird. Im Vergleich zu vielen anderen Pflanzenölen (z.B. Sonnenblumenöl und Rapsöl) liegt Kokosöl fast nur in nativer Form vor. Das bedeutet, das Öl kalt gepresst wird und keine gesundheitsschädlichen Chemikalien bei der Herstellung hinzugegeben werden – definitiv ein Pluspunkt.
(fett markiert von mir)

Das "billige" Kokos-Fett zum Frittieren (zB "Palmin", "Ceres") ist idR nicht mehr nativ. Native Pflanzenöle - die meistens auch "teurer" sind - sollte man niemals lange bzw sehr hoch erhitzen. Hatten wir weiter vorne schon besprochen...
 
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regulat-pro-immune
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Vorsicht ! Palmin etc sind gehärtet und damit Transfettbomben. Es gibt allerdings auch nichtgehärtete, aber raffinierte / desodorierte Kokosfette (sind so kleine Würfel im Kühlregal) welche ich auch zum brtaen nehme. Erstere würde ich nie verwenden ausser vielleicht als technische Schmiermittel.

Bezüglich Rauchpunkte... am besten selber mal testen und vergleichen ...
 
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14.06.09
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die Entschuldigung nur für ihre Wortwahl, nur in Bezug auf das Kokosöl, erscheint als heiße Luft. Die Uniklinik sollte sich auch entschuldigen für so einen peinlichen, unwissenschaftlichen Fehlgriff und zwar einen Großteil der Inhalte beteffend. Veröffentlichung löschen und neu versuchen ;)
 
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Würden wir uns ohne diese provokante Äußerung über Kokosöl und Fettsäuren im Allgemeinen unterhalten? Für viele dürfte es sogar das erste Mal sein, dass sie sich intensiv mit dem doch sehr wichtigen Thema Fette in der Nahrung auseinandersetzen. Die sehr interessante Diskussion führt auch direkt an die Grenzen unseres Wissens und der Wissenschaft. Wir wissen gar nicht viel, noch nicht einmal über unsere tägliche Ernährung ...
 
regulat-pro-immune
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meines wissens nach basiert die aussage von den "ungesunden, gesättigten fettsäuren" auf studien, die mit gehärteten fetten im margarine-zeitalter gemacht wurden. diese dürften aber wegen der dabei zwangsläufig entstehenden transfettsäuren ungesund sein, nicht wegen der normalen gesättigten fettsäuren. und bei butter usw. macht es halt den unterschied, ob die kühe biologisch gehalten und nur mit gras/heu gefüttert werden oder nicht. wenns mal gute (!) studien gibt, die diese fette untersuchen und diese dabei schlecht abschneiden, denke ich darüber nochmal nach. das thema, dass zum braten gesättigte fettsäuren zum braten besser geeignet sind als ungesättigte, war ja schon.

Es gibt allerdings auch nichtgehärtete, aber raffinierte / desodorierte Kokosfette (sind so kleine Würfel im Kühlregal) welche ich auch zum brtaen nehme.
Die hatte ich auch mal. Allerdings ist die Form der Raffination auch zu hinterfragen (infos z.B. wikipedia). Hab ich beim Hersteller gemacht. Zuerst kam eine Antwort, wie toll ihr fett doch ist, weil es nicht gehärtet wird, auf die Frage, welches Verfahren sie zur Raffinierung verwenden kam dann keine Antwort mehr. gibt im bioladen aber ein mit wasserdampf behandeltes fett, was mir dafür am sinnvollsten erscheint.

Würden wir uns ohne diese provokante Äußerung über Kokosöl und Fettsäuren im Allgemeinen unterhalten?
Haben wir schon öfter hier im Forum gemacht, dafür braucht es keine Provokation. Ich finde solche provokationen nur hinderlich.

viele grüße
 
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09.12.10
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Der Quatsch von Frau Prof. Dr. Dr. wird auch im englischsprachigen Raum auseinandergenommen, wohl weil sie in Harvard war.

Man kann nicht oft genug wiederholen, daß die für manche einschüchternden Titel nichts, aber auch gar nichts mit Ernährungswissenschaften zu tun haben und die angegebenen Studien die Aussagen die sie macht nicht mal stützen.
Ein Beispiel:
https://www.youtube.com/watch?v=OXKebPHSzgE
 
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18.03.16
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Dr. Zyrowski vermutet, dass die Anti-Kokosnussöl-Studien gefaked oder schlampig ausgeführt waren und bringt einige Naturvölker, die viel tierische Fette essen, als Gegenbeispiel. Außerdem verweist er auf die keimtötenden Eigenschaften von Kokosöl und bringt einige Gegenstudien.

Ob das jetzt der entscheidende Sieg in dieser Kokosnussschlacht war? Keine Ahnung! :D So wogt es doch schon seit Jahrzehnten bei vielen Nahrungsmitteln hin und her, mal sind sie gesund, dann wieder der Todeskuss schlechthin. Sicher ist nur, dass das die Meinung von Dr. Zyrowski war ... ;)
 
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31.01.12
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Dr. Strunz fragt in seiner vom 25.09.2018 "Ist Kokosöl Gift?" und verweist auf Studien und Bewertung von Professor Ulrike Kämmerer, die belegen, dass Kokosöl keine negativen Auswirkungen auf das Herz-Kreislaufsystem hat und dass sich keinerlei Hinweise für eine schädliche Wirkung von Kokosöl auf die Blutfette von Patienten und Probanden ergeben


https://www.strunz.com/de/news/ist-kokosoel-gift.html
 
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Studien zur Wirkung von Kokosöl:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0009912004001201 Kokosöl verbessert Blutfette

https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.3109/13880200903062614 Kokosöl hat entzündungshemmende, analget. und antipyretische Wirkung

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24328700 Antimikrobielle Wirkung von Kokosöl auf Clostr. Difficile

https://academic.oup.com/ajcn/article/87/3/621/4633434 MCT-Öl verbessert den Gewichtsverlust im Vergleich, Olivenöl nicht

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0308814605006412 und https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23892389
Supplementiertes Kokosöl erhöht den Antioxidantienstatus bei Ratten

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23892389 Kokosöl dämpft die Wirkung von Amyloid-β auf kortikale Neuronen in vitro im Zusammenhang mit Alterung und Neurodegeneration

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25997382 Kokosöl ist eine therapeut. Option bei der Prävention und Behandlung von Alzheimer


Hier exemplarisch noch eine der weit über 2000 wissenschaftlichen Studien, die es ja angeblich nicht gibt :cool:





Natives Kokosöl und seine herzschützenden Effekte

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25853965

In dieser Arbeit wurden Ratten in vier Gruppen aufgeteilt: Gruppe 1 war die Kontrollgruppe; Gruppe 2 wurde mit Virgin Kokosöl gefüttert; Gruppe 3 wurde mit erhitztem Palmöl versorgt; und Gruppe 4 wurde mit erhitztem Palmöl und Virgin Kokosöl gefüttert (alles zusätzlich zur normalen Ernährung).

Es zeigte sich, dass die Gruppe mit dem erhitzten Palmöl (Gruppe 3) nach acht Wochen deutlich erhöhte Blutdruckwerte aufwies. Palmöl wird aus dem Fruchtfleisch der Ölpalme gewonnen und enthält mit 44 Prozent deutlich weniger gesättigte Fettsäuren. Es enthält knapp 50 Prozent einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren und müsste somit das gesundheitlich beziehungsweise kardioprotektiv bessere Öl sein als Kokosöl.

Die Gruppe 4, die erhitztes Palmöl und Kokosöl erhalten hatten, zeigte keine Veränderung des Blutdrucks. Der Verzehr von Palmöl bewirkte ferner, dass die betroffenen Tiere einen höheren Grad an Lipidoxidation erfuhren und zudem eine höhere Aktivität des Angiotensin-konvertierenden Enzyms (ACE) aufwiesen, was die Erhöhung der Blutdruckwerte erklärt. Lipidoxidation und Aktivierung von ACE wurden durch die Gabe von Virgin Kokosöl verhindert. Eine ungünstige Vergrößerung der Herzmuskelfasern wurde ebenfalls durch das Kokosöl unterbunden.

Die Autoren schlossen aus ihren Beobachtungen, dass die Zufuhr von Virgin Kokosöl einen kardioprotektiven Effekt ausübt, indem das Öl den Anstieg des Blutdrucks verhindert. Grund hierfür scheinen anti-oxidative Mechanismen zu sein. Dass Kokosöl entzündungshemmend wirkt, ist weitgehend nachgewiesen und so könnten dessen Fettsäuren auch zur Vorbeugung gegen Arteriosklerose geeignet sein. Nach neueren Erkenntnissen sind Gefäßentzündungen die eigentliche Ursache der arteriellen Engstellen. Dazu passt der Befund, demzufolge Jäger-und-Sammlergesellschaften, in denen viele Kokosnüsse verzehrt werden, kaum an Arteriosklerose leiden.

Mein Fazit: Die Erhitzung von ungesättigten Fettsäuren führt zur Bildung von Transfetten, die die Lipidoxidation vorantreiben und damit den genau gegenteiligen Effekt haben, den man von diesen Fetten/Fettsäuren erwartet. Wenn also ungesättigte Fettsäuren einen physiologisch günstigen Effekt haben, dann nur, wenn sie „frisch auf den Tisch“ kommen.

Wenn sie durch lange Lagerung oder durch Erhitzen Trans-Fette ausbilden, dann haben wir genau das zu erwarten, was in dieser Studie demonstriert wurde. Nicht nur bei Ratten, sondern auch bei uns Menschen.
https://www.gesund-heilfasten.de/nahrungsergaenzung/kokosoel.html

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25387216



Der Vortrag wurde übrigens offenbar mittlerweile gelöscht ...
 
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09.12.10
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Der Vortrag wurde übrigens offenbar mittlerweile gelöscht ...

ist schon seit Wochen weg, aber die Schnipsel mit dem größten Quatsch aus dem Vortrag sind in unzähligen Clips noch vorhanden, die das Machwerk auseinandernehmen.

Gibt aber noch mehr von der Tante, ich fand den ersten Vortrag schon ziemlich dilettantisch und zuweilen grotesk aber eben witzig. Daher wußte ich auch schon wie und wo Frau Prof. Dr. Dr. einzuordnen ist.
 

nicht der papa

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18.11.09
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ist schon seit Wochen weg, aber die Schnipsel mit dem größten Quatsch aus dem Vortrag sind in unzähligen Clips noch vorhanden, die das Machwerk auseinandernehmen.
Ich hab mir das nicht angesehen und kann mich nur wundern, dass so ein Unsinn so viele Beiträge erhalten hat. Mit mir noch einen mehr.:D


Vor dieser Professorin kann man nur warnen.:)))
 
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