Bundeswehrsoldat verweigert Tornado-Einsatz

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Gerade im Radio (hr-Info) gehört, tolle Sache. Der Mann hat Courage!
Er sagte, der Einsatz sei ein Kriegseinsatz, auch wenn er als Aufklärungseinsatz ausgegeben werde. Die USA versuche seit ein paar Jahren die Globalisierung mit militärischen Mitteln voranzutreiben und Deutschlands Armee sei als eine Verteidigungarmee gegründet worden, und ist keine Angriffs- und Interventionsarmee.

Im Zusammenhang mit dem bevorstehenden "Tornado"-Einsatz in Afghanistan hat erstmals ein Bundeswehr-Offizier den Dienst verweigert. Ein beim Streitkräfteunterstützungskommando München eingesetzter Oberstleutnant habe einen entsprechenden Antrag eingereicht, teilte der Sprecher des Befehlshabers im Wehrbereich IV, Klaus Treude, am Donnerstag mit. Er bestätigte damit einen Bericht des NDR-Magazins "Panorama". Danach beantragte der in der Einheit eingesetzte Oberstleutnant Jürgen Rose bei seinen Vorgesetzten, von allen weiteren Aufträgen im Zusammenhang mit der "Operation Enduring Freedom" entbunden zu werden. Rose habe seine Weigerung mit einer Gewissensentscheidung begründet, wonach er den "Tornado"-Einsatz in Afghanistan in keiner Form unterstützen könne.
Quelle: Bundeswehrsoldat verweigert "Tornado"-Einsatz - Internet-Zeitung ngo-online
 
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