Brauche Hilfe bezüglich Prothese

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08.07.05
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Hallo Leute,

meine Mutter ist nun soweit das die Lücken im Oberkiefer geschlossen werden können.
Im Moment sieht es in etwa so aus:
https://www.symptome.ch/vbboard/att...ebnisse/469d1187031327-opt-sanierung-opt2.jpg

Ich bin nun aber noch total planlos. Ich weiss schonmal das das Dentallabor Otto Huber die beste Anlaufstelle ist für Allergiker.

Wird dort ein und das selbe Material genommen oder kann man dort auch je nach Allergie andere Materialien nehmen ?

Eigentlich dachte ich sollte erstmal ein Allergietest her. Da ich meiner Mutter aber einen Epikutantest nicht nochmal zumuten will, wollte ich nen LTT Test auf alles machen was in ner Prothese vorkommen könnte. Jedoch weiss ich nicht wo und was genau....

Was ist aber dann, wenn etwas positiv ausschlägt ? Ich hab absolut kein Plan wie ich vorgehen soll.

Könnt ihr mir bitte ein wenig Nachhilfe geben zu diesem Thema :idee: ?


Ciao
 
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19.11.06
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Moin Tito,
ich kann nur eins empfehlen: Benutz deinen gesunden Menschenverstand ;)

Weißt du selbst Allergologen erzählen Betroffenen gern das reichlich Nickel im Zahnersatz absolut kein Problem für einen Nickelallergiker ist.

- das ist kein Scherz sondern ein Teil meines Lebens der sich nun schon mehrfach wiederholt hat....

Liebe Grüße,
Cailly
 
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08.07.05
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Also das die Prothese Metallfrei sein soll ist uns schon klar.....doch das wars dann auch schon.
 
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10.01.04
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Hallo tito,
das Labor Huber kann man anrufen, und sie sind sehr nett am Telefon :).
https://www.symptome.ch/vbboard/zahnmedizin-zahnprobleme-allgemein/10523-vollprothesen.html

Für einen LTT-Test brauchst Du eigentlich nur ein Labor und jemand, der Dir bzw. Deiner Mutter Blut abnimmt. Und Du brauchst die "Wunschmaterialien", die als Prothesenmaterial in Frage kommen https://www.symptome.ch/vbboard/ama...chiedenen-tests-empfindlichkeit-dmsa-etc.html

Am besten ist auch beim LTT-Test, wenn man direkt ins Labor geht und dort das Blut abnehmen läßt. Aber es geht auch per Post.

Evtl. könntest Du im ToxCenter nachschauen, welche Kunststoffmaterialien dort als Epikutantests angeboten werden. Damit hättest Du schon eine gute Sammlung an möglichen Materialien.
Du könntest auch EM-Zahn fragen, ob Du von dem entsprechenden Labor ein Stück für den LTT-Test bekommst.

Gruss,
Uta
 
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08.07.05
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Am besten wäre es doch im Labor Huber anzurufen und zu fragen ob sie mir von allen möglichen Sachen ne klitzekleine probe zuschicken könnten um dies im LTT test austesten zu lassen.

wie sieht es aber aus dort, da werden doch die prothesen mehrfach behandelt damit man nicht mehr allergisch drauf reagiert. ist dann so eine austestung überhaupt noch notwendig ?
 
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Wie sagte Lenin so schön "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" :eek:):D.

Auch wenn gesagt wird, daß dieses Material sehr gut verträglich ist, ist es doch letzten Endes aus Methylacrylat, soviel ich weiß (Futura Jet, meine ich). Ich kann es nicht beurteilen, ob die Spezialbehandlung des Kunststoffs tatsächlich alle Monomere so entfernt, daß die Prothese nicht mehr allergen wirken kann.
Deshalb würde ich bei einem LTT eben auch dieses Material mit einschicken.

Gruss,
Uta
 
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08.07.05
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Also,

ich habe eben ein sehr langes uns ausführliches Gespräche mit dem Labor Otto Huber gehabt.
Folgendes würden Sie im Falle meiner Mutter verwenden:

1. Prothesenkunststoff: Futurajet
2. Klammernkunststoff: Biodentaplast
3. Frontzähne: Vita
4. Backenzähne: Orthosit

Beim Prothesenkunststoff Futurajet soll ohne Behandlung etwa 1% Restmonomer vorhanden sein, und nach der Behandlung etwa 0,4%.

Man würde mir gegen eine Schutzgebühr die Materialien zukommen lasse, in behandelter Form.

So wie ich nun mitbekommen habe ist das Methyl....acrylat das was eine Allergie auslösen könnte. Wo gibt es Prothesen ohne diesem acrylat ?
Gibt es für Allergiker eine bessere Anlaufstelle als das Dentallabor Huber ?


@EM ZAHN: Wie sieht es bei dir aus ? Wo kann ich mich da informieren ? eventuell jemanden anrufen ?
 
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12.11.06
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Hallo Tito,
im Prothesenthread steht noch was dazu.

https://www.symptome.ch/vbboard/zah...in/13782-zahnersatz-prothesen.html#post115465
https://www.symptome.ch/vbboard/zah.../13782-zahnersatz-prothesen-5.html#post124738

Die meisten Kunststoffe enthalten Methacrylate.
Es nur wenige Ausnahmen, die dann wieder andere Probleme haben.

In der zitierten Dissertation werden 7 alternative Materialien verglichen
die meisten hab ich schon wieder vergessen...


Nylon

Acetal (vernetztes Formaldehyd, welches prinzipiell auch wieder zu Formaldehyd zerfallen kann - normalerweise aber relativ stabil - auch für Sicherheitsgurtschlösser - Kletterausrüstung....)

es fehlt mir auch immer noch eine Übersicht mit Vor- und Nachteilen, Inhaltsstoffen, potentiellen Nebenwirkungen, Produktnamen und Materialeigenschaften.

Grüße von zorro
 
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08.07.05
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danke für die Antwort.
ich habe mich mal bissl durchgelesen und im netz informiert.
am anfang hatte ich diese 3 im auge:
- polyan
- luxene
- versyo.com

Diese werden als besonders geeignet für Allergiker beschrieben und haben dazu noch gute mechanische Eigentschaften.

zu luxene habe ich folgendes gefunden
Luxene® 1180 ist ein Copolymerisat aus Vinylchlorid, Vinylacetat und Spuren von Methylmetacrylat (60:32:<8 m%).
Bestandteile vor der Polymerisation:
• Polyvinyl Copolymer (92,5 % des Polymer);
• Methylmethacrylat Polymer;
• Ethylmethacrylat Polymer;
• Dibutyltindilaurat;
• Benzoylperoxid*;
• Methylmethacrylat Monomer (Reduktionsmittel 25 ppm Hydrochinon*);
• Triethylenglycoldimethacrylat;
• Cd-freie organische Pigmente/pigmentfrei in „clear“;
• Rayon-Fasern.
*Bestandteile nach der Polymerisation:
Benzoylperoxid und Hydrochinon werden während der Polymerisation verbraucht. Es ist davon auszugehen, dass sie in der angefertigten Prothese nicht mehr enthalten sind.
Eine Kunststoffherstellung unter Verzicht von Benzoylperoxid ist z. Zt. nicht möglich.
Quelle: Luxene Daten


Zu Polyan hab ich nichts gefunden, aber irgendwie sagt mir das am meisten zu. Wer hat mehr infos zu polyan, also den genauen bestandteilen etc.
 
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10.01.04
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Auf der Herstellerseite wird Polyan beschrieben:

Polyan

Unser wichtigstes Spritzgussmaterial ist zweifelsohne
POLYAN. Es handelt sich hierbei um ein Granulat,
das keine toxischen und allergenen Stoffe enthält.
Es ist ein reines Polymethylmethacrylat
ohne Zusatzstoffe.

Viele Menschen reagieren allergisch auf die
Nebenprodukte beim chemoplastischen Kunststoff
(Mundschleimhautentzündungen, Zungenbrennen,
Hautausschläge bis zu Magenbeschwerden).

Zudem richtig hergestellt, sitzt eine thermoplastische
POLYAN - Prothese perfekt im Mund, es gibt nichts
Schlimmeres, als wenn eine Prothese beim Sprechen
oder Essen "wackelt" oder gar herausfallt.

Die Saugkraft ist enorm hoch und zudem bietet die
POLYAN - Prothese eine völlig glatte Oberfläche,
wo Plaqueansammlung bzw. Kalkablagerung nicht
vorkommt ( kein Pilzwachstum).

POLYAN (glasklar) eignet sich insbesondere sehr gut
für die Herstellung von Aufbiss - Schienen jeglicher Art.

Teil- und Totalprothesen aus hoch entwickeltem
Thermoplast sind frei von Restmonomer und Formaldehyd.
Sie garantieren höchste Körperverträglichkeit
zum Wohle Ihrer Patienten.

kein Restmonomer
kein Formaldehyd
hohe Körperverträglichkeit
geringe Wasseraufnahme
dauerhafte Passgenauigkeit
bleibender Saugeffekt
Biegefestigkeit (DIN 53452) 1450kg/cm2
Dauerbiegefestigkeit (106 Wechselbieg.) 400 kg/cm2
Schrumpfung &Mac247; 0,2 %
Polyapress Gmbh - Material - Polyan

Das klingt hervorragend. Tatsache ist: es ist en Methacrylat. Also sollte Methacrylat auf jeden Fall vorher getestet werden.


Die Beschreibung von Versyo klingt hervorragend. Ob das aber nun so verträglich ist wie angegeben, kann ich nicht sagen. "Zum Patent" angemeldet heißt nichts, obwohl es so schön klingt.

MMA- und Peroxid-frei, gießbar und licht-härtend ist der neuartige Prothesenbasis-werkstoff Versyo.com für Teilprothesen von Heraeus Kulzer, Laboratory Products Division. Dieses Einkomponenten-Material ist zum Patent angemeldet und stellt eine neue Werkstoff-generation dar. Mit ihm wird die Teilprothesenherstellung viel anwender-freundlicher als bisher, außerdem materialsparend und sauber. Der Pro-thesen-werkstoff Versyo.com kommt gebrauchsfertig aus der Kartusche, die Verarbeitungszeit ist praktisch unbegrenzt.

Das neue Material ist für den Verarbeiter verträglich – und ebenso für den Träger des herausnehmbaren Zahnersatzes. Denn die neu entwickelte Rezeptur macht den Werkstoff toxikologisch unkritisch und sorgt für eine geringe Wasserlöslichkeit.

Der Kunststoff besteht vor allem aus organischen Bestandteilen mit einem nur kleinen Füllstoffanteil. Bei der Lichthärtung bildet sich ein dichtes und festes hochmolekulares Netzwerk, dessen Anfangs-buchstaben "com" – für "crosslinked organic matrix" – zur Namens-gebung beitrugen. Auf der neuen chemische Struktur basieren auch die besonderen Verarbeitungseigenschaften.
Die neue Art der Teilprothesenherstellung

Da man mit einer Prothese auf jeden Fall auf den Zahntechniker oder ZA angewiesen ist, damit der Abdrücke macht, sollte man vielleicht mit denen sprechen, ob sie mit dem gewählten Kunststoff arbeiten.

Gruss,
Uta
 
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08.07.05
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Ach krass, das habe ich ja ganz übersehen das Polyan PMMA ist.
Wieso aber wird es dann als "hypoallergen" bezeichnet wenn man doch weiss das grad dieser Stoff eine Empfindlichkeit verursacht ?!?!?!

Oh man, jetzt dachte ich etwas gefunden zu haben und dann sowas.
Also meine Mutter ist auf jeden Fall gegen MMA (+) und Benzoylperoxid (++) allergisch.
 
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08.07.05
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Hallo Leute,

was haltet ihr von diesem "BIO DENTAL LABOR"
Biomedical Dental, Dental-D, Zirkon, metallfreier Zahnersatz!

"Für Allergiker und MCS Patienten....ohne MMA, PMMA oder Peroxide..."

Hört sicher vielversprechend an. Zudem gibt kostenlose Probeplättchen, ich denke die soll man sich auf den Rücken kleben um zu schauen ob man nach Tagen allergisch drauf reagiert.

Würde mich freuen wenn sich hier jemand die Page mal anschauen könnte. Ich bin leider Laie und mir könnt man in Sachen Prothese alles erzählen, und ich würde es glauben :lolli:
 
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23.04.06
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Hallo Tito,

Futurajet ist ein guter Kunststoff, den wir auch, wie andere ganzheitliche Labore, anschließend behandeln um den Schadstoffgehalt nach unten zu bringen.

Oder man verwendet Kunststoffe nach Ochsenreiter, Puran, Dental D oder Nylon, die reduziert oder schadstofffrei sind. Damit erkauft man sich aber auch oft schlechtere mechanische Eigenschaften oder verminderte Reparaturfähigkeit.

Das Bestreben sollte weiter liegen, da wo diese Materialbetrachtungen ausgeschöpft sind weiter zu gehen und das Material für das umgebende Gewebe sympathisch zu machen.

Beispiel: vor drei Wochen meldete sich ein Zahnarzt mit Patient bei uns im Labor an, um eine Arbeit zu besprechen.

Es sollten der gesamte OK und UK überkront werden aus verschiedenen Gründen. Wir kamen zu dem Schluss dass in diesem stark zerstörten Gebiss erst einmal vorbereitende Behandlungen notwendig seinen, und ein Zahnersatz zum jetzigen Zeitpunkt nicht in Frage kommt.

In diesem Gespräch kam zur Sprache, dass dieser Zahnarzt mit der Kirlian Fotographie arbeitet um zu testen, ob die Patienten das zahntechnische Material auch vertragen.

Zu diesem Zweck bekam er von uns Materialproben. Das erste Foto wird ohne Probe gemacht, dann das zweite mit den Proben im Mund. Die Fotos waren für Arzt und Patient so überraschend, dass nun nicht anderes mehr in Frage kommt.

Mal schauen, vielleicht werde ich diese Kirlian Fotos mal einstellen.

Die Gretchenfrage für den Patienten ist: unterstützt das Material, wird Lebensqualität bessert. Und nicht nur die Frage: kann ich das Material denn ohne Schäden im Mund behalten.

Leider wird diese Art der Diagnose auch immer wieder in Zweifel gezogen, letztendlich zählt was wirklich hilft.

Gruß
 
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08.07.05
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Hi EM Zahn,

bist du eigentlich wieder gesund und munter ?
Wäre es möglich dich mal wegen der ganzen Sache anzurufen ?

Ciao
 
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23.04.06
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Hier die versprochenen Kirlian Fotos.



400_3239646239636261.jpg


Dieses Bild zeigt die Abstrahlung des Patienten in seinem momentanen Zustand.

400_6239333034613933.jpg


Dieses Foto zeigt die Ausstrahlung des Patienten an Fingerspitzen und Zehen, nachdem er zwanzig Minuten eine EM-Keramik Testplatte von uns im Mund hatte.


Gruß
 
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10.01.04
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Hallo EM,
die Kirlian-Fotografie sieht ja hübsch aus. Ich kann als Laie damit nichts anfangen. Aber ich kenne solche Testungen aus der Kinesiologie:
Direkt nach einer Korrektur oder nach dem Entfernen eines schädigenden Einflussfaktors ergab die kinesiologische Testung immer einen starken Arm. Es war also alles im Gleichgewicht, kein STress mehr da.
Wenn man dann aber nur einmal laut geschrieen h at oder sonstwie Stress in die Atmosphäre gegeben hat, war es schon wieder vorbei mit der inneren Ausgeglichenheit bzw. Stressfreiheit und der Arm testete wieder schwach, obwohl der schädigende Einflußfaktor immer noch entfernt war.
https://www.symptome.ch/vbboard/gesundheit-allgemein/18410-kirlian-fotografie.html

Da verlasse ich mich bei der Testung doch lieber auf den LTT-Test. Der kostet, stimmt. Aber ich nehme an, daß eine Kirlian-Fotografie auch nicht kostenlos gemacht wird?

Gruss,
Uta
 
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23.04.06
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Hallo Uta,

mir persönlich ist es relativ egal wer was wie testet, da hat jeder eigene Vorstellungen. Wenn jemand an meiner Meinung interessiert ist, fragt er und bekommt eine Antwort.

Zumal Testungen und Ganzheitlicher Produkte in der vorherrschenden Materialistischen Anschauung per saldo umstritten ist.

Ich finde es interessant das ein Arzt diese Testung vornimmt und sagt das er noch nichts getestet hat was einen so gravierenden Wandel beim Patienten hervorgerufen hat.

Das ist interessant. Wichtig ist für mich, wenn Patienten nach Eingliederung und oder längerer Beobachtung sagen, die Neurodermitis ist verschwunden, oder ich kann meine Prothese ohne Einschränkungen tragen und nicht nur mal eben zum Essen weil dann meine Schleimhaut brennt, oder ein Aids Patient sagt meine offenen Wunden im Mund sind weg.

In Fall der Kirlian - Aufnahmen ist auch nichts weggenommen worden, sondern eine EM-Zahnersatz-Keramiktestplatte in den Mund genommen worden.

Es sagt nichts darüber aus wie ein Test nach einem Jahr, nach Eingliederung aussehen würde.

Und ich denke auch nicht, dass dieses Material alle Probleme lösen kann. Es ist ein Material das dem Zweck dienen soll als Ersatzmaterial besser vertragen zu werden.

Wir hatten auch schon Testungen für Patienten, von Behandlern die einen Kunststoff als verträglich testeten, der eben Benzolperoxyd und Methacrylate enthält, dann bekommt er diesen eben.

Zuletzt, warum sollte eine Fotografie die Ausrüstung, Material und Zeitaufwand erfordert umsonst sein, ich kann mir nicht vorstellen das der Arzt diese Arbeiten zu null Konditionen erbringt.

Gruß
 

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