Autoscooter / Müsste nicht jeder 2. an HWS-Instablilät leiden?

Kate

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Autoscooter / Müsste nicht jeder 2. an HWS-Instablilät leiden

Hallo zusammen,

hier nun zwischendurch einige Links:

Wie schon geschrieben, hörte ich von Praxen, die Funktionsröntgen als Kassenleistung gemacht haben. Eine davon auch das Sandberg-Röntgen. Oftmals hängt so etwas eher daran, was Ärzte aufschreiben "mögen".
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...abilitaet-richtige-diagnostik.html#post143421 (Sandberg-Röntgen als Kassenleistung)
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...sserung-hat-tipps-fuer-mich-2.html#post300748 (Upright-MRT als Kassenleistung)

Kate schrieb:
Ich kann es nur unterstützen, dieses Thema besonders in punkto Kausalzusammenhänge sehr differenziert zu betrachten.
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...entgen-links-rechts-neigung-5.html#post249788 (Kontroverse zum "dancing dens")
https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...etten-instabile-hws-temporaer.html#post214943 (Instabile HWS - Henne oder Ei)

Gruß
Kate
 
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Autoscooter / Müsste nicht jeder 2. an HWS-Instablilät leiden


beide links bieten keinerlei weiterführende Information über angebliche Übernahme der Kosten Sandberg-Röntgen der Kasse.

Ich glaube da nicht dran. Das muss mir hier erst mal jemand beweisen. Als solchen werte ich nur, wenn das jemand hier relativ zeitnah hat gemacht bekommen, nicht, wenn das Röntgern irgendwann 2005 oder so erfolgt ist. Das ist nämlich Schnee von gestern. Heute zahlt das keine Kasse mehr. Dasselbe gilt für die Behandlung von Cranimanibulärer Dysfunktion - diese ist nur elitären Privatpatienten vorbehalten. Die Kosten gehen in die Tausende. Ich bin auch betroffen. Ich kann Schwindel und Tinnitus durch Kauen provozieren, bei mir ist alles schief.
Behandeln tut das keiner. Ist ja auch egal, ich bin ja arm, bei mir zählt Leiden nicht.
 
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Autoscooter / Müsste nicht jeder 2. an HWS-Instablilät leiden

Als solchen werte ich nur, wenn das jemand hier relativ zeitnah hat gemacht bekommen, nicht, wenn das Röntgern irgendwann 2005 oder so erfolgt ist. Ich kann Schwindel und Tinnitus durch Kauen provozieren, bei mir ist alles schief.
Behandeln tut das keiner. Ist ja auch egal, ich bin ja arm, bei mir zählt Leiden nicht.

Hallo Ginster,

also mein Sandberg Röntgen war auf Krankenkasse 2009. Da ist ja weiter garnichts bei, außer, dass der Mund weit geöffnet ist und die Kopfhaltung ein wenig anders, damit man den tanzenden Dens besser sieht. Alles in allem ein "fast" normales Röntgen der HWS. Insofern kein Problem, wenn der Röntgenarzt entsprechend eingewiesen wurde.

Weiterhin gibt es Ärzte für "rehabilitative Medizin". Die haben ein entsprechend großes Budget und verschreiben auch speziell Übungen für den Kiefer, da hier tatsächlich durch falsch hoch/niedrige Zahnfüllungen u.s.w. vieles aus dem Ruder laufen kann und sehr gut auch wieder korrigiert werden kann.

33. Physikalische und Rehabilitative Medizin - Ärztekammer Nordrhein
 
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Kate

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Hallo liebe Mitschreiber und -leser, hallo Ginster

beide links bieten keinerlei weiterführende Information über angebliche Übernahme der Kosten Sandberg-Röntgen der Kasse.

Ich glaube da nicht dran. Das muss mir hier erst mal jemand beweisen. Als solchen werte ich nur, wenn das jemand hier relativ zeitnah hat gemacht bekommen, (...). Heute zahlt das keine Kasse mehr.

Weiterführende Informationen sind nicht immer leicht zu bekommen. ErikaC ist aber schon eine, die (mit zwei KISS-Kindern) u.a. bezüglich des HWS-Themas außerordentlich gut informiert ist. Sie wird das (siehe erster Link: https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...abilitaet-richtige-diagnostik.html#post143421) nicht ohne entsprechende Hintergründe geschrieben haben.

Kayen hat Dir nun auch eine etwas "zeitnähere" Situation genannt, in der das Sandberg-Röntgen übernommen wurde :) :
... also mein Sandberg Röntgen war auf Krankenkasse 2009. Da ist ja weiter garnichts bei, außer, dass der Mund weit geöffnet ist und die Kopfhaltung ein wenig anders, damit man den tanzenden Dens besser sieht. Alles in allem ein "fast" normales Röntgen der HWS. Insofern kein Problem, wenn der Röntgenarzt entsprechend eingewiesen wurde.

Ich habe zusätzlich eben bei einer hier öfter genannten Röntgenpraxis angerufen und nachgefragt. Demnach wird das Sandberg-Röntgen dort standardmäßig als Kassenleistung durchgeführt, dazu sollte auf der Überweisung "Sandberg-Röntgen" vermerkt sein. Ob dies in anderen Praxen auch so gehandhabt wird, konnte/mochte man mir nicht sagen. Allerdings scheint mir die Handhabung in dieser Praxis ein deutlicher Hinweis zu sein, dass diese Art Aufnahme grundsätzlich von Kassen übernommen werden kann.

Siehe: Behandlerliste Stress.... - 4. Eintrag: Röntgenpraxis am Speersort (entsprechende Infos wurden eben ergänzt)

Gruß
Kate

P.S.
Übrigens kann ich Deine Verbitterung schon verstehen, Ginster. Auch ich muss mit spitzem Bleistift rechnen und kann mir manches nicht leisten, was vermutlich helfen würde. Und ich kenne sowohl hier im Forum als auch im privaten Bereich Menschen, die ganz hart dran sind (Hungern und Frieren; wenn der Kühlschrank kaputt ist bekommen sie entweder einen geschenkt oder haben eben keinen mehr; die Heizkostennachzahlung wird von Freunden übernommen oder eben die Heizung abgestellt). Die Kombination mit schwerer chronischer Erkrankung ist eine schlimme Situation. Mit kostenlosen Maßnahmen (Ernährung, Bewegung etc.) kann man zwar etwas erreichen, aber das reicht eben oft nicht (was ich selbst auch erlebe). - Insofern kannst Du Dir hier des Verständnisses vieler Mitleser gewiss sein.
 
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Nachdem sich die Diskussion inzwischen nur noch um "Sandberg Röntgen" dreht, möchte ich darauf hinweisen, daß dies nur ein kleiner Schritt in Richtung Therapie ist. Danach stellt sich immernoch die Frage, ob Ärzte nach diesem Befund eine Therapie überhaupt als notwendig ansehen:

Im Heidelberger Gespräch (Fachzeitschrift):
Aussagefähigkeit funktioneller Bildgebung bei leichten Traumen der Halswirbelsäule
Vor dem Hintergrund der dargestellten Evidenz wird schlussfolgernd abgeleitet, dass die Ergebnisse der besprochenen Verfahren für gutachtliche Fragestellungen derzeit im Wesentlichen als irrelevant betrachtet werden müssen. Zusätzliche wissenschaftliche Untersuchungen sind jedoch gerechtfertigt ...
Danach muß gefragt werden: Wenn überhaupt behandelt werden kann - wie soll behandelt werden ? Mit gefäßerweiternden Medikamenten oder mit mehr Bewegung ?
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In Bezug auf die HWS-Instabilität stellt sich außerdem die Frage: "Warum die HWS instabil geworden ?" Das geht sehr in die gleiche Richtung, wie: "Warum hat meine Bandscheibe nachgegeben ?"
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Da ich in der LWS schon sehr früh (mit 14 Jahren) Schmerzen bekommen habe (für einen Verschleiß viel zu früh) wurde ich auch schon früh auf evtl. Infekte im Wirbelkörper bzw. in einer Bandscheibe hingewiesen. Damals sagte man mir, daß zu ca. 50 % eine Entzündung in der Bandscheibe die Schmerzursache ist. Heute fällt mir auf, daß ich acht Amalgamfüllungen bekam und dann Herzrhythmusstörungen und Rückenschmerzen bekam. Erst in der Folge wurde mir immer wieder mitgeteilt, daß mein Blutdruck sehr stark abgesunken war. Da Quecksilber die Nervenenden lähmt, leiden auffällig viele Quecksibervergiftete unter "niedrigem Blutdruck". Quecksilber supprimiert aber auch das Immunsystem, weswegen es oft den Impfstoffen zugefügt wird. Insofern wurden günstige Voraussetzungen geschaffen, damit sich ein Virus in meinen Bandscheiben ausbreiten konnte. Und prompt bekam ich ganz erhebliche Rückenschmerzen ....

Inzwischen gibt’s einige Ärzte die sagen, daß diese Schmerzen (bei nicht eingeklemmten Nerven) nie etwas mit einer Fehlstellung der Wirbelsäule [Instabilität] zu tun haben. Selbst Personen bei denen die WS völlig krumm und schief steht, haben allein aufgrund ihrer Skoliose noch keine Schmerzen. Insofern kann es sich nicht um knöcherne Ursachen handeln.
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Sucht man im Internet findet man viele Berichte die ungefähr so lauten: Ein Virus ist schuld (Nov 2011)
Lt. medizinischer Lehrmeinung, wird eine Wirbelverschleiß oder ein Bandscheibenvorfall durch zu wenig Bewegung oder eine ungünstige Körperhaltung provoziert. Doch eine aktuelle medizinische Studie zwingt zum Umdenken.
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Ein Forscherteam der Orthopädischen Universitätsklinik im kretischen Heraklion untersuchte das Bandscheibengewebe ...
Bei den Vorfall-Patienten fand man mindestens einen Virusvertreter aus der Herpesklasse, und zwar am häufigsten Herpes simplex Typ 1, und im Bandscheibengewebe der Vergleichsgruppe fand man überhaupt keine Erreger. Das ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass die Herpes-Viren bei der Rückenerkrankung zumindest eine erhebliche Rolle spielen. Darauf stellt sich die Frage, wie die Erreger überhaupt in die Bandscheiben gelangen konnten. Schließlich gibt es dort keine Adern, über die sich der Erreger im Gewebe verteilen und festsetzen könnte.
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Studienleiter Kalliopi Alpantaki hat eine Erklärung: "In der Kindheit sind die Bandscheiben noch einige Jahre mit Blutgefäßen durchzogen, und Herpesinfektionen treten in dieser Zeit ebenfalls sehr häufig auf." Beim Kind haben also die Erreger genug Chancen, die Bandscheiben zu infizieren. Und dort machen sie dann, wie man es ja auch von den Lippenbläschen kennt, erst mal eine mehrjährige Pause, bis sie durch Immunschwäche sowie durch Entzündungen und kleine Einrisse an den Bandscheiben erneut zum Leben erwachen. Ein Erwachen mit Folgen, denn "die Viren tragen zur Degeneration der Bandscheiben bei".
Ich habe ja schon kritisch nachgefragt: "Was ist daran schuld, wenn die Wirbelkörper und Bandscheiben sich nicht mehr regenerieren können ? Das Skifahren, der Autoscooter, ein zu kräftiges Nießen ?" In den meisten Fällen wird es wohl eher eine Infektion, als eine Degeneration (Verschleiß) sein. Genau das würde dann auch die hohe NO Ausschüttung erklären, denn seit wann schütten degenerierte Gelenke große Mengen an NO aus ? Große Mengen an NO schütten ansonsten nur Hirnnerven aus, die infiziert wurden. Das betrifft nicht nur die HWS sondern auch den Trigeminusnerv, Geruchsnerv, oder Gehörnerv. In all diesen Fällen liegt immer eine Infektion vor. Und wieso soll das nun bei der Halswirbelsäule anders sein ? Gehen wir doch einfach davon aus, daß es bei der HWS genauso ist, wie bei allen anderen Hirnnerven. Gehen wir davon aus, daß eine Infektion vorliegt, daß wegen dieser Infektion soviel NO ausgeschüttet wird, und das die "instabile Wirbelsäule" lediglich eine Symptom der eingeschränkten Regenerationsfähigkeit ist.
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Nun schaue ich mir zum Vergleich neben dem CT auch noch das Szintigramm an und stelle fest, daß hier gewisse schmerzende Wirbel auffällig (radioaktiv) markiert sind. Markiert sind im Szinti eigentlich nur chronisch entzündete Stellen. Will mir also wirklich noch jemand sagen, daß ein degenerativer Verschleiß der HWS die Ursache für die erhöhte NO Ausschüttung ist ? Was sagt man denn dann zu anderen Wirbelkörpern / Bandscheiben die zwanzig Jahre lang nicht das geringste Anzeichen für eine Degeneration aufwiesen und trotzdem chronisch schmerzten ? Gut - man könnte sagen, daß ich mir das dann nur eingebildet habe, oder das es "psychisch bedingt" war. Warum aber sind diese Wirbel dann im Szinti als entzündet markiert ? Ist es Zufall, daß sich nun genau an diesen Stellen auch noch ein Prolaps andeutet ? (bzw. diagnostiziert wurde) Es hat zwanzig Jahre gedauert, bis die schmerzhafte chronische Entzündung zu sichtbaren Erscheinungen führte. Ich glaube also schon das man sagen kann: Zuerst kam die Entzündung und erst Jahre später kam es aufgrund dieser Entzündung zur Degeneration. Wieso sollte das bei der HWS anders sein ? Was ist nun die wirkliche Ursache der hohen NO Ausschüttung ? Die HWS Instabilität oder die Entzündung ?
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Nehmen wir mal an, daß tatsächlich die Degeneration / Verschleiß der HWS der eigentliche Grund ist : Wie leidvoll müßte denn dann das Leben der Frauen in Afrika sein, die ihre 10 Liter Wasserkrüge Tag für Tag auf dem Kopf von der Wasserstelle in ihre Hütten tragen. Die müßten doch nach einigen Jahren vor Schmerzen nur noch schreien ... Also: Was ist die wirklich Ursache ?
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Ganz so aktuell sind die Viren als Verursacher nicht, denn schon im Jahr 1961 wurde von Dietrich Tönnis beschrieben: "Durchblutungsstörungen des Rückenmarks bei Wirbelsäulenerkrankungen" (ihr findet die PDF-Datei unter dem Stichwort im I-Net). Schon er beschreibt, daß in der Medizin fast immer versucht wird die Schmerzen mechanisch (HWS Instabilität) zu erklären, daß sie aber fast immer Ursache einer Durchblutungsstörung sind. Ich will jetzt nicht einzelne Ausschnitte aus diesen drei Seiten abtippen, da in der pdf "kopieren nicht erlaubt" ist. Es wird jedoch beschrieben, daß nicht jeder Wirbel durch einen eigenen Blutzugang versorgt wird, sondern es drei Zugänge gibt, die fast die ganze Wirbelsäule mit Blut versorgen. Einer dieser Zugänge sitzt ganz oben an der WS. Demnach verschlechtern sich die Durchblutungsverhältnisse in Richtung HWS bei einer Herzschwäche immer mehr. Unten drückt das Blut zwar noch in die LWS doch oben kommt (wie beim Tinnitus) oft kaum noch Blut an. Es wird auch beschrieben, daß der Zugang für den Atlas beim A Spinalis anterior liegt, doch das dürfte nur von untergeordneter Bedeutung sein. Entscheidender ist, daß dort nicht genug Blut ankommt, was dann zur Degeneration und Mangelversorgung führt. Behandelt soll dies dann mit gefäßerweiternden Mitteln werden (wogegen ich natürlich alles Mögliche eingenommen habe, um meine Gefäße zu verengen, denn schließlich wollte ich, daß mein Blutdruck wieder steigt).
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Und nun stelle ich nochmal die Frage: Warum schreit die Wasserträgerin in Afrika nicht vor Schmerzen ? Wohl deshalb, weil sie meist in einer abgeschiedenen Dorfgemeinschaft lebt, inder sie nicht in früher Kindheit (also in der Zeit in der die Bandscheiben noch mit Blutgefäßen versorgt werden) mit derart vielen Infektionen belastet wird. Aber selbst wenn sich auch bei ihr Herpes Infektionen festsetzen würden, kommt es bei einer Infektion ganz wesentlich auf die Durchblutung an. Je besser die Bandscheiben und Wirbelkörper durchblutet werden, umso weniger können dort Vireninfektionen um sich greifen. Obwohl ihre Halswirbel durch das viele Wassertragen bestimmt stärker verschließen sind, wie bei den Europäern mit "HWS-Instabilität", so sind sie doch besser durchblutet und somit bekommt sie damit keine Probleme. Auch hieran zeigt sich, daß die "HWS Instabilität" eher die Folge einer schon lange andauernden Entzündung / Mangeldurchblutung ist, als eine Verschleißerscheinung. Die Ursache einer verstärkten NO Ausschüttung ist dann die Folge einer persistierenden Entzündung und nicht die einer instabilen HWS.
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Dürfte ich zuletzt mal die Frage stellen was eigentlich passiert, wenn in der HWS durch weniger Bewegung auch weniger NO ausgeschüttet wird ? Kommt es dann zu Lähmungserscheinungen in den Armen, weil die Entzündung fortschreitet und auf den Spinalkanal drückt ? In obiger Quelle beschreibt Bartsch jedenfalls, daß es dann aufgrund der Kreislaufschwäche zu Lähmungserscheinungen gekommen ist. Wieso aber löste eine Kreislaufschwäche derartige Lähmungserscheinungen aus ? Das kann ja nur damit erklärt werden, daß sich die Infekte / Entzündungen ausgeweitet haben. Ohne es genau begründen zu können würde ich sagen: Je mehr NO dort zur Bekämpfung der Mikroben ausgeschüttet wird, umso besser ! Wenn man dieses "Symptom" wirklich beheben wollte, müßte man die Durchblutung verbessern. Evtl. kann man dadurch sogar erreichen, daß die Entzündung zurückgeht und die HWS sich wieder regenerieren kann.
 
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Danke für die Infos,danke Kate fürs Anrufen. Ich werde mal bei den Orthopäden nachfragen, ob Sandberg-Röntgen irgendwo hier möglich ist. Es braucht ja wohl, wenn ich das richtig verstehe, erst einen Arzt, der sagt: Ja wir machen das, und dann noch eine Röntgenpraxis, die das macht.

Ich glaube auch schon eher an die Infektionsursachen-Theorie, nur was hilft das. Auch das kann man nicht bekämpfen. Es nützt ja nix, wenn ich an etwas glaube oder gar weiß. Es kommt auf die behandelnden Ärzte an, was die glauben bzw. was die behandeln wollen und auch können.

Rechtlich bringt das gar nichts, siehe auch: "bei gutachtlichen Fragestelllungen werden die Ergebnisse der besprochenen Fragestellungen derzeit im Wesentlichen als irrelevant betrachtet." (Aussagefähigkeit funktioneller Bildgebung bei leichten Traumen der HWS). Da kann also alles krum und schief sein, es interessiert keinen Arzt und auch keinen Gutachter.
 
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Noch zwei Nachträge:
Habe nun Beiträge gefunden, wonach die Gefäße bei Durchblutungsstörungen in der Wirbelsäule weitgestellt werden. D.h., daß dazu (auch ohne HWS Instabilität) mehr NO ausgeschüttet wird. (Der Ausschnitt läßt sich aus dem PDF wieder nicht kopieren /zitieren)

Zum Zweiten dies:
Ein junger Mann fällt seit über einem Jahr immer wieder in Ohnmacht. Selbstverständlich wurden bereits angefertigt: EKG, Langzeit-EKG, Kreislaufdiagnostik, natürlich EEG, Kernspin des Gehirnes usw. Schulmedizin ...

Wir untersuchen sein Blut und stellten im Aminogramm ein auffälliger Mangel an Arginin fest. Kennen Sie die News vom 16.02.2007 auf www.drstrunz.de ? In der wurde ein ehemaliger Leistungssportler einmal mit Herzinfarkt, einmal mit Schlaganfall notfallmäßig eingeliefert wurde. Er hatte nichts Organisches ...
Auch dieser junge Mann hatte einen Argininmangel.

Arginin ist der Stoff, welcher das Gas NO bildet. Das Gas ist die einzige Möglichkeit des Körpers, Blutgefäße aktiv weit zu stellen. Wer es also nicht hat, wer wenig Arginin hat, hat enge Blutgefäße. Und dann braucht nur noch ein zusätzlicher Auslöser dazu zu kommen und unser Kreislauf kollabiert - dann wir fallen um, oder bekommen auf Dauer Rückenschmerzen oder eine Degeneration der Wirbelsäule.

https://www.strunz.com/news.php?newsid=1768&tag=&ab=0
Wie gesagt: An dieser Stelle wollte ich nicht empfehlen zusätzliches NO durch Arginin zu bilden. An dieser Stelle wollte ich darauf hinweisen, warum neben Infektiionen (aufgrund einer Duchblutungsstörung) aber auch die Durchblutunsstörung selbst zu erhöhten NO Werten führt.
 
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Alles sehr interessant, hilft aber nicht weiter bei der Fragestellung, wer das diagnostiziert, wer die Diagnose bezahlt, wer das behandelt und wer letztendlich die Behandlung bezahlt.
Und wenn man rechtliche, d.h. von der Schulmedizin anerkannte Diagnosen braucht, was bringt das dann. Gar nichts.

Vielleicht könnte man hier an dieser Stelle wirklich einen neuen thread starten über Sinn und Unsinn von "alternativen" Diagnosen und Therapie (wie zb. "Nitrostress", "Neurostress", "HPU", "chron. Borreliose", "CFS"), bezüglich ihrer Bezahlbarkeit bei nicht vorhandenen finanziellen Mitteln, und ihre Sinnhaftigkeit, wenn sie sowieso rechtlich nicht anerkannt werden, meinetwegen in Verfahrensdingen bezüglich Arbeitsfähigkeit/Rente.


----- Anm. Kate -----

Habe ich gemacht: https://www.symptome.ch/vbboard/oxi...n-unsinn-alternativen-diagnosen-therapie.html

----- Ende Anm. Kate ------
 
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Wieso gibt's eig fahrradhelme? Der Kopf hält doch mehr aus als
Die hws oder??
 
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Wieso gibt's eig fahrradhelme? Der Kopf hält doch mehr aus als
Die hws oder??

Hi Schwindellina,

Also, Fahrradhelme sind dazu da, um eventuelle Schädelfrakturen/Verletzungen bei einem Sturz zu vermeiden!
Das ist doch einleuchtend;) Für die HWS bringen sie nichts!
 
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Also, Fahrradhelme sind dazu da, um eventuelle Schädelfrakturen/Verletzungen bei einem Sturz zu vermeiden!
Das ist doch einleuchtend;) Für die HWS bringen sie nichts!

Da ist mir schon klar! Abe ein Kopf hält trotzdem mehr aus bin ich jetzt der Meinung!!! Deswegen frag ich mich immer wieder das diese Helme nur so ne Kleine Schale darstellen die auf dem Oberkopf sitzen
 
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Aber ein Kopf hält trotzdem mehr aus bin ich jetzt der Meinung!!! Deswegen frag ich mich immer wieder das diese Helme nur so ne Kleine Schale darstellen die auf dem Oberkopf sitzen

Da wäre ich mir nicht so sicher. Wenn Du beim Motorrad oder auch beim Fahrrad über den Lenker absteigst und mit dem Kopf auf eine Bordsteinkante, ein Auspufrohr, eine Anhängerkupplung oder irgendwas Spitzes aufschlägst, dann macht's knack und das Gehirn liegt frei. Das war's dann ...

Natürlich kann auch die HWS einen ziemlichen Stoß abbekommen, doch scheinbar steckt die das besser weg. Außerdem wirkt der Schädel wie ein Stoßdämpfer. Ich denke dabei auch ans Eishockey, bei dem so mancher schon einen kräftigen Schlag mit dem Schläger auf die HWS bekommen hat. Danach sind natürlich einige Wirbel angeknackst und müssen mit Streckverband verheilen. Auf den Röntgenbild sieht man nachher auch die verknöcherten Verdickungen, doch zu einem Genickbruch kommt's offensichtlich nicht so schnell.

Wäre die HWS empfindlicher wäre sie zum Ersten im Laufe der Evolution verstärkt worden und zum zweiten würden wir heute andere Helme tragen. Dann würde der Helm an den Schultern ansetzen und eine Schiene würde ein verzerren und überdehnen der HWS verhindern. So wie es aussieht, gab's dazu noch keine Notwendigkeit ...

Das bedeutet aber nicht, daß nicht trotzdem unerkannte Schäden eintreten. Wer weis, wer nach solchen Verletzungen unter Symptomen leidet, die er seiner früheren HWS Verletzung nicht mehr eindeutig zuordnen kann. Direkt nach einem Unfall werden die meisten noch relativ jung sein, sodaß es bei guter Durchblutung zu einer schnellen Heilung kommt. (Die HWS ist sehr regenerationsfähig) Aber was passiert, wenn die Betroffenen älter werden und die Durchblutung nachläßt ? Ob die Betroffene ihre Symptome dann noch mit ihrer früheren HWS Verletzung in Verbindung bringen ? Es könnte also schon sein, daß es hierzu noch neue Erkenntnisse geben wird und dann auch die Helme verbessert werden müssen.
 

Kate

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Hallo Manno,

interessante Gedanken :)

An einer Stelle habe ich andere Informationen

Direkt nach einem Unfall werden die meisten noch relativ jung sein, sodaß es bei guter Durchblutung zu einer schnellen Heilung kommt. (Die HWS ist sehr regenerationsfähig)

Da Gelenkkapseln und Sehnen sich nach Dehnungen nicht wieder zusammenziehen können, können auch diese - wie andere Verletzungen - eine Instabilität der HWS verursachen. Narbige Veränderungen von Bändern, Kapseln und Knochenhautansatzstellen (Periostinsertionen) nach Verletzungen des KZÜs können zu einem Funktionsverlust und dadurch zu einer Rückenmarkkompression führen.
Die instabile Halswirbelsäule

Gruß
Kate
 
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