Autoimmunerkrankung durch Corona-Infektion bzw. Entlarvung einer bisher unerkannten Autoimmungerkrankung möglich?

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Ich habe mir gerade die obige Sendung angesehen, die kürzlich auf NDR kam und wovon ich nur das Ende gesehen hatte.
Es geht um das Sjögren-Syndrom, eine Autoimmunerkrankung, die zu den Kollagenosen gehört.

Ich habe in anderen Threads auf meine seit der Corona-Infektion zusätzlichen Beschwerden hingewiesen, vor allem den starken Durst, den ich hatte und der inzwischen fast weg ist.
Bereits vor Corona haben bei mir Ärzte wegen meiner extremen Augentrockenheit u. der Trockenheit der Nasenschleimhäute wiederholt V. auf dieses Syndrom geäußert. Vor Jahren habe ich ein paar Antikörper untersuchen lassen, die damals nicht auffällig waren. Es scheint aber noch weitere Antikörper zu geben, die damals wohl nicht untersucht wurden.
Jetzt habe ich nach Beginn der Corona-Infektion einige Symptome wie den extremen Durst bekommen, den man bei dieser Krankheit auch haben kann.
Dazu noch habe ich ganz gegensätzliche TSH-Werte (0,36 und 1,79) in nur 3 Tagen gehabt. In der Sendung des NDR wird darauf hingewiesen, dass Betroffene zwischen Über- und Unterfunktionen hin- und herwechseln.
Aber vielleicht ist es auch ein Laborfehler bei mir?

Ebenso hatte ich schon oft Nasenbluten, wenn die Raumluft trocken ist und das war zuletzt bei 2 stationären Aufenthalten der Fall (letztes Mal 2 Tage nach Beginn der Corona-Infektion). Nasenbluten kam bei der Patientin in der Sendung auch häufiger vor.
Ebenso hat die Patientin aus der NDR-Sendung auch sehr viel Durst, weil bei ihr die Speichelbildung gering ist.

Den Diabetes insipidus, der bei mir wegen meines großen Durstes seit Beginn der Corona-Infektion diskutiert wurde, habe ich sicher nicht. Denn die Beschwerden sind nach 2 Wochen nun fast weg. Also passt das nicht auf diesen Diabetes.

Dieses Sjögren-Syndrom macht mir mittlerweile mehr "Kopfzerbrechen", zumal ich schon vor Corona einige der Symptome hatte und seit Corona neue dazu gekommen sind.
Letztlich muss ich mich darauf untersuchen lassen, um Klarheit zu bekommen.



Hier habe ich 2 Links gefunden, die sich u. a. mit Corona und derartigen (Autoimmun-)Krankheiten beschäftigen:

Zitat:
Außerdem liegt möglicherweise bei Systemerkrankungen wie Vaskulitiden, Kollagenosen (insbesondere Systemischer Lupus erythematodes, Systemische Sklerose, Sjögren-Syndrom) sowie autoinflammatorische Erkrankungen ein höheres Risiko für einen schweren COVID-19-Verlauf vor.

 
Zuletzt bearbeitet:
wundermittel
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28.07.22
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Google hat Folgendes ausgespuckt:

Die Diagnose des Sjögren-Syndroms stützt sich auf die typischen Trockenheitsbeschwerden, außerdem Blutuntersuchungen auf antinukleäre Antikörper (ANA) und dabei besonders die Untergruppe der SS-A/Ro-Antikörper und der SS-B/La-Antikörper. ANA können negativ sein, SS-A/Ro-AK und/oder SS-B/La-AK jedoch positiv sein.


Da auch bei LC Autoantikörper eine große Rolle spielen, und man die ANA untersuchen lassen sollte (bei einer Freundin, die extrem unter LC leidet und seit über einem Jahr bettlägerig ist z.B. sind sie stark positiv), denke ich, dass du dir diese Autoantikörper mal anschauen lassen solltest. Oder sind die schon untersucht worden?
 
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