Ausleitung mit Capilarex

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Hallo,

hat jemand Erfahrung mit Capilarex?

Nachdem mir vor 3 Jahren ca. 12 Amalgamfüllungen entfernt wurden, war ich
jetzt beim Heilpraktiker, der mir zur Ausleitung Capilarex empfohlen hat. Die
Entgiftung soll damit in nur 30 Tagen abgeschlossen sein.
Capilarex wurde 2001 in Russland entwickelt und wird aus Süßwasserseegras
hergestellt.

Gruß
Manfred
 

oli

Keine Erfahrung, habe aber eben dies gefunden: http://www.toxcenter.de/artikel/ZZ4QEL.php

Denke, das ist wieder dasselbe Thema wie mit der Chlorella-Alge.
Also: entweder pro oder contra, ausprobieren oder lassen.

Für mich klingt das aber wieder nach einer neuen Geldquelle für die "Alternativen". Nach Chlorella, Nonisaft, Himalayasalz, Kristallalgen uva muss halt was neues herhalten für die Versprechen von schneller Heilung und Entgiftung. Kann ja sein, dass das eine oder andere Produkt positive Effekte hat. Dass man aber eine schwere chronische Vergiftung (ohne Diagnostik!) mit diesen Mitteln heilen kann, wage ich zu bezweifeln.
 

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Duggy

manchmal habe ich das gefühl, dass heilpraktiker abkommen mit verschiedenen herstellern für alternative heilmethoden haben.

von capilarex habe ich bisher noch nichts gehört. das heisst ja nicht, dass es nicht funktioniert. wenn es kinesiologisch getestet wurde, scheint es ja "evtl." dein medikament zu sein.

in deutschland ist eher die klassiche klinghardt methode anzutreffen, wodurch auch die meisten erfahrungen im bereich chlorella & co gemacht werden. ich denke, dass man sich auf die fülle von betroffennenberichten und ärzten, wie mutter und schreiber, verlassen kann. doch wie immer ist bei dieser methode auch die finanzielle frage eine wichtige, denn ausleiten auf diese weise kostet ein "kleines" vermögen.

die alternativen heilmethoden sind immer eine einzigartige einnahmequelle. die preise sind maßlos überzogen, die betroffenen oftmals verzweifelt und haben kein vertrauen mehr in die schulmedizin. vielleicht besser so, aber dennoch herrschen in diesem bereich "komische" preistabellen.

ausleitung in 30 tagen. glänzt ja an wunderheilung wie sie "jesus" getätigt hat. die frage ist ja auch, für welche betroffenen gilt 30 tage. sicher nicht für einen schweren fall der vergiftung.

was kostet capilarex??

vielleicht wäre ja ein klinghardt therapeut eine alternative oder du sprichst noch einmal mit deinem heilpraktiker.

aber ich denke, dass es eine "wunderheilung" nicht gibt. jesus ist da wohl eine ausnahme. aber entgiftung nach 12 amalgamfüllungen ist meines erachtens nach nicht in 30 tagen getätigt.

duggy
 
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manchmal habe ich das gefühl, dass heilpraktiker abkommen mit verschiedenen herstellern für alternative heilmethoden haben.

...

aber ich denke, dass es eine "wunderheilung" nicht gibt. jesus ist da wohl eine ausnahme. aber entgiftung nach 12 amalgamfüllungen ist meines erachtens nach nicht in 30 tagen getätigt.

duggy
Hier pflichte ich bei; nach eigener Erfahrung ist nach der Entfernung einer größeren Anzahl von Amalgamfüllungen auch mit Rizinusöl eine weitgehende Giftausleitung nicht in 30 Tagen zu verwirklichen.

Alles Gute!
Gerold
 

cobi

Der Stoff, der in Capilarex wirksam sein soll, ist Pektin http://www.causale.de/Home_D/Produkte/Capilarex/capilarex.html.

So neu ist das nun auch wieder nicht; auch Klinghardt schreibt, daß Pektin zur Ausleitung geeignet ist.Pektin ist u.a. in Äpfeln mit Schale enthalten.

Wahrscheinlich ist es wie immer: dem einen hilft's, dem anderen weniger. Und oft ist es eine Kombination aus verschiedenen Verfahren, die letztlich hilft.

www.eurotinnitus.com/phpBB2/viewtopic.php?t=289&sid=a02cf713a8ebfd191485bf6c28f3aaca
 
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Pektin hat anscheinend tatsächlich eine umfangreich ausleitende Wirkung, speziell auch für Cäsium.
www.tschernobylhilfe.ffb.org/pektin.htm
Wie in dem Artikel steht, müssen die Stoffe dafür aber erst einmal in den Blutkreislauf bzw. den Darm gelangen. Es wäre also eine Alternative zu Algen oder Kohletabletten, wenn Schwermetalle z.B. durch DMPS/DMSA bereits aus dem intrazellulären Raum gelöst worden sind.

Gleichzeitig bewirkt es als stark quellender Ballaststoff eine ähnliche reinigende Wirkung im Darm wie Flohsamen oder Leinsamen. (Also viel dazu trinken.)
Da es aber auch zu einer vermehrten Ausscheidung von wichtigen Spurenelementen führt ist es für eine Langzeitanwendung nicht geeignet.

Die Preise für Capilarex oder ähnliche Präparate sind mehr als unverschämt, denn 250g Apfelpektin gibt es z.B. bei Spinnrad für ca. 7 Euro…

Gruß
Iris
 
Themenstarter
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Danke für die Antworten.

Ich habe die Ausleitung mit Capilarex begonnen. Der Preis liegt für 30 Tage bei 149 Euro.
Ob das Mittel wirkt, kann ich frühestens nächstes Jahr sagen, da ich nicht ständig
Probleme habe.
1988 bekam ich das erste mal Nesselsucht, anfangs ca. jährlich, dieses Jahr hatte ich sie schon
4 mal für einige Tage. Mehrere Allergietests brachten keine Klärung. Die Nesselsucht beginnt
meistens bei einer Erkältung, einmal nach anstrengender Arbeit, und schon mal nach starken Zahnschmerzen. Da ich 1987 alle Amalgamfüllungen bekommen habe, vermute ich mal, dass
die Giftstoffe im Körper der Auslöser sind.
Nach der Amalgamentfernung bin ich zuerst zu einem Facharzt wegen einer Ausleitung. Der
empfahl mir aber zuerst die Ursache für die Allergie zu suchen. Mit einem Biodynamischen
Eiweißprofil welches 200 Euro kostete, stellte er dann funktionelle Schwächen im Stoffwechselsystem, Leberschwäche und eine Neigung zur Stoffwechsel- assoziierten Entzündlichkeit des Bindegewebes fest. Die eingeleiteten homöopathischen Mittel brachten aber keine Besserung, wonach ich die Behandlung abgebrochen habe.
Ein Heilpraktiker der auf Amalgamvergiftungen spezialisiert sein soll, stellte jetzt die Vergiftung fest. Er hielt Quecksilber neben meinen Körper und drückte den waagerecht ausgestreckten Arm runter. Durch erhöhen der Dosis bis die Muskelkraft erschlaffte, stellte
er dann den Grad der Vergiftung fest. Ob dies eine zuverlässige Methode ist, oder er den Arm nur stärker belastet hat, kann ich nicht beurteilen.
Nach 30 Tagen mit Capilarex soll dann ein weiterer Test stattfinden.

Gruß
Manfred
 

oli

Hi Manfred, alles Gute bei der Ausleitung.

Allerdings muss ich sagen, dass Du Deine 149,- Euros besser investieren könntest: DMPS-Test machen und Apfelpektin für 7,-€ kaufen (siehe oben)
 
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Das ist wirklich ein stolzer Preis!. Und wenn die Ausleitung dann doch nicht nach so kurzer Zeit beendet ist, wird er noch stolzer :eek:) :mad: .

Da kann man ja mit Apfelpektin, Haferkleie und Ziegenmolke viel günstiger wegkommen.
Und der DMPS-Test liefert erst einmal eine genauere Aussage als ein heruntergedrückter Arm.- Hat der Hp eine Ausbildung nach Klinghardt?

Uta
 
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Ich hätte einen DMPS-Test gemacht, habe aber leider keinen Arzt gefunden. Kenn vielleicht jemand einen in meiner Nähe oder auch etwas weiter weg? Komme aus Koblenz (Deutschland).

Gruß
Manfred
 

trikl

Hallo,

ich habe im Juni beim Labor www.schiwara.de Herrn Dr. Köster angerufen dieser hat mir direkt einen Arzt (Dr. Donate, Losheim) nennen können. Von Dr. Binz ließ er durchblicken, daß dieser keinen Dmps - Test macht.
Ich habe dann Dmps per Infusion bekommen, 1 Ampulle = 5ml aus dem Tropf mit Kochsalzlösung. Kosten f. Infusion ca 45 €. Multielement-Analyse plus Quecksilber aus Urin I und II jeweils ca 125 € zusammen ca. 250 €

Dr. med. H. D. Köster
Fon 0421/2072-106
 

Lukas

Hallo,

ich habe im Juni beim Labor www.schiwara.de Herrn Dr. Köster angerufen dieser hat mir direkt einen Arzt (Dr. Donate, Losheim) nennen können. Von Dr. Binz ließ er durchblicken, daß dieser keinen Dmps - Test macht.
Ich habe dann Dmps per Infusion bekommen, 1 Ampulle = 5ml aus dem Tropf mit Kochsalzlösung. Kosten f. Infusion ca 45 €. Multielement-Analyse plus Quecksilber aus Urin I und II jeweils ca 125 € zusammen ca. 250 €

Dr. med. H. D. Köster
Fon 0421/2072-106


Da sieht man einmal mehr, was Dr. Donate für ein Halunke ist!

Ich hatte bereits den schulmedizinischen Beweis, an einer Quecksilbervergiftung zu leiden, auf privatärztlicher Basis erbracht, als ich mich in seine Praxis begab. Bei schulmedizinisch erwiesener Vergiftung mit Quecksilber ist DMPS das schulmedizinisch anerkannte Gegengift und somit auf Kosten der ges. KK zu verordnen und anzuwenden!
Als ich Dr. Donate darauf ansprach, nannte er DMPS "Teufelszeugs", "viel zu gefährlich, schädlich, potentiell tödlich" etc. und weigerte sich, mir DMPS zu geben. Er behauptete dann noch, DMPS niemals anzuwenden - dabei sah ich es später bei der Blutentnahme im Labor im Regal stehen, sprach die Sprechstundenhilfe darauf an, die nur mit den Schultern zuckte...

Wie man sieht, sieht Dr. Donate die Sache anders, wenn man ihn privat dafür bezahlt...
... private Bezahlung für eine Kassenleistung abzurechnen, die Kassenleistung im erwiesenen Leistungsfall auf Kosten der ges. KK dagegen zu verweigern, ist eindeutig Betrug!

Und Dr. Donate ist kein Einzelfall!
Gaaaanz tolle Ärzte haben wir hier in Deutschland!!

Grüße
Lukas
 
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13.11.05
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Ich habe über ein Labor einen Arzt empfohlen bekommen. Dieser Arzt hat mir dann so viel Blut abgenommen (über 10 Ampullen) daß ich mir wirklich gedacht hatte daß er nebenbei noch eine Blutspende daraus zusammenstellt und verkauft. Nach ca. 2 Wochen bekam ich dann 10 bis 20 kleine Fläschchen ausgehändigt die ich im laufe der Zeit einnehmen sollte, es seien Eigenblut-Medikamente.
1. war das nicht vereinbart, und
2. halte ich davon nichts
Bald kam auch die Rechung von über 1.300,00 EURO!!!
Solange es die Kasse bezahlt ...
So viel zum Theme Empfehlungen
Meine Erfahrung ist, daß man selbst seinen Weg suchen muß, denn ein Arzt verdient nur dann sein Geld, wenn Du auch morgen wieder zu ihm in die Praxis kommst.
 
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10.01.04
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Bisher dachte ich ja immer, daß die Privatpatienten viel, viel besser dran sind als die Kassenpatienten.
Wenn ich aber so höre, wie die Privatpatienten (bzw. die Kassen) abgezockt werden mit allen möglichen und unmöglichen Methoden, bin ich so langsam fast froh, Kassenpatient zu sein.

Uta
 

oli

Allerdings, Uta. Als Privatpatient scheint man das goldene Kalb zu sein, was jeder gerne auf SEINE Schlachtbank zerren möchte.

Mein Vater hatte einen kleinen Anfall letztes Jahr. Da er schon mal einen Herzinfahrt hatte, war die Aufregung gross und er wies sich selber ein. Am nächsten Tag wurde operiert und im Nachhinein war nicht ganz klar, warum operiert wurde. Er ist privat versichert und der Verdacht liegt nahe, dass der Chefarzt gerade Kapazitäten frei hatte und diese effizient einsetzen wollte. Allerdings ist es gerade bei Sachen am Herzen ja auch nicht ohne zu sagen. man wartet halt mal ab...

Aber die Stories oben sind der Hammer. Unglaublich.

Deutschland ist auf dem besten Weg eine sog. "Bananenrepublik" zu werden, wie in Asien oder Südamerika oder wo sonst diese Länder liegen, über die man sich gerne lustig macht, um zu zeigen, wo wir hier nicht sind. Sondern im korrekten, humanen, ordentlichen Deutschland....LooL
 
Beitritt
13.11.05
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Ich war schon gesetzlich und auch privat versichert und habe keinen Unterschied festgestellt (der Trottel ist man in beiden Fällen) und bin zu dem Schluß gekommen daß man sich selbst helfen muß, ein Arzt will nur eines - und zwar Dein Bestes - und das ist Dein Geld - und das auch morgen noch - deswegen macht er Dich nicht gesund.
Und ehrlich gesagt, heutezutage können wir gottverdammt froh sein daß es Internet gibt, sodaß wir selbst in der Datenflut recherchieren können, ich hätte sonst niemals eine Heilung erfahren.
 
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