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Auch heute noch geschehen Wunder

Lea25

Ich stelle diese Geschichte hier mal rein, weil ich sie mehr oder weniger aus der Ferne miterlebte.

Meine Kinder gingen zu der Zeit als das passierte, zu den christlichen Pfadfindern (Royal Ranger) und kamen eines Tages sehr aufgeregt nach Hause und erzählten mir das ein Leiter von einem anderen Stamm sehr schwer krank sei und im Sterben läge. Die Kinder beteten intensiv um Heilung für diesen Mann und sagten alle RR-Kinder in ganz Deutschland würden für seine Heilung beten.
Einige Tage später hörten wir dann, er sei vollkommen gesund!
Einige Zeit verging und dann hörte ich auf einer Kassette die ganze Geschichte. Ich höre sie mir immer wieder an. Sie ist unglaublich spannend und ich stelle einen Auszug hier rein. Das Ganze ist etwas lang, aber sehr spannend!

Gruß Lea

www.petruscanisius.de/Glaube/Zeugnis/Breido.htm

von den Toten zurück!


Aus einem Vortrag von Frank Breido, den er als Gastredner der Vereinigung "Christen im Beruf" am 16. November 2001 in Wunstorf gehalten hat.

Diesen Abriß meiner Krankengeschichte möchte ich hier erzählen, da ich immer wieder danach gefragt werde, was ich mache, warum ich so viel unterwegs bin und immer wieder in den Medien davon berichtet. Ich habe dies nun mal so erlebt und ich glaube an einen lebendigen Gott!

Von den Toten zurück

Klar, fetzig wie ein Kinotitel ist das Thema meiner Lebensgeschichte, und trotzdem kann es nicht am Rande das ausdrücken, was ich wirklich erlebt habe. Oder finden Sie die richtigen Worte für Ihr eigenes Sterben, wenn Sie am noch lebendigen Leib verfaulen, wenn Sie dann einen Blick in die unsichtbare Welt tun, nachdem Sie Ihren Körper verließen? Haben Sie noch Worte, wenn viele Menschen um Ihr Leben ringen? - Und dann war da noch diese Frau, diese wunderbare Frau, - meine Mutter.

In einem christlichen Elternhaus groß geworden, hatte ich schon sehr früh eine bewußte Entscheidung für Jesus Christus getroffen und kannte sehr wohl die Bibel mit all ihren Verheißungen. Und wenn ich las: "Jesus hat unsere Schwachheit auf sich genommen und unsere Krankheit hat er getragen" (Matthäus 8, 17) wußte ich auch um die Bedeutung dieses Verses, aber bezog ihn nicht persönlich auf mich. Oder wenn dort stand: "Wenn zwei von euch darüber eins werden auf Erden, worum sie bitten wollen, dann wird es ihnen erfüllt werden von meinem Vater im Himmel!" (Matthäus 18, 19) glaubte ich dem Wort, geschah dann aber nichts, so ließ ich den Vers wieder fallen.

Andere brachten mir aber bei, wie das läuft; 36 Teenies von der Straße, aus evangelischen, katholischen oder gar-nix Häusern, die nicht einmal wußten, warum Ostern ein Feiertag ist. Sechs Jahre machte ich schon Teeny-Arbeit bei den "Royal Rangern", den "christlichen Pfadfindern", mit Waldlagern, mit Spurenlesen und Geländespielen, und wir erzählten auch von der Liebe Jesu und nichts geschah. Erst nach sechs Jahren ereignete sich etwas Besonderes.

Wieder einmal trafen wir die Vorbereitungen für ein Pfadfinderlager. Doch durch wochenlange Regenfälle waren wir gezwungen das Lager kurzfristig abzusagen. Da kamen die Jüngsten zu mir und sagten: "Du sprichst immer von einem Gott der Liebe, der uns hört und uns sieht. In Joh. 15,7 steht, daß wir um alles bitten dürfen und es bekommen werden, wenn wir in ihm sind und sein Wort in uns ist. Da du unser Leiter bist und eine reale Beziehung zu Jesus Christus hast, kannst du ja beten, daß es aufhört zu regnen. Was sollte ich jetzt machen? Sie hatten recht, aber viel Glauben hatte ich nicht. Trotzdem betete ich und es hörte auf zu regnen. Begeistert von diesem Wunder schlugen wir unser Lager auf. Beim Aufbau unserer Zelte blickten wir, durch einen Donner aufgeschreckt hinauf zur Wolkenwand, die sich schwarz vor uns emporhob und langsam auf uns zukam, man sah die Blitze zucken. "Oh Gott, nur das nicht!" flehte ich im Stillen, "sie sind jetzt so begeistert von dir, tu was, Gott ---." Die schwarze Wolke kam immer näher auf uns zu; plötzlich teilte sie sich vor unserem Camp und zog links und rechts an uns vorbei. Mir liefen die Tränen herunter.

Durch diese wunderbare Demonstration der Kraft Gottes, trafen diese Teenies eine bewußte Entscheidung für Jesus Christus. Nun begannen die Probleme für mich erst recht, denn die Teenies entdeckten Bibelstelle auf Bibelstelle und wollten sie - so unproblematisch, wie Kinder eben sind - sofort ausprobieren. So fanden sie Markus 16: "Diese Zeichen aber werden jenen folgen, die glauben: --- Schlangen mit Händen hochheben ---; auf Kranke werden sie Hände legen, so werden sie gesund werden ---." So stand es wenigstens in Übersetzungen, die das griechische Original unverfälscht übersetzen. "Du bist der Leiter", sagten sie, als einem beim Geländespiel der Fuß umknickte, "schau mal das Ei am Knöchel; leg ihm die Hände auf, dann ist der Knubbel weg." Sie jedenfalls legten mit dem Gebet gleich los, schließlich legte auch ich meine Hand auf die Problemstelle. Schon nach ca. dreißig Sekunden rief einer: "Hey das Ding verschwindet!" - "Was verschwindet?" - "Das Ei ist weg --- laßt uns weiter spielen!" So lehrten mich die Kinder, wie man die Bibel erlebt, sie rissen mich einfach mit. Das war ein Leben voller Erlebnissen, voller Wunder, einfach Spitze; ein ganzes Buch könnte man darüber schreiben.

Ja, und dann fühlte ich mich schlecht, wie zerschlagen: Husten, Schnupfen, Schmerzen im rechten Bein. "Was sehen sie schlecht aus", rief die Hausärztin erschrocken, und nahm eine Blutprobe. Als ich am 20. Januar 1992 wiederkam, die Blutergebnisse zu hören, schaute meine Ärztin mich mitfühlend an: "Akute Leukämie, Blutkrebs", sagte sie, "sie sind hochgradig verseucht, nach meiner Kenntnis gebe ich ihnen noch höchstens drei Wochen; es ist tödlich ---"

Was am Sonntag noch so greifbar war, all das Wunderbare, war wie weggeblasen, vom High-light stürzte ich bis tief in die Gosse. Für andere beten, das geht ja, wenn es aber uns selber trifft, wird es schwierig. Ich rief Zuhause an: "Mutter, es ist vorbei ---", nicht: "Bete für mich", mit meinem Leben hatte ich abgeschlossen.

Was nicht durchblutet wird, stirbt ab, verfault, aber unter unsagbaren Schmerzen; mit dem rechten Bein hatte es begonnen. Denn mit dem Blutkrebs ist es so: Er zerstört das Knochenmark; hast du kein Knochenmark, kannst du kein Blut herstellen; kannst du kein Blut herstellen, zerfällt der Eiweißhaushalt; zerfällt der, ist dein Immunsystem am Ende, du steckst dich an einem Glas, einer Zeitung an mit zwanzig und mehr Krankheiten zugleich, die alle für dich tödlich sind, Ansteckung heißt Entzündung und Tod, denn es gibt keine Abwehr.

In der Essener Uniklinik saß meine Mutter täglich an meinem Bett, sie betete, las mir immer wieder Verheißungen Gottes aus der Bibel vor: "Du wirst nicht sterben, sondern meinen Namen verkündigen, --- was ihr bittet in meinem Namen, werde ich tun, damit der Vater verherrlicht werde in seinem Sohn. Eine Mutter, die um das Leben ihres Sohnes kämpft, aber die Ärzte sagten: "Es hat keinen Sinn, die dreht uns noch durch."

Im CHAMP, einer christliche Jugendzeitschrift, erschien der Aufruf:

"WICHTIG!!! --- Wir fordern alle auf, für unseren Franky (Stammleiter Frank Breido) zu beten. Er liegt nämlich seit Montag in Essen in der Uniklinik. Er hat Leukämie!!! --- Wir hoffen, --- daß die Bet-Aktion wahrgenommen wird. --- Eure Osnabrücker Rangers."

Die Gebetskette, die damit ausgelöst wurde, stützte die Hände meiner Mutter, und das war bitter nötig. Die Lunge setzte aus....... Intensivstation!

In der Intensivstation, wo das Ausmaß dieser tückischen Krankheit in unbeschreiblicher Weise über mich hereinbrach. Ein medizinischer Bericht würde hier jeden Rahmen sprengen, deshalb nur Stichworte: Keine Atmung, verschiedene, computergesteuerte Maschinen halten mich am Leben, chemotherapeutische und andere Infusionen in kürzesten Abständen, Niere und andere Organe zersetzen sich, akutes Lungenbluten, Pilzbefall in Rachen und Lunge, Herpes am ganzen Körper; das Blut der Transfusionen läuft in den Darm und verläßt mich auf diese Weise, es sickert in den Körper, weil die Adern das Blut nicht mehr halten können, es kommt an die Hautoberfläche, es entstehen schwarze Blasen am Hals - sie platzen; beide Beine tot; Medikamentenallergie --- schließlich lassen sie mich liegen im eigenen Sud, unbeschreiblich, Freunde haben noch heute einen Schock von dem, was sie damals sahen. Und meine Mutter betet, 10 bis 12 Stunden am Tag las sie die Verheißungen der Bibel vor, 10, 14, 18 Tage, keine Besserung. Am 12.02. bin ich eingeblutet bis über beide Augen, Blut fließt aus allen Öffnungen des Körpers, die Ärzte sind am Ende; spontan treten Gebetsgruppen zusammen, meine Mutter merkt, wie ich kalt werde ---.

Ich aber richte mich auf, es geht mir gut, keine Schmerzen, keine Schläuche in der Lunge, ich fühle mich frei und sehe, wie ich da unten liege und meine Mutter betet. Ich gehe durch die Decke und merke: Ich bin in einer vollkommen anderen Dimension, ich bin tot. Ich bewege mich auf einen Berg zu und sehe oben auf der Spitze die goldene Stadt, wie sie in der Bibel (Offenbarung 21) beschrieben ist. Oh, wie begeistert ich bin - noch heute ist mir, als könnte ich das gläserne Meer riechen - und mein Kopf sagte: "Ich hab es geschafft." Hätte ich in diesem Augenblick gewußt, daß ich da oben wieder weg muß, hätte ich versucht, von hinten in die Stadt einzudringen. So aber lief ich auf das Tor zu, das einer einzigen riesigen Perle gleicht. Es teilt sich, und Jesus steht vor mir. "Hier bin ich", rufe ich ihm entgegen, aber er lächelt mich nur an und sagt: "Es läßt dich jemand nicht, du mußt noch einmal zurück."

Mechanisch drehte ich mich um, denn freiwillig hätte ich mich von dort oben nicht wegbewegt, und schaute in diesem Augenblick wieder aus meinen kaputten, verbluteten Augen. Mein Körper war noch genauso krank wie vorher. Oh Gott, warum? Meine Mutter hatte gebetet: "Im Namen Jesu, du kommst zurück, du wirst nicht sterben, sondern die Werke des Herrn verkündigen!" (Psalm 118, 17). Und ich mußte wieder zurück.

Später, gegen halb vier in der Nacht, warf die Nachtschwester einen Blick auf mich und konnte ihren Augen nicht trauen und schlug mit dem Arm auf den Notalarmknopf. "Ist er tot?" - "gehen sie rein!" sagte sie dem Arzt. Da lag ich nun, der ganze Körper überzogen mit einer komplett neuen, rosaroten Haut; kein Herpes, keine Blutblasen, keine entzündeten Einstichslöcher --- beim Röntgen hieß es: "Er gibt Urin ab," - "aber er hat doch keine Niere." --- Sie standen da und sahen die Heilung, aber nur der Nierenspezialist, ein Araber, murmelte: "Wenn es einen Gott gibt, dann muß er lebendig sein!"

Am nächsten Tag (Freitag, 14.02.) überstürzten sich die Heilungsmeldungen: In 36 Stunden hatte der Körper fünf Liter vollwertiges Blut hergestellt, aber ohne Knochenmark! Das Abwehrsystem ist voll da, die Niere wiederhergestellt. Kein Blut mehr in der Lunge, sie arbeitet wieder 100%ig. Das Atmungsgerät wird abgeschaltet, die Schläuche werden entfernt. Ja, ich bin völlig geheilt!

Und trotzdem mußte ich noch fast drei Monate im Krankenhaus verbringen. Eine neue Chemotherapie wurde angesetzt, die alles, was der Körper aufgebaut hatte, wieder zerstörte. Als die Ärzte im März zu ihrer Überraschung genügend und vollkommen gesundes Knochenmark fanden, wollte ich nach Hause. "Jesus hat mich geheilt!" Ich sprach mit den Ärzten, aber die waren entsetzt, daß ich gehen wollte, und die nächste Chemotherapie hätte mich fast umgebracht. Doch am 5. Mai setzten sie mich gleichsam vor die Tür.

Was mich am meisten erschütterte, war die Reaktion der Mitpatienten, wenn ich ihnen meine Geschichte erzählte, wenn ich anbot: "Du kannst geheilt werden, darf ich für dich beten?" und sie antworteten: "Laß doch den Scheiß -, wir wissen, was los ist, und das ist Realität!" Neun Menschen starben neben mir in den Zimmern; alle hatten sie ihre Chance, aber sie wollten nicht; und nur eine Ärztin neben dem Araber bekannte: "Ja, es muß einen Gott geben." Doch, jener andere junge Mann, der zu mir sagte: "Dein Gott hat dich geheilt, bete doch für mich, ich möchte wenigstens meine Tochter noch sehen," denn seine Frau war hochschwanger, dem ich darauf salopp antwortete: "Du wirst noch sehen, wie deine Tochter heiratet!" - er lebt! Denn Gott hört uns, wenn wir nach ihm fragen.

So lebe ich und genieße es, dieses Leben mit Jesus. Ich bin immer noch unterwegs auf Ärztekongressen und verschiedenen Veranstaltungen und bin dankbar kranken Menschen helfen zu können . Wer dies nicht glauben will soll es lassen, denn jedem steht sein Glaube frei ......

(Auszug aus dem Vortrag von Frank Breido)
 
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16.02.05
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Auch heute noch geschehen Wunder.....

Vatikan: Viele polnische Christen beten für den Papst

Papst trotzdem gestorben...!

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der lebendige Mike für einen sterbenden Aberglauben!
 
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25.01.05
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Auch heute noch geschehen Wunder.....

Liebe Lea,

Wunder sind etwas alltägliches - kleine und grosse. Vielleicht sind allzu viele Menschen einfach blind und taub dafür, so mit sich selber beschäftigt, mit dem ganzen Drumherum des Alltags, dass sie sie kaum noch wahrnehmen können.

herzlichst - Phil
 

oli

Auch heute noch geschehen Wunder.....

Wenn ich mich recht entsinne, gab es mal so ne Art Studie zum Thema, da kam eindeutig raus, dass Beten für jemanden einen positiven Einfluss auf dessen Genesung haben KANN.

Kann, muss aber nicht. Denke dass das auch über die positive Autosuggestion hinausgeht, die man dem Gebet für sich selber immer nachsagt.
 
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10.01.04
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Auch heute noch geschehen Wunder.....

Es gab auch eine Studie, die nachgewiesen hat, daß Beten gar nichts nützt, sogar eher im Gegenteil..

Also spielen hier ganz verschiedene Faktoren eine Rolle,und was beim einen ein Wunder ist, wirkt beim anderen nicht.Ist ja auch kein Wunder bei der Vielfalt der Menschen und ihrer Einstellungen...

Gruss,
Uta
 

Lea25

Auch heute noch geschehen Wunder.....

Papst trotzdem gestorben...!

Hallo Mike,

wie Du in dieser Geschichte gelesen hast, ist es da aber anders gelaufen.
Dieser Mensch hat mehr als "nur" eine Krankenheilung erlebt.
Er bekam völlig neue Nieren und Knochenmark, das wieder Blut produzierte und zwar plötzlich, sowie eine völlig neue Haut, die seinen Körper überzog.
Das ist schon ein Schöpfungswunder. Das kann nur Gott.

@Phil, ich denke nicht, dass so etwas alltäglich ist. ;)

Das ist ein Wunder, das ähnlich denen ist, die Jesus gewirkt hat, als er auf Erden war. Mike, weil er immer noch ein lebendiger Christus ist! ;)

Gruß Lea
 
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