Antikörperbestimmung bei Blutarmut

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Hallo allerseits.

Ich räume auf Grund meiner jahrelangen Beschwerden alle dreizehn Jahre Befunde auf und brauche wie auch öfters Rat von Euch.

Meine Frage an Euch lautet, kann eine Anämie oder eine Hämolyse die Blutwerte im allgemeinen verändern bzw verfälschen , insbesondere aber kann es sein das die sonst positiven Antikörperwerte während der Anämie oder aber auch nach einer Bluttransfusion sich negativ auswirken.

Bitte wenn das jemand weiß um Info.

Danke und schönes Wochenende.

LG:wave:
 
wundermittel
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19.12.14
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hallo oregano. ausnahmsweise schreibe ich vom Handy.Hoffe es klappt und sorry fur Tipfehler.....in meinem Fall handelt es sich um ANA, anti.ukleäre Antikörper.
Diese waren immer positiv und seitdem ich unter Anämie. eventuell auch Hämolyse leide sind sie negativ.
Hat die Blutarmut Einfluss auf die Antikörperbestimmung?
schönen Abend noch....
 
regulat-pro-immune

Vigier

interessant. Auf jeden Fall kann ein , durch was auch immer, geschädigtes/unterdrücktes Immunsystem keine auffälligen AK-Werte hervorbringen. D.h., dass im Falle einer Infektion, AK-Untersuchungen falsch-negativ ausfallen...
 
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Hallo keinerhilft,

Vigiers Erklärung leuchtet mir ein.

Aber ich blicke nicht wirklich durch, welche ANAs bei Dir bestimmt worden sind und warum. Wie lange ist das her? Es könnte sich ja auch einfach so in einer langen Zeit etwas verändert haben. Wie hoch waren damals die ANAs?
Sind sie jetzt ganz bei Null?

Was bedeutet ein positiver ANA-Nachweis im Blut?
Ein positiver ANA-Nachweis kann einen Hinweis auf eine Autoimmunerkrankung geben. Ein wichtiges Diagnosekriterium ist dabei die Menge dieser Autoantikörper im Blut, die in sogenannten „Titerstufen“ gemessen wird.

Unter Titerstufen versteht man eine Verdünnungsreihe des Blutes. Dazu wird die Blutflüssigkeit (Serum) nach einem fixen Schema verdünnt (1:80, 1:160, 1:320, 1:640 etc.), und anschließend erfolgt die Messung der ANA. Jene letzte Verdünnungsstufe, bei der ein positiver ANA-Nachweis noch möglich ist, entspricht dann der ANA-Konzentration im Blut.

Ein hoher Titer (z.B. 1:1.280) bedeutet, dass trotz einer starken Verdünnung der ANA-Nachweis immer noch möglich ist – dementsprechend liegt eine hohe Konzentration dieser Antikörper im Blut vor.

Positive ANA sind aber kein Beweis für eine Autoimmunerkrankung. Niedrige ANA-Titerstufen können z.B. auch bei den folgenden Erkrankungen auftreten:

Virusinfekten
Leberzirrhose
Osteomyelitis (Knochenmarkentzündung)
Tuberkulose

Bei über 60-jährigen Personen können schwach positive ANA-Befunde (niedrige Titerstufen) in bis zu 15 Prozent der Fälle vorkommen, ohne dass eine Erkrankung vorliegt.

Aus diesem Grund muss ein positiver ANA-Nachweis immer in Zusammenschau mit anderen klinischen Symptomen interpretiert werden:

- Beschwerdebild der Patientin/des Patienten
- Entzündungszeichen
- Organbeteiligungen etc.

Darüber hinaus sind bei einem positiven ANA-Nachweis weiterführende Laboruntersuchungen erforderlich:
- z.B. Antikörper gegen doppelsträngige Desoxyribonukleinsäure – dsDNA bzw. „ANA-Subsets“
- sogenannte „extrahierbare nukleäre Antigene“ (ENA)
- Nachweis von Antikörpern gegen Strukturen im Zytoplasma (das ist der vorwiegend flüssige und z.T. auch feste Inhalt der Körperzellen exklusive dem Zellkern)

Durch die genaue Messung der ANA, ANA-Subsets sowie ggf. anderer Autoantikörper im Blut können in vielen Fällen die genaue Form der Autoimmunerkrankung sowie der Schweregrad der Störung festgestellt werden.
...
https://www.gesundheit.gv.at/Portal...laborwerte-antinukleaere-antikoerper-ana.html

Ich nehme an, daß die ANA damals bestimmt worden sind, um Autoimmunkrankheiten auf die Spur zu kommen bzw. sie auszuschließen? Hat sich denn der Verdacht irgendwie bestätigt oder eben nicht?

Sind die spezifischen Antikörper der Schilddrüse auch mitbestimmt worden?

Grüsse,
Oregano
 
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Hallo Oregano...

ich versuche seit 13 Jahren hinter meine Beschwerden zu kommen die zunehmends zu schlimmer Behinderung führen.
Es war erst der Verdacht Rheumatisch, daher auch die ANA Bestimmung die öfters positiv war.

Rheuma soll es aber definitiv nicht sein und bei den letzten Abnahmen waren die ANA s negativ. Leide aber die letzte Zeit eben auch unter Anäme/Hämolyse wsl.und hatte eine Abnahme generell nach einer bluttransfusion wo ich mir denke wie bescheuert ist denn das, oder sehe ich das falsch?:eek:
Daher die Frage.
wie hoch positiv die waren weiß ich nicht, es steht eben nur positiv.

Möglicherweise liegt das Problem bei mir an der Leber, habe erst morgen einen Arzttermin im Spital, aber das dauert alles.

Bis bald...LG aus Ö :wave:
 
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