Anpassen: Mutation und Resistenz

Wolfgang Jensen

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Anpassen: Mutation und Resistenz

Sowohl der Begriff Mutation als auch der Begriff Resistenz beschreiben subjektive Folgen. Beispiel:
Die in der DNA gespeicherte Erbinformation wird jedoch nicht nur weitergegeben, sondern sie kann – auch dies ist ein Merkmal des Lebens – zudem durch Mutationen verändert werden. Dies ist neben der Anpassung oder Adaptation eine Grundlage der Evolution, der Höherentwicklung des Lebens.
Und: Die negativen Veränderungen des Erbguts können auf Inzucht, Domestikation oder zufällige Mutationen (siehe Genetik) zurückgeführt werden.
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Entwicklung kann also sowohl positiv als auch negativ geschehen, hier im Beispiel Höherentwicklung oder Degeneration.

Anpassen positiv: der Baum biegt sich im Sturm, das Reh flüchtet vor dem Jäger, der Weise runzelt im Gespräch mit einem Dogmatiker äußerlich die Stirn und schmunzelt innerlich.
Anpassen negativ : Mensch läßt sich von Panik oder Lethargie „anstecken“ (z.B. Gähnen), man geht mit dem Mainstream, folgt vorbehaltlos dem Zeitgeist oder sogenannten kulturellen Vorgaben, die der Volksmund gerne formuliert (z.B. haste was – biste was).

Anpassen.
Für meinen Beitrag, in dem ich über die verschiedenen Welten diskutieren wollte, interessierte sich "offensichtlich" herzlich niemand. Um das Thema der Anpassung verständlicher zu machen, wähle ich ein Beispiel. Auf dem Weg in den Wald muß ich durch den Ort fahren. Die Hauptverkehrstraße ist Duale Welt, ein Kriegsschauplatz wird meine Realität. Am Kanal entlang begegne ich nur noch Hunden, Menschen und Radfahrern, eine Welt relativ friedlicher Koexistenz, eine Übergangswelt. Dann biege ich hinten beim Schützenhaus in den Waldweg ein, Hast, fixierte Konzentration und Zielstrebigkeit, alle Absichten verfliegen – ich bin in der Welt der Liebe angekommen; in meiner Welt wohlgemerkt, der Wald ist nur der Ort, an dem meine Liebeswelt real werden kann.

Mein Anpassungsprozeß läuft in meinem Bewußtsein ab, damit (das ist meine persönliche Erklärung für das Umschalten) kann ich mich den verschieden Realitäten der verschiedenen Welten anpassen. Gefragt sind meine Flexibilität und meine Intelligenz, meine Erfahrungen und etwas, das ich Zentrum nenne, von dem aus der Wechsel von einer Welt in die andere gesteuert, kontrolliert wird.

Meine Erfahrung ist: in der Liebeswelt ist mein Wesen immer geschützt, mein Körper allerdings nicht – und da ich an der Vielfalt des Lebens teilhaben WILL (Recht), MUSS (Pflicht) ich meine innere Realität den jeweiligen Umständen anpassen.
Und meine Erfahrung mit anderen Menschen ist: je mehr sie von Angst erfüllt sind, je mehr werden sie von der kriegerischen Welt dominiert, d.h., in ihrem Persönlichkeitszentrum herrscht überwiegend Krieg. Sie verbrauchen ihre Energie, um Zäune, Gräben und Kanonen zu bauen: sie verwenden ihre Kreativität destruktiv, weil sie sich nicht an die Realitäten gleichzeitig existierender Welten anpassen können.

Resistenz, damit möchte ich schließen, betrifft Körper, Psyche und Geist. Theoretisch kann sich jeder gegen Übergriffe und Eingriffe schützen. Infektion ist kein Schicksal, und das Verweigern von Infektion muß nicht Isolation nach sich ziehen. Das Anpassen an die Bedingungen verschiedener Weltrealitäten erscheint mir im Sinne von Überleben vernünftig: ethisch. Das Entwickeln von Ethik könnte Lebenssinn sein.
WJ
 
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Hallo Wolfgang

Anpassung und mutation ist nicht dasselbe. Anpassung finden wir in der Natur vielfälltig. Das ist auch der Grund, wieso auch in der Natur verschiedene Rassen etc wie zb Hundeartige entstehen.

Die Evolutionstheorie oder besser gesagt Evolutionsspekulation baut auf der Mutationstheorie auf, die jedoch in der Natur praktisch nur negativ vorkommt (Mongolismus etc). Es konnte bisher praktisch keine positive Mutation in der Natur bewiesen werden, aber das sagt man nicht gerne, denn damit würde die gaesamte Evolutionsspekulation zusammenfallen.

Zum Thema:
Und meine Erfahrung mit anderen Menschen ist: je mehr sie von Angst erfüllt sind, je mehr werden sie von der kriegerischen Welt dominiert, d.h., in ihrem Persönlichkeitszentrum herrscht überwiegend Krieg. Sie verbrauchen ihre Energie, um Zäune, Gräben und Kanonen zu bauen: sie verwenden ihre Kreativität destruktiv, weil sie sich nicht an die Realitäten gleichzeitig existierender Welten anpassen können.
Da stimme ich Dir voll zu. Einige ziehen sich auch völlig zurück, für mich eine sogenannt passive Agressivität
 
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Sehr geehrter Herr Jensen,

wenn ich Sie da richtig verstehe, gehen sie von Apassungsprozessen als Entwicklungselement des Lebens aus.
Meiner Ansicht nach kann Mutation ein Mittel dieser Anpassung sein.
Der gelegentlich falsch interpretierte Herr Darwin meinte ja auch nicht, der "STÄRKERE" überlebt, sondern der ANPASSUNGSFÄHIGERE. Das kann bedeuten, der Stärkere, das kann aber auch bedeuten der Geschicktere, das kann auch bedeuten der Intelligentere.
Mit freundlichen Grüßen

Ihr Leòn
 
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Gestern kam eine Sendung über einen "Wüstenfisch", dessen verschiedene Mutationen es ihm ermöglichten , in einer veränderten Landschaft zu überleben: von der Savanne zur reinen Wüste. Es wurde ausdrücklich von Mutationen gesprochen.
Ob das nun "geschickt" oder "intelligent" war, weiß ich nicht. Wenn, dann von der Warte einer "Höheren Intelligenz" aus, nicht von der des Fischchens.
http://kamelopedia.mormo.org/index.php/Wüstenfisch

Uta
 
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27.03.04
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Hallo Uta,
für die "höhere Intelligenz" bei Tieren kenne ich den Ausdruck "Gruppenseele", erkennbar bei Herdentieren und Zugvögeln.
Grüsse
grufti
 
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14.01.04
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Hallo Uta

Im Link steht klar Anpassung und nicht Mutation. Wenn die Sendung von Mutation spricht, dann ist entweder die aussage des link, oder der Sendung falsch.
Nach dem Beschrieb ist es meines Erachtens klar eine Anpassung. Sehe keine Mutation
 
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Ich habe die Sendung gesehen und gehört, Beat. Es wurde ganz klar gesagt "Mutationen" (ich glaube, sie sprachen von 13), deshalb habe ich es mir ja so gut merken können, nachdem ich Dein Posting mit Deiner Definition von "Mutation" noch im Kopf hatte.
Gruss,
Uta
 
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14.01.04
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Hallo Uta

Glaube Dir aufs Wort das Sie Mutation gesagt haben. Aber in dem Link von Dir steht klar Anpassung.
Eine Mutation wäre zb, wenn zusätzlich ein drittes Auge entstanden wäre. Wenn das Auge besser wird, dann ist es eine Anpassung. So als Beispiel
 
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Grüss euch,

beschränkt sich der Begriff Mutation auf das Sichtbare?

herzlichst - Phil
 
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das dritte auge haben wir schon,dafür braucht man kein mutation.
es funktioniert auch besser dan die andere zwei
 
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14.01.04
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Hallo Phil

Natürlich nicht, mutation heisst ein mehr oder weniger an "Informationen", etwas Neues das vorher noch nicht da war, oder das neu nicht mehr da ist (Contergan)
 
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25.01.05
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Grüss euch,

wenn ich etwas verstehen will, ist es da besser mich am Heilen oder am Unheilen zu orientieren? Wenn ich mich entwickeln will, orientiere ich mich da gscheiter an etwas höherem oder an etwas niederem?

Wenn ich mich darauf konzentriere eine Krankheit zu vermeiden, orientiere ich mich am Gesunden oder am Kranken? Einfacher formuliert: kämpfe (=Druck) ich gegen etwas niederes oder folge (= Sog) ich etwas höherem?

Wenn ich den Begriff "Mutation" bei Wipi anschau, dann ist hier nur die Rede von grobstofflichen Veränderungen. Vielleicht sind Mutationen somit Folge (Wirkung) von Anpassung (Ursache für die Mutation) an eine veränderte Umwelt. Habe ich überhaupt eine Chance mich zu entwickeln wenn ich in einer Umwelt lebe? Könnte mir vorstellen, dass einiges einfacher wäre in einer Mitwelt - nur schon von wegen Interaktion und Rückkopplung.

Wenn in meiner Welt neuerdings Gewässer vorkommen, die ich zu überqueren habe, werde ich erst mit meinen grauen Zellen versuchen mir eine passende Möglichkeit für dessen Überquerung zu finden. Aus der Wahrnehmung heraus werde ich Bedürfnisse (Geist) an meinen Körper (Seele) entwickeln: Schwimmhäute und Fettschicht für die Durchquerung, Federn und Flügel für den Überflug, oder ganz einfach ein Boot bauen. Wer die Anpassung schafft, darf eine Runde weiter. Der 100ste Affe lässt grüssen.

Es gibt aber auch ein schönes und augenscheinliches Beispiel aus der Natur: das vermeintliche Unkraut. Es wächst solange auf Boden niedriger Ordnung (überdüngt, verdreckt, belastet...), bis dieser soweit verbessert ist, dass es seine Lebensgrundlage nicht mehr hat. Darauf werden sich dort höhere Kräuter einfinden, die dem neuen (hi-hi) Mileu angepasst sind. Und sie werden dieses wiederum soweit verbessern, bis Pflanzen noch höhrerer Ordnung ... c'est la vie!

zu Wolfgang: Anpassung ist schätzungsweise ein Resonanzphänomen, die beobachtbare Mutation die grobstofflliche Manifestation des Resonanzphänomens.

herzlichst - Phil
 
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19.03.06
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Mein lieber Herr Phil
ich bin wieder fasziniert von Ihren Überlegungen und möchte gerne ein paar Gedanken dazu äußern!

wenn ich etwas verstehen will, ist es da besser mich am Heilen oder am Unheilen zu orientieren? Wenn ich mich entwickeln will, orientiere ich mich da gscheiter an etwas höherem oder an etwas niederem?

Wenn ich mich darauf konzentriere eine Krankheit zu vermeiden, orientiere ich mich am Gesunden oder am Kranken? Einfacher formuliert: kämpfe (=Druck) ich gegen etwas niederes oder folge (= Sog) ich etwas höherem?
Im Lösungsorientierten Ansatz der Systemischen Psychologie (z.B. Insoo Kim Berg, Steve de Shayzer) wird zwischen Defizit- und Ressourcenorientierung unterschieden. Das berühmte Beispiel ist dazu die Frage: "Ist das Glas Wasser halb voll oder halb leer?". Ich gehe davon aus, daß es der "Lösungssuche" (z.B. auch der Heilung, dem Verstehen, der Kommunikation usw.) eher dienlich ist, sich an den Ressourcen,lalso an den Stärken zu orientieren, das können auch positive Sichtweisen und Vorbilder sein (siehe Minushin und Virginia Satir).

Wenn ich den Begriff "Mutation" bei Wipi anschau, dann ist hier nur die Rede von grobstofflichen Veränderungen. Vielleicht sind Mutationen somit Folge (Wirkung) von Anpassung (Ursache für die Mutation) an eine veränderte Umwelt.
Wie ich weiter oben geschrieben habe, sehe ich auch die Mutation als ein Mittel der evolutionären Anpassung an.

Habe ich überhaupt eine Chance mich zu entwickeln wenn ich in einer Umwelt lebe? Könnte mir vorstellen, dass einiges einfacher wäre in einer Mitwelt - nur schon von wegen Interaktion und Rückkopplung.
Dies ist für mich eine Frage der Wahrnehmung und der Einstellung: Lebe ich gleizeitig in einer Um- und Mitwelt? Sind die mich UMgebenden Menschen meine MITmenschen? Wie kommuniziere ich (nach Innen/ nach Außen)?

Wenn in meiner Welt neuerdings Gewässer vorkommen, die ich zu überqueren habe, werde ich erst mit meinen grauen Zellen versuchen mir eine passende Möglichkeit für dessen Überquerung zu finden. Aus der Wahrnehmung heraus werde ich Bedürfnisse (Geist) an meinen Körper (Seele) entwickeln: Schwimmhäute und Fettschicht für die Durchquerung, Federn und Flügel für den Überflug, oder ganz einfach ein Boot bauen. Wer die Anpassung schafft, darf eine Runde weiter. Der 100ste Affe lässt grüssen.
Es gelingt dem Menschen nicht, sich Schwimmhäute, Flügeln und Federn wachsen zu lassen. Die Anpassung erfolgt, ab einer gewissen Stufe über geistige Gaben, durch Intelligenz und Geschick: Ich treibe auf einem, Baumstamm hinüber, baue ein Floß, baue ein Boot, baue einen Steg, eine Brücke, ein Schiff....einen Tunnel... und ich lasse mir noch mehr einfallen
.

Es gibt aber auch ein schönes und augenscheinliches Beispiel aus der Natur: das vermeintliche Unkraut. Es wächst solange auf Boden niedriger Ordnung (überdüngt, verdreckt, belastet...), bis dieser soweit verbessert ist, dass es seine Lebensgrundlage nicht mehr hat. Darauf werden sich dort höhere Kräuter einfinden, die dem neuen (hi-hi) Mileu angepasst sind. Und sie werden dieses wiederum soweit verbessern, bis Pflanzen noch höhrerer Ordnung ... c'est la vie!
Vom Ruderalbiotop zum humusreichen Acker. Da freut sich der Gärtner in mir und es ist ein hübsches Bild für evolutionäre Abläufe.
Und dann noch die Frage, die ich mir stelle: ab wann beeinflusst menschlicher Geist die Evolution?

Herzliche Grüße von
Leòn
 
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25.01.05
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Grüss euch, lieber Herr LéÔn (bei dem Sauwetter kann man's gebrauchen)...

Die Frage, ab wann beeinflusst menschlicher Geist die Evolution ist - in meinen Augen - das Pferd am Schwanze aufgezäumt. Geist ist aller Wahrscheinlichkeit nach näher an der Quelle (oftmals Gott genannt), als der SacK von Haut und Knochen - genannt Mensch, den wir mit uns herumschleppen. Ich denke - unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeit einer seelischen, nicht grobstofflichen, somit nicht inkarnierten menschlichen Existenzform - dass menschlicher Geist den Bauplan (menschliche Seele) für die Manifestiation menschlicher Körper schafft. Das schliesst (für die gottesfürchtigen) nicht die Erschaffung des Menschen durch Gott aus, sondern lässt sie auf einer geistig-seelischen Ebene stattfinden.

Damit stellt sich eine weitere Frage: schafft noch nicht inkarnierter menschlicher Geist den Lebensraum mit allem drumm und dran für den sich inkarnierenden Menschen, oder passt er die Architektur des Menschenkörpers den hier "unten" herrschenden Bedingungen an?

herzlichsts - Phil
 
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19.03.06
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Grüß Euch auch, hochverehrter Herr Phil,

(interessant übrigens, dass nahezu alle bekannten Grußformeln /zumindest in unserer Sprache) ursprünglich einen religiösen/ auf "Gott" bezogenen Aspekt hatten, - das aber nur am Rande).

Grüss euch, lieber Herr LéÔn (bei dem Sauwetter kann man's gebrauchen)...
Danke für das ^
!

Die Frage, ab wann beeinflusst menschlicher Geist die Evolution ist - in meinen Augen - das Pferd am Schwanze aufgezäumt. Geist ist aller Wahrscheinlichkeit nach näher an der Quelle (oftmals Gott genannt), als der SacK von Haut und Knochen - genannt Mensch, den wir mit uns herumschleppen. Ich denke - unter besonderer Berücksichtigung der Möglichkeit einer seelischen, nicht grobstofflichen, somit nicht inkarnierten menschlichen Existenzform - dass menschlicher Geist den Bauplan (menschliche Seele) für die Manifestiation menschlicher Körper schafft. Das schliesst (für die gottesfürchtigen) nicht die Erschaffung des Menschen durch Gott aus, sondern lässt sie auf einer geistig-seelischen Ebene stattfinden.
Ich finde es manchmal gar nicht so übel, den Schwanz mit dem Pferde aufzuzäumen....oder wie beliebten Sie doch so treffend zu sagen
?
Wenn ich Sie richtig verstehe sehen Sie den "menschlichen Geist" als Teil eines (das ist jetzt meine unbeholfene Formulierung, da mir nichts passenderes einfällt) umfassenden "Weltgeistes" an? Ist danach Ihr menschlicher Geist Geist mit oder ohne Bewusstsein?

Hängt Ihre abschließende Frage:
Damit stellt sich eine weitere Frage: schafft noch nicht inkarnierter menschlicher Geist den Lebensraum mit allem drumm und dran für den sich inkarnierenden Menschen, oder passt er die Architektur des Menschenkörpers den hier "unten" herrschenden Bedingungen an?
womöglich damit zusammen?

Herzliche Grüße entbietet Ihnen Ihr
Leòn
 
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25.01.05
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Grüss euch,

Herr Leòn stellt im obigen Beitrag eine Frage die ich wie folgt beantworten möchte: JA, äh Nein, äh mhm!

Kurz und praktisch: Ist das Allganze reines Bewusstsein - wie immer wieder postuliert wird - in Einheit, dann sind logischerweise seine Ebenbilder fraktale Manifestationen des Allganzen, wenn auch uneinheitlich individuell, mit unterschiedlichen Qualitäten, jedoch mit dem Bewusstsein des Allganzen, wenn auch nur soweit zugänglich, bzw. erfassbar, als Aspekte davon in Resonanz sind, bzw. für den aktuellen Standort passend sind. Somit äussert sich der Grad von Bewusstsein womöglich im Grad seelisch-geistiger Reife.

Wenn die menschliche Seele sich vorbereitet erstmals zu inkarnieren, haben zuvor schon verschiedenste andere Seelenwesen inkarniert und haben die Strukturen aufgebaut, welche den passenden Lebensraum und den passenden Sack von Haut und Knochen in Form eines Quasiaffen zur Verfügung stellt: Planeten, Pflanzen, Tiere, .... dann der Mensch selber. Es stellt sich somit die Frage: auf welcher Bewusstseinsebene wird die Erde dem Menschen zu treuen Händen übergeben. Die Bibel nennt das Paradies als Ort - dieser ist wohl nicht ganz von dieser Welt. Sehen wir uns bei unseren keltischen und germanischen Vorfahren um, so stossen wir auf eine Anderswelt, die der hiesigen sehr ähnlich ist, jedoch nicht dieselbe Dichte aufweist, also eine feinstofflicher Natur sein dürfte.

Hoffe damit Ihrer Frage, Herr Leòn, soweit beantwortet zu haben.

Herzlichst - Phil
 
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28.10.05
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hallo phil
die theorie habe ich auch(mal wieder:p) ). dann müsste doch folgendes passieren.
wenn ich sterbe, also tot bin(sterben ist für mich nicht tot und nicht lebendig), dann müsste doch alles hier auf der erde verschwinden?weil es ist ja eine projektion meiner selbst(seelenanteile).man beseelt alles , sogar gegenstände.(erkenne ich an zusämmenhänge der defekte an meinem auto und mir).
da die anderen das wissen, wollen sie natürlich, dass ich lebe, damit sie auch weiter leben können?
eigendlich ist das leben doch wie ein film(gibt gute und schlechte), in dem ich eigendlich der regiesseur bin. je mehr mir das bewusst wird, desto mehr einfluss habe ich auf mein leben. das erkennt man an gehäufter syncronizität.
was meinst du?:lolli:

liebe grüsse sabrina
 
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25.01.05
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Hallo Sabrina,
solange irgend eine Wesenheit auf sagen wir mal grobstsofflicher oder physischer Schwingungsebene existiert, existiert diese Ebene auch.

Eigentlich weiss man ja, dass es nur Schwingung gibt und sich diese wellen-, bzw. spiralförmig bewegt. All diese Wellen unterschiedlicher Frequenzen schneiden sich und bilden - bei Resonanz - stehende Wellen, die wir dann als Materie, harten Stein, weicheres Holz, oder flüssiges Wasser wahrnehmen können. Stehende Welle bedeutet: das Muster ist stabil, die Energie fließt durch. Wellen sind Rhythmen und was passiert, wenn verschiedene Rhythmen auf einander treffen kennen wir musikalisch disharmonisch als nerventötende Kakaphonie oder harmonisch als einem nicht mehr ruhig sitzen lassenden und alles in Bewegung versetzenden Samba oder als das wundervolle Klangbild einer Symphonie.

Somit dürfte es sich so verhalten, dass eine Ebene nicht durch mein Verschwinden alleine auflösen kann, solange irgendwelche andere Wesenheiten auf jener Ebene sind und sich in jener Schwingung manifestieren.

Man überlege sich mal die einfache Frage: sind unsere anderen Planeten von Wesen bewohnt? Aus unserer Sichtebene und wissenschaftlichen Forschung kaum, die gemessenen Werte lassen kein Leben, so wie wir es verstehen zu.
Aber was wissen wir, wie eine Venus auf einer höheren Schwingungsebene ausschaut? Und was wissen wir, wie dereinst unser Planet ausschaut, wenn wir so weiter tun? Auch dann werden - wie heute schon - für den Durchschnittsmenschen nicht wahrnehmbare (und daher als unglaubwürdig klassifizierte) Wesen leben, in einer feinstofflichen Welt. Daher ist es nicht ganz unbedeutend, was wir denken, was wir tun, denn über das Resonanzprinzip ziehen wir genau jene Wesenheiten an, die dazu passen.
Also beklage man sich weder über unpassende Zuwanderung noch über das Wetter, es bestehen da - bewusst oder unbewusst - kausale Zusammenhänge.

Ein einfaches Beispiel: wenn ein Fluss bei Hochwasser über die Ufer tritt, wem folgt das Wasser nach? Ist es möglicherweise der originäre Wasserlauf einer "höheren" feinstofflichen Ebene? Somit wäre jede bauliche Massnahme für die Katz, ausser ich tu es in einer Art, die in Harmonie mit der höheren Ebene ist, was einmal mehr nichts anderes bedeutet als naturtreu.

Natürlich sind dies fürs erste Spekulationen - doch warum sollte ich mir denn dies überhaupt vorstellen können, gäbe es nicht das Potential einer solchen Möglichkeit.

herzlichst - Phil
 
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28.10.05
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hi phil
das hast du sehr verständlich erklärt. darüber muss ich erst mal nachdenken.
danke.:idee:

liebe grüsse sabrina
 
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19.03.06
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sabrina schrieb:
hi phil
das hast du sehr verständlich erklärt. darüber muss ich erst mal nachdenken.
danke.:idee:

liebe grüsse sabrina
Mein lieber Herr Phil,
dem schließe ich mich an!

Herzliche Grüße
Ihr
Leòn
 
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