Allergietest - Pricktest - aussagekräftig?

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Hallo,

dauernd schwächt irgendetwas meinen Körper. Das heißt, es kann mir relativ gut gehen und 2 Sekunden später fühle ich mich so schwach das mir wenige Schritte zu viel sind. Das kann lange am Tag anhalten oder auch in 15 Minuten oder ner Stunde vorbei sein. Vielleicht hängt es auch damit zusammen wie lange ich dem "Stoff" ausgesetzt bin. Es tritt auch nicht nur im Haus auf, kann auch draußen passieren. Manchmal wird es richtig Atemnot, also ein Asthmaanfall mit kompletter körperlicher Schwäche. Manchmal ist es aber "nur" der Körper der total schlapp macht, also kein Asthmaanfall.

Ich hatte mich auch mal auf Haustiere testen lassen, so weit ich weiß waren es damals Pricktests auf Haustiere. Da zeigte sich keine Reaktion auf Katz, Hund usw. Wie aussagekräftig ist denn so ein Pricktest, weiß das jemand?

LG Atasha
 

u.s.

Allegietest - Pricktest - aussagekräftig?

Pricktest ist für Ursachenfindung völlig unnützlich, da er lediglich nach Folgeallergien (Gräser, Hausstaubmilben, Hunde, Katzen, Nahrungsmittel etc.)sucht. Allerdings ist es sinnvoll diese Auslöser von Beschwerden auch herauszufinden, da man so leichter Probleme vermeiden kann. Ursachenallergien (meist nicht vom Typ 1) sind Allergien auf Umweltgifte, die sich im Körper einlagern und so das Immun- und Nervensystem schwächen.
 

Bei Allergien kann Hypnosetherapie hilfreich sein

Jedes Symptom hat einen Auslöser, der tief verborgen im Unterbewusstsein des Menschen liegt. Aufdeckende Hypnosetherapie kann diese Informationen auffinden und neutralisieren.

Viele Allergien sind psychischer Natur und nur bedingt auf einem externen Faktor beruhend. Ist der Auslöser für die allergische Reaktion im Unterbewusstsein gefunden - egal ob es sich um Pollen, Gräser, Kräuter, Nahrungsmittel etc. handelt - kann er neutralisiert werden. Somit gibt es für den Körper keinen Grund mehr, die allergische Reaktion zu produzieren.
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Allegietest - Pricktest - aussagekräftig?

Wenn sich aber eine Allergie, die man mit dem Pricktest herausfinden kann, erst einmal festgesetzt hat, sollte man sie auch kennen. Das hilft schon ein Stück weiter, weil man dann z.B. Lebensmittel meidet,die nicht gut tun und sich nicht immer wieder schädigt, weil man nichts davon weiß.

Es wäre zu schön, wenn durch Entfernen aller fraglichen Zähne und Herde im Mund + Entfernen aller Wohngifte (soweit das nur irgendwie möglich ist) auch alle Schäden, die durch die Gifte angerichtet wurden, beseitigt wären. Leider ist das nicht so.
Manche Schäden sind irreversibel :mad: .

Uta
 
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Allegietest - Pricktest - aussagekräftig?

Hallo,

danke Euch beiden. Mich hat jetzt mehr interessiert wie aussagekräftig der Test an sich ist. Also da ja bei mir nichts heraus kam würde mich interessieren ob ich dann sicher sein kann das ich weiterhin mit meinen Tierchen völlig unbefangen kuscheln kann :p) oder ob so ein Pricktest genausowenig aussagt wie ein Hauttest von 3 Tagen und man trotz negativem Ergebnis allergisch reagieren könnte.

LG Atasha
 
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Hauttestungen Pricktest:
Der am häufigsten durchgeführte Hauttest. Standardtestlösungen werden tröpfchenweise auf den Unterarm aufgebracht. Danach wird die Haut durch diesen Tropfen hindurch mit einer kleinen Lanzette angestochen. Um die Reaktionsweise der Haut einschätzen zu können, wird eine positive (Histamin)und eine negative Kontrolle (Kochsalzlösung) mitgetestet. Nach zwanzig Minuten wird das Ergebnis beurteilt. Mit dem Pricktest können grundsätzlich alle Allergene getestet werden, die über den IgE-vermittelten Soforttyp (siehe IgE) Beschwerden auslösen: Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Insektengifte und Nahrungsmittel (Zuverlässigkeit hier jedoch nur etwa 50 Prozent). Allergene, die über andere Mechanismen Beschwerden machen, können im Pricktest keine zuverlässigen Ergebnisse bringen, da er als Testmechanismus eben nur die IgE-vermittelte Histaminausschüttung im Gewebe nachweisen kann. Dies erklärt, warum Nahrungsmittel beim Pricktest so häufig falsche Ergebnisse erbringen: gerade bei Nahrungsmitteln sind außer den immunologischen noch andere Reaktionsmechanismen im Spiel. Daneben kommt es bei der Testung von Nahrungsmitteln auf der Haut durch Reizwirkung auch zu falsch positiven Reaktionen. Intracutantest Er ist für den Patienten erheblich belastender und belästigender. Mit einer dünnen Nadel wird eine kleine Menge der Testlösung in die Haut gespritzt. Dies ergibt eine Quaddel, die einem Mückenstich ähnelt. Die Ablesezeit beträgt wie beim Pricktest zwanzig Minuten, da IgE-vermittelte Allergien nachgewiesen werden. Sein wesentlicher Vorteil besteht darin, dass gelegentlich schwächere Sensibilisierungen des Patienten nachgewiesen werden können, die beim Pricktest kein positives Ergebnis gebracht hatten. Zur Suche nach Nahrungsmittelallergien ist der Intracutantest kaum besser geeignet als der Pricktest. Die Auslösung eines allergischen Schocks beim Intracutantest ist möglich. Notfallmedikamente müssen bereit liegen, der Test sollte nur von erfahrenen Ärzten durchgeführt werden.

Scratchtest, Reibetest:
Nicht selten kommt es vor, dass von einem Allergen keine Testlösung zur Verfügung steht. Dann wird es in seiner natürlichen (nativen) Form verwendet. Dazu wird eine Stelle am Unterarm damit eingerieben, die vorher etwas angeritzt wurde. Nach etwa 20 Minuten Reaktionszeit kann der Test abgelesen werden. Bei einer positiven Reaktion zeigen sich Rötung und Erhebung an der Teststelle. Der Scratchtest wird insbesondere bei Nahrungsmitteln häufig eingesetzt. Dabei ist durch die Verwendung des natürlichen Produkts zwar die Zuverlässigkeit etwas höher als bei Prick- undIntracutantest, aber auch die Gefahr falsch positiver Reaktionen sehr viel größer. Dies liegt daran, dass viele Lebensmittel, wie beispielsweise Gewürze, eine Reizwirkung auf die Haut ausüben. Auch beim Nachweis von Allergien gegenüber Tierhaaren ist der Scratchtest sehr beliebt, da man dem Patienten unmittelbar und gut sichtbar seine Reaktion vor Augen führen kann. Dazu werden vorwiegend vom Patienten selbst mitgebrachte Tierhaare verwendet. Auch der Scratchtest weist IgE-vermittelte Allergien nach und ist daher für andere Fragestellungen kaum brauchbar. Auch hierbei können Überreaktionen auftreten, die Gabe von antiallergischen Medikamenten notwendig machen. Auch der Scratchtest stellt eine Belastung für den Patienten und sein Immunsystem dar.

Epicutantest, Pflasterhauttest:
Während die oben beschriebenen Verfahren für die Aufdeckung von IgE-vermittelten Reaktionen geeignet sind, wird der Epicutantest eingesetzt, um Kontaktallergien nachzuweisen. Er wird meist am Rücken, gelegentlich auch am Oberarm durchgeführt. Verwendet werden standardisierte Testlösungen bzw. Testsalben, die das Allergen in einer Konzentration enthalten, die möglichst keine Reizwirkung auf die Haut ausüben soll. Die Testpflaster verbleiben 24 Stunden bis 48 Stunden auf der Haut. Nach Abnahme der Pflaster wird das Ergebnis erstmals beurteilt. Zu einer weiteren Kontrolle wird der Patient meist am nächsten Tag, gelegentlich auch später, wieder einbestellt. Ein positives Ergebnis kann unterschiedlich stark ausfallen: von Rötung der Teststelle über Erhabenheit bis hin zur Bläschenbildung. Zuverlässigkeit der Hautteste:Nun möchte man meinen, dass bei einer Kontaktüberempfindlichkeit die Hauttestung absolut zuverlässig sein müsste. Dies ist jedoch nicht der Fall. Nicht nur das Problem falsch positiver oder falsch negativer Ergebnisse erschweren die Diagnostik. Es gibt Studien, die am Beispiel der Hauttestung mit Nickel eine schlechte Reproduzierbarkeit der Ergebnisse zeigen, das heißt, dass die Testung beim gleichen Patienten jedes Mal ein anderes Ergebnis erbringt. Dabei sind nicht nur graduelle Unterschiede in der Testreaktion zu beobachten, sondern das Ergebnis kann zwischen negativ und stark positiv schwanken. Die schlechte Reproduzierbarkeit gilt auch für Pricktest, Intracutantest und Reibetest. Beim Reibetest kommt das Problem der häufigen falsch positiven Ergebnisse durch Reizwirkung hinzu. Die Zuverlässigkeit von Pricktest und Intracutantest wird andererseits durch falsch negative Befunde eingeschränkt. Auch der Epicutantest zeigt falsch negative Ergebnisse, da die standardisierten Testsalben oft Konzentrationen des Allergens enthalten, die nicht dem täglichen Gebrauch entsprechen oder die Kontaktzeit bei der Testung zu kurz ist. Die Brauchbarkeit der Hauttestungen wird auch dadurch eingeschränkt, dass sie jeweils nur bestimmte Mechanismen der Überempfindlichkeit nachweisen können. Das sind unter anderem die Gründe, weshalb viele Ärzte und Heilpraktiker seit Jahrzehnten nach anderen Verfahren suchen, um Allergien unabhängig von ihren Mechanismus nachweisen zu können. Über diese können Sie im Dokument "Allergie naturheilkunklich " nachlesen.

Risiken der Hauttestungen:
Zwei Risiken sind bei allen Hauttestungen zu berücksichtigen: erstens die Möglichkeit, durch die Testung das Immunsystem gegen einen oder mehrere der getesteten Stoffe überempfindlich zu machen. Diese Gefahr besteht bei allen Verfahren. In Anbetracht der von vielen Seiten überlasteten Immun- und Regulationssysteme unserer Patienten darf die mögliche Sensibilisierung durch ständig wiederholte, unnötige und breit angelegte Hauttestungen nicht unterschätzt werden. Ein weiteres Problem ist, dass im Rahmen einer Hauttestung durchaus starke allergische Reaktionen auftreten können, die sich nicht auf den Testort beschränken müssen, sondern zu einer Allgemeinreaktion des Organismus führen können. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem anaphylaktischen Schock führen. Das Risiko solcher Nebenwirkungen ist bei Intracutantest und Reibetest am größten, beim Pricktest geringer und beim Epicutantest fast auszuschließen.

Laboruntersuchungen.....
Schulmedizinische Diagnostik und Behandlung von Allergien

Uta
 
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Pricktestlösungen

Der Vergleich von Weizen- und Roggenmehlpricktestlösungen
Für die Diagnose von Bäckerasthma und -rhinitis, die die häufigsten arbeitsbedingten Atemwegskrankheiten in Deutschland darstellen, werden Prickhautteste als Routineverfahren eingesetzt. Ziel einer Studie aus dem BGFA von Sander et al. war es, die Zuverlässigkeit dieses Testverfahrens für den Nachweis einer Sensibilisierung gegen Weizen- und Roggenmehl zu überprüfen. Das Kriterium zur Beurteilung der Prickhauttestergebnisse war das Ergebnis der spezifischen inhalativen Allergenprovokation, die nach wie vor als Goldstandard für die Diagnose von berufsbedingtem Asthma gilt.

Weizenmehl kann bei Bäckern zu berufsbedingtem Asthma führen.

Bei insgesamt 115 Bäckern mit arbeitsplatzbezogenen respiratorischen Symptomen wurden Weizen- und Roggenmehlpricktestlösungen verschiedener Hersteller parallel eingesetzt und mit den Ergebnissen des spezifischen Inhalationstests verglichen (Weizenmehlprovokation bei 51 Patienten, Roggenmehlprovokation bei 69 Patienten). Der Proteingehalt sowie die Proteinzusammensetzung der eingesetzten Pricktestlösungen wurden ebenfalls analysiert.

Die Weizen- und Roggenmehlpricktestlösungen von drei Herstellern variierten sehr stark hinsichtlich Proteingehalt und -zusammensetzung und daraus resultierend auch im Testergebnis. Lösungen mit einer höheren Proteinkonzentration und mehr unterschiedlichen Proteinen zeigten eine größere Anzahl an positiven Tests. Während die Spezifität in allen Fällen mehr als 85% betrug, lag die Sensitivität der Pricktests, also die Häufigkeit eines positiven Testbefunds bei erkrankten Personen, nur zwischen 40 und 50% für Roggenmehllösungen und bei 45 bis 67% für Weizenmehltestlösungen.

Sander et al. schlussfolgern daraus, dass die Testlösungen verbessert und standardisiert werden müssen, da zur Zeit zwischen 30 und 60% der Patienten mit einer Allergie durch die herkömmlichen Pricktests nicht erfasst werden.

Sander I, Merget R, Degens PO, Goldscheid N, Brüning T, Raulf-Heimsoth M: Comparison of wheat and rye flour skin prick test solutions for diagnosis of baker’s asthma. Allergy 2004; 54: 95-98
MZ
Der Vergleich von Weizen- und Roggenmehlpricktestlösungen

Wenn das bei dieser Testung nicht klar ist, welcher Test nun zuverlässiger ist, dann kann ich mir das genauso gut für andere Testlösungen vorstellen :confused: .

Gruss,
Uta
 
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Prick, i.c. mit einer Reihe von nieder- und nochmolekularen Heparinen sowie Heparinoiden, Ablesung nach 20 min, 24, 48, 72 u. 96 h

Epikutantestung: mit Heparinen und Heparinoiden, Ablesung nach 24, 48, 72 u. 96 h

Subkutane Provokationstestung mit einzelnen Heparinen oder Heparinoiden in therapeutisches Dosis, intravenöse Provokation mit 5000 IE Heparin-Natrium in 500 ml NaCl über 4 h.

Für die Heparin-induzierten Thrombozytompenie vom Typ II steht ein ELISA-Test zum Nachweis des Heparin-P4 Antikörper-Komplex zur Verfügung
http://www.alles-zur-allergologie.d...Heparine-und-Heparinoide/histamin-heparin.htm

Was ich daran interessant finde ist, daß beim Prick-Test eine Ablesung bis zu 96 Stunden (?) empfohlen wird. In der klinischen Testung wird nach ca. 25 Minuten abgelesen, und das war's dann.

Gruss,
Uta
 

goldi

Allegietest - Pricktest - aussagekräftig?

Hallo,

danke Euch beiden. Mich hat jetzt mehr interessiert wie aussagekräftig der Test an sich ist. Also da ja bei mir nichts heraus kam würde mich interessieren ob ich dann sicher sein kann das ich weiterhin mit meinen Tierchen völlig unbefangen kuscheln kann :p) oder ob so ein Pricktest genausowenig aussagt wie ein Hauttest von 3 Tagen und man trotz negativem Ergebnis allergisch reagieren könnte.

LG Atasha
Langzeit-Allergieteste bzw. LTT auf die Verursacher gehen durch die Immunschädigung oft nur sehr schwach an.

Quelle: Toxcenter
MS

Außerdem sollte Kieferpanoramabild toxikologisch begutachtet werden, ob einige Zähne
durch eingelagerte Gifte schon vereitert sind und den Organismus schwächen.
 
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