{"id":733,"date":"2012-06-03T21:32:58","date_gmt":"2012-06-03T19:32:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=733"},"modified":"2020-01-18T06:23:15","modified_gmt":"2020-01-18T05:23:15","slug":"eine-hauptursache-vieler-krankheiten-und-beschwerden-amalgam","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/eine-hauptursache-vieler-krankheiten-und-beschwerden-amalgam\/","title":{"rendered":"Amalgam: eine Hauptursache vieler Krankheiten und Beschwerden"},"content":{"rendered":"<p>Noch immer wird Amalgam als Zahnf\u00fcllmittel eingesetzt.<br \/>\nNoch immer werden Menschen bel\u00e4chelt, welche die Gef\u00e4hrlichkeit von Amalgam f\u00fcr die Gesundheit anmahnen.<br \/>\nAber wussten Sie, dass WHO, UNO, Europarat uvm. diese Gef\u00e4hrlichkeit best\u00e4tigen?<\/p>\n<h2>Amalgam ist ungiftig!<\/h2>\n<p>Amalgam ist eine Legierung, welche aus \u00fcber 50% fl\u00fcssigem Quecksilber besteht. Quecksilber ist das giftigste, nicht radioaktive Element, das es im Universum gibt. Somit er\u00fcbrigt sich jede weitere Ausf\u00fchrung zur Giftigkeit von Amalgam bzw. seines Hauptbestandteiles Quecksilber.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-726\" title=\"Amalgam besteht aus u.a. Quecksilber\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_13831047.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_13831047.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_13831047-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Amalgam ist ungef\u00e4hrlich!<\/h2>\n<p>Wenn behauptet wird, dass das Quecksilber die Amalgamf\u00fcllung nicht verl\u00e4sst, so ist dies falsch: Unz\u00e4hlige Studien belegen, dass Quecksilber permanent freigesetzt und sehr leicht vom K\u00f6rper aufgenommen wird.<\/p>\n<p>Beim Kauen (insbesondere Kaugummikauen), Z\u00e4hneputzen mit den meisten Zahncremes (mit Schleifmittel), professionelle Zahnreinigungen und Zahnsteinentfernung, Fluoridierung, heisse Speisen und Getr\u00e4nke, Zucker und St\u00e4rke (f\u00fchrt zur S\u00e4urebildung), etc. wird die Freisetzung von Quecksilber sogar noch verst\u00e4rkt.<br \/>\nDies gilt ebenso, wenn zum Amalgam zudem andere Zahnmetalle wie Goldkronen, Zahnspangen, Br\u00fccken, Titanimplantate etc. eingesetzt sind. Ist dies der Fall, kann man sogar elektrische Str\u00f6me (Batterieeffekt) beobachten, die eine Leuchtdiode zum Blitzen bringen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Amalgam ist als hochgiftiger Sonderm\u00fcll eingestuft. Sobald es aus den Z\u00e4hnen ausgebohrt wird, muss es zwingend sofort in quecksilberdampfdichten Spezialbeh\u00e4ltern gelagert und baldm\u00f6glichst dem Sonderm\u00fcll zugef\u00fchrt werden. Aber warum wird Amalgam im Menschen \u201egelagert\u201c?<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-727\" title=\"Amalgamf\u00fcllungen auf R\u00f6ntgenbild\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_8303021.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"305\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_8303021.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_8303021-200x127.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Wie wirkt Quecksilber in unserem K\u00f6rper?<\/h2>\n<p>Quecksilberdampf wird eingeatmet und \u00fcber die Lunge zu 80% vom K\u00f6rper aufgenommen. Durch die Nervenendigungen im Mund, Nasen-Rachenraum, sowie via Riechnerv wird Quecksilberdampf in das Gehirn transportiert. Und durch die Aufnahme im Speichel gelangt es in den Magen. Es gelangt somit \u00fcber verschiedene Wege \u00fcberall in den K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Die Giftstoffe werden aber nicht nur vom K\u00f6rper und insbesondere vom Gehirn aufgenommen. Bei Schwangeren werden sie zudem \u00fcber die Plazenta auf das ungeborene Kind \u00fcbertragen. Je mehr Amalgamf\u00fcllungen die Mutter besitzt, desto mehr Quecksilber findet sich (nachweislich) im Kind.<br \/>\nUnd so sind diese Giftstoffe auch bei Menschen nachweisbar, die nie Amalgamf\u00fcllungen trugen, oder nie ein Quecksilberthermometer zerbrochen haben etc.<\/p>\n<p>Quecksilber richtet u.a. deswegen so grossen Schaden in unserem K\u00f6rper an, weil es besonders feste Bindungen mit Schwefelgruppen eingeht und diese somit zerst\u00f6rt. Unsere Zellstrukturen und k\u00f6rpereigenen Enzyme ben\u00f6tigen jedoch intakte Schwefelgruppen. Damit hat Quecksilber Einfluss auf jegliche Zellfunktionen und kann somit an zahlreichen Erkrankungen mitbeteiligt sein. Amalgambelastete Menschen sind aus diesem Grund oftmals auch empfindlicher gegen\u00fcber anderen sch\u00e4dlichen Faktoren.<\/p>\n<p>Krankheiten treten meist erst Jahre bis Jahrzehnte nach dem Setzen von Amalgamf\u00fcllungen auf. Das Quecksilber reichert sich \u00fcber Jahre im K\u00f6rper an und baut sich ohne geeignete Gegenmassnahmen nur \u00fcber Jahrzehnte wieder selbst ab.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend dem Legen, Polieren und Entfernen von Amalgamf\u00fcllungen wird das 100- bis 1000-fache an Quecksilberdampf freigesetzt. Manche amalgambedingte Krankheiten werden erst durch das ungesch\u00fctzte Entfernen von Amalgam ausgel\u00f6st.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-728\" title=\"Gef\u00e4hrlichkeit von Amalgam \/ Quecksilber\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_14553381.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_14553381.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_14553381-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Jetzt wird es grotesk!<\/h2>\n<p>In der T\u00fcbinger Amalgamstudie mit etwa 20&#8217;000 Teilnehmern, hatte die H\u00e4lfte soviel Quecksilber im Speichel, dass die Grenzwerte f\u00fcr Trinkwasser mehrfach \u00fcberschritten wurden. Diese Teilnehmer d\u00fcrften also nach geltendem Gesetz ihren eigenen Speichel nicht mehr schlucken.<\/p>\n<p>In einer finnischen Studie wiesen 20% der Speichelproben sogar so hohe Quecksilbermengen aus, dass sie sogar \u00fcber den Grenzwerten f\u00fcr Abwasser lagen. Die betroffenen Teilnehmer d\u00fcrften also eigentlich ihren Speichel nicht mehr ausspucken, da er als hochgiftiger Sonderm\u00fcll gilt.<\/p>\n<p>Der Durchschnittsamerikaner hatte im Jahr 2011 mit acht Amalgamf\u00fcllungen ca. 4g Quecksilber im Mund. Ein Tropfen Quecksilber (ca. 1g) in einem See w\u00fcrden ausreichen, dass die EPA (Umweltbeh\u00f6rde der USA) das Fischen in diesem See verbieten w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Warum warnt man uns nicht davor?<\/h2>\n<p>1926 schreibt der Leiter des Kaiser-Wilhelm-Institut f\u00fcr Chemie in Berlin (Prof. A. Stock):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eEs unterliegt keinem Zweifel, dass viele Beschwerden (\u2026) von dem Quecksilber verursacht sind, das dem K\u00f6rper aus Amalgamf\u00fcllungen (\u2026) zugef\u00fchrt wird. Die \u00c4rzte sollten dieser Tatsache ernsteste Beachtung schenken. Es wird sich dann wahrscheinlich herausstellen, dass die leichtsinnige Einf\u00fchrung der Amalgame als Zahnf\u00fcllmittel eine arge Vers\u00fcndigung an der Menschheit war.\u201c <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Die Kassenzahn\u00e4rztliche Vereinigung Nordrhein gab am 6.1977 fachintern die Meldung heraus:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eAmalgamf\u00fcllungen nicht unbedenklich! (\u2026) Es mu\u00df also auf diesem Wege mit einer Sch\u00e4digung von Nerven gerechnet werden, ein Umstand, der umso gravierender ist, als sich das Nervensystem im Gegensatz zu anderen Organen nicht regenerieren kann. Neurologische Sch\u00e4den k\u00f6nnen sich negativ auf alle Organe auswirken.\u201c <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Das Bundesinstitut f\u00fcr Arzneimittel und Medizinprodukte informierte 1995 die Amalgamhersteller unter Berufung auf <em>\u201eden derzeitigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand\u201c<\/em> u.a. \u00fcber die &#8230;<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e&#8230; chronischen Intoxikationen \u2013 wie sie im Niedrigdosisbereich durch Amalgamf\u00fcllungen auftreten k\u00f6nnen.\u201c<\/em> Ebenso \u00fcber <em>\u201edie m\u00f6glicherweise ernsten Gefahren aufgrund der mit der Anwendung von Amalgam einhergehenden Quecksilberbelastung.\u201c <\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Am 7.8.1995 ver\u00f6ffentlichte das Bundesministerium f\u00fcr Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie (BMBF) folgende Pressemitteilung (\u201eForschungsinfo\u201c Nr 24\/95):<\/p>\n<blockquote><p>\u201eForschungserfolg: Erstmals Hinweise \u00fcber Entstehung von Autoimmunkrankheiten. \u2026<br \/>\nDie Beobachtung, dass bestimmte Schwermetalle eine Autoimmunerkrankung ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, ist deshalb ein Gl\u00fccksfall. Ernst Gleichmann und Mitarbeiter von der Universit\u00e4t D\u00fcsseldorf entdeckten, dass die Behandlung eines Antigens mit Gold- bzw.- Quecksilbersalzen in M\u00e4usen die Immunantwort gegen dieses Antigen ver\u00e4ndert. Antigene sind k\u00f6rperfremde Stoffe. W\u00e4hrend ohne Gabe von Schwermetallen der richtige Teil des Antigens von T-Zellen angegriffen wird, reagiert das Immunsystem nach einer Behandlung mit Gold oder Quecksilber verst\u00f6rt. Es greift auch Teile des Antigens an, die nicht bek\u00e4mpft werden sollten. Der Grund: Schwermetalle l\u00f6sen eine chemische Ver\u00e4nderung des Antigens aus. Die T-Zellen k\u00f6nnen das urspr\u00fcngliche Antigen nicht mehr erkennen. Es wird vermutet, dass dieser Mechanismus auch f\u00fcr das Entstehen von Autoimmunkrankheiten verantwortlich ist&#8230;\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Aus dem Amalgamurteil des Landgerichts Frankfurt gegen einen ehemaligen Amalgamhersteller vom 31.5.1996 (65Js17084.4\/91):<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201e&#8230;.Nach den durchgef\u00fchrten Ermittlungen steht fest, dass Zahnamalgam auch bei bestimmungsgem\u00e4\u00dfen Gebrauch generell geeignet ist, in einer relevanten Anzahl von F\u00e4llen die Gesundheit von Amalgamtr\u00e4gern zu sch\u00e4digen&#8230;\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>2002 forderten umweltmedizinische Organisationen ein Amalgamverbot mit der Begr\u00fcndung:<\/p>\n<blockquote><p><em>\u201eSowohl Grundlagenforschung als auch klinische Resultate belegen unzweifelhaft das besondere und h\u00e4ufige gesundheitliche Risiko durch die Inhaltsstoffe des Amalgams bei seiner Verwendung als dentaler Werkstoff.\u201c<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>2008 wurde im &#8222;Luxemburger Appell&#8220; von f\u00fchrenden Wissenschaftlern ein Amalgamstopp gefordert.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-729\" title=\"Stop f\u00fcr Amalgam\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_22778753.jpg\" alt=\"\" width=\"480\" height=\"318\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_22778753.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/06\/symptome_dreamstime_xs_22778753-200x132.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Wie verfahren andere L\u00e4nder?<\/h2>\n<p>Finnland, Holland und Russland haben die Anwendung von Amalgam seit 1975 reduziert.<br \/>\nJapan verwendet Amalgam seit 1982 kaum mehr.<br \/>\nAmalgam ist in D\u00e4nemark, Norwegen (2008) und Schweden (2009) verboten.<br \/>\nDie WHO stufte 1991 Amalgam als die gr\u00f6sste Quecksilberquelle des Menschen ein, weit vor Fisch.<\/p>\n<p>Der Europarat (47 Mitgliedstaaten) forderte im Mai 2011 ein Verbot von Amalgam:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eAmalgam ist die wichtigste Quelle der Quecksilberbelastung in den entwickelten L\u00e4ndern und sch\u00e4digt u.a. den Embryo, den F\u00f6tus (durch die Plazenta) und Kinder (beim Stillen). Die Belastung durch Quecksilber kann die Gesundheit von Patienten und zahn\u00e4rztlichem Personal gravierend beeintr\u00e4chtigen&#8230;[]&#8230;zwischen 60 und 90 Tonnen Quecksilber werden j\u00e4hrlich aus den Zahnarztpraxen freigesetzt und kontaminieren Europas Atmosph\u00e4re, Oberfl\u00e4chenwasser und Erdreich.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<h2>Ein Schritt in die richtige Richtung<\/h2>\n<p>Die Amalgamfront ist kein Hype, der unn\u00f6tigerweise entstanden und unsinnigerweise massenweise unkritische Unterst\u00fctzung findet.<\/p>\n<p>Wenn Menschen Amalgam als einen der wichtigsten Schadfaktoren der Gesundheit der aktuellen Zeit nennen, so basiert das auf zahlreichen, gut erforschten Quellen mit klaren Aussagen.<\/p>\n<p>Amalgamf\u00fcllungen bzw. verbleibendes Quecksilber im K\u00f6rper als m\u00f6gliche Ursache gewisser Krankheiten zu sehen, ist ein Gedanke, der viele Menschen n\u00e4her an eine\u00a0Krankheits-Heilung f\u00fchren k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Noch immer wird Amalgam als Zahnf\u00fcllmittel eingesetzt. 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