{"id":462,"date":"2012-04-23T11:35:48","date_gmt":"2012-04-23T09:35:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=462"},"modified":"2020-01-18T06:23:17","modified_gmt":"2020-01-18T05:23:17","slug":"das-cholesterin-maerchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/das-cholesterin-maerchen\/","title":{"rendered":"Das Cholesterin-M\u00e4rchen"},"content":{"rendered":"<h2>Studien widerlegen die allgemeine Meinung<\/h2>\n<p>Kaum eine Substanz im Menschen ist wissenschaftlich so umstritten wie das Cholesterin. Viele glauben heute, dass ein hoher Cholesterinspiegel Ursache f\u00fcr einen Herzinfarkt sei. Doch ist dies in zahlreichen gross angelegten Studien und Cohortstudien (welche eine Vielzahl von Studien untersuchen und kritisch analysieren) widerlegt.<\/p>\n<p>Nichts desto trotz sind heute cholesterinsenkende Medikamente (Statine), welche den letzten Syntheseschritt des Cholesterins hemmen, mit \u00fcber 30 Milliarden Dollar zum weltgr\u00f6ssten Umsatzsegment der Pharmaindustrien geworden. Die Cholesterinfrage zeigt eindr\u00fccklich die Grenzen der Wissenschaft auf und f\u00fchrt uns den grossen Einfluss finanzieller Interessen auf die Universit\u00e4ten und die \u00e4rztliche Verschreibungspraxis vor Augen.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-473\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_22743982.jpg\" width=\"480\" height=\"471\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_22743982.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_22743982-200x196.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Was bewirken Cholesterin bzw. cholesterinsenkende Medikamente?<\/h2>\n<p>Cholesterin wird in der Leber und im Darm synthetisiert. Es dient als Ger\u00fcst der Steroidhormone (Geschlechtshormone und Cortisol). 95% des Cholesterins finden wir im Innern der Zellen, \u00bc davon im Gehirn. An den Zellmembranen kommt dem Cholesterin grosse Bedeutung beim Transport von Botenstoffen zu, besonders f\u00fcr Gehirn- und Nervenzellen.<\/p>\n<p>Aus der Leber kommend wird es als LDL-Cholesterin \u00fcber das Blut \u00fcberall dahin transportiert, wo es n\u00f6tig ist: in die Membranen der Hirnzellen, in die Myelinscheiden der Nervenzellen, in die Hormondr\u00fcsen. Cholesterin ist ganz wichtig f\u00fcr die Bildung der Synapsen (Vernetzung der Hirnnervenzellen untereinander) und damit f\u00fcr das Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p>In vergleichenden Studien wurde denn auch gezeigt, dass cholesterinsenkende Medikamente (Statine) die Ged\u00e4chtnisleistung verminderten, sobald sie den Cholesterinspiegel deutlich senkten. In der Fr\u00fchschwangerschaft l\u00f6sten Statine schwerste Behinderungen des Kindes aus, \u00e4hnlich wie seinerzeit das Thalidomid. Auch erkrankten Menschen, die Statine einnahmen, signifikant h\u00e4ufiger an Krebs.<\/p>\n<p>Beim R\u00fccktransport aus den Geweben gelangt Cholesterin als HDL-Cholesterin \u00fcbers Blut zur\u00fcck in die Leber. Das Cholesterinmolek\u00fcl dient zudem als Ger\u00fcst f\u00fcr die Bildung der Gallens\u00e4uren in der Leber. Ist die Galle nicht gut zusammengesetzt, so entstehen Gallensteine, die in erster Linie aus Cholesterin bestehen, denn nur 2,5 mg Cholesterin\/Liter k\u00f6nnen in der Galle gel\u00f6st bleiben. Die Gallens\u00e4uren werden im Enddarm zur\u00fcckresorbiert und erneut als Chylomikronen (kleine Bl\u00e4schen im Blut) zur Leber zur\u00fccktransportiert.<\/p>\n<h2>Cholesterinarme Di\u00e4t unwirksam?<\/h2>\n<p>Cholesterin finden wir nur in tierischer Nahrung. Nur ganz wenig Nahrungscholesterin wird \u00fcberhaupt resorbiert (o,2 g Tag). Durch rein tierische Nahrung kann dies auf h\u00f6chstens 0,5 g\/Tag gesteigert werden. Dagegen stellt die Leber 1 bis 2 g Cholesterin pro Tag her. So kann man leicht verstehen, warum der Cholesteringehalt der Nahrung in vielen Studien keinerlei Einfluss auf den Cholesterinspiegel des Blutes zeigte und warum die blosse cholesterinarme Di\u00e4t unwirksam ist.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-472\" alt=\"\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_19411316.jpg\" width=\"480\" height=\"419\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_19411316.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2012\/04\/symptome_dreamstime_xs_19411316-200x174.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Hoher Cholesterinspiegel nicht Ursache der Arteriosklerose?<\/h2>\n<p>Zu hohe Cholesterinspiegel entstehen also durch die Stoffwechselst\u00f6rung als Folge einer gesamten Fehlern\u00e4hrung, die man heute \u00abmetabolisches Syndrom\u00bb nennt. Diese f\u00fchrt zu einer Fehlsteuerung der Cholesterinproduktion in den Leberzellen. Dass ein hoher Cholesterinspiegel Ursache der Arteriosklerose sei, ist heute wissenschaftlich \u00e4usserst umstritten. So kann man auch verstehen, warum eine Wirkung der cholesterinsenkenden Medikamente auf das Herzinfarktrisiko, wissenschaftlich mehr und mehr umstritten ist.<\/p>\n<h2>Normalisierung des metabolischen Syndroms in 3 Wochen<\/h2>\n<p>In unserer Erfahrung ist der Cholesterinspiegel ein ganz wichtiges Mass der gesamten Stoffwechselschuld durch die allgemein verbreitete Fehlern\u00e4hrung, f\u00fcr die t\u00e4gliche \u00dcberlastung des Organismus an sinnlos zugef\u00fchrten Kohlenhydraten, wie Auszugsmehlen, Zucker, \u00fcberm\u00e4ssig aufgenommenen Eiweissen und tierischen Fetten, durch das t\u00e4gliche \u00dcbermass an sauren Stoffwechselschlacken, die in die Grundsubstanz des zarten Bindegewebes eingelagert werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Durch diese Einlagerung wird die Funktion der Grundsubstanz als Molekularsieb und zur Leitung der Lebensinformationen nach und nach behindert, bis hin zur Reaktionsblockade. Die Hypercholesterin\u00e4mie muss als Teil eines Ganzen betrachtet und behandelt werden. Mit einer Heildi\u00e4t aus vitaler, vegetabiler Frischkost, normalisiert sich das metabolische Syndrom und damit der Cholesterinspiegel nach unserer Erfahrung in aller Regel innert drei Wochen, begleitet von neuer Gesundheit, Vitalit\u00e4t und Wohlbefinden.<\/p>\n<h2>Testen Sie es!<\/h2>\n<p>Lassen Sie in einem medizinischen Labor Gesamtcholesterin, HDL und LDL bestimmen. Beginnen Sie sofort eine dreiw\u00f6chige Heildi\u00e4t mit Obst, Mandeln, N\u00fcssen, Kernen und danach t\u00e4glich drei Sorten Rohkost: aus Wurzel, Blatt und einer Gem\u00fcsefrucht an einer feinen selbst zubereiteten Sauce mit Sonnenblumen\u00f6l, frischem Zitronensaft frischem Basilikum, Petersilie oder Schnittlauch. Lassen Sie den Kaffee beiseite und trinken Sie viel Tees aus duftendem Eisenkraut, Salbei, Minze, Melisse. Notieren Sie t\u00e4glich Ihre Befinden und lassen Sie danach die Cholesterinwerte neu bestimmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum eine Substanz im Menschen ist wissenschaftlich so umstritten wie das Cholesterin. Viele glauben heute, dass ein hoher Cholesterinspiegel Ursache f\u00fcr einen Herzinfarkt sei. 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