{"id":3517,"date":"2018-08-14T10:00:17","date_gmt":"2018-08-14T08:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=3517"},"modified":"2020-01-18T06:22:08","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:08","slug":"kampf-gegen-symptome","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/kampf-gegen-symptome\/","title":{"rendered":"Der Kampf der Technologie gegen Symptome"},"content":{"rendered":"<h2>Ursachen und Symptome<\/h2>\n<p>Wollen wir auf unserem Planeten tats\u00e4chlich Ver\u00e4nderungen herbeif\u00fchren sollten wir in der Lage sein, Ursachen von Symptomen zu unterscheiden.\u00a0Dies betrifft gesellschaftliche Probleme ebenso wie unsere Gesundheit.<\/p>\n<p>Noch immer herrscht generell ein \u201eKampf\u201c gegen auftretende Symptome. Nicht selten bleiben hierbei die Ursachen unentdeckt. Weit mehr noch, sie bleiben\u00a0ungesucht. Ursachen stehen jedoch immer vor den Symptomen. Sie l\u00f6sen diese aus.<\/p>\n<p>Alle Krankheiten, Probleme, Aktionen und Handlungen unterliegen dem Prinzip von Ursache und Wirkung (Symptom).\u00a0Sind wir krank, stellen Husten, Schnupfen, Kopfschmerzen oder Fieber lediglich Auswirkungen einer tieferliegenden Ursache dar. Unser K\u00f6rper versucht mit allen Mitteln, die unvorteilhafte Situation f\u00fcr unsere Gesundheit und das Wohlbefinden zu beheben.<\/p>\n<h2>Das Wunder Mensch<\/h2>\n<p>Verschiedenste hochkomplexe Prozesse durchlaufen unseren Organismus. Beobachten wir die ablaufende Szenerie mit unseren noch immer begrenzten M\u00f6glichkeiten, erkennen wir wie vollkommen der menschliche K\u00f6rper ist.<\/p>\n<p>Millionen von Zellen und Atomen arbeiten zusammen, um unsere Gesundheit schnellstm\u00f6glich wiederherzustellen. Dies geschieht in vollkommener Harmonie und absoluter Pr\u00e4zision.<br \/>\nHusten, Schnupfen und Fieber sind hierbei keine Fehlfunktion, m\u00f6gen diese Symptome auch unangenehm sein. Sie sind lediglich Reaktionen, um sch\u00e4dliche Einfl\u00fcsse aus unserem K\u00f6rper zu bef\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Was geschieht\u00a0nun, wenn\u00a0wir ohne ganzheitliche Erkenntnisse der vorliegenden Ursache in einen vollkommenen Prozess eingreifen?<\/p>\n<p>Werden Symptome \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum einfach unterdr\u00fcckt, hindern wir unseren Organismus daran, eine ganzheitliche Heilung durchzuf\u00fchren. Weitere Symptome werden auftreten und die gesundheitliche Situation wird sich zuspitzen.<\/p>\n<p>Unser K\u00f6rper versucht die blockierten Wege zu umgehen und neue L\u00f6sungen zu finden. Kaum treten weitere Symptome auf, werden auch diese wieder ruhig gestellt. Die Ursachen bleiben nach wie vor bestehen, jedoch geschieht etwas Erstaunliches.\u00a0Wir werden mehr und mehr abh\u00e4ngig von \u00e4u\u00dferen Einfl\u00fcssen, die lediglich verschiedene Symptome \u201ebek\u00e4mpfen\u201c und gleichzeitig sogar neue ausl\u00f6sen.<\/p>\n<p>Schlimmer noch. Die nat\u00fcrlichen Regulierungsprozesse sind v\u00f6llig aus dem Gleichgewicht geraten.<\/p>\n<h2>Pharmaindustrie und der schulmedizinische Standard<\/h2>\n<p>Vermutlich ist jedem klar, dass wir von einer Symptom-orientierten Behandlung mit Medikamenten sprechen, insbesondere bei chronischen und psychischen Krankheiten.<\/p>\n<p>Die Pharmaindustrie ist ein hervorragendes Beispiel f\u00fcr die Unterdr\u00fcckung von Symptomen. Hierf\u00fcr mag es verschiedenste Gr\u00fcnde geben. Symptome sind nat\u00fcrlich viel einfacher zu finden als Ursachen. Ebenfalls wird weitaus weniger Zeit ben\u00f6tigt, denn ein passendes (im Idealfall) Medikament ist schnell verschrieben.<\/p>\n<h2>Lockerer\u00a0Rezeptblock\u00a0&#8211;\u00a0Keine\u00a0Zeit f\u00fcr Patienten<\/h2>\n<p>Laut einer weltweiten Analyse (178 Studien, 67 L\u00e4nder, 28,5 Millionen Arztbesuche) nehmen sich \u00c4rzte in Deutschland rund 8 Minuten Zeit f\u00fcr ihre Patienten.<\/p>\n<p>Der Kostenaufwand pro Patient steigt an und viele \u00c4rzte sind dem Druck des Gesundheitssystems ausgeliefert. Es ist keine Zeit f\u00fcr eine\u00a0ursachenorientierte\u00a0Behandlung. Ebenfalls sieht der schulmedizinische Standard diese nicht vor.<\/p>\n<p>Die Folgen sind katastrophal und sollten als Mahnung f\u00fcr weitere gesellschaftliche Bereiche gelten. Es gibt tausende Trag\u00f6dien von fehldiagnostizierten Patienten. Dar\u00fcber hinaus werden t\u00e4glich Operationen ohne Notwendigkeit durchgef\u00fchrt.\u00a0Dies ist bei weitem keine Fiktion.<\/p>\n<p>Das\u00a0Socium\u00a0Forschungszentrum der Universit\u00e4t Bremen hat unter der Leitung von Karl-Heinz\u00a0Wehkamp\u00a0und Heinz\u00a0Naegler, eine rund 250 Seiten lange Studie durchgef\u00fchrt. Mehr als 60 leitende Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer und \u00c4rzte von Krankenh\u00e4usern konnten\u00a0zu Rate\u00a0gezogen werden.<br \/>\nEs wurde mehrheitlich einger\u00e4umt, dass wirtschaftliche Faktoren sich t\u00e4glich auf Behandlungsmethoden und\u00a0Medikamentierung\u00a0auswirken.<\/p>\n<h2>Gewinnbringende Behandlungsmethoden<\/h2>\n<p>Die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gaben in Diskussionen und Interviews an, dass Behandlungsart, Entlassung und Aufnahme bei Patienten ohne Kostendruck h\u00e4ufig anders ausfallen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Glauben wir dieser Studie wird klar, dass viele \u00c4rzte und Krankenh\u00e4user eher gewinnbringende Behandlungsmethoden anbieten. Auf der Strecke bleibt wie so oft die Suche nach den Ursachen. Dar\u00fcber hinaus ist eine regelm\u00e4\u00dfige Medikamenteneinnahme bei chronischen Krankheiten auch ein lukratives Gesch\u00e4ftsmodell.<\/p>\n<p>Daher ist es heutzutage sehr wichtig, Behandlungsarten und\u00a0Medikamentierung\u00a0als Vorschl\u00e4ge anzusehen und uns gegebenenfalls breiter \u00fcber Behandlungsmethoden und Alternativen zu informieren. Die Verantwortung f\u00fcr unsere Gesundheit liegt immer bei uns.<\/p>\n<p>Unterst\u00fctzen k\u00f6nnen uns auf diesem Wege mehr und mehr ganzheitlich-handelnde Mediziner. Es ist erstaunlich wie Symptome unabh\u00e4ngig voneinander verschwinden k\u00f6nnen, wenn die eigentliche Ursache behoben wird.<\/p>\n<h2>Symptome und Ursachen \u2013\u00a0Der\u00a0Kampf<\/h2>\n<p>Nicht nur im Gesundheitssystem wird gro\u00dffl\u00e4chig \u201eSymptombek\u00e4mpfung\u201c betrieben. Wir finden einige Beispiele bereits in den\u00a0allt\u00e4glichsten\u00a0Situationen.<\/p>\n<p>Ein Beispiel hierf\u00fcr w\u00e4re das \u201eWeinen\u201c.\u00a0Tr\u00e4nen sind eine Reaktion auf innere Gef\u00fchlslagen, wie zum Beispiel Trauer oder Schmerzen. Das Weinen stellt hierbei wieder das Symptom dar. Die Ursache liegt hingegen tiefer verborgen. Es nutzt also wenig jemanden dazu zu bewegen, mit dem Weinen aufzuh\u00f6ren. Die Ursachen werden deshalb sicherlich nicht behoben. Ganz im Gegenteil sind auch hier die Tr\u00e4nen ein wichtiger Prozess, in welchem seelischer Stress abgebaut wird.<\/p>\n<p>Auch die lebhaften \u201eSymptome\u201c unserer Kinder werden heutzutage bek\u00e4mpft. So werden jedes Jahr tausende von Kinderseelen mit starken Medikamenten wie Ritalin ruhig gestellt.<br \/>\nWer nicht \u201espurt\u201c wird das sehr schnell zu \u201esp\u00fcren\u201c bekommen. Das System gibt uns vor, was normal zu sein scheint. Doch was ist normal und gesund in einer kranken Gesellschaft?<\/p>\n<h2>Reparaturkultur \u2013 Experten der Symptome<\/h2>\n<p>Der menschliche K\u00f6rper wird noch immer zu h\u00e4ufig als \u201eMaschine\u201c angesehen, die es zu reparieren gilt. Ganz so einfach ist es jedoch nicht. Inwieweit psychische Faktoren Einfluss auf unsere Gesundheit haben, wird h\u00e4ufig \u00fcbersehen.<\/p>\n<p>Krankheiten, Umweltbelastung, Strahlung und Depressionen nehmen unterdessen mit der scheinbar lebensnotwendigen Technologie zu. Doch wie kann das sein?<\/p>\n<p>Sind wir nicht umgeben von Experten die sich ihr Leben lang genau mit diesen Themen befassen?<br \/>\nEntstehen all diese Probleme vielleicht aufgrund identischer Ursachen? Sind sie vielleicht Symptome einer Entwicklung, welche in die falsche Richtung geht?<\/p>\n<h2>Unnat\u00fcrliche Lebensweise\u00a0&#8211;\u00a0\u00c4u\u00dfere Einfl\u00fcsse<\/h2>\n<p>Laut Aussagen der WHO (Weltgesundheitsorganisation) sind rund 60-70%\u00a0aller chronischen Krankheiten auf dauerhafte Vergiftungen durch Schwermetalle und synthetische Chemikalien zur\u00fcckzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Speziell Alzheimer, Parkinson, Multiple Sklerose, Autismus und zahlreiche Allergien haben mittlerweile ein dramatisches Ausma\u00df erreicht.<br \/>\nIn folgenden Bereichen sind Schwermetalle und synthetische Stoffe bereits weit verbreitet:<\/p>\n<ul>\n<li>Wasser<\/li>\n<li>Luft<\/li>\n<li>Lebensmittel<\/li>\n<li>Kosmetik<\/li>\n<li>K\u00f6rperpflegeartikel<\/li>\n<li>Kleidung<\/li>\n<li>Impfstoffe<\/li>\n<li>Waschmittel<\/li>\n<li>Zahnf\u00fcllungen<\/li>\n<li>Tattoos<\/li>\n<li>Baustoffe<\/li>\n<li>Reinigungsmittel<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Bedenklichkeit verschiedenster Zusatzstoffe und genver\u00e4nderter Nahrungsmittel wird seit Jahren offengelegt. Viele Lebensmittel k\u00f6nnte man schon jetzt als Chemiecocktails bezeichnen. Dar\u00fcber hinaus sind die Auswirkungen von Herstellung und Entsorgung einiger Stoffe verheerend f\u00fcr Natur und Umwelt.<\/p>\n<h2>Problem erkannt\u00a0&#8211;\u00a0Problem vertagt<\/h2>\n<p>Nach wie vor sind Schwermetalle jedoch weitreichend zu finden. Nanopartikel in Kosmetik, Luft und Wasser gelangen auf direktem Weg in unsere K\u00f6rper.\u00a0Anstatt dieser Entwicklung Einhalt zu gebieten werden h\u00e4ufig nur die Richtwerte nach oben gesetzt oder Gifte durch andere Gifte ersetzt. Wieder werden nur die Symptome \u201ebehandelt\u201c.<\/p>\n<p>Ben\u00f6tigen wir wirklich Zusatzstoffe und Chemie in unseren Lebensmitteln? Ist der stetig wachsende \u201etechnologische Fortschritt\u201c tats\u00e4chlich f\u00f6rderlich f\u00fcr unseren Planeten und deren Bewohner?<br \/>\nEins ist sicher: Je mehr Technologie wir verwenden, desto weiter entfernen wir uns von einer nat\u00fcrlichen Lebensweise.<\/p>\n<h2>Elektrosmog, Sozialverhalten und gef\u00e4hrliche Strahlung<\/h2>\n<p>Smartphones \u2013 Sie sind scheinbar nicht mehr aus unserer Gesellschaft wegzudenken. Verbinden, Teilen und soziale Interaktion \u2013\u00a0Die\u00a0Ger\u00e4te dienen mitunter zur Sozialisierung unserer Gesellschaft. Doch tun sie das wirklich?<\/p>\n<p>Ist es nicht so, dass Menschen in Pausenr\u00e4umen nicht mehr miteinander sprechen und fast ununterbrochen auf ihre Bildschirme starren? Verliebte Paare sitzen im Restaurant ohne sich auch nur anzusehen? H\u00e4ufig wird das Smartphone sogar w\u00e4hrend des Essens verwendet.<\/p>\n<p>Speziell bei Jugendlichen bringen die Ger\u00e4te erhebliches Suchtpotenzial mit sich. Schon nach kurzer Zeit treten vermehrt Schlaflosigkeit, Haltungssch\u00e4den und Antriebslosigkeit auf.<\/p>\n<h2>Smartphones, Kinder und Technologie<\/h2>\n<p>Die\u00a0\u201eAmerican\u00a0Academy\u00a0of\u00a0Pediatrics&#8220;\u00a0und die\u00a0\u201eCanadian\u00a0Paediatric\u00a0Society&#8220;\u00a0erkl\u00e4ren in ihrem Bericht, dass Kinder\u00a0von 6-18\u00a0Jahren maximal 2 Stunden Zugang zu jeglicher Technologie haben sollten.<br \/>\nKinder unter 3 Jahren hingegen sollten auf gar keinen Fall Zugang erhalten.<\/p>\n<p>Zahlreiche Ergotherapeuten rufen dazu auf, den Gebrauch von Mobiltelefonen f\u00fcr Kinder unter 12 Jahren komplett zu verbieten. Aufmerksamkeitsdefizite, kognitive Verz\u00f6gerungen, wachsende Emotionalit\u00e4t, Aggressionen sowie eine verminderte Lernf\u00e4higkeit stehen unter Verdacht, durch den \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Gebrauch von Smartphones mit ausgel\u00f6st zu werden.<\/p>\n<h2>Fettleibigkeit\u00a0&#8211;\u00a0Technologie als Ursache<\/h2>\n<p>Dass auch die konstant ansteigende Fettleibigkeit mit neu errungenen Technologien in Verbindung gebracht werden k\u00f6nnte, ist seit langem kein Geheimnis mehr.<\/p>\n<p>In der\u00a0DEGS-Studie\u00a0des Robert-Koch-Instituts (2008-2011) wurde ersichtlich, dass heute bereits 67,1 Prozent der M\u00e4nner und 53 Prozent der Frauen \u00fcbergewichtig sind.<br \/>\n1998 lag der Anteil noch bei 19 und 22 Prozent. Erschreckend ist vor allem der Prozentsatz der Kinder und Jugendlichen, welche bereits zu\u00a015%\u00a0\u00fcbergewichtig sind. Den gr\u00f6\u00dften Anstieg verzeichnen M\u00e4nner und Frauen im Alter von\u00a025-34\u00a0Jahren, da diese bereits mit Computer und Unterhaltungsmedien aufgewachsen sind.<\/p>\n<p>Der Einfluss von Technologie auf das Heranwachsen von Kindern schadet ebenfalls ihrer Entwicklung. Bewegung verbessert unsere Konzentrationsf\u00e4higkeit sowie auch die Lernf\u00e4higkeit. Diese Zusammenh\u00e4nge wurden bereits in einer Studie von (Ratey\u00a02008) und\u00a0Rowan\u00a0(2010) nachgewiesen.<br \/>\nKinder die mit einem technischen Ger\u00e4t im Schlafzimmer aufwachsen, sind bis zu\u00a030%\u00a0fettleibiger als andere. Wiederum 30 Prozent der\u00a0\u00dcberwichtigen\u00a0werden zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt Diabetes bekommen. Zus\u00e4tzlich steigt das\u00a0Herzinfarkt-und\u00a0Schlaganfallrisiko drastisch an.<\/p>\n<p>Fettleibigkeit vermindert die Lebenserwartung erheblich. Bereits seit Jahren wird gemutma\u00dft, ob die Generation des 21. Jahrhunderts vielleicht die erste sein wird, die ihre Eltern nicht \u00fcberlebt.<\/p>\n<h2>Psychische Einfl\u00fcsse von Technologie<\/h2>\n<p>Bei \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Konsum moderner Technologie k\u00f6nnen ebenfalls \u00c4ngste, Depressionen, Autismus und Anschlussst\u00f6rungen entstehen. Zudem werden viele der entstandenen psychischen Krankheiten auch noch mit starken Psychopharmaka behandelt.<\/p>\n<p>2011 stufte die\u00a0\u201eWorld\u00a0Health\u00a0Organization&#8220;\u00a0drahtlose Ger\u00e4te und Handys als Kategorie 2B Risiko ein (unter Verdacht Krebs zu erregen). James\u00a0McNamee\u00a0von \u201eHealth\u00a0Canada\u201c sprach speziell hier eine Warnung mit Nachdruck aus:<\/p>\n<blockquote><p><em>Kinder reagieren auf eine Vielzahl von Stoffen sensibler als Erwachsene, denn ihre Gehirne und Immunsysteme befinden sich noch in der Entwicklung. Also kann man nicht sagen, dass das Risiko f\u00fcr einen jungen Erwachsenen genauso hoch ist, wie f\u00fcr ein\u00a0Kind.<\/em><\/p><\/blockquote>\n<h2>Abh\u00e4ngigkeit von Technologie<\/h2>\n<p>Hinzu kommt das dramatische Abh\u00e4ngigkeitspotential von Social Media und Smartphones. Der Grund hierf\u00fcr ist \u201eDopamin\u201c, welches generell als Gl\u00fcckshormon bekannt ist.\u00a0Der Neurotransmitter wird beispielsweise auch bei Alkohols\u00fcchtigen,\u00a0Nikotinabh\u00e4ngigen\u00a0und spiels\u00fcchtigen Menschen im Moment der Befriedigung ausgesch\u00fcttet. Es ist dieser Kick, der kurze Gl\u00fccksmoment der abh\u00e4ngig macht.<\/p>\n<p>Es wurde festgestellt, dass bei Likes,\u00a0Shares\u00a0und Kommentaren in den Social Media,\u00a0jedesmal\u00a0Dopamin ausgesch\u00fcttet wird. Aus diesem Grund sind Smartphones und die Nutzung von sozialen Portalen hinsichtlich des Suchtpotentials, nicht von Alkohol- oder Drogensucht zu unterscheiden.\u00a0Es gibt lediglich noch kein ernstzunehmendes Bewusstsein f\u00fcr diese Thematik.<\/p>\n<h2>Aktuelle Entwicklungen \u2013\u00a0Am\u00a0Ende verlieren die Kinder<\/h2>\n<p>Da all diese Einfl\u00fcsse von moderner Technologie durchaus bekannt und belegt sind, ist es umso verwunderlicher was momentan f\u00fcr das aktuelle Schulsystem geplant wird.<\/p>\n<p>Laut Bundesbildungsministerium sollen rund 5 Milliarden Euro in die Digitalisierung von Schulen investiert werden.\u00a0Sollte jedoch jeder Sch\u00fcler ein eigenes Tablet gestellt bekommen, wie es von einigen Digitalbef\u00fcrwortern gefordert wird, sind die 5 Milliarden lediglich\u00a07%\u00a0der zu erwartenden Kosten.<\/p>\n<h2>BIG DATA\u00a0&#8211;\u00a0Technologie in der Medizin<\/h2>\n<p><em>\u201eNeue Errungenschaften der Medizin werden in Zukunft auch durch Informatiker mitbestimmt werden\u201c,<\/em> hei\u00dft es in einem Bericht der G\u00fcnzburger Zeitung (Zitat).<\/p>\n<p>Geplant ist der Zusammenschluss von medizinischen Daten aus der klinischen Patientenversorgung.<br \/>\nBig Data nennt sich der zentrale Schwerpunkt der Augsburger Universit\u00e4tsmedizin. Verkn\u00fcpft werden sollen medizinische Behandlungen und informatische Prozesse in Form eines \u201eSupercomputers\u201c.<br \/>\nDas moderne System soll Komplikationen, Nebenwirkungen bei Arzneimitteltherapien, Therapieentscheidungen und vorsorgliche Ma\u00dfnahmen voraussagen.<br \/>\nZiel ist unter anderem eine schnellere Diagnose. Die Technische Universit\u00e4t M\u00fcnchen sowie die Universit\u00e4ten in Augsburg und T\u00fcbingen arbeiten gemeinsam an dem Projekt: <em>\u201eDIFUTURE\u201c.<\/em><\/p>\n<p>Zahlreiche\u00a0Informationstechniker realisieren nun, unter \u00e4u\u00dferst fragw\u00fcrdigen Datenschutzbedingungen, die Datenbank des \u201eDIFUTURE\u00a0BIG DATA\u201c Konzepts.<\/p>\n<h2>Ein Spiel mit der Gesundheit<\/h2>\n<p>Im Grunde basieren die Daten auf Erfahrungswerten und k\u00fcnstlicher Intelligenz. Was werden die Folgen solcher markanten Vorhaben sein?<\/p>\n<p>Eine weitere Verminderung der pers\u00f6nlichen Zeit eines Arztes mit seinem Patienten, so viel ist sicher. Werden wir irgendwann nur noch eine k\u00fcnstliche Intelligenz anstelle eines Arztes befragen?<\/p>\n<p>Weiterhin werden Symptome bek\u00e4mpft. Ursachen sind immer individuell anzusehen und k\u00f6nnen sicher nicht \u00fcber statistische Auswertungen verallgemeinert werden. Bekanntlich sind auch Computerfehler keine Seltenheit. Wieder einmal erleben wir ein gef\u00e4hrliches Spiel mit der Gesundheit von Menschen.<\/p>\n<h2>Von der Natur lernen<\/h2>\n<p>Ein Beispiel, wie man aus der Natur lernt, sind die Ameisen. Betrachten wir die kleinen Helfer unter dem Mikroskop mit hundertfacher Vergr\u00f6\u00dferung, k\u00f6nnen wir durchaus einiges lernen. Wie wichtig sie jedoch f\u00fcr den gesamten Organismus Erde sind wird uns erst klar, wenn wir einen Schritt zur\u00fcck machen und die Situation aus einem allumfassenden Blickwinkel betrachten.<\/p>\n<p>Hier sind Sachverst\u00e4ndige der verschiedensten Bereiche gefordert, welche ich zutiefst sch\u00e4tze. Biologen, Physiker, Schulmediziner, Heilpraktiker und Geologen sollten vermehrt zusammenarbeiten. Die geteilten Ergebnisse k\u00f6nnten in ehrlichem Austausch zu einem ganzheitlicherem Erfahrungsschatz beitragen.<\/p>\n<h2>Was k\u00f6nnen wir tun?<\/h2>\n<p>Es ist \u00e4u\u00dferst ratsam, dass wir uns wieder zur\u00fcck in Richtung Natur bewegen. Ein nat\u00fcrliches Leben mit gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichem Verzicht auf k\u00fcnstliche und sch\u00e4dliche Einwirkungen ist daher erstrebenswert.<br \/>\nGanz besonders bei der Lebensmittelauswahl und medizinischen Behandlungen\u00a0sollten\u00a0wir zumindest ein zweites Mal dar\u00fcber nachdenken und gegebenenfalls nach Alternativen suchen. Wir m\u00fcssen uns im Klaren sein, dass Technik mit gro\u00dfem Aufwand propagiert wird. Technologie kann genutzt werden. Jedoch sollte dies,<strong> vor allem<\/strong> im Zusammenhang mit unseren Kindern, auf einem bewussten Niveau geschehen.<\/p>\n<p><em>Dieser Beitrag soll uns zum Nachdenken anregen. Er ist keinesfalls als absolute Wahrheit anzusehen. Jeder sollte die Informationen f\u00fcr sein Leben individuell pr\u00fcfen und zumindest versuchen, die technologische Entwicklung einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten.<\/em><\/p>\n<p><em>Wenn wir alle gemeinsam zuk\u00fcnftig dazu in der Lage sind, auch unsere eigenen \u00dcberzeugungen einmal kritisch zu hinterfragen, sehe ich eine Welt voller Frieden, Liebe und Gesundheit auf uns zukommen.<\/em><\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p>[International variations in primary care physician consultation time: a systematic review of 67 countries; DEGS Studie Robert Koch Institut; Universit\u00e4t(s)Medizin Leipzig \u2013 Adipositas Entwicklungen; American Academy of Pediatrics; Canadian Paediatric Society; Pagani: Prospective Associations Between Early Childhood Television Exposure and Academic, Psychosocial, and Physical Well-being by Middle Childhood; Center for Disease Control and Prevention; Bristol University; Greitemeyer: A Meta-Analytic Review of the Effects of Violent and Prosocial Video Game Play; World Health Organisation; Health Canada; University of Toronto School of Public Health]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Welche negativen k\u00f6rperlichen und psychischen Einfl\u00fcsse hat Technologie insbesondere auf unsere Kinder? 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