{"id":3414,"date":"2018-01-23T00:02:29","date_gmt":"2018-01-22T23:02:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=3414"},"modified":"2020-01-18T06:22:10","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:10","slug":"glyphosat-unschaedlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/glyphosat-unschaedlich\/","title":{"rendered":"Glyphosat unsch\u00e4dlich? Ja! Aber &#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Glyphosat soll unsch\u00e4dlich sein, w\u00e4hrend die WHO (IARC) es als potentiell krebserregend einstuft?<br \/>\nTats\u00e4chlich zeigt eine neue Studie (Toxicology Reports 5 (2018): 156-163), dass Glyphosat tats\u00e4chlich unsch\u00e4dlich ist und zwar f\u00fcr Pflanzen und f\u00fcr menschliche Zellen. (1)<\/p>\n<p>Das Dumme ist: Glyphosat als Einzelstoff gibt es nicht und w\u00fcrde auch nicht herbizid wirken (siehe Studie). Es wird daher immer zusammen mit Begleitstoffen verkauft und angewendet. Und die sind supergiftig und zwar f\u00fcr Pflanzen und menschliche Zellen, wie die neue und auch alte Studien zeigen.<\/p>\n<p>Sehr dumm ist, dass laut der neuen Studie die meisten dieser Begleitstoffe sehr hohe Mengen Arsen und andere hochgiftige Metalle (z.B. Blei) enthalten. Die sind wirklich und sogar anerkannt giftig (das war Jahrzehnte lang auch &#8222;umstritten&#8220;) und reichern sich im Boden, im Trinkwasser und in Mensch und Tier an.<\/p>\n<p><strong>2 Milliarden kg Glyphosat-Pestizide (und damit Arsen etc.) werden j\u00e4hrlich weltweit verspritzt.\u00a0 (2)<\/strong><br \/>\nEs findet sich mittlerweile in jedem deutschen und in den meisten konventionellen Nahrungsmitteln, inklusive Bier. Pestizide finden sich in allen Bienen, Pollen, Honig und Bienenwachs.<\/p>\n<p>Das Traurige ist: Die Beh\u00f6rden, welche eigentlich von Monsanto abgeschrieben haben, hatten nur Glyphosat (&#8222;active ingredient&#8220;) toxikologisch getestet und geben Entwarnung. <strong>Die wirklich giftigen Begleitstoffe wurden nicht gepr\u00fcft.<\/strong> Sie werden als &#8222;inactive compounds&#8220; bezeichnet. Diese stecken aber auch in Glyphosat-freien Pestiziden.<\/p>\n<p>Daher reicht ein Verbot von Glyphosat \u00fcberhaupt nicht. Es w\u00e4re Zeit, mit 100%-Pestizid-freier Landwirtschaft die Umwelt und die Lebewesen zu sch\u00fctzen, sofern dies auf den Arsen-, Cadmium- (Kunstd\u00fcnger) und Uran- (Phosphatd\u00fcnger) verseuchten B\u00f6den \u00fcberhaupt noch m\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Die Giftigkeit der Begleitstoffe ist den Verantwortlichen bekannt, wird aber verschwiegen. Nur gemeinn\u00fctzige Umweltsch\u00fctzer und unabh\u00e4ngige Forscher decken das m\u00fchsam auf. Kein Wunder wird die Welt immer toxischer, sind in den letzten 23 Jahren 75% der gesamten Insektenbiomasse verschwunden (3), nimmt das Artensterben immer bedrohlichere Ausma\u00dfe an und wird die Bev\u00f6lkerung immer h\u00e4ufiger und fr\u00fcher chronisch krank. Wem n\u00fctzts? (4)<\/p>\n<p>Auch die Quecksilberbelastung nimmt zu, u.a. auch dank deutscher Kohlekraftwerke. Mittlerweile finden sich bedenkliche Quecksilbermengen in Menschen, wie auch eine Studie in der H\u00e4lfte von gemessenen Politikern zeigte (5).<\/p>\n<p>Quecksilber ist noch dreimal giftiger als Arsen und 10 mal giftiger auf Nervenzellen als Blei. <strong>Schon die Kombination aus Blei und Quecksilber erh\u00f6ht die Giftigkeit von Quecksilber 100-fach<\/strong> (Schubert et al 1978). Es ist die Frage, wie derart belastete Gehirne \u00fcberhaupt noch f\u00e4hig sind, richtige Entscheidungen zu treffen. Eine Parallele zum alten Rom in der Endphase dr\u00e4ngt sich auf. Dort hat sich die Regierungsschicht durch Blei (z.B. in Wein) regelrecht dumm, irre, dekadent und unfruchtbar gemacht, was wahrscheinlich zum Untergang des Imperiums beitrug. (6)<\/p>\n<p>Die Geschichte zeigt leider ohne Ausnahme bei allen industriegemachten Schadfaktoren (z.B. Asbest, DDT, Blei im Benzin, radioktive Strahlung, R\u00f6ntgenstrahlung, Rauchen, Dioxin und auch Mobilfunk), (7) dass die Verantwortlichen die oben genannte Studie l\u00e4cherlich machen oder verschweigen werden.<\/p>\n<p>Trotzdem ging dieser Brief k\u00fcrzlich an das Umweltministerium:<\/p>\n<blockquote><p>Sehr geehrte Frau Schwarzel\u00fchr-Sutter,<br \/>\neine neue, 2018 erschienene Studie (Anhang) zu Glyphosat und glyphosatfreien Pestiziden belegt, dass &#8230;<\/p>\n<ul>\n<li>diese mit sehr hohen Mengen Arsen (z.T. mehrhundertfach \u00fcber den Grenzwerten), Blei und anderen Metallen belastet sind.<\/li>\n<li>Glyphosat als Reinsubstanz wenig toxisch auf Pflanzen und menschliche Zellen ist.<\/li>\n<li>die Zusatzstoffe, die in der fertigen Glyphosat-Formulierung enthalten sind, sich als sehr toxisch, f\u00fcr Pflanzen und menschliche Zellen erweisen. Dies gilt auch f\u00fcr viele glyphosatfreie Pestizide.<\/li>\n<li>f\u00fcr die Zulassungstudien nur der Einzelstoff Glyphosat (bzw. Glyfosinat) bewertet wurde. Die Zusatzstoffe wurden als &#8222;inactive compounds&#8220; deklariert und nicht ber\u00fccksichtigt.<\/li>\n<li>die Pestizid-Zusatzstoffe finden sich in allen untersuchten Bienen, Bienenpollen, Bienenwachs und Bienenhonig<\/li>\n<li>das hochgiftige Arsen und die Schwermetalle werden im Boden nicht abgebaut und reichern sich \u00fcber die Jahre an, bzw. dringen in das Grundwasser ein. Dies sind neue, leider besorgniserregende Daten, welche die Diskussion um Glyphosat, aber auch andere Pestizide, neu beleben sollten. Die Konsequenz ist, dass man nur noch Biolebensmittel zu sich nehmen kann, denn mittlerweile finden sich Glyphosatr\u00fcckst\u00e4nde (und damit auch dessen toxische Formulierungen bzw. Arsen etc.) in fast allen Deutschen (Urinuntersuchung in Berlin), in vielen Lebensmitteln und tierischen Produkten. Die bisherige Landwirtschaftpolitik sollte \u00fcberdacht werden.<br \/>\nK\u00f6nnen Sie diese Studie an die zust\u00e4ndigen Politiker, die in den Sondierungsgespr\u00e4chen involviert sind, zukommen lassen?Herzlichen Dank und weiterhin viel Erfolg f\u00fcr Ihre gute Arbeit.<\/li>\n<\/ul>\n<\/blockquote>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p>1)\u00a0 https:\/\/www.ncbi.nlm.nih.gov\/pmc\/articles\/PMC5756058\/<br \/>\n2)\u00a0 https:\/\/health.ucsd.edu\/news\/releases\/Pages\/2017-10-24-exposure-to-glyphosate-chemical-found-in-weed-killer-increased-over-23-years.aspx<br \/>\n3)\u00a0 http:\/\/journals.plos.org\/plosone\/article?id=10.1371\/journal.pone.0185809<br \/>\n4)\u00a0 http:\/\/www.tagesschau.de\/ausland\/chemikalien-umwelt-101.html<br \/>\n5)\u00a0 http:\/\/www.euractiv.com\/section\/energy-environment\/news\/mercury-poisoning-widespread-as-even-un-delegates-test-positive\/<br \/>\n6)\u00a0 http:\/\/www.spiegel.de\/spiegel\/print\/d-46274353.html<br \/>\n7)\u00a0 https:\/\/www.eea.europa.eu\/de\/publications\/late-lessons-2-de<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leider haben die Beh\u00f6rden nur Glyphosat (active ingredient) toxikologisch getestet und Entwarnung gegeben. 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