{"id":3293,"date":"2017-07-06T00:06:21","date_gmt":"2017-07-05T22:06:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=3293"},"modified":"2020-01-18T06:22:16","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:16","slug":"zahnschmerzen-nico-fdok","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/zahnschmerzen-nico-fdok\/","title":{"rendered":"Zahnschmerz im Endstadium \u2013 NICO\/FDOK: Wege der Vorbeugung"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zahnherde, Mangel(-ern\u00e4hrung) und Systemerkrankungen &#8211; Vorbeugung und Behandlung unter dem Gesichtspunkt langfristigen Erfolgs<\/strong><\/p>\n<p>Wenn mit der Diagnose &#8222;<strong>NICO<\/strong> = neuralgie-induzierende cavit\u00e4tenbildende Osteonekrose&#8220; oder <strong>FDOK<\/strong> (fettig degenerative Osteonekrose des Kiefers) die Behandlungsnotwendigkeit von St\u00f6rfeldern im Kiefer gegeben ist, ist dies oft der Endunkt einer langen Schmerzvorgeschichte.<br \/>\nWenn NICO auch als &#8222;trophische St\u00f6rung&#8220; verstanden wird, braucht es mehr als nur einen chirurgischen Eingriff, bei dem das, was erkrankt ist, entfernt wird. Misserfolge sind zu erwarten, wenn nur kieferchirurgische Therapie erfolgt, aber die in fast jedem Fall vorhandenen Defizite an strukturbildender Informationsverarbeitung, an stofflichen Mineralien und Vitaminen sowie zellul\u00e4rem Energiepotential nicht hinreichend ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n<h2>Stereotyper Zahnschmerzverlauf<\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist der von <strong>Dr. Dietrich Volkmer<\/strong> benannte <strong>&#8222;rote Faden der <\/strong><strong>Zahnschmerzproblematik&#8220;<\/strong> eine Orientierung, das Ph\u00e4nomen der Entwicklung von Zahnherden zu verstehen und effektive Vorsorge zu betreiben. Wenn eine NICO vorliegt, dann nur als Endstadium einer langen, oft unbemerkt gebliebenen oder fehlinterpretierten Krankheitsgeschichte.<\/p>\n<p>Der &#8222;rote Faden der Zahnschmerzproblematik&#8220; zeigt sich folgenderma\u00dfen:<br \/>\n&#8222;Bei vielen Patienten mit Schmerzen, die in meine Praxis kommen, zieht sich die folgende Behandlung wie ein stereotyper roter Faden durch die Vorgeschichte:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Schmerzen<\/strong> an einem Zahn<\/li>\n<li>diverse <strong>palliative Behandlungsversuche<\/strong>, weil nichts hilft<\/li>\n<li><strong>Wurzelbehandlung<\/strong>, aber<\/li>\n<li>der Zahn gibt keine Ruhe, die <strong>Schmerzen bestehen weiter<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Daher erfolgt eine <strong>Wurzelspitzenresektion<\/strong>, teilweise sogar an den oberen und unteren Molaren<\/p>\n<p>Aber:<\/p>\n<ul>\n<li>Der Zahn schmerzt nach wie vor. Unter der Voraussetzung, dass keiner der Nachbarz\u00e4hne der &#8222;Schuldige&#8220; ist, wird der Zahn schlu\u00dfendlich <strong>gezogen<\/strong>.<\/li>\n<li>die <strong>Wundheilung<\/strong> erweist sich oft als schwierig, besonders im Bereich der oberen und unteren Molaren und<\/li>\n<li>die <strong>Schmerzen<\/strong> in diesem Zahngebiet <strong>bestehen weiter<\/strong>.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Jetzt ist eine weitere Behandlung nicht einfach. Denn:<\/p>\n<ul>\n<li>Es ist wenig zweckm\u00e4\u00dfig, schon wieder in das maltr\u00e4tierte Gebiet operativ einzugreifen<\/li>\n<li>die Gefahr einer erneuten Wundheilungsst\u00f6rung ist nach meinen Erfahrungen sehr hoch<\/li>\n<li>zudem ist der Patient alles andere als erneut f\u00fcr eine Operation motivierbar.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Was ist das verbindende Glied, das zwischen dem vergeblich palliativ behandelten<\/strong> <strong>Zahnschmerz und der Wundheilungsst\u00f6rung NICO als ma\u00dfgeblicher kausaler Co-Faktor<\/strong> <strong>existiert? Oder ist es abwegig, zu vermuten, so etwas k\u00f6nnte es geben? Koexistenzen und<\/strong> <strong>Koinzidenzen m\u00fcssen auf Kausalit\u00e4ten abgeklopft werden, aber ohne tragf\u00e4hige <\/strong><strong>pathophysiologische Kausalkette bleiben nur Vermutungen.<\/strong><\/p>\n<h2>Histologischer Befund<\/h2>\n<p>Wenn das bei der operativen Behandlung eines NICO-St\u00f6rfelds gewonnenen Knochen- und Weichgewebe zur histologischen Untersuchung eingeschickt wird, finden sich regelm\u00e4\u00dfig als pathohistologischer Befund osteoporoseartige Ver\u00e4nderungen, die auf eine chronische Mangelversorgung des Kieferknochengewebes hinweisen. Dazu findet sich degeneriertes, teilweise abgestorbenes Fettgewebe. Beides ist Ausdruck einer &#8222;trophischen St\u00f6rung&#8220;.<\/p>\n<p>\u00dcbersetzt bedeutet dies: Gewebe hat sich aufgrund unzureichender Ern\u00e4hrung und wegen Mangel an Sauerstoff nicht so gebildet, wie es eigentlich normal w\u00e4re. Wenn es sich um einen Bereich handelt, in dem vorher ein Zahn wurzelte, ist diese &#8222;trophische St\u00f6rung&#8220; zu der Zeit vorhanden gewesen, als der Knochen nach Zahnentfernung ausheilen sollte, dies aber anscheinend nicht erfolgte. Mit Recht kann man sagen, dass es sich hier um eine Regenerationsst\u00f6rung bzw. Defektheilung oder eine unvollst\u00e4ndige kn\u00f6cherne Wundheilung handelt.<\/p>\n<h2>Ursachen<\/h2>\n<p>Sichtbare Zeichen von Mangelern\u00e4hrung findet man bei solchen Patienten in der Regel nicht. Die Frage, was getan werden kann, um solche \u00f6rtlichen Ern\u00e4hrungsst\u00f6rungen zu verhindern, wird viel zu wenig gestellt und diskutiert, obwohl bekannt ist, dass die R\u00fcckfallquote bei operierten NICO-Patienten teilweise 50% oder mehr betr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Die \u00fcbliche Klassifikation solcher Befunde unter dem Begriff einer <strong>&#8222;isch\u00e4mischen <\/strong><strong>Knochennekrose&#8220;<\/strong> verleitet dazu, in einer verringerten Durchblutung das zentrale \u00e4tiologische Element zu sehen, wobei dann jedoch die Ursachen f\u00fcr die Durchblutungsst\u00f6rung nicht automatisch reflektiert werden.<\/p>\n<p>Nach <strong>Robert Jones Jr.<\/strong> , dem Erfinder und Konstrukteur des Cavitat-Ger\u00e4tes spielt das weitverbreitete <strong>Z\u00e4hnepressen und -knirschen<\/strong> eine wesentliche Rolle dabei, indem die Blutversorgung von Z\u00e4hnen eingeschr\u00e4nkt wird, wenn durch \u00fcberm\u00e4\u00dfigen Kaudruck das an der Wurzelspitze in den Pulparaum des Zahnes ziehende Gef\u00e4\u00df-Nervenb\u00fcndel abgeklemmt wird.<\/p>\n<p>Wenn angenommen wird, dass der Unterkiefer weniger gut durchblutet ist, weil er nur mit einem Gef\u00e4\u00dfb\u00fcndel versorgt ist, w\u00e4re dies ein Hinweis auf eine grunds\u00e4tzliche Fehlkonstruktion dieses K\u00f6rperteils. Weil jedoch bei allen S\u00e4ugetiergattungen eine vergleichbare Situation vorliegt, ist dies eher unwahrscheinlich.<\/p>\n<p>Da jedoch ein Teil der NICO-Schmerzpatienten angibt, durch kr\u00e4ftiges Kauen sei eine Schmerzreduktion zu erreichen, unterst\u00fctzt dies die Hypothese, dass durch intensive mechanische Beanspruchung beim Kauen verst\u00e4rkt Pumpeffekte auftreten, die einen Zuwachs an Durchblutung und Sauerstoffversorgung bringen und dadurch dem nach Sauerstoff hungernden Gewebe Linderung in der Versorgungsnot bringen, womit auch Schmerzsensationen zur\u00fcckgehen k\u00f6nnen. Anders ausgedr\u00fcckt: Kaufunktionelle Unterbeanspruchung f\u00fchrt zu Unterversorgung.<\/p>\n<h2>Bew\u00e4hrte Strategien<\/h2>\n<p>F\u00fcr das Endstadium der Zahnschmerzproblematik ist sicher empfehlenswert, zu kl\u00e4ren, welche <strong>immunologische Situatio<\/strong>n vorliegt, besonders bei Autoaggressionserkrankungen und Allergien. Jede Allergie oder Unvertr\u00e4glichkeit ist auf dem Boden eines gest\u00f6rten darmassoziierten Immun- und<br \/>\nLymphsystems gewachsen. Da Dickdarm und D\u00fcnndarm <strong>Resonanzbeziehungen<\/strong> zu allen Seitenz\u00e4hnen unterhalten (unterschiedliche Sichtweisen mal au\u00dfen vor gelassen) kann hier ein Angriffspunkt sein. Eine <strong>Speichelazidose<\/strong> kann als Zeichen eines gekippten biologischen Milieus zu finden sein. <strong>Rauchen<\/strong> als durchblutungseinschr\u00e4nkender Einfluss vor allem im Gebiet der Endstromkapillaren kann die Wundheilung st\u00f6ren, es nach Zahnentfernung bzw. OP zu lassen geh\u00f6rt zur den am meisten nicht befolgten zahn\u00e4rztlichen Standardaufkl\u00e4rungen. <strong>Toxine<\/strong> nicht nur aus dem Rauch, sondern aus Amalgamf\u00fcllungen waren fr\u00fcher ein gr\u00f6\u00dferes Problem als heute, aber dennoch kann eine einzelne Amalgamf\u00fcllung einen empfindlichen Patienten mehr belasten als zwanzig &#8222;Plomben&#8220; einen Menschen mit guter Entgiftungskonstitution.<\/p>\n<p>Ob einer dieser Faktoren das verbindende &#8222;missing link&#8220; der Schmerzgeschichte darstellt, ist schwierig zu untersuchen. Wenn wir jedoch von der Arbeitshypothese ausgehen, dass eine Zelle sich erst ver\u00e4ndert, nachdem Billionen Stoffwechsel- und Energiegewinnungsprozesse dies erm\u00f6glicht haben, sind Ver\u00e4nderungen des menschlichen Energiesystems in erster Linie auch bei chronischem Schmerzgeschehen anzunehmen.<\/p>\n<h2>Wirkungsweise energetischer Prozesse<\/h2>\n<p>Das Transmissionsrad, das die kausalen Einfl\u00fcsse jedoch in zellul\u00e4re Ver\u00e4nderungen, in Entz\u00fcndung, Degeneration oder Regeneration sich manifestieren l\u00e4sst, sind steuernde energetische Wechselwirkungskr\u00e4fte: Potentialfelder bestimmen s\u00e4mtliche materiellen Strukturen und deren Ordnungsgrad. <strong>Die Materie stellt nur den einmilliardsten Teil der Wirklichkeit dar<\/strong>, ihre Struktur wird durch oszillierende Potentialfelder bestimmt und gesteuert. Diese sind dazu programmiert, biologische Prozesse am laufen zu halten, allen Widrigkeiten zum Trotz, die einwirken k\u00f6nnen. Je mehr &#8222;lebensfeindliche&#8220; Einfl\u00fcsse neutralisiert werden m\u00fcssen, um die Zellfunktionen aufrecht zu erhalten, desto st\u00e4rker macht sich statt eines salutogenetischen Einflusses ein Defizit an Energieprozessen bemerkbar: <strong>Katabole (abbauende) Einfl\u00fcsse <\/strong>\u00fcberwiegen die anabolen (aufbauende), es werden Zellen abgebaut, aber nicht wieder neu aufgebaut.<\/p>\n<p>Energetische Prozesse wirken in unseren Genen, in jeder Zelle, \u00fcber das, was wir essen werden und womit wir in Kontakt kommen, werden Kaskaden von energetischen Folgereaktionen getriggert (vgl. Braun-von Gladiss), die uns in unserem So-Sein langfristig stabilisieren oder krank werden lassen.<\/p>\n<p>Energetische Prozesse sind auch das Element, \u00fcber das die verschiedenen Ebenen des Lebens, K\u00f6rper, Seele und Geist und Bewusstsein untrennbar miteinander in Verbindung stehen. \u00dcberall, wo wir unsere Vitalit\u00e4t, unseren Emotionshaushalt, unsere Verstandest\u00e4tigkeit und unseren Wertekodex ausleben, wirken steuernde energetische Ordnungskr\u00e4fte. Diese Sichtweise beruft sich auf den Medizinpionier einer naturheilkundlichen Krebstherapie <strong>Dr. Josef Issels,<\/strong> nach dem <strong>gest\u00f6rte Erbanlagen, Fehlern\u00e4hrung und krankmachende Umwelteinfl\u00fcsse<\/strong> eine zentrale Rolle bei der Fehlentwicklung des Gebisses mit Verlagerung der Z\u00e4hne, Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Zahnfleischerkrankungen und Karies spielen. Issels stellte pr\u00e4natale Einfl\u00fcsse gleichberechtigt neben postnatale Faktoren und verwies darauf, dass genetische Einfl\u00fcsse der Entfaltung von Lebensfunktionen hinderlich sein k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Kreative Hom\u00f6opathie<\/h2>\n<p>Nach <strong>Antonie Peppler<\/strong> k\u00f6nnen k\u00f6rperliche Zust\u00e4nde nicht mehr abgetrennt von geistigen und emotionalen Prozessen, sondern nur in Einheit mit diesen betrachtet werden. Symptome sind die Sprache des Unbewussten, die immer untr\u00fcglich anzeigen, auf welcher Ebene und bei welchem Thema ein Mensch mit sich &#8222;nicht im Reinen ist&#8220;.<\/p>\n<p>Z.B. kann der <strong>Knochen<\/strong> an sich als Ausdruck der inneren Stabilit\u00e4t und auch der Festigkeit der Pers\u00f6nlichkeitsstruktur eines Menschen gesehen werden. Der <strong>Oberkiefer<\/strong> steht f\u00fcr genetisch bedingte Willensst\u00e4rke und Durchhalteverm\u00f6gen, der <strong>Unterkiefer<\/strong> f\u00fcr die eigene, individuelle Durchsetzungskraft.<\/p>\n<p>Eine <strong>Knochennekrose<\/strong> deutet darauf hin, dass durch eine pathologische Orientierung an anderen oder den Umst\u00e4nden eine permanente Missachtung der eigenen inneren Stimme und des eigenen Lebensimpulses erfolgte mit der Konsequenz, dass die eigenen Struktur so stark gesch\u00e4digt wurde, dass sie abgestorben ist.<\/p>\n<p>Wenn die eigene Stabilit\u00e4t an Leistung und Erf\u00fcllung bestimmter Aufgaben gebunden war, kann das Wegfallen dieser Aufgaben sich in einer <strong>Osteoporose<\/strong> ausdr\u00fccken, die den Sicherheitsverlust repr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Eine <strong>Ostitis<\/strong> ist nach Peppler Ausdruck einer Situation, in der ein Mensch meint, anderen mehr vertrauen zu m\u00fcssen als sich selbst, weil er wenig Bezug zum eigenen Gef\u00fchl hat. Dieser Stabilit\u00e4tsersatz kann bis zum Verlust der eigenen Struktur gehen.<\/p>\n<p>Als repr\u00e4sentative Arznei f\u00fcr alle drei Pathologien nennt Peppler u.a. <strong>Mercurius solubilis<\/strong> mit der psychologischen Bedeutung &#8222;die eigene Lebenskraft findet keine Form und wird der Lebenskraft eines anderen geopfert.&#8220;<\/p>\n<h2>Metaphysische Einfl\u00fcsse nach L. Hay<\/h2>\n<p>Auch nach <strong>Louise Hay<\/strong> stehen Knochen f\u00fcr die Struktur des individuellen Lebens. Je weniger strukturiert und ausgeglichen jemand ist, umso gr\u00f6\u00dfer die Neigung, in diesem Gebiet Symptome zu entwickeln. Wer das Gef\u00fchl hat, nicht unterst\u00fctzt zu werden, neigt zu <strong>Osteoporose<\/strong>, wer dar\u00fcber hinaus w\u00fctend und frustriert ist, kann eine <strong>Osteomyelitis<\/strong> entwickeln. Das <strong>Knochenmark<\/strong> steht f\u00fcr die tiefsten \u00dcberzeugungen in Bezug auf sich selbst und dr\u00fcckt aus, wie jemand sich selbst unterst\u00fctzt und versorgt. In jedem Fall k\u00f6nnen sich in Knochensymptomen mentale Unbeweglichkeit, mentaler Druck, verh\u00e4rtete Vorstellungen und Begriffe auspr\u00e4gen.<\/p>\n<h2>Archetypische Medizin<\/h2>\n<p><strong>Ruediger Dahlke<\/strong> sieht als symbolische Bedeutung des Knochengewebes Stabilit\u00e4t, Festigkeit und Normerf\u00fcllung. Knochen soll Halt und Struktur geben, das Gef\u00fchl innerer Festigkeit vermitteln. Die Z\u00e4hne symbolisieren Vitalit\u00e4t und Potenz, wer Schwierigkeiten mit dem Zupacken, angreifen und sich zur Wehr setzen hat, kann Lebenskraft und Potenz oft nur nach zahn\u00e4rztlicher Hilfe bei einer Ersatzl\u00f6sung zeigen.<\/p>\n<p><strong>Osteoporose<\/strong> zeigt sich bei zur\u00fcckgehender geistig-seelischer Beweglichkeit, die <strong>Osteomyelitis<\/strong> kann Ausdruck eines tiefreichenden Konfliktes sein und mit Unf\u00e4higkeit, sich vor aggressiven Auseinandersetzungen um Normen und Gesetze zu sch\u00fctzen verbunden sein. Da nach Dahlke sich in einem Krankheitsbild ein ins Unbewusste gesunkenes Urprinzip in unerl\u00f6ster Form verk\u00f6rpert, kann dieselbe archetypische Energie auf eine andere Weise gelebt werden, ohne k\u00f6rperliche Abl\u00e4ufe zu st\u00f6ren. Als Einl\u00f6sung betrachtet Dahlke hier die Bereitschaft, sich bis in die Tiefe in Frage stellen zu lassen und Mut zu Auseinandersetzungen &#8222;bis auf die Knochen&#8220; zu entwickeln. Diese Interpretation zielt in eine Richtung, die den Formulierungen von Antonie Peppler und Louise Hay nahe kommt: Hilfreich ist, ein anderes als das bisherige energetische Muster zu entfalten, eine andere Lebenshaltung einzunehmen, Lebensaufgaben mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten.<\/p>\n<h2>Operation \u2013 n\u00f6tig aber nicht ausreichend<\/h2>\n<p><strong>Therapeutisch ist f\u00fcr mich unstrittig, dass bei Vorliegen einer ICD-basierten Krankheit wie <\/strong><strong>der Knochennekrose oder der Osteomyelitis invasive operative Ma\u00dfnahmen angebracht <\/strong><strong>sind. Nach den Gedanken von Peppler, Hay und Dahlke sollte jedoch darauf verzichtet<\/strong> <strong>werden, nur eine mechanisch-chirurgische Behandlung vorzunehmen: Das <\/strong><strong>Krankheitsmuster, das zu diesen Endzust\u00e4nden gef\u00fchrt hat, muss erl\u00f6st werden, um einem <\/strong><strong>Rezidiv vorzubeugen, dauerhafte Restitution zu erreichen.<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Cavitat-Untersuchung von Patienten, die fr\u00fcher viele Amalgamf\u00fcllungen hatten ist auff\u00e4llig, dass vor allem im Knochen von Z\u00e4hnen, die fr\u00fcher mit Amalgam gef\u00fcllt waren, meist eine deutliche Durchblutungsst\u00f6rung bis hin zu starken Degenerationstendenzen sichtbar wird. Deutlich wird aus diesen Cavitatbefunden, dass die psychologische Bedeutung des Amalgambestandteils Quecksilber\/Mercurius (&#8222;Die eigene Lebenskraft findet keine Form und wird der Lebenskraft eines anderen geopfert&#8220;) sich in der Knochenstruktur eingepr\u00e4gt hat.<\/p>\n<h2>RANTES<\/h2>\n<p>Was die Signifikanz des RANTES-Diagnostik angeht: Wir wissen wenig hier\u00fcber, aber es ist davon auszugehen, dass ein <strong>hoher Glukosekonsum<\/strong> zu ansteigendem Sorbitol-Pegeln und dadurch <strong>zur Erh\u00f6hung von Rantes f\u00fchrt<\/strong>. Nachgewiesen ist auch, dass erh\u00f6hte RANTES-Konzentrationen im Blut von Diabetespatienten <strong>eine Folge der Hyperglyk\u00e4mie<\/strong> darstellen, nicht ihre Ursache. RANTES kann eine lokale Rolle im Fettgewebe spielen, indem RANTES-Expression und Freisetzung zur Einwanderung von Leukozyten und einer subklinischen chronischen Inflammation beitragen k\u00f6nnten. (DOI: 10.1055\/s-2008-1076214)<\/p>\n<p>\u00dcber die kausalen Verkn\u00fcpfungen von erh\u00f6hten lokalen Rantes-Werten zun Systemerkrankungen wissen wir noch zu wenig, um definitive Aussagen machen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2>Chirurgie und Therapieerg\u00e4nzungen<\/h2>\n<p>Die Sanierung von degenerativen Kieferprozessen (FDOK) stellt sicher eine Expositionsvermeidung oder -verringerung dar, deren Erfolgsquoten noch umfassend zu dokumentieren sind. Eine \u00dcberbr\u00fcckung von Ern\u00e4hrungsdefiziten mit Gigadosis-Vitaminsubstitution (50 gr Vit C, 10000mcg Vit B etc) mag kurzfristig geeignet sein, die Heilungschancen zu verbessern. Ob es empfehlenswert ist, ohne Ern\u00e4hrungsumstellung (Issels und Bruker lassen gr\u00fc\u00dfen) chirurgisch zu sanieren, w\u00e4re nachzuweisen \u2013 ich halte es f\u00fcr schwer vorstellbar.<\/p>\n<h2>Energetische Aufbautherapie<\/h2>\n<p>Aus der Erfahrung mit Zahnschmerzpatienten, die sich auf allen Stadien des von Volkmer benannten &#8222;roten Fadens der Zahnschmerzproblematik&#8220; befanden, stelle ich fest, dass in jedem Schmerzstadium sich die Therapieerg\u00e4nzung in Gestalt der Psychosomatischen Energetik nach Dr. Banis als geeignet gezeigt hat, chronifiziertes Schmerzgeschehen aufzul\u00f6sen, oft auch ohne jegliche chirurgische Intervention.<\/p>\n<h2>Schlu\u00dffolgerung<\/h2>\n<p>Die lokale Knochendegeneration hat mit systemischen Zusammenh\u00e4ngen zu tun, die von Hom\u00f6opathen als &#8222;Miasmen&#8220; bezeichnet werden, von Geistheilern als &#8222;fehlende spirituelle Ausrichtung&#8220;, von Psychologen als Ergebnis einer &#8222;fehlenden inneren Struktur&#8220;, von Psychosomatikern als &#8222;unbew\u00e4ltigte Konflikte&#8220;, von Spirituellen Lehrern als &#8222;karmische Last&#8220; und von Genetikern als &#8222;Genmutation&#8220;.<\/p>\n<p>Das gemeinsame Bindeglied ist das gest\u00f6rte <strong>energetische Ordnungsmuster<\/strong>, das in der Lebensentfaltung sich als lebenswidriges Krankheitsmuster durchsetzen konnte. Alles, was dieses Krankheitsmuster aufzul\u00f6sen vermag, bringt echte und anhaltende Heilung.<\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p>Georg Meinecke: Gesund f\u00fcr immer \u2013 Die Revolution im Gesundheitswesen, BoD 2008<br \/>\nKarl-Heinz Braun-von Gladi\u00df, Salutogenese, Eigenverlag, 2003<br \/>\nDietrich Volkmer, Zahn-Schmerz, Zahn-Schmerz und Biologische Zahn-Heilkunde, Schmerzen im<br \/>\nZahn-Mund-Kiefergebiet, BoD o.J., Erstver\u00f6ffentlichung 1999<br \/>\nDahlke, Ruediger: Krankheit als Symbol, Bertelsmann, M\u00fcnchen 2000<br \/>\nHay, Louise L.: Heile deinen K\u00f6rper &#8211; Seelisch-geistige Gr\u00fcnde f\u00fcr k\u00f6rperliche Krankheit, 2008<br \/>\nPeppler, Antonie: Bedeutung der Symptome und Krankheitsbilder, CHK\u2014Verlag 2005<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei vielen Patienten f\u00fchren Zahnschmerzen \u00fcber Wurzelbehandlung und Wurzelspitzenresektion zu einer Wundheilungsst\u00f6rung NICO\/FDOK. 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