{"id":3154,"date":"2016-12-06T00:03:56","date_gmt":"2016-12-05T23:03:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=3154"},"modified":"2020-01-18T06:22:21","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:21","slug":"jodmangel-brustkrebs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/jodmangel-brustkrebs\/","title":{"rendered":"Jod zur Pr\u00e4vention und Therapie von Brustkrebs"},"content":{"rendered":"<p>\u201eJod? &#8211; Sind wir nicht eh schon alle \u00fcberjodiert?\u201c &#8211; fragen uns unsere Patienten h\u00e4ufig, wenn wir sie auf dieses Spurenelement ansprechen. Oft h\u00f6ren wir auch: \u201eJod meide ich, weil mein Arzt es mir verboten hat, denn ich leide an Hashimoto Thyreoiditis.\u201c<\/p>\n<p>Geh\u00f6ren Sie auch zu den Jod-Vermeidern? Dann sollten Sie weiterlesen, denn diese Vermeidung kann Ihre Gesundheit kosten. Vor allem wenn Sie eine Frau sind \u2013 denn Jodmangel ist ein wissenschaftlich anerkannte Risikofaktor f\u00fcr gut- und b\u00f6sartige Brusterkrankungen (Brustkrebs).<\/p>\n<p>\u201eDann werde ich mal meinen Gyn\u00e4kologen fragen!\u201c &#8211; denken Sie sich vielleicht. Sie werden \u00fcberrascht sein, dass er wahrscheinlich von diesem Zusammenhang noch nie etwas geh\u00f6rt hat.<\/p>\n<p>Das (heilsame) Wissen um Jod und seine immense Bedeutung f\u00fcr die Brustgesundheit ist seit mehr als 50 Jahren eingeschlossen in den Elfenbeint\u00fcrmen der Wissenschaft und hat die Medizin auch bis heute leider nicht erreicht.<\/p>\n<h2>Jod &#8211; das Element mit einer tragischen Geschichte<\/h2>\n<p>Im Jahre 1895 entdeckte der deutsche Chemiker Eugen Baumann Jod in menschlichem Schilddr\u00fcsengewebe \u2013 eine Sensation! Es war zu diesem Zeitpunkt zwar schon seit \u00fcber 80 Jahren als chemisches Element bekannt und aus der Erfahrungsmedizin wusste man auch, dass Jod eine gro\u00dfe Rolle im menschlichen K\u00f6rper spielte. Vor allem eben auch in der Schilddr\u00fcse, aber erst Baumann wies das organisch gebundene Jod im menschlichen Schilddr\u00fcsengewebe nach. Kurz nach seiner Entdeckung starb er. Au\u00dfer Baumann interessierte sich zu dieser Zeit kaum einer f\u00fcr Jod und so wurde quasi \u00fcbersehen, dass es nicht nur f\u00fcr die Schilddr\u00fcse essentiell ist, sondern auch in vielen anderen Organen eine entscheidende Rolle spielt.<\/p>\n<p>Bis heute (mehr als 100 Jahre nach der Entdeckung Baumanns!) h\u00e4lt sich unter 99% aller \u00c4rzten und Wissenschaftlern die Auffassung, die Schilddr\u00fcse sei das einzige Organ im menschlichen K\u00f6rper, welches Jod ben\u00f6tigt.<\/p>\n<p>Dabei konnten bereits in den 1920ger Jahren Forscher der Universit\u00e4t Jena Jod in vielen Organen nachweisen, vor allem im Brustgewebe der Frau, Eierst\u00f6cken, Gehirn und Nebennieren. Diese Forschungen liefen allerdings ins Leere und wurden nicht weiter beachtet.<\/p>\n<p>Einige wenige Forscher in Deutschland, Indien, Italien, USA und Mexiko, widmen sich \u2013 unbemerkt von der \u00d6ffentlichkeit und medialer Berichterstattung \u2013 der weiteren Erkundung von Jod. Daher wissen wir, dass viele Organzellen im K\u00f6rper spezielle Jod-Transportmechanismen (so genannte Natrium-Jodid-Symporter) besitzen, mit denen sie das Jod in ihr Inneres hineinpumpen.<\/p>\n<p>Neben den Schilddr\u00fcsenzellen besitzen vor allem folgende Organe entsprechende Systeme:<\/p>\n<ul>\n<li>Magen-Darm-Trakt<\/li>\n<li>Eierst\u00f6cke<\/li>\n<li>Prostata<\/li>\n<li>Teile des Gehirns<\/li>\n<li>Speicheldr\u00fcsen<\/li>\n<li>Nebennieren<\/li>\n<li>und besonders die Brustdr\u00fcsen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bereits in den 1960ger Jahren gab es erste wissenschaftliche Forschungen zu Jodmangel und dem Auftreten von fibrozystischer Mastopathie (einer gutartigen Brusterkrankung), sowie Brustkrebs.<\/p>\n<p>In den letzten Jahren haben die Jod-Forscher in Mexiko, Indien, USA und auch in Deutschland mehrfach nachweisen k\u00f6nnen, dass Jodmangel ein Risikofaktor f\u00fcr Brustkrebs ist, aber auch dass Jod in hohen Dosen einen stark hemmenden Effekt auf das Wachstum von verschiedenen Brustkrebszellen hat.<\/p>\n<p>Hier f\u00fcr Sie eine kleine Auswahl an Studien die sich mit dem Thema Jod und Brustzellen befassen:<\/p>\n<ul>\n<li>1967: Jodmangel f\u00fchrt bei Ratten zu ver\u00e4ndertem Brustzellengewebe (Dysplasie). Es gibt einen statistischen Zusammenhang zwischen Schilddr\u00fcsenunterfunktion und Brusterkrankungen.<\/li>\n<li>1976: Jodmangel erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Brust-, Eierstock- und Geb\u00e4rmutterkrebs<\/li>\n<li>1977: Jod spielt eine gro\u00dfe Rolle bei der Gesunderhaltung der Brust<\/li>\n<li>1979: Jodmangel mit \u00d6strogenen behandelten Ratten f\u00fchrt zu Zellver\u00e4nderungen der Brust<\/li>\n<li>1983: Jod ist ein wichtiger Faktor bei der Gesunderhaltung der Brust<\/li>\n<li>1997: Der Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Schilddr\u00fcsenerkrankungen wird statistisch erneut best\u00e4tigt<\/li>\n<li>2001: Die Rolle der Jodlipide bei der Erhaltung der Brustgesundheit wird beschrieben<\/li>\n<li>2005 : Molekulares Jod sollte in die Brustkrebstherapie mit eingebunden werden<\/li>\n<li>2016: Jod und seine Verbindungen helfen bei verschiedenen Brustkrebsformen sowie anderen Tumorzellen indem Jod das Wachstum von Tumorzellen hemmt.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wer sich an seinen Chemieunterricht in der Mittelstufe erinnert, weiss: Jod ist ein essentielles Spurenelement. Das bedeutet, wir m\u00fcssen es regelm\u00e4\u00dfig mit der Nahrung zu uns nehmen; der K\u00f6rper besitzt nicht die F\u00e4higkeit es selbst herstellen.<br \/>\nIm Periodensystem der Elemente ist es in der siebten Hauptgruppe der Halogene zu finden gemeinsam mit seinen chemischen Verwandten Chrom, Fluor, Brom und Astat.<br \/>\nIn der Natur findet man Jod fast ausschlie\u00dflich in gebundener Form eines Salzes an, z. B. als Kaliumjodid oder Natriumjodid. Jod ist somit ein reiner Stoff der Natur und muss nicht k\u00fcnstlich geschaffen werden. Es gibt auch kein nat\u00fcrliches oder k\u00fcnstliches Jod. Jod ist Jod, genauso wie Zink einfach nur Zink ist. Das Jod bzw. Kaliumjodat in unserem Speisesalz stammt aus dem Salpeterabbau aus Chile und nicht wie oft behauptet wird aus radioaktiven Industrieabf\u00e4llen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_3166\" aria-describedby=\"caption-attachment-3166\" style=\"width: 800px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3166 size-full\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_periodensystem-jod.png\" alt=\"Jod im Periodensystem\" width=\"800\" height=\"680\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_periodensystem-jod.png 800w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_periodensystem-jod-200x170.png 200w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_periodensystem-jod-768x653.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3166\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Fotolia<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Sind Sie ausreichend mit Jod versorgt?<\/h2>\n<p>Um von Jod profitieren zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Ihre Zellen ausreichend Jod zur Verf\u00fcgung haben. Da Jod ein essentielles Spurenelement ist, m\u00fcssen Sie Jod mit der Nahrung zuf\u00fchren. Ihr K\u00f6rper kann es nicht selbst herstellen.<\/p>\n<p>Der Jodbedarf f\u00fcr die Gesundheit der Schilddr\u00fcse liegt gem\u00e4\u00df der WHO (World Health Organisation) und DGE (Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung) f\u00fcr einen Erwachsenen bei 200 mcg pro Tag. Diese Menge schaffen viele Menschen nicht mit einer normalen Ern\u00e4hrung aufzunehmen.<\/p>\n<p>Jod kommt in unseren B\u00f6den so gut wie nicht mehr vor, allenfalls in sehr geringen Mengen. Wissenschaftler gehen davon aus, dass durch mehrere Eiszeiten die B\u00f6den so gewaschen wurden, dass das Jod heraus ins Meer gesp\u00fclt wurde, \u00e4hnlich wie Selen. Daher sind die Jodvorkommen im Meer, vor allem in Salzwasser-Algen und Meeresfr\u00fcchten am h\u00f6chsten.<\/p>\n<p>Wir haben hier f\u00fcr Sie die TOP 10 der Jodlieferanten zusammengestellt. Jeder Lieferant hat eine Menge von mehr als 100 mcg Jod pro 100 mg in sich:<\/p>\n<ol>\n<li>Kabeljau<\/li>\n<li>Scholle<\/li>\n<li>Krabben<\/li>\n<li>Seelachs<\/li>\n<li>Shrimps<\/li>\n<li>Hummer<\/li>\n<li>Jakobsmuscheln<\/li>\n<li>Meeresalgen<\/li>\n<li>Miesmuscheln<\/li>\n<li>Wildlachs<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn Sie sich die Liste ansehen, werden Sie feststellen, dass der Jodbedarf f\u00fcr die Schilddr\u00fcse \u00fcber eine normale (durchschnittliche westliche) Ern\u00e4hrung kaum zu decken ist \u2013 es sei denn Sie sind ausgesprochener Fischliebhaber. Wenn Sie sich also nicht bewusst maritim ern\u00e4hren, werden Sie die geforderte Mindestmenge an Jod nie zu sich nehmen.<\/p>\n<h2>Die Problematik von jodiertem Speisesalz<\/h2>\n<p>Uns ist bewusst, dass gerade in naturheilkundlichen Kreisen die Jodierung von Speisesalz kritisiert wird. Wer Zweifel an der Wirkung oder Sinnhaftigkeit dieser Ma\u00dfnahme hat, m\u00f6ge sich bitte alte Filmaufnahmen aus dem fr\u00fchen 20. Jahrhundert anschauen \u2013 nur dann wird er verstehen, warum die Schweiz im Jahre 1926 die Jodierung von Speisesalz eingef\u00fchrt hat. Denn gerade in der Schweiz, in \u00d6sterreich und Teilen S\u00fcddeutschlands war der Kretinismus weit verbreitet. Diese Art geistiger Behinderung als Folge einer angeborenen jodmangelbedingten Hypothyreose sowie die Kr\u00f6pfe dieser Zeit sind heutzutage quasi ausgestorben, dennoch halten sich jodbedingte Schilddr\u00fcsenerkrankungen auf hohem Niveau (Schilddr\u00fcsenunterfunktion, Kropf, kalte Knoten). Die Jodisierung eines Lebensmittels, das jeder Haushalt benutzt, konnte viel Leid verhindern helfen, denn der Kretinismus gilt seit Ende der 1930ger Jahren in der Schweiz als ausgestorben.<\/p>\n<p>Aber wieviel Jod nehmen wir wirklich zu uns durch die Verwendung von jodiertem Speisesalz? Nun \u2013 wenn wir unseren gesamten Salzkonsum von ca. 6 g Salz pro Tag nur durch Jodsalz zu uns n\u00e4hmen, w\u00fcrden wir ca. 100 mcg Jod zu uns nehmen.<\/p>\n<p>Untersuchungen zeigen aber, dass die Verbraucher eher weniger jodiertes Speisesalz einkaufen. Gerade gesundheitsbewusste Menschen greifen oft zu \u201enat\u00fcrlichem\u201c Meersalz, das allerdings fast kein Jod enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Auch Gro\u00dfk\u00fcchen und Kantinen setzen nicht immer durchweg Jodsalz ein.<\/p>\n<p>Das Jod im Speisesalz in Europa ist eine stabile Kalium-Jod-Verbindung. Da Jod selbst fl\u00fcchtig ist, wird es in Form von Kalium-Jodat dem Speisesalz hinzugef\u00fcgt. Durch Hitze wird es allerdings schnell zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Sie sehen, dass Jodsalz schwerste Jodmangelerkrankungen verhindern kann, sich aber nicht f\u00fcr eine ausgewogene Jodversorgung ALLER jodverbrauchenden Organe eignet.<\/p>\n<p>Das Jod in europ\u00e4ischen Speisesalzen stammt fast ausschlie\u00dflich aus dem Salpeterabbau aus Chile und nicht &#8211; wie es auch oft hei\u00dft &#8211; aus radioaktiven, medizinischen Abf\u00e4llen.<\/p>\n<h2>Der Unfug mit fluoridiertem Speisesalz<\/h2>\n<p>Jod ist ein Halogen und steht mit seinen chemischen Geschwistern Fluorid, Bromid, Chlor und Astat in derselben Hauptgruppe im Periodensystem der Elemente. Wie wir oben beschrieben haben, ben\u00f6tigt Jod \u2013 um in die Zelle zu gelangen \u2013 einen funktionierenden Natrium-Jodid-Symporter. Bei Anwesenheit von Fluorid (und auch Bromid) kann der Symporter durch diese Halogene blockiert werden und Jod gelangt nicht in die Zelle.<\/p>\n<h2>Von den Japanern lernen &#8211; jodbewusste Ern\u00e4hrung<\/h2>\n<p>Die von der WHO und DGE empfohlenen 200 mcg Jod pro Tag gelten wohlgemerkt als Richtlinie zur Verhinderung von Schilddr\u00fcsenerkrankungen. Um aber den gesamten Bedarf des K\u00f6rpers zu decken, m\u00fcssen wir von einem erheblich h\u00f6heren Tagesbedarf ausgehen.<\/p>\n<p>Werfen wir doch einen Blick nach Japan. Die Menschen dort haben die h\u00f6chste Jodaufnahme pro Kopf, denn ihre Nahrung besteht vor allem aus Meeresalgen, Fisch und Meeresfr\u00fcchten. Durch diese Komposition der Lebensmittel kommen Japaner mitunter auf mehrere mg Jod (einige Quellen sprechen von bis zu 13 mg) pro Tag.<\/p>\n<p>Gleichzeitig sind die Japaner trotz der Einfl\u00fcsse des modernen Lebensstil, der auch in Japan nicht Halt gemacht hat, statistisch gesehen immer noch das ges\u00fcndeste Volk mit der h\u00f6chsten Lebenserwartung und der niedrigsten Krebsrate f\u00fcr viele Tumorarten. Darunter f\u00e4llt insbesondere Brustkrebs, welches \u00e4u\u00dferst selten bei japanischen Frauen vorkommt. Verlegen sie ihren Wohnort jedoch in die USA \u2013 wie eine Migrationsstudie zeigte \u2013 und ern\u00e4hren sich dann entsprechend \u201ewestlich\u201c, erkranken sie nach einem gewissen Zeitraum genauso h\u00e4ufig wie amerikanische Frauen an Brustkrebs. Gerade f\u00fcr die Brust scheint eine jodreiche Ern\u00e4hrung jedoch besonders hilfreich zu sein. Die Studien zu Jod und Brustkrebs haben zudem gezeigt, dass erst eine t\u00e4gliche Aufnahme im mg-Bereich (ca. 3-6 mg\/Tag) eine Wirkung zeigt.<\/p>\n<h2>Joddiagnostik<\/h2>\n<p>Zur\u00fcck zur optimalen Jodversorgung. Um herauszufinden, ob die t\u00e4gliche Jodaufnahme f\u00fcr die Versorgung des gesamten K\u00f6rpers ausreichend ist, gibt es den sogenannten Jods\u00e4ttigungstest.<\/p>\n<p>Dieser eignet sich besser als der herk\u00f6mmliche Jodtest im Morgenurin, der nur den Bedarf der Schilddr\u00fcse als Referenzbereich abdeckt.<\/p>\n<p>Der neue Test wurde von amerikanischen \u00c4rzten Dr. Guy Abraham und Dr. David Brownstein entwickelt. Mittlerweile bieten auch einige Labore in Deutschland diesen Test an.<\/p>\n<p>Dem Test liegt die Annahme zugrunde, dass der Gesamtk\u00f6rperjodgehalt eines Erwachsenen bei ca. 50 mg liegt. Zur Testdurchf\u00fchrung werden daher 50 mg Jod (in Form der Lugolschen L\u00f6sung fl\u00fcssig oder in Tablettenform) oral verabreicht. Nach Einnahme wird der Urin des Patienten \u00fcber 24 Stunden in einem Sammelbeh\u00e4lter gesammelt. Aus der Sammelurinmenge wird eine Probe von ca.10 ml entnommen und an das Labor geschickt. Dieses untersucht die Urinprobe auf ihren Jodgehalt. Anhand des Resultats l\u00e4sst sich ableiten, inwieweit der K\u00f6rper mit dem Spurenelement Jod versorgt ist. Ist ein K\u00f6rper mit Jod ausreichend ges\u00e4ttigt, scheidet er die gr\u00f6\u00dfte Menge (ca. 90 Prozent) wieder aus. In den meisten F\u00e4llen hat der Organismus allerdings einen h\u00f6heren Bedarf, so dass er von der eingenommenen 50 mg, einen Teil einbeh\u00e4lt. Je h\u00f6her der Bedarf, umso weniger scheidet er wieder aus.<\/p>\n<p>Trotz der relativ hohen Menge an oral verabreichtem Jod gibt es kaum Nebenwirkungen bei diesem Test. Allerdings gibt es auch einige wenige Kontraindikationen, wie akute Schilddr\u00fcsenerkrankungen (akuter Schub beim Hashimoto Thyreoiditis, Morbus Basedow, \u201ehei\u00dfe\u201c Knoten), Schwangerschaft und Nierenerkrankungen).<\/p>\n<figure id=\"attachment_3168\" aria-describedby=\"caption-attachment-3168\" style=\"width: 807px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-3168 size-full\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_jodmangel-brustkrebs_jodbelastungstest.png\" alt=\"Jodbelastungstest\" width=\"807\" height=\"238\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_jodmangel-brustkrebs_jodbelastungstest.png 807w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_jodmangel-brustkrebs_jodbelastungstest-200x59.png 200w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2016\/12\/symptome_jodmangel-brustkrebs_jodbelastungstest-768x226.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 807px) 100vw, 807px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-3168\" class=\"wp-caption-text\">Bild: Biovis<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Sowohl bei uns als auch bei Kollegen, die den Jods\u00e4ttigungstest in ihren Praxen durchf\u00fchren, haben ca. 85% der Getesteten einen Jodmangel.<\/p>\n<h2>Jod-Therapie<\/h2>\n<p>Bei einem starken Jodmangel ist es oft nicht ausreichend, den Jodanteil in der Ern\u00e4hrung zu erh\u00f6hen. Hier m\u00fcssen \u2013 wenn auch oft nur vor\u00fcbergehend \u2013 jodhaltige Pr\u00e4parate verabreicht werden. Bei einer Tumorerkrankung ist eine Behandlung mit Hochdosisjodpr\u00e4paraten (\u00fcber 1 mg Jod pro Tagesdosis) indiziert. Aus den USA kommt die Jod-Hochdosistherapie, die unter Einbeziehung verschiedener Co-Faktoren, wie z.B. Selen, Vitamin C, Zink und B-Vitamine nicht nur Jod zuf\u00fchren, sondern auch die Funktion der Jodaufnahme, also die Natrium-Jodid-Symporter, unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Hier eine \u00dcbersicht \u00fcber die g\u00e4ngigen Jodpr\u00e4parate, die auf dem Markt erh\u00e4ltlich sind:<\/p>\n<h3>Kaliumjodid-Tabletten<\/h3>\n<p>Kaliumjodid wird in erster Linie zur Vorbeugung oder Behandlung eines Jodmangels oder einer jodmangelbedingten Schilddr\u00fcsenvergr\u00f6\u00dferung (Kropf, Struma) eingesetzt. In der Regel werden Tabletten mit 100 mcg oder 200 mcg verordnet. Jodid ist die Jodform, die vor allem an bzw. in der Schilddr\u00fcse ben\u00f6tigt wird. Kaliumjodid-Tabletten eignen sich aufgrund der geringen Menge an Jod pro Tablette und der Darreichungsform als Kaliumjodid nicht, um einen starken Jodmangel auszugleichen oder um einen erh\u00f6hten Bedarf z.B. der Brustdr\u00fcse zu decken.<\/p>\n<h3>Algen-Pr\u00e4parate<\/h3>\n<p>Algen-Pr\u00e4parate stellen grunds\u00e4tzlich eine gute Jodquelle dar. Meerwasseralgen waren die ersten Lebewesen, die Jod in sich aufnahmen und speichern konnten.<br \/>\nBei den meisten F\u00e4llen von klinischem Jodmangel ist eine Therapie mit Jod-Pr\u00e4paraten h\u00e4ufig sinnvoll, da ein Ausgleich eines Joddefizits \u00fcber die Nahrung alleine zu lange dauern w\u00fcrde oder z. B. bei bestimmten Ern\u00e4hrungsformen (Vegetarier, Veganer) nur \u00fcber Algen m\u00f6glich w\u00e4re.<\/p>\n<p>Die meisten Algentabletten werden aus Blasentang oder Knotentang hergestellt. Seri\u00f6se Hersteller testen ihre Produkte auf Verunreinigungen, wie Schwermetalle und lassen ihre Kunden auch die entsprechenden Testate einsehen.<\/p>\n<p>\u00dcbrigens: Nur Meeresalgen sind gute Jodlieferanten. Spirulina und Chlorella sind S\u00fcsswasseralgen. Sie haben keinen nennenswerten Jodgehalt.<\/p>\n<p>Bei Algenpr\u00e4paraten sollte man grunds\u00e4tzlich vor dem Kauf folgendes ber\u00fccksichtigen. Da es sich bei Pr\u00e4paraten mit Algen um ein nat\u00fcrliches Produkt handelt, sollte eine Belastung mit Schwermetallen, vor allem Arsen ausgeschlossen sein. In der Regel sind deutsche Nahrungserg\u00e4nzungsmittel auf Sicherheit und Belastungen gepr\u00fcft. Durch das Internet hat die Tendenz unter Verbrauchern zugenommen Nahrungserg\u00e4nzungsmittel aus dem Ausland zu beziehen. Davon raten wir pers\u00f6nlich ab.<\/p>\n<h3>Lugolsche L\u00f6sung<\/h3>\n<p>Die Lugolsche L\u00f6sung geht auf den franz\u00f6sischen Arzt Jean Guillaume Lugol (1786-1851) zur\u00fcck. Lugol fand im Jahr 1829 heraus, dass sich elementares Jod in einer Kalium-Jodid-L\u00f6sung, mit Wasser mischen bzw. l\u00f6sen l\u00e4sst. In dieser Form kann es auch verabreicht werden kann.<\/p>\n<p>Die Lugolsche L\u00f6sung ist das \u00e4lteste bekannte Jodmedikament. Das besondere an ihr ist, dass es beide Jodformen, die der K\u00f6rper ben\u00f6tigt, n\u00e4mlich Jodid und elementares Jod in einem Pr\u00e4parat vereint. Die L\u00f6sung enth\u00e4lt hochdosiertes Jod und Jodid wie folgt:<\/p>\n<table style=\"height: 180px;\" width=\"448\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"205\"><strong>Substanz<\/strong><\/td>\n<td width=\"205\"><strong>2%<\/strong><\/td>\n<td width=\"205\"><strong>5%<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"205\">Iod<\/td>\n<td width=\"205\">2g<\/td>\n<td width=\"205\">5g<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"205\">Kaliumiodid<\/td>\n<td width=\"205\">4g<\/td>\n<td width=\"205\">10g<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"205\">Gereinigtes Wasser<\/td>\n<td width=\"205\">94g<\/td>\n<td width=\"205\">85g<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Hier ein Beispiel zum besseren Verst\u00e4ndnis:<br \/>\nEin Pipetten-Tropfen der 5% L\u00f6sung enth\u00e4lt ca. 2,5 mg elementares Jod sowie 3,75 mg Jodid das ergibt zusammen 6,25 mg Jod. Diese Summe entspricht in etwa der 50-fachen Menge einer normalen empfohlenen Dosis der DGE oder WHO. Bei dieser Form der Behandlung mit Jod wird die Menge nicht in Mikrogramm, sondern in Milligramm verabreicht. Deshalb spricht man auch hier von einer Hochdosistherapie.<\/p>\n<p>Ein weiterer positiver Aspekt, der f\u00fcr die Verwendung von Lugolsche L\u00f6sung spricht ist, dass sie keinen Alkohol enth\u00e4lt. So kann sie auch von Kindern und alkoholsensiblen Menschen eingenommen werden. Die L\u00f6sung ist sowohl f\u00fcr den innerlichen als auch \u00e4u\u00dferlichen Gebrauch gedacht. \u00c4u\u00dferlich findet Sie ihre Anwendung h\u00e4ufig als Antiseptikum, z.B. bei der Versorgung von Wunden. Die Lugolsche L\u00f6sung ist seit jeher die Basis der Jodtherapie. Sie ist in verschiedenen St\u00e4rken (1%, 2% oder 5%) auch in deutschen Apotheken f\u00fcr wenig Geld erh\u00e4ltlich. Sie hat eine br\u00e4unlich-rote Farbe, einen typisch strengen \u201eJod-Geruch\u201c und \u201eJod-Geschmack\u201c.<\/p>\n<h3>Iodoral <b>\u00ae<\/b><\/h3>\n<p>Viele Menschen m\u00f6gen den charakteristischen Geschmack der Lugolschen L\u00f6sung nicht. Daher entwickelten Wissenschaftler in den USA die Lugolsche L\u00f6sung in Tablettenform. Es wurde unter den Namen Iodoral \u00ae auf dem Markt gebracht. Dieses Produkt l\u00e4sst sich \u00fcber internationale Apotheken auch in Deutschland beziehen.<\/p>\n<p>Iodoral und \u00e4hnlich zusammengesetzte Pr\u00e4parate enthalten pro Tablette 12,5 mg Jod in Form von 5 mg elementaren Jod und 7,5 mg Kaliumjodid.<\/p>\n<h3>Jod-Tabletten (Elementares Jod)<\/h3>\n<p>Die Brustdr\u00fcsen ben\u00f6tigen in erster Linie elementares (molekulares) Jod. Daher wurde ein Monopr\u00e4parat mit reinem elementarem Jod herstellt, das pro Kapsel 5 mg elementares Jod enth\u00e4lt. Dadurch bleibt die Wirkung auf die Jodid-verbrauchenden Organe eher gering.<\/p>\n<h2>Ein paar Worte zur Hashimoto Thyreoiditis<\/h2>\n<p>Die Hashimoto Thyreoiditis ist eine chronische Entz\u00fcndung der Schilddr\u00fcse. Die Ursachen sind vielf\u00e4ltig. Patienten mit dieser Erkrankung reagieren auf eine Jodeinnahme h\u00e4ufig mit starken Reaktionen.<\/p>\n<p>Warum ist das so? Die Hauptaufgabe der Schilddr\u00fcsenzellen ist die Umwandlung von vier Jodatomen und einem Tyrosin-Molek\u00fcl in das Schilddr\u00fcsenhormon T4 (Thyroxin). Dies geschieht unter Verwendung des Enzyms Thyreoperoxidase (TPO). Bei der Hashimoto Thyreoiditis bildet der K\u00f6rper Autoantik\u00f6rper gegen dieses Enzym (es gibt auch noch Sonderformen der HT, bei denen der Entz\u00fcndungsprozess anders abl\u00e4uft, aber wir beschr\u00e4nken uns hier auf die Darstellung des h\u00e4ufigsten Falls). In der Peripherie, vor allem in der Leber, wird aus dem inaktiven T4-Hormon das wirksame Hormon T3.<\/p>\n<p>Die Schilddr\u00fcsenzellen verlieren bei der Hashimoto Thyreoiditis mit der Zeit ihre F\u00e4higkeit aus Jod und Tyrosin Schilddr\u00fcsenhormone zu synthetisieren. Sie k\u00f6nnen Jod nicht mehr regelrecht verarbeiten. Genauso wie ein entz\u00fcndeter Darm auf die Nahrungszufuhr mit Symptomen, wie Schmerzen und Durchfall reagieren kann, kann die erkrankte Schilddr\u00fcse auf die Zufuhr von Jod mit Symptomen, wie Druckgef\u00fchl am Hals, Kopfschmerzen, Schwindel und Herzrasen reagieren.<\/p>\n<p>Hier ist aber wichtig zu sehen, dass nicht das Spurenelement Jod die Ursache f\u00fcr die Symptome darstellt, sondern die Schilddr\u00fcsenerkrankung.<\/p>\n<p>Immer wieder muss vor Augen gef\u00fchrt werden, dass auch Menschen mit Hashimoto Thyreoiditis einen Bedarf an Jod f\u00fcr die anderen K\u00f6rperorgane haben. Nicht selten haben Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis auch gleichzeitig Brusterkrankungen.<\/p>\n<p>Eine Vermeidung von Jod f\u00fchrt zu einer Jodverarmung des gesamten K\u00f6rpers.<\/p>\n<p>Wir raten Patienten mit Hashimoto Thyreoiditis daher immer erst zu einer Ursachenkl\u00e4rung f\u00fcr diese Erkrankung und erst dann zu einem Ausgleich eines Jodmangels bzw. zu einer Jodtherapie.<\/p>\n<p>Aus unserer Erfahrung kommen folgende Ursachen in Frage (meistens eine Kombination dieser):<\/p>\n<ul>\n<li>Selenmangel<\/li>\n<li>Vitamin D-Mangel<\/li>\n<li>H\u00e4mopyrrolaktamurie\/Kryptopyrrolurie mit erheblicher Einschr\u00e4nkung der Entgiftungsf\u00e4higkeit und somit toxischer Metallbelastung<\/li>\n<li>Leaky-Gut-Syndrom im Darm<\/li>\n<li>HWS-Trauma mit chronischer Reizungen der Propriozeptoren der Halswirbels\u00e4ule<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Behandlung einer Hashimoto Thyreoiditis ist immer m\u00f6glich und sinnvoll. Diese darf sich nicht in der Gabe von Schilddr\u00fcsenhormonen ersch\u00f6pfen.<br \/>\nAuch eine Hashimoto Thyreoiditis kann zum Stillstand kommen!<\/p>\n<h2>Ist Jod das neue Allheilmittel?<\/h2>\n<p>Sicherlich nicht. Aber Jod und seine Bedeutung f\u00fcr die Gesundheit werden bis heute deutlich untersch\u00e4tzt. \u00c4hnlich wie auch es auch bei Vitamin D vor einigen Jahren war. Kannten wir vor 8 Jahren unseren eigenen Vitamin D-Wert? Nein, wir w\u00e4hnten uns alle gut versorgt \u00fcber ein paar mickrige Sonnenstrahlen auf den Unterarmen. Erst als wir unser Blut auf Vitamin D untersuchten, stellten wir mit Erschrecken fest \u2013 Vitamin D-Mangel betrifft fast jeden. So \u00e4hnlich ist das auch mit Jod. Jodmangel betrifft auch fast jeden \u2013 mit weitreichenden Konsequenzen.<\/p>\n<p>Wir w\u00fcnschen uns vor allem, dass Jod in der Gyn\u00e4kologie einen neuen Stellenwert erh\u00e4lt.<\/p>\n<p>Hinweis der Autoren: Die Hochdosisjodtherapie, also die Therapie mit Mengen \u00fcber 1 mg Jod pro Tag, geh\u00f6rt immer in die H\u00e4nde eines jodkompetenten Therapeuten und darf nicht in Eigenregie durchgef\u00fchrt werden. Ebenso sollte jede Jodtherapie bei Menschen mit Schilddr\u00fcsenerkrankungen immer therapeutisch begleitet sein.<\/p>\n<h2>Wissenschaftliche Studien<\/h2>\n<p>Wissenschaftliche Studien zu Brustkrebs und Jodmangel bzw. dem therapeutischem Einsatz von Jod bei Brustkrebs (eine Auswahl):<\/p>\n<p>R\u00f6sner, Harald, M\u00fcller, Wolfgang et al.: Antiproliferative\/cytotoxic effects of molecular iodine, povidone-iodine and Lugol\u2019s solution in different human carcinoma cell lines, in: Oncology Letters, September 2016, 2159-2162<\/p>\n<p>R\u00f6sner, Harald, M\u00fcller, Wolfgang et al.: Antiproliferative\/cytotoxic activity of molecular iodine and iodolactones in various human carcinoma cell lines. No interfering with EGF-signaling, but evidence for apoptosis in: Experimental and Clinical and Endocrinological Diabetes, 2010 Jul;118(7):410-9. doi: 10.1055\/s-0029-1225615. Epub 2009 Oct 2.<\/p>\n<p>Arroyo,-Helguera, Rogas, Delgado, Aceves: Signaling pathways involved in the antiproliferative effect of molecular iodine in normal and tumoral breast cells: evidence that 6-iodolactone mediates apoptotic effects, in: Endocrinological Relations of Cancer 2008: Dec: 15(4):1003-11<\/p>\n<p>Stoddard, Brooks, Eskin, Joahnnes: Iodine changes gene expression in the MCF7 breast cancer cell line: Evidence for an anti-estrogen effect of iodine, in: International Journal of Medical Science, 2008 July: 8;(4): 189-96<\/p>\n<p>Stadel: Dietary Iodine and risk of breast, endometrial, and ovarian cancer, in: Lancet, 1976, April 24;1(7965)890-1<\/p>\n<p>Aquino and Eskin: Rat breast structure in altered iodine metabolisme, in: Archives of Pathology, 1972, Oct; 94(4):280-5<\/p>\n<p>Eskin: Iodine metabolism and breast cancer, in: Transactions of the New York Academy of Science, Dec 1970, 32 (8):911-47<\/p>\n<p>Eskin: Dieary iodine and cancer risk, in: Lancet 1976 Oct 9;2 (7989) 807-8<\/p>\n<p>Eskin, Bartuska, Dunn, Jacob, Dratman: Mammary gland dysplasia in iodine deficiency. Studies in rats, in: JAMA, 1967 May 22, 200(8):691-5<\/p>\n<p>Eskin, Krouse, Mobini: Age related changes resembling fibrocystic disease in iodine-blocked rat breasts, in: Archives of Pathological Laboratory Medicine, 1979 Nov; 103(12):631-4<\/p>\n<p>Strum: Effect of iodide-deficiency on rat mammary gland, in: Virchows Archiv B Cell Pathology Including Molecular Pathology, 1979 May 31;30(2):209-20.<\/p>\n<p>Aceves, Anguiano, Delgado: The extrathyronine actions of iodine as antioxidant, apoptotic, and differentiation factor in various tissues, in: Thyroid. 2013 Aug;23(8):938-46.<\/p>\n<p>Frederick, Ari, Bernard, Gregg: Iodine Alters Gene Expression in the MCF7 Breast Cancer Cell Line: Evidence for an Anti-Estrogen Effect of Iodine, in: International Journal of Medical Science 2008; 5(4):189-196.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jod? Sind wir nicht eh schon alle \u00fcberjodiert? Oder meiden Sie Jod weil Sie an Hashimoto Thyreoiditis erkrankt sind? Geh\u00f6ren Sie auch zu den Jod-Vermeidern?<\/p>\n","protected":false},"author":73,"featured_media":3165,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,72,5,15,65,8,64],"tags":[548,424,829,303],"class_list":["post-3154","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-depression-angst","category-ernaehrung","category-gesundheit-frauen","category-krankheitsbilder-allgemein","category-nahrungsergaenzung","category-schilddruese-hormonsystem","tag-brustkrebs","tag-hashimoto-thyreoiditis","tag-jodmangel","tag-schilddruese"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3154","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/73"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3154"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3154\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3992,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3154\/revisions\/3992"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3165"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3154"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3154"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3154"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}