{"id":3055,"date":"2016-04-05T00:27:04","date_gmt":"2016-04-04T22:27:04","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=3055"},"modified":"2020-03-26T20:50:43","modified_gmt":"2020-03-26T19:50:43","slug":"mitochondrien-dysfunktion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/mitochondrien-dysfunktion\/","title":{"rendered":"Mitochondrien: Die Kraftwerke unseres K\u00f6rpers"},"content":{"rendered":"<p><strong>Der Weg aus Ersch\u00f6pfung und Krankheit und Hoffnung f\u00fcr Patienten\u00a0<\/strong><strong style=\"line-height: 1.5;\">mit scheinbar unerkl\u00e4rlichen Beschwerden, chronischen oder\u00a0<\/strong><strong>Autoimmunerkrankungen bis hin zu Burn-out.<\/strong><\/p>\n<p>Es beginnt oft schleichend: Man f\u00fchlt sich nach langen Arbeitstagen angestrengter als sonst. Eine kleine Wunde heilt nur langsam, man sch\u00fcttelt Stress nicht mehr so leicht ab, oder wird \u00f6fter krank. All diese Symptome haben nichts Dramatisches an sich. Wer sie wahrnimmt, auf sie reagiert und sich bewusst eine Auszeit g\u00f6nnt, erholt sich meist schnell wieder. Und f\u00e4ngt so eine ernste Erkrankung ab, die sich &#8211; unbehandelt \u2013 zunehmend verschlimmert, bis sie den tief in unserem K\u00f6rper ablaufenden Energiehaushalt au\u00dfer Funktion setzt.<\/p>\n<p>Die mitochondriale Dysfunktion ist erst seit kurzem in den Fokus der Wissenschaft und ins Bewusstsein der angewandten Medizin ger\u00fcckt. Sie bezeichnet eine St\u00f6rung, die einen unserer aktivsten Zellbestandteile erkranken l\u00e4sst, die Mitochondrien. Diese sind, kurz gesagt, kleinste Zellbewohner, die im K\u00f6rper Energie erzeugen. Wichtig zu wissen: Nicht irgendeine Energie, sondern tats\u00e4chlich unsere Lebensenergie: Die Energie, die man braucht, um eine Hand zu heben oder zu atmen, genauso wie die Energie, die das Herz schlagen l\u00e4sst und die Nervenzellen aktiviert. Die Energieeinheit ist ATP (Adenosintriphosphat), die kaum einen Sekundenbruchteil existiert, ehe sie bereits verbraucht ist.<\/p>\n<h2>Die Ursachen von Energiemangel in unseren Zellen<\/h2>\n<p>Es leuchtet ein, dass unser Energiehaushalt nur funktioniert, wenn die Mitochondrien \u201efunktionieren\u201c. Da sie Kleinstlebewesen sind, gelten f\u00fcr sie dieselben Regeln wie f\u00fcr uns: Sind sie gesund, geht es ihnen gut und die Energieproduktion ist gesichert. Sind sie jedoch geschw\u00e4cht, sinkt ihre Leistungsf\u00e4higkeit. In extremen F\u00e4llen k\u00f6nnen die Mitochondrien so schwer erkranken, dass sie die Energieproduktion ganz einstellen \u2013 dann sind schwere Leiden die Folge. Ursache f\u00fcr das Erkranken der Mitochondrien sind einmal Umweltgifte: Pestizide und Schwermetalle, die unsere Nahrung belasten, Antibiotika und andere Medikamente, Inhaltsstoffe in Kosmetika oder auch Elektrosmog und \u2026 die Liste der Substanzen, die st\u00f6rend in die Abl\u00e4ufe im winzigen Organismus der Mitochondrien eingreifen, ist lang.<\/p>\n<h2>Auch chronische oder Autoimmunerkrankungen h\u00e4ngen vom Zustand der Mitochondrien ab<\/h2>\n<p>Verheerend wirkt sich zudem ein kranker Darm aus (Leaky Gut Syndrom), denn sobald die N\u00e4hrstoffe nicht mehr sicher aus der Nahrung aufgenommen werden, verschlechtert sich die Ern\u00e4hrungslage der Mitochondrien, bis erst sie und dann wir krank werden. In der Medizin beginnt man gerade erst zu begreifen, dass nicht nur Herz-Kreislaufst\u00f6rungen, Allergien oder Neurodermitis auf eine mitochondriale Dysfunktion zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. Die Anzeichen mehren sich, dass selbst Diabetes mellitus und Arteriosklerose, Demenz, Alzheimer, Parkinson und andere schwere und schwerste Erkrankungen unmittelbar vom Zustand der Mitochondrien abh\u00e4ngen. Man darf daher ohne \u00dcbertreibung sagen: Wir sind so gesund wie unsere Mitochondrien.<\/p>\n<h2>Hilfe bei mitochondrialer Dysfunktion<\/h2>\n<p>Und genau da kann jeder von uns ansetzen: Mitochondrien brauchen in erster Linie Vitalstoffe, die sie aus der Nahrung beziehen, wie z.B., Vitamin A, C und E, aber auch alle Vitamine des Vitamin-B-Komplexes und Fols\u00e4ure sind lebenswichtig f\u00fcr die Mitochondrien. In Kombination mit den sekund\u00e4ren Pflanzenstoffen \u2013 vor allem den Polyphenolen \u2013 sind sie zudem ein starkes Team gegen Freie Radikale und oxidativen Stress. Wer sich gesund und vitalstoffreich ern\u00e4hrt, legt die Basis. Mit Bewegung an der frischen Luft tut man ein Weiteres. Kommen ausreichend Erholungsphasen dazu, danken es uns die Mitochondrien mit Gesundheit.<\/p>\n<h2>Burn-out \u2013 eine Krise der Mitochondrien?<\/h2>\n<p>Wer dagegen keine R\u00fccksicht auf die eigenen Kraftreserven nimmt, \u00fcberanstrengt nicht nur sich, sondern auch die unz\u00e4hligen kleinen Energielieferanten, die ununterbrochen ihr Bestes geben, um gen\u00fcgend Energie zu liefern: Arbeiten unter Angst und Stress, Beziehungskrisen, fehlender Schlaf, schlechte Ern\u00e4hrung, Missbrauch von Tabletten \u2026 das alles kennzeichnet h\u00e4ufig unser Verhalten kurz vor einem Zusammenbruch. Dachte man bisher, dass man damit seiner Gesundheit Schaden zuf\u00fcgt, wei\u00df man heute definitiv, dass dieses ausbeuterische Verhalten die Mitochondrien krank macht. K\u00f6rperliche Ersch\u00f6pfung, Burn-out und Depressionen sind unmittelbare Folgen dieses Raubbaus.<\/p>\n<p>Welche Mittel und Methoden es gibt, die Mitochondrien vor Erkrankungen zu sch\u00fctzen oder ihnen Gutes zu tun und was hilft, wenn die Mitochondrien bereits geschw\u00e4cht, sind, erkl\u00e4rt leicht verst\u00e4ndlich f\u00fcr jeden, Heilpraktikerin Maria Elisabeth Druxeis, die sich auf die Behandlung der mitochondrialen Dysfunktion spezialisiert hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Medizin beginnt man gerade zu begreifen, dass nicht nur Herz-Kreislaufst\u00f6rungen, Allergien oder Neurodermitis auf eine mitochondriale Dysfunktion zur\u00fcckzuf\u00fchren sind. <\/p>\n","protected":false},"author":290,"featured_media":3058,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[67,1,7,97,933,71,72,73,5,61,8,88,63,19],"tags":[808,442,712,740,129,443],"class_list":["post-3055","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allergie","category-allgemein","category-bewegung","category-buecher-gesundheit-leben","category-burn-out-syndrom","category-demenz-alzheimer","category-depression-angst","category-diabetes","category-ernaehrung","category-herz-kreislauf","category-nahrungsergaenzung","category-neurodermitis","category-oxidativer-nitrosativer-stress","category-umgang-mit-stress","tag-autoimmunerkrankung","tag-burn-out","tag-energiemangel","tag-mitochondriale-dysfunktion","tag-mitochondrien","tag-stress"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/290"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3055"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4000,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3055\/revisions\/4000"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3058"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3055"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3055"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3055"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}