{"id":2872,"date":"2015-05-19T00:05:28","date_gmt":"2015-05-18T22:05:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=2872"},"modified":"2020-01-18T06:22:28","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:28","slug":"fluorid-in-zahnpasta","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/fluorid-in-zahnpasta\/","title":{"rendered":"Fluorid ist harmlos und beugt Karies vor &#8230; und die Erde ist eine Scheibe"},"content":{"rendered":"<p>Aufgrund des riesigen Erfolgs des Artikels\u00a0<a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/fluoridvergiftung\/\">&#8222;Fluoridvergiftung: mindestens jedes 10. Kind betroffen&#8220;<\/a>, publizieren wir hiermit einen weiteren erg\u00e4nzenden Artikel zum Thema Fluorid.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Wenn Ihr Zahnarzt Fluorid empfiehlt: Empfehlen Sie ihm den nun folgenden\u00a0Artikel<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr viele ist der Gang zum Zahnarzt nicht nur deshalb eine Qual, weil sie sich vor einer schmerzhaften Behandlung f\u00fcrchten. Wer kein Fluorid m\u00f6chte, wird vom Zahnarzt meist mit Argumenten bombardiert, die man spontan nicht so einfach entkr\u00e4ften kann \u2013 eine Qual ganz anderer Art. Dieser Artikel wird Ihnen dabei helfen, die n\u00e4chste Diskussion \u00fcber Fluorid viel besser zu bew\u00e4ltigen.<\/p>\n<h2>Behauptung 1: \u201eFluorid beugt Karies vor.\u201c<\/h2>\n<p><strong>Falsch.<\/strong><\/p>\n<p>Zahlreiche Studien zeigen inzwischen, dass der Nachweis zur Kariesprophylaxe nicht erbracht werden konnte. Keine Doppelblindstudie hat bisher einen statistisch signifikanten Vorteil gezeigt. Im Gegenteil: Feldstudien, zum Beispiel in den USA, Kanada und Neuseeland, belegen sogar, dass in Gegenden ohne fluoridiertes Trinkwasser weniger Kariesf\u00e4lle auftreten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_2877\" aria-describedby=\"caption-attachment-2877\" style=\"width: 537px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-2877\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_fluorid-entwicklung.jpg\" alt=\"Abb.: Fluoride Action Network\" width=\"537\" height=\"467\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_fluorid-entwicklung.jpg 537w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_fluorid-entwicklung-200x174.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-2877\" class=\"wp-caption-text\">Abb.: Fluoride Action Network<\/figcaption><\/figure>\n<p>Der Statistiker Prof. Dr. Gunzert, Universit\u00e4t Frankfurt\/Main: (1)<\/p>\n<blockquote><p>\u201eVon den bislang ver\u00f6ffentlichten Studien hatte ich zumeist die Original-Ver\u00f6ffentlichungen in der Hand. Allerdings wurde mir bislang nicht eine einzige Arbeit bekannt, die den Nutzen der Fluoridierung des Trinkwassers bewiesen oder zumindest glaubhaft gemacht h\u00e4tte.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Prof. Dr. Arnold, Mathematiker und Berufsstatistiker, USA:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie von den Bef\u00fcrwortern der Kariesprophylaxe mit Fluoriden vorgelegten Erfolgsstatistiken verwende ich in meinen Vorlesungen als Anschauungsmaterial daf\u00fcr, wie Statistiken nicht gemacht werden d\u00fcrfen.\u201c (2)<\/p><\/blockquote>\n<p>Bereits 1959 nahm Dr. Sutton von der Dental School der Universit\u00e4t von Melbourne genau die Studien unter die Lupe, die auch heute noch als Beweis angef\u00fchrt werden. Jede Studie wies Fehler oder Auslassungen auf, welche\u00a0die Schlussfolgerungen ad adsurdum f\u00fchren. In Grand Rapids und Muskegon \u2013 St\u00e4dte, die jedem Zahnmediziner gel\u00e4ufig sind \u2013 gab es gro\u00dfe Unterschiede beim Stichprobenumfang: In Grand Rapids variierte er zwischen drei und 1.806 Kindern, in Muskegon wurden in zw\u00f6lf Kategorien weniger als 20 Kinder untersucht. Eine \u201eGruppe\u201c in der Kontrollstadt Muskegon bestand aus einem einzigen Kind. Dar\u00fcber hinaus wurden unterschiedliche Methoden und Zeitr\u00e4ume bei der Probennahme verwendet. Bereits sechseinhalb Jahre sp\u00e4ter wurde Muskegon ebenfalls fluoridiert, womit es f\u00fcr die Studie v\u00f6llig nutzlos war. Au\u00dferdem zeigt die Studie \u2013 wenn man sich die Zahlen genauer ansieht \u2013 deutlich, dass der Kariesr\u00fcckgang bei den Kindern in der nicht fluoridierten Stadt zwischen 32,7 % und 40,7 % betrug! Die Kinder beider St\u00e4dte zeigten in der Zeit von 1945 bis 1951 einen R\u00fcckgang bei der Kariesh\u00e4ufigkeit. Und da Muskegon bis 1951 nicht fluoridiert war, kann Fluorid zum Kariesr\u00fcckgang nicht beigetragen haben!<\/p>\n<p>Wertlos ist auch die Studie von Evanston und Oak Park, beide in Illinois: Die St\u00e4dte waren bez\u00fcglich wirtschaftlicher Situation oder Zahnversorgung nicht vergleichbar, die Probandengruppen waren nicht vergleichbar, zahlenm\u00e4\u00dfige \u201eAusrei\u00dfer\u201c wurden einfach entfernt oder die Vergleichsbasis mal eben ge\u00e4ndert. Das ist Manipulation.<\/p>\n<p>In einer Studie aus Kanada wurden die Ergebnisse so pr\u00e4sentiert, dass man den Eindruck gewinnen musste, es h\u00e4tte in den beiden verglichenen St\u00e4dten keinen Kariesr\u00fcckgang gegeben. Wenn man allerdings genauer hinsieht, erkennt man, dass es in der Gruppe der Neun- bis Elfj\u00e4hrigen in der fluoridierten Stadt einen leichten R\u00fcckgang von 5 % gegeben hatte. In der anderen Stadt, die kein fluoridiertes Wasser hatte, betrug der Kariesr\u00fcckgang in derselben Altersgruppe ganze 16 %!<\/p>\n<p>In der Studie von Venkata Ranga Rao Kodali et al. (3) wurden zwar niedrigere Kariesraten bei Kindern mit fluoridiertem Trinkwasser gefunden, aber die bleibenden Z\u00e4hne dieser Kinder brachen durch das Fluorid auch viel sp\u00e4ter aus als gew\u00f6hnlich. Das hei\u00dft aber auch, dass die Zeitspanne, in der die Z\u00e4hne dieser Kinder kari\u00f6sen Risiken ausgesetzt waren, k\u00fcrzer war \u2013 wo weniger Z\u00e4hne vorhanden sind, k\u00f6nnen auch nur weniger Z\u00e4hne Karies entwickeln!<\/p>\n<p>Es gibt endlos viele Beispiele von v\u00f6llig nutzlosen Studien. Alles nachzulesen im knapp 200 Seiten umfassenden Werk von Sutton, das man \u00fcbrigens kostenlos aus dem Internet (4) herunterladen kann. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen \u2013 vor allem Zahnmedizinern!<br \/>\nAuch Dr. Zolow vom Zentrum f\u00fcr ganzheitliche und interdisziplin\u00e4re Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (ZZMK) in der Schweiz nahm zahlreiche aktuelle Studien unter die Lupe und kommt zu diesem ersch\u00fctternden Ergebnis: (5)<\/p>\n<blockquote><p>\u201eEs ist heutzutage unbestritten, dass eine systemische Fluoridgabe wie beispielsweise durch Fluoridtabletten keinerlei Schutz vor Karies bietet. [\u2026] Hier jedoch zeigen zahlreiche Untersuchungen in Gebieten mit und ohne Trinkwasserfluoridierung, dass ein kariesprotektiver Effekt nicht nachweisbar ist und sogar behauptet wird, eine niedrigere Kariespr\u00e4valenz in Gebieten ohne Fluoridierung im Trinkwasser w\u00fcrde vorherrschen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Diplom-Chemiker und Autor Peter Meiers, der sich mit diesem Thema seit vielen Jahren befasst, hat zahlreiche wissenschaftliche Studien und Arbeiten untersucht und kommt 2011 zu folgendem Res\u00fcmee: (6)<\/p>\n<p>F\u00fcr Fluorid-Bef\u00fcrworter wird es immer schwieriger, den fast weltweiten Kariesr\u00fcckgang in entwickelten L\u00e4ndern mit der Gabe von Fluorid in Verbindung zu bringen. Man versuchte deshalb, verschiedene Hypothesen weiterzuentwickeln. Zum Beispiel, dass Fluorid kariesausl\u00f6sende Bakterien hemmt und Fluorapatit auf der Zahnoberfl\u00e4che bildet, das einen S\u00e4ureschutz bietet. Die bakterienhemmende Wirkung konnte bisher nicht bewiesen werden, und das Fluorapatit-Argument h\u00e4lt neuesten Erkenntnissen ebenfalls nicht mehr stand: Im November 2010 berichteten Wissenschaftler der Universit\u00e4t Saarland, dass die Fluorapatitschicht sehr viel d\u00fcnner ist als bisher angenommen, n\u00e4mlich lediglich sechs Nanometer (1 nm = 1 Millionstel Millimeter) dick. (7)\u00a0 Ein menschliches Haar ist zwischen 0,04 und 0,12 Millimeter dick. Man kann sich leicht ausmalen, so die Wissenschaftler, dass zum Beispiel Kauen diese enorm d\u00fcnne Fluoridschicht schnell zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p>Dr. John Colquhoun, ehemaliger Leiter des Gesundheitsamtes in Auckland, Neuseeland, und anf\u00e4nglich ein gl\u00fchender Verfechter der Fluoridierung, stellte fest, dass der Prozentsatz von Kindern, die keine Karies hatten, in den nicht fluoridierten Gebieten h\u00f6her war. (8)<\/p>\n<p>Dr. John Yiamouyiannis gelangte mithilfe des Freedom of Information Act an die Daten einer Studie, welche\u00a0die US-Regierung 1986\/87 mit 39.207 Schulkindern gef\u00fchrt hatte und fand heraus, dass es keine signifikanten Unterschiede bei den Kariesraten von Kindern in fluoridierten, teilweise fluoridierten oder nicht fluoridierten Regionen gab. Der vorhandene Kariesr\u00fcckgang war in fluoridierten und nicht fluoridierten Gruppen gleich.<\/p>\n<p>Die USA sind eines der am meisten fluoridierten L\u00e4nder der Welt. Dennoch findet man dort weltweit eines der h\u00f6chsten Kariesaufkommen.<\/p>\n<h2>Behauptung 2: \u201eFluorid ist in diesen Dosen ungef\u00e4hrlich.\u201c<\/h2>\n<p><strong>Falsch.<\/strong><\/p>\n<p>Selbst kleinste Mengen sind auf Dauer brandgef\u00e4hrlich. Das Argument, dass die Dosis das Gift macht, gilt nat\u00fcrlich nicht f\u00fcr die Langzeitaufnahme und ber\u00fccksichtigt nicht, dass sich Fluorid im K\u00f6rper anreichert. Da die Fluoridaufnahme jedoch v\u00f6llig unkontrolliert erfolgt \u2013 mittels Zahnpasta, Tabletten, Speisesalz, Mundsp\u00fclungen, Nahrungsmittel und Mineralwasser \u2013, greift das Dosierungsargument nicht!<\/p>\n<p>Ein herausragender Fluorid-Experte, der im Jahr 2000 verstorbene Dr. John Yiamouyiannis sch\u00e4tzt, dass weltweit j\u00e4hrlich bis zu 50.000 Menschen an den Folgen einer chronischen Fluoridvergiftung sterben. (9)<\/p>\n<blockquote><p>\u201eBevor eine Erkrankung \u00fcberhaupt sichtbar wird, hat das Fluorid den Alterungsprozess bereits auf biochemischer Ebene angesto\u00dfen \u2013 durch genetische Sch\u00e4den, durch Kollagenabbau, durch St\u00f6rung des Immunsystems und durch die Hemmung von Enzymen.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Der Pharmakologe und Toxikologe Prof. Steynaus aus S\u00fcdafrika sagt, dass Fluoride die st\u00e4rksten bekannten Breitspektrum-Enzymgifte sind. Sie hemmen unter anderem das Enzym Lipase, das f\u00fcr die Fettverdauung unverzichtbar ist, und zwar bereits ab einer Konzentration von 1:15 Millionen. Und weil durch das Fluorid tausende von Stoffwechselvorg\u00e4ngen nicht mehr ordnungsgem\u00e4\u00df ablaufen, kann es zu Symptomen kommen, die dann mit Zivilisationskrankheiten verwechselt werden. In Wirklichkeit findet jedoch eine schleichende Vergiftung statt.<\/p>\n<p>Dass Fluorid Auswirkungen auf die Schilddr\u00fcse hat, wei\u00df man schon lange. Genau deshalb waren fluoridhaltige Medikamente noch bis vor wenigen Jahrzehnten bei Schilddr\u00fcsen\u00fcberfunktion das Mittel der Wahl. Daten aus dieser Zeit belegen, dass selbst 2 bis 3 mg Fluorid \u2013 eine Tagesdosis, die heutzutage schnell erreicht ist \u2013 ausreichen, um die Schilddr\u00fcsenfunktion bei einem Erwachsenen zu verlangsamen. Bei Kindern sind die Gefahren noch gr\u00f6\u00dfer: Bei einem K\u00f6rpergewicht von 14 kg kann bereits eine geringe Dosis von nur 0,7 mg\/Tag zu einer St\u00f6rung der Schilddr\u00fcsenfunktion f\u00fchren.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2879\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_erklarungen-des-zahnarzt.jpg\" alt=\"Erkl\u00e4rungen vom Zahnarzt\" width=\"480\" height=\"320\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_erklarungen-des-zahnarzt.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/05\/symptome_erklarungen-des-zahnarzt-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<p>2012 ver\u00f6ffentlichte die Harvard School of Public Health einen Artikel mit der \u00dcberschrift \u201eDie Auswirkungen von Fluorid auf die Entwicklung des Nervensystems von Kindern\u201c. (10)\u00a0 Man wusste zwar, dass hohe Dosen bei Erwachsenen neurotoxisch wirken, aber man wusste nichts \u00fcber die Auswirkungen auf die Entwicklung des Nervensystems bei Kindern. Wissenschaftler haben nun erstmals 27 Studien untersucht und deutliche Hinweise darauf gefunden, dass Fluorid die geistige Entwicklung negativ beeinflusst. Kinder, die h\u00f6heren Fluoriddosen ausgesetzt waren, wiesen einen signifikant niedrigeren Intelligenzquotienten auf als Kinder, die weniger Fluorid ausgesetzt waren \u2013 selbst niedrige Dosen hatten diesen Effekt! Der Grund: Fluorid kann beim kindlichen Gehirn, das noch nicht entwickelt und daher wesentlich anf\u00e4lliger f\u00fcr Gifte ist als das reife Gehirn, zu einer dauerhaften Sch\u00e4digung f\u00fchren. Es existieren weltweit mittlerweile \u00fcber 100 Studien, die zeigen, dass Fluorid das Gehirn sch\u00e4digen kann, und zwar auch in m\u00e4\u00dfigen oder geringen Dosen. (11)<\/p>\n<p>Die Wissenschaftler einer polnischen Studie (12) aus dem Jahr 2007 stellten fest, dass die Gabe von zus\u00e4tzlichem Fluorid in der Schwangerschaft Anlass zur Sorge gebe, dass die Ungeborenen \u2013 selbst bei in westlichen L\u00e4ndern \u00fcblichen Fluoridmengen \u2013 gesch\u00e4digt werden k\u00f6nnten.<\/p>\n<h2>Behauptung 3: \u201eFluorid ist ein essenzielles Spurenelement.\u201c<\/h2>\n<p><strong>Falsch.<\/strong><\/p>\n<p>Das Bundesinstitut f\u00fcr gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterin\u00e4rmedizin ver\u00f6ffentlichte 2002 das Schriftst\u00fcck \u201eToxikologische und ern\u00e4hrungsphysiologische Aspekte der Verwendung von Mineralstoffen und Vitaminen in Lebensmitteln\u201c. Darin hei\u00dft es: \u201eDer Wissenschaftliche Lebensmittelausschuss der EU (SCF) hat f\u00fcr Fluorid keine speziellen Empfehlungen festgelegt, weil es keinen ausdr\u00fccklichen Bedarf f\u00fcr Fluorid gibt [\u2026] Die WHO sah sich ebenfalls nicht in der Lage, einen Wert f\u00fcr einen m\u00f6glichen Fluoridbedarf festzulegen und stellt fest, dass es keinen Beweis f\u00fcr klinische Symptome eines Fluoridmangels beim Menschen gibt [\u2026]. (WHO, 1996 a).\u201c<\/p>\n<p>In der Stellungnahme Nr. 024\/2006 vom 7. Februar 2006 schreibt das Bundesinstitut f\u00fcr Risikobewertung: \u201eFluorid gilt nach derzeitigem Kenntnisstand nicht als essentiell f\u00fcr Tiere und Menschen, so dass ein Bedarf nicht definiert ist (BfR 2004).\u201c<\/p>\n<h2>Behauptung 4: \u201eFluorid h\u00e4rtet den Zahn.\u201c<\/h2>\n<p><strong>Richtig. Aber:<\/strong><\/p>\n<p>Gel\u00f6stes Fluor besitzt eine sehr starke Affinit\u00e4t zu Kalzium \u2013 es ist ein regelrechter \u201eKalziumfresser\u201c \u2013 und verbindet sich mit Kalzium zu Kalziumfluorid. Damit wird das Kalzium \u201eent-ionisiert\u201c und so an seinen Aufgaben im K\u00f6rper gehindert. Die Z\u00e4hne werden zwar tats\u00e4chlich h\u00e4rter, dadurch aber auch spr\u00f6de und deshalb br\u00fcchig.<\/p>\n<h2>Behauptung 5: \u201eFluor ist giftig. Fluorid nicht.\u201c<\/h2>\n<p><strong>Falsch.<\/strong><\/p>\n<p>Fluor ist einfach noch giftiger als Fluorid. Der Begriff \u201eFluor\u201c wird f\u00e4lschlicherweise auch oft mit \u201eFluorid\u201c gleichgesetzt. Fluor ist ein chemisches Element aus der Gruppe der Halogene. Das Element Fluor ist nicht nur \u00e4u\u00dferst reaktionsfreudig, sondern auch extrem giftig und stark \u00e4tzend. In der Erdkruste ist es zwar ein relativ h\u00e4ufiges Element, doch weil es mit anderen Elementen sofort reagiert, kommt es in der Natur nicht elementar, sondern praktisch immer nur gebunden vor, und zwar in Form verschiedenster Fluorverbindungen, die meisten davon als (anorganische) Fluoride (Salze der Fluorwasserstoffs\u00e4ure). Einige Fluorverbindungen, zum Beispiel Natriumfluorid, Kaliumfluorid, Aluminiumfluorid oder Aminfluorid, begegnen uns t\u00e4glich. Und auch diese Fluorverbindungen k\u00f6nnen durchaus, wie oben beschrieben, zu schweren Gesundheitssch\u00e4den f\u00fchren.<\/p>\n<p>Mehr Informationen dazu finden Sie in meinem Buch \u201eGiftcocktail K\u00f6rperpflege\u201c.<\/p>\n<p>Lesen Sie auch den Folgeartikel: <a href=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wasser-lebensmittel-kosmetik-gefaehrlich\/\">Gef\u00e4hrlicher, als man uns weismachen will: Chemie in Wasser, Lebensmitteln, Kosmetika<\/a><\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p>1 Bruker, Max Otto, Ziegelbecker, Rudolf: Vorsicht Fluor! Das Kariesproblem. Fluoridtabletten, Fluoridlacke, Kochsalzfluoridierung, Trinkwasserfluoridierung. Emu 2000.<br \/>\n2 http:\/\/www.nofluoride.com\/UC_Davis_letter.cfm<br \/>\n3 Venkata Ranga Rao Kodali, et al.: Eruption Of Deciduous Teeth: Influence Of Undernutrition and Environmental Fluoride, Fluoride, 1994, from Ecology of Food and Nutrition, 1993.<br \/>\n4 cof-cof.ca\/wp-content\/uploads\/2012\/08\/Sutton-Fluoridation-Errors-And-Omissions-In-Experimental-Trials-Melbourne-University-Press-1959-1960.pdf<br \/>\n5 http:\/\/www.zahnarzt-niederbipp.ch\/index.php\/home\/menu-gesnews\/8-art-fluoride<br \/>\n6 Meiers, Peter: Fluoride and dental caries: second thoughts in view of recent evidence. 2011.<br \/>\n7 http:\/\/idw-online.de\/pages\/de\/news401997<br \/>\n8 R\u00f6mer, Robert: Fasten heilt Karies. Robert Faulborn 2008.<br \/>\n9 Yiamouyiannis, John, Ph.D.: Fluoride the Aging Factor<br \/>\n10 http:\/\/www.hsph.harvard.edu\/news\/features\/fluoride-childrens-health-grandjean-choi\/<br \/>\n11 http:\/\/www.fluoridealert.org\/issues\/health\/brain\/<br \/>\n12 Opydo-Szymaczek, Borysewicz-Lewicka: Transplacental passage of fluoride in pregnant Polish women assessed by maternal and cord blood plasma F. Research report Fluoride 40(1)46\u201350, 2007.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zahn\u00e4rzte konfrontieren ihre Patienten meist mit den immer gleichen 5 Behauptungen zum Thema Fluorid. 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