{"id":2822,"date":"2015-02-24T00:10:55","date_gmt":"2015-02-23T23:10:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=2822"},"modified":"2020-01-18T06:22:30","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:30","slug":"richtig-entgiften","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/richtig-entgiften\/","title":{"rendered":"Die \u00fcberforderte Entgiftung"},"content":{"rendered":"<p>T\u00e4glich wird der menschliche Organismus mit allerlei Schadstoffen und Giften konfrontiert. Gifte in der Atemluft, in der Nahrung und im Wasser und sogar Gifte in der Kleidung, in Spielsachen oder in den Materialien unserer Umgebung belasten unseren K\u00f6rper unvermeidlich. Jedoch stehen wir diesen nicht wehrlos gegen\u00fcber. Ein ausgekl\u00fcgeltes Entgiftungssystem arbeitet scheinbar heimlich, still und leise daf\u00fcr, dass toxische Substanzen unsch\u00e4dlich gemacht werden. So sorgen Leber, Niere aber auch Haut, Lunge, Darm sowie das Lymphsystem in enger Zusammenarbeit daf\u00fcr, dass die Schadstoffe aus dem K\u00f6rper bef\u00f6rdert werden.<\/p>\n<h2>M\u00fclltrennung im K\u00f6rper \u2013 so funktioniert sie<\/h2>\n<p>Wasserl\u00f6sliche Gifte wie zum Beispiel Nitrate, Laugen oder Schwefeloxide sind \u201eleichte Reinigungsarbeiten\u201c f\u00fcr unseren K\u00f6rper. Unser Organismus bearbeitet diese Abfallstoffe so, dass Sie in viel Fl\u00fcssigkeit gel\u00f6st \u00fcber den Urin, den Schwei\u00df, die Lymphe oder den Darm aus dem K\u00f6rper geschwemmt werden. Dabei k\u00f6nnen wir unseren K\u00f6rper ganz leicht unterst\u00fctzen indem wir reichlich klares Wasser trinken.<\/p>\n<p>Leider ist nur ein kleinerer Teil der Giftstoffe wasserl\u00f6slich. Die meisten Gifte \u2013 unter anderem auch die Schwermetalle \u2013 sind fettl\u00f6slich und werden deshalb nicht einfach ausgeschwemmt. Sie verbleiben zun\u00e4chst in den Fettzellen, den Zellw\u00e4nden und auch dem Nervensystem und dem Gehirn. Da die Fettzellen aber der Hauptspeicherort dieser Gifte sind, k\u00f6nnen wir mit einer gesunden Ern\u00e4hrung und viel Bewegung auf diese Weise die Giftdepots regelrecht schmelzen lassen oder diese Speicherpl\u00e4tze klein halten.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2828\" alt=\"Schlechter Lebensstil\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_schlechter-lebensstil.jpg\" width=\"480\" height=\"336\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_schlechter-lebensstil.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_schlechter-lebensstil-200x140.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Lebensstil als Entgiftungs-Motor<\/h2>\n<p>Unser Lebensstil hat daher eine ganz bedeutende Rolle, denn er kann das k\u00f6rpereigene Entgiftungssystem sowohl positiv als auch negativ beeinflussen. So k\u00f6nnen ungesunde Ern\u00e4hrung, Bewegungsmangel oder Angewohnheiten wie Rauchen oder regelm\u00e4\u00dfiger Alkoholkonsum Gr\u00fcnde daf\u00fcr sein, dass sich Gifte und S\u00e4uren nicht so leicht abtransportieren lassen, wie es notwendig w\u00e4re. Diese Gifte und S\u00e4uren lagern sich somit ein und verbleiben in unseren K\u00f6rper.<\/p>\n<p>Ein weiterer St\u00f6rfaktor stellen Medikamente dar. Sie sind f\u00fcr den K\u00f6rper somit Segen und Fluch zugleich. Besonders wenn Sie \u00fcber l\u00e4ngere Zeit eingenommen werden schaden Sie dem K\u00f6rper, weil sie drastisch in den Vitamin- und Mineralstoffwechsel des Organismus eingreifen und Nieren sowie die Leber \u00fcberfordern. Hat Ihr Arzt dar\u00fcber schon einmal mit Ihnen gesprochen?<\/p>\n<p>Wenn der K\u00f6rper \u00fcber l\u00e4ngere Zeit nicht mehr richtig entgiftet und entschlackt k\u00f6nnen Krankheiten entstehen und Schmerzen hervorgerufen werden. Au\u00dferdem wird der Lymphfluss stark beeintr\u00e4chtigt, sodass sich verbrauchte Fl\u00fcssigkeit im Gewebe ansammelt. Folgen einer schleichenden Vergiftung k\u00f6nnen chronische M\u00fcdigkeit, aber auch Schmerzen an Muskeln, Sehnen und B\u00e4ndern, Gelenkentz\u00fcndungen, chronische Hormonst\u00f6rungen bis hin zur Impotenz sein.<\/p>\n<p>Auch das Alter verlangsamt unsere Entgiftung: sowohl von au\u00dfen eindringende Gifte aus der Umwelt und aus der Nahrung als auch die Abfallstoffe des Zellstoffwechsels werden nicht mehr so schnell und effektiv abgebaut wie in jungen Jahren. Heute wei\u00df man, dass sogar Erkrankungen wie Morbus Parkinson oder Alzheimer oft in direkter Beziehung mit einer Belastung durch Umweltgifte stehen.<br \/>\nAlso werden Sie jetzt aktiv und bringen Sie Ihren Entgiftungsmotor wieder in Schwung!<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2826\" alt=\"K\u00f6rper richtig entgiften\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_korper-entgiften.jpg\" width=\"480\" height=\"320\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_korper-entgiften.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2015\/02\/symptome_korper-entgiften-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Entgiften, aber richtig \u2013 So wird\u2019s gemacht!<\/h2>\n<p>Unser empfohlenes Programm besteht aus drei Schritten, die aber schon f\u00fcr sich allein gute Effekte erzielen. Der erste Schritt zur Entgiftung ist die richtige Ern\u00e4hrung. Wasser stellt das wichtigste Mittel bei der Entgiftung und Entschlackung dar. Gifte und Abf\u00e4lle m\u00fcssen so schnell und umfassend wie m\u00f6glich ausgeschwemmt werden und das geht am besten mit Hilfe von reichlich Wasser.<\/p>\n<p>In Kombination mit den richtigen Nahrungsmitteln k\u00f6nnen Sie Ihren Organismus dazu anregen vermehrt zu entgiften. So schwemmen Kr\u00e4uter wie Koriander oder Schnittlauch Abfallstoffe aus. Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kalzium und Zink beeinflussen auf direktem Wege die Zellreinigung. Daher sollten Sie diese Stoffe ausreichend zuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Schritte zwei und drei regen den Lymphfluss an und sorgen so daf\u00fcr, dass die Schadstoffe gut abtransportiert werden. Das kann man zum einen ganz gut und einfach mit dem Mini-Trampolin erreichen. Das Springen wirkt quasi als Ganzk\u00f6rpermedizin, denn jede einzelne Zelle des K\u00f6rpers wird \u201emassiert\u201c, der Abfall wird herausgedr\u00fcckt und die Lymphe abtransportiert. Aus Studien ging hervor, dass durch das Springen auf dem Trampolin der Lymphfluss um mehr als das F\u00fcnfzehnfache gesteigert wird.<\/p>\n<p>Der letzte Schritt sind regelm\u00e4\u00dfige Streicheleinheiten, die wie eine Lymphdrainage bei der Entgiftung ebenfalls wahre Wunder wirken k\u00f6nnen. Schon mit ganz einfachen Handgriffen kann man Stauungen der Gewebsfl\u00fcssigkeit im K\u00f6rper aufl\u00f6sen und die Ableitung der Lymphe verbessern. Wichtig ist dabei, dass Sie in der K\u00f6rpermitte beginnen, also an der Brust oder dem Hals, bevor Sie die Beine und Arme Richtung K\u00f6rpermitte ausstreichen. Dazu muss nicht viel Druck aufgewendet werden: f\u00fcnf bis zehn leichte Auf- und Ab-Bewegungen reichen meist aus um die Lymphe \u201erauschen\u201c zu lassen. Oft m\u00fcssen sie auch gar nicht genau dort wo es staut streicheln. Sorgen Sie sich also nicht darum die optimalen Stellen zu treffen. Wichtig ist diesen Mechanismus einfach regelm\u00e4\u00dfig tags\u00fcber zu nutzen.<\/p>\n<p>Also werden Sie aktiv. Es ist ganz einfach, den K\u00f6rper im Kampf gegen die Schadstoffe etwas zu unterst\u00fctzen. Wie belastet ihr K\u00f6rper ist und wie n\u00f6tig Sie eine Entgiftung haben, k\u00f6nnen Sie im Folgenden testen.<\/p>\n<h2>Test: Sind auch Sie mit Giften belastet?<\/h2>\n<p><strong>1. Ist Ihr K\u00f6rper h\u00e4ufig Giftstoffen ausgesetzt wie Insektiziden, Pestiziden, Farben, Desinfektionsmitteln oder \u00c4hnlichem?<\/strong><\/p>\n<p>A: Nein, ich lebe und arbeite in einer gesunden Umgebung und bin auch so aufgewachsen.<br \/>\nB: Von Zeit zu Zeit bin ich schon damit in Kontakt gekommen, denke aber, dass es nicht viel war.<br \/>\nC: Leider habe ich ein Umfeld oder einen Arbeitsplatz mit gro\u00dfen Giftbelastungen.<\/p>\n<p><strong>2. Nehmen Sie regelm\u00e4\u00dfig Medikamente ein?<\/strong><\/p>\n<p>A: Nein, ich nehme fast nie Medikamente.<br \/>\nB: Kleinere Wehwehchen behandele ich gern mit \u201eleichten\u201c Medikamenten. Sowas habe ich immer dabei.<br \/>\nC: Medikamente muss ich nehmen, da ich an einer Erkrankung leide, die das erfordert.<\/p>\n<p><strong>3. Wenn Sie mittags zur Toilette gehen, ist Ihr Urin \u2026<\/strong><\/p>\n<p>A: hell und klar<br \/>\nB: goldgelb<br \/>\nC: gelb bis dunkelgelb<br \/>\n(Hinweis: Rote Beete oder Rhabarber f\u00e4rben den Urin r\u00f6tlich)<\/p>\n<p><strong>4. Wie w\u00fcrden Sie Ihren Speichelfluss tags\u00fcber beschreiben?<\/strong><\/p>\n<p>A: Ich habe den ganzen Tag gen\u00fcgend Speichel und muss ihn sogar oft herunterschlucken<br \/>\nB: Manchmal habe ich tags\u00fcber einen trockenen Mund, besonders wenn ich viel rede. Dann trinke ich was und es geht wieder.<br \/>\nC: Mein Mund und Rachen sind meist ziemlich trocken. Wenn ich etwas trinke, dann werden sie danach schnell wieder trocken.<\/p>\n<p><strong>5. F\u00fchlen Sie sich in letzter Zeit allgemein sehr abgeschlagen und m\u00fcde?<\/strong><\/p>\n<p>A: Nein, ich k\u00f6nnte B\u00e4ume ausrei\u00dfen und stelle mich gern neuen Aufgaben<br \/>\nB: Ja, irgendwie merke ich, dass ich nicht mehr so kann wie fr\u00fcher. Ich bin unter der Woche oft m\u00fcde und freue mich auf die Erholung am Wochenende.<br \/>\nC: Ich bin m\u00fcde und antriebslos. Ich kann mich wenig aufmuntern, und am liebsten w\u00fcrde ich immer im Bett bleiben.<\/p>\n<p><strong>6. Haben Sie in letzter Zeit immer mehr Wasseransammlungen (\u00d6deme) an den Beinen und H\u00e4nden?<\/strong><\/p>\n<p>A: Nein, das kenne ich \u00fcberhaupt nicht. Egal was ich tue, meine Arme und Beine sind immer rank und schlank.<br \/>\nB: Manchmal habe ich das Gef\u00fchl, dass die Waden anschwellen, wenn ich so lange sitze. Und alles wird dann unbeweglich und steif<br \/>\nC: Wenn ich morgens aufwache, habe ich immer geschwollene Beine oder Arme. Erst wenn ich mich viel bewege, wird es besser.<\/p>\n<p><strong>7. Ist Ihr Haar stumpf und br\u00fcchig? Verlieren die Fingern\u00e4gel an Festigkeit?<\/strong><\/p>\n<p>A: Nein, mein Haar gl\u00e4nzt wie schon eh und je, und auch meine N\u00e4gel sind geschmeidig und halten wunderbar<br \/>\nB: Ich habe das Gef\u00fchl, dass der Glanz meiner Haare ein wenig nachl\u00e4sst. Und die Fingern\u00e4gel brechen viel \u00f6fter.<br \/>\nC: Meine Haare gl\u00e4nzen \u00fcberhaupt nicht mehr und brechen st\u00e4ndig ab. Und auch meine Fingern\u00e4gel sind total br\u00fcchig.<\/p>\n<p><strong>Auswertung:<\/strong> A: 2 Punkte; B: 1 Punkt; C: 0 Punkte\u00a0 \/\u00a0 Antworten aller Fragen aufaddieren<\/p>\n<p><strong>\u00dcber 10 Punkte:<\/strong> Der K\u00f6rper besitzt gro\u00dfe Selbstheilungskr\u00e4fte, denen man zun\u00e4chst vertrauen kann. Besonders das Entgiftungssystem und die Organe sind robust, wenn man sie nicht unn\u00f6tig belastet. Rauchen, \u00fcberm\u00e4\u00dfige Medikamente und Pestizide sind sehr neue Erscheinungen, wenn man die Entwicklung der Menschheit betrachtet. Es ist nicht einfach f\u00fcr den K\u00f6rper, damit umzugehen. Sie wissen das und setzen sich nicht unn\u00f6tigen Belastungen und Giften aus. Verfahren Sie weiter so umsichtig, denn die Belastungen durch Ihre Umwelt werden sicherlich nicht abnehmen. Sch\u00fctzen Sie sich in Zukunft davor<\/p>\n<p><strong>10 bis 8 Punkte:<\/strong> Leider merkt man es oft nicht, oder erst recht sp\u00e4t und die ersten Folgen von eingelagerten Giften tauchen auf. Bei einigen Punkten im Test zeigt sich, dass Sie hier nachbessern k\u00f6nnen und sollten. Versuchen Sie die Schwachstellen zu finden und schaffen Sie Abhilfe so weit es geht. Auf jeden Fall aber sollten Sie regelm\u00e4\u00dfig \u2013 mindestens ein- bis zweimal pro Jahr \u2013 (im Fr\u00fchjahr und\/oder Herbst) eine kleine Entgiftungs- und Entschlackungskur starten.<\/p>\n<p><strong>Weniger als 8 Punkte:<\/strong> Die moderne Gesellschaft mutet unserem Organismus neue, vielf\u00e4ltige Belastungen zu, mit deren Verarbeitung er reichlich zu tun hat. Durch Ihren Lebensstil b\u00fcrden Sie Ihrem K\u00f6rper noch mehr auf. Doch jeder Tr\u00e4ger bricht ab einer gewissen Belastung. Das gilt auch f\u00fcr Ihren K\u00f6rper. Versuchen Sie, ihn zu entlasten, und helfen Sie ihm, die Gifte des Alltags loszuwerden. Es gibt sicher Punkte, in denen Ihnen das gar nicht schwerfallen w\u00fcrde. Wenn Sie unserem \u201eSo werden Sie aktiv\u201c-Programm folgen, helfen Sie Ihrem K\u00f6rper, die Gifte loszuwerden. Und wenn Sie dann noch einige Tipps in Ihr t\u00e4gliches Leben einbauen, werden Ihre Organe und Zellen endlich wieder einigerma\u00dfen \u201eunbelastet\u201c leben k\u00f6nnen. Gehen Sie besser einmal zum Hausarzt und lassen Sie Ihr Blut untersuchen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Richtig entgiften in 3 Schritten. Wie belastet sind Sie pers\u00f6nlich? 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