{"id":2638,"date":"2014-06-30T21:14:55","date_gmt":"2014-06-30T19:14:55","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=2638"},"modified":"2020-01-18T06:22:36","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:36","slug":"erschoepfung-depression-hpu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/erschoepfung-depression-hpu\/","title":{"rendered":"Ersch\u00f6pfung, Depression, ADHS oder Schilddr\u00fcsenerkrankung &#8211; Ursache HPU?"},"content":{"rendered":"<p>Die HPU (H\u00e4mopyrrollaktamurie) ist die am weitesten verbreitete Stoffwechselst\u00f6rung, von der etwa <strong>10 Prozent aller Frauen und 1 Prozent aller M\u00e4nner betroffen<\/strong> sind. Dennoch ist sie bei \u00c4rzten und Heilpraktikern bisher noch weitgehend unbekannt, wobei Diagnostik und Therapie mittlerweile einfach sind und der Nutzen f\u00fcr den Patienten ungeheuer gro\u00df ist.<\/p>\n<p>Folgender Beitrag soll \u00fcber die Ursachen, Folgen und Therapiem\u00f6glichkeiten der HPU aufkl\u00e4ren, damit Betroffene die M\u00f6glichkeit bekommen, ihre Symptome besser zu verstehen und f\u00fcr sich selbst Sorge zu tragen. Mit nur wenig Unterst\u00fctzung l\u00e4sst sich so Vieles erreichen.<\/p>\n<h2>Beschwerden, die auf eine HPU hinweisen k\u00f6nnen:<\/h2>\n<ul>\n<li>morgendliche \u00dcbelkeit<\/li>\n<li>blasses Gesicht<\/li>\n<li>wei\u00dfe Flecken in den Fingern\u00e4geln<\/li>\n<li>Ersch\u00f6pfung<\/li>\n<li>An\u00e4mie (Blutarmut)<\/li>\n<li>keine Erinnerung an Tr\u00e4ume<\/li>\n<li>Stress wird schlecht vertragen<\/li>\n<li>schlechtes Kurzzeitged\u00e4chtnis<\/li>\n<li>Licht- und Ger\u00e4usch-\u00dcberempfindlichkeit<\/li>\n<li>verminderte Muskelbildung<\/li>\n<li>Gelenkbeschwerden und Bandscheibenerkrankungen<\/li>\n<li>Unterzuckerung (Hypoglyk\u00e4mien)<\/li>\n<li>Allergien und Nahrungsmittelunvertr\u00e4glichkeiten<\/li>\n<li>Entz\u00fcndungen des Magen-Darm-Traktes, Reizdarm<\/li>\n<li>Schilddr\u00fcsen\u00fcber- und Unterfunktion<\/li>\n<li>Hashimoto-Thyreoiditis<\/li>\n<li>\u00c4ngste, Panikst\u00f6rungen<\/li>\n<li>AD(H)S<\/li>\n<li>Abh\u00e4ngigkeiten von Substanzen<\/li>\n<li>Autismus<\/li>\n<li>Psychosen<\/li>\n<li>prim\u00e4re bili\u00e4re Zirrhose (Autoimmunerkrankung der Leber)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>HPU \u2013 was hei\u00dft das?<\/h2>\n<p>HPU ist die Abk\u00fcrzung f\u00fcr H\u00e4mopyrrollaktamurie. Dieser Begriff bedeutet, dass die Synthese des roten Blutfarbstoffs H\u00e4moglobin gest\u00f6rt ist und seine Stoffwechselprodukte \u00fcber den Urin ausgeschieden werden. Dies zieht problematische Folgen nach sich:<\/p>\n<ol>\n<li>Es kommt zu einer <strong>St\u00f6rung bei der Bildung von H\u00e4m<\/strong>, dem Zentrum des H\u00e4moglobins, das eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel spielt und unter anderem f\u00fcr die Entgiftung ben\u00f6tigt wird.<\/li>\n<li>Neben \u201erichtigem\u201c H\u00e4m entsteht auch eine gewisse Menge <strong>\u201efalsches\u201c H\u00e4m<\/strong>, das <strong>sch\u00e4dlich<\/strong> ist, wenn es sich im K\u00f6rper ablagert. Um dieses \u201efalsche\u201c H\u00e4m \u00fcber den Urin ausscheiden zu k\u00f6nnen, <strong>bindet es<\/strong> der K\u00f6rper an <strong>Vitamin B6 und Zink, teilweise auch an Mangan<\/strong>.<\/li>\n<li><strong>Diese wichtigen Vitalstoffe gehen so zum Teil \u00fcber lange Zeit und in gr\u00f6\u00dferer Menge verloren.<\/strong> Durch ihren Mangel k\u00f6nnen zahlreiche Beeintr\u00e4chtigungen und sogar Erkrankungen des Organismus entstehen.<\/li>\n<li>Von besonderer Bedeutung ist die <strong>St\u00f6rung der k\u00f6rpereignen Entgiftung<\/strong>, die aus dem oben beschriebenen gest\u00f6rten Abl\u00e4ufen bei der HPU resultiert.<\/li>\n<\/ol>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2641\" alt=\"k\u00f6rpereigene Entgiftung\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_korpereigene-entgiftung.png\" width=\"511\" height=\"367\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_korpereigene-entgiftung.png 511w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_korpereigene-entgiftung-200x143.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 511px) 100vw, 511px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h2>Beschwerden durch gest\u00f6rten Abbau von H\u00e4m<\/h2>\n<p>Nicht nur bei der Synthese sondern auch beim Abbau des H\u00e4ms bzw. dem Abbau der Erythrozyten weisen HPUler Defizite auf. Das f\u00fchrt manchmal zum \u00dcberfluten von Leber und Milz mit Bruchst\u00fccken der roten Blutk\u00f6rperchen, woraus kolikartige Oberbauchbeschwerden, Muskelkr\u00e4mpfe und -schw\u00e4che und \u00c4hnliches resultieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Als <strong>akute Ausl\u00f6ser dieser Symptomatik<\/strong> fungieren hierbei <strong>porphyrogene Stoffe<\/strong> (z.B. aluminumhaltige oder quecksilberhaltige Medikamente), <strong>Infektionen und Stress<\/strong>, aber auch <strong>Fastenkuren<\/strong>, die das ohnehin schon belastete System dann vollends \u00fcberfordern.<\/p>\n<h2>So wirkt sich die HPU auf unseren Organismus aus<\/h2>\n<p>Die k\u00f6rpereigene F\u00e4higkeit zu entgiften ist eine Voraussetzung f\u00fcr unsere Gesundheit. Da durch die HPU wesentliche Faktoren f\u00fcr unsere t\u00e4gliche Entgiftung fehlen, bewirkt sie eine St\u00f6rung der Entgiftungsleistung. <strong>Belastungen durch Umweltgifte<\/strong> wie zum Beispiel Quecksilber k\u00f6nnen zu zahlreichen <strong>Symptomen, Erbgutver\u00e4nderungen, Enzymdefekten und sogar zu einer Sch\u00e4digung der Mitochondrien<\/strong> f\u00fchren.<\/p>\n<p>Mitochondrien sind die Kraftwerke in unseren Zellen, die aus Nahrung Energie bereitstellen. Von HPU betroffene Patienten haben oft ein gro\u00dfes Defizit an Energie und sind psychisch wenig belastbar, was mit einer Sch\u00e4digung der Mitochondrien zusammenh\u00e4ngen kann.<\/p>\n<p>Oft bleiben die Entgiftungsst\u00f6rung und die daraus folgenden Verluste an wichtigen Mikron\u00e4hrstoffen unentdeckt. Diese M\u00e4ngel verursachen Beschwerden, die im Laufe der Jahre immer gravierender werden k\u00f6nnen. Mindestens 10 Prozent aller Frauen sind nach aktuellem Stand der Daten von der HPU betroffen, dagegen nur etwa 1 Prozent der M\u00e4nner. Bei (chronisch) kranken Frauen wie M\u00e4nnern ist der Anteil wahrscheinlich viel h\u00f6her.<\/p>\n<h2>Verluste von Mikron\u00e4hrstoffen und ihre Folgen<\/h2>\n<p>Die HPU f\u00fchrt <strong>zu gro\u00dfen Verlusten an aktivem Vitamin B6, Zink und teilweise auch Mangan<\/strong>. Dadurch ist unsere k\u00f6rpereigene Entgiftung gest\u00f6rt. Dies kann zu gravierenden k\u00f6rperlichen Beschwerden f\u00fchren. Dar\u00fcber hinaus erf\u00fcllen Vitamin B6, Zink und Mangan zahlreiche Funktionen im Stoffwechsel (z.B. Immunsystem, Hormonsystem, Neurotransmitter, Entgiftung und Vieles mehr). Daher k\u00f6nnen allein Defizite an diesen Mikron\u00e4hrstoffen zahlreiche St\u00f6rungen mit entsprechenden Symptomen verursachen.<\/p>\n<h2>Symptome bei Vitamin B6 Mangel k\u00f6nnen sein:<\/h2>\n<ul>\n<li>Abgeschlagenheit<\/li>\n<li>Stressunvertr\u00e4glichkeit<\/li>\n<li>An\u00e4mie<\/li>\n<li>Depression<\/li>\n<li>Immunschw\u00e4che<\/li>\n<li>Konzentrationsschw\u00e4che<\/li>\n<li>keine Erinnerung an Tr\u00e4ume<\/li>\n<li>mangelnde Entgiftung<\/li>\n<li>morgendliche \u00dcbelkeit<\/li>\n<li>Magen-Darm-St\u00f6rungen<\/li>\n<li>verminderte Muskelbildung<\/li>\n<li>Erkrankung des Nervensystems<\/li>\n<li>Abbau von Histamin gest\u00f6rt<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Symptome bei Zinkmangel k\u00f6nnen sein:<\/h2>\n<ul>\n<li>St\u00f6rung von Sehen, H\u00f6ren und Riechen<\/li>\n<li>mangelnde Entgiftung<\/li>\n<li>Haarausfall, spr\u00f6de Haut, br\u00fcchige Fingern\u00e4gel, wei\u00dfe Flecken in den Fingern\u00e4geln<\/li>\n<li>Immunschw\u00e4che<\/li>\n<li>St\u00f6rungen im Hormonhaushalt<\/li>\n<li>Zyklusst\u00f6rungen, Unfruchtbarkeit<\/li>\n<li>psychische Erkrankungen<\/li>\n<li>oxidativer Stress (erh\u00f6hter Anfall von freien Radikalen)<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Symptome bei Manganmangel k\u00f6nnen sein:<\/h2>\n<ul>\n<li>Gelenkbeschwerden<\/li>\n<li>Bandscheibenerkrankungen<\/li>\n<li>verminderte Bildung von Melanin (blasses Gesicht)<\/li>\n<li>Abbau von Histamin gest\u00f6rt<\/li>\n<li>psychische Erkrankungen<\/li>\n<li>Schilddr\u00fcsenfunktionsst\u00f6rungen<\/li>\n<li>oxidativer Stress<\/li>\n<li>Hypoglyk\u00e4mien (mangelnde Bereitstellung von Glukose im Blut, Unterzuckerung)<\/li>\n<li>St\u00f6rungen im Hormonhaushalt<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Ist die HPU genetisch bedingt oder erworben?<\/h2>\n<p>Die Stoffwechselvariante HPU ist <strong>genetisch bedingt und tritt famili\u00e4r geh\u00e4uft auf<\/strong>. Wissenschaftler gehen aber heute davon aus, dass es auch <strong>erworbene Formen<\/strong> gibt. So berichten Dr. med. Bodo Kuklinski \u00fcber <strong>Halswirbels\u00e4ulen-Traumata<\/strong> und Prof. Dr. med. Armin E. Heufelder \u00fcber <strong>Schwermetallbelastungen<\/strong> als Ausl\u00f6ser f\u00fcr eine HPU. Auff\u00e4llig ist, dass zehnmal so viele Frauen von der HPU betroffen sind wie M\u00e4nner.<\/p>\n<h2>Schwermetallbelastung und HPU<\/h2>\n<p>Gen- und Enzymdefekte k\u00f6nnen durch Ablagerung von Schwermetallen in den K\u00f6rperzellen verursacht werden und daher an der Entstehung von HPU beteiligt sein. Umgekehrt f\u00f6rdert die HPU durch die St\u00f6rung der k\u00f6rpereigenen Entgiftungsleistung eine Anh\u00e4ufung von Schwermetallen und anderen toxischen Stoffen im K\u00f6rper. So <strong>blockieren Schwermetalle und HPU gegenseitig die Detoxifikation<\/strong>.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2642\" alt=\"Schwermetalle und HPU\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_schwermetalle-hpu.png\" width=\"489\" height=\"302\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_schwermetalle-hpu.png 489w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_schwermetalle-hpu-200x123.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 489px) 100vw, 489px\" \/><\/p>\n<h2>Nachweis von HPU<\/h2>\n<p>Mit dem im Jahr 2000 eigens entwickelten <strong>HPU-Test\u00ae<\/strong> ist es m\u00f6glich geworden, ganz spezifische HPL-Komplexe (Hydroxyh\u00e4mopyrrol-2-1) zu messen, die nur und ausschlie\u00dflich bei HPU gebildet werden.<\/p>\n<p>Neu und vorteilhaft bei diesem Testverfahren ist, dass auch sogenannte Abendausscheider mit Hilfe des 24- Stunden-Urins gefunden werden k\u00f6nnen. Bei ihnen kommt es \u2013 bedingt durch den bestehenden Mangel an Mikron\u00e4hrstoffen \u2013 erst durch die mit der Hauptmahlzeit aufgenommenen kleinen Mengen Zink und Vitamin B6 zu einem kurzfristigen Ausscheiden der HPL-Komplexe ca. 2 Stunden nach dem Essen. Beim Erwachsenen sowie bei chronisch kranken Kindern sollte der 24-Stunden-HPU-Test\u00ae durchgef\u00fchrt werden. Bei kleinen Kindern, die nicht chronisch krank sind, gen\u00fcgt der Test im Morgenurin.<\/p>\n<p>Nicht zu verwechseln ist der HPU-Test\u00ae mit dem KPU-Test, in dem andere chemische Substanzen nachgewiesen werden. Der HPU-Test\u00ae ist der genauere Test, der die genetische Stoffwechselst\u00f6rung nachweist und nicht nur eine aktuelle Belastung.<\/p>\n<h2>Tipps und Empfehlungen zum HPU Test\u00ae<\/h2>\n<p>Der Urin wird einmal rund um die Uhr gesammelt, etwa von 7 Uhr bis 7 Uhr am n\u00e4chsten Tag. Zum Beispiel: aufstehen 7 Uhr, Urin in die Toilette verwerfen. Ab da jede Portion Urin, die gelassen wird, in den Beh\u00e4lter f\u00fcllen. Den Tag \u00fcber und auch die Nacht hindurch. Am n\u00e4chsten Morgen um 7 Uhr die Blase noch vollst\u00e4ndig entleeren in den Beh\u00e4lter hinein. So ist der Urin von 24 h gesammelt. Wenn eine Portion fehlt, muss von neuem begonnen werden.<\/p>\n<p>Achten Sie darauf, die Urinproben nicht unn\u00f6tig lange Licht und W\u00e4rme auszusetzen. 10 Tage vor Durchf\u00fchrung des Tests sollten keine B-Vitamine und kein Zink extra zugef\u00fchrt werden, sonst kann der Test verf\u00e4lscht werden. Nach der Einnahme von Antibiotika sollte man mindestens 2 Wochen abwarten. Frauen sollen den Test in der Mitte oder in der zweiten H\u00e4lfte des Zyklus durchf\u00fchren, jedenfalls nicht w\u00e4hrend der Menstruation oder unmittelbar danach. Auch sollte der Test w\u00e4hrend normaler Stressbelastung im Alltag durchgef\u00fchrt werden und nicht im Urlaub oder in Zeiten von Bettruhe.<\/p>\n<p>In Deutschland gibt es ein HPU Kompetenzzentrum, n\u00e4mlich die Firma Heidelberger Chlorella GmbH (www.heidelberger-chlorella.de). Von dort kann man sich den HPU-Test\u00ae wie auch Mikron\u00e4hrstoffe zusenden lassen. In der Schweiz \u00fcbernimmt das die SWISS NUTRIDOC GmbH (www.nutridoc.ch).<\/p>\n<h2>Therapie der HPU<\/h2>\n<p>So komplex die HPU mit all ihren Folgeerscheinungen sein mag, so effektiv ist ihre Therapie. Behandelt wird sie vor allem mit der Gabe von fehlenden Mikron\u00e4hrstoffen, also Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen.<br \/>\nDie Behandlung erfolgt prim\u00e4r mit der aktiven Form des Vitamin B6 (P5P) mit ca. 50 mg pro Tag f\u00fcr einen Erwachsenen, mit Zink und Mangan. Wichtig ist, das aktive Vitamin B6 (Pyridoxal-5-Phosphat = P5P) zu verwenden und nicht die inaktive Form (Pyridoxin). Auch die weiteren Vitamine der B-Familie sollten supplementiert werden, zus\u00e4tzlich zu weiteren Mikron\u00e4hrstoffen, die im Mangel sind. Zus\u00e4tzliche entgiftende Ma\u00dfnahmen, zum Beispiel der Einsatz von Chlorella, B\u00e4rlauch und Koriander, sind wichtige Optionen, um die Entgiftung zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2650\" alt=\"Wohlbefinden\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_wohlbefinden.jpg\" width=\"560\" height=\"421\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_wohlbefinden.jpg 560w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/06\/symptome_wohlbefinden-200x150.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 560px) 100vw, 560px\" \/><\/p>\n<h2>Mit wenigen Mitteln viel erreichen<\/h2>\n<p>Von der HPU betroffene Patienten haben oft einen langen Leidensweg hinter sich. Da mit g\u00e4ngigen schulmedizinischen Methoden nichts gefunden wird, werden die Patienten nicht selten in die psychosomatische Ecke \u201egesteckt\u201c und zum Psychotherapeuten und zum Psychiater geschickt. (Als Fach\u00e4rztin f\u00fcr Psychotherapeutische Medizin ist mir das in meiner Praxis sehr h\u00e4ufig begegnet.) Organische Gr\u00fcnde wie Mikron\u00e4hrstoffm\u00e4ngel, Imbalancen im Neurotransmitterhaushalt oder St\u00f6rungen im Hormonstoffwechsel finden dort keine Beachtung.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Betroffenen ist das nicht nur physisch, sondern zunehmend auch psychisch schwierig, da sie sich unverstanden und nicht ernst genommen f\u00fchlen. Sich k\u00f6rperlich krank zu f\u00fchlen, ohne dass ein Grund daf\u00fcr gefunden werden kann, ist f\u00fcr die Patienten seelisch sehr belastend. Sie geraten in Selbstzweifel, Unsicherheit und \u00c4ngste. Dabei ist eine ganzheitliche Diagnostik so einfach und die Aussage des HPU-Tests\u00ae so klar, die Therapie unproblematisch und der Nutzen f\u00fcr betroffene Patienten so gro\u00df.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist vieles bisher noch Erfahrungsmedizin. Gelder f\u00fcr gro\u00dfangelegte Studien werden f\u00fcr solche Projekte nicht vergeben. Aber es handelt sich nun schon um 20 Jahre positive Erfahrungen in der Therapie mit den ausgew\u00e4hlten Mikron\u00e4hrstoffen. Und das ist die gute Nachricht.<\/p>\n<p>In der HPU-Therapie ist immer wieder zu sehen, dass sich allein durch die Behandlung mit Mikron\u00e4hrstoffen schon sehr Vieles l\u00f6sen l\u00e4sst und Besserung zu erreichen ist. Das betrifft psychische Erkrankungen gleicherma\u00dfen wie frauenspezifische Probleme und chronische Erkrankungen. So ist die Diagnosestellung und Behandlung der HPU oft ein erster ganz wichtiger Schritt in Richtung Gesundheit.<\/p>\n<h2>Quellen<\/h2>\n<p>McGi McGinis, W., Audhya, T., Walsh, W., Jackson, J. A., McLaren-Howard, J., Levis, A., Lauda, P., Bibus, D. M., Jurnak, F., Lietha, R., Hoffer, A.: \u201cDiscerning the Mauve factor, part 1\u201d, in: Alter Ther Health Med 2008 \/ 14(2): 40-50<br \/>\nMcGi McGinis, W., Audhya, T., Walsh, W., Jackson, J. A., McLaren-Howard, J., Levis, A., Lauda, P., Bibus, D. M., Jurnak, F., Lietha, R., Hoffer, A.: \u201cDiscerning the Mauve factor, part 2\u201d, in: Alter Ther Health Med 2008 \/ 14(3): 56-62<br \/>\nIrvin DG, Kryptopyrrole and other monopyrroles in molecular neurobiology. Int rev Neurobiol 1974;16(0): 145 \u2013 182<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die HPU (H\u00e4mopyrrollaktamurie) ist die am weitesten verbreitete Stoffwechselst\u00f6rung, von der etwa 10 Prozent aller Frauen und 1 Prozent aller M\u00e4nner betroffen sind<\/p>\n","protected":false},"author":72,"featured_media":2648,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[66,67,1,39,282,5,15,704,65,81,86,87,8,701,64],"tags":[569,441,791,439,690,425,567,566,691,303,692,577,575],"class_list":["post-2638","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-ads-adhs-autismus","category-allergie","category-allgemein","category-amalgam","category-entgiftung","category-ernaehrung","category-gesundheit-frauen","category-haarausfall","category-krankheitsbilder-allgemein","category-kryptopyrrolurie-hpukpu","category-mcs","category-multiple-sklerose","category-nahrungsergaenzung","category-panikattacken","category-schilddruese-hormonsystem","tag-adhs","tag-depression","tag-entgiftung","tag-erschoepfung","tag-haem","tag-hashimoto","tag-hpu","tag-kpu","tag-muskelkraempfe","tag-schilddruese","tag-schilddruesenerkrankung","tag-vitamin-b6","tag-zink"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2638","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/72"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2638"}],"version-history":[{"count":11,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2638\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3968,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2638\/revisions\/3968"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2648"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2638"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2638"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2638"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}