{"id":2480,"date":"2014-02-03T00:10:58","date_gmt":"2014-02-02T23:10:58","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=2480"},"modified":"2020-01-18T06:22:42","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:42","slug":"boesartiger-tumor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/boesartiger-tumor\/","title":{"rendered":"Du b\u00f6ser, b\u00f6ser Tumor"},"content":{"rendered":"<p>In den letzten Jahrzehnten wurde uns von Wissenschaftlern schon einiges aufgetischt, warum Menschen angeblich Krebs bekommen: Unser Immunsystem, unsere Psyche, all die vielen Giftstoffe um uns herum, Papillomaviren, Candida-Pilze, gest\u00f6rte Mitochondrien, Adrenalinmangel durch Stress, ein verschobenes S\u00e4ure-Basen-Gleichgewicht, erniedrigte Zellspannungen durch falsche Ern\u00e4hrung und vieles, vieles mehr.<\/p>\n<p>Erschwerend kommt hinzu, dass unter dem Begriff Krebs unglaublich verschiedene Krankheiten zusammengefasst werden, wie zum Beispiel Leuk\u00e4mie, Gehirntumore, Hodenkrebs, Non-Hodgkin-Lymphome oder Pankreaskrebs. Begr\u00fcndet wird dies, weil bei allen diesen Erkrankungen entweder Symptome wie Tumore entstehen oder man unter dem Mikroskop entdifferenzierte Zellen findet. In keiner anderen Fakult\u00e4t der Medizin w\u00fcrde man jedoch so unterschiedliche Erkrankungen mit demselben Wort bezeichnen. Oder wie w\u00fcrden Sie es finden, wenn man so ungleiche Erkrankungen wie Rheuma, Angina pectoris und Lupus alle z. B. Paini nennen w\u00fcrde, nur weil sie das gleiche Symptom Schmerz haben.<\/p>\n<p>Tatsache ist und bleibt, dass wir bis heute nicht wissen was Krebs wirklich ist. Die konventionelle Medizin leugnet dies leider immer noch vehement und tut so, wie wenn sie wissen w\u00fcrde, was Krebs ist, n\u00e4mlich eine Mutation des Zellkerns gegen die man nichts machen kann &#8211; au\u00dfer die Zelle zu t\u00f6ten. Und so kam es, dass sich in mehr als vier Jahrzehnten eine Onkologie entwickelt hat, deren Therapien wie Bestrahlung, Chemotherapie und Chirurgie nicht die Heilung des K\u00f6rpers anstreben, sondern die Abt\u00f6tung von Zellen. Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n, wenn ein Hammer das einzige Werkzeug ist, dann sieht alles um einen herum eben wie ein Nagel aus.<\/p>\n<p>Um die heutige Onkologie besser verstehen zu k\u00f6nnen, muss man wissen, dass in allen Universit\u00e4ten immer noch die alte Mutationstheorie unterrichtet wird. Und dies obgleich so vieles gegen diese Theorie spricht. Zwei Argumente gegen die Annahme, dass Mutationen die Ursache von Krebs sind, m\u00f6chte ich Ihnen einmal genauer erkl\u00e4ren:<\/p>\n<ol>\n<li>1974 erschien ein Artikel der amerikanischen Forscher Karl Illmensee und Leroy C. Stevens, in welchem diese ihre Forschungsarbeit beschrieben, wie sie Teratokarzinom-Zellen in eine Blastozyste einer Maus implantierten und dann in den Uterus. Die Blastozyste entwickelte sich jedoch zu einer GESUNDEN Maus. Die Gene bewirkten also kein Tumorwachstum, obwohl durch die farbigen Flecken im Fell (durch den anderen M\u00e4usestamm) nachgewiesen wurde, dass die eingepflanzte Zelle sich weiterentwickelte. Wenn mutierte Zellen f\u00fcr Krebs urs\u00e4chlich verantwortlich w\u00e4ren, dann w\u00e4re das Ergebnis dieses Tests sicherlich keine gesunde, junge Maus.<br \/>\n.<\/li>\n<li>Lange bevor es in einer Krebszelle zu einer Mutation kommt, kann man schon andere bekannte Charakteren einer Krebszelle feststellen, wie zum Beispiel die Erniedrigung der Zellmembranspannung oder enzymatische St\u00f6rungen wie das Herausschie\u00dfen der Cytochrom-c-Oxydase aus den Mitochondrien. Diese beiden Gr\u00fcnde, kombiniert mit vielen weiteren, f\u00fchren zu einer St\u00f6rung der Zellatmung und sind nachweisbar schon lange vorhanden, bevor \u00fcberhaupt in der Zelle eine Mutation entsteht. Daran kann man erkennen, dass Mutationen nicht die Ursache der Krebserkrankung sind, sondern w\u00e4hrend einer Krebserkrankung entstehen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Wenn wir Krebs verstehen wollen, m\u00fcssen wir uns auf die Suche nach den Ursachen machen, um dann besser \u00fcberlegen zu k\u00f6nnen, wie man die notwendigen Herausforderungen am besten therapeutisch angehen kann. Die heutige Onkologie sollte endlich damit aufh\u00f6ren, entdifferenzierte Zellen als B\u00d6SE Zellen zu sehen, deren einzige Aufgabe es w\u00e4re, uns zu t\u00f6ten. Dass Tumore ein Eigenleben f\u00fchren und sich grundlos gegen uns stellen, widerspricht komplett allem, was uns die Evolutionsgeschichte gelehrt hat. Es w\u00e4re sicherlich besser, Mediziner w\u00fcrden w\u00e4hrend ihres Studiums etwas \u00fcber Charles Darwin und Alfred Russel Wallace erfahren als den Lebenslauf von Ignaz Philipp Semmelweis auswendig lernen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<h2>Kausanetik = Krebs aus der Sicht der Evolution<\/h2>\n<p>\u00dcber Jahrmillionen hat die Evolution das Wunderwerk Mensch kreiert. Alles, absolut alles, was auf einer physischen oder psychischen Ebene geschieht, ist nichts anderes als ein Regulationsmechanismus, der nur einem Zweck dient: dem \u00dcberleben. Zuerst einmal dem kurzfristigen, und erst dann dem langfristigen \u00dcberleben. Das Verst\u00e4ndnis zwischen kurzfristigem und langfristigem \u00dcberleben ist sehr wichtig, denn ohne dieses Verst\u00e4ndnis kann man Symptome nicht verstehen. Der Mangel an diesem Verst\u00e4ndnis ist es auch, warum die Medizin keine Fortschritte in einem gr\u00f6\u00dferen Ausma\u00df machen kann.<\/p>\n<p>Genau deshalb kann ich auch so gut Forscher und Therapeuten verstehen, denn ich habe selbst viele Jahre die gleichen Fehler gemacht. Ich dachte n\u00e4mlich auch, wenn ich Krebszellen verstehe, dann werde ich Krebs verstehen. Doch diese Krebszellen geh\u00f6ren zu einem Organ, dieses Organ zu einem Menschen, dieser Mensch zu einer Natur, diese Natur zu einem Planeten und dieser Planet zu einem Sonnensystem. Und eigentlich sollte man auch hier noch nicht stoppen, denn unser Sonnensystem befindet sich zwischen dem Perseusarm und dem Sagittariusarm und diese sind nur Seitenarme einer gr\u00f6\u00dferen Balkenspiralgalaxie.<\/p>\n<p>Sie m\u00f6gen dies jetzt vielleicht f\u00fcr \u00fcbertrieben oder l\u00e4cherlich halten, doch haben Sie sich jemals gefragt, was passiert, wenn die Sonne ihren Dienst einstellt? Sp\u00e4testens mit der Beantwortung dieser Frage werden Sie verstehen, dass wir nicht so tun k\u00f6nnen, wie wenn uns kosmische Strahlen von der Sonne oder die Gesetze der Evolution nichts angehen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>Lassen Sie mich das Ganze einmal vereinfacht darstellen:<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2486\" alt=\"Regulation zur Gesundheit\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_regulation-gesundheit2.png\" width=\"436\" height=\"242\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_regulation-gesundheit2.png 851w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_regulation-gesundheit2-200x111.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 436px) 100vw, 436px\" \/><\/p>\n<p>Sicherlich kennen auch Sie den Satz: Gesundheit ist das h\u00f6chste Gut. Auch ich bin mit diesem Satz aufgewachsen und deshalb machte ich fast 40 Jahre folgenden Denkfehler: Ich dachte, wenn Gesundheit das h\u00f6chste Gut ist, dann ist Krankheit etwas Schlechtes oder doch zumindest schlechter als Gesundheit.<\/p>\n<p>Ausgehend von diesem Gedankengut habe ich alle Symptome und alle Krankheiten in die Schublade \u201eNegativ\u201c gesteckt, nur weil Symptome als negativ empfunden werden. Doch wie so oft im Leben, erweist sich das was auf den ersten Blick negativ aussieht sp\u00e4ter als ein Segen. Denken Sie nur einmal an Fieber oder daran, was passieren w\u00fcrde, wenn sie keinen Schmerz empfinden w\u00fcrden wenn Sie eine hei\u00dfe Herdplatte ber\u00fchren.<\/p>\n<p>In Wahrheit sind alle Symptome nichts anderes als Regulationsmechanismen des K\u00f6rpers und somit ist eine Krankheit eine h\u00f6here Form von Gesundheit. Ich bin mir durchaus bewusst, dass wenn man diesen Satz zum ersten Mal liest, sich das Ganze etwas schizophren anh\u00f6rt. Doch machen Sie doch selbst einmal folgenden Versuch und Sie werden besser verstehen von was ich hier rede. Nehmen Sie irgendein Symptom\/Krankheit und stellen Sie sich folgende Frage: Ist dieses Symptom jetzt gut f\u00fcr mich oder schlecht? Bei \u201eeinfachen\u201c Symptomen werden Sie jetzt vielleicht sagen: OK, bei Fieber, Durchfall, Hautst\u00f6rungen\u2026 usw. kann ich es ja gut verstehen, aber was soll gut sein an einem Herzinfarkt, Krebs, Diabetes usw. Um diese Symptome verstehen zu k\u00f6nnen, m\u00fcssen Sie den Begriff der \u201esymptomatischen Zeitlinie\u201c verstehen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2487\" alt=\"symptomatische Zeitlinie\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie.png\" width=\"447\" height=\"191\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie.png 1063w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie-200x85.png 200w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie-1024x438.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 447px) 100vw, 447px\" \/><\/p>\n<p>Die so genannte moderne Medizin kann chronische Krankheiten deshalb nicht verstehen, weil sie alle Symptome am Ende der symptomatischen Zeitlinie betrachtet und deshalb sind f\u00fcr \u00c4rzte alle Erkrankungen negativ. Sie haben nat\u00fcrlich in diesem Denkmuster absolut Recht, denn wenn man Symptome am Ende der Zeitlinie betrachte, sind sie grunds\u00e4tzlich schlecht. So positiv Fieber am Anfang einer Erkrankung ist, so negativ ist Fieber nach mehreren Tagen. So positiv ein Durchfall am Anfang sein kann, so negativ ist er nach wenigen Tagen, wenn man dehydriert im Bett liegt. So positiv ein erh\u00f6hter Blutdruck die Kapillargef\u00e4\u00dfe und die Organe besser mit Blut versorgt, so negativ ist dieser sp\u00e4testens wenn man einen Schlaganfall bekommt.<\/p>\n<h2><strong>Und Krebs?<\/strong><\/h2>\n<p><strong><\/strong>So positiv ein Tumor am Anfang ist, wenn er durch die G\u00e4rung mehr Zucker verbrennt, Giftstoffe verstoffwechselt, Pilze und Parasiten abkapselt oder einem Patienten zeigt, dass es absolut Zeit ist f\u00fcr dringend notwendige Lebens\u00e4nderungen, so negativ ist er sp\u00e4testens dann, wenn er in andere Organstrukturen w\u00e4chst und daf\u00fcr sorgt, dass Menschen kachektisch sterben m\u00fcssen.<br \/>\nSie sehen, es ist nur eine Frage des Zeitpunktes, ob eine Krankheit negativ oder positiv zu betrachten ist. Doch wann ist ein Symptom, eine Erkrankung negativ und wann positiv? Um dies besser verstehen zu k\u00f6nnen, sollten Sie noch einen Begriff lernen, n\u00e4mlich:<\/p>\n<h2>Symptomeigendynamik (SED)<\/h2>\n<p>Jedes Symptom wechselt irgendwann von einem positiven Symptom zu einem negativen Symptom \u2013 unter dem Gesichtspunkt des \u00dcberlebens. Das bedeutet, das gleiche Symptom, das daf\u00fcr gesorgt hat, dass Sie l\u00e4nger am Leben bleiben, sorgt jetzt f\u00fcr Ihren Tod, wenn, ja wenn keine notwendigen \u00c4nderungen eintreten. Das \u00dcberschreiten dieser imagin\u00e4ren Linie bedeutet f\u00fcr einen Patienten nicht grunds\u00e4tzlich den Tod. Es zeigt jedoch, dass jetzt dringender Handlungsbedarf vorhanden ist.<\/p>\n<p>Ein Beispiel:<br \/>\nFieber kann Bakterien zerst\u00f6ren und die Zellkommunikation erh\u00f6hen. Doch irgendwann erreicht das Fieber eine Eigendynamik und der K\u00f6rper stellt der Produktion von Fieber mehr Energie zur Verf\u00fcgung als er zum \u00dcberleben ben\u00f6tigt. Dasselbige gilt bei einem Tumor. Irgendwann im Krebsprozess nimmt der G\u00e4rungsstoffwechsel so \u00fcberhand, dass das daraus entstehende Energiedefizit eine t\u00f6dliche Kachexie (Auszehrung) einleitet.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft  wp-image-2489\" alt=\"symptomatische Zeitlinie und SED\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie-sed.png\" width=\"429\" height=\"184\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie-sed.png 851w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_symptomatische-zeitlinie-sed-200x85.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px\" \/><\/p>\n<p>Sie werden sich jetzt vielleicht fragen, warum macht ein so intelligentes System wie unser K\u00f6rper solche fatalen Fehler? Warum stoppt er das Fieber bzw. das Tumorwachstum nicht? Zuerst einmal w\u00fcrde er ganz einfach fr\u00fcher sterben. Wie schon beschrieben, dienen alle Symptome, oder besser ausgedr\u00fcckt, alle Regulationsmechanismen, dem Hauptgesetz der Evolution: dem \u00dcberleben der Spezies. W\u00fcrde ein K\u00f6rper z. B. keinen Tumor produzieren, w\u00fcrden die daraus resultierenden Symptome wie Diabetes, Intoxikation oder Pilzbefall einen Menschen viel fr\u00fcher sterben lassen.<\/p>\n<p>Doch es gibt noch einen weiteren Grund. Schon Charles Darwin beschrieb, dass vererbte k\u00f6rperliche Merkmale \u00fcberlebensf\u00e4hig sein m\u00fcssen, bevor sie an die n\u00e4chste Generation weitergegeben werden. Vielleicht kennen Sie dieses Gesetz auch unter dem Satz: \u201eNur der St\u00e4rkere \u00fcberlebt.\u201c Diese nat\u00fcrliche Selektion ist ohne Zweifel extrem brutal, doch \u00fcber einen Punkt sind sich alle Evolutionsforscher einig: ohne sie w\u00fcrde es keinen Homo Sapiens geben. Unter diesem Gesichtspunkt macht es Sinn, dass Regulationsmechanismen nicht nur dem \u00dcberleben dienen. Dies zu akzeptieren f\u00e4llt auch mir schwer, vor allem wenn man Einzelschicksale betrachtet. Doch wir k\u00f6nnen, auch wenn wir dies nicht wollen, nicht so tun, wie wenn wir Natur- und Evolutionsgesetze au\u00dfer Kraft setzen k\u00f6nnten. Stattdessen w\u00e4re es besser, diese Gesetze zu akzeptieren und mehr Energie darin zu investieren, damit wir diese richtiger verstehen.<\/p>\n<p>Aus dem Blickwinkel der Kausanetik sollte man sich also ZUERST einmal \u00fcber jedes Symptom freuen, so unangenehm es auch ist. So lange ein Symptom keine Eigendynamik entwickelt hat, sollte man Symptome nicht bek\u00e4mpfen, sondern verst\u00e4rken. Also anstatt das Fieber zu senken, sollte man den K\u00f6rper warm einpacken. Anstatt den Tumor sofort zu zerst\u00f6ren, sollte man den K\u00f6rper entgiften und\/oder den Stress senken. Wahre Medizin beginnt also immer bei der \u00dcberlegung, WARUM reguliert ein K\u00f6rper gerade an dieser Stelle zu diesem Zeitpunkt auf diese Weise? Und gibt es schon eine Symptomeigendynamik oder sollte man das Symptom ausschlie\u00dflich verst\u00e4rken?<\/p>\n<h2>Und jetzt?<\/h2>\n<p>Es wird keine Fortschritte in der Behandlung von chronischen Krankheiten geben, so lange kausanetische Aspekte nicht ber\u00fccksichtigt werden. Auch in der Alternativmedizin wird leider immer noch diskutiert, warum das Immunsystem die \u201eb\u00f6sen\u201c Krebszellen nicht erkennt bzw. zerst\u00f6rt. Da Krebszellen jedoch niemals \u201eb\u00f6se\u201c sind, sondern Teil eines genialen Regulationssystems, werden Krebszellen nat\u00fcrlich vom K\u00f6rper, der Natur sei Dank, nicht zerst\u00f6rt. Das Gegenteil ist sogar der Fall. Tumore werden wegen der Wichtigkeit des \u00dcberlebens vom K\u00f6rper vorrangig behandelt, z. B. durch Angiogenese (Neubildung von Blut- und Lymphgef\u00e4\u00dfen). An diesem Beispiel kann man auch die Sackgasse der konventionellen Medizin sehr gut verstehen, denn immer mehr Firmen versuchen z. B. Anti-Angiogenese Medikamente zu entwickeln. Anstatt sich weiterzubilden und Krebsprozesse zu verstehen, wird versucht neue Medikamente zu entwickeln, die erst dann eingreifen, wenn eine Symptomeigendynamik stattgefunden hat.<\/p>\n<p>Gerade die konventionellen \u00c4rzte sollten sich auf die P-Phase einer Erkrankung konzentrieren, denn sie sind es ja, die haupts\u00e4chlich Patienten in dieser Phase zu sehen bekommen. Unkonventionell t\u00e4tige Therapeuten haben leider viel zu oft mit Patienten in der N-Phase zu tun, was die Therapie aus verst\u00e4ndlichen Gr\u00fcnden deutlich erschwert. Allein deshalb ist es so schade, in welcher Sackgasse unser komplettes medizinisches System steckt. Und so lange hier kein Umdenken stattfindet, auch in der \u201ealternativen Szene\u201c, kann es keine signifikanten Fortschritte geben.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-2493\" alt=\"Arztuntersuchung\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_arztuntersuchung.jpg\" width=\"480\" height=\"320\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_arztuntersuchung.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2014\/01\/symptome_arztuntersuchung-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/><\/p>\n<h2>Einfach nur tun<\/h2>\n<p>\u00dcber den Sinn von Symptomen gibt es so viele B\u00fccher, dass man ganze Bibliotheken mit Ihnen f\u00fcllen k\u00f6nnte. Dies erleichtert das Verst\u00e4ndnis jedoch \u00fcberhaupt nicht, denn leider gibt es auch hier sehr unterschiedliche Ansichten. Deshalb sind Patienten gezwungen, mehr zu tun, als es in den meisten F\u00e4llen notwendig w\u00e4re, wenn wir mehr \u00fcber die Symbolik von Krankheiten w\u00fcssten. Eine Heilung kann logischerweise nur dann entstehen, wenn die Ursachen f\u00fcr die Regulation beseitigt sind. Umgesetzt in den Alltag bedeutet dies f\u00fcr jeden Kranken, dass er gezwungen ist, den Fokus seiner Therapie am Anfang grunds\u00e4tzlich auf der k\u00f6rperlichen UND auf der geistigen Ebene zu platzieren.<\/p>\n<p>Empirisch best\u00e4tigt werden diese theoretischen \u00dcberlegungen durch die vielen finalen Krebspatienten, die \u00fcberlebt haben. In meinen Forschungen kam klar heraus, dass auf der k\u00f6rperlichen Seite Ern\u00e4hrungs- und Entgiftungstherapien und auf der geistigen Seite die Beantwortung der Warum-Frage eine tragende Rolle gespielt hat. Die therapeutische Konsequenz muss deshalb sein, dass man Patienten grunds\u00e4tzlich zu Beginn der Therapie ganzheitlich therapieren muss. Und dies werden wir noch so lange tun m\u00fcssen, bis wir ein System entwickelt haben, mit welchem wir bei jedem Patienten SICHER die Warum-Frage beantworten k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahrzehnten wurde uns von Wissenschaftlern einiges aufgetischt, warum Menschen angeblich Krebs bekommen. 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