{"id":2406,"date":"2013-12-09T00:13:29","date_gmt":"2013-12-08T23:13:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=2406"},"modified":"2020-01-18T06:22:44","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:44","slug":"weizen-gesund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/weizen-gesund\/","title":{"rendered":"Weizen &#8211; eine Ursache unserer Zivilisationskrankheiten"},"content":{"rendered":"<p>Wie gesund ist eigentlich mein t\u00e4glich Brot? Das kommt auf das Getreide an. Generell ist eine Ern\u00e4hrung mit gro\u00dfen Mengen an Kohlenhydraten nicht empfehlenswert, weil sie unausgewogen ist. Besonders problematisch ist aber der Weizen, genau das Getreide, das wir als typische Zutat f\u00fcr Brot, Br\u00f6tchen, Kuchen und Teigwaren kennen. Denn Weizen ist nicht so gesund, wie man lange annahm. Auch Weizenvollkornbrot ist nicht die bessere Alternative \u2013 es gibt aktuell andere Empfehlungen.<\/p>\n<h2>Weizen enth\u00e4lt Gluten<\/h2>\n<p>Gluten ist ein Eiweissgemisch, das vor allem in Getreidesorten wie Weizen, Roggen und Dinkel vorkommt. Es ist bekannt, dass Gluten bei Menschen mit einer Glutenunvertr\u00e4glichkeit, der so genannten Z\u00f6liakie, Darmentz\u00fcndungen verursacht und Darmephitelzellen zerst\u00f6rt. Deshalb sollten Menschen mit Z\u00f6liakie glutenhaltige Nahrungsmittel meiden.<\/p>\n<p>Doch Gluten schadet nicht nur Personen mit bekannter Z\u00f6liakie. Es erh\u00f6ht bei den meisten Menschen Entz\u00fcndungsreaktionen im K\u00f6rper und richtet vor allem Sch\u00e4den in der Darmschleimhaut an. Ein angegriffener Darm nimmt jedoch N\u00e4hrstoffe schlechter auf. Deshalb sollten Gesundheitsbewusste generell den Konsum glutenhaltiger Lebensmittel reduzieren.<\/p>\n<h2>Weizen enth\u00e4lt Lektine<\/h2>\n<p>Neben Gluten enth\u00e4lt der Weizen Lektine. Das sind Stoffe, die Pflanzen zum Schutz vor Sch\u00e4dlingen entwickelt haben. Viele Lektine im Gem\u00fcse sind harmlos und k\u00f6nnen durch das Kochen abgebaut werden. Speziell das Lektin im Weizen kann jedoch weder durch Kochen noch durch S\u00e4uerung oder den Verdauungsvorgang abgebaut werden und ist besonders aggressiv.<\/p>\n<p>Diese Weizenlektine schaden der Darmschleimhaut. Durch den geschw\u00e4chten Darm k\u00f6nnen sie in andere Bereiche des K\u00f6rpers gelangen und rufen dort Entz\u00fcndungsreaktionen hervor. Sie lagern sich an Gewebe verschiedener Organe an und beg\u00fcnstigen so die Entstehung von Krankheiten wie Arthrose, Rheuma, Alzheimer, Herzinfarkt, MS, Diabetes und Krebs.<\/p>\n<p>Lektine ver\u00e4ndern auch die Struktur von Immunzellen und schw\u00e4chen so unser Immunsystem. Da sie auch die Darmschleimhaut sch\u00e4digen, werden weniger N\u00e4hrstoffe aufgenommen und die Bakterienflora verschlechtert sich. Auch der Vitamin D-Spiegel wird durch einen hohen Weizenkonsum niedriger und das schadet dem Immunsystem ebenfalls.<\/p>\n<p>Weiteres Unheil richten die Lektine in den Gelenken an: Weizenlektine binden sich an k\u00f6rpereigenes Acetyl-Glucosamin, das der K\u00f6rper zum Aufbau von Gelenkstrukturen braucht. Wenn dieses Acetyl-Glucosamin nicht mehr zur Verf\u00fcgung steht, sind Gelenkprobleme und h\u00e4ufige Verletzungen die Folge.<\/p>\n<p>Auch der Muskelaufbau wird durch Weizenlektine gest\u00f6rt, weil diese Stoffe die hormonelle Regeneration negativ beeinflussen. Sportler und \u00e4ltere Menschen sollten deshalb Weizenprodukte nur sparsam verwenden und auf Alternativen zur\u00fcckgreifen.<\/p>\n<p>Wer st\u00e4ndig viele Kohlenhydrate zu sich nimmt, mutet seinem K\u00f6rper immer wieder hohe Blutzucker- und Insulinspitzen zu. Das birgt die Gefahr, dass der K\u00f6rper eine Insulinresistenz entwickelt und der Blutzucker- sowie der Insulinspiegel st\u00e4ndig erh\u00f6ht sind. Dieser Zustand bringt wiederum ein erh\u00f6htes Risiko f\u00fcr die Entstehung von Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer oder Arthrose mit sich.<\/p>\n<h2>Was ist die ges\u00fcndere Alternative?<\/h2>\n<p>Denkt man nun an Weizenvollkornbrot, so bietet das den Vorteil, dass es den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen l\u00e4sst wie Weissbrot. Die Blutzuckererh\u00f6hung insgesamt bleibt aber gleich. Das schafft also keine Abhilfe, wenn man die Blutzuckerwerte reduzieren m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Positiv am Weizenvollkornbrot w\u00e4re der h\u00f6here Gehalt an Ballaststoffen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.<br \/>\nNachteilig am Weizenvollkornbrot im Vergleich zum Weissbrot ist aber die h\u00f6here Menge an Lektinen, die aufgenommen wird.<\/p>\n<p>Anstelle weizenhaltiger Nahrungsmittel wie Teigwaren, Brot und Geb\u00e4ck sollte man mehr Gem\u00fcse und Salat essen. Alternativen zum Weizenmehl sind zum Beispiel Amarant, Hirse, Quinoa, Emmer, Hafer und Dinkel, denn sie enthalten weniger Lektine. Roggen ist nur eingeschr\u00e4nkt zu empfehlen, da er ebenfalls agressive Lektine enth\u00e4lt.<\/p>\n<p><strong>Probieren Sie mal unser Rezept f\u00fcr ein getreidefreies Brot aus:<\/strong><\/p>\n<p>Zutaten:<\/p>\n<ul>\n<li>125 g Mandelmehl<\/li>\n<li>125 g Leinsamenmehl<\/li>\n<li>200 ml Wasser<\/li>\n<li>8 Eier<\/li>\n<li>1 TL Salz<\/li>\n<li>1 EL Backpulver<\/li>\n<li>90 g geschmolzenes Fett (zum Beispiel Butter)<\/li>\n<li>N\u00fcsse und Kerne nach Wunsch<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zubereitung:<\/p>\n<ol>\n<li>Eigelb und Eiweiss trennen.<\/li>\n<li>Eigelb mit dem Wasser mischen.<\/li>\n<li>Die Mehle, das Salz und das Backpulver vermischen.<\/li>\n<li>Eiwei\u00df aufschlagen, dann die Eigelb-Wasser Masse und die Trockenmasse unter den Eischnee heben.<\/li>\n<li>Alles in eine eingefettete Form f\u00fcllen und bei 125\u00b0 C ca. 2 Std. backen lassen.<\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weizen ist durch den Gehalt an Gluten und Lektinen hochproblematisch. Bei Vollkornprodukten tragen die Lektine sogar erh\u00f6ht zu Entz\u00fcndungsreaktionen im K\u00f6rper bei. Alternativen?<\/p>\n","protected":false},"author":77,"featured_media":2412,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,71,73,5,17,83,61,65,80,87,92,64],"tags":[602,599,600,606,598,603,528,605,604,601],"class_list":["post-2406","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-demenz-alzheimer","category-diabetes","category-ernaehrung","category-gesundheit-babys-und-kinder","category-gluten-intoleranz-zoeliakie","category-herz-kreislauf","category-krankheitsbilder-allgemein","category-krebs","category-multiple-sklerose","category-rheumatische-erkrankungen","category-schilddruese-hormonsystem","tag-darm","tag-gluten","tag-glutenunvertraeglichkeit","tag-immun","tag-kohlenhydrate","tag-lektine","tag-naehrstoffe","tag-vollkornbrot","tag-weissbrot","tag-zoeliakie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2406","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/77"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2406"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2406\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3980,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2406\/revisions\/3980"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2412"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2406"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2406"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2406"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}