{"id":1862,"date":"2013-04-15T10:22:33","date_gmt":"2013-04-15T08:22:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=1862"},"modified":"2020-01-18T06:22:55","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:55","slug":"herddiagnostik-vor-zahnaerztlicher-herdtherapie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/herddiagnostik-vor-zahnaerztlicher-herdtherapie\/","title":{"rendered":"Herddiagnostik vor zahn\u00e4rztlicher Herdtherapie"},"content":{"rendered":"<p>Als \u201eHerd\u201c werden sehr unterschiedliche chronische Ver\u00e4nderungen von Gewebestrukturen bezeichnet. Gebr\u00e4uchlich sind Begriffe wie (Rest-)Ostitis, Granulom, (isch\u00e4mische) Osteonekrose, Osteolyse, Osteosklerose, chronische Pulpitis etc..<\/p>\n<h2>Keine Voreingenommenheit<\/h2>\n<p>Weil ein Teil dieser Ver\u00e4nderungen mit den \u00fcblichen bildgebenden Diagnoseverfahren oft nicht zuverl\u00e4ssig oder gar nicht erfasst werden k\u00f6nnen, wird von schulmedizinischer Seite oft die Existenz solcher Problematik bestritten oder der Krankheitswert solcher Erscheinungen und die Dringlichkeit einer Therapie verkannt. Aber es gibt auch das Gegenteil: Eine angsteinfl\u00f6\u00dfende Dramatisierung der theoretisch m\u00f6glichen Auswirkungen chronischer Herdkrankheiten, vor allem des Zahn-, Mund- Kieferbereichs auf den Gesamtorganismus.<\/p>\n<p>In Abgrenzung gegen solche einseitigen Voreingenommenheiten ist es mir wichtig, das was an diagnostischen M\u00f6glichkeiten vorhanden ist, individuell anzuwenden und das therapeutisch zu tun, was im jeweiligen Einzelfall am erfolgversprechendsten ist, um chronische Herdkrankheiten zu \u00fcberwinden.<\/p>\n<p>Wenn \u00fcblicherweise nach k\u00f6rperlichen Gewebsver\u00e4nderungen gesucht wird, so ist dies bei Herddiagnostik unzureichend. Oft sind funktionelle Befunde vorhanden, die Herdcharakter haben, ohne dass eine somatisch offensichtliche Ver\u00e4nderung erkennbar ist.<\/p>\n<p>Eine Herddiagnose ist immer das Ergebnis einer klinischen Untersuchung, die zus\u00e4tzlich Befunde aus R\u00f6ntgenaufnahmen, Labortestergebnissen, Regulationstesten, Kinesiologietesten usw. ber\u00fccksichtigt. Herddiagnostik muss immer den Menschen als Ganzes erfassen, sonst w\u00e4re sie eine Scheuklappendiagnostik. Eine Vielzahl an m\u00f6glichen chronischen Ver\u00e4nderungen ist m\u00f6glich, so dass unterschiedliche Verfahren n\u00f6tig sind, um eine stimmige Diagnose und Therapie zu entwickeln.<\/p>\n<h2>Oberster Grundsatz: &#8222;Zuerst einmal nicht schaden&#8220;<\/h2>\n<p>Wenn man Herdtherapie unter dem Primat des \u201ePrimum nil nocere\u201c (zuerst einmal nicht schaden) betrachtet, ist zu definieren, was sch\u00e4dlicher ist: die Herdsituation nicht zu erkennen und untherapiert zu lassen oder eine \u00dcberbewertung der vorhandenen Herdsituation vorzunehmen mit der Folge einer Maximaltherapie, mit der Folge einer funktionellen Einbusse, dem Verlust oder der Verschlechterung physiologischer Funktionen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1878\" alt=\"Statistik in der Medizin\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_18548987.jpg\" width=\"480\" height=\"408\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_18548987.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_18548987-200x170.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Nun ist es doch so, dass die konventionelle Medizin dazu tendiert, die potentiellen Sch\u00e4den als \u201eNebenwirkungen\u201c zu quantifizieren, deren H\u00e4ufigkeit so gering sei, dass unter einer Nutzen\/ Risiko-Abw\u00e4gung die Vorteile deutlich h\u00f6her zu bewerten seien. Das mag zutreffen, wenn man Nebenwirkungen nur als statistisches Ph\u00e4nomen auffasst und sie nur in leichter Form auftreten. F\u00fcr den Einzelnen davon betroffenen Patienten kann es eine Katastrophe sein, aus der einen Ausweg zu finden alles andere als einfach sein kann.<\/p>\n<p>Das medizinische Denken ist gepr\u00e4gt davon, dass statistische Mittel- oder Medizinwerte als \u201eNorm\u201c angesehen werden, obwohl durchaus Patienten mit Werten au\u00dferhalb dieser Norm beschwerdefrei sind oder aber sich bei Werten innerhalb der Norm krank f\u00fchlen. Dies f\u00fchrt dazu, dass Patienten mit dem Pr\u00e4dikat \u201eohne Befund\u201c ohne Therapie nach Hause geschickt oder an einen Facharzt zur Abkl\u00e4rung geschickt werden. H\u00e4ufig ist dies ein psychotherapeutischer oder psychosomatisch orientierter Behandler, weil vorschnell unterstellt wird, es m\u00fcsse sich um ein haupts\u00e4chlich psychisch dominiertes Leiden handeln.<\/p>\n<p>Unterblieben ist in der Regel eine Diagnostik, die das sichtbar macht, was die Laborwerte nicht widerspiegeln: Eine regulationsmedizinische Untersuchung und deren individuelle Auswertung.<\/p>\n<h2>Regulationsmedizinische Untersuchung notwendig<\/h2>\n<p>Oft zeigt sich, dass mit einer \u00dcberweisung zur Psychotherapie es bei weitem nicht getan ist. Fehlfunktionen von Organen und auch segment\u00fcbergreifende St\u00f6rungen sind sehr h\u00e4ufig zu finden. Dann k\u00f6nnen die Messwerte Hinweise geben auf \u00fcbergeordnete St\u00f6rungen (Meridian- und Chakrenst\u00f6rungen) oder eine Differenzierung hinsichtlich des Zusammenhanges von Soma und Psyche geben. Die h\u00e4ufigste Fehldiagnose \u201eIhre Werte sind in Ordnung\u201c, \u201ewir k\u00f6nnen nicht sagen, was Ihnen helfen k\u00f6nnte\u201c bleibt bei diesem Verfahren fast jedem Patienten erspart.<\/p>\n<p>Mit dem regulationstherapeutischen Befund kann eine individuelle Therapieplan erstellt werden, je nach Erfahrung des Behandlers, und eine Kontrolle nach 6-8 Wochen sollte eine Verbesserung des regulationsmedizinischen Gesamtbefundes zeigen, wenn die Therapie an der richtigen Stelle angesetzt hat. Meistens l\u00e4sst sich nach sp\u00e4testens drei bis vier Phasen eine wesentliche Harmonisierung der Regulationsf\u00e4higkeit und der Befindlichkeit erreichen und diagnostisch belegen.<\/p>\n<h2>Vegacheck &#8211; die Basisuntersuchung<\/h2>\n<p>Der Regulationstest (Vegacheck) ist die Basisuntersuchung auf Belastungsfaktoren, die den ganzen Menschen in den Mittelpunkt stellt und nicht nur Teile oder einzelne Organe. Er liefert eine Gesamtschau auf einen Menschen. Anamnestische Angaben und Symptomenschilderungen f\u00fchren einen Therapeuten leicht auf eine falsche F\u00e4hrte,<br \/>\nweil er aufgrund der Patientenangaben den vor ihm sitzenden Menschen sozusagen mit den Augen des Untersuchten sieht. Dem Patienten erscheinen bei seinen Angaben manche Dinge wichtig, manches wird nicht als St\u00f6rung betrachtet und damit auch nicht angegeben, so entsteht ein Bild des Erkrankten, wie dieser es sieht oder sehen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Der Regulationstest zeigt, wo Schwerpunkte und St\u00f6rungen liegen. Gewonnen werden diese Kurven und Hinweise durch Messung der Leitf\u00e4higkeit der Gewebe zwischen den Elektroden, die von der Beschaffenheit des Bindegewebes und der darin eingebetteten Organe abh\u00e4ngt. Diese Messungen sind objektiv und korrelieren mit den physiologischen Gegebenheiten; sie sind nicht manipulierbar. Die Messwerte werden auf Kurven \u00fcbertragen, auch zur Dokumentation. (1)<\/p>\n<p>Das Erkennen der Hinweise, ist nun Sache des Therapeuten, seines Wissens, seines Bem\u00fchens und seiner Verantwortungsbereitschaft. Das Ger\u00e4t gibt die Fingerzeige, es weist auf die Belastbarkeit, dargestellt in den Kurven der Reizbeantwortung, auf Blockierungen, auf Schwerpunkte, auf \u00fcberschie\u00dfende Reaktionen (wie Allergien) und auch auf Gefahrenpunkte hin und gibt damit die M\u00f6glichkeit, die individuelle Therapie f\u00fcr jeden Patienten zu finden.<\/p>\n<h2>Hinweise aus Reiz-Reaktionen<\/h2>\n<p>Die Regulationsdiagnostik hat sich vor dem Hintergrund eines medizinischen Weltbildes entwickelt, das davon gepr\u00e4gt ist, zu erfassen, wie der Mensch auf Reize reagiert und wann er gesund bleibt oder nicht. Der lebendige menschliche Organismus hat die Eigenschaft, auf unterschiedliche Reize reagieren zu k\u00f6nnen. Normalerweise reagiert der Organismus auf einen Reiz in drei Phasen: mit einem Schock, einem Gegenschock und der Rekonvaleszenz- oder Erholungsphase. Ein Organismus ist dann gesund, wenn er auf einen Reiz richtig &#8211; also: mit einem dem Reiz angemessenen Schock, einem angemessenen Gegenschock und einer angemessenen Erholungsphase &#8211; reagiert. Tut er das nicht, spricht man von Regulations- oder Reaktionsst\u00f6rungen.<\/p>\n<p>So kann die Reiz-Reaktion eines Organismus v\u00f6llig \u00fcberzogen sein, versp\u00e4tet einsetzen oder rasch zwischen Schock und Gegenschock pendeln (so genannte Ataxie). lm schlimmsten Fall reagiert der K\u00f6rper \u00fcberhaupt nicht mehr auf den Reiz. Dann spricht man von einer Reaktionsstarre. Dieses Reiz-Reaktionsschema macht sich der Vegacheck zunutze. Der Vegacheck in der Lage, die Charakteristik dieser Abweichung einzuordnen und daraus eine Hinweisdiagnose abzuleiten. Denn bestimmte Abweichungen sind typisch f\u00fcr bestimmte St\u00f6rungen im K\u00f6rper. Eine St\u00f6rung kann nicht nur einem der sieben gemessenen gro\u00dfen K\u00f6rperareale, sondern ganz konkret einem Organ zugeordnet werden, Belastungshinweise k\u00f6nnen abgeleitet werden.<\/p>\n<p>Entsprechend dieser Charakterisierung benennen Rademacher und M\u00f6lleney als Indikationen f\u00fcr die Vegacheck-Untersuchung:<\/p>\n<ul>\n<li>Erfassung des energetischen Gesamtzustandes, der energetischen Reserven und der Reaktionsf\u00e4higkeit des Organismus auf definierte Reize (Regulation)<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Erkennen von akuten, chronischen sowie rechts- und linksseitigen Belastungen im K\u00f6rper<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Aufsp\u00fcren von St\u00f6rfeldern und Herden<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>Beurteilung des allgemeinen Gesundheitszustandes vor Operationen, Kuren, Reisen, etc.<\/li>\n<\/ul>\n<ul>\n<li>\u00dcbersichtsdiagnose in den Bereichen: Psycho-Neuro-Immunologie, Vegetativum, akute Beschwerden, chronische Beschwerden, Allergiedispositionen, Organbelastungen, Entz\u00fcndungsherde, Entgiftungssituation, St\u00f6rfelder, Stresssituation, Mikrobielle Ebene, virale Belastungen, Umweltbelastungen (2)<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die mittels Vegacheck gewonnenen Information sind geeignet, passende Ma\u00dfnahmen als Vor- und Begleitbehandlung zur Unterst\u00fctzung der Herdtherapie festzulegen, denn das gr\u00f6\u00dfte Problem bei zahn\u00e4rztlich-chirurgischen Eingriffen ist eine im Sinne einer vollst\u00e4ndigen Herdsanierung unvollst\u00e4ndige Regeneration der therapierten Zahnareale, was mitunter in einer hohen R\u00fcckfallrate zum Ausdruck kommt.<\/p>\n<p>Dr. Reckeweg hat in seiner 6-Phasen-Tabelle gut dargestellt , dass Symptome einer Entz\u00fcndung Zeichen eines Heilungsbestrebens (regressive Vikariation) sind, bei der eine gute Selbstheilungstendenz vorhanden ist, die auf keinen Fall unterdr\u00fcckt werden darf, wie es bei Anwendung von Antibiotika unweigerlich erfolgen w\u00fcrde. In vielen F\u00e4llen ist es empfehlenswert, dar\u00fcber hinaus zus\u00e4tzlich Informationen zu gewinnen, indem ein bioelektronischer oder kinesiologischer Resonanztest zu speziellen Fragestellungen (z. B. Energiecheck, Organtest, Medikamententest, Materialvertr\u00e4glichkeitstest) durchgef\u00fchrt wird. (3)<\/p>\n<h2>Mit dem biologischen Index zu einer differenzierten Aussage<\/h2>\n<p>Wenn im vegetativen Resonanztest (mit Elektroakupunktur oder Kinesiologie) Befunde oder Belastungen gefunden werden, ist dies zun\u00e4chst keine differenzierte Aussage hinsichtlich der St\u00e4rke des Belastungsfaktors. Durch eine weiterf\u00fchrende Analyse (sog. Filterverfahren mit Spezialampullen) l\u00e4sst sich dies jedoch durchf\u00fchren. Am Beispiel des \u201ebiologischen Index\u201c (BI) wird deutlich, dass die Wichtigkeit jedes Befundes mit der H\u00f6he des im Test gefundenen Biologischen Index&#8216; korreliert.<\/p>\n<p>Der BI ist ein Ma\u00dfstab zur Messung des physisch-zellul\u00e4ren Zustandes eines Organismus oder einzelner Gewebe. Gemessen wird der Zustand des Bindegewebes und in Relation zum tats\u00e4chlichen Alter gesetzt. Je h\u00f6her die Diskrepanz zwischen biologischem Alter (BI) und chronologischem Alter, desto behandlungsbed\u00fcrftiger ist der betreffende Zustand. Die BI-Skala geht von 1 bis 21. Bei Stufe 1-6 ist meist keine Behandlung angebracht. Stufe 7-10 deuten auf funktionelle St\u00f6rungen, die mit klinischen Methoden in der Regel noch nicht erfasst werden k\u00f6nnen und oft als &#8222;gesund&#8220; eingestuft werden. Auch BI-Werte von 11-17 weisen \u00fcberwiegend auf schulmedizinisch nicht fassbare Erkrankungen hin. Ab Stufe 18 bis 21 ist meist eine erkennbare klinische Diagnose vorhanden. Der BI wird auch benutzt, um den Grad der Auswirkung eines Krankheitsfaktors zu bestimmen: Je h\u00f6her der BI bei einer Belastungsampulle messbar ist, umso gravierender wirkt sich ein Belastungsfaktor wie z.B. eine Zahnherdbelastung aus.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1880\" alt=\"Schulmedizin ohne Antworten\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_28940735.jpg\" width=\"480\" height=\"320\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_28940735.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/symptome_dreamstime_xs_28940735-200x133.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Wo die Schulmedizin versagt<\/h2>\n<p>Sowohl Reaktionsdiagnostik als auch Resonanztest haben ihren besonderen Wert da, wo mit schulmedizinischen Mitteln keine weiterf\u00fchrenden Informationen gewonnen werden k\u00f6nnen. Wenn Schulmediziner diese Verfahren als unzuverl\u00e4ssig bezeichnen, verschweigen sie in der Regel, was ihnen andererseits gel\u00e4ufiges Wissen ist, dass n\u00e4mlich jedes apparativ gewonnene Diagnostikbild interpretierungsbed\u00fcrftig ist, jedes EKG, jedes Ultraschall- und R\u00f6ntgenbild und dass viel Erfahrung dazu geh\u00f6rt, sowohl eine falsch positive Bewertung als auch eine falsch negative zu vermeiden.<\/p>\n<p>Falsch positiv bedeutet: Das Bild zeigt etwas an, obwohl keine krankhafte Ver\u00e4nderung da ist und falsch negativ bedeutet das Gegenteil: Es wird nichts angezeigt, obwohl ein krankhaft ver\u00e4nderter Bezirk da ist. Somit ist es sowohl bei schulmedizinischen als auch komplement\u00e4ren Verfahren Aufgabe des Therapeuten, die Messergebnisse zu bewerten statt als nicht zu hinterfragenden Fakt zu interpretieren. Wir wissen z. B., dass jede vierte Mammographie-Untersuchung falsch positiv oder negativ ist, ohne dass dies routinem\u00e4\u00dfig hinterfragt und durch Gegenkontrollen \u00fcberpr\u00fcft wird.<\/p>\n<h2>Wo der Cavitat-Befund besser als ein R\u00f6ntgenbild ist<\/h2>\n<p>Eine Sonderform eines bildgebenden Befundes ist die zur Herddiagnostik eingesetzte Cavitat-Untersuchung. Auch im Cavitat-Befund k\u00f6nnen falsch positive und falsch negative Befunde vorhanden sein: Dort wo eine Durchblutungsst\u00f6rung des Knochens vorhanden ist, zeigt sich ein positiver Befund. Krankhaftes Weichgewebe wie ein Granulom oder eine chronische Fistel im Knochen kann einen falsch negativen Befund im Cavitat ergeben. Ein falsch positiver Befund w\u00e4re z. B. die luftgef\u00fcllte Kieferh\u00f6hle oder Zahnzwischenraum, die mit dem Cavitat dargestellt werden. Der Cavitat-Befund ist in der Ebene der oberen, zahnfleischnahen Wurzelregion durchzuf\u00fchren, aber auch in der tiefen Wurzelregion, im Bereich der Wurzelspitzen.<\/p>\n<p>Entscheidend ist jedoch nicht die Bewertung durch das Softwareprogramm, sondern die kombinierte Bewertung der R\u00f6ntgenunterlagen in Verbindung mit dem Cavitat-Befund, im Wissen um den Umstand, dass sowohl im R\u00f6ntgen als auch beim Ultraschall falsch positive und falsch negative Befunde m\u00f6glich und nicht v\u00f6llig auszuschlie\u00dfen sind. Das Cavitat liefert keine Me\u00dfergebnisse, die f\u00fcr sich allein interpretationsf\u00e4hig w\u00e4ren. Es zeigt aber besser als jedes 2- oder 3-dimensionale R\u00f6ntgenbild an, ob eine relevante Durchblutungsst\u00f6rung vorhanden ist.<\/p>\n<h2>Unterschiedliche Therapien je nach Befund<\/h2>\n<p>Zahn\u00e4rztliche Herdtherapie kennt unterschiedliche Verfahren. Je nach Befund kann es notwendig sein, Z\u00e4hne zu entfernen, eine chirurgische Wiederer\u00f6ffnung (Revision) und Ausschabung (K\u00fcrettage) von zahnlosen Kieferabschnitten vorzunehmen oder minimalinvasive Eingriffe wie Knochenfensterung (Trepanation \/ Pridie-Bohrung) oder Injektionen von Medikamenten in den Knochen (Stabident \/ neurovegetative Injektionstherapie nach Dr. T. Rau), Ozonanwendungen durchzuf\u00fchren: Alles dies dient der Minimierung von vorhandenen chronischen Belastungsfaktoren sowie der Umstimmung gest\u00f6rter Stoffwechselfunktionen.<\/p>\n<p>\u00dcber die lokale Behandlung eines morphologisch, funktionell oder immunologisch gest\u00f6rten Kieferbereichs hinaus gilt es jedoch zu beachten: Der Charakter einer Herderkrankung oder chronischen Entz\u00fcndung besteht nach Ruediger Dahlke in Symptomen, die auf einen chronisch gewordenen, still schwelenden Konflikt, einen faulen, lauwarmen Kompromi\u00df hinweisen, bei dem in der Regel Energiemangel eine echte L\u00f6sung verhindert, Angst vor Konsequenzen des Handelns besteht und oft auch eine Weigerung, eine schon lange anstehende Lektion zu lernen, zu finden ist. (4)<\/p>\n<p>F\u00fcr die Bearbeitung ist es nach Dahlke wichtig, Ort und Thema des Konfliktes ausfindig zu machen und die Energie der Bewusstheit zu diesem Ort\/Thema zu lenken. Ob nun eine allopathische, kurzfristige L\u00f6sung im Sinne eines Entscheidungen-Treffens stattfinden soll (festgefahrene Situation in Bewegung bringen; ehrlich zum Konflikt stehen) oder eine Einl\u00f6sung auf dem hom\u00f6opathischen Weg (Verantwortung \u00fcbernehmen, Antworten finden, Mitgef\u00fchl entwickeln, da auch die andere Seite recht hat aus ihrer Sicht), ist jedem selbst \u00fcberlassen. Ein Therapeut kann oft nur Wege zeigen. Gehen muss der Patient sie selbst.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1) Rademacher, Peter-Georg und Wesener, Lars: Ganzk\u00f6rper-Regulations-Diagnose Vega D-F-M. Das erfolgreiche Screeningverfahren f\u00fcr die moderne holistische Praxis., Co`Med Verlag, Sulzbach\/Ts 1997, S. 9<\/p>\n<p>2) Rademacher, Peter-Georg und M\u00f6lleney, Peter: Gesundheits-Check in neuen Dimensionen. Das Lehrbuch zur VEGACHECK-Methode, Schramberg 2003, S. 22f<\/p>\n<p>3) Rademacher, Peter-Georg und Wesener, Lars (1999): Auf der Spur der Bio-Logik. Vom Vegatest zum Vega-Resonanztest, G.A. Ulmer Verlag, Tuningen<\/p>\n<p>4) Dahlke, Ruediger : Krankheit als Symbol. Handbuch der Psychosomatik. Symptome, Be-Deutung, Bearbeitung, Einl\u00f6sung, Bertelsmann, M\u00fcnchen 2000<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ist an diagnostischen M\u00f6glichkeiten vorhanden, um Herdkrankheiten am erfolgversprechendsten zu behandeln?<br \/>\nVorstellung des Vegachecks als Basisuntersuchung auf Belastungsfaktoren.<\/p>\n","protected":false},"author":46,"featured_media":1879,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,39,68,36,28,29,38],"tags":[482,478,474,473,476,475,477,479,481,480,483],"class_list":["post-1862","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-amalgam","category-bakterielle-fehlbesiedlung","category-bakterien-resistente-staemme","category-gifte","category-koerperpflege-kosmetik","category-zahnmedizin","tag-cavitat","tag-chronische-pulpitis","tag-granulom","tag-herd","tag-osteolyse","tag-osteonekrose","tag-osteosklerose","tag-ostitis","tag-regulationstest","tag-vegacheck","tag-zahnersatz"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/46"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1862"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4002,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1862\/revisions\/4002"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1879"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1862"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1862"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1862"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}