{"id":1613,"date":"2013-04-01T00:05:34","date_gmt":"2013-03-31T22:05:34","guid":{"rendered":"http:\/\/www.symptome.ch\/blog\/?p=1613"},"modified":"2020-01-18T06:22:56","modified_gmt":"2020-01-18T05:22:56","slug":"gifte-aus-wurzelfuellungen-und-toten-zaehnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/gifte-aus-wurzelfuellungen-und-toten-zaehnen\/","title":{"rendered":"Gifte aus Wurzelf\u00fcllungen und toten Z\u00e4hnen"},"content":{"rendered":"<p>Seit der Entdeckung der Antibiotika hat sich unter \u00c4rzten und auch Zahn\u00e4rzten der Glaube verbreitet, dass Z\u00e4hne keine weiteren Erkrankungen anderer Organsysteme im K\u00f6rper ausl\u00f6sen k\u00f6nnen. Es wird mehrheitlich behauptet, dass \u201eHerde und St\u00f6rfelder\u201c Sache und Irrglaube der Vergangenheit w\u00e4ren. Geleugnet wird die Gefahr, dass der wurzelgef\u00fcllte Zahn als solcher und die in ihm eingeschlossenen Bakterien Belastungsreaktionen au\u00dferhalb der unmittelbaren Zahnumgebung ausl\u00f6sen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Gen\u00fcgt es, dass in den letzten 50 Jahren Zahn\u00e4rzte gelernt haben, abgestorbene Z\u00e4hne durch Wurzelf\u00fcllungen als Kauwerkzeuge zu erhalten?<\/p>\n<h2>Was man Ihnen erz\u00e4hlt<\/h2>\n<p>Der Patient wird zun\u00e4chst mit folgenden Argumenten konfrontiert:<\/p>\n<ul>\n<li>Wurzelkanal-Behandlungen sind sicher<\/li>\n<li>Das R\u00f6ntgenbild gibt \u00fcber den Erfolg genaue Auskunft<\/li>\n<li>Seit dem Aufkommen der Antibiotika spielt die Lehre der St\u00f6rfeld-Infektion keine Rolle mehr<\/li>\n<li>Mit modernen Behandlungsmethoden sind Fernwirkungen wurzelbehandelter Z\u00e4hne auf andere Organe oder\u00a0 das Immunsystem auszuschlie\u00dfen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Es gibt jedoch gen\u00fcgend Hinweise aus der ganzheitlich-systemisch orientierten Medizin und neue Erkenntnisse aus der modernen Zahnheilkunde, die ein \u00dcberdenken dieser Position notwendig machen. Entsprechend kritisch ist meine Position als Vertreter der Ganzheitlichen Zahnheilkunde:<\/p>\n<ul>\n<li>Wurzelkanal-Behandlungen k\u00f6nnen Ursache vielf\u00e4ltiger System- und Organ-Erkrankungen sein<\/li>\n<li>Das R\u00f6ntgenbild reicht zur Beurteilung nicht aus<\/li>\n<li>Mikroorganismen k\u00f6nnen in wurzelbehandelten Z\u00e4hnen \u00fcberleben<\/li>\n<li>Von wurzelgef\u00fcllten Z\u00e4hnen k\u00f6nnen Giftwirkungen ausgehen<\/li>\n<\/ul>\n<p>Zahn\u00e4rzte werden grunds\u00e4tzlich geschult, die Z\u00e4hne unter allen Umst\u00e4nden als mechanische Kauwerkzeuge zu retten. Meine Erfahrung aus 30 Jahren Ganzheitlicher Zahnmedizin ist, dass h\u00e4ufig der Preis f\u00fcr diese Zahnerhaltung vom Patienten bezahlt wird, denn die Gesundheit kann durch wurzelgef\u00fcllte Z\u00e4hne eingeschr\u00e4nkt und gef\u00e4hrdet werden.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-large wp-image-1765\" alt=\"h\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_1327986.jpg\" width=\"480\" height=\"318\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_1327986.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_1327986-200x132.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Was passiert bei einer Wurzelf\u00fcllung?<\/h2>\n<p>Was bedeutet Wurzelf\u00fcllung? Zun\u00e4chst, dass der Zahnnerv entfernt wird. Dieser ist das Endst\u00fcck des \u201eTrigeminus-Nerv\u201c, der direkt im Gehirn entspringt.<\/p>\n<p>Untersuchungen an Katzen haben gezeigt, dass dieser Gehirnnerv nach der Abt\u00f6tung seines letzten Teiles, n\u00e4mlich des Zahnnerven, bei einer Wurzelbehandlung bereits nach zwei Wochen degenerative Erscheinungen in seinem Ursprungskern zeigt. Dieser Gehirnkern ist f\u00fcr die Verschaltung und Koordination einflie\u00dfender Impulse verantwortlich.<\/p>\n<h2>Systemische Erkrankungen durch Mundbakterien<\/h2>\n<p>Eine neue Studie verfolgt in den Blutkreislauf freigesetzte Bakterien und Pilze aus dem Wurzelkanal &#8211; w\u00e4hrend und nach Wurzelbehandlungen. Den Patienten wurde Blut w\u00e4hrend und 10 Minuten nach einer Wurzelkanalbehandlung entnommen. Alle Wurzelkan\u00e4le enthielten Bakterien, die auch im Blut nachgewiesen werden konnten.<\/p>\n<p>Z\u00e4hne haben zus\u00e4tzlich zum Hauptkanal viele seitliche zus\u00e4tzliche Kan\u00e4le. Der zentrale Nervkanal ist immer von Millionen kleiner Kan\u00e4lchen dreidimensional umgeben. Diese sind gro\u00df genug, um Besiedelungen von Bakterien, Pilzen und Hefen zuzulassen. Die Gesamtl\u00e4nge dieser Kan\u00e4le betr\u00e4gt bis zu mehrere Kilometer, wohlgemerkt bei einem einzelnen Zahn!<\/p>\n<p>Das Hauptproblem wird sofort offensichtlich: Sterilit\u00e4t, also Keimfreiheit eines Wurzelkanals kann niemals erreicht werden: Die Durchmesser der Kan\u00e4lchen sind zu klein, um diese durch Instrumente oder Beflutung mit desinfizierenden L\u00f6sungen erreichen zu k\u00f6nnen. Obwohl eine Reduktion in der Zahl der Bakterien erreicht wurde, blieben in wissenschaftlichen Untersuchungen 50 % des untersuchten Zahnes infiziert. Diese Probleme sind den Zahn\u00e4rzten nat\u00fcrlich bewusst. Aber sie verdr\u00e4ngen die M\u00f6glichkeit, dass Bakterieneinlagerungen in toten Z\u00e4hnen andere Krankheiten f\u00f6rdern k\u00f6nnen.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1763\" alt=\"R\u00f6ntgenbild Z\u00e4hne\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_26883895.jpg\" width=\"480\" height=\"287\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_26883895.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_26883895-200x119.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Unauff\u00e4lliges R\u00f6ntgenbild?<\/h2>\n<p>Ist ein unauff\u00e4lliges R\u00f6ntgenbild ein Beweis f\u00fcr das Fehlen einer giftfreien Wurzelf\u00fcllung? Das R\u00f6ntgenbild ist f\u00fcr den Zahnarzt der einzige Ma\u00dfstab zur Beurteilung eines toten oder wurzelgef\u00fcllten Zahnes. Zeigt die R\u00f6ntgenaufnahme einen unauff\u00e4lligen Zahn, dann schlie\u00dft der Zahnarzt daraus, dass die Wurzelbehandlung erfolgreich war.<\/p>\n<p>Zeigt das R\u00f6ntgenbild was wirklich vorgeht? Wissenschaftliche Untersuchungen berichteten dass nur 7 % der wurzelbehandelten Z\u00e4hne vollst\u00e4ndig ausheilten. In \u00fcber der H\u00e4lfte der untersuchten F\u00e4lle wurde F\u00fcllmaterial \u00fcber die Wurzelspitze hinaus gefunden. Diese \u00dcberf\u00fcllungen verursachten regelm\u00e4\u00dfig eine entz\u00fcndliche Antwort.<\/p>\n<p>Zahn\u00e4rzte sind demnach gar nicht in der Lage die Unsch\u00e4dlichkeit eines wurzelgef\u00fcllten Zahnes festzustellen. Deshalb kann durchaus ein unauff\u00e4lliger wurzelbehandelter Zahn die Quelle einer massiven Besiedelung und Streuung von Bakterien darstellen. Die Entdeckung des wurzelgef\u00fcllten Zahnes als Bakterienstreuer ist nicht neu, denn die Menschheit hat schon seit dem Altertum tote Z\u00e4hne als vielf\u00e4ltige Krankheitsursache betrachtet.<\/p>\n<p>Forscher ver\u00f6ffentlichten 1989 Studien, worin sie einen Zusammenhang zwischen entz\u00fcndlichen Zahnbetterkrankungen und Gehirnschlag beobachteten. Von 1992 stammt eine Studie aus den Universit\u00e4ten von Halle-Wittenberg und Aachen, in der gezeigt werden konnte, dass bei unfruchtbaren m\u00e4nnlichen Patienten<\/p>\n<ul>\n<li>in 70 % der F\u00e4lle Bakterien im Sperma waren,<\/li>\n<li>in 23 % diese Bakterien resistent auf Antibiotikabehandlung waren,<\/li>\n<li>in diesen F\u00e4llen Bakterienst\u00e4mme aus dem Mund mit denen im Sperma identisch waren,<\/li>\n<li>nach Zahnbehandlung diese Patienten bakterienfreies Sperma hatten, mit verbesserter Mobilit\u00e4t und Anzahl der Spermien.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wenn wissenschaftlich gezeigt werden konnte, dass auch bei perfektem R\u00f6ntgenbild unsichtbare Mikroorganismen vorhanden sein k\u00f6nnen, dann ist die Frage erlaubt, was diese Bakterien im Zahn selbst tun. Selbstverst\u00e4ndlich haben Mikroorganismen einen Stoffwechsel \u2013 wie alle Lebewesen; am Ende ihrer Verdauung entsteht auch bei Bakterien ein Stoffwechselprodukt. Diese Mundbakterien produzieren als Nebenprodukte ihres Stoffwechsels Gifte wie Hydrogensulfid H2S und Merkaptan CH3SH. Zu erkennen sind diese Gase an dem stechenden Geruch nach faulen Eiern. K\u00f6nnen diese Schwefelwasserstoffverbindungen im K\u00f6rper schaden? Die Antwort gibt Dr. Rau, Leiter der ganzheitlich ausgerichteten Aesculap Klinik in der Schweiz:<\/p>\n<blockquote><p>\u201eDie Leicheneiwei\u00dfe der toten Z\u00e4hne sind hoch toxisch. Es werden also in den Pulpen toter Z\u00e4hne toxische Produkte entstehen, wie schwefelhaltige Toxine (Mercaptane, Thio\u00e4ther, aber auch Carzinogene wie Indol, Scatol und freie Radikale.) So wird erkl\u00e4rlich, dass Untersuchungen in USA aufgezeigt haben, dass mit der H\u00e4ufigkeit der Wurzelkanalbehandlungen auch die Carcinomrate steigt. Im Visier anderer Untersuchung konnte aufgezeigt werden, dass in R\u00fcckenmarkspartien von MS-Patienten die gleichen Toxine gefunden werden konnten wie in den abgestorbenen, wurzelkanalbehandelten Z\u00e4hnen der MS-Patienten. Wir messen diesen toxischen Produkten sehr gro\u00dfe Bedeutung zu, als Ursache von St\u00f6rherden.\u201c<\/p><\/blockquote>\n<p>Dieser Stellungnahme wird sich unser Patient Herr A. B. Alter 36 Jahre, gerne anschlie\u00dfen, denn als Leistungssportler und Besitzer eines Sportfachgesch\u00e4ftes schreibt er mir nach seiner Zahnsanierung folgenden Bericht:<\/p>\n<p>&#8230; haben sich meine Beschwerden nach der Entfernung des toten Zahns komplett erledigt. Hierbei sind im Besonderen zu nennen:<\/p>\n<ul>\n<li>das pl\u00f6tzlich immer wiederkehrende Taubheitsgef\u00fchl in beiden Armen,<\/li>\n<li>die Knieprobleme sowie die fortw\u00e4hrenden R\u00fcckenschmerzen die trotz Behandlung nicht mehr in den Griff zu kriegen waren.<\/li>\n<li>Au\u00dferdem sind da noch zu nennen die Magen-Darm-Probleme, und die allgemeine Infektanf\u00e4lligkeit, die sich seither deutlich gebessert hat.<\/li>\n<li>Zu erw\u00e4hnen ist au\u00dferdem, dass dieser Zustand so nun seit einem Vierteljahr stabil ist.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Die anhaltende Besserung \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum schlie\u00dft einen kurzlebigen Placebo-Effekt aus. Auch dieser Fall stellt jedes klassische eingleisige Ursache-Wirkungsdenken in der Medizin ins Abseits: Wie kann ein Zahnarzt ein Knie heilen? Wie kann ein Zahnarzt Taubheit in beiden Armen heilen? Wie kann ein Zahnarzt die R\u00fcckenschmerzen heilen, an denen Orthop\u00e4den und Physiotherapeuten scheiterten? Und zuletzt: Wie kann ein Zahnarzt Magen-Darm-Probleme heilen, die doch den ganz anderen Teil des Verdauungstraktes betreffen? Diese Erfolge m\u00fcssen f\u00fcr jeden unbegreiflich sein, der nicht die ganzheitlichen Grundlagen der Regulationsmedizin begreift.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1766\" alt=\"Einfl\u00fcss von Wurzelf\u00fcllungen auf Gehirn\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_13003087.jpg\" width=\"480\" height=\"475\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_13003087.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_13003087-200x197.jpg 200w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_13003087-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Ein Angriff auf das Gehirn<\/h2>\n<p>Die Toxine aus wurzelgef\u00fcllten und toten Z\u00e4hnen bestehen aus Methyl-Merkaptan, welches in der wissenschaftlichen Literatur als gesundheitssch\u00e4dliches Gift gilt. Es spielt aber bei der Diskussion um wurzelgef\u00fcllte Z\u00e4hne und Erkrankung in der Medizin keine Rolle. Warum hei\u00dft es \u201eMerkaptan\u201c? Dieses Wort ist eine Verbindung aus den lateinischen W\u00f6rtern \u201emercurius = Quecksilber\u201c und \u201ecaptans = einfangend\u201c: Den Zahntoxinen wird also in der Medizin die Eigenschaft zugeschrieben, mit Vorliebe Quecksilber anzulagern, das aus den naheliegenden Amalgamf\u00fcllungen stammt.<\/p>\n<p>Daraus entsteht dann Dimethyl-Quecksilber mit der Formel (CH3)2Hg.<\/p>\n<p>Dimethyl-Quecksilber ist eine entflammbare, farblose Fl\u00fcssigkeit und bekannt als eines der st\u00e4rksten Nervengifte (Neurotoxine). Es ist hochgef\u00e4hrlich und die Aufnahme einer Dosis unter 0.1 ml ist t\u00f6dlich. Dimethyl-Quecksilber durchdringt mit Leichtigkeit die Blut-Hirn-Schranke. Es hat die Angewohnheit, sich im Organismus anzureichern. Es dringt innerhalb von Sekunden durch Latex, PVC und Neopren und wird durch die Haut und die Schleimhaut des Mundes aufgenommen. Ein dramatischer Todesfall beweist die Giftigkeit dieser Verbindung:<\/p>\n<blockquote><p>Frau Dr. Karen Wetterhahn, eine anerkannte Professorin der Chemie am Dartmouth College USA, war spezialisiert auf toxische Metalle. Am 14 August 1996, als sie mit einer organischen Quecksilberverbindung arbeitete, genannt Dimethyl-Quecksilber, versch\u00fcttete sie ein oder zwei Tropfen auf ihre Latexhandschuhe. Einige Monate sp\u00e4ter stellte sie neurologische Symptome fest, wie z.B. Gleichgewichtsverlust und undeutliche Aussprache. Sie kam ins Krankenhaus und es stellte sich heraus, dass durch den einmaligen Kontakt mit Dimethyl-Quecksilber ihr Blut-Quecksilber-Wert um das 80ig-fache der t\u00f6dlichen Dosis gestiegen war. Trotz intensivster Therapie fiel sie ins Koma und verstarb wenige Monate sp\u00e4ter.<\/p><\/blockquote>\n<p>Was sagt uns dieser dramatische Fall f\u00fcr die t\u00e4gliche Praxis? Wir k\u00f6nnen feststellen, dass Amalgam zu 50 % Quecksilber enth\u00e4lt und sich m\u00f6glichst nicht im Mund sensibler Patienten befinden sollte. Wir haben gerade festgestellt, dass wurzelgef\u00fcllte Z\u00e4hne leicht Toxine abgeben, die sch\u00e4digend wirken k\u00f6nnen. Besonders fatal scheint aber die Verbindung aus Methyl-Merkaptan und Amalgam zu sein: Denn daraus entsteht m\u00f6glicherweise ein Stoff, der \u00e4hnlich bedrohlich f\u00fcr das Nervensystem des Betroffenen ist wie bei der amerikanischen Chemikerin. Der Chemieprofessor B. Haley (USA) beschreibt dieses \u201eSupertoxin\u201c als weitaus giftiger als das Botulinus-Toxin.<\/p>\n<p>Amalgamf\u00fcllungen alleine k\u00f6nnen krank machen, m\u00fcssen aber nicht bei entsprechender individueller Widerstandskraft. Wurzelf\u00fcllungen alleine k\u00f6nnen krank machen, m\u00fcssen aber nicht bei entsprechender Entgiftungsf\u00e4higkeit. Sie sollten aber niemals Amalgamf\u00fcllungen und wurzelgef\u00fcllte Z\u00e4hne gleichzeitig im Mund haben, denn daraus entsteht Dimethylquecksilber.<\/p>\n<h2><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1767\" alt=\"toxische Wirkung der toten Z\u00e4hne\" src=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_22689617.jpg\" width=\"480\" height=\"425\" title=\"\" srcset=\"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_22689617.jpg 480w, https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/03\/symptome_dreamstime_xs_22689617-200x177.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px\" \/>Warum sind diese Verbindungen toxisch?<\/h2>\n<p>Giftig ist ein Stoff dann, wenn er lebenswichtige Prozesse im K\u00f6rper blockiert. Betrachten wir zun\u00e4chst die Wirkung von Zahnwurzelgiften auf lebenswichtige Enzyme: Enzyme sind die Motoren des Lebens. Ohne die Katalysatorwirkung der Enzyme w\u00fcrden die Reaktionen in den Zellen nicht, oder nur unendlich langsam ablaufen. Insbesondere bei Krebspatienten konnte die vitale Bedeutung der Enzyme bereits Anfang dieses Jahrhunderts nachgewiesen werden: 1907 spritzte der schottische Arzt Dr. John Beard frisches Pankreasextrakt bei Krebspatienten und beobachtete eine rapide R\u00fcckbildung der Tumore. 1960 kamen Wolf und Benitez aufgrund ihrer jahrelangen Forschungen zu dem Schluss: \u201cDas fr\u00fchzeitige Altern ist im Wesentlichen auf einen Mangel an Enzymen zur\u00fcckzuf\u00fchren\u201d.<\/p>\n<p>Um diese Enzymblockaden durch Zahntoxine zu beweisen, versetzt der Chemiker Professor B. Haley, University of Kentucky USA, Enzyme aus den Mitochondrien, die das Endprodukt ATP herstellen, mit w\u00e4ssrigen L\u00f6sungen aus wurzelgef\u00fcllten Z\u00e4hnen. Mit Hilfe einer radioaktiven Markierung zeigt er einerseits, dass die Zahntoxine eine erhebliche Enzymblockade verursachen. Er vergleicht andererseits die Wirkung der Zahntoxine mit der Wirkung von Schwefelwasserstoff auf die Enzymaktivit\u00e4t.<\/p>\n<p>Das f\u00fcr jeden Mediziner und jeden Betroffenen ersch\u00fctternde Ergebnis: Die Wurzelkanal-L\u00f6sungen zeigen h\u00e4ufig eine doppelt so starke Enzymblockade, wie die gleich konzentrierte L\u00f6sung von reinem Schwefelwasserstoff.<\/p>\n<h2>\u00dcbertragung von bakteriellen Infektionen<\/h2>\n<p>Dr. Weston Price machte in den USA bereits in den 20-iger Jahren hochinteressante Versuche zur bakteriellen Infektion, die von wurzelgef\u00fcllten Z\u00e4hnen ausgeht: Er zog wurzelgef\u00fcllte Z\u00e4hne bei Patienten mit Rheuma, Unterleibsinfekten und anderen chronisch unheilbaren Krankheiten; diese Z\u00e4hne wurden anschlie\u00dfend Kaninchen unter die Haut implantiert.<\/p>\n<ul>\n<li>Die \u00fcberraschende Folge war, dass die Kaninchen exakt die gleichen Symptome entwickelten, wie ihre Zahnspender.<\/li>\n<li>Diese jedoch gesundeten in der Regel wieder nach der Entfernung der wurzelgef\u00fcllten Z\u00e4hne.<\/li>\n<\/ul>\n<p>Obwohl diese Versuche an \u00fcber tausend Kaninchen, im Doppelblindversuch und mit Unterst\u00fctzung ma\u00dfgeblicher amerikanischer Professoren der damaligen Zeit mit erstaunlicher Pr\u00e4zision durchgef\u00fchrt wurden, sind sie nicht nur in Vergessenheit geraten, sondern der heutige Zahnarzt wird angesichts dieser Ergebnisse an mangelnde bakterielle Desinfektion und moderne Antibiotikatherapie denken und weiter zur Wurzelkanalbehandlung \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Der n\u00e4chste Schritt von Dr. Price war, die entfernten Z\u00e4hne nicht nur stundenlang in Desinfektionsl\u00f6sung zu legen, sondern diese zus\u00e4tzlich bis zu drei Stunden zu sterilisieren und sie damit so keimfrei zu machen, wie es auch bei Operationsinstrumenten gemacht wird. Auch diese Versuche zeigten, dass in den meisten F\u00e4llen die Versuchskaninchen wieder an den gleichen Symptomen erkrankten, wie die Spender.<\/p>\n<p>Welche Schlussfolgerungen f\u00fcr die Zahnheilkunde und Ihre pers\u00f6nliche Zahnbehandlung ergeben sich daraus? Die Versuche von Weston Price zeigen, dass alle antibiotischen und desinfizierenden Ma\u00dfnahmen im Rahmen einer Wurzelbehandlung die ganzheitliche Belastung, die von einem wurzelgef\u00fcllten Zahn ausgehen kann, nicht vollst\u00e4ngig verhindern k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Warum sind die Erkenntnisse von Dr. Weston Price, ver\u00f6ffentlicht 1923, bis heute unbekannt geblieben? Sein Wissen hat er in zwei umfangreichen B\u00fccher niedergelegt mit den Titeln &#8222;Zahnst\u00f6rfelder und degenerative Erkrankungen&#8220; (Dental Infections and the Degenerative Diseases) und &#8220; Zahnst\u00f6rfelder und ihre systemische Wirkung&#8220; (Dental Infections Oral &amp; Systemic) mit insgesamt 1174 Seiten.<\/p>\n<h2>Zahngifte sichtbar machen mit OroTox\u00ae<\/h2>\n<p>Der f\u00fchrende Forscher in Bezug auf die Giftigkeit toter Z\u00e4hne ist heute Professor B. Haley. Anlass hierzu war ein pers\u00f6nliches Erlebnis: Seine Tochter war als junge Frau schwer krank. Nach vielen vergeblichen Arztbesuchen wird sie erst dann wieder gesund, als ein ganzheitlicher Zahnarzt in den USA ihr alle Amalgamf\u00fcllungen und alle toten Z\u00e4hne entfernt. Dieses tief greifende pers\u00f6nliche Erlebnis war f\u00fcr Professor Haley Anlass sich folgende Fragen zu stellen:<\/p>\n<ul>\n<li>Warum machten tote Z\u00e4hne meine Tochter krank?<\/li>\n<li>Welches waren die biochemischen Wirkungen der toten Z\u00e4hne auf den K\u00f6rper meiner Tochter?<\/li>\n<li>Warum wissen \u00c4rzte und Zahn\u00e4rzte nicht, dass tote Z\u00e4hne eine m\u00f6gliche Krankheitsursache sind? Haben sie keine Methode, um Zahngifte festzustellen?<\/li>\n<\/ul>\n<p>Als Vorsitzender der Chemischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Kentucky fiel Professor Haley die Beantwortung dieser Anfrage nicht schwer. Er hat deshalb kurzerhand die OroTox-Methode zum Nachweis der Zahn-Toxine entwickelt. \u00dcber eine chemische Reaktion nimmt OroTox Ihnen und Ihrem Behandler die schwere Entscheidung ab, ob ein Zahn als toxisches St\u00f6rfeld entfernt werden sollte oder belassen werden kann, weil er keine oder nur wenige Toxine abgibt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Weshalb kann ein wurzelbehandelter Zahn die Quelle einer massiven Besiedelung und Streuung von Bakterien im ganzen K\u00f6rper darstellen und zu systemischen Erkrankungen f\u00fchren?<\/p>\n","protected":false},"author":51,"featured_media":1764,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[1,39,68,36,28,61,79,65,92,38],"tags":[465,470,466,469,468,467,464],"class_list":["post-1613","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-amalgam","category-bakterielle-fehlbesiedlung","category-bakterien-resistente-staemme","category-gifte","category-herz-kreislauf","category-kopfschmerzen","category-krankheitsbilder-allgemein","category-rheumatische-erkrankungen","category-zahnmedizin","tag-bakterien","tag-orotox","tag-stoerfeld","tag-trigeminus","tag-wurzelfuellung","tag-wurzelkanal-behandlung","tag-zahnherd"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1613","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/51"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1613"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1613\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4007,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1613\/revisions\/4007"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1613"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1613"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.symptome.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1613"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}