Textgestaltung

Aus Symptome, Ursachen von Krankheiten

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Inhaltsverzeichnis

Hinweis

Die Nutzung nachfolgend aufgeführter Quellen erfolgt nur zur Abrundung des eigenen Wissens und der Entscheidungskraft. Wer gewohnt ist mit Selbstkritik und konstruktiver Kritik umzugehen, erkennt die Vorteile die bei einer genaueren Beleuchtung des Themas Textgestaltung hervorkommen. Es geht auch um Benutzungsfreundlichkeit der Texte, die man als Autor verfasst! Man bekommt dadurch den Spiegel vorgehalten, bzgl. Beurteilung der eigenen Texte aus Sicht der Leser. Dabei kann es wichtig sein, zu wissen welche Lesergruppen man mit einem Text noch anspricht und welche durch das Raster fallen.

Nur wenn man die Ursachen für gute oder schlechte Texte kennt und auch die Auswirkung auf Leser ergründet, kann man die Qualität eines Textes bzw. Artikels positiv beeinflussen. Es ist nicht wichtig, wie gut ein Autor seine Texte findet, sondern wie gut Leser darin "Stoff" finden der ihnen nutzten kann und wie leicht sie diesen Stoff über den Text erfassen und umsetzen können. Begreifen sie die Informationen leicht, werden sie weiterlesen und wissbegierig weiter lesen/lernen wollen. Begreifen sie es nicht, oder schwerer, bzw. wird es ihnen nicht (evtl. zusätzlich) in leichter Form aufbereitet, brechen sie ab und bildet sich zusätzlich ein (unterbewusstes) negatives Urteil. Das kann dann bedeuten, hier lese ich nie weiter, evtl. verbreiten Leser dieses Urteil noch in ihrem Umfeld, das gilt es zu verhindern!

Dadurch wird eindeutig auch die Qualität eines Gesamtwerkes beeinflusst, weil der Leser ja auch empfindet ob er leicht oder schwer verdauliche Text-Kost konsumieren muss. Das gilt auch für fachlich orientierte Berichte. Genau genommen ist es dort sogar noch wichtiger, weil besonders Fachausdrücke das Lesen und Verstehen erschweren können. Wenn dazu noch weitere negative Kriterien kommen die vermeidbar wären, wird der Leser evtl. abgeschreckt, anstatt begierig den gesamten Text zu konsumieren. Deshalb unten einige Links, die erkennen lassen worauf ein Autor unbedingt achten sollte!

Der gesamte obige Text hat z.B. einen "Original Flesch-Wert von 61". Wenn man berücksichtigt, das besonders viele User mit gesundheitlichen Problemen keine höhere Schulbildung mitbringen, liegt der Wert im mittleren akzeptablen Bereich (30-60). Die Skala reicht von (-20) bis (+100). Dabei bedeutet (-20 bis 0), es sind schwer verdauliche Fachartikel, die i.d.R. nur verstanden werden wenn der Leser Matura oder ein Hochschulstudium mitbringt. Oberhalb 80 sind üblicher Weise Texte wie Comics und Werbesprüche angesiedelt, die auch verstanden werden wenn der Schul-Abschluss in der 5-8. Klasse lag. Beim Flesch-Wert wird ermittelt wie lang Sätze sind, wieviel Silben sie enthalten und viele Fach- oder Fremdwörter enthalten sind.

Textprüfung

Ein Text ist dann optimal und leicht lesbar, wenn sein Flesch-Index angepasst ist an das Thema und eine Zielgruppe. D.h. so hoch wie sinnvoll, aber nicht so hoch, dass er banal oder lächerlich wirkt. Aber auch nicht so schwierig und fachlich wie möglich, wenn die Zielleserschaft gemischt ist, oder dem nicht folgen kann. D.h. der Autor hat mit dem Flesch-Text ein Werkzeug, das ihm erlaubt besser zu kontrollieren, wie seine Texte beim Lesen ankommen. Der Flesch-Test ermittelt aber lediglich, wie leicht ein Text auf Grund seiner Struktur lesbar und verständlich ist. Über den Inhalt sagt dieser Index nichts aus.

Die Verständlichkeitsprüfung für Texte ist über den 'Flesch-Test' auch online möglich. Beliebige Texte oder ganze Internetseiten lassen sich so prüfen. Einige Tipps:

Angepasster Flesch-Test für deutsch:

Er hat den Vorteil, dass komplette Internetseiten damit prüfbar sind. Der Nachteil liegt in einer Komprimierung des Ergebnisses im unteren Bereich, wodurch schwierige Texte in der Beurteilung nicht ausreichend aufgelöst erscheinen.

Original Flesch-Test

Er basiert in der Berechnunsformel auf der original Sprache Englisch und dort ist der untere Bereich bis zu mittleren Werten um 20 Punkte gespreizt. Der Vorteil liegt darin, dass damit auch Korrekturen an schwierigen Texten besser aufgelöst werden und deshalb auch Korrekturerfolge besser sichtbar gemacht werden können. Nachteil ist, dass man damit keine Internetseiten direkt und komplett testen kann. Ergebnisse unter -20 und über 100 sind hier theoretisch auch möglich:

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