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Alle Werte sind angegeben für Methylquecksilber in ppm (part per million, oder mg/Kg), nd = unter der Nachweisbarkeitsgrenze.
Meeresfische
Quelle: Fisch oder nicht Fisch, Dr. Georg Kojda
Mittelwert Streuung Richtwert (alle Werte in ppm)
Torpedobarsch 1,45 0,65-3,73 1,0
Schwertfisch 1,00 0,65-3,73 1,0
Königsmakrele 1,00 0,10-1,67 1,0
Hai 0,96 nd-1,30 1,0
Thunfisch, frisch gefroren 0,32 nd-0,78 1,0
Pollack 0,20 nd-0,75 1,0
Thunfisch (Dose) 0,17 nd-0,31 1,0
Wels (catfisch) 0,07 nd-0,18 1,0
Lachs, Garnele nd nd 1,0
Quelle: Haifleisch: Extrem mit Quecksilber belastet
Haifischfleisch 42 0,7 µg/kg Körpergewicht
(auch als "Schillerlocke", "Seeaal")
Achtung, der Richtwert kann bis zum 60fachen überschritten sein!
Süßwasserfische [1]
Mittelwert Maximum Richtwert
Süßwasserfische 0,156 0,39 -
Zuchtforellen 0,07 ? ?
Messungen in freier Wildbahn:
Zusammenhänge
Fisch hat meist auch einen Selengehalt, der überwiegend grösser als der Hg-Anteil in ppm ist, und bis zum ca. 50fachen reicht. Das hat den Effekt, dass Selen Quecksilber im Körper binden kann und Quecksilber auf diesem Weg auch neutralisiert wird.
Das bedeutet, das die Wirkung des Quecksilbers im Lebensmittel Fisch durch den gleichzeitigen Selenverzehr wahrsacheinlich eine geringere Wirkung/Schädigung mit sich bringt als bisher vermutet. Siehe auch...
Weblinks
- Quecksilber in Haifischfleischprodukten "Schillerlocke", "Seeaal", etc. (vetline.de)
- Zitat: Methylquecksilber passiere mühelos jede Schutzbarriere des menschlichen Organismus, was anderen Giften nicht gelinge.
- Zitat: Das BfR verwies in seiner Meldung vom März 2004 auf eine epidemiologische Studie, die auf den Seychellen und auf den Färöer-Inseln einen statistischen Zusammenhang zwischen Entwicklungsstörungen bei Kleinkindern und einem hohen Fisch bzw. Walfleischverzehr der schwangeren Mütter aufgezeigt hatte.
- Zitat: die ermittelten Methylquecksilberwerte eines 300-Gramm-Steaks bei einem 70-Kilogramm schweren Mann um das 60-fache überschritten. "Eine einmalig hohe Dosis verursacht größere irreversible Schäden als längerfristig niedere Dosen"